Star Wars Jedi: Fallen Order

Star Wars Jedi: Fallen Order – Electronic Arts veröffentlicht neue Inhalte für das Spiel

Pünktlich zum 4. Mai veröffentlichen Entwickler Respawn Entertainment und Publisher Electronic Arts recht überraschen ein neues Update für Star Wars Jedi: Fallen Order. Und das bringt neben ein paar kosmetischen Anpassungen auch ganz neue Spielinhalte.

Im New Game+ können Spieler erneut die Geschichte von Cal Kestis und seinem Droiden BD-1 erleben. Dabei dürfen sie alle zuvor freigeschalteten kosmetischen Items weiterverwenden und auf die Suche nach neuen gehen. Dazu zählt neben einem Sith-Outfit auch der rote Kristall für das Lichtschwert des jungen Jedi.

Wer gerne spielerische Neuerungen haben möchte, darf sich auf eine Art Arena-Modus freuen. Im sogenannten Meditations-Training kämpft Cal in verschiedenen Arenen gegen immer anspruchsvollere Wellen aus Feinden – vergleichbar mit einer Art Horde-Modus. Wem die vorgefertigten Aufträge nicht reichen, darf sogar selbst Hand anlegen und eigene Herausforderungen in einem Editor zusammenbasteln.

Passend zum Update haben Entwickler und Publisher einen kleinen Trailer mit den Neuerungen veröffentlicht.

Star Wars Jedi: Fallen Order – Free Update

Star Wars: Jedi – Fallen Order 2 – EA soll Entwicklung eines Nachfolgers bereits abgesegnet haben

Star Wars Jedi: Fallen Order

Star Wars Jedi: Fallen Order

Nachdem das Entwicklerstudio Respawn Entertainment kürzlich einige Stellenausschreibungen veröffentlichte und damit die ersten Hinweise auf einen zweiten Teil zu Star Wars: Jedi – Fallen Order gab, legt Kotaku-Redakteur Jason Schreier nun nach.

Laut Informationen des Journalisten soll Electronic Arts eine Entwicklung eines Nachfolgers abgesegnet haben – bereits vor der Veröffentlichung des ersten Spiels. Respawn hatte bereits in den vergangenen Monaten erklärt, dass man gerne einen zweiten Teil entwickeln würde. Doch auch das Entwicklerstudio hat bisher noch keine offizielle Bestätigung veröffentlicht.

Dementsprechend unklar sind auch die Inhalte des Nachfolgers. Auch wenn Star Wars: Jedi – Fallen Order eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt, gibt es doch noch sehr viel Potential für eine Fortsetzung. Es bleibt also spannend um den Titel. Electronic Arts hat noch bis 2023 Zeit, Video-Spiele mit der Star-Wars-Lizenz zu produzieren. Dann verliert der Publisher diese Lizenz, sollte sie nicht verlängert werden.

Star Wars: Jedi – Fallen Order – Respawn Entertainment sucht Mitarbeiter für möglichen zweiten Teil

Star Wars: Jedi – Fallen Order könnte einen zweiten Teil bekommen. Zumindest lesen sich so aktuelle Stellenausschreibungen (via PCGamesN) des Entwicklerteams Respawn Entertainment. Das Studio sucht aktuell nämlich Mitarbeiter für ein "Third-Person-Action-Adventure". Die neuen Teammitglieder soll eine Leidenschaft für Star Wars besitzen und dem Studio dabei helfen "eine fantastische Star-Wars-Spielerfahrung zu erschaffen".

Electronic Arts und Respawn feierten mit Star Wars: Jedi – Fallen Order dieses Jahr einen riesigen Erfolg. Es ist nur logisch, dass das Team auch eine Fortsetzung in Angriff nehmen möchte. Offiziell bestätigt ist ein Star Wars: Jedi – Fallen Order 2 damit aber noch nicht.

Zumindest in puncto Story wäre ein zweiter Teil kein Problem. Auch wenn der erste Teil eine in sich geschlossene Geschichte biete, gibt es noch jede Menge Potential für eine Fortsetzung. Bleibt abzuwarten, was Respawn aus diesem Potential macht und ob die Spieler wirklich noch ein Star Wars: Jedi – Fallen Order 2 sehen.

Kritik zu Star Wars: Jedi Fallen Order - Der mit der Macht tanzt

Trotz große Unruhe der Fans um Episode 8 ist es eine gute Zeit, Star-Wars-Fan zu sein. Ja, Disney setzt dem Ganzen eine unschöne kapitalistische Maske auf, doch hochwertige Produktionen schießen geradezu aus dem Boden. Die neunte Episode schließt in einem Monat schon die zweite Trilogie in den vergangenen zwanzig Jahren ab und derzeit läuft in Amerika mit The Mandalorian eine Serie mit echten Schauspielern und großem Budget. Auch hierzulande gibt es aber Zugriff auf Animationsserien wie Clone Wars, Rebels oder Resistance, Comics und Bücher. Die ganze Medienlandschaft ist von Star-Wars-Adaptionen besetzt. Die ganze Medienlandschaft? Nein! Eine von unbeugsamen Managern bevölkerte Branche hört nicht auf, der Marke Widerstand zu leisten - die Videospielindustrie.

Disney hat 2013 dem berüchtigten Publisher Electronic Arts (EA) die Rechte für Videospiele in einer weit, weit entfernten Galaxis übergeben. Ein millionenschwerer Riese mit vielfältigen Studios sollte doch zahlreiche - mindestens mittelmäßige - Titel hervorbringen. So sollte man jedenfalls denken. Es ist sehr merkwürdig, aber die EA-Ära von Star-Wars-Videospielen war weitgehend ein Misserfolg - zumindest kritisch. Finanziell dürfte die Bilanz für einen Medien-Titan wie Disney auch ernüchternd sein. Nur zwei Spiele der Battlefront-Reihe sind in den vergangenen sechs Jahren erscheinen. Ein einziges davon mit Geschichte, beide mit Marketing-begleitenden Shitstorms. Doch jetzt leuchtet ein strahlendes Lichtschwert am Horizont, eine neue Hoffnung für die Videospiele. Mit Star Wars Jedi: Fallen Order erscheint gleichzeitig der erste reine Einzelspieler-Titel von EA und das erste Star-Wars-Projekt von Respawn Entertainment (bekannt für Titanfall).

Die Walküren-Seite der Macht

Jedi Fallen Order dreht sich um Cal Kestis, einen Padawan aus der Anfangszeit des Imperiums, unmittelbar nach der Order 66 aus Die Rache der Sith. Der junge Jedi hat den Staatsstreich von Palpatine überlebt und versteckt sich als Schrottsammler auf einer gigantischen Werft. Dort arbeitet er unter Aufsicht des Imperiums inkognito daran, alte Sternzerstörer aus den Klonkriegen zu verschrotten. In seinen neuen Beruf hat Cal inzwischen einen Großteil seiner Ausbildung in der Macht verlernt. Stattdessen macht der junge Mann primär von seinen akrobatischen Fähigkeiten gebrauch, die auch einen Großteil der Spielzeit einnehmen. Er klettert an Abgründen zwischen den Schiffen entlang und springt von Plattform zu Plattform.

Jedi Fallen Order Dathomir

Aber die Idylle hält natürlich nicht lange an und Cal ist gezwungen, sich selbst zu enttarnen. Nachdem er die Macht benutzt, um einen Kollegen vor einem Sarlacc-ähnlichen Wesen zu retten, taucht die Inquisition auf. Diese gefallenen Jedi und Mitstreiter der dunklen Seite durchsuchen im Auftrag von Darth Vader die Galaxie nach den letzten verbliebenen Jedi. Bekannt dürften sie einigen Fans aus den animierten Serien sein, wo sie ihr Können in der geheimen Hubschrauber-Technik demonstrieren. Keine Sorge - dieser groteske Akt wird im Spiel nicht wiederholt. Nach einer actionreichen Flucht wird Cal jedoch von einer mysteriösen Raumjacht aufgesammelt, mit der er das Universum erkunden kann. Dabei sind auch bekannte Planeten wie Kashyyyk, die Heimat der Wookies - das Original mit drei “Y”- und Dathomir, der berüchtigte Ursprung der dunklen Nachtschwestern.

Neben einigen Kameraden wie Saw Gerrera aus Rogue One: A Star Wars Story, den Disney wohl allein für den Wiedererkennungswert im Spiel haben wollte, findet der junge Jedi in der antiken Zivilisation der Zeffo auch eine Hoffnung um den Jedi-Orden wiederherzustellen. Dank dem bekannten Vorfall um Kylo Ren weiß der Spieler nur leider, wie egal das Ende für den Kanon sein könnte. Und die Geschichte ist eigentlich auch nur eine Entschuldigung, um Cal von einer spektakulären Kulisse zur nächsten zu schicken. Es gibt einige nette Hintergrundinformationen zum Universum, aushaltbare Charaktere wie einen neuen Droiden (Merchandise!) und schicke Zwischensequenzen. Aber bei Jedi Fallen Order gilt doch das Motto: Für Star Wars kommen und für ein gutes Videospiel bleiben. Denn wer spektakuläre Kämpfe und - wortwörtliche - Machtdemonstrationen wie in Force Unleashed erwartet, wird sehr wahrscheinlich enttäuscht.

Padawan Lara Croft - den Zopf bringt sie gleich mit

Das Spiel legt einen eindeutigen Fokus auf Erkundung - wie eine ausgewogene Mischung von Tomb Raider, Uncharted, Prince of Persia und Metroid. Im Laufe der Reise geht es immer wieder an alte Orte zurück, weil neue Machtfertigkeiten und Gerätschaften weitere Pfade öffnen oder passierbar machen. Das Ergebnis ist, wie zu erwarten, auch eine Spielwelt, die keine “natürliche” Architektur hat. Wege sind dafür gemacht, per Rennen an den Wänden und Schwingen an Lianen bereist zu werden. Die Erfahrung ist so unerwartet in einem neuen Star-Wars-Spiel wie befriedigend. Sonderlich schwer sind Rätsel und Kletterpassagen nicht, jedoch kommt die Genugtuung vor allem durch den Spürsinn beim eigenen Entdecken der Welt auf.

Jedi Fallen Order Wallrun

Ja, es gibt auch ein Kampfsystem und ja, mehrere Lichtschwertvarianten dürfen sich durch Sturmtruppen, Inquisitoren und exotische Fauna brennen. Auch einige bekannte Tricks mit der Macht kommen zum Einsatz, an denen der Protagonist im Laufe seiner Reise feilt. Das funktioniert insgesamt ähnlich wie in Sekiro: Shadows Die Twice. Kämpfe sind nah und persönlich, Attacken muss ausgewichen oder mit einem gekonnten Parieren entgegengetreten werden. Das funktioniert gut, wenn auch etwas weniger präzise als bei der Konkurrenz. Zum Ende entsteht mit mehreren Fähigkeiten sogar ein gewisses Machtgefühl, wenn sämtliche Sturmtruppen-Varianten keine echte Gefahr mehr sind.

Eine gewisse Kritik muss sich das Spiel aber gefallen lassen: Dank Disney-Vorschriften dürfen keine Gliedmaßen abgetrennt oder Körper zerteilt werden. Kreaturen und Roboter können durchaus mit grazilen Manövern zerkleinert werden, nur bei humanoiden Gegnern wirkt es oft albern, wenn sie einfach leblos umfallen, obwohl das Lichtschwert gerade durch ihre Hüfte gerast ist.

Fazit

Der erste Einzelspieler-Titel seit Jahren ist nicht nur ein gutes Star-Wars-Spiel, sondern vor allem ein gutes Abenteuer. Die Inspirationen sind deutlich zu sehen, aber Jedi Fallen Order fügt die Teile zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammen. Alleine die Erwartungshaltung an ein Spiel mit dem Wort “Jedi” schon im Namen, kann den Eindruck natürlich negativ beeinflussen. Die Priorität liegt beim Gameplay eindeutig auf dem Klettern und Erkunden. Wer ein Hack & Slay haben möchte, das den Lichtschwertkampf wirklich verinnerlicht hat, sollte lieber Spiele wie Metal Gear Rising: Revengeance oder ältere Star-Wars-Titel anwerfen. Doch die Erfahrung, mehr Lara Croft als Jedi zu sein, ist es wert, sich darauf einzulassen.

Star Wars: Jedi Fallen Order ist für Xbox One, Playstation 4 und den PC erhältlich.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© EA

Star Wars Jedi: Fallen Order – Launch Trailer

Star Wars Jedi: Fallen Order - Neuer Trailer veröffentlicht

Electronic Arts hat zum anstehenden Start von Star Wars Jedi: Fallen Order einen neuen Trailer zum Spiel veröffentlicht. Dieser soll noch einmal Lust auf die Veröffentlichung am 15. November machen.

Darüber hinaus gab das Unternehmen bekannt, dass es mit dem Spiel auch seine Rückkehr zu Steam feiern wird. Fallen Order ist das erste Spiel seit 2011, das auch über Steam verkauft wird. In den letzten Jahren hatte EA seine Spiele exklusiv über die hauseigene Plattform Origin vertrieben. Diese wird allerdings auch weiterhin benötigt. Auch wenn der Erwerb von Star Wars Jedi: Fallen Order über Steam möglich ist, brauchen Spieler einen Account bei Origin, um auch tatsächlich spielen zu können.

Der Spieler übernimmt in Star Wars Jedi: Fallen Order die Rolle von Cal Kestis, gespielt von Cameron Monaghan (Shameless, Gotham), einem Padawan, der die Order 66 überlebt hat und sich nun vor dem Imperium versteckt. Trotz des Endes der Jedis versucht Cal, sein Training zu vollenden und den Umgang mit dem Lichtschwert zu meistern. Dies wird allerdings durch die Tatsache erschwert, dass Second Sister, eine Elite-Inquisitorin des Imperiums, sich auf seine Fährte geheftet hat. Unterstützt von den Purge Troopers ist sie auf der Jagd nach Cal.

Der Padawan ist allerdings ebenfalls nicht auf sich allein gestellt. So kann sich Cal auf die Unterstützung der mysteriösen Cere und seines Droiden BD-1 verlassen. Zudem sollen im Laufe des Spiels eine Reihe von bekannten Gesichtern auf den jungen Jedi treffen. Zu diesem gehört unter anderem Saw Gerrera aus Rogue One: A Star Wars Story.

Entwickelt wurde Star Wars Jedi: Fallen Order durch das Studio Respawn Entertainment. Die Entwickler sind durch die Titanfall-Reihe bekannt und feierten zuletzt mit den Free-to-Play-Shooter Apex Legends einen großen Erfolg.

Star Wars Jedi: Fallen Order – Launch Trailer

Star Wars Jedi: Fallen Order – Neuer Story-Trailer veröffentlicht

Respawn Entertainment beschert den Fans zum Triple Force Friday einen neuen Trailer zu Star Wars Jedi: Fallen Order. Unter dem Titel Cal’s Mission besteht die neue Vorschau aus einem bunten Mix aus Gameplay und Zwischensequenzen. Das Videomaterial zeigt außerdem erstmals Cal’s neues Lichtschwert, das aufgrund der Fan-Kritik nach dem ersten Gameplay überarbeitet wurde.

Bereits im ersten Gameplay-Material war zu sehen, dass Cal nicht nur gegen Humanoide Gegner kämpfen muss. Die neuen Bilder zeigen, dass einiger der Monster richtig große Brocken sein werden. Der Trailer lässt die Fans außerdem einen genaueren Blick auf die Antagonistin werfen – die Second Sister. Die Inquisitorin des Imperiums wurde von Darth Vader persönlich trainiert und ist nun auf der Jagd, um Cal Kestis zu vernichten.

Stichwort Darth Vader: Der erhält im Trailer ebenfalls einen kleinen Auftritt – wenn auch nur in Form seines ikonischen Atem. Es ist aber unklar, ob die Fans den Sith auch in Person im Spiel sehen dürfen. Ausgeschlossen ist es aber nicht.

Lange müssen die Fans auch nicht mehr warten, bis sie selbst in die Rolle des jungen Jedi schlüpfen können. Star Wars Jedi: Fallen Order wird ab dem 15. November auf dem PC, der Xbox One und der PlayStation 4 spielbar sein.

Star Wars Jedi: Fallen Order — “Cal’s Mission” Trailer

Star Wars Jedi: Fallen Order – Gameplay wie aus Sekiro: Shadows Die Twice

Mit Star Wars Jedi: Fallen Order möchten die Entwickler Respawn Entertainment und Publisher Electronic Arts ein traditionelles Singleplayer-Abenteuer im Star-Wars-Universum erzählen. Das soll ein besonderes Augenmerk auf die Geschichte legen und dem Spieler das Gefühl geben, einen mächtigen Jedi zu spielen. Im Interview mit dem EDGE-Magazin hat Lead Combat Designer Jason de Heras im Rahmen einer großen Titelstory nun erklärt, wie die Kämpfe zu diesem Vorhaben beitragen sollen.

Die werden sich nämlich ganz ähnlich wie in Sekiro: Shadows Die Twice spielen. Star Wars Jedi: Fallen Order möchte dem Spieler Lichtschwertkämpfe biete, die sich möglichst nahe zu den Filmen anfühlen. Das heißt konkret: Verschiedene Nahkampfattacken gepaart mit Machtangriffen. In der Praxis soll sich das wie in Sekiro anfühlen. So werde es de Heras zufolge keine Ausdauermechanik für den Protagonisten Cal Kestis geben, die die Fähigkeiten des Spielers einschränkt.

Stattdessen wolle man auf eine möglichst starke KI setzen, die den Spieler herausfordert. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass der Schwierigkeitsgrad ähnlich hoch ist, wie in den From-Software-Spielen. Zumindest schien das im Gameplay, das auf der E3 gezeigt wurde, nicht der Fall zu sein.

Wie sich das Ganze spielt, werden die Fans spätestens am 15. November erfahren, wenn Star Wars Jedi: Fallen Order erscheint.

Star Wars Jedi: Fallen Order — Official Gameplay Demo (Extended Cut)

Star Wars Jedi: Fallen Order - Game Director spricht über Entscheidung für einen männlichen Hauptcharakter

In Respawn Entertainments Star Wars Jedi: Fallen Order wird der Spieler in die Rolle des Jedi-Padawans Cal Kestis schlüpfen. Dass der Spielercharakter ein männlicher Weißer ist, gefällt dabei nicht allen Spielern. In verschiedenen Foren übten die Fans Kritik am Entwicklerteam. Der Vorwurf: Das Team setze zu sehr auf die Formel der alten Sagas und würde nur einen weiteren Helden wie Luke, Anakin, Han Solo oder Obi-Wan etablieren. Zu dieser Kritik äußerte sich nun Respawn-Game-Director Stig Asmussen im Interview mit der Website Game Informer und erklärte im Rahmen dessen, warum man sich bei Cal für einen weißen Mann entschieden habe:

"Wir haben intern durchaus über unterschiedliche Geschlechtermöglichkeiten diskutiert. Die Entscheidung fiel letztlich so aus, wie sie ausfiel, weil Rey zu diesem Zeitpunkt bereits die Filme dominierte. Also ergab ein männlicher Held für uns mehr Sinn."

In früheren Spielen, wie Star Wars: Knights of the Old Repulic, behalf man sich noch mit einem Charakter-Editor. Da heute aber viele Inhalte, wie Mimik und Gestik, per Motion-Capture-Aufnahmen mit echten Schauspielern umgesetzt werden, ist ein Charakter-Editor schwierig umzusetzen und verursacht enorme Entwicklungskosten. Im Zuge seines Interviews erklärte Asmussen auch, warum Respawn sich gegen eine Alien-Rasse – beispielsweise Rodianer oder Twi’lek – als Hauptcharakter entschieden habe. Diese Idee war nämlich durchaus im Gespräch.

"Wir haben uns gegen eine Alien-Identität entschieden, weil wir die Leute nicht von der Figur entfremden wollten. Uns ist wichtig, dass man eine echte menschliche Bindung zum Hauptcharakter unseres Spiels aufbauen kann."

Das gesamte Interview findet sich auf der Website der Kollegen von Game Informer. Wie Star Wars Jedi: Fallen Order final aussieht, erfahren die Spieler am 15. November, wenn das Spiel für PC, PS4 und Xbox One erscheint.

Star Wars Jedi: Fallen Order – Komplettes Gameplay von der E3 veröffentlicht

Auf der diesjährigen E3 gab es das erste Gameplay-Material zu Star Wars Jedi: Fallen Order zu sehen. 14 Minuten dieses Gameplays wurden schon während der Messe mit allen Fans geteilt. Die 26-minütige Langfassung war aber den Pressevertreten vorbehalten.

Nun hat sich Elektronik Arts aber dazu entschieden, die gesamten 26 Minuten mit allen Fans zu teilen. Gerade zu Beginn gibt es eine ganze Menge neuer Szenen zu sehen. Beispielsweise die Übernahme eines AT-ATs durch Cal Kestis. Das Gameplay geht dann nahtlos in die bereits bekannten Szenen über.

Alles spielt sich auf dem Planeten Kashyyyk, der Heimat der Wookies, ab. Cal infiltriert die Basis des Imperiums, das den Planeten besetzt hat. Im Videomaterial gibt es auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten aus Rogue One: A Star Wars Story – dem Rebellen-Extremisten Saw Gerrera.

Wie das Spiel final aussehen wird, erfahren die Fans am 15. November, wenn Star Wars Jedi: Fallen Order erscheint. Die Veröffentlichung ist für PC, PlayStation 4 und Xbox One angekündigt.

Star Wars Jedi: Fallen Order — Official Gameplay Demo (Extended Cut)

Star Wars Jedi: Fallen Order – Spieler sollten Cal Kestis ursprünglich als Schmuggler erleben

Beim Anschauen des Trailers und des ersten Gameplay-Materials zu Star Wars Jedi: Fallen Order würde niemand auf den Gedanken kommen, dass Cal Kestis einmal für etwas anderes bestimmt war, als mit dem Lichtschwert und der Macht zu kämpfen. Dabei sollte der Protagonist ursprünglich gar kein Jedi werden. Im Interview mit der Website Polygon verriet Creative Director Entertainment Stig Asmussen, welche Rolle Kestis eigentlich von Lucasfilm zugedacht wurde.

Damit sich die Geschichte von Fallen Order nahtlos in den Star-Wars-Kanon einfügt, arbeitete Respawn Entertainment für die Story mit Lucasfilm zusammen. Doch anderes als das Entwicklerstudio, wollte Lucasfilm keinen Jedi, sondern einen Schmuggler oder anderen Charakter als Helden haben. Die Jedi sollten keine zentrale Rolle spielen.

Laut Asmussen war jede Menge Überzeugungsarbeit notwendig. Man erklärte beispielsweise, dass Shooter nicht in der Expertise des Studios liegen würden. Da Asmussen selbst und einige Teammitglieder bereits an God of War mitgearbeitet hatten, wäre ein Nahkampfheld sicher die bessere Lösung und würde beide Seiten zufriedenstellen.

Lucasfilm stimmte schließlich zu, wollte aber weiterhin den Begriff Jedi vermeiden. Schließlich könne es auch einen Machtnutzer mit Lichtschwert geben, der kein Jedi ist. Die seinen nämlich "der heilige Gral" im Star-Wars-Universum. Die Diskussionen gingen also weiter, bis das Spiel schließlich auch Jedi im Namen tragen durfte.

Asmussen betont, dass die Beziehung zu Lucasfilm anfangs nicht leicht war. Mit der Zeit lernten aber beide Seiten, als Team miteinander zu arbeiten und sich gegenseitig zu vertrauen. Mittlerweile sehe man sich selbst genauso als Teil von Lucasfilm wie von Respawn, so Asmussen.

Wie das finale Ergebnis dieser Zusammenarbeit aussieht, erfahren die Spieler am 15. November, wenn Star Wars: Jedi: Fallen Order erscheint.

Star Wars Jedi: Fallen Order Official Gameplay Demo – EA PLAY 2019

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