Aquaman

Aquaman 2: Warner Bros. verpflichtet Autor für die Forsetzung

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Nach dem Erfolg von Aquaman haben die Verantwortlichen von Warner Bros. begonnen, die Weichen für die Fortsetzung zu stellen. Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat sich das Studio die Dienste von David Leslie Johnson-McGoldrick, um den zweiten Teil zu schreiben. Der Autor war auch beim ersten Film gemeinsam mit Will Beall für das Drehbuch verantwortlichen.

Nach der Besetzung des Autors dürfte sich nun die Frage stellen, wer die Regie bei Aquaman 2 führen wird. Dem Bericht des Hollywood Reporters zufolge befindet sich James Wan gemeinsam mit Peter Safran in Verhandlungen, um erneut einen Produzentenposten zu übernehmen. Ob Wan wieder inszenieren wird, ist noch unklar. Der Regisseur und sein Partner Safran sind zudem auch in das geplante Aquaman-Horror-Spin-off The Trench involviert, bei dem sie ebenfalls produzieren.

Aquaman war einer der großen Erfolge des vergangenen Jahres. Aktuell steht die Comicverfilmung bei einem Einspielergebnis von 1,2 Milliarden Dollar. Damit ist Aquaman der einspielstärkste DC-Film aller Zeiten. Wann genau die Fortsetzung in die Kinos kommen soll, ist bisher noch nicht bekannt. Ein Kinostart vor 2021 erscheint aber unwahrscheinlich.

The Trench: Horror-Spin-off von Aquaman in Arbeit

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Die Tiefen der Ozeane sind unheimlich. Kaum erforscht und mit immer neuen skurilen Kreaturen. Eigentlich naheliegend, dass Aquaman ein etwas gruseligeres Spin-off bekommen soll. Warner Bros. hat die Produktion von The Trench in Auftrag gegeben.

Dass neben einem bereits angekündigten zweiten Teil auch weitere Ableger angegangen werden, ist ebenso wenig überraschend. Aquaman ist derzeit der finanziell erfolgreichste DC-Film aller Zeiten. Mit einem Gesamteinspielergebnis von aktuell 1,09 Milliarden Dollar steht Aquaman nun vor The Dark Knight Rises, der den Titel bisher mit 1,084 Milliarden Dollar für sich beanspruchen konnte.

Die Trench sind geradezu noch Frischlinge. Erst 2011 wurden sie ins Comic-Universum eingeführt. Im Film sind es die amphibienartigen Kreaturen, die Mera und Aquaman attackieren. Es handelt sich dabei ebenfalls um ehemalige Bewohner des Königreichs Atlantis. Als es sank, waren sie jedoch von den anderen Überlebenden abgeschnitten und entwickelten sich getrennt von ihnen in unbändige Monster.

Warner hat Noah Gardner und Aidan Fitzgerald mit der Entwicklung des Drehbuchs beauftragt. Beide waren als Assistenten bei JJ Abrams' Produktionsfirma Bad Robot beschäftigt und haben bereits zusammen den U-Boot-Thriller The Volos geschrieben.

DC-Comic-Kritik: Aquaman 2: Unaufhaltsam/Deathstroke 2: Mit stählernen Fäusten

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Aquaman

Wer die Comic-Kritiken zu Aquaman 1:Der Untergang respektive Deathstroke 1: Der Profi nachholen will, wird hier beziehungsweise hier fündig. Selbstredend muss in diesem Beitrag auf das bisherige Geschehen eingegangen werden, über Gebühr gespoilert wird allerdings – wie gewohnt – nicht.

Aquaman 2: Unaufhaltsam

Inhalt

Der König von Atlantis gegen die USA! So oder so ähnlich könnte man die vertrackte Situation beschreiben, mit der Band 1 der neuen Reihe rund um den Dreizackschwinger geendet hat.

Dieser und Mera, die ihren künftigen Ehemann befreit hat, stehen nämlich dem Militär und wenig später auch Superman gegenüber, weshalb die Frage gestellt werden darf, ob die von Arthur von Anfang an als alternativlos dargestellte diplomatische Lösung dieses Konflikts überhaupt noch möglich ist.

Auch wenn es für die sich gegenüberstehenden Parteien aktuell noch schwer vorstellbar scheint, schon bald könnte sie ein wesentlich größeres Problem beschäftigen: Fernab von diesem Ereignis plant nämlich bereits Black Manta seine nächsten Schritte…

Wer sagt, dass Gutes nicht gut bleiben kann?

Es ist schon beachtlich: Geoff Johns, bekanntlich ein Freund von Herausforderungen, wurde anfangs belächelt, als er sich des Helden annahm, der Lesern und Kritikern bis dato bestenfalls egal war. Später hingegen sorgte DCs langjähriges Mastermind nicht nur für lächelnde, sondern sogar für reihenweise strahlende Gesichter, nachdem auch der Letzte erkannt hatte, wie gut sein Aquaman-Run geworden war.

Wer bei dem letzten Panel dieses Paperbacks angelangt ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu dem Schluss kommen, dass Dan Abnett ebenso überzeugend zu erzählen vermag. Denn das, was der Käufer geboten bekommt, ist nie platt. Man wird beispielsweise nie das Gefühl los, dass der Brite seine Geschichten stets vom Ende her denkt. In einer Industrie, in der es zwar stets heißt, dass man seinen Anhängern anspruchsvolle und komplexe Storys, die in sich stimmig und innerhalb des eigenen Universums schlüssig sein sollen, bieten möchte, ist genau das bekanntermaßen aufgrund einiger - in Anlehnung an König Fußball -"Mechanismen des Geschäfts" oftmals nicht unproblematisch.

Crossovers, Relaunches und die Einstellung bestimmter Heftserien schweben häufig wie Damoklesschwerter über den inhaltlich Verantwortlichen. Fairerweise muss man an dieser Stelle jedoch anführen, dass DC sich in Sachen Neustarts im Vergleich zu seinem großen Mitbewerber zuletzt deutlich zurückgehalten und es auch mit Events nicht übertrieben hat. Und das wiederum zeigt sich dann eben auch in der Art, wie man ein Superheldenabenteuer erzählt.

Für Abnett bedeutet dieses "Wie" ganz offensichtlich, so wenig Althergebrachtes wie möglich in die Handlung zu integrieren. Dies funktioniert aber vermutlich nur, wenn man den großen Bogen nie aus den Augen verliert. Die politische Dimension, die er wie wenige vor ihm in das Zentrum seiner Aquaman-Saga stellt, eignet sich ideal als Fundament, auf dem ein durchdachtes Plot-Gebäude entstehen kann. Dabei erliegt er auch nicht der Versuchung, zu viele Baustellen gleichzeitig zu eröffnen, sondern beschränkt sich auf einige wenige Handlungsstränge, die er mit viel Liebe zum Detail ausarbeitet und sich im exakt richtigen Moment berühren lässt.

Vordergründig dreht sich alles noch um die Auseinandersetzung zwischen Atlantern und Menschen, die durch das Eingreifen Supermans noch einmal eine völlig neue Dynamik erhält. Die wesentlich interessanteren Entwicklungen wurden allerdings schon im ersten Band (direkt oder indirekt) von Black Manta angestoßen. Nun erhält der Rezipient diesmal zugegebenermaßen ein paar Hintergrundinformation, jedoch nicht genug, um mit absoluter Gewissheit die nächsten Schritte des Superschurken voraussagen zu können. Das aber, was man erfährt, genügt, um sich schon auf den wie auch immer gearteten Showdown zwischen ihm und dem König von Atlantis zu freuen. So gesehen befindet man sich als Leser also bereits mitten in einer sehr packenden Geschehen, bekommt allerdings gleichzeitig mit, dass das mutmaßlich noch interessantere schon seine Schatten vorauswirft. Beste Voraussetzungen zum Weiterlesen also!

Deathstroke

Deathstroke 2: Mit stählernen Fäusten

Inhalt

Wer eine solche Familie hat, braucht keine Feinde. Diese leichte Sprichwortabwandlung wäre zweifelsohne ein möglicher Titel für diesen Paperback gewesen, denn dem geneigten Fan und Slade Wilson selbst wird an dieser Stelle erneut eindrucksvoll vor Augen geführt, dass man sich lieber nicht mit dessen Kindern anlegen sollte.

Sein Sohn will nämlich endlich aus dem Schatten seines Vaters heraustreten und lässt sich dafür eine Menge einfallen…PS: Batman taucht ebenfalls auf.

Es bleibt dabei: Alles anders macht der Priest

Schon die Handlung des ersten Deathstroke-Trades aus der Rebirth-Ära unterschied sich deutlich von denen der anderen Titel aus dem Hause DC. Anders zu sein an sich ist jedoch weder ein Qualitätskriterium noch der Grund, weshalb man etwas direkt ablehnen sollte – schließlich weiß man zunächst gar nicht, inwiefern man in dem konkret vorliegenden Fall von "anders“ sprechen kann. In Bezug auf die neuen Antihelden-Abenteuer aus der Feder von Christopher Priest lohnt es sich aber definitiv, diesen Begriff mit Inhalt zu füllen und so herzuleiten, warum es durchaus legitim ist, in ihm hier eine Art Gütesiegel zu sehen.

Denn was anfangs nach einem reinen Action-Feuerwerk aussieht, entpuppt sich plötzlich als komplexes Familien-Drama, das sicher nicht jedem zusagen wird – eine weitere Stärke des Titels respektive dieses Runs ganz allgemein. Es wird spürbar keine Rücksicht darauf genommen, ob jeder jederzeit dem Handlungsverlauf folgen kann, was dazu führt, dass man selbst als Comic-Liebhaber gelegentlich zurückblättern oder kurz innehalten muss, um all die Eindrücke zu ordnen. Priest fordert seine Leserschaft regelrecht heraus und macht es sich zunutze, dass das Slade-Wilson-Universum bislang nicht zu den erforschtesten im DC-Kosmos gehört.

Ob nun Deathstrokes Kinder, deren Mutter oder alte Weggefährten, sie alle gehören nicht zu den bekanntesten Köpfen des Verlagsportfolios, was durchaus bedauerlich ist, da sie alle einen für Antihelden typischen Wesenszug auf sich vereinen: Undurchschaubarkeit. Und mit dieser spielt der Autor im Prinzip bereits seit Band 1, und es steht zu vermuten, dass er damit auch nicht einfach aufhören wird. Insbesondere Sohn und Tochter haben tolle, allerdings eben auch nicht unbedingt alltägliche Momente miteinander - und mit ihrem Vater sowieso. Wer liebt hier eigentlich wen, wer hat für wen nur noch Verachtung übrig und warum und wieso könnte am Ende doch alles ganz anders sein? Diese Fragen sind es, auf die man Antworten finden will, und der inhaltlich Verantwortliche tut viel dafür, um sie möglichst lange offenzuhalten, was in einer Welt des oftmals viel zu Offenkundigen eine echte Wohltat ist.

Fazit

Manchmal ist es wirklich leicht, Empfehlungen auszusprechen: Aquaman 2: Unaufhaltsam und Deathstroke 2: Mit stählernen Fäusten beweisen, dass Dan Abnett und Christopher Priest stets eine klare Idee davon hatten, wie sie zwei Charaktere, die viel zu lange ein Schattendasein fristeten, auf originelle Weise die Anerkennung zuteilwerden lassen werden wollten, die sie längst verdient hatten.

Dass sich Arthur Curry mittlerweile anschickt, zur Trinity und dem nicht grundlos zu dem Halloweenkostüm der letzten Jahr avancierten Charakter schlechthin (Harley Quinn) in Sachen Popularität aufzuschließen, ist deshalb nicht wirklich verwunderlich.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© DC Comics

Einspielergebnis: Aquaman ist der erfolgreichste DC-Film aller Zeiten

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Die Comicverfilmung Aquaman ist seit diesem Wochenende der finanziell einspielstärkste DC-Film aller Zeiten. Mit einem Gesamteinspielergebnis von 1,09 Milliarden Dollar steht Aquaman nun vor The Dark Knight Rises, der den Titel bisher mit 1,084 Milliarden Dollar für sich beanspruchen konnte. Das amerikanische Kinopublikum steuerte am Wochenende noch einmal 7,3 Millionen Dollar zum Einspielergebnis hinzu, was Platz 3 in den US-Kinocharts bedeutete. Insgesamt kommt Aquaman in den USA auf 316 Millionen Dollar.

Auf Platz 1 in den US-Charts stand dagegen wie in der vergangenen Woche Glass. Die Fortsetzung zu Unbreakable und Split spielte weitere 19 Millionen Dollar ein. Nach zwei Wochen kommt der Film in den Vereinigten Staaten damit auf 73 Millionen Dollar. Weltweit sind es insgesamt 162 Millionen Dollar.

Der zweite Platz ging an The Upside, das US-Remake von Ziemlich beste Freude, mit 12 Millionen Dollar, auf Platz 4 steht der Neustart Wenn du König wärst, der auf 7,2 Millionen Dollar kam. Komplettiert werden die Top 5 von Spider-Man: A New Universe mit 6,1 Millionen Dollar. Weltweit kommt der Animationsfilm auf 338 Millionen Dollar.

In den deutschen Kinocharts gab es in dieser Woche zwei Neustarts, die in den USA bereits schon im vergangenen Jahr angelaufen waren. Platz 1 sicherte sich Chaos im Netz. Die Fortsetzung von Ralph reicht's lockte am Startwochenende 370.000 Besucher in die Kinos und konnte so rund 3 Millionen Euro einspielen. Damit ist das Startergebnis fast doppelt so gut wie das des Vorgängers.

Ebenfalls besser als Teil 1 lief es für Creed II - Rocky's Legacy. 200.000 Zuschauer und 1,8 Millionen Euro bedeuten Platz 2 in den Charts. Der erste Creed konnte zum Start vor fast genau zwei Jahren lediglich 70.000 Kinokarten verkaufen.

Der Junge muss an die frische Luft holte sich mit 205.000 Zuschauern und rund 1,8 Millionen Euro Platz 3 und steht nun insgesamt bei mehr als 2,5 Millionen Besuchern. Dahinter folgen Glass (170.000 Besucher und 1,6 Millionen Euro) und Bohemian Rhapsody (75.000 Besucher und 725.000 Euro).

Aquaman: Teil 2 ist offiziell in Arbeit

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Aquaman

Die Kritiken waren eher mittelmäßig-gemischt. Für Warner Bros. jedoch ist Aquaman auf jeden Fall ein großer Erfolg. Wenig überraschend also, dass nun die Fortsetzung offiziell in Arbeit geht.

Es wird vermutet, dass Aquaman an diesem Wochenede The Dark Knight Rises vom Thron stößt. Aktuell hat Aquaman rund 1,07 Milliarden Dollar eingespielt. Damit liegt der Film lediglich 17 Millionen Dollar hinter dem Finale von Nolans Batman-Trilogie, das aktuell noch als der finanziell erfolgreichste DC-Film von Warner gilt.

In Aquaman muss sich Arthur Curry seiner Vergangenheit stellen. Sein Halbruder Orm hat die Macht in Atlantis übernommen und plant, alle Unterwasserkönigreiche zu vereinen, um einen Krieg gegen die Menschheit zu führen. Gemeinsam mit Mera begibt sich Aquaman auf die Suche nach dem Dreizack des ersten Königs von Atlantis, der seinen Anspruch auf den Thron untermauern würde. Doch Orm bleibt nicht untätig und setzt einen alten Feind auf Aquaman an.

Neben Jason Momoa in der Titelrolle sind Amber Heard als Mera, Nicole Kidman als Aquamans Mutter Atlanna, Temuera Morrison als sein Vater, William Dafoe als Dr. Vulko, Yahya Abdul-Mateen II als Black Manta, Patrick Wilson als Aquamans Halb-Bruder Orm, Dolph Lundgren als König Nereus und Randall Park als Dr. Shin zu sehen.

Warner bemüht sich derzeit, James Wann als Regisseur wieder an Bord zu holen. Dieser möchte allerdings erst zusagen, wenn ein überzeugendes Drehbuch vorliegt.

AQUAMAN - Final Trailer #5 Deutsch HD German (2018)

Einspielergebnis: Aquaman knackt die Milliarde

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Die Comicverfilmung Aquaman konnte am vergangenen Wochenende die Marke von 1 Milliarde Dollar überspringen. Unter anderem spielte der Film in den USA noch einmal 17,2 Millionen Dollar ein und steigerte sein US-Ergebnis damit auf 287 Millionen Dollar. Weltweit steht die Comicverfilmung nun bei 1,02 Milliarden Dollar.

Für Platz 1 in den US-Charts reichte es für Aquaman am Wochenende aber nicht mehr. Den Spitzenplatz sicherte sich The Upside mit 19,5 Millionen Dollar. Bei dem Film handelt es sich um das US-Remake von Ziemlich beste Freunde, bei dem Bryan Cranston und Kevin Hart die Hauptrollen spielen.

Auf den weiteren Plätzen in den amerikanischen Kinocharts folgen A Dog's Way Home (11,3 Millionen Dollar), Spider-Man: A New Universe (9 Millionen Dollar), Escape Room (8,9 Millionen Dollar), Mary Poppins' Rückkehr (7,2 Millionen Dollar) und Bumblebee (6,7 Millionen Dollar).

In Deutschland gibt es weiterhin kein Vorbeikommen an Hape Kerkelings Leben. Der Junge muss an die frische Luft sicherte sich zum dritten Mal in Folge Platz 1 in den Kinocharts. Mit 340.000 Zuschauern am vergangenen Wochenende übersprang der Film nun die Marke von 2 Millionen verkauften Kinokarten.

Auf Platz 2 folgt wie in der letzten Woche Aquaman. Rund 170.000 Besucher wollten den Film sehen und sorgten für 1,9 Millionen Euro Umsatz. Bohemian Rhapsody (115.000 Besucher, 1,1 Millionen Euro), Robin Hood (110.000 Besucher, 960.000 Euro) und Kalte Füße (90.000 Besucher, 730.000 Euro) komplettieren die Top 5.

Einspielergebnis: Aquaman läuft weiter stark

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Die DC-Comicverfilmung Aquaman läuft weiter stark in den Kinos. Am vergangenen Wochenende konnte der Film in den USA noch einmal 30,7 Millionen Dollar einnehmen und blieb so weiter auf Platz 1 in den Kinocharts. Insgesamt steht Aquaman in den Vereinigten Staaten nun bei fast 260 Millionen Dollar.

Noch besser läuft es für die Comicverfilmung außerhalb der USA. Mit 681 Millionen Dollar ist Aquaman so erfolgreich wie bisher noch keine DC-Produktion. Selbst den bisherigen Rekordhalter The Dark Knight Rises (636 Millionen Dollar) konnte der Film überflügeln. Insgesamt ergibt sich mittlerweile ein Einspielergebnis von 940 Millionen Dollar. Dies macht Aquaman auch zum finanziell erfolgreichsten Film des DCEU.

Mit den Zahlen von Aquaman kann auch Mary Poppins' Rückkehr nicht mithalten. Der Disney-Film landete in dieser Woche auf Platz 3 in den US-Charts, noch hinter dem Horror-Neustart Escape Room, der sich mit 18 Millionen Dollar den Silberrang sicherte. Mary Poppins' Rückkehr spielte noch einmal 15,7 Millionen Dollar ein und kommt nun auf ein US-Einspielergebnis von 119 Millionen Dollar. Das Gesamtergebnis beträgt bisher 257 Millionen Dollar.

Auf dem vierten Platz folgt Sonys Spider-Man: A New Universe. Der Animationsfilm spielte am Wochenende rund 13 Millionen in den USA ein und steigerte seine Zahlen damit insgesamt auf 133 Millionen Dollar. Inklusive der Einnahmen außerhalb der USA steht Spider-Man: A New World nun bei 275 Millionen Dollar.

Komplettiert werden die Top 5 in den USA von Bumblebee. Das Transformers-Spin-off kämpft sich in den Vereinigten Staaten langsam an die Marke von 100 Millionen heran. Durch die 12,7 Millionen Dollar vom Wochenende steht das US-Einspielergebnis nun bei 97 Millionen Dollar. Dazu kommen 192 Millionen Dollar aus dem internationalen Kinomarkt, sodass sich ein Gesamteinspielergebnis von 289 Millionen Dollar ergibt.

Einspielergebnis: Aquaman an der Spitze der Kinocharts

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Das umkämpfte Vorweihnachtswochenende hat einen klaren Sieger. Mit Aquaman, Bumblebee und Mary Poppins' Rückkehr starteten gleich drei namenhafte Filme in Deutschland und den USA, wobei sich die DC-Comicverfilmung klar die Gunst der Zuschauer sichern konnte. In den USA sprang Aquaman mit 67,4 Millionen Dollar an die Spitze der Kinocharts. Zusätzlich spielte der Film noch 4,7 Millionen Dollar über Previews ein, sodass sich bisher ein US-Einspielergebnis von 72,1 Millionen Dollar ergibt.

Trotz Platz 1 in den US-Charts steht das amerikanische Einspielergebnis aber in keinem Vergleich zu den internationalen Zahlen. In China läuft der Film bereits seit einer Woche und ist dort ein absoluter Kassenschlager. So konnte Aquaman allein an den chinesischen Kinokassen 232,8 Millionen Dollar umsetzen. Aber auch in anderen Ländern läuft es richtig gut. Insgesamt steht Aquaman aktuell bei einem weltweiten Einspielergebnis 482 Millionen Dollar.

Nicht ganz so gut lief es dagegen für Mary Poppins' Rückkehr. Mit 22,2 Millionen Dollar sicherte sich der Disney-Film aber immerhin Platz 2 in den US-Kinocharts. Insgesamt kommt die Fortsetzung weltweit bisher auf 51,3 Millionen Dollar. Und auch bei Bumblebee dürften die Erwartungen von Studio Paramount etwas größer gewesen sein. Rund 21 Millionen Dollar bedeuten nur Platz 3 in den US-Charts. Das Gesamteinspielergebnis steht nach dem ersten Wochenende bei 52,1 Millionen Dollar.

In den deutschen Kinocharts gab es ebenfalls kein Vorbeikommen an Aquaman. Die DC-Comicverfilmung sicherte sich mit rund 375.000 Besuchern Platz 1. Für den bisherigen Spitzenreiten Der Grinch ging es einen Platz nach unten. Die 315.000 Besucher am vergangenen Wochenende sind aber durchaus beachtlich. Nach 25 Tagen steht der Animationsfilm nun bei rund 1,56 Millionen Besuchern.

Komplettiert werden die Top 5 in Deutschland von Mary Poppins' Rückkehr mit 210.000 Zuschauern, 100 Dinge mit 155.000 Zuschauern und Bumblebee mit 155.000 Zuschauern.

Kritik zu Aquaman - Der mit dem Fisch spricht

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Arthur Curry, Sohn von Leuchtturmwärter Tom (Temuera Morrison, Star Wars Episode II) und der Atlantisbewohnerin Atlanna (Nicole Kidman), entdeckt, dass er mit Fischen kommunizieren kann. Außerdem verfügt er noch über weitere ungewöhnliche Kräfte: Er kann unter Wasser extrem schnell schwimmen, ist übermenschlich stark und auch an Land recht flott unterwegs. Nachdem seine Mutter die Familie verlassen musste, um nach Atlantis zurückzukehren, hat sich Arthur von einer möglichen Zukunft als König von Atlantis abgewendet.

Eines Tages sucht ihn jedoch die Rebellin Mera (Amber Heard, Zombieland, The Danish Girl) auf. Sie will ihn dazu bringen, seinem Halbbruder Orm (Patrick Wilson, Conjuring, Watchmen) entgegenzutreten. Dieser droht nämlich, die sieben Königreiche der Unterwasserwelt zusammenzuschließen, und mit ihnen gegen die Menschen auf dem Land Krieg zu führen. Zusammen mit seinem ehemaligen Ausbilder Vulko (Willem Dafoe) tritt Aquaman Orm entgegen, um das Schlimmste zu verhindern ...

Nicht Fisch, nicht Fleisch

Ja, ich gestehe: Ich habe Justice League aus dem Jahr 2017 nicht gesehen. Nach allem, was man hinterher hören und lesen durfte, scheine ich hierbei auch nicht viel verpasst zu haben. Vorteil 1: Mir sind einige Logiklöcher, die in Verbindung zu dem neuen Solo-Film aufgetaucht zu sein scheinen, erspart geblieben. Auf diese wird daher in diesem Text nicht eingegangen. Vorteil 2: Ich durfte Jason Momoas Auftritt völlig frisch und unverbraucht genießen. Und das lohnt sich tatsächlich: Der Game-of-Thrones-Star hat als Meereskönig und sich selbst findender Superheld eindeutig großen Spaß an seiner Rolle. Kleinere Szenen gab es bereits in den Vorab-Trailern zu sehen.

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Und natürlich gibt es auch was zu Gucken. Mit Metal-Matte, Bart und durchtrainiertem, meist nacktem Oberkörper bietet der ironisch grinsende Meeresmann FreundInnen von nicht so zahmen Milchbubis genügend Schauwerte. Das weiß auch die Kamera. Hier wird mit ikonischen Nahaufnahmen und heldenhaften Inszenierungen genügend gespielt, um dem überdrehten Comic-Flair der Geschichte gerecht zu werden. Gerade in der ersten Filmhälfte  wird Aquaman so überzeichnet heroisch in Szene gesetzt, dass man sich an Meta-Superhelden á la Deadpool erinnert fühlt. Jason Momoa nimmt sich also in seiner Rolle als Fisch-Botschafter nicht allzu ernst - und das ist auch gut so.

Dem DC-Spektakel fehlt es nämlich an einigen Stellen bedauerlicherweise an dem Witz, den der Zuschauer bei Marvel-Verfilmungen geradezu voraussetzt. Momoa allein kann das leider nicht ganz auffangen. Allzu oft versandet eine Pointe im (Meeres)-Sand. Amber Heard als Leinwandpartnerin ist hier vielleicht nicht unbedingt die beste Wahl. Zwar passen die beiden optisch recht gut in die Comic-Welt, zwischen ihnen knistert es auch ein paar mal einigermaßen glaubhaft.

Doch nicht nur bekommt die Frauenrolle (mal wieder) sehr wenig zu tun, sondern kann auch in den Disputen mit dem Meereskönig nicht gerade glänzen. Ob dies nun an Heards schauspielerischen Fähigkeiten liegt, muss dahingestellt bleiben. Denn auch in Szenen, in denen sie nicht vorkommt, sind die Dialoge schmerzhaft platt. Hier wird der qualitative Unterschied zwischen Marvel und DC leider doch wieder offenbar. Selbst ein sonst so makellos schauspielernder Willem Dafoe bekommt nur dümmliche Satzergänzungen hingeworfen, während er versucht, mit so viel Stolz wie möglich durch die bunte Wasserwelt zu schweben. Und das ist gar nicht so einfach.

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Optik statt Drehbuch: Bunte Fische und Kriegs-Seepferdchen

Auch die Haupt-Bösewichte Orm und der alternde König Nereus (Dolph Lundgren) kommen bei dem Drehbuch trotz der relativ langen Laufzeit von 139 Minuten leider etwas zu kurz. So lernt der Zuschauer nie die wirkliche Motivation der Unterwasser-Feinde von Aquaman kennen. Stattdessen folgt Kampf auf Kampf, die von ein paar markigen Sprüchen eingeleitet werden. Und mit den insgesamt sieben Reichen, die erst einmal übernommen werden sollen, sind es viele Kämpfe, sehr, sehr viele. Ein typisches DC-Actionspektakel also.

Schade, dass sich Regisseur James Wan (Saw-Reihe) nicht dazu entschieden hat, aus der Vorgeschichte zu Aquaman einen reinen Spaßfilm zu machen. So ist das Spektakel dann leider fast nur in Sachen Optik empfehlenswert. Hier macht die CGI-Abteilung ihre Sache tatsächlich außerordentlich gut. Die Figuren schweben und rauschen durch die Unterwasserwelt, auch das passende Sounddesign mit entsprechendem Geblubber wird nicht vergessen. Mit bunten Fischen und kreativen Einfällen wie Seepferdchen, die (natürlich!) zu einer Kriegs-Reiterstaffel aufgezäumt werden, gibt es hier sogar ein paar Extrapunkte. Wahrscheinlich sahen Meereskönigreiche nie so gut aus wie in Aquaman.

Aquaman

Doch was nützt das, wenn das Drehbuch zum wiederholten Male mit einer verbrauchten  Excalibur-Parallele um Neptuns Dreizack um die Ecke kommt? Der zähnefletschende, hasserfüllte Halbbruder hatte nie den Hauch einer Chance auf den Thron. Das ahnen nicht nur Zuschauer von Justice League. Das wissen alle, die Jason Momoa in der ersten Einstellung gesehen haben. An der Integrität eines Aquaman hat auch vorher nie jemand gezweifelt. An der tieferen Sinnhaftigkeit dieses Films allerdings schon.

Fazit

Zwar kann das Drehbuch von Aquaman leider nicht mit den Erwartungen mithalten, die durch die knackigen Trailer geschürt worden sind. Die Unterwasserwelt jedoch sieht richtig gut aus. Das neue DC-Werk ist absolut kein Muss, und auf die Dialoge sollte man aus Selbstschutz-Gründen gar nicht achten. Auch die Logik sollte man besser hintanstellen. Für gute zweieinhalb Stunden dürften Fans des sehr gut aufgelegten Hauptdarsteller durchaus ihren Spaß haben. Alle anderen dürfen den Film aber ruhig an sich vorbeiplätschern lassen.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Warner Bros.

Aquaman: Neuer Clip zur DC-Comicverfilmung

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Warner Bros. hat noch einmal einen weiteren Clip zu Aquaman veröffentlicht. In diesem versuchen Mera und Vulko den titelgebenden Helden davon zu überzeugen, für seinen Anspruch auf den Thron von Atlantis zu kämpfen. Wie genau dieser Kampf ausgeht, erfahren die Zuschauer in wenigen Wochen. Die Comicverfilmung kommt am 20. Dezember in die deutschen Kinos.

In Aquaman muss sich Arthur Curry seiner Vergangenheit stellen. Sein Halbruder Orm hat die Macht in Atlantis übernommen und plant, alle Unterwasserkönigreiche zu vereinen, um einen Krieg gegen die Menschheit zu führen. Gemeinsam mit Mera begibt sich Aquaman auf die Suche nach dem Dreizack des ersten Königs von Atlantis, der seinen Anspruch auf den Thron untermauern würde. Doch Orm bleibt nicht untätig und setzt einen alten Feind auf Aquaman an.

Neben Jason Momoa in der Titelrolle sind in Aquaman Amber Heard als Mera, Nicole Kidman als Aquamans Mutter Atlanna, Temuera Morrison als sein Vater, William Dafoe als Dr. Vulko, Yahya Abdul-Mateen II als Black Manta, Patrick Wilson als Aquamans Halb-Bruder Orm, Dolph Lundgren als König Nereus und Randall Park als Dr. Shin zu sehen.

James Wan (Saw, The Fast and the Furious 7) führt die Regie und hat zusammen mit Geoff Johns und dem Drehbuchautoren Will Beal (Castle) die Handlung des Films erarbeitet.

Retrieve Trident Of Neptune Scene | Aquaman (2018) Movie Clip HD

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