Black Panther

Nach Black Panther: Martin Freeman deutet weitere Marvel-Auftritte an

Nach seinem ersten Auftritt in Captain America: Civil War ist Martin Freeman in Black Panther zum zweiten Mal in Marvels Cinematic Universe als CIA-Agent Everett Ross zu sehen. Dem Darsteller zufolge dürfte es jedoch nicht nur bei den zwei Filmen im MCU bleiben. Wie Freeman in einem Interview mit Den of Geek erzählte, ist er für weitere Auftritte vorgesehen. Schon bei seiner Verpflichtung für Civil War wusste der Darsteller, dass dies nicht sein einziger Ausflug in die Marvel-Kinowelt sein würde.

"Sie stellten mich zum ersten Mal in Civil War vor und sagten, dass noch ein paar weitere Filme folgen sollten, einer davon war Black Panther. Es war immer der Plan und ich wusste, ich würde in Black Panther mehr zu tun bekommen als in Civil War. Dort ging es vor allem darum zu zeigen, wer Ross war.

In welchem Film genau Ross das nächste Mal zu sehen sein wird, ist bisher noch unklar. Für die beiden kommenden Avengers-Filme und für Ant-Man & the Wasp scheint kein Auftritt geplant zu sein. Zumindest wurde Freeman an keinem der Sets gesehen. Möglich wäre eine Beteiligung an Captain Marvel, da Ross in den Comics eine Verbindung zur Air Force hat. Da der Film in den 90ern spielt, würde dies aber bedeuten, dass Freeman eine jüngere Version des Charakters spielen müsste.

Aktuell kann man Everett Ross in Black Panther erleben. Der Film läuft seit dem 15. Februar in den deutschen Kinos.

Einspielergebnis: Black Panther startet mit 361 Millionen Dollar

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Black Panther

Nach dem Rekord zur Preview-Nacht hat sich Black Panther auch in den folgenden Tagen als das Maß aller Dinge an den Kinokassen erwiesen. Das neueste Marvel-Abenteuer konnte am ersten Wochenende in den USA 192 Millionen Dollar einspielen. Damit gelang Black Panther der fünftbeste Kinostart aller Zeiten.

Im Februar spielt die Comicverfilmung sogar in einer ganz eigenen Liga. Kein Film lief in den USA im zweiten Monat des Jahres besser. Der vorherige Rekordhalter Deadpool kam vor zwei Jahren auf 132 Millionen Dollar.

Selbst im erfolgsverwöhnten Marvel Cinematic Universe sticht Black Panther heraus. Lediglich The Avengers spielte mit 207,4 Millionen Dollar zum Auftakt mehr ein als das erste Soloabenteuer von T'Challa. Black Panther lies damit unter anderem Filme wie Avengers: Age of Ultron, Guardians of the Galaxy oder Captain America: Civil War hinter sich.

Weltweit kam die Comicverfilmung zusätzlich noch einmal auf 169 Millionen Dollar, wobei die Kinostarts in China, Russland und Japan noch ausstehen. Insgesamt steht Black Panther damit aktuell bei 361 Millionen Dollar, was Platz 15 in der Liste der erfolgreichsten Kinostarts aller Zeiten entspricht.

In Deutschland lief es ebenfalls nicht schlecht, auch wenn es zum Kinostart nicht für die Spitzenposition gereicht hat. Mit 415.000 Zuschauern und 4,7 Millionen Euro musste sich Black Panther Fifty Shades of Grey - Befreite Lust (570.000 Besucher und 5,4 Millionen Euro) geschlagen geben.

Marvel: Kevin Feige über die Zukunft der Frauen im MCU

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Marvel-Logo

Bei Marvel hält man sich nach wie vor bedeckt, wenn es darum geht, die konkreten Pläne für das zu äußern, was das Publikum nach Avengers 4 erwarten kann. Gerade Kevin Feige lässt sich in der Regel bis auf wenige Andeutungen nicht viel entlocken.

Neben der Fortsetzung zu Spider-Man: Homecoming ist für Phase 4 bisland lediglich Teil 3 zu Guardians of the Galaxy angekündigt. Gerüchten zufolge soll Marvel Autoren mit den Arbeiten am Drehbuch zu einem Solo-Film zu Black Widow in Auftrag gegeben haben. Neben Captain Marvel mit Brie Larson in der Hauptrolle könnte Kevin Feige jetzt mit den Darstellerinnen aus Black Panther und Thor: Tag der Entscheidung aus den Vollen schöpfen, wie er selbst erklärt:

"Wir haben momentan in üppiges Angebot. Wenn man sieht, wie das Publikum auf Lupita [Nyong’o], Letitia [Wright] und sicherlich auf Danai [Okoye] in ihren Actionsequenzen reagiert - wenn man sieht, wie Danai da durch das Casino wirbelt und dabei Dutzende außer Gefecht seht, denkt man schon, dass man daraus einen ganzen Film machen könnte."

Jedoch lässt Feige sich nach wie vor nicht in die Karten blicken, wenn es darum geht, Möglichkeiten aufzuzeigen - gerade im Bezug auf die Tatsache, dass mit Avengers 4 die Vertragslaufzeiten für viele Darsteller enden. 

"Es geht darum herauszufinden, wenn und wie. Wir haben aber übrigens schon viele zusätzliche Szenen für die anstehenden Filme gedreht, als gibt es manches früher als später. Wir werden alle von ihnen wiedersehen."

Zweifelsohne bezieht Feige sich damit auf Avengers: Infinity War. Und vor Avengers 4 startet dann Captain Marvel - in den USA passenderweise am Weltfrauentag. Die Dreharbeiten zum ersten Solo-Film des MCU mit einer weiblichen Hauptfigur laufen bereits, vor kurzem gab es den ersten Blick auf Brie Larson. Auffallend war, dass das Kostüm nicht in Rot und Blau, sondern in Grün und Dunkelblau gehalten war. Auch hierzu äußerte sich Kevin Feige:

"Heute wird alles [von Paparazzi] gefilmt, also haben wir vor Jahren entscheiden, dass es wir es geschehen lassen, sollte es geschehen. Die meisten kapieren, dass es sich um Behind-the-scenes-Fotos handelt, die komplett dem Kontext entrissen sind. Wir mögen es nicht, es mit den Fotos zu überstürzen. Also haben wir Concept Art mit anderen Farben veröffentlicht. Das Publikum hat bereits korrekt erkannt, was da passiert." 

Die kommenden Filme des MCU in der Übersicht: Avengers: Infinity War (26. April), Ant-man and the Wasp (2. August), Captain Marvel (7. März 2019) und Avengers 4 (25. April 2019).

Einspielergebnis: Rekordstart für Black Panther

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Black Panther

Das neuste Marvel-Abenteuer Black Panther läuft seit dieser Woche in den Kinos und konnte zum Start mehr als überzeugen. In den USA ist der Film offiziell am Freitag angelaufen, am Abend zuvor liefen in vielen Kinos allerdings schon Previews. Durch diese konnte Black Panther bereits 25,2 Millionen Dollar einspielen und damit einen neuen Rekord für Februar aufstellen.

Der bisherige Rekord für einen Februarstart in den USA wurde von Deadpool gehalten. Dessen 12,7 Millionen Dollar konnte Black Panther aber beinah verdoppeln. Auch im Vergleich zu den weiteren Marvel-Filmen kann sich das Einspielergebnis sehen lassen. Lediglich Avengers: Age of Ultron schlug sich in der Preview-Nacht mit 27,6 Millionen Dollar besser als Black Panther. Captain America: Civil War kam seinerzeit auf 25 Millionen Dollar.

Aufgrund des starken Starts hat Disney nun auch seine Prognosen für das Startwochenende etwas nach oben korrigiert. So geht man aktuell bei dem Studio davon aus, dass Black Panther wohl zwischen 172 und 198 Millionen Dollar landen wird.

International läuft es für die Marvel-Verfilmung bisher ebenfalls nicht schlecht. Inklusive Donnerstagabend stehen rund 47 Millionen Dollar auf der Habenseite, sodass der Film noch vor dem Wochenende die Marke von 70 Millionen Dollar überspringen konnte.

Black Panther 2: Kevin Feige wünscht sich die Rückkehr von Ryan Coogler

Gute Kritiken und ein prognostizierter US-Start von bis zu 180 Millionen Dollar: Marvels Black Panther hat definitiv einen guten Start erwischt. Entsprechend ist es wenig überraschend, dass man sich bei Marvel Studios schon Gedanken über eine mögliche Fortsetzung macht.

In einem Interview mit Variety wurde Marvel-Chef Kevin Feige nun zu den Aussichten für ein weiteres Soloabenteuer gefragt. Auf die Frage, wie viele Black-Panther-Filme noch folgen könnten, antwortete Feige.

"Wir arbeiten immer an einem Film nach dem anderem. Wenn du gute Ideen hast, dann bring sie immer in den Film ein, an dem du gerade arbeitest, du bekommst vielleicht nicht die Chance, noch einen zu machen. Allerdings gibt es Panther seit mehr als einem halben Jahrhundert in den Comics, und da sind so viele Geschichten, die wir noch erzählen können."

Für eine Fortsetzung scheint Feige zudem die Rückkehr des Teams des aktuellen Films zu bevorzugen. Dies gilt nicht nur für die Darsteller, sondern auch für die Personen hinter der Kamera. Auf die Frage, ob Feige sich die Rückkehr von Regisseur Ryan Coogler wünscht, antwortete er mit einem "Absolut". So stellt sich nur die Frage, ob Coogler selbst an einem erneuten Engagement interessiert ist. Hier gab sich Feige aber hoffnungsvoll.

Black Panther läuft seit dem 15. Februar in den deutschen Kinos. Unsere Kritik zum Film gibt es hier.

Black Panther: Die Abspannszenen erklärt

SPOILER

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Black Panther

Die Abspannszenen bei Marvel haben mittlerweile Tradition. Die Zuschauer wissen bereits, dass sie nicht direkt den Kinossaal verlassen und auf das Ende des Abspann warten sollten. Auch bei Black Panther heißt es: Warten. Denn die Origin-Geschichte um T'Challa bietet dem Zuschauer zwei Abspannszenen.

Die Zwischenszene zwischen dem ersten Abspann und den kompletten Credits zeigt T'Challa (Chad Boswick), wie er den Abgeordneten verschiedener Länder im Rahmen einer offizellen Rede erklärt, dass Wakanda seinen isolierten Status aufgeben und seine Ressourcen mit der Welt teilen werde. Im Hintergrund ist ein schmunzelnder Everett Ross (Martin Freeman) zu sehen. 

Wakanda hatte sich jahrelang von der Außenwelt isoliert und so seinen hohen technischen Stand ebenso wie das Vorkommen des seltenen Metalls Vibranium verborgen. So fragt dann auch ein Abgeordneter, was denn ein Bauer der Welt bieten könne - woraufhin T'Challa nur ein Lächeln zur Antwort hat.

Diese Zwischenszene offenbart zum einen, dass Everett die Zerstörung von Shuris Labor überlebt hat. Dies hatte der Film noch ein wenig offen gehalten. Der Zuschauer konnte lediglich davon ausgehen, dass Everett noch lebt, bekommt dies mit der Zwischenszene aber bestätigt. Zum anderen eröffnet T'Challa mit den Technologien Wakandas quasi neue Welten, die unter anderem hilfreich in Avengers: Infinity War sein könnten - sowohl für die Helden als auch für die Schurken. Damit könnte das Marvel Cinematic Universe neue Wege beschreiten, was die Technologien betrifft. Schließlich kann man jetzt auf das Vibranium zurückgreifen.

Die zweite Abspannszene zeigt aus der Ich-Perspektive, wie Kinder eine Person wecken und dann mit dem Ruf "Der weiße Wolf ist wach!" das Weite suchen. Anschließend ist Bucky Barnes alias Winter Soldier (Sebastian Stan) zu sehen, der seine Hütte verlässt und von Shuri (Letitia Wright) begrüßt wird. 

Dies knüpft an die Ereignisse von Captain America: Civil War an. Bucky hatte sich in Wakanda freiwillig wieder in Kryostasis versetzen lassen. Seine Rückkehr deutete Marvel bereits mit dem Trailer von Avengers: Infinity War an. Interessant an dieser Stelle ist aber auch, dass die Kinder ihn als "weißen Wolf" bezeichnen. In der Mythologie von Black Panther gibt es ein Person, die so genannt wird. Hierbei handelt es sich um Hunter, der von König T'Chaka adopiert wurde und die Geheimpolizei Wakandas anführte. Eine von T'Challas ersten Amtshandlungen war es, die sogenannte Hatut Zeraze unter der Führung seines Adoptivbruders aufzulösen und ins Exil zu schicken.

Die Abspannszene lässt offen, ob es bei der Erwähnung des weißen Wolfes lediglich um Fanservice seitens Marvel handelt oder Bucky den Winter Soldier endgültig hinter sich lässt und deswegen den neuen Namen angenommen hat. Mit der letzten Abspannszene stellt Black Panther jedenfalls die Weichen für Avengers: Infinity War - dieser Film startet am 26. April in den deutschen Kinos. 

Auf nach Wakanda! - Kritik zu Marvels Black Panther

In Captain America: Civil War musste Prinz T’Challa (Chad Boswick) mit ansehen, wie sein Vater König T’Chaka (John Kani) bei einem Anschlag getötet wurde. Er kehrt schließlich in sein Heimatland Wakanda zurück, um sein Erbe anzutreten und den Thron zu besteigen. Das Königreich Wakanda liegt von der Außenwelt verborgen - und die Bewohner Wakandas verbergen auch, auf welch technologisch hohem Stand sie sich dank des seltenen Metalls Vibraniums befinden. Der Rest der Welt glaubt, dass sich Wakanda auf dem Stand eines Dritte-Welt-Lands befindet.

T’Challa sieht sich nach seiner Rückkehr jedoch mit verschiedenen Bedrohungen konfrontiert, die nicht nur seinen Anspruch auf den Thron und den Frieden in Wakanda gefährden, sondern sogar einen Weltkrieg auslösen können - und dies will er um jeden Preis verhindern.

Nach seinem ersten Auftritt in Captain America: Civil War startet nun die Origin-Geschichte um den Black Panther in den Kinos. Der Start im Februar mag für manche verwunderlich sein; jedoch ist der Termin nicht ganz zufällig: Der Februar ist in den USA der Black History Month. Und mit der aktuellen weltpolitischen Situation entwickelte sich der Film anscheinend zu einem kleinen Politikum. Rotten Tomatoes sah sich gezwungen, gerade für Black Panther die Kritiken verstärkt zu moderieren und zu kontrollieren, da der Film gezielt schlechte Bewertungen erhielt. Die US-Kritiker hingegen feierten Black Panther jedoch schon beinah übertrieben.

All diese Diskussionen im Vorfeld haben leider dafür gesorgt, dass die Handlung und die Leistung des gesamten Teams von Black Panther ein wenig ins Hintertreffen geraten sind - und das hat dieser Film nicht verdient.

Denn Marvel serviert hier eine Origin-Geschichte, die frischen Wind in das MCU bringt. Hierfür sorgt vor allem das spielfreudige Ensemble.

Die Chemie im Cast stimmt

Chad Boswick hat sich in Captain America: Civil War vermutlich mit dem Problem konfrontiert gesehen, dass T’Challa im Grunde genommen eine von Rache getriebene Figur war, die wenig Sympathien einheimsen konnte, da sie abgesehen von seinen Rachgedanken etwas blass blieben. Black Panther gibt Boswick nun die Möglichkeit, die andere Seite von T’Challa zu zeigen - und damit kann er nun endlich punkten.

T’Challa präsentiert sich als junger, selbstbewusster Herrscher, der das Herz am rechten Fleck hat und einen starken Sinn für Gerechtigkeit besitzt. Dies könnte ihn schnell wie eine Figur ohne Ecken und Kanten wirken lassen, jedoch stellt ihm das Drehbuch eine Reihe anderer Figuren zur Seite, die dafür sorgen, dass T’Challa nicht der Prototyp des perfekten und damit langweiligen Königs ist.

Hier ist es insbesondere der weibliche Teil des Ensembles, der für ein wunderbares Gleichgewicht sorgt. Beraten in strategischen Belangen wird T’Challa von Okoye, die mit dem Rang eines Generals die Dora Milaje - eine Gruppe von Elitekriegerinnen, die den König Wakandas beschützt - anführt. Danai Gurira entpuppt sich hier als perfekte Besetzung, denn sie bietet Boswick in passenden Momenten die Stirn. Zudem kämpft sie sich durch sämtliche Actionsequenzen mit weiblicher Eleganz und macht dabei eine bessere Figur als manch anderer.

Miss Q oder Mrs Stark?

Shuri, T’Challas kleine Schwester, hätte bei einer ungünstigen Besetzung schnell eine Nervensäge sein können. Letitia Wright sorgt dafür, dass Shuri zwar überdreht, aber nicht nervig überdreht rüberkommt. Sie wirkt wie ein Nerd, den man auf einen Technik-Spielplatz losgelassen hat, um die Innovationen, die sie im Kopf hat, entsprechend umzusetzen. Klassisch gesehen ist Shuri damit der Q von Wakanda - bezogen aufs Marvel-Universum somit ein weiblicher Tony Stark. Wright hat sichtlich Spaß daran und blüht im Laufe des Films regelrecht auf.

Ein Darsteller sticht aber besonders hervor. Andy Serkis zeigt wieder einmal, dass er die Wandlung zwischen Genie und Wahnsinn beherrscht wie nur wenige. Seine Version von Ulysses Klaue wirkt in einem Moment brutal und angsteinflößend, nur um im nächsten Moment den Psychopathen wieder einzusperren.

Deswegen hat es Michael B. Jordan als zweiter Widersacher Killmonger etwas schwer. Zu einem verblasst er neben Serkis und zum anderen leidet seine Figur an der typischen Bösewicht-Krankheit eines Marvel-Films. Killmongers Beweggründe für das Dasein eines bösen Buben sind simpel und damit eher langweilig. Zwar wird er länger in Erinnerung bleiben als andere Antagonisten im MCU, sticht im Endeffekt jedoch nicht aus der Masse der Schurken heraus.

Das stotternde Kätzchen

Black Panther hat insgesamt 134 Minuten Zeit, um die Geschichte Wakandas zu erzählen. Eine kürzere Fassung wäre aber besser gewesen. Denn gerade am Anfang wirkt es wie ein Motor, der nach dem Kaltstart auf Volllast gefahren wird. Der Film stottert und stockt, bevor er nach dem gefühlten ersten Drittel erst schnurrt wie ein Kätzchen und auf eine rasante, aber sichere Fahrt gehen darf. Der Anfang von Black Panther gestaltet sich mitunter etwas chaotisch und zu verwirrend, sodass der Zuschauer etwas Schwierigkeiten hat, den Input zu ordnen, der ihm präsentiert wird. Hier wäre weniger mehr gewesen, vor allem, da das Publikum die Vielzahl der neuen Figuren, die gefühlt im Sekundentakt auftauchen, näher kennenlernen muss.

Buchstäblich ins Auge fällt das aufwendige und farbenfrohe Design Wakandas. Die Produktion hat sich von diversen afrikanischen Kulturen inspirieren lassen. Diese Farbenpracht gepaart mit einigen atemberaubenden Landschaftsaufnahmen machen Black Panther zu einem Augenschmaus. Im Gegensatz dazu wirkt die technische Welt Wakandas, in der unter anderem Erfindungen wie der Anzug des Black Panther entstehen, nüchtern und klar.

Neben zahlreichen Actionsequenzen mit der obligatorischen Verfolgungsjagd - wie stets bei Marvel offensichtlich gesponsort von einem Automobilhersteller - und den bis ins kleinste Detail auscherographierten Kampfszenen, bieten aber einige spirituelle Szenen ausreichend Ruhe, um etwas zu Atem zu kommen.

Bereits in Captain America: Civil War erzählte T’Challa Black Widow davon, dass der Tod in dem Glauben seines Volkes nicht das Ende, sondern ein Übergangspunkt sei. Die Grüne Steppe, wo man auf ewig wandeln soll, wird nun thematisch passend in Black Panther eingebaut. Der Film nimmt sich ausreichend Zeit, um die Gebräuche und den Glauben des Königreichs zu vermitteln. Positiv fällt hierbei vor allem die Rolle der Frauen in der Kultur Wakandas auf. Es ist eine angenehme Abwechslung, einen Film sehen zu dürfen, in dem Frauen den Männern gleichgestellt sind, ohne dabei jedoch ihre feminine Seite zu verlieren.

Fazit

Black Panther ist nur bedingt das Politikum, zu dem es in den USA stilisiert wird und bestimmt kein umgehender Klassiker, wie es sich ein US-Kritiker gewünscht hat. In erster Linie ist die Origin-Geschichte von T’Challa nach dem stotternden Start ein unterhaltsamer Zeitvertreib, der einiges für das Auge zu bieten hat und den in Captain America: Civil War eher mäßig sympathischen Black Panther nun zu einem netten Typen macht.

Marvel Studios' Black Panther - Official Trailer

BLACK PANTHER - 2. Offizieller Trailer 2017 (deutsch | german) | Marvel HD

Black Panther: Weiterer TV-Trailer online

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Black Panther

Marvel Studios hat am Wochenende einen weiteren TV-Trailer zu Black Panther veröffentlicht. Dieses Mal steht die Vorschau unter dem Motto "Let's go". Der Film selbst kommt in knapp zweieinhalb Wochen am 15. Februar in die Kinos.

T'Challa kehrt in Black Panther in die isolierte, technologisch hoch entwickelte, afrikanische Nation von Wakanda zurückkehrt, um seinen Platz als König einzunehmen. Ein Konflikt stellt sein Wesen als König und Black Panther auf die Probe, sodass das Schicksal von Wakanda und der Welt gefährdet ist.

In weiteren Rollen sind Michael B. Jordan (Erik Killmonger), Lupita Nyong'o (Nakia), Danai Gurira (Okoye), Forest Whitaker (Zuri), Winston Duke (M'Baku/Man-Ape), Daniel Kaluuya (W'Kabi) und Florence Kasumba (Ayo) zu sehen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Martin Freeman und Andy Serkis.

Als Regisseur ist Ryan Coogler (Creed) aktiv. Er schrieb auch gemeinsam mit Joe Robert Cole das Drehbuch. Kevin Feige Louis D’Esposito, Victoria Alonso, Nate Moore, Jeffrey Chernov und Stan Lee produzieren.

Marvel Studios' Black Panther -- Let's Go TV Spot

Black Panther: Promoclip zeigt Szene des Films

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Black Panther

Chadwick Boseman war in der beliebten Show von Ellen DeGeneres zu Gast und kam nicht mit leeren Händen - im Rahmen der Sendung präsentierte er eine actionreiche Verfolgungs-Szene aus Black Panther.

Der Film handelt von T'Challa (Boseman), der in seine Heimat zurückkehrt, um seinen Platz als König einzunehmen. Hierbei handelt es sich um die isolierte, technologisch hoch entwickelte, afrikanische Nation Wakanda. Ein Konflikt stellt sein Wesen als König und Black Panther auf die Probe, sodass das Schicksal von Wakanda und der Welt gefährdet ist.

Neben Boseman übernehmen Michael B. Jordan (Erik Killmonger), Lupita Nyong'o (Nakia), Danai Gurira (Okoye), Forest Whitaker (Zuri), Winston Duke (M'Baku/Man-Ape), Daniel Kaluuya (W'Kabi) und Florence Kasumba (Ayo) weitere Rollen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Martin Freeman und Andy Serkis.

Ryan Coogler (Creed) wurde nicht nur als Regisseur aktiv, sondern schrieb auch zusammen mit Joe Robert Cole das Drehbuch.

Am 15. Februar 2018 läuft Black Panther in den deutschen Kinos an.

BLACK PANTHER Movie Clip - Car Chase (2018) Marvel Superhero Movie HD

Black Panther: Neue TV-Trailer & weiteres Featurette online

Marvel Studios hat in den vergangenen Tagen mehrere neue Videos zum Kinostart von Black Panther veröffentlicht. Zum einen gibt es gleich zwei TV-Spots, die neue Bilder aus der Comicverfilmung zeigen. Weiterhin hat ein neues Featurette seinen Weg ins Internet gefunden, in dem verschiedene Darsteller zu Wort kommen.

Darüber hinaus wurden in den vergangenen Tagen erste Schätzungen für das Startwochenende von Black Panther bekannt. Nachdem der Film in den USA zuletzt Rekorde bei den Vorverkaufszahlen brechen konnte, wird aktuell ein US-Einspielergebnis am ersten Wochenende von rund 120 Millionen Dollar geschätzt. Dies wäre der beste Wert für einen ersten Solo-Film in Marvels Cinematic Universe. Bisher halten Guardians of the Galaxy mit 94 Millionen Dollar und Spider-Man: Homecoming mit 117 Millionen Dollar die Spitzenpositionen.

In den Hauptrolle von Black Panther sind Chadwick Boseman, Michael B. Jordan (Erik Killmonger), Lupita Nyong'o (Nakia), Danai Gurira (Okoye), Forest Whitaker (Zuri), Winston Duke (M'Baku/Man-Ape), Daniel Kaluuya (W'Kabi) und Florence Kasumba (Ayo) zu sehen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Martin Freeman und Andy Serkis.

Als Regisseur ist Ryan Coogler (Creed) aktiv. Er schrieb auch gemeinsam mit Joe Robert Cole das Drehbuch. Kevin Feige Louis D’Esposito, Victoria Alonso, Nate Moore, Jeffrey Chernov und Stan Lee produzieren.

Black Panther startet am 15. Februar 2018 in den deutschen Kinos.

BLACK PANTHER King Of Avengers Trailer (2018) Marvel Superhero Movie HD

Marvel Studios' Black Panther - Entourage TV Spot

Marvel Studios' Black Panther - Warriors of Wakanda

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