WandaVision

WandaVision: Spin-off über Agatha Harkness in Planung

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Wie Variety berichtet arbeitet Marvel Studios an einer Serie rund um den Charakter Agatha Harkness, die sich in WandaVision zum Schluss als geheime Strippenzieherin präsentierte.

Wie bei allen in der Entwicklung befindlichen Projekten, hält sich Marvel Studios auch zu diesem Projekt bedeckt, sodass es offiziell noch keine Stellungnahme gibt. Aus exklusiven Quellen will jedoch Variety erfahren haben, dass WandaVision-Schöpfer Jac Schaeffer als Showrunner und ausführender Produzent zurückkehren soll. Ebenfalls soll auch Kathryn Hahn in der als Dark-Comedy beschriebenen Serie wieder in ihre altbekannte Rolle der Agatha Harkness zu sehen sein.

Agatha war anfänglich die neugierige Nachbarin von Wanda (Elizabeth Olsen) und Vision (Paul Bettany), die sich zum Ende der Serie als mächtige und böse Hexe entpuppte. Ihr Ziel war es, durch Manipulation der Bewohner Westviews hinter das Geheimnis von Wandas Kräfte zu kommen und diese dann schlussendlich zu stehlen. Doch am Ende konnte sich Wanda als Scarlet Witch die Oberhand gewinnen, unterdrückte die Persönlichkeit der Hexe und ließ sie in ihr falsches Leben zurück. Eine mögliche Serie könnte sowohl vor diesen Ereignissen als auch danach anknüpfen.

WandaVision war die erste Live-Action-Serie von Marvel und ist bei Disney+ verfügbar. Die Serie wurde zuletzt für insgesamt 23 Emmy-Awards nominiert; unter anderem Kathryn Hahn als "Beste Nebendarstellerin" sowie für die "Bestes Lied" mit dem Song "Agatha All Along".

Emmys 2021: The Mandalorian, The Crown und WandaVision führen die Nominiertenlisten an

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Emmy Award Logo

Am Dienstag wurden die Nominierungen für die diesjährigen Emmys bekannt gegeben. Besonders freuen dürften sich dabei sicherlich die Verantwortlichen von Marvel. So erhielt WandaVision, die erste Serie von Marvel Studios gleich 23 Nominierungen und dominiert damit dem Bereich der Mini-Serien.

Noch besser schlug sich die 2. Staffel von The Mandalorian, die sogar auf 24 Nominierungen kam. Gemeinsam mit The Crown führt die Star-Wars-Serie damit das Feld an. Dahinter folgen The Handmaid's Tale (21), Saturday Night Live (21), Ted Lasso (20), Lovecraft Country (18), The Queen's Gambit (18) und Mare of Easttown (16).

So verdient viele Nominierungen der Disney-Produktionen sind, so gibt es auch eine etwas fragwürdige Entscheidung. So wurde Don Cheadle für seinen Auftritt in The Falcon and the Winter Soldier als bester Gastdarsteller nominiert, dabei ist der Darsteller lediglich 95 Sekunden zu sehen. Cheadle zeigte sich anschließend selbst auf Twitter etwas ratlos über die Nominierung.

Die Preise werden am 19. September in Los Angeles vergeben. Hier die wichtigsten Emmy-Nominierungen im Überblick:

Drama Series

  • The Boys (Amazon Prime Video)
  • Bridgerton (Netflix)
  • The Crown (Netflix)
  • The Handmaid's Tale (Hulu)
  • Lovecraft Country (HBO)
  • The Mandalorian (Disney+)
  • Pose (FX)
  • This Is Us (NBC)

Comedy Series

  • Black-ish (ABC)
  • Cobra Kai (Netflix)
  • Emily in Paris (Dave)
  • Hacks (HBO Max)
  • The Flight Attendant (HBO Max)
  • The Kominsky Method (Netflix)
  • PEN15 (Hulu)
  • Ted Lasso (Apple TV+)

Lead Actor in a Drama

  • Sterling K. Brown (This Is Us)
  • Jonathan Majors (Lovecraft Country)
  • Josh O'Connor (The Crown)
  • Rege-Jean Page (Bridgerton)
  • Billy Porter (Pose)
  • Matthew Rhys (Perry Mason)

Lead Actress in a Drama

  • Uzo Aduba (In Treatment)
  • Olivia Colman (The Crown)
  • Emma Corrin (The Crown)
  • Elisabeth Moss (The Handmaid's Tale)
  • Mj Rodriguez (Pose)
  • Jurnee Smollett (Lovecraft Country)

Lead Actor in a Comedy

  • Anthony Anderson (Black-ish)
  • Michael Douglas (The Kominsky Method)
  • William H. Macy (Shameless)
  • Jason Sudeikis (Ted Lasso)
  • Kenan Thompson (Kenan)

Lead Actress Comedy Series

  • Aidy Bryant (Shrill)
  • Kaley Cuoco (The Flight Attendant)
  • Allison Janney (Mom)
  • Tracee Ellis Ross (Black-ish)
  • Jean Smart (Hacks)

Supporting Actress in a Drama

  • Aunjanue Ellis (Lovecraft Country)
  • Gillian Anderson (The Crown)
  • Helena Bonham Carter (The Crown)
  • Emerald Fennell (The Crown)
  • Madeline Brewer (The Handmaid's Tale)
  • Ann Dowd (The Handmaid's Tale)
  • Yvonne Strahovski (The Handmaid's Tale)
  • Samira Wiley (The Handmaid's Tale)

Supporting Actor in a Drama

  • Michael K. Williams (Lovecraft Country)
  • John Lithgow (Perry Mason)
  • Tobias Menzies (The Crown)
  • O-T Fagbenle (The Handmaid's Tale)
  • Max Minghella (The Handmaid's Tale)
  • Bradley Whitford (The Handmaid's Tale)
  • Giancarlo Esposito (The Mandalorian)
  • Chris Sullivan (This Is Us)

Supporting Actress Comedy

  • Hannah Einbinder (Hacks)
  • Aidy Bryant (SNL)
  • Kate McKinnon (SNL)
  • Cecily Strong (SNL)
  • Juno Temple (Ted Lasso)
  • Hannah Waddingham (SNL)
  • Rosie Perez (The Flight Attendant)

Supporting Actor Comedy

  • Carl Clemons-Hopkins (Hacks)
  • Kenan Thompson (SNL)
  • Bowen Yang (SNL)
  • Brett Goldstein (SNL)
  • Brendan Hunt (SNL)
  • Nick Mohammed (SNL)
  • Jeremy Swift (SNL)
  • Paul Reiser (The Kominsky Method)

Limited Series

  • I May Destroy You (HBO)
  • Mare of Easttown (HBO Max)
  • The Queen's Gambit (Netflix)
  • The Underground Railroad (Amazon Prime Video)
  • WandaVision (Disney+)

TV Movie

  • Dolly Parton's Christmas on the Square (Netflix)
  • Oslo (HBO)
  • Robin Roberts Presents: Mahalia (Lifetime)
  • Sylvie's Love (Amazon Prime Video)
  • Uncle Frank (Amazon Prime Video)

Lead Actor TV Miniseries

  • Paul Bettany (WandaVision)
  • Hugh Grant (The Undoing)
  • Ewan McGregor (Halston)
  • Lin-Manuel Miranda (Hamilton)
  • Leslie Odom, Jr. (Hamilton)

Lead Actress TV Miniseries or Movie

  • Michaela Coel (I May Destroy You)
  • Cynthia Erivo (Genius)
  • Elizabeth Olsen (WandaVision)
  • Anya Taylor-Joy (The Queen's Gambit)
  • Kate Winslet (Mare of Easttown)

Guest Actress Drama

  • Alexis Bledel (The Handmaid's Tale)
  • Claire Foy (The Crown)
  • Mckenna Grace (The Handmaid's Tale)
  • Sophie Okonedo (Ratched)
  • Phylicia Rashad This Is Us

Guest Actor in a Drama

  • Don Cheadle (The Falcon and the Winter Soldier)
  • Charles Dance (The Crown)
  • Timothy Olyphant (The Mandalorian)
  • Courtney B. Vance (Lovecraft Country)
  • Carl Weathers (The Mandalorian)

Guest Actor Comedy

  • Alec Baldwin (SNL)
  • Dave Chappelle (SNL)
  • Morgan Freeman (The Kominsky Method)
  • Daniel Kaluuya (SNL)
  • Daniel Levy (SNL)

Guest Actress Comedy

  • Jane Adams (Hacks)
  • Yvette Nicole Brown (A Black Lady Sketch Show)
  • Bernadette Peters (Zoey's Extraordinary Playlist)
  • Issa Rae (A Black Lady Sketch Show)
  • Maya Rudolph (SNL)
  • Kristen Wiig (SNL)

Variety Talk Series

  • Conan
  • The Daily Show with Trevor Noah
  • Jimmy Kimmel Live!
  • Last Week Tonight with John Oliver
  • The Late Show with Stephen Colbert

Competition Show

  • The Amazing Race (CBS)
  • Nailed It! (Netflix)
  • RuPaul's Drag Race (VH1)
  • Top Chef (Bravo)
  • The Voice (NBC)

Gemeinsam Unbesiegbar: Trailer zum Making-of von WandaVision

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Der Streaming-Dienst Disney+ hat einen neuen Trailer zu Gemeinsam Unbesiegbar – Making of WandaVision veröffentlicht. Die Dokureihe Gemeinsam Unbesiegbar (im Original Assembled) wirft einen Blick hinter die Kulissen aktueller Marvel-Produktionen.

Zum Auftakt steht die Entstehung der Serie WandaVision im Mittelpunkt. Die Staffel ist seit vergangenen Freitag abgeschlossen und alle Episoden stehen bei Disney+ zum Abruf. Auch die Auftaktfolge von Gemeinsam Unbesiegbar ist seit gestern verfügbar.

Die Handlung von WandaVision spielt nach den Geschehnissen von Avengers: Endgame. Wanda und Vision leben gemeinsam in einer amerikanischen Kleinstadt und führen dort ein scheinbar idyllisches Leben. Schon bald merken sie aber, dass es etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, während sie verschiedene Dekaden und dazugehörige Erzählmuster und Konventionen von TV-Serien durchleben.

In den titelgebenden Hauptrollen von WandaVision sind Elizabeth Olsen und Paul Bettany zu sehen, die ihre Rollen aus den Kinofilmen wieder aufnehmen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Kat Dennings als Darcy Lewis (Thor) und Randall Park als FBI-Agent Jimmy Woo (Ant-Man and the Wasp). Weitere Rollen spielen Teyonah Parris als Monica Rambeau und Kathryn Hahn als Agnes sowie Jolene Purdy.

Marvel Studios’ Assembled: The Making of WandaVision | Official Trailer | Disney+

WandaVision: Regisseur Matt Shakman über verworfene Pläne der Marvel-Serie

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Am vergangenen Freitag feierte das Staffelfinale von WandaVision seine Premiere und führte damit die erste neue Marvel-Serie auf dem Streaming-Dienst Disney+ zu ihrem Ende. Das Finale sorgte bei vielen Zuschauern durchaus für ein paar Fragezeichen und Kritik. Vor allem in Hinblick auf die im Vorfeld geweckten Erwartungen, was potenzielle Gaststars anbelangt, zeigten sich viele Fans von der letzten Folge enttäuscht. Darüber hinaus kamen auch ein paar Nebenfiguren, vor allem Darcy, im Finale etwas kurz.

Zu letzterem Thema hat sich nun auch Regisseur Matt Shakman geäußert, der im Podcast Fatman Beyond von Kevin Smith zu Gast war. Dabei sprach Shakman über den Entstehungsprozess der Serie, bei der im Laufe der Produktion wohl immer wieder Dinge verändert wurden. Unter anderem wirkte sich auch die Corona-Krise auf die Produktion aus.

"Dinge wurden immer wieder geändert oder über den Haufen geworfen. Die Geschichte war im ständigen Wandel, vor allem was die Handlung in der realen Welt im Finale betrifft. Es wurde viel herumexperimentiert, um zu sehen, was funktioniert und was nicht. An einem Punkt hatten wir sogar 10 Folgen geplant, aber wir entschieden uns dagegen, um einen besseren Rhythmus zu schaffen."

In Hinblick auf die vergleichsweise kurzen Auftritte von Monica, Darcy und Jimmy enthüllte Shakman, dass man für das Finale eigentlich einen eigene Nebenhandlung für das Trio geplante hatte. Dabei sollten die drei in Agathas Keller Ermittlungen anstellen und wären auf den Hasen Scratchy gestoßen. Dieser hätte sich schließlich als ein Dämon herausgestellt. Am Ende wurde dieser Plot aber gestrichen, da aufgrund für die Effektarbeiten nicht genügend Zeit war.

Marvel Studios’ Assembled: Neue Making-of-Reihe zum MCU bei Disney+

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Disney+ hat mit Marvel Studios' Assembled eine neue Doku/Making-of-Reihe rund um das Marvel Cinematic Universe angekündigt. Die erste Ausgabe der Reihe soll am 12. März erscheinen und den Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen der Marvel-Serie WandaVision geben. Damit überbrückt Disney+ gewissermaßen die Wartezeit zwischen WandaVision und der kommenden Marvel-Serie Falcon and the Winter Soldier. Das Staffelfinale von WandaVision erscheint am 5. März, Falcon and the Winter Soldier feiert am 19. März seine Premiere feiern.

Die Handlung von WandaVision spielt nach den Geschehnissen von Avengers: Endgame. Wanda und Vision leben gemeinsam in einer amerikanischen Kleinstadt und führen dort ein scheinbar idyllisches Leben. Schon bald merken sie aber, dass es etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, während sie verschiedene Dekaden und dazugehörige Erzählmuster und Konventionen von TV-Serien durchleben.

In den titelgebenden Hauptrollen von WandaVision sind Elizabeth Olsen und Paul Bettany zu sehen, die ihre Rollen aus den Kinofilmen wieder aufnehmen. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit Kat Dennings als Darcy Lewis (Thor) und Randall Park als FBI-Agent Jimmy Woo (Ant-Man and the Wasp). Weitere Rollen spielen Teyonah Parris als Monica Rambeau und Kathryn Hahn als Agnes sowie Jolene Purdy.

Als Showrunner der Serie ist Jac Schaeffer aktiv, die wiederum gemeinsam mit Ned Benson das Drehbuch zu Black Widow geschrieben hat. Matt Shakman fungiert als Regisseur.

WandaVision: Neues Featurette zum Start der Marvel-Serie

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WandaVision

Zum Start von WandaVision haben Marvel Studios und Disney+ noch einmal ein neues Featurette veröffentlicht. Dieses wirft nicht nur einen Blick hinter die Kulissen, sondern zeigt auch ein paar neue Szenen aus zukünftigen Episoden. Die ersten beiden Folgen sind seit Freitag bei Disney+ verfügbar. Unsere Kritik zum Serienauftakt gibt es hier.

In WandaVision können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit Wanda Maximoff und Vision freuen. Die Handlung spielt nach den Geschehnissen von Avengers: Endgame. Wanda und Vision leben gemeinsam in einer amerikanischen Kleinstadt und führen dort ein scheinbar idyllisches Leben. Schon bald merken sie aber, dass es etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, während sie verschiedene Dekaden und dazugehörige Erzählmuster und Konventionen von TV-Serien durchleben.

In den titelgebenden Hauptrollen von WandaVision sind Elizabeth Olsen und Paul Bettany zu sehen, die ihre Rollen aus den Kinofilmen wieder aufnehmen. Zudem wird es ein Wiedersehen mit Kat Dennings als Darcy Lewis (Thor) und Randall Park als FBI-Agent Jimmy Woo (Ant-Man and the Wasp) geben. Weitere Rollen spielen Teyonah Parris als Monica Rambeau und Kathryn Hahn als Agnes sowie Jolene Purdy.

Als Showrunner der Serie ist Jac Schaeffer aktiv, die wiederum gemeinsam mit Ned Benson das Drehbuch zu Black Widow geschrieben hat. Matt Shakman fungiert als Regisseur.

Kritik zu WandaVision: Die Marvel-Serie startet Phase 4 bei Disney+

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WandaVision Episode 1

Das letzte Mal, als Wanda Maximoff und Vision gemeinsam auf der Leinwand zu sehen waren, stellten sie sich dem Tyrannen Thanos entgegen. Beiden Marvel-Helden kostete dieses Unterfangen das Leben, nur Wanda kehrte fünf Jahre später wieder zurück. Über das Schicksal von Vision herrschte dagegen Ungewissheit, doch auch er scheint in irgendeiner Form noch zu existieren.

In WandaVision finden sich Wanda und Vision in einer amerikanischen Vorstadt in den 50er-Jahren wieder. Sie versuchen, ein normales Leben zu führen, in dem sie ihre Fähigkeiten und das Aussehen von Vision vor den anderen Menschen verstecken. Dem Paar wird allerdings auch bald klar, dass etwas nicht zu stimmen scheint. So fehlen ihnen signifikante Informationen über ihr früheres Leben wie die Tatsache, wann sie geheiratet haben, wie lange sie sich kennen oder woher sie eigentlich kommen. Zudem beginnen sich schon bald mysteriöse Ereignisse zu häufen und die Idylle der Kleinstadt droht auseinanderzubrechen

Rund eineinhalb Jahre mussten sich Marvel-Fans nach dem Ende von Spider-Man: Far from Home gedulden, bevor es mit neuen Abenteuern aus dem MCU weitergeht. Dies ist die längste Wartezeit zwischen seit Der unglaubliche Hulk und Iron Man 2, die 2008 und 2010 in die Kinos kamen. Und es lässt sich argumentieren, dass die Pause dem MCU durchaus gut getan hat. Nach dem großen Spektakel im Jahr 2019 konnte sich so wieder Vorfreude aufbauen, daher war es vielleicht gar nicht so schlecht, dass 2020 aufgrund der Corona-Krise keine Marvel-Filme in die Kinos kamen.

Mit WandaVision startet nun offiziell Phase 4 des MCU, und es lässt sich gleich zu Beginn festhalten, dass man es hier wirklich einmal mit einem Vertreter zu tun, der sich deutlich von den bisherigen Filmen (Serien wie Daredevil oder Agents of S.H.I.E.L.D. dürften sich mittlerweile offiziell als "nicht zum Kanon gehörend" einstufen lassen) unterscheidet. Schon im Vorfeld war klar, dass die Macher rund um Showrunner Jac Schaeffer auf das Konzept der Sitcoms in verschiedenen Dekaden setzen würden, und nach den ersten beiden Episoden kann man nur sagen, dass man dieses wirklich sehr verinnerlicht.

Während die erste Folge, die den einfachen Titel "Episode 1" trägt, sich an amerikanischen Comedyserien aus den 50ern orientiert, macht man in der zweiten Folge bereits einen Sprung in die 60er und frühen 70er. Der Stil der jeweiligen Dekade wird dabei sehr toll eingefangen und der Humor funktioniert ebenfalls ziemlich gut, auch wenn dieser natürlich immer Geschmackssache ist.

Festhalten lässt sich dabei allerdings, dass das Mysterium darum, wo genau Wanda und Vision nun eigentlich sind und was sie dahin gebracht hat, sehr langsam vorangetrieben wird. Beide Folgen sind eher Sitcom-Folgen mit einer Prise Rahmenhandlung. Aus diesem Grund muss man auch festhalten, dass WandaVision zumindest bisher wie eine Serie wirkt, die nicht unbedingt von dem wöchentlichen Ausstrahlungsrhythmus profitiert und eher für Bingen geeignet scheint. Dies kann sich mit einem stärkeren Fokus auf die Rahmenhandlung in späteren Folgen aber auch noch ändern.

Dass die beiden Episoden trotzdem wirklich unterhaltsam sind, haben sie vor allem ihren beiden Hauptdarstellern zu verdanken. Elizabeth Olsen und Paul Bettany haben schon auf der Leinwand eine tolle Chemie, und auch in ihrer ersten Serie funktioniert das Duo sofort wieder. Gerade Olsen scheint zudem einen großen Spaß daran zu haben, die klassischen Sitcoms wieder aufleben zu lassen und ist ganz klar ein Fixpunkt der Serie.

Bei den Neuzugängen im MCU wie Kathryn Hahn als Agnes oder Asif Ali als Norm lässt sich dagegen bisher noch kein wirkliches Urteil bilden. Die Darsteller funktionieren in ihren Sitcomrollen sehr gut, wirklich einen Eindruck konnten sie aber noch nicht hinterlassen. Hahn spielt beispielsweise die typische Klischeefreundin von Nebenan und tut dabei genau das, was man von einer solchen Rolle eben erwartet. Fans von Die wilden Siebziger dürfen sich zudem über einen Auftritt von Debra Jo Rupp freuen, bei der es ebenfalls Spaß macht, sie wieder einmal in einem Sitcom-Setting zu sehen.

Fazit

WandaVision ist der erwartet ungewöhnliche Start in die 4. Phase von Marvels Cinematic Universe. Die Macher haben sich voll und ganz den amerikanischen Sitcoms verschrieben und setzen dieses Konzept auch hervorragend um. Darunter leidet allerdings etwas das Mysterium, bei dem es in den ersten beiden Folgen nur im Schneckentempo vorangeht. Die unterhaltsamen Comedygeschichten und vor allem die stark aufgelegten Hauptdarsteller trösten darüber aber locker hinweg.

WandaVision, Loki, She-Hulk & Falcon and the Winter Soldier: Kevin Feige äußert sich zur Laufzeit der Marvel-Serien

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WandaVision

Mit dem Start von WandaVision am Freitag beginnt das Zeitalter der Marvel-Cinematic-Universe-Serien bei Disney+. Wie es sich für Marvel-Projekte gehört, ist Marvel-Studios-Chef Kevin Feige auf (virtueller) PR-Tour und wird auf dieser vor allem zu zukünftigen Projekten befragt. Im Gespräch mit Collider sprach Feige kürzlich über die Länge der Episoden, die Zuschauer bei den Marvel-Serien erwarten können.

Die MCU-Serien bei Disney+ werden dabei keinem einheitlichen Schema folgen. Stattdessen schaut man von Projekt zu Projekt. Im Falle von WandaVision wird sich die Laufzeit der neun Folgen beispielsweise im Bereich von 20 bis 30 Minuten bewegen (mit den streamingtypischen Schwankungen). Bei anderen Serien geht man dagegen in Richtung 40 bis 50 Minuten, wobei dann die Episodenzahl kürzer ausfallen wird.

Wir haben einen etwas anderen Ansatz gewählt. Wir entwickeln die Serien entweder mit sechs einstündigen oder neun bis zehn halbstündigen Episoden. Als Beispiel bei WandaVision haben wir mit 30 Minuten begonnen aber da es Streaming und Disney+ ist und die die Regeln hier nicht so streng sind, kann eine Folge auch 23 Minuten sein. Manche Folgen sind auch deutlich länger. Bei She-Hulk sind zum Beispiel zehn 30-minütige Folgen geplant. Manche werden länger sein, manche kürze. Loki und Falcon and the Winter Soldier wurden als sechs Episoden mit 40 bis 50 Minuten umgesetzt.

Darüber hinaus enthüllte Feige, dass auch Moon Knight in die Kategorie mit sechs Folgen mit jeweils 40 bis 50 Minuten fallen wird. Wie es bei Serien wie Hawkeye oder Ms. Marvel aussieht, ist dagegen bisher noch unbekannt. Beide Serien befinden sich aktuell in Entwicklung.

WandaVision: Weiterer TV-Trailer und neuer deutscher Trailer zur Marvel-Serie

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Am Wochenende feierte noch einmal ein neuer TV-Trailer zur kommenden Marvel-Serie WandaVision seine Premiere. Die Vorschau trägt den Namen "Infinite" und kommt auf eine Länge von 30 Sekunden. Zudem veröffentlichte Marvel kürzlich auch einen der bereits bekannten Trailer in deutscher Sprache, sodass sich auch Zuschauer, die mit Englisch wenig am Hut haben, auf den Serienstart einstimmen können. Dieser erfolgt am Freitag, wobei Disney+ zum Start gleich zwei Folgen veröffentlicht.

In WandaVision können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit Wanda Maximoff und Vision freuen. Die Handlung spielt nach den Geschehnissen von Avengers: Endgame. Wanda und Vision leben gemeinsam in einer amerikanischen Kleinstadt und führen dort ein scheinbar idyllisches Leben. Schon bald merken sie aber, dass es etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, während sie verschiedene Dekaden und dazugehörige Erzählmuster und Konventionen von TV-Serien durchleben.

In den titelgebenden Hauptrollen von WandaVision sind Elizabeth Olsen und Paul Bettany zu sehen, die ihre Rollen aus den Kinofilmen wieder aufnehmen. Zudem wird es ein Wiedersehen mit Kat Dennings als Darcy Lewis (Thor) und Randall Park als FBI-Agent Jimmy Woo (Ant-Man and the Wasp) geben. Weitere Rollen spielen Teyonah Parris als Monica Rambeau und Kathryn Hahn als Agnes sowie Jolene Purdy.

Als Showrunner der Serie ist Jac Schaeffer aktiv, die wiederum gemeinsam mit Ned Benson das Drehbuch zu Black Widow geschrieben hat. Matt Shakman fungiert als Regisseur.

WandaVision: Disney+ veröffentlicht zum Start der Marvel-Serie zwei Folgen

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In einer Woche startet WandaVision bei Disney+ und zum Auftakt können sich die Marvel-Fans gleich auf zwei Folgen freuen. So gab der Streaming-Dienst bekannt, dass die Serie am 15. Januar mit einer Doppelfolge startet, bevor man dann ähnlich wie bei The Mandalorian zu einem wöchentlichen Ausstrahlungsrhythmus wechselt.

Darüber hinaus enthüllte Disney+ kürzlich auch die Episodenzahl der 1. Staffel. WandaVision wird demnach auf insgesamt neun Folgen kommen. Das Staffelfinale wird entsprechend am 12. März laufen.

In WandaVision können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit Wanda Maximoff und Vision freuen. Die Handlung spielt nach den Geschehnissen von Avengers: Endgame. Wanda und Vision leben gemeinsam in einer amerikanischen Kleinstadt und führen dort ein scheinbar idyllisches Leben. Schon bald merken sie aber, dass es etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, während sie verschiedene Dekaden und dazugehörige Erzählmuster und Konventionen von TV-Serien durchleben.

In den titelgebenden Hauptrollen von WandaVision sind Elizabeth Olsen und Paul Bettany zu sehen, die ihre Rollen aus den Kinofilmen wieder aufnehmen. Zudem wird es ein Wiedersehen mit Kat Dennings als Darcy Lewis (Thor) und Randall Park als FBI-Agent Jimmy Woo (Ant-Man and the Wasp) geben. Weitere Rollen spielen Teyonah Parris als Monica Rambeau und Kathryn Hahn als Agnes sowie Jolene Purdy.

Als Showrunner der Serie ist Jac Schaeffer aktiv, die wiederum gemeinsam mit Ned Benson das Drehbuch zu Black Widow geschrieben hat. Matt Shakman fungiert als Regisseur.

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