Fallout 76

Fallout 76: Keine Beta über Steam

Fallout 76

Fallout 76

Am 14. November soll es soweit sein: Fallout, bisher eine reine Einzelspieler-Reihe, wird in die Online-Welt eintreten. Dann erscheint mit Fallout 76 das Online-Rollenspiel der Bethesda Studios, welches auf der E3 angekündigt wurde. Wie es sich für Online-Spiele gehört, gibt es zuvor natürlich noch einen Beta-Test, um die Stabilität des Netzcodes zu verbessern sowie Balancing-Fehler und Bugs auszumerzen. Nur: Bethesda nutzt dafür nicht die populäre Spiele-Plattform Steam.

Die Spieler, die sich Fallout 76 vorbestellt haben, können auch an der im Oktober starteten Beta teilnehmen. Die Registrierung dafür läuft allerdings nur über die Webseite Bethesda.net. Zeitgleich ist die Beta auch auf den Konsolen Playstation 4 und Xbox One verfügbar. Auch das fertige Spiel soll nur über den eigenen Launcher startbar sein. Damit wäre Fallout 76 das erste, neuere Spiel von Bethesda, das nicht über Steam verfügbar ist.

Für ein Online-Spiel ist das nicht unbedingt ungewöhnlich. Die Multiplayer-Komponenten von beliebten Titeln wie Fortnite oder Destiny 2 lassen sich ebenfalls nur über die eigenen Portale starten. Allerdings lässt sich vermuten, dass Bethesda irgendwann doch Fallout 76 auf Steam veröffentlichen könnte, schließlich sind Spiele wie Skyrim oder die Vorgänger von Fallout dort sehr beliebt.

Fallout 76 ist das neue Spiel im Fallout-Universum und bietet erstmals eine Online-Komponente und „leichte“ Crafting- und Survival-Elemente. Die Spieler sollen das Spielgebiet, das Teile des US-Staates North Virginia umfasst, befrieden und zivilisieren. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit anderen, mal friedlich, mal weniger friedlich gesonnenen Spielern sowie den Gefahren der radioaktiv verseuchten Umwelt. Wie Bethesda im FAQ zum Beta-Test ankündigt, werde die Beta-Version das gesamte Spiel enthalten und der Fortschritt der Spieler solle auch zum Start erhalten bleiben.

Fallout 76: Bethesda verzichtet auf einen Season-Pass für das Spiel

Fallout 76

Fallout 76

Mit Fallout 76 wagt Entwickler Bethesda einen Schritt in eine neue Richtung mit der Fallout-Serie. Eine Spielwelt ohne freundliche KI-Charaktere. Dafür aber andere echte Spieler, mit denen man sich die Welt teilt beziehungsweise gegen sie kämpft. Einfaches Questen und dem Folgen der Handlung soll zwar noch immer möglich sein, der Fokus wird aber vermutlich mehr auf dem PVP-Aspekt liegen.

Nun hat Pete Hines, Vice President der PR und des Marketings bei Bethesda, sich im Interview mit dem Official PlayStation Magazine zur Thematik DLCs und Seasonpass geäußert. Letzteren wird es nämlich nicht geben. Alle DLCs, die für Fallout 76 erscheinen, erhalten die Spieler kostenlos. Damit sind die wichtigen Inhalte also durch den einmaligen Kauf bezahlt.

Einen Haken hat die ganze Sache dann aber doch. Denn Bethesda hat ebenfalls angekündigt, Mikrotransaktionen ins Spiel einzubauen. Die sollen aber keinerlei spielerische Vorteile bieten, sondern lediglich optischer Natur sein. Dabei handelt es sich um Waffen-Skins oder neue Outfits. An den Werten einer Rüstung oder Waffe ändern diese aber nichts.

Wie sich Fallout 76 spielt und welche DLCs es geben wird, erfahren die Fans am 14. November, wenn das Spiel für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheint. 

Fallout 76: YouTube-Kanal veröffentlicht The Making of Fallout 76

Fallout 76

Fallout 76

Die Spielwelt von Fallout 76 soll viermal so groß werden, wie die von Fallout 4 und darüber hinaus auch jede Menge zu bieten haben. Dazu gehören auch die in der Spielwelt verstreuten Atomsilos. Auf dem YouTube-Kanal NoClip wurde nun eine knapp 40-minütige Dokumentation über die Entwicklung von Fallout 76 veröffentlicht. Darin verraten die Entwickler unter anderem Details zum Endgame des Spiels und gehen auch auf die Nutzung dieser Atomsilos ein.

Die können die Spieler nämlich nutzen, um einen immer wiederkehrenden nuklearen Krieg gegen die Spielwelt oder gegen andere Spieler zu führen. Die Raketencodes sollen durch Zusammenarbeit und das Lösen verschiedener Puzzles verfügbar werden. Aber auch einzelne Spieler sind in der Lage, Kontrolle über ein Silo zu bekommen.

Atomraketen werden aber nicht nur der schönen Effekte wegen abgefeuert. Vielmehr sollen sie auf riesige, fledermausartige Feuerkreaturen gerichtet werden, die regelmäßig aus der Erde auftauchen und dabei einen gewaltigen Riss im Boden hinterlassen. Die Atomraketen versiegeln diese Risse wieder und verstrahlen die gesamte Umgebung. Dadurch steigen die Kreaturen und Pflanzen in diesem Gebiet im Level auf, was dem Spieler wiederum Zugang zu stärkere Gegner, bessere Ausrüstung und höherwertige Crafting-Materialien ermöglicht.

Durch die Mechanik soll laut Bethesda ein zyklisches und wiederholbares Endgame entstehen. Die Atombomben sollen sich übrigens auch gegen andere Spieler richten lassen.

"Wie entscheiden sie sich? Arbeiten sie zusammen gegen die Welt oder arbeiten sie zusammen gegeneinander? Und was passiert, wenn du eine Gruppe hast, die gegen andere Spieler arbeiten will, und eine andere, die gegen die Welt arbeiten will, und dann kriegen sie Atomraketen? Erschaffen sie online einen kalten Krieg? Entscheiden sie alle, einfach alles in die Luft zu jagen? Wir bin am gespanntesten darauf, zu sehen, was die Leute mit dem Raketensystem anstellen."

Spätestens am 14. November erfahren die Spieler mehr, wenn Fallout 76 erscheint. 

The Making of Fallout 76 - Noclip Documentary

Fallout 76: Game Director Todd Howard beantwortet Fragen rund um den nächsten Teil der Serie

Fallout 76

Fallout 76

Die E3-Präsentation zu Fallout 76 hat der Community und Presse neue Einblicke in das Spiel gegeben und einige offene Fragen beantwortet. Wenigstens gefühlt sind für jede dieser Fragen aber zwei neue hinzugekommen. In einem Interview auf YouTube hat sich Game Director Todd Howard nun einigen davon gestellt.

In der Spielwelt von Fallout 76 wird es Howard zufolge keine freundlichen KI-Charaktere geben. Einzig die Monster und Mutanten, gegen die der Spieler kämpfen kann, werden computergesteuert sein. So lässt sich auch erklären, warum die Spieler zwangsweise online sein müssen. Das gilt auch dann, wenn sie alleine durch die Welt questen. Fallout 76 wird keinen Offline-Modus haben.

Alle anderen Personen, denen ein Spieler über den Weg läuft, sind also andere Spieler. Trotzdem soll Fallout 76 eine richtig gute Geschichte erzählen.

"Es gibt immer noch Roboter und Terminals und Holovideos. Schon in Fallout 4 hat man viele Quests so in der Welt entdeckt, all das machen wir immer noch. Aber wenn du dabei jetzt in eine Bande von Plünderern läufst, sind das echte Spieler."

Aktuell arbeitet Bethesda noch am Balancing des PvPs. Denn das wird es in der Welt von Fallout 76 natürlich geben. Wie das Ganze aussieht und ob die Spieler stets damit rechnen müssen, von anderen Spielern erschossen zu werden, wollte Howard im Interview noch nicht preisgeben. Fallout 76 soll für die Spieler nicht grausam sein. "Ein wenig Drama" wolle man dann aber doch haben – allerdings ohne, dass andere Mitspieler einem gleich das ganze Spiel ruinieren. Ob Spieler sich auch vollständig losgelöst vom PvP durch die Welt bewegen können, wollte Howard dann aber doch nicht konkret bestätigen.

Im Vorfeld hatten viele Mitglieder der Community Sorge, dass beispielsweise Features wie V.A.T.S. und das Modding nicht mehr verfügbar wären. Für beides gibt Howard aber Entwarnung. V.A.T.S. Wird nach wie vor im Spiel sein – diesmal aber in Echtzeit. Nach dem Release soll auch das Modding wieder möglich sein.

Wie genau Fallout 76 aussieht, erfahren Presse und Community spätestens am 14. November, wenn das Spiel erscheint.

FALOUT 76 FULL Todd Howard E3 Interview - Mods, Starfield, VATS, TES VI Info & More!

Fallout 76: Fokus des Spiels soll trotz Onlinekomponenten auf der Story liegen

Fallout 76

Fallout 76

Nach dem ersten kurzen Trailer zum neuen Fallout 76 waren viele Fans hellauf begeistert. Immerhin hat die Fallout-Reihe über die Jahre eine sehr große Community um sich versammelt. Das liegt auch an den vielen großen und kleinen Geschichten und natürlich den Hauptstorylines, welche die Spiele erzählt haben.

Nach der Ankündigung von Fallout 76 erklärte der bekannte Kotaku Journalist Jason Schreier, dass Fans, die einen klassischen Singleplayer erwarten, eher enttäuscht werden. Diese Aussage verpasste der Vorfreude einiger Spieler einen kleinen Dämpfer und andere machte sie sogar ziemlich wütend. Schreier hat sich nun aber via Reddit zu Wort gemeldet und seine Aussage noch einmal konkretisiert.

Seinen Informationen zufolge habe das neue Fallout zwar Onlinekomponenten und Basisbau, der Fokus liege aber immer noch auf einer gut erzählten Geschichte, die "nebenbei noch richtig cool und interessant" sei.

Nach Aussagen des Journalisten ging es ihm darum, keine völlig falschen Erwartungen an das Spiel bei den Fans zu schüren. Dabei habe er nicht bedacht, wie schnell sie die Community in ein Thema verbeißen kann.

"Ich will keinen Hype für ein Spiel aufbauen, das ich weder gesehen noch gespielt habe, aber ich will auch nicht, dass die Leute so engstirnig sind, dass sie neun Tage lang auf Reddit ausflippen, weil dieses Spiel nicht wie die letzten drei wird. Ich meine, wie viele von euch erinnern sich noch daran, wie die Hardcore-Falloutfans durchgedreht sind, weil Bethesda einen Ego-Shooter daraus machte? "

Mehr Informationen wird es dann auf der E3 geben. Bethesdas Live-Show wird am 11. Juni um 3:30 Uhr deutscher Zeit zu sehen sein.

Fallout 76 – Official Teaser Trailer

Subscribe to RSS - Fallout 76