Batman V Superman (Film)

Henry Cavill bezieht Stellung zu den Superman-Gerüchten

Eigentlich hat Henry Cavill das Cape vor zwei Jahren an den Nagel gehangen und sollte in keinen weiteren DC-Verfilmungen mehr in dieser Rolle zu sehen sein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Cavill einer Rückkehr in die Rolle komplett abgeneigt ist. Er im Mai keimten Gerüchte auf, dass er sich mit Warner Bros. in Verhandlungen für erneute Auftritte befindet.

In einem Interview mit Variety bezog der Darsteller nun Stellung zu den nicht enden wollenden Gerüchten:

"Die werden täglich immer wilder. Die Spekulationen, das Zeug, das ich im Internet lese, ist außergewöhnlich und bisweilen frustrierend. Besonders dann, wenn Menschen es als Fakt darstellen. 'Nein, das ist nicht der Fall. Das ist nicht geschehen und diese Gespräch findet nicht statt.' Wichtig ist aber, dass sich die Zuschauer darüber freuen, und ich finde, es wichtig, sich über eine Figur wie Superman zu freuen. Superman ist eine fantastische Figur. Wenn die Leute darüber reden - und auch wenn sie Dinge dazu erfinden -, ist das in Ordnung, weil das bedeutet, dass sie diese Figur wiedersehen möchte. Und in einer idealen Welt würde ich sehr gern wieder diese Figur darstellen."

Cavill gab auch zu, dass die Versuchung vorhanden ist, online mit einem Alias diese Gerüchte zu kommentieren:

"Ich werde nicht lügen, die Versuchung ist da. Aber irgendwas daran fühlt sich unmoralisch ist. Wenn es um Superman geht und ich Superman repräsentiere, fühlt sich das falsch an. Ich lasse den Dingen ihren Lauf. Ein Kommentar von mir wird keinen Unterschied machen. Was macht es also wirklich aus? Eines Tages werden die Leute die Wahrheit wissen, und wenn sie die nicht wissen, ist das auch in Ordnung."

"Selbst wenn es Marvel nicht gäbe, wäre es ein Kampf." - Superman-Darsteller Henry Cavill über das DCEU

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Batman v Superman

Das DC Extended Universe sorgt stetig für Debatten unter den Fans. Länger schien es, als müsste man mit Filmen wie Batman v Superman und Suicide Squad erst noch den richtigen Weg finden, um ein Cinematic Universe zu erschaffen, das mit dem von Marvel vergleichbar ist. Mit Wonder Woman ist man mittlerweile scheinbar auf dem richtigen Weg.

Mit The Rake (via Heroic Hollywood) sprach Superman-Darsteller Henry Cavill nun über die Hürden und auch die Fehler, welche im DCEU gemacht worden sind:

"Selbst wenn es Marvel nicht gäbe, wäre es ein Kampf. Da gabs einen Stil, den sie [DC] haben wollten, einen Versuch, anders zu sein und die Dinge aus einem leicht anderen Blickwinkel zu betrachen. Das hat nicht unbedingt geklappt. Klar, man hat Geld gemacht, aber keinen Erfolg bei den Kritikern erlangt. Nicht alle haben das Gefühl gehabt, das Superhelden den Zuschauern geben sollten.

Meiner Meinung nach ist jetzt eine tolle Zeit für die weibliche Heldin. In der Gesellschaftspolitik ist es nun der richtige Rahmen, den wir brauchen. Wir möchten diese Perspektive. Wonder Woman hat den richtigen Nerv getroffen und phänomenalen Erfolg erlangt. Das ist fantastisch. Jeder Erfolg im Superhelden-Universum, gerade im DC-Universum, ist toll, weil ich weiterhin die Geschichte von Superman erzählen möchte. Egoistischerweise klappt das für mich.

Er scheint, dass man jetzt die richtigen Fehler gemacht hat. Nun können wir damit anfangen, die Geschichten so zu erzählen wie sie erzählt werden müssen. Es ist immer besser, wenn man daher kommt, wo man ein Fehler gemacht hat, weil es dann stärker wirkt. Wonder Woman war der erste Schritt in die richtige Richtung."

Ob auch Justice League in diese Richtung geht, ist ab 16. November in den deutschen Kinos zu sehen.

JUSTICE LEAGUE - Official Heroes Trailer

Wonder Women: Gal Godat über rückwirkende Änderungen zwischen Batman v Superman & Justice League

Vor dem Kinostart von Justice League am 18. November geht Wonder-Woman-Darstellerin Gal Gadot auf die rückwirkenden Änderungen ihrer Figur ein, die vor allem ihren ersten Auftritt in Batman v Superman: Dawn of Justice betreffen. In dem Film mache sie einen zurückgezogenen Eindruck und erklärte, dass sie sich schon vor 100 Jahren von der Menschheit abwandte.

Am Ende von Wonder Woman, der zur Zeit des Ersten Weltkrieges spielt, erklärte Diana jedoch hingebungsvoll genau das Gegenteil: Ihre Mission sei es, für eine bessere Welt weiterzukämpfen.

Die Erklärung dieses Widerspruchs ist in der Entwicklunggeschichte der Filme zu suchen, wie Gadot bei einer chinesischen Pressekonferenz zu Justice League erklärt:

"Es wusste keiner so ganz genau, wie es um die Hintergrundgeschichte von Wonder Woman steht. Erst als sie sich dazu entschieden haben, den Solo-Film zu machen, haben wir uns Gedanken um den Kern der Figur gemacht. Wir haben erkannt, dass Wonder Woman der Menschheit niemals ihren Rücken zukehren würde. Sie hat die Insel verlassen, um das Leben der Menschen besser und sicherer zu machen. Das ist ihre Berufung.

Ich gebe euch daher eine ehrliche Antwort: Manchmal etabliert man während der kreativen Schaffensphase etwas, was sich nicht unbedingt als die beste Entscheidung herausstellt. Aber man hat immer die Möglichkeit, so etwas zu ändern und zu korrigieren. Wonder Woman wird, was sie betrifft, immer für die Menschheit da sein."

Nach Justice League wird Gadot in Wonder Woman 2 (2019), der in den 80er Jahren spielen soll, zu sehen sein. Auch wurde bereits über einen Auftritt im Flash-Solofilm Flashpoint spekuliert.

Die Gewinner der Goldenen Himbeere 2017

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Goldene Himbeere

Zum insgesamt 37. Mal wurde am Samstagabend die Goldene Himbeere beziehungsweise der Golden Raspberry Award verliehen. Die Veranstaltung findet traditionell am Vorabend der Oscarverleihung statt und ist den schlechtesten Filmen des Jahres gewidmet.

Auszeichnungswürdig fanden die Mitglieder der Golden Raspberry Award Foundation in diesem Jahr vor allem zwei Filme. So sicherten sich sowohl Batman v Superman: Dawn of Justice als auch Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party jeweils vier Preise.

Den einzigen positiven Preis, der Redeemer Award, ging dagegen an Mel Gibson. Mit dem Award werden Filmschaffende geehrt, die früher einmal für die Goldene Himbeere nominiert waren oder diese gewonnen haben, mittlerweile aber wieder tatsächliche Filmpreise für ihre Arbeit erhalten.

Hier alle "Gewinner" in der Übersicht:

Schlechtester Film

Batman v Superman: Dawn of Justice
Dirty Grandpa
Gods of Egypt
Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Independence Day: Resurgence
Zoolander 2

Schlechtester Hauptdarsteller

Ben Affleck / Batman v Superman: Dawn of Justice
Gerard Butler / Gods of Egypt & London Has Fallen
Henry Cavill / Batman v Superman: Dawn of Justice
Robert de Niro / Dirty Grandpa
Dinesh D’Souza als er selbst in Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Ben Stiller / Zoolander 2

Schlechteste Hauptdarstellerin

Megan Fox / Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
Tyler Perry / BOO! A Madea Halloween
Julia Roberts / Mother’s Day
Becky Turner/ Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Naomi Watts / Divergent Series: Allegiant & Shut-In
Shailene Woodley / Divergent Series: Allegiant

Schlechteste Nebendarstellerin

Julianne Hough / Dirty Grandpa
Kate Hudson / Mother’s Day
Aubrey Plaza / Dirty Grandpa
Jane Seymour / Fifty Shades of Black
Sela Ward / Independence Day: Resurgence
Kristen Wiig / Zoolander 2

Schlechtester Nebendarsteller

Nicolas Cage / Snowden
Johnny Depp / Alice Through the Looking Glass
Will Ferrell / Zoolander 2
Jesse Eisenberg / Batman v Superman: Dawn of Justice
Jared Leto / Suicide Squad
Owen Wilson / Zoolander 2

Schlechtestes Leinwand-Duo

Ben Affleck & sein BFF (Baddest Foe Forever – schlimmster Feind für immer) Henry Cavill / Batman v Superman: Dawn of Justice
Jede Kombination aus 2 Göttern und Sterblichen / Gods of Egypt
Johnny Depp & sein strahlendes Kostüm / Alice Through the Looking Glass
Der ganze Cast aus ehemals angesehenen Darstellern / Collateral Beauty
Tyler Perry & und seine abgetragene Perücke / BOO! A Madea Halloween
Ben Stiller & sein BFF (Barely Funny Friend – kaum witziger Freund) Owen Wilson / Zoolander 2

Schlechtester Regisseur

Dinesh D’Souza & Bruce Schooley / Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Roland Emmerich / Independence Day: Resurgence
Tyler Perry / BOO! A Madea Halloween
Alex Proyas / Gods of Egypt
Zack Snyder / Batman v Superman: Dawn of Justice
Ben Stiller / Zoolander 2

Schlechtestes Prequel, Remake, Ripoff oder Sequel

Alice Through the Looking Glass
Batman v Superman: Dawn of Justice: Dawn of Justice
Fifty Shades of Black
Independence Day: Resurgence
Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
Zoolander 2

Schlechtestes Drehbuch

Batman v Superman: Dawn of Justice
Dirty Grandpa

Gods of Egypt
Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Independence Day: Resurgence
Suicide Squad

Himbeeren-Erlöser-Preis

Mel Gibson

Laurence Fishburne über die Kritik an Batman v Superman, Auftritt in Justice League

Vor dem Kinostart zu seinem neuen Film John Wick: Kapitel 2 wurde Laurence Fishburne auch über seine Rolle im DCEU als Perry White, Chefredakteur des Daily Planet, befragt. Diese spielte er bereits in Man of Steel (2013) und Batman v Superman: Dawn of Justice (2016), wird in Justice League jedoch nicht zu sehen sein. Wie Fishburne gegenüber der L.A. Times erklärt, konnte man keinen passenden Termin für den Kurzauftritt finden:

"Sie baten mich, für einen Tag vorbeizukommen. Ich fand aber keinen Platz in meinem Terminkalender. Außerdem, was soll man mit dem Zeitungstypen in Justice League? Man will Flash sehen. Man will Aquaman sehen. Man will Wonder Woman sehen. Man will Lantern sehen.

Seit 35 Jahren warten wir darauf, diese Charaktere auf der Leinwand zu erleben. Was haben sie die ganze Zeit gemacht? Marvel tritt ihnen [DC] in den Arsch. Hier spricht mein innerer Comic-Geek, der jede Menge Comics besitzt. Ich warte schon ewig darauf, diese Figuren zusammen auf der Leinwand zu erleben."

Auch kann Fishburne die Kritik an Batman v Superman: Dawn of Justice nicht verstehen.

"Schaut mal, ich mag, was Zack Snyder macht. Jesse Eisenberg, dieser kleine Kerl, als Lex Luthor? Ich finde, das ist ein genialer Schachzug. Und die Sache mit Martha Kent und Martha Wayne? Vielleicht bin ich auch nur sentimental, aber ich fand es herzerwärmend. Ich verstehe es also nicht."

Dieses Jahr kommen zwei DCEU-Filme in die Kinos: Wonder Woman am 23. Juni, Justice League folgt am 16. November.

JUSTICE LEAGUE - Comic-Con Trailer HD Deutsch German (2016)

Die Goldene Himbeere 2017: Batman v Superman & Zoolander 2 holen die meisten Nominierungen

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Goldene Himbeere

Batman v Superman: Dawn of Justice gehört, wie im Vorfeld schon vermutet, zu den Top-Nominierten der diesjährigen Verleihung der Goldenen Himbeere. Insgesamt acht Nominierungen kann die DC-Comicverfilmung auf sich vereinen, womit man allerdings nicht die Spitzenposition einnimmt. Diese geht an die Komödie Zoolander 2, die sogar neun Mal für den Preis nominiert ist.

Die Abstimmungsberechtigten, zu denen mehrere Hundert Filmkritiker, Journalisten und Filmschaffende aus rund 20 Ländern gehören, verschonten zudem auch den zweiten DC-Film 2016 Suicide Squad nicht. Dieser erhielt allerdings nur zwei Nominierungen. Damit traf man es besser als God of Egypt und Independence Day: Resurgence, die in jeweils fünf Kategorien vertreten sind.

Anders sieht die Sache bei Assassin's Creed aus. Auf der Liste der engeren Auswahl fand sich die Computerspielverfilmung in mehreren Kategorien wieder, nominiert wurde der Film am Ende allerdings überhaupt nicht.

Hier alle Nominierten in der Übersicht. Im Vergleich zu den Vorjahren gibt es 2017 erstmals sechs Kandidaten in jeder Kategorie und nicht wie bisher fünf. Die "Gewinner" werden am 25. Februar, am Vorabend der Oscar-Verleihung, bekanntgegeben.

Schlechtester Film

Batman v Superman: Dawn of Justice
Dirty Grandpa
Gods of Egypt
Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Independence Day: Resurgence
Zoolander 2

Schlechtester Hauptdarsteller

Ben Affleck / Batman v Superman: Dawn of Justice
Gerard Butler / Gods of Egypt & London Has Fallen
Henry Cavill / Batman v Superman: Dawn of Justice
Robert de Niro / Dirty Grandpa
Dinesh D’Souza als er selbst in Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Ben Stiller / Zoolander 2

Schlechteste Hauptdarstellerin

Megan Fox / Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
Tyler Perry / BOO! A Madea Halloween
Julia Roberts / Mother’s Day
Becky Turner/ Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Naomi Watts / Divergent Series: Allegiant & Shut-In
Shailene Woodley / Divergent Series: Allegiant

Schlechteste Nebendarstellerin

Julianne Hough / Dirty Grandpa
Kate Hudson / Mother’s Day
Aubrey Plaza / Dirty Grandpa
Jane Seymour / Fifty Shades of Black
Sela Ward / Independence Day: Resurgence
Kristen Wiig / Zoolander 2

Schlechtester Nebendarsteller

Nicolas Cage / Snowden
Johnny Depp / Alice Through the Looking Glass
Will Ferrell / Zoolander 2
Jesse Eisenberg / Batman v Superman: Dawn of Justice
Jared Leto / Suicide Squad
Owen Wilson / Zoolander 2

Schlechtestes Leinwand-Duo

Ben Affleck & sein BFF (Baddest Foe Forever – schlimmster Feind für immer) Henry Cavill / Batman v Superman: Dawn of Justice
Jede Kombination aus 2 Göttern und Sterblichen / Gods of Egypt
Johnny Depp & sein strahlendes Kostüm / Alice Through the Looking Glass
Der ganze Cast aus ehemals angesehenen Darstellern / Collateral Beauty
Tyler Perry & und seine abgetragene Perücke / BOO! A Madea Halloween
Ben Stiller & sein BFF (Barely Funny Friend – kaum witziger Freund) Owen Wilson / Zoolander 2

Schlechtester Regisseur

Dinesh D’Souza & Bruce Schooley / Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Roland Emmerich / Independence Day: Resurgence
Tyler Perry / BOO! A Madea Halloween
Alex Proyas / Gods of Egypt
Zack Snyder / Batman v Superman: Dawn of Justice
Ben Stiller / Zoolander 2

Schlechtestes Prequel, Remake, Ripoff oder Sequel

Alice Through the Looking Glass
Batman v Superman: Dawn of Justice: Dawn of Justice
Fifty Shades of Black
Independence Day: Resurgence
Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows
Zoolander 2

Schlechtestes Drehbuch

Batman v Superman: Dawn of JusticeDirty Grandpa
Gods of Egypt
Hillary’s America: The Secret History of the Democratic Party
Independence Day: Resurgence
Suicide Squad

Die Filme mit den meisten Nominierungen

Zoolander 2: 9
Batman v Superman: Dawn of Justice: 8
Dirty Grandpa: 6
Gods of Egypt: 5
Hillary’s America: 5
Independence Day: Resurgence: 5

Einspielergebnis: Die erfolgreichsten Filme 2016

Das Kinojahr 2016 war vor allem für den Disney-Konzern ein äußerst erfolgreiches. Mit den Tochterunternehmen Marvel Studios, Pixar und Lucasfilm dominiert Disney nicht nur die Top 10 der weltweit kommerziell erfolgreichsten Kinofilme des Jahres, sondern schaffte es auch als erstes Unternehmen überhaupt, die Grenze von 7 Milliarden Dollar an den weltweiten Kinokassen zu überspringen. Erfolgreichster Film des Jahres ist Captain America: Civil War.

Inhaltlich hat es das DC Extended Universe mit Kritikern und Comicfans nicht leicht, finanziell sind die Comicverfilmungen für Warner Bros. ein voller Erfolg. Batman v Superman: Dawn of Justice und Suicide Squad finden sich in den Top 10 wieder und erreichten Umsätze jenseits der 700 Millionen. In Deutschland hatte Suicide Squad sogar mehr Besucher als Batman v Superman.

In den Top 20 finden sich mit The Mermaid und Monster Hunt auch zwei chinesische Filme, die allein im Reich der Mitte für Rekordumsätze sorgten und es in die weltweiten Top 20 schafften, ohne international großartig Beachtung zu finden.

In Deutschland dominieren Animationsfilme die Jahrescharts. Allein die Top 5 wird von vier animierten Kinofilmen belegt. Erfolgreichster deutscher Film des Jahres ist Willkommen bei den Hartmanns.

Erfolgreichste Filme des Jahres 2016 weltweit

Rogue One: A Star Wars Story befindet sich Stand 30.12. auf dem 11. Platz, wird sich allerdings in den kommenden Wochen weiter nach oben durcharbeiten.

  1. Captain America: Civil War (Disney) 1.153,3 Mio Dollar
  2. Findet Dorie (Disney) 1.027,8 Mio
  3. Zoomania (Disney) 1.023,8 Mio
  4. The Jungle Book (Disney) 966,6 Mio
  5. The Secret Life of Pets (Universal) 875,4 Mio
  6. Batman v Superman: Dawn of Justice (Warner) 873,3 Mio
  7. Deadpool (Fox) 783,1 Mio
  8. Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (Warner) 747,5 Mio
  9. Suicide Squad (Warner) 745,6 Mio
  10. Doctor Strange (Disney) 656,7 Mio
  11. Rogue One: A Star Wars Story (Disney) 653,9 Mio
  12. The Mermaid (Mei ren yu) (Sony) 553,8 Mio
  13. X-Men: Apocalypse (Fox) 543,9 Mio
  14. Kung Fu Panda 3 (Fox) 521,2 Mio
  15. Warcraft (Warner) 433,5 Mio
  16. Jason Bourne (Universal) 415,2 Mio
  17. Ice Age - Kollision voraus! (Fox) 407,7 Mio
  18. Independence Day: Wiederkehr (Fox) 389,7 Mio
  19. Monster Hunt 385,3 Mio
  20. The Legend of Tarzan (Warner) 356,7 Mio

Kinobesucherzahlen für das Jahr 2015 in Deutschland

Rogue One: A Star Wars Story befindet sich Stand 25.12. auf dem 12. Platz, wird sich in den kommenden Wochen weiter nach oben durcharbeiten.

  1. Zoomania 3.829.668 Besucher / 31 Mio Euro
  2. Pets  3.814.199 / 31 Mio
  3. Findet Dorie  3.780.841 / 31 Mio
  4. Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind  2.936.381 / 29 Mio
  5. Ice Age - Kollision voraus!  2.903.644 / 23 Mio
  6. Willkommen bei den Hartmanns 2.872.609 / 23 Mio
  7. The Revenant - Der Rückkehrer 2.823.894 / 27 Mio
  8. Deadpool  2.707.799 / 23 Mio
  9. Ein ganzes halbes Jahr 2.362.378 / 18 Mio
  10. Bibi & Tina - Mädchen gegen Jungs 1.993.716 / 12 Mio
  11. The Jungle Book 1.873.632 / 17 Mio
  12. Rogue One: A Star Wars Story 1.816.855 / 21 Mio
  13. The First Avenger - Civil War 1.734.580  /19 Mio
  14. Der geilste Tag 1.726.857 / 14 Mio
  15. Suicide Squad  1.609.074 / 17 Mio
  16. Batman v Superman: Dawn of Justice  1.533.202 / 17 Mio
  17. Inferno  1.503.460 / 13 Mio
  18. Independence Day - Wiederkehr 1.457.942 / 15 Mio
  19. Doctor Strange  1.454.343 / 16 Mio
  20. Angry Birds 1.447.054 / 11 Mio

Die Flops des Jahres findet ihr hier.

Robots & Dragons: Die Enttäuschungen der Redaktion 2016

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Enttäuschungen des Jahres 2016

Das vergangene Jahr brachte nicht nur Höhepunkte, Es gab auch einige Enttäuschungen zu verkraften. Nach unseren Film- und Serienhighlights blickt die Redaktion noch ein letztes Mal auf 2016 zurück und schreibt über die Dinge, die deutlich unter den Erwartungen geblieben sind.

Katrin Hemmerling – Will bessere DC-Filme

Vermutlich waren die Erwartungen an Batman v Superman einfach zu hoch. Eine konfuse erste Hälfte des Filmes sorgte für Entsetzen, das sich erst in der zweiten Hälfte langsam legen konnte und so nicht in völligem Frust endete. Letztendlich steht der Film für tolle Action, mittelprächtige Darsteller und ein überladenes Drehbuch. Bleibt zu hoffen, dass für den weiteren Verlauf aus den Fehlern des Auftakts Lehren gezogen werden.

Ebenfalls an zu hohen Erwartungen dürfte Suicide Squad gekrankt haben. Selten war bei einem Film so offensichtlich, dass die Meinung von Regisseur und Studio auseinander klafften. Dazu gab es noch einige Fehlbesetzungen, die für unfreiwillige Lacher sorgten. Allein Margot Robbie war ein Grund, sich den Film komplett zu geben. Was Hoffnungen für das Harley-Quinn-Spinnoff macht.

Der deutsche Film hat sich wieder an Fantasy versucht und ist mit Das kalte Herz glorreich gescheitert. Wenig durchdacht verzettelt sich der Film in der eigenen Handlung, was man den Darstellern, die sonst eigentlich selten schlecht spielen, deutlich ansieht. Zwei Stunden im Kino können dank Das kalte Herz eine kleine Ewigkeit sein.

Susanne Döpke – Keine Lust auf übertriebene Brutalität

Am meisten geärgert habe ich mich über die neue Staffel von The Walking Dead. Folge 7.01? Was sollte das denn bitte? Durch ausgesprochen grafische Brutalität zu versuchen, darüber hinwegzutäuschen, dass man zu wenig Story hat, um gleich auf den Punkt zu kommen und noch ne Figur zu killen? Anscheinend haben sich die Autoren die sechste Staffel als Vorbild genommen und wenden dieses neue Schema an, bei dem sie versuchen, durch Manipulation möglichst hohe Spannung aufzubauen: Einsteigen mit einem Knall/Bodycount, künstlich die Spannung strecken - über möglichst viele Folgen, bis die Charaktere wieder zusammenfinden und es weitergehen kann. Hat bereits in der sechsten Staffel nicht funktioniert - irgendwann war es egal, ob jemand lebte oder starb, weil man damit bereits seinen Frieden gemacht hatte. Ihr könnt es doch besser! Macht das bitte gefälligst!

Suicide Squad? War leider verschenkt. Margot Robbie Harley Quinn war schon cool, aber der ganze Film war wirr und zerstückelt.

Daredevil krankte ebenfalls an der ausgesprochenen Brutalität. Klar, wenn der Punisher kommt, dann wird sich geprügelt wie die Kesselflicker. Irgendwann wurde das aber langweilig. Das war, wie wenn in einem Bollywoodfilm getanzt wird - da kann man rausgehen, sich nen Kaffee machen, mal schauen, was das Haustier treibt oder Blumen gießen und man hat nichts verpasst, wenn man wiederkommt. (Vorspulen gibt's nicht!) Brutalität zum Selbstzweck ist doch Mist. Und dann auch noch Tony Curran einfach so … ihr wisst schon. Macht mich sauer.

Nele Bübl – Es sind alles Hasslieben

Mein Enttäuschungen sind eigentlich Hasslieben. Ich gucke jede Folge und rege mich doch darüber auf. Das Jahr begann schon gleich mit Shadowhunters. Nach den Trailern und Vorberichten waren die Erwartungen ohnehin schon eher niedrig angesetzt, doch spätestens ab der Einstellung mit der Fee in dem Patchoulie-Ethnologen-WG-Zimmer war der Ofen ganz aus. Als Amüsement funktioniert es allerdings super. Kombiniert mit der Faszination, wie man die filmische Umsetzung einer an sich durchaus gut geeigneten Buchreihe gleich zweimal hintereinander in so kurzer Zeit derart in den Sand setzen kann. Spannend bleibt nun, ob die zweite Staffel nach dem Wechsel der Showrunner und einigen Änderungen vielleicht doch noch überzeugen kann.

Lucifer, komm in die Pötte! Was zu Beginn noch witzig und charmant rüberkommt, wird schnell dröge und lässt mit den Augen rollen, wenn sich dasselbe Muster aus mehr oder minder flachen Teufel-Wortspielen, Sex-Anspielungen und ausgelutschten, flachen Engel-Teufel-Gott-Religion-Philosophierereien alle fünf Minuten wiederholt. Folge für Folge. Warum die Serie überhaupt mit den Lucifer-Comics bzw. dem Charakter aus Neil Gaimans Sandman in Verbindung gebracht wurde, bleibt ein Rätsel. Viel übrig geblieben ist davon nämlich nicht. Allerdings gibt es Tom Ellis am Klavier, die fantastische Maze und ja, lachen muss ich auch. Natürlich guck ich weiter!

Liebe Serienschöpfer von The Walking Dead: Brutalität an sich ist noch keine Handlung! Theoretisch sind die Figuren zwar geografisch ein wenig vorangekommen, an Charakterentwicklung mangelt es in den letzten eineinhalb Staffeln aber erheblich. Negan und seine Lucille waren der Hauptfokus der Werbekampagne vorab - aber mehr Eindruck als ein schickes Outfit und Schädelmatsch hinterlässt der neue Gegenspieler nun nicht. Pure Bösartigkeit ohne jegliche erkennbare Motivation oder auch nur glaubhafte Darstellung, warum überhaupt irgendjemand ihm so lange folgt und nicht bei erstbester Gelegenheit einfach ausknockt. Öde, ärgerlich und doch mit der Hoffnung, dass sie nach der Staffelpause da endlich wieder etwa in die Gänge kommen.

Hannes Könitzer – Comicenttäuschungen im Kino, Fernsehen und Stream

Das DC-Filmuniversum ging in diesem Jahr offiziell an den Start und enttäuschte auf ganzer Linie. Was Batman v Superman: Dawn of Justice und Suicide Squad so frustrierend macht ist vor allem die Tatsache, dass da jeweils irgendwo ein guter Film drin steckt. Dummerweise schöpft Warner das vorhandene Potenzial nie aus oder sorgt mit der vollkommen konfusen Kursänderungen bei Suicide Squad sogar eher für eine Verschlechterung. Für das kommende Jahr besteht die Hoffnung, dass man aus den Fehlern gelernt hat. Die bisherigen Bilder aus Wonder Woman und Justice League sehen gut aus, aber das war ja auch bei Suicide Squad der Fall.

Mit einem großangelegten Crossover sollten die Fans von Supergirl, The Flash, Arrow und Legends of Tomorrow dieses Jahr ein echtes Highlight präsentiert bekommen. Das Endergebnis konnte leider so überhaupt nicht überzeugen. Viel zu überladen, zu viele Charaktere und eine Geschichte, mit der sich die Macher übernommen hatten, ließen das Crossover zu einer Enttäuschung werden.

Zugegeben der Ersteindruck zu Luke Cage war in der Kritik vom September noch sehr gut. Letztendlich ist die Marvel-Serie auf Netflix in diesem Jahr dann aber doch eine Enttäuschung. Während Daredevil und Jessica Jones den Zuschauer sofort in den Bann schlagen, zieht sich die Geschichte von Luke Cage ziemlich. Bis zu Ende will der Funke nicht so richtig überspringen, was schade ist. Die Hoffnungen liegen nun auf Staffel 2 und der Tatsache, dass die Autoren und Produzenten aus den Fehlern lernen.

Sebastian Lorenz – Empfiehlt Akte X, wenn es mit dem Einschlafen nicht klappt

X-Men: Apocalypse - Was war das denn? Die Abspannszene nach Zukunft ist Vergangenheit und das Konzept machten Hoffnung, doch der fertige Film ist eine Enttäuschung. Oscar Isaac probiert zwar sein Bestes, doch der blau angemalte Apocalypse mit seiner verzerrten Stimme bedroht Null und hat fremdschämhafte Züge. Die Jung-Darsteller fallen allesamt durch, alle voran Sophie Turner, die aus Jean Grey eine halbe Sansa Stark macht. Es gibt keinen Spannungsaufbau, weil immer genau dann zu einer anderen Szene geschnitten wird, wenn es ansatzweise spannend werden könnte. Und nur Effekte allein reichen schon lange nicht mehr aus, um zu überzeugen. Einzige Highlights des Films sind James McAvoy und Michael Fassbender.

Auf die Vorfreude auf Akte X folgte große Ernüchterung. Was hat Chris Carter sich eigentlich dabei gedacht? Den Zuschauern beim Einschlafen zu helfen war hoffentlich nicht seine Absicht. Nichts gegen Einzelfolgen und ruhige Atmosphäre, aber ein angepasstes Konzept und eine durchlaufende Handlung hätten Akte X sicher ganz gut getan. Es scheint, als habe er sich zu sehr darauf verlassen, dass das Rezept der 90er in der heutigen Zeit immer noch funktioniert. Das tut es auch, aber man darf sich nicht sechs Folgen lang darauf ausruhen.

In puncto Fremdschämen bekommt Die Bestimmung - Allegiant die Anstecknadel 2016. Gute Schauspieler in schlechten Rollen, ein völlig undurchdachtes Konzept nimmt bizarre Formen an und sowieso weiß niemand, worum es geht, weder vor noch hinter der Kamera. Der vierte und abschließende Teil der "Saga" wurde bereits abgesagt und soll als TV-Serie zu Ende erzählt werden. Ob es überhaupt dazu kommt, bleibt abzuwarten.

Claudia Kern – Will was Spannendes, was zum Spielen und Schokolade

Eine Art Anti-Kinderüberraschungsei, in dem nicht etwa ein Spielzeug steckt, sondern ein Schwarzes Loch, das die Schokolade verschlingt, dann die Verpackung, den Küchentisch, auf dem es liegt, die Küche, das Haus und … ja, ich bin ein bisschen enttäuscht. Viele Versprechen wurden für No Man's Sky gemacht, wenige gehalten. Das ist nicht nur ein Problem für mich, sondern vor allem für die Spieleindustrie, die endlich ehrlicher mit den Gamern umgehen muss.

Sinnlos und mit wackelnder Kamera durch einen Wald zu stolpern, ist kein Ersatz für Handlung und hysterisches Geschrei ist kein Ersatz für Spannung in der Horror-Fortsetzung Blair Witch. Und es spricht nicht gerade für den Film, dass man spätestens nach einer halben Stunde allen Protagonisten den Tod wünscht, damit die Langeweile endlich ein Ende hat.

Langeweile, nicht nachvollziehbares Verhalten der Figuren und Zuschauermanipulation auf niedrigstem Niveau plagen die 7. Staffel von The Walking Dead, was die (trotzdem noch beeindruckenden) Einschaltquoten abstürzen lässt. Einziger Hoffnungsschimmer: Die Macher haben versprochen, dass in der zweiten Hälfte der Staffel alles anders wird. Hoffentlich kann man ihnen mehr glauben als den Machern von No Man's Sky.

Johannes Hahn – Plädiert für mehr Mut

Es hätte so schön werden können: Ein cooler Action-Film mit Stunts und spektakulären Kämpfen vor historischer Kulissen mit einer Prise Science-Fiction. Das wäre ein guter Assassin's-Creed-Film gewesen. Was herauskam war ein Action-Film mit handlungslosen Szenen in der Vergangenheit und einem pseudo-tiefgründigen Plot in der Gegenwart, der wenig fesseln kann und dafür umso überladener wirkt. Mehr Struktur und ein größerer Glaube an die Intelligenz des Publikums hätten den Film retten können. So aber reiht sich Assassin's Creed ein in die viel zu großer Reihe an Videospielverfilmungen, die sich selbst einfach viel zu ernst nehmen.

Okay, so richtig hatte niemand erwartet, dass Legend of Tarzan gut wird. Und dass Tarzan eher in Richtung von modernen Superhelden gedreht wird, war ebenfalls schon im Vorfeld zu erahnen. Aber dass Legend of Tarzan stellenweise eklatante handwerkliche Mängel aufweist (der Schnitt!) und auch im Bereich der Action nicht überzeugen kann, das enttäuscht dann doch ziemlich. Von der fragwürdigen kolonialen Perpspektive mal ganz abgesehen.

Auch mit Independence Day: Resurgence haben wahrscheinlich die wenigsten Leute große Hoffnungen verbunden. Deswegen steht der Film auch nur stellvertretend für den Trend zur popkulturellen Nostalgie, der Filme und Videospiele ganz besonders in diesem Jahr erfasst hat. Reboot über Fortsetzung reihen sich aneinander und man fragt sich, ob die Damen und Herren in den maßgeschneiderten Anzügen der Chefetagen diverser Produktionsfirmen überhaupt noch Vertrauen in Kreativität haben. Denn auch wenn Nostalgie hin und wieder ganz nett ist und stellenweise richtig gut funktioniert - der romantische Blick in die Vergangenheit ist kein dauerhaftes Geschäftsmodell. Deswegen: Bitte mehr Mut für 2017!

Batman v Superman: Beeindruckende Konzeptillustrationen veröffentlicht

Konzeptkünstler Christian Lorenz Scheurer hat mit seinen Illustrationen maßgeblich zum Look und dem endgültigen Design vieler Elemente bei dutzenden bekannten Hollywood-Blockbustern beigetragen. Derzeit ist Scheurer bei Warner Bros. mit der Entwicklung der Comicverfilmungen des Extended Universe ausgelastet und arbeitet bereits seit geraumer Zeit an Justice League (2017). Auf seiner Homepage hat der Künstler nun jede Menge seiner Illustrationen und Konzeptarbeiten zu Batman v Superman: Dawn of Justice veröffentlicht, die teilweise eine andere, klassischere Atmosphäre vermitteln. Einige seiner Arbeiten könnt ihr unter dem Artikel ansehen, alle Zeichnungen gibt es auf seiner offiziellen Website.

Scheurer hat auch an Suicide Squad und Man of Steel (2013) mitgearbeitet. Darüber hinaus gehören Independence Day: Wiederkehr, Die Bestimmung - Divergent, Der goldene Kompass, Superman Returns oder Final Fantasy - Die Mächte in dir zu seiner Filmografie als Künstler und Illustrator.

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