Hawkeye

Hawkeye: Hailee Steinfeld für die Marvel-Serie in Verhandlungen

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Hailee Steinfeld Bumblebee

Hailee Steinfeld befindet sich in Gesprächen für die kommende Marvel-Serie Hawkeye. Wie Variety berichtet, soll Steinfeld die Rolle von Kate Bishop übernehmen. In den Comics übernimmt Bishop die Rolle des Hawkeyes, nachdem Clint Barton scheinbar verstorben ist. Zudem gehört sie auch zum Team der Young Avengers. Nachdem Barton zunächst als Ronin zurückkehrt, sind mittlerweile beide als Hawkeye aktiv.

Steinfeld ist unter anderem durch Filme wie True Grit und die Pitch-Perfect-Reihe bekannt. Zudem war sie im vergangenen Jahr im Transformers-Spin-off Bumblebee in der Hauptrolle zu sehen. In Hawkeye würde sie an der Seite von Jeremy Renner spielen, der seine Rolle aus den Marvel-Filmen wieder aufnimmt. Jonathan Igla (Mad Men) wurde kürzlich als Drehbuchschreiber und Produzent verpflichtet.

Hawkeye soll im Herbst 2021 bei Disney+ an den Start gehen. Im Rahmen der vierten Phase von Marvel wird es weitere TV-Serien geben. Als erstes wird The Falcon and the Winter Soldier für Herbst 2020 erwartet, gefolgt von WandaVision sowie Loki im Frühjahr 2021. Kevin Feige kündigte auf der D23 zudem die Entwicklung von Serien mit She-Hulk, Ms. Marvel und Moon Knight an.

Hawkeye: Jonathan Igla als Drehbuchautor verpflichtet

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Jeremy Renners Hawkeye ist seit seinem ersten Auftritt in Thor ein fester Bestandteil des Marvel Cinematic Universe. Wie der Darsteller sich auch öffentlich mehrfach wünschte, bekommt der talentierte Bogenschütze beim bald startenden Streamingdienst Disney+ eine eigene Serie. Nun wurde bekannt, dass Disney Jonathan Igla (Mad Men) als Drehbuchschreiber und Produzenten verpflichtet hat.

Aus dem Projekt soll letztendlich eine Abenteuerserie entstehen, in der Clint Barton alias Hawkeye den Bogen an die nächste Generation in der Form von Kate Bishop weitergeben, die auch in den Marvel Comics das Heft in die Hand genommen hat. Sie ist in den Comics außerdem ein Mitglied der sogenannten Young Avengers.

Hawkeye soll im Herbst 2021 bei Disney+ an den Start gehen. Im Rahmen der vierten Phase von Marvel wird es weitere TV-Serien geben. Als erstes wird The Falcon and the Winter Soldier für Herbst 2020 erwartet, gefolgt von WandaVision sowie Loki im Frühjahr 2021. Kevin Feige kündigte auf der D23 zudem die Entwicklung von Serien mit She-Hulk, Ms. Marvel und Moon Knight an.

Thor 4, Doctor Strange 2, The Eternals, Shang-Chi, Blade & Fantastic Four: Marvel enthüllt Phase 4 des MCU

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Marvel Logo

Nach vielen Spekulationen und Gerüchten hat sich Marvel Studios am Samstag auf der Comic-Con endlich in die Karten für seine Filme der Phase 4 schauen lassen. Nachdem der Kampf mit Thanos gewonnen ist, gilt es nun ein vollkommen neues Kapitel in der Geschichte des MCU aufzuschlagen. Dieses setzt sich zunächst aus zehn Filmen und Mini-Serien zusammen, die zwischen Mai 2020 und November 2021 erscheinen sollen. Vor allem das Jahr 2021 wird Marvel dominieren, da gleich sechs Projekte geplant sind.

Los ging es auf dem Panel in San Diego mit The Eternals, über den in den vergangenen Wochen immer wieder berichtet wurde. Das neue Heldenteam wird von Regisseurin Chloe Zhao inszeniert, die auf einen interessanten Cast zurückgreifen kann. So werden in The Eternals Angelina Jolie als Thena, Richard Madden als Icarus, Salma Hayek als Ajak, Lauren Ridloff als Ikari, Bryan Tyree Henry als Phastos, Lia McHugh als Sprite, Don Lee als Gilgamesh und Kumail Nanjiani zu sehen sein. Mit einem Starttermin am 6. November 2020 handelt es sich aber um den zweiten Film von Phase 4.

Weiter ging es nicht mit einem weiteren Film, sondern mit einem Serienprojekt. So waren Sebastian Stan und Anthony Mackie vor Ort, die gemeinsam in der Serie Falcon and the Winter Soldier zu sehen sein werden. Vor Ort wurde ein kurzes Video gezeigt, das unter anderem die Rückkehr von Daniel Brühl als Zemo bestätigte.

Als nächstes kündigte Marvel Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings an. Der neue asiatische Superheld kommt am 12. Februar 2021 in die Kinos. Es handelt sich also um den dritten Film in Phase 4. Shang-Chi bekommt es in seinem Solofilm mit dem Mandarin zu tun, der von Tony Leung gespielt wird. Eine Version des Schurken gab es schon einmal in Iron Man 3 zu sehen. Nun dürfte es sich aber um einen wirklichen Gegenspieler und keine künstlich geschaffene Bedrohung handeln.

Die titelgebende Hauptrolle spielt Simu Liu. Darüber hinaus gehört auch die Darstellerin Awkwafina zum Cast des Films. Als Regisseur ist Destin Daniel Cretton aktiv.

Das nächste Serienprojekt des Panels war WandaVision, das im Frühling 2021 erscheinen soll. Neben Elizabeth Olson als Scarlett Witch und Paul Bettany als Vision wird auch Teyonah Parris als Monica Rambeau zu sehen.

Ebenfalls im Frühling 2021 kommt zudem Loki, eine Mini-Serie rund um Tom Hiddlestons Charakter. Im Mittelpunkt der Serie steht die Version von Loki aus Endgame, der in die Vergangenheit flüchtet. Es ist also immer noch der Schurkencharakter aus dem ersten Avengers.

Danach wurde ein weiterer Kinofilm enthüllt und zwar die Rückkehr von Doctor Strange. Dessen zweites Kinoabenteuer trägt den Namen Doctor Strange in the Multiverse of Madness. Neben Benedict Cumberbatch ist auch Regisseur Scott Derrickson wieder mit dabei. Derrickson versprach auf dem Panel, das es sich bei dem Film um den ersten wirklich furchteinflößenden Film des MCU handelt.

Zudem soll sich WandaVision direkt auf Doctor Strange 2 auswirken. Entsprechend wird auch Elizabeth Olson als Scarlett Witch im Film eine Rolle spielen. In die Kinos kommt Doctor Strange in the Multiverse of Madness im Sommer 2021.

Anschließend ging es mit What if...? weiter, der ersten animierten Serie des MCU. In dem Projekt sollen viele bekannte Marvel-Darsteller zu hören sein. Zudem spricht Jeffrey Wright die Figur The Watcher. Ähnlich wie in den Comics wird die Serie alternative Zeitlinien erforschen, in denen sich Geschehnisse aus dem MCU anders entwickelt haben.

Im Herbst 2021 können sich die Fans von Hawkeye zudem auf die erste Solo-Serie des Helden freuen. Jeremy Renner nimmt seine Rolle aus den Filmen wieder auf und bekommt Unterstützung von Kate Bishop. Bei der Figur handelt es sich in den Comics um eine weibliche Version von Hawkeye, für die Clint Barton schließlich eine Art Mentor wurde. Wer Kate Bishop in der Serie spielt, wurde allerdings nicht enthüllt.

Das vierte Abenteuer von Thor war die nächste Ankündigung. Der Film trägt den offiziellen Namen Thor: Love and Thunder. Wie im Vorfeld bereits berichtet, inszeniert erneut Taika Waititi. Zudem gehören neben Chris Hemsworth auch wieder Tessa Thompson und Natalie Portman zum Cast des Films. Als Inspiration für die Geschichte dient der Comicrun The Mighty Thor von Jason Aaron. Der Kinostart ist für den 5. November 2021 geplant.

Noch davor startet das erste Soloabenteuer von Black Widow in den Kinos. Dieses wurde von Marvel für den 1. Mai 2020 angekündigt. Dazu enthüllte man auch gleich den Cast. Neben Scarlett Johansson sind auch David Harbour als Alexei, Florence Pugh als Yelena, Rachel Weisz als Melina im Film zu sehen. Zudem bekommt es Black Widow mit dem Taskmaster zu tun, wobei noch unklar ist, wer die Rolle spielt.

Marvel-Chef Kevin Feige erklärte anschließend, dass die angekündigten Projekte Phase 4 bilden, sich aber noch einige weitere Projekt in Entwicklung befinden. Anschließend enthüllte er Black Panther 2, Guardians of the Galaxy 3, Captain Marvel 2 und vor allem Fantastic Four und Blade. Für letzteren wurde auch gleich der Hauptdarsteller enthüllt: Mahershala Ali übernimmt die Rolle des Vampirjägers. Ob diese Filme noch konkret zu Phase 4 gehören oder dann bereits als Phase 5 laufen werden, ist noch unklar.

Hier noch einmal alle Projekte im chronologischen Überblick:
1. Mai 2020 – Black Widow
Herbst 2020 – Falcon and the Winter Soldier
6. November 2020 – The Eternals
12. Februar 2021 – Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
Frühling 2021 – WandaVision
Frühling 2021 – Loki
7. Mai 2021 – Doctor Strange in the Multiverse of Madness
Sommer 2021 – What if...?
Herbst 2021 – Hawkeye
5. November 2020 – Thor: Love and Thunder
Ohne Startdatum: Black Panther 2, Guardians of the Galaxy 3, Captain Marvel 2, Fantastic Four, Blade

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Marvel Studios

Comic-Tipp: Hawkeye – My Life As A Weapon

Witz, Action und Respekt vor der Geschichte des alten Rächers.

Es ist schwer, ohne eine bissige Bemerkung zu Marvel Now zu starten, wenn es um einen der neuen Marvel-Titel geht, aber wenn der Neustart so gut gelungen ist wie hier – Schwamm drüber.

Der Titel verrät es, es geht um den vermeidlich schwächsten der Ruhmreichen Rächer. Ein Flitzebogen, eine Maske mit gewagt spitzer Brille, dumme Sprüche und ein Füllhorn an Spezialpfeilen, das waren seine Waffen gegen Raumschiffe, Herrscher über die Zeit und die Schwarze Witwe.


Heute heißt es Avengers und Black Widow und Falkenauge auch ganz richtig Hawkeye. Und weil ein Neuanfang was Neues sein soll, sieht der erste Teil des Sammelbandes wie ein Klon von Batman Year One in lilablau aus. Und weil bei Marvel immer alles ganz logisch in der Continuity ist – so habe ich es mir mal von einem *hüstel* Fachmann sagen lassen, weiß unser Held, das er sein Geld von den Avengers und ein Sidekick namens Kate hat. Und jetzt reicht es auch mit der Continuity.

Matt Fraction erzählt in zwei Zeitebenen. Jetzt und wie es zum Jetzt gekommen ist. So hat man als Leser immer ein wenig Vorwissen, fragt sich aber auch, wie kam es zur gebrochenen Nase oder zum Sturz aus dem Fenster? Diese Erzähltechnik ist okay, wenn man sie so souverän wie Fraction hier nutzt.

Es ist auch mehr ein Clint Barton- als ein Hawkeye-Comic. T-Shirt, Jeans und Chucks sind Clints Kostüm. Und es fühlt sich an, als hätte der Batman-Year-One-Zeichner David Mazzucchelli einen Die-Hard-Comic mit Bruce Willis mit Haaren und eben Flitzebogen gezeichnet. Das liest sich unglaublich schnell, leicht, lustig, unterhaltend, spannend und einfach gut, woran die Bilder von David Aja einen erheblichen Anteil haben.




Highlight ist der Part über die Gimmick-Pfeile. Alleine für diese 20 Seiten lohnt sich der Sammelband. GRANDIOS!

Schade, dass man bei Marvel Now wieder zu den alten Dreiteilern für einen Serienstart zurückgegangen ist, so hat man – wie auch beim ersten Rächer Trade – keine wirklich runde Sache in den Händen. Bei Hawkeye ändert sich die Stimmung der Erzählung mit dem Wechsel des Zeichners David Aja zu Javier Pulido. Der muss eine Versteigerung im Schurkenmilieu bebildern. Auch da ist Autor Fraction gut, es fehlt der lebhafte Mix aus Action und Witz. Das ist noch Gut, aber im Vergleich zum Start aber eben nur noch gut.

Das letzte Kapitel ist Fraction und Alan Davis. Davis Grafik liebt man, oder man lässt es bleiben, in diesem Band fühlt sie sich wie ein Fremdkörper an. Aber es wird das erste Treffen von Hawkeye und Kate Bishop erzählt und die ist eigentlich der Held dieses Comics und deswegen, auch weil der Autor dieses Textes zu den Davis-Fans gehört, passt auch dieser Teil ganz gut.

Insgesamt ein furioser Auftakt, der ein Tempo und eine Qualität vorlegt, den der Band nicht über die ganze Länge halten kann. Und der Beginn ist so stark, dass man trotzdem vom ganzen Comic erst ein Mal sehr überzeugt ist.

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