Ant-Man and the Wasp

Ant-Man 3: Michael Douglas übernimmt erneut seine Rolle als Hank Pym

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Ant-Man and the Wasp

Vor kurzen wurde bekannt, dass Peyton Reed den nächsten Ant-Man-Film inszenieren wird. Der Regisseur drehte bereits die ersten Teile. Der Schauspieler Michael Douglas hat in einem Interview nun erklärt, dass auch er bei Ant-Man 3 wieder mit dabei sein werde.

Douglas spielte in den vorangegangene Teilen den Wissenschaftler Hank Pym. Diese Rolle wird er auch in der Fortsetzung wieder übernehmen. In dem Gespräch erwähnte der Schauspieler, dass die Dreharbeiten an den Marvel-Film für ihn im Januar 2021 beginnen. Bisher ist noch unklar, wann Ant-Man 3 in die Kinos kommen soll.

Der Film wurde nicht als Bestandteil von Marvels Phase 4 angekündigt, die alle Superhelden-Produktionen bis Ende 2021 umfasst. Einem Bericht zufolge ist aber wohl geplant, den Film 2022 in die Kinos zu bringen. Damit würde Ant-Man 3 ein Bestandteil von Phase 5. Für diese ist bisher nur offiziell Black Panther 2 angekündigt, der im Mai 2022 in die Kinos kommen soll.

Ant-Man startete 2015 weltweit in den Kinos. Ant-Man and the Wasp folgte dann 2018. Außerdem war Paul Rudd als Scott Lang in Captain America: Civil War und Avengers 4: Endgame zusehen. Mit Details zum Inhalt der Fortsetzung hält sich Marvel wie immer bedeckt.

Ant-Man 3: Regisseur Peyton Reed kehrt zurück

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Ant-Man and the Wasp

Regisseur Peyton Reed wird erneut für Ant-Man auf den Regiestuhl zurückkehren. Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat Reed für den dritten Teil der Marvel-Reihe unterschrieben. Der Regisseur hatte zuvor sowohl Ant-Man als auch die Fortsetzung Ant-Man and the Wasp inszeniert. Nun bleibt er auch dem dritten Abenteuer des Marvel-Helden treu.

Mit Details zum Inhalt hält sich Marvel wie immer bedeckt, auch ist noch unklar, wann Ant-Man 3 in die Kinos kommen soll. Der Film wurde nicht als Bestandteil von Marvels Phase 4 angekündigt, die alle Marvel-Produktionen bis zum Ende des Jahres 2021 umfasst. Dem Bericht des Hollywood Reporters zufolge ist aber wohl geplant, Ant-Man 3 Ende 2020 oder Anfang 2021 zu drehen und den Film 2022 in die Kinos zu bringen. Damit würde Ant-Man 3 ein Bestandteil von Phase 5. Für diese ist bisher nur offiziell Black Panther 2 angekündigt, der im Mai 2022 in die Kinos kommt.

Ant-Man gehört nicht zu den ganz großen Hits in Marvels Cinematic Universe, beide Filme haben sich aber trotzdem beachtlich geschlagen. Der erste Teil spielte 2015 rund 519 Millionen Dollar ein, die Fortsetzung kam im vergangenen Jahr auf ein Einspielergebnis von 622 Millionen Dollar.

Kritik zu Marvels Phase 3 Teil 2: Doppelte Ladung Avengers, Captain Marvel, Ant-Man & Spider-Man

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Avengers: Infinity War

Nachdem wir vor zwei Wochen bereits einen Blick auf den ersten Abschnitt von Marvels Phase 3 geworfen haben, um herauszufinden, wie gut die insgesamt elf Filme nun wirklich waren, geht es jetzt in die heiße Phase. Mit Avengers: Infinity War und Avengers: Endgame brachte Marvel eine zehnjährige Geschichte zu ihrem vorläufigen Höhepunkt, und gleichzeitig stellte man auch noch ein paar Rekorde auf. Zudem gab es noch drei weitere Solofilme, die wir auch noch einmal unter die Lupe nehmen. Und natürlich wartet am Schluss das Ranking der gesamten Phase.

Avengers: Infinity War

Ich gebe zu, ich war etwas skeptisch im Vorfeld von Avengers: Infinity War. Zu groß und komplex schien der Plan von Marvel zu sein, um tatsächlich in einem Film zu funktionieren. Allein die Castliste war so umfangreich, dass man sich einfach die Frage stellen musste, wie diese Figuren alle in einem Film untergebracht werden können. Die Russo-Brüder hatten jedoch schon mit Civil War bewiesen, dass sie mit einem großen Ensemble umgehen können und erwiesen sich auch im Falle von Infinity War als die perfekte Wahl für die Regie.

Trotz vieler Handlungsplätze und jeder Menge Figuren funktioniert Infinity War irgendwie und fesselt von der ersten Minute an. Eine wichtige Rolle spielt dabei sicherlich Thanos, der jeglichen bisherigen Marvel-Konventionen trotzt und sich zum besten Bösewicht des MCU aufschwingt. Auch die unterschiedlichen ersten Aufeinandertreffen der verschiedenen Helden sind hervorragend geraten. Lediglich die Charakterisierung von Peter Quill aka Star-Lord gefällt mir in Infinity War rein gar nicht, da er leider jegliche Intelligenz in der Zeit nach Guardians of the Galaxy Vol. 2 verloren zu haben scheint. Das Gesamtbild stört dies aber nur wenig.

Das Ende des Films brachte zudem einen der größten Cliffhanger der letzten Jahre. Klar, als Comicleser konnte man durchaus erahnen, worauf es hinauslaufen würde, vor allem weil ja die Fortsetzung schon für das folgende Jahr angekündigt war. Dem Moment im Kino nahm dies aber nur sehr wenig von seiner Emotionalität.

Ant-Man and the Wasp

Ant-Man ist meiner Meinung nach eine schwer einzuordnende Reihe in Marvels Cinematic Universe. Irgendwie ähneln die Filme für mich einem Cousin, der zwar zu Familienfeiern eingeladen wird, auf den aber nicht so wirklich jemand Lust hat. Vielleicht hängt dies auch mit der Entstehungsgeschichte zusammen. Ursprünglich war Ant-Man das Baby von Regisseur Edgar Wright, der nach mehreren Jahren Arbeit an dem Projekt sich mit Marvel aber nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnte. Ein neues Team übernahm, trotzdem fühlte sich Ant-Man danach an, als wäre der Film vor allem deshalb in die Kinos gekommen, weil man den ganzen bisher betriebenen Aufwand irgendwie rechtfertigen musste.

Der erste Film war dann die Quintessenz dessen, was ich in Teil 1 dieser Kritik als SMU (Standard Marvel Unterhaltung) definiert habe. Ein kurzweiliger Film, den man allerdings auch schnell wieder vergessen hat. Ant-Man and the Wasp bleibt dieser Linie komplett treu. Der Film macht durchaus Spaß und dürfte allen gefallen, die auch den ersten Teil mochten. Wirklich herausragen kann er jedoch nicht. Auch die Tatsache, dass der Kinostart nach Avengers: Infinity War erfolgte, die Handlung aber quasi davor spielte, erscheint mir bis heute keine glückliche Entscheidung.

Zudem muss man noch einmal kritisieren, wie extrem Marvel gute Darsteller in eindimensionalen Schurkenrollen verschwendet. In Ant-Man and the Wasp erwischt es Walton Goggins, der sich nun zu Schauspielern wie Mads Mikkelsen, Michael B. Jordan, Jeff Bridges Christopher Eccleston, Corey Stoll oder Lee Pace gesellt. Hier bleibt wirklich zu hoffen, dass in Phase 4 Besserung einkehrt.

Captain Marvel

Ganze 21 Filme hat das Marvel Cinematic Universe benötigt, um eine weibliche Heldin zur Titelfigur zu machen. Zudem fällt diese Rolle nicht Scarlett Johanssons Black Widow, sondern Brie Larsons Captain Marvel zu. Das Endergebnis ist für mich einer der besseren SMU-Filme. Dies beginnt bereits beim Setting, das mit den 90er-Jahren eine angenehme Abwechslung zum 80er-Hype darstellt, der seit einigen Jahren so allgegenwärtig ist. Zudem funktioniert das Team aus Samuel L. Jackson und Brie Larson für mich extrem gut und brachte einigen Spaß auf die Leinwand.

Ein weiterer positiver Aspekt war die Handlung, die tatsächlich ein paar Überraschungen bot, welche zumindest ich nicht habe kommen sehen. Auch die Tatsache, dass Ben Mendelsohn einmal nicht als langweiliger Bösewicht verheizt wurde, wie so oft in den vergangenen Jahren (Rogue One: A Star Wars Story, Ready Player One, Robin Hood) ist sehr erfrischend. Klar reißt Captain Marvel am Ende keine Bäume aus und wird auch innerhalb des MCU nie zu den Top 5 der besten Filme gehören, Spaß macht er trotzdem.

Mein größter Kritikpunkt ist tatsächlich die Abspannszene, in der Carol in der Gegenwart auf die Avengers trifft. Ich hatte darauf gehofft, dass diese Szene nur einen Appetithappen darstellt. Leider stellte sich dann heraus, dass dies tatsächlich alles war, was der Zuschauer vom ersten Aufeinandertreffen zu sehen bekommt. Hier hätte ich mir deutlich mehr gewünscht, wobei dies genau genommen eher ein Kritikpunkt an Avengers: Endgame ist.

Avengers: Endgame

Ein ganzes Jahr mussten die Fans sich gedulden, bis der Cliffhanger aus Infinity War endlich aufgelöst wurde. In dieser Zeit betrieb Marvel eine sehr extreme Geheimhaltungspolitik, die teilweise aber auch etwas albern war. Allein das Geheimnis um den offiziellen Filmtitel war spätestens nach der Enthüllung kaum die Aufregung wert. Auf der anderen Seite muss man aber auch festhalten, dass der Film wirklich einige Überraschungen bot, was eben daran lag, dass Marvel zum Glück nicht die Filmhighlights unbedingt in Trailern und Clips spoilern musste.

Endgame begann zunächst einmal etwas zäh für meinen Geschmack, fand sich dann aber und erwies sich als der perfekte Abschluss für die Infinity Saga. Die Idee der Zeitreisen und die Umsetzung sind einfach super gelungen, auch wenn man natürlich die Logik wieder einmal nicht zu genau hinterfragen darf. Abstriche muss der Film allerdings bei Thanos hinnehmen. Endgame fokussiert sich so stark auf die Helden, das für den Gegenspieler kaum wirklich Zeit bleibt. So entwickelt sich Thanos dann leider doch wieder nur zu einer eindimensionalen Bedrohung, die am Ende einfach nur alles Leben auslöschen möchte. Gerade nach der Darstellung in Infinity War ist dies besonders schade.

Die finale Schlacht kann aber auch ein schwacher Thanos nicht negativ beeinflussen. Selbst als jemand, der mittlerweile kaum noch von CGI-Massenschlachten vom Hocker gerissen wird, ist der Endkampf eine der besten Kampfszenen der letzten Jahre, wobei das Highlight natürlich der Portalmoment ist. Für mich ist dies quasi das Marvel-Äquivalent zur Ankunft der Rohirrim vor Minas Tirith. Einfach pure Gänsehaut, die am Ende auch dafür gesorgt hat, dass Endgame in meinem Ranking einen Ticken besser ist als Infinity War.

Spider-Man: Far From Home

Nach dem ganzen Hickhack zwischen Disney und Sony in den vergangenen Wochen kann man fast vergessen, dass Phase 3 des MCU im Juli ja mit dem sehr erfolgreichen Spider-Man: Far from Home geendet ist. Gute Kritiken, eine starkes Einspielergebnis und viele positive Stimmen machten das zweite Soloabenteuer von Spider-Man zu einem Erfolg. Im Gegensatz zu vielen Fans vertrete ich hier aber anscheinend eine eher unpopuläre Meinung. Für mich stellt Far from Home leider einen Rückschritt für Spider-Man da.

Das soll nicht heißen, dass der Film nicht unterhalten kann. Die Darsteller und der Humor sorgen für einen kurzweiligen Trip, bei dem ich aber nie das Gefühl loswerden konnte, dass hier viel mehr drin gewesen wäre. Dies beginnt bereits mit dem Setting. Die Europareise und auch die Art, wie sie aufgebaut ist, fühlt sich extrem gewollt und wie ein Gimmick an. Auch die Actionszenen an sich erzeugen ein ähnliches Gefühl und scheinen nur dazu da zu sein, um CGI-Gekloppe vor eindrucksvollen Kulissen zu zeigen. Dazu kommt der Mysterio-Twist, den jeder Zuschauer, der irgendwie schon einmal von der Comicfigur gehört hat, meilenweit kommen sieht. Vor allem weil Captain Marvel in diesem Jahr bereits gezeigt hat, wie es deutlich besser geht, ist dies enttäuschend.

Mein Hauptproblem ist aber die Entwicklung von Peter Parker, die in dem Film auf der Stelle tritt. Far from Home stellt die zentrale Frage, wer die Nachfolge von Tony Stark antritt und ob Peter Parker dafür bereit ist. Am Ende des Films gibt es dazu aber keine wirkliche Antwort. Klar, Peter stoppt Mysterio, kehrt dann aber nach New York zurück und schwingt weiter als Spider-Man durch die Stadt. Das hat er aber auch schon am Anfang des Films gemacht. Einziger Unterschied ist, dass er nun eine Freundin hat. Auf die Frage, ob Peter in die Fußstapfen von Tony tritt, gibt es eigentlich nur die Antwort "Schauen wir mal", und das ist mir nach 130 Minuten etwas wenig. Allerdings weiß zumindest die Abspannszene noch einmal zu überraschen und macht Lust auf mehr. Hoffentlich orientiert sich Teil 3 dann wieder etwas stärker am ersten Film.

Damit wären wir am Ende unserer Betrachtung von Phase 3 des MCU angekommen, sodass nun eigentlich nur noch das Ranking offen ist. Natürlich ist dies nur eine persönliche Meinung, schreibt gern eure eigene Rangliste in die Kommentare.

  1. Captain America: Civil War
  2. Avengers: Endgame
  3. Avengers: Infinity War
  4. Guardians of the Galaxy Vol. 2
  5. Spider-Man: Homecoming
  6. Captain Marvel
  7. Ant-Man and the Wasp
  8. Spider-Man: Far From Home
  9. Thor: Tag der Entscheidung
  10. Doctor Strange
  11. Black Panther

Avengers: Infinity War - Paul Rudd kannte das Ende schon vor den Dreharbeiten

Vor dem Kinostart von Avengers: Infinity War herrschte bei Marvel eine strenge Spoilerpolitik. Die Darsteller selbst hatten in der Regel nicht das komplette Drehbuch zu lesen bekommen, lediglich Benedict Cumberbatch hatte explizit darum gebeten, die vollständige Handlung vorab zu kennen.

In einem Interview zum Marvel Entertainment in "Earth's Mightiest Show Bonus" erzählte Paul Rudd, der Scott Lang alias Ant-Man verkörpert, dass er zu den wenigen gehörte, die das Ende von Avengers: Infinity War bereits vorab kannte. Der Grund hierzu ist einleuchtend: Rudd war am Drehbuch von Ant-Man and The Wasp beteiligt.

"Ich wusste schon vorher davon. Vor Infinity War. Ich wusste davon, weil ich einer der Drehbuchautoren [von Ant-Man and The Wasp] war und von einigen der Dinge, die wir in Infinity War gesehen haben, wusste. Es fühlt sich an, als hätte ich Zugang zu Regierungsgeheimnissen. Es ist merkwürdig, darüber Bescheid zu wissen, wenn nur wenige Menschen auf der Welt davon wissen. Und ich bin gut darin, Geheimnisse zu bewahren."

Dies ist seinen Kollegen im Vorfeld nicht immer gelungen. Tom Holland ist bekannt dafür, dass er unbeabsichtigt manch entscheidende Hinweise vor dem Kinostart verrät. Mark Ruffalo hatte von Avengers: Infinity War sogar das Ende verraten.

Wie es mit nach den Ereignissen von Avengers: Infinity War weitergeht, ist ab 25. April 2019 zu sehen. Dann startet der noch unbetitelte Avengers 4 in den deutschen Kinos.

Einspielergebnis - Bester Franchise-Start für Mission: Impossible 6, Ant-Man and the Wasp läuft in Deutschland an

Mission: Impossible – Fallout ist in den USA am Wochenende erfolgreich angelaufen. Mit 61,5 Millionen Dollar gelang dem Film der beste Start der Reihe in den USA. Auch außerhalb der Vereinigten Staaten läuft es bisher nicht schlecht. Fallout startete am vergangenen Wochenende in rund 40 Prozent des Gesamtmarktes und kam insgesamt auf 153 Millionen Dollar. In Ländern wie Deutschland oder China steht der Kinostart noch aus. Hierzulande kommt der Film am Donnerstag in die Kinos, in China ist es am 31. August soweit.

Während Mission: Impossible - Fallout noch ein paar Tage auf sich warten lässt, war am vergangenen Wochenende die Zeit für Ant-Man and the Wasp gekommen. Aufgrund der Fußballweltmeisterschaft mussten sich die Marvel-Fans bis Ende Juli gedulden. Für Rekordwerte konnte das Marvel-Abenteuer hierzulande aber nicht sorgen. Mit 200.000 Besuchern und 2,1 Millionen Euro lief es aber deutlich besser als beim Vorgänger (140.000 Zuschauer). Weltweit steht die Marvel-Fortsetzung aktuell bei einem Einspielergebnis von 394 Millionen Dollar.

Das sommerliche Wetter sorgt aktuell nicht unbedingt für volle Kinosäle. Neben Ant-Man and the Wasp konnten am Wochenende nur Mamma Mia! Here We Go Again (205.000 Besucher) und Hotel Transsilvanien 3 - Ein Monster Urlaub (200.000 Besucher) sechstellige Besucherzahlen verzeichnen. Es bleibt abzuwarten, ob Mission: Impossible – Fallout an diesem Zustand am kommenden Wochenende etwas ändern kann.

Ant-Man and the Wasp: Die Abspannszenen erklärt

SPOILER

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Ant-Man and the Wasp

Wie es sich für einen Marvel-Film gehört, lohnt es sich auch bei Ant-Man and the Wasp wieder für den Abspann sitzen zu bleiben. Die mittlerweile typischen zwei Abspannszenen haben es auch in die Fortsetzung geschafft, wobei man sich treu bleibt und wieder einmal eine relevante Szene für die Zukunft und eine Art Abschlussgag präsentiert.

Die wichtigere der beiden Szene ist in der Mitte des Abspanns platziert. Da Ant-Man and the Wasp kurz vor Avengers: Infinity War spielt, gibt es im Film bis zu diesem Zeitpunkt keine Verbindung zum großen Konflikt mit Thanos. Kurz vor dem Ende zeigt man dann aber doch noch die Auswirkungen.

Hank Pym, Janet Van Dyne, Hope Van Dyne und Scott Lang haben sich in einem Parkhaus versammelt, um den verbesserten Quantum Tunnel zu nutzen. Der Plan ist es, dass Scott für einen kurzen Moment den subatomaren Raum besucht. Hier soll er weiteren Energien sammeln, mit denen Ava aka Ghost weiter geheilt werden kann. Wichtig ist dabei, dass Scott den subatomaren Raum nicht selbst verlassen kann, sondern dafür Hanks Hilfe benötigt.

Leider hat sich Scott den falschen Zeitpunkt für seinen Trip ausgesucht. Kurz nachdem Schrumpfen, kommt es zu dem bekannten Auflösungseffekt, der durch Thanos und die Infinity Steine ausgelöst wurde. Hank, Jane und Hope lösen sich auf. Scott, der keine Ahnung hat, was mit seinen Freunden passiert ist, steckt daraufhin im subatomaren Raum fest.

Die zweite Abspannszene spielt ein paar Momente später. Man sieht die Kamera durch Scotts Haus fahren. Im Hintergrund sind Sirenen und panische Geräusche zu hören. Der Fernseher zeigt ein Notfall-Übertragung (Emergency Broadcast). Eine große Ameise lässt sich davon aber nur wenig beeindrucken. Sie hat es sich an Scotts Schlagzeug bequem gemacht und spielt.

Wie es mit Ant-Man und seinen Verbündeten weitergeht, bleibt abzuwarten. Sein Feststecken im subatomaren Raum könnte ein schlechtes Anzeichen für einen Auftritt in Avengers 4 sein. Da alle Personen, die wissen, wo er sich gerade befindet, verschwunden sind, könnte Scott erst nach einer Rückkehr von Hank, Hope oder Janet befreit werden. Ob dies der Fall ist, dürfte man spätestens im April 2019 herausfinden. Avengers 4 kommt am 25. April in die deutschen Kinos.

Kritik zu Ant-Man and the Wasp - Wenn mal nicht das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht

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Ant-Man and the Wasp

Nach den Geschehnissen in Captain America: Civil War ist es Scott Lang (Paul Rudd) gelungen, einen Deal mit der amerikanischen Regierung auszuhandeln. Für seinen Verstoß gegen die Sokovia Accords wurde Lang zu zwei Jahren Hausarrest mit anschließender Bewährung verurteilt. Während dieser Zeit darf er nicht nur sein Haus nicht verlassen, auch ist ihm jeglicher Kontakt zu Hank Pym (Michael Douglas) und dessen Tochter Hope van Dyne (Evangeline Lilly) untersagt.

Diese sind allerdings ohnehin nicht sonderlich gut auf Scott zu sprechen. Seine Taten haben auch sie zu gesuchten Verbrechern gemacht. Als Vater und Tochter aber auf einen Weg stoßen, um Hanks Frau und Hopes Mutter Janet (Michelle Pfeiffer) aus dem subatomaren Raum zu retten, sind sie auf Scotts Hilfe angewiesen. Dummerweise steht dieser kurz vor dem Ende seines Hausarrests. Zeit für einen Aufschub gibt es jedoch nicht, da sich gleich mehrere Parteien für die Technik von Hank und Hope interessieren. Um Janet rechtzeitig retten zu können, müssen Hope und Scott ihre Differenzen begraben und als Ant-Man and The Wasp gemeinsam an einem Strang ziehen.

Die undankbare Aufgabe

Mit Avengers: Infinity War setzte Marvel im April einen Meilenstein in seinem Filmuniversum, der die Zuschauer mit einem bitteren Ende zurückließ. Ein paar Monate später fällt nun Ant-Man and the Wasp die undankbare Aufgabe zu, als erster MCU-Film nach Infinity War in die Kinos zu kommen. In gewisser Weise ist diese Tatsache auch das größte Problem. Nach den monumentalen Entwicklungen brennt der Zuschauer eigentlich darauf zu erfahren, wie es weitergeht. Dummerweise liefert Ant-Man and the Wasp hier überhaupt keine Antworten. Der Film spielt kurz vor Infinity War und ignoriert den galaktischen Konflikt fast komplett. Stattdessen bekommt der Zuschauer eben "nur" ein typisches Marvel-Werk präsentiert. Dieses weiß zwar definitiv zu unterhalten, fühlt sich aber auch irgendwie etwas unwichtig an. Die Frage, warum sich Marvel für diese Terminreihenfolge entschieden hat, darf durchaus gestellt werden.

Allerdings tut man Ant-Man and the Wasp mit diesem Kritikpunkt auch etwas Unrecht. Für sich betrachtet ist die Fortsetzung ein spaßiger Sommerfilm, der die Stärken des Vorgängers aufgreift und genau da weitermacht, wo Ant-Man aufgehört hat. Wer mit dem ersten Film seinen Spaß hatte, der dürfte auch hier wieder auf seine Kosten kommen. Die Chemie zwischen den Figuren funktioniert weiterhin hervorragend, der Humor zündet fast immer und auch die Spielereien mit den schrumpfenden und wachsenden Gegenständen ist weiterhin sehr unterhaltsam. Bei Letzterem lässt sich aber festhalten, dass Marvel hier durchaus die eine oder andere Szene zu viel im Trailer gezeigt hat. Viele Überraschungen gibt in dieser Hinsicht nicht mehr. So einige Momente hätten sicherlich besser gewirkt, wenn man sie nicht schon aus der Vorschau gekannt hätte.

Ant-Man and the Wasp

Kein Weltuntergang notwendig

Auch wenn Ant-Man in Infinity War keine Rolle spielt, bleibt Ant-Man and the Wasp natürlich trotzdem weiterhin ein Marvel-Produkt. Die typischen Stärken und Schwächen, die man mittlerweile mit Marvel verbindet, finden sich daher auch hier wieder. Wer mit Marvel bisher nicht viel anfangen konnte, den dürfte auch Ant-Man and the Wasp nicht bekehren können.

Besonders schade ist dies im Falle von Walton Goggins, der als Gegenspieler Sonny Birch verheizt wird. Nachdem der Darsteller schon in Tomb Raider mit einer Schurkenrolle vertreten war, an die sich wohl niemand groß erinnern wird, ergeht es ihm hier nicht viel anders. Hannah John-Kamen als Ghost kommt etwas besser weg. Vor allem weil ihre Fähigkeiten eine interessante Ergänzung zur Schrumpferei von Ant-Man und the Wasp darstellen, ist die Figur deutlich besser geraten.

Was die Fortsetzung, ähnlich wie der erste Teil, dagegen wieder erfrischen anders macht, ist die Tatsache, dass der Konflikt sich nicht um das Schicksal der ganzen Welt dreht. Für viele Charaktere geht es im Film um ganz persönliche Ziele, was eine nette Abwechslung darstellt. So beweist Ant-Man and the Wasp, dass in einem guten Superheldenfilm nicht zwangsweise die Erde gerettet werden muss. Auch wenn man kleiner Brötchen bäckt, kann man eine spannende und unterhaltsame Geschichte erzählen, bei der trotzdem Dinge auf dem Spiel stehen.

Ant-Man and the Wasp

Die Darsteller überzeugen

Ein weiterer Pluspunkt von Ant-Man and the Wasp sind die Darsteller. Man merkt Paul Rudd, Evangeline Lilly und Michael Douglas an, dass auch sie Spaß an ihrem zweiten Marvel-Abenteuer hatten. Besonders Lilly scheint viel Freude daran zu haben, nun selbst in ein Kostüm schlüpfen und Hand anlegen zu dürfen.

Die Gruppe rund um Michael Peñas Luis fügt sich zudem dieses Mal besser in die Welt ein. Im ersten Film wirkten die Figuren teilweise etwas überzeichnet. Hier fährt man die Sache ein wenig zurück, ohne dass die Figuren aber ihren Charme verlieren. Etwas schade ist es um Bobby Cannavale und Judy Greer, die nun fast gar nichts mehr zu tun bekommen und lediglich für ein paar Umarmungsszenen im Film sind.

Bei den Neuzugängen ist vor allem Michelle Pfeiffer als Janet van Dyne zu erwähnen, die sich problemlos in das Ant-Man-Ensemble einfügt und ebenfalls viel Freude und Spaß an den Tag legt. Auch Laurence Fishburne, Hannah John-Kamen und Randall Park können in ihren Rollen überzeugen. Lediglich der erwähnte Walton Goggins reiht sich die Riege der eigentlich tollen Darsteller ein, die Marvel in langweiligen Schurkenrollen verschwendet hat. Mit Darstellern wie Guy Pearce, Christopher Eccleston, Robert Redford, Lee Pace, Corey Stoll, Mads Mikkelsen oder Michael B. Jordan nimmt diese langsam eine beachtliche Größe an.

Fazit

Ant-Man and the Wasp setzt genau da an, wo der Vorgänger aufgehört hat. Der Film baut auf den Stärken von Ant-Man auf und dürfte allen Spaß machen, die auch den ersten Teil mochten. Ganz vermeiden kann die Fortsetzung die klassischen Marvel-Schwächen nicht, die Fans dürften diese aber kaum stören.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Marvel Studios

ANT-MAN AND THE WASP – Offizieller Trailer (deutsch/german) | Marvel HD

Einspielergebnis: Ant-Man and the Wasp startet mit 161 Millionen Dollar

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Ant-Man and the Wasp

Marvels Ant-Man and the Wasp ist am vergangenen Wochenende in vielen Ländern der Welt angelaufen. Zum Start konnt der Film insgesamt 161 Millionen Dollar einspielen. Rund 76 Millionen stammen dabei von den amerikanischen Kinokassen, was gleichzeitig auch Platz 1 in den US-Charts bedeutet. Damit konnte sich die Fortsetzung um 33 Prozent gegenüber Ant-Man verbessern, der 2015 in den USA mit 57,2 Millionen angelaufen war.

Neben den Vereinigten Staaten startet Ant-Man and the Wasp auch in einigen anderen Ländern, rund 48 Prozent des Gesamtmarktes. Hier betrug das Einspielergebnis 85 Millionen Dollar. In Deutschland und vielen europäischen Staaten steht der Kinostart allerdings noch aus. Aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft halten sich die namenhaften Neustarts bis zum Turnierende in Grenzen. Auch in China müssen sich die Fans noch in Geduld üben, da im Juli keine ausländischen Produktionen anlaufen. In Deutschland startet Ant-Man and the Wasp am 26. Juli.

Ein Film, der in Deutschland ebenfalls noch auf seinen Kinostart im September wartet, ist Die Unglaublichen 2. Die Pixar-Fortsetzung läuft allerdings ebenfalls schon in vielen anderen Ländern. In den USA übersprang der Film am Wochenende sogar die Marke von 500 Millionen Dollar und steht nun bei einem Einspielergebnis von 504 Millionen Dollar. Dazu kommen insgesamt 268,4 Millionen aus dem internationalen Geschäft, sodass sich ein Gesamtergebnis von 772,7 Millionen Dollar ergibt.

Auch Jurassic World: Das gefallene Königreich sicherte sich am vergangenen Wochenende einen Meilenstein. Die Dino-Fortsetzung steht nun bei einem Gesamteinspielergebnis von 1.058 Milliarden Dollar. Jurassic World 2 ist damit nach Black Panther und Avengers: Infinity War der dritte Film in diesem Jahr, der mehr als eine Milliarde Dollar einspielen konnte. Für das Ergebnis des Vorgängers (1,671 Milliarden Dollar) dürfte es aber nicht mehr reichen.

"Erwartet keine Antworten zu Infinity War." - Erste Reaktionen zu Ant-Man and The Wasp

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Ant-Man and the Wasp

Gestern feierte Ant-Man and The Wasp Premiere in Los Angeles. In den USA startet der Film in bereits knapp zwei Wochen, das deutsche Publikum muss sich noch bei Ende Juli gedulden. Die vermutlich drängendste Frage ist, welche Verbindung der Film zu Avengers: Infinity War und Avengers 4 schlägt. Schließlich ist bekannt, dass sowohl Paul Rudd als Scott Lang alias Ant-Man und Evangeline Lilly als Hope van Dyne alias The Wasp einen Auftritt in dem Film haben werden.

Die US-Journalisten, die den Film bereits gesehen haben, gehen zum Teil auf diese Fragestellung bei ihren ersten Reaktionen auf Ant-Man and The Wasp ein. 

Peter Sciretta von Slashfilm:

"Ant-Man and The Wasp macht eine Menge Spaß. Am besten, wenn es überzogene, alberne Comedy ist, weniger wenn es um die comicbuchmäßigen Schurken-Momente geht. Einige fantastische Miniature/Maxature-Action-Szenen.  stiehlt allen die Show. Erwartet, wenn ihr reingeht, keine Antworten auf Infinity War. Der Film steht zum Großteil für sich, sogar noch mehr als der Erste. Allerdings seid ihr dumm, wenn ihr nicht für den Abspann sitzen bleibt - noch mehr als bei vielen Marvel-Filmen. Der Film hat überraschend viel Herz, großartige Action, viele Lacher. Wenn euch der erste Film gefallen hat, werdet ihr von dieser Fortsetzung angenehm überrascht sein."

Kate Erbland von IndieWire:

"ANT-MAN AND THE WASP: Es ist erfrischend, einen eigenständigen, relativ klein gehaltenen (sorry, not sorry) Franchise-Film in diesem überfüllten Sommer zu sehen. Er ist lustig, vielleicht 15 Minuten zu lang, mit einem klugen und unterhaltsamen Sinn für sich selbst und Stil. Ich hätte immer noch gern eine Ameise als Haustier."

Mike Ryan:

"ANT-MAN AND THE WASP ist sicherlich ein Upgrade zum ersten Film (Ich mag den ersten Ant-Man nicht). Lillys Wespe hat mindesten genau so viel, wenn nicht sogar noch mehr Action-Szenen als Rudds Ant-Man. Und: Michael Peña hat bei der Hälfte eine Szene, die die Hütte zum Beben bringen wird."

Germain Lussier von Gizmodo:

"Ant-Man and the Wasp ist ein echter Publikumsliebing. Antreibend und lustig, mit Herz und Überraschungen. Die Darsteller sind toll, die Effekte herausragend, und die Intergration ins MCU ist genau richtig."

Eric Eisenberg von Cinema Blend:

"Ant-Man & The Wasp macht irre Spaß. Sehr eigenständig, aber strotzend vor Energie, und voller cooler und kreativer Überraschungen. Superlustig, und alle Darsteller sind wundervoll. Ich hatte Spaß!"

Aaron Couch von The Hollywood Reporter:

"Für mich ist der Sprung vom ersten #AntMan zu #AntManAndTheWasp so ähnlich wie der Sprung von First Avenger zu Winter Soldier"

Und auch James Gunn gab den Marvel-Fans neben seiner Meinung zum Film einen entscheidenen Tipp:

"#AntManAndTheWasp ist alles, was man haben möchte. Lustig, süß, bewegend und pausenloser Spaß. Großartige Arbeit, ! Und großartige Leistungen von , & natürlich . Ich habe ihn sehr gemocht! (Pro-Tipp: schaut ihn euch vor Avengers 4 an!)"

Ab dem 26. Juli kann sich dann auch das Publikum in Deutschland seine eigene Meinung über Ant-Man and The Wasp bilden.

Ant-Man & the Wasp: Neue Bilder und Video von der Premiere des Marvel-Films

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Ant-Man and the Wasp

Während sich das deutsche Publikum noch bis Ende Juli gedulden muss, steht Ant-Man and the Wasp in den USA schon fast in den Startlöchern. Der Film kommt am 6. Juli in die amerikanischen Kinos. Passend dazu hat Marvel Studios noch einmal eine Reihe neuer Bilder zur Fortsetzung veröffentlicht. Darüber hinaus fand am gestrigen Abend in Los Angeles die Premiere des Films statt. Einen Einblick in die Veranstaltung gewährt ein Video vom roten Teppich, bei dem die Macher und die Darsteller des Films auch interviewt wurden.

Nach den Geschehnissen in The First Avenger: Civil War muss sich Scott Lang mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen als Vater und Superheld auseinandersetzen. Während er versucht, eine Balance in seinem Leben mit den Aufgaben von Ant-Man zu finden, wird er von Hope van Dyne und Dr. Hank Pym wegen einer wichtigen Mission kontaktiert. Scott muss erneut in den Ant-Man-Anzug schlüpfen und lernen, mit the Wasp in einem Team zuarbeiten. Gemeinsam machen sie sich daran, Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken.

Neben Paul Rudd und Evangeline Lilly gesellen sich noch Michael Douglas als Dr. Hank Pym, Michelle Pfeiffer als Janet Van Dyne, Michael Pena als Luis, Judy Greer als Maggie Lang, David Dastmalchian als Kurt, T.I. als Dave, Laurence Fishburne als Dr. Bill Foster, Randall Park als S.H.I.E.L.D.-Agent Jimmy Woo sowie Hannah John-Kamen und Walton Goggins zum Ensemble des Films.

Regie führte wie schon beim Vorgänger Peyton Reed. Das Drehbuch stammt von Andrew Barrer, Gabriel Ferrari, Chris McKenna, Paul Rudd und Erik Sommers. Der deutsche Kinostart ist am 26. Juli.

Marvel Studios' Ant-Man and The Wasp Red Carpet World Premiere

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