Aquaman

DC-Comic-Kritik zu Aquaman 3 - 5

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Aquaman

Nachdem im Rahmen dieser Reihe zunächst die ersten und später die zweiten Bände (diese sogar im Doppelpack) ausgewählter Reihen aus dem DC-Rebirth-Kosmos im Fokus gestanden haben, folgen nun Dreierpacks, bestehend aus den Nummern 3, 4 und 5 der einzelnen Serien. Spätestens nach der Lektüre dieser Beiträge sollte man dann eigentlich einschätzen können, welche Helden man auch weiterhin lesend begleiten möchte, und welche eher nicht.

Die Flut

Die Flut markiert das erste kleine Finale innerhalb von Dan Abnetts Aquaman-Run: Es kommt zu einem politischen Showdown zwischen Atlantis und den USA, und die ominöse dritte Partei, die diesen schon lange existenten Konflikt erst hat eskalieren lassen, tut weiterhin alles dafür, dass es zu einem großen Knall kommt.

Wie treue Fans bereits wissen, war es die Geheimorganisation NEMO (Nautical Enforcement of Macrocosmic Order), die mittlerweile von Black Manta, dem Erzfeind des bekanntesten Dreizackschwingers (neben König Triton vielleicht) geführt wird, die diese militärische Auseinandersetzung zwischen Land- und Meeresbewohnern heraufbeschworen hat. Diejenigen, die an die Existenz einer unbekannten Größe, die aus dem Hintergrund die Fäden zieht, von der der König von Atlantis fest überzeugt ist, glauben, werden mit der Zeit immer weniger, sodass bald nur noch seine engsten Vertrauten und natürlich seine große Liebe Mera bedingungslos hinter ihm stehen.

Das Justice-League-Mitglied muss so gesehen an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen und sich förmlich zerreißen. Er bleibt sich und seinen Prinzipien dabei bis zum Ende treu. Der Preis, den er dafür bezahlt, ist allerdings hoch, wie er noch früh genug erkennen wird. Es kommt zu einer Art Lauf gegen die Zeit, der ganz im Sinne der Leserschaft sein dürfte, weil der Inhalt der Einzelheftausgaben 10 bis 15 wirklich spannend und das Ende nur bedingt vorhersehbar ist - ein echter Politthriller eben (sogar mit “Gastauftritten“ von Barack Obama).

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Tethys

Wer nun dachte, nach einem solch kräftezehrenden XXL-Abenteuer würde Abnett seinem Protagonisten eine Verschnaufpause gönnen, der irrt. Wobei: Tethys enthält zwei abgeschlossene Geschichten, und der Beginn der ersten erweckt zunächst zumindest den Anschein, dass es für den berühmtesten Atlanter, den die Welt je gesehen hat, auf absehbare Zeit etwas ruhiger zugehen könnte.

Gemeinsam mit einigen seiner Untertanen hilft er den Einwohnern seiner zweiten Heimat (Amnesty Bay) dabei, ihre Stadt, die bei den militärischen Auseinandersetzungen der jüngeren Vergangenheit schwer zu Schaden gekommen war, wiederaufzubauen. Doch selbstverständlich ist diese Phase in mehrerlei Hinsicht nur die Ruhe vor dem Sturm. Dieser zieht auf, als der gefährliche Warhead die Bühne betritt. Er beherrscht die sogenannte Technokinese (vergleichbar mit Arthurs Aquakinese) und ist dadurch dazu in der Lage, Menschen zu seinen Marionetten zu machen und sie zu kontrollieren. Wie und ob es dem Helden dieses Comics gelingt, die Opfer des “Puppenspielers“ vor ebendiesem zu retten und die von ihm ausgehende Gefahr abzuwenden, ist hier jedoch eigentlich nur von sekundärer Bedeutung. Warum dem so ist, wird erst nach und nach offenkundig - und ganz besonders in der zweiten, für sich stehenden Story.

Alles fängt damit an, dass ihn ein Mitglied der Aquamarines, einer Sondereinsatztruppe mit enormen Kräften, die den Herrscher der Meere vor Kurzem noch eliminieren sollte, aufsucht und um Hilfe bittet. Selbstredend sagt er direkt zu und ist sich in diesem Moment der Symbolwirkung dieser Mission gar nicht bewusst. Genau genommen hat er die Oberflächenbevölkerung der atlantischen damit nämlich mindestens zwei Mal vorgezogen, und das ohne echte Rücksprache mit seinen Gefolgsleuten und Beratern. Dies rückt vorerst in den Hintergrund, da besagter Einsatz für den Hochgeschwindigkeitsschwimmer nun Vorrang genießt.

Wie mehr und mehr deutlich wird, erzählt der britische Autor, der ebenfalls für die packende Titans-Reihe unter dem Rebirth-Banner verantwortlich zeichnete, diesmal eine Geschichte, die man wohl am ehesten dem Horrorfach zuordnen würde. Denn Aquaman bekommt es erneut mit Dead Water zu tun, der mutmaßlich schaurigsten Erscheinung aus seiner Rogues‘ Gallery. Eingeführt wurde die Figur noch in den letzten Zügen der The-New-52-Ära, in denen Dan Abnett schon das Zepter übernommen hatte. Wie er dem angsteinflößenden Wesen aber zu einem Comeback verhilft, wie sich das Ganze wunderbar in die bisherige Gesamthandlung einfügt und wie vor allem damit wiederum künftige Ereignisse vorbereitet werden, nötigt einem Außenstehenden zweifellos Respekt ab.

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Unterwelt

Im fünften Band stehen die Folgen von Arthur Currys Handlungen im Fokus. Die, die stets zu ihm gestanden haben, sind klar in der Minderheit und seinen Kritikern ist es gelungen, den Großteil seines Königreichs auf ihre Seite zu ziehen. Wenn der Thron von Atlantis so häufig unbesetzt ist und derjenige, für den doch die Atlanter an erster Stelle stehen sollten, so häufig mit den Luftatmern zusammenarbeitet, sorgt das natürlich für Unzufriedenheit. Als sich dann zudem die Meldung - ohne den entsprechenden Kontext - verbreitet, dass der Konflikt mit den USA beigelegt wurde, indem sich ihr Oberhaupt schlicht ergeben hat, ist das für die meisten Unterwasser-Bewohner der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Die logische Konsequenz: Der König wird abgesetzt und - aus seiner Sicht - zu allem Überfluss durch den verurteilten und inhaftierten Terroristen und erklärten Feind der Menschen Corum Rath ersetzt. Dieser ordnet unmittelbar nach seiner Krönung an, das sagenumwobene Inselreich abzuschotten. Dabei greift er auf Magie zurück, die nicht ohne Grund vor Ewigkeiten verboten wurde. Auf diese Weise wird aus dem einst beinahe gewöhnlichen Bösewicht ein echter Superschurke, der sich nicht mehr allzu leicht besiegen lässt.

Seine Allmachtsfantasien werden nach und nach immer schlimmer, bis von einem regelrechten Wahn gesprochen werden kann: “Unreine“ Atlanter lässt er verfolgen, jeden, der mit der Vision seines Vorgängers (einer friedlichen und kollegialen Koexistenz zwischen Land und Meer) sympathisiert ebenso und sein Vorgehen respektive das seiner Untergebenen wird immer brutaler.

Das Symbol der Hoffnung wurde, wie sich bald zeigt, allerdings doch nicht getötet, sodass nicht alles verloren scheint. Der ehemalige Regent, der sich zunächst damit begnügt, in der neunten Ebene, also dort, wo all diejenigen, die in irgendeiner Form “anders“ waren, ohne Furcht leben konnten, einzelne zu retten, ändert schließlich doch seine Meinung, rafft sich auf und will jene, die diese Schreckensherrschaft beenden wollen, anführen – ein Stoff, aus dem waschechte Dramen gestrickt sind.

Inhaltlich wird dem Leser folglich enorm viel geboten, jedoch nicht nur: Auch optisch bestechen diese Paperbacks durch eine außergewöhnliche Qualität: Brad Walker, Philippe Briones und Scot Eaton fangen das Leben in den Tiefen des Ozenas wunderbar ein, lassen es zeitweise prachtvoll, gelegentlich bedrohlich und bei Bedarf auch regelrecht mysteriös und fremd erscheinen. Ihre Stile ergänzen sich gut und sind allesamt geprägt von einer Eleganz und Feinheit. In Unterwelt betritt dann aber Stjepan Šejic die Bühne und toppt das Ganze noch einmal, da seine Zeichnungen noch detailreicher sind und enorm filigran anmuten - was sicherlich auch damit zu tun hat, dass er sich selbst um die Kolorierung kümmert. Er verzichtet nahezu komplett auf kräftige Farben, sodass seine Panels gelegentlich gar an Gemälde erinnern.

Fazit

Wenn nicht bereits die ersten beiden Trades so überzeugend geraten wären, hätte sich spätestens nach diesen dreien unter Superhelden-Fans, allerdings auch ganz allgemein unter Comic-Liebhabern die Meinung durchgesetzt, dass Dan Abnetts Aquaman-Run zu dem Bestem gehört, was die Wiedergeburt des DC-Universums zum Vorschein gebracht hat.

Wer so gekonnt innerhalb einer übergeordneten Handlung zwischen Genres hin und her wechseln kann, ist schlicht ein Meister seines Faches, der Leser dazu bringen kann, vermehrt darauf zu achten, wer den Comic geschrieben hat und weniger darauf, wer die Titelrolle innehat.

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© DC Comics

The Trench: James Wan äußert sich zum Horror-Spin-Off zu Aquaman

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Im Februar wurde bekannt, dass Warner Bros. ein Spin-Off zum Superheldenabenteuer Aquaman plant. Im Mittelpunkt des Films soll der Trench stehen, ein Graben voller Seemonster, der in Aquaman eine prominente Rolle spielte. Dabei soll der Ableger ohne Auftritte von Aquaman, Mera oder andere Superhelden auskommen, sondern den Horror in den Vordergrund stellen.

Aquaman-Regisseuer James Wan erklärte das jetzt in einem Interview wie folgt:

"Wir arbeiten momentan immer noch intensiv an dem Drehbuch und der Geschichte, sodass ich nicht weiter darauf eingehen möchte. Aber es ist definitiv ein Film, in dem ich viel Horror einfließen lassen will. Es wird also eher ein Monsterhorrorfilm als ein Superheldenfilm sein, aber es ist definitiv ein Teil der Welt von Aquaman."

Mit Horror sollte sich Wan auskennen. So war er unter anderen als Drehbuchautor und Regisseur an den Filmreihen Saw und The Conjuring beteiligt. Bei The Trench soll er neben seiner Arbeit am Drehbuch auch als Produzent aktiv sein. Wan ist zur Zeit viel beschäftigt. So inszeniert er die Pilotepisode zu The Magic Order nach einer Comicvorlage von Mark Millar, plant die erneute Verfilmung des Stephen King Romans Brennen muss Salem, produziert die Neuauflage von Mortal Kombat und arbeitet bereits an Fortsetzung zu Aquaman mit.

Einen genauen Starttermin zu The Trench hat Warner Bros. bisher nicht bekannt gegeben.

Avengers, Black Panther, Aquaman, Bohemian Rhapsody & Co: Die profitabelsten Filme des Jahrs 2018 ermittelt

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Avengers: Infinity War

Die Frage, ob ein Film finanziell erfolgreich ist oder nicht, ist nicht immer einfach zu beantworten. In vielen Fällen wird vor allem auf das Einspielergebnis geschaut, das jedoch nicht immer die ganze Geschichte erzählt. Dinge wie das Budget, Marketingkosten oder der Anteil der Kinos in den verschiedenen Ländern machen es schwer, eine tatsächliche Wertung über die Profitabilität eines Films abzugeben.

Diese Tatsache hält die Kollegen von Deadline jedoch nicht davon ab, gemeinsam mit verschiedenen Experten genau diese Dinge zu untersuchen. So hat die Seite erneut eine Rangliste der profitabelsten Filme und der größten finanziellen Flops des vergangenen Jahres erstellt. Festzuhalten ist dabei allerdings, dass es sich nicht um offizielle Angaben der Filmstudios handelt, sondern um Prognosen von Experten auf Basis der vorhandenen Daten. Trotzdem sind die Zahlen durchaus interessant.

Die Spitzenpositionen in der Rangliste dürften nur wenige Filmfans überraschen. Disney dominierte im vergangenen Jahr die Top 5 der Kinocharts und auch bei den profitabelsten ist das Studio vorn. Die drei Spitzenpositionen sind fest in der Hand des Mäuse-Konzerns. Auf Platz 1 steht Avengers: Infinity War (500 Millionen Dollar Nettogewinn), dahinter folgen Black Panther (476,8 Millionen Dollar Nettogewinn) und Die Unglaublichen 2 (447,4 Millionen Dollar Nettogewinn).

Generell scheinen Comciverfilmungen weiterhin große Gewinnmargen für die Studios zu versprechen. Neben den beiden genannten Marvel-Verfilmungen finden sich auch Aquaman, Deadpool 2 und Venom in den Top 10 wieder. Hier die komplette Liste:

  1. The Avengers: Infinity War (Disney/Marvel) - 500 Millionen Dollar
  2. Black Panther (Disney/Marvel) – 476.8 Millionen Dollar
  3. Die Unglaublichen 2 (Disney/Pixar) – 447.4 Millionen Dollar
  4. Bohemian Rhapsody (20th Century Fox/New Regency) – 350.8 Millionen Dollar
  5. Aquaman (WB/DC) – 260,5 Millionen Dollar
  6. Venom (Sony) – 246,9 Millionen Dollar
  7. Deadpool 2 (Fox) – 235,4 Millionen Dollar
  8. Jurassic World: Das gefallen Königreich (Universal) – 222,8 Millionen Dollar
  9. Der Grinch (Illumination/Universal) – 184,6 Millionen Dollar
  10. A Star Is Born (WB) – 178,1 Millionen Dollar

Weitere nennenswerte Filme: The Nun (155 Millionen Dollar), Halloween (128,5 Millionen Dollar), A Quiet Place (93 Millionen Dollar)

So gut es für Disney 2018 auch lief, eine Reihe von Flops musste das Studio ebenfalls verkraften. So finden sich in der Liste der größten finanziellen Verlierer gleich drei Produktionen des Studios wieder. A Wrinke in Time (-130,6 Millionen Dollar), Solo: A Star Wars Story (-76,9 Millionen Dollar) und Der Nussknacker und die vier Reiche (-65,8 Millionen Dollar) ziehen die Bilanz des vergangenen Jahres etwas nach unten.

Der größte Flop des Jahres stammt allerdings nicht von Disney, sondern aus dem Hause Universal. Der von Peter Jackson produzierte Mortal Engines ging an den Kinokassen baden und spielte lediglich 83 Millionen Dollar ein. Den Experten von Deadline zufolge resultiert daraus ein Verlust von 174,8 Millionen Dollar. Komplettiert wird die Flop 5 des Jahres durch die Neuauflage von Robin Hood. Hier stand am Ende ein Minus von 83,7 Millionen Dollar.

The Trench wird ein Horror-Spin-Off zu Aquaman

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Aquaman war 2018 trotz einiger Unkenrufe ein überaus erfolgreicher Film: Weltweit spielte er 2018 über eine Milliarde US-Dollar ein. Klar, dass der Verleiher Warner Bros. die Erfolgswelle weiter reiten möchte und nun über ein Spin-Off nachdenkt. In dessen Mittelpunkt soll der Trench stehen, ein Graben voller Seemonster, der in Aquaman eine prominente Rolle spielt.

Der Produzent von Aquaman, Peter Safran, war Bereits zu Beginn der Dreharbeiten von einem Spin-Off begeistert:

„Wir haben uns in die Idee eines Trench-Films verliebt, bereits seit die ersten Konzeptbilder entstanden sind. […] Als sich dann die Zuschauer auf ihr Art im Film darauf einließen, besonders mit der langen Kamerafahrt, bei der man den Kreaturen des Trench sowie Arthur und Mera hinab in die Tiefe folgt, wussten wir einfach, dass wir hier etwas ganz besonderes hatten und welche Art Film das sein soll. Und ich denke daher, dass dieser Film eine Weile vor Aquaman 2 heraus kommen wird.“

Die furchteinflößenden Kreaturen des Trench sollen dabei den Hintergrund für einen Horrorfilm bilden. Als Vorbild dient die Conjuring-Reihe: „Wir halten uns da an die Spielregeln von The Conjuring: Man hat das Flagschiff, hier also Aquaman, aber man kann um dieses Universum, dem atlantischen Universum, so viele tolle Geschichten erzählen.“

Die Verknüpfung zu The Conjuring kommt nicht von ungefähr: Peter Safran hat mit seiner Produktionsgesellschaft die Horrorreihe ins Leben gerufen.

Safran bestätigte weiter, dass weder Aquaman noch Mera einen Auftritt im Spin-Off haben werden. Da das Sequel zu Aquaman für den Dezember 2022 angekündigt wurde, wird das Spin-Off also wahrscheinlich früher, vielleicht 2021, erscheinen.

Aquaman 2: Warner Bros. gibt Startdatum bekannt

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Jason Momoa kann sich aktuell wirklich nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen. Nach dem großen Erfolg von Aquaman war die Bestätigung der Fortsetzung nur eine Frage der Zeit. Warner Bros. hat mittlerweile Teil 2 nicht nur offiziell in Auftrag, sondern nun auch den angepeilten Kinostarttermin bekannt gegeben. Fans müssen hierfür allerdings recht weit in die Zukunft planen: Aquaman 2 soll erst am 16. Dezember 2022 anlaufen. 

Aquaman ist derzeit der finanziell erfolgreichste DC-Film aller Zeiten. Mit einem Gesamteinspielergebnis von aktuell 1,09 Milliarden Dollar steht Aquaman nun vor The Dark Knight Rises, der den Titel bisher mit 1,084 Milliarden Dollar für sich beanspruchen konnte.

Jedoch wird es auch vor 2022 schon Nachschub geben. Mit The Trench ist ein Horrorfilm-Ableger von Aquaman in Planung. Im ersten Teil sind es die amphibienartigen Kreaturen, die Mera und Aquaman attackieren. Es handelt sich dabei ebenfalls um ehemalige Bewohner des Königreichs Atlantis. Als es sank, waren sie jedoch von den anderen Überlebenden abgeschnitten und entwickelten sich getrennt von ihnen in unbändige Monster.

Aquaman 2: Warner Bros. verpflichtet Autor für die Forsetzung

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Nach dem Erfolg von Aquaman haben die Verantwortlichen von Warner Bros. begonnen, die Weichen für die Fortsetzung zu stellen. Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat sich das Studio die Dienste von David Leslie Johnson-McGoldrick, um den zweiten Teil zu schreiben. Der Autor war auch beim ersten Film gemeinsam mit Will Beall für das Drehbuch verantwortlichen.

Nach der Besetzung des Autors dürfte sich nun die Frage stellen, wer die Regie bei Aquaman 2 führen wird. Dem Bericht des Hollywood Reporters zufolge befindet sich James Wan gemeinsam mit Peter Safran in Verhandlungen, um erneut einen Produzentenposten zu übernehmen. Ob Wan wieder inszenieren wird, ist noch unklar. Der Regisseur und sein Partner Safran sind zudem auch in das geplante Aquaman-Horror-Spin-off The Trench involviert, bei dem sie ebenfalls produzieren.

Aquaman war einer der großen Erfolge des vergangenen Jahres. Aktuell steht die Comicverfilmung bei einem Einspielergebnis von 1,2 Milliarden Dollar. Damit ist Aquaman der einspielstärkste DC-Film aller Zeiten. Wann genau die Fortsetzung in die Kinos kommen soll, ist bisher noch nicht bekannt. Ein Kinostart vor 2021 erscheint aber unwahrscheinlich.

The Trench: Horror-Spin-off von Aquaman in Arbeit

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Die Tiefen der Ozeane sind unheimlich. Kaum erforscht und mit immer neuen skurilen Kreaturen. Eigentlich naheliegend, dass Aquaman ein etwas gruseligeres Spin-off bekommen soll. Warner Bros. hat die Produktion von The Trench in Auftrag gegeben.

Dass neben einem bereits angekündigten zweiten Teil auch weitere Ableger angegangen werden, ist ebenso wenig überraschend. Aquaman ist derzeit der finanziell erfolgreichste DC-Film aller Zeiten. Mit einem Gesamteinspielergebnis von aktuell 1,09 Milliarden Dollar steht Aquaman nun vor The Dark Knight Rises, der den Titel bisher mit 1,084 Milliarden Dollar für sich beanspruchen konnte.

Die Trench sind geradezu noch Frischlinge. Erst 2011 wurden sie ins Comic-Universum eingeführt. Im Film sind es die amphibienartigen Kreaturen, die Mera und Aquaman attackieren. Es handelt sich dabei ebenfalls um ehemalige Bewohner des Königreichs Atlantis. Als es sank, waren sie jedoch von den anderen Überlebenden abgeschnitten und entwickelten sich getrennt von ihnen in unbändige Monster.

Warner hat Noah Gardner und Aidan Fitzgerald mit der Entwicklung des Drehbuchs beauftragt. Beide waren als Assistenten bei JJ Abrams' Produktionsfirma Bad Robot beschäftigt und haben bereits zusammen den U-Boot-Thriller The Volos geschrieben.

DC-Comic-Kritik: Aquaman 2: Unaufhaltsam/Deathstroke 2: Mit stählernen Fäusten

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Aquaman

Wer die Comic-Kritiken zu Aquaman 1:Der Untergang respektive Deathstroke 1: Der Profi nachholen will, wird hier beziehungsweise hier fündig. Selbstredend muss in diesem Beitrag auf das bisherige Geschehen eingegangen werden, über Gebühr gespoilert wird allerdings – wie gewohnt – nicht.

Aquaman 2: Unaufhaltsam

Inhalt

Der König von Atlantis gegen die USA! So oder so ähnlich könnte man die vertrackte Situation beschreiben, mit der Band 1 der neuen Reihe rund um den Dreizackschwinger geendet hat.

Dieser und Mera, die ihren künftigen Ehemann befreit hat, stehen nämlich dem Militär und wenig später auch Superman gegenüber, weshalb die Frage gestellt werden darf, ob die von Arthur von Anfang an als alternativlos dargestellte diplomatische Lösung dieses Konflikts überhaupt noch möglich ist.

Auch wenn es für die sich gegenüberstehenden Parteien aktuell noch schwer vorstellbar scheint, schon bald könnte sie ein wesentlich größeres Problem beschäftigen: Fernab von diesem Ereignis plant nämlich bereits Black Manta seine nächsten Schritte…

Wer sagt, dass Gutes nicht gut bleiben kann?

Es ist schon beachtlich: Geoff Johns, bekanntlich ein Freund von Herausforderungen, wurde anfangs belächelt, als er sich des Helden annahm, der Lesern und Kritikern bis dato bestenfalls egal war. Später hingegen sorgte DCs langjähriges Mastermind nicht nur für lächelnde, sondern sogar für reihenweise strahlende Gesichter, nachdem auch der Letzte erkannt hatte, wie gut sein Aquaman-Run geworden war.

Wer bei dem letzten Panel dieses Paperbacks angelangt ist, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu dem Schluss kommen, dass Dan Abnett ebenso überzeugend zu erzählen vermag. Denn das, was der Käufer geboten bekommt, ist nie platt. Man wird beispielsweise nie das Gefühl los, dass der Brite seine Geschichten stets vom Ende her denkt. In einer Industrie, in der es zwar stets heißt, dass man seinen Anhängern anspruchsvolle und komplexe Storys, die in sich stimmig und innerhalb des eigenen Universums schlüssig sein sollen, bieten möchte, ist genau das bekanntermaßen aufgrund einiger - in Anlehnung an König Fußball -"Mechanismen des Geschäfts" oftmals nicht unproblematisch.

Crossovers, Relaunches und die Einstellung bestimmter Heftserien schweben häufig wie Damoklesschwerter über den inhaltlich Verantwortlichen. Fairerweise muss man an dieser Stelle jedoch anführen, dass DC sich in Sachen Neustarts im Vergleich zu seinem großen Mitbewerber zuletzt deutlich zurückgehalten und es auch mit Events nicht übertrieben hat. Und das wiederum zeigt sich dann eben auch in der Art, wie man ein Superheldenabenteuer erzählt.

Für Abnett bedeutet dieses "Wie" ganz offensichtlich, so wenig Althergebrachtes wie möglich in die Handlung zu integrieren. Dies funktioniert aber vermutlich nur, wenn man den großen Bogen nie aus den Augen verliert. Die politische Dimension, die er wie wenige vor ihm in das Zentrum seiner Aquaman-Saga stellt, eignet sich ideal als Fundament, auf dem ein durchdachtes Plot-Gebäude entstehen kann. Dabei erliegt er auch nicht der Versuchung, zu viele Baustellen gleichzeitig zu eröffnen, sondern beschränkt sich auf einige wenige Handlungsstränge, die er mit viel Liebe zum Detail ausarbeitet und sich im exakt richtigen Moment berühren lässt.

Vordergründig dreht sich alles noch um die Auseinandersetzung zwischen Atlantern und Menschen, die durch das Eingreifen Supermans noch einmal eine völlig neue Dynamik erhält. Die wesentlich interessanteren Entwicklungen wurden allerdings schon im ersten Band (direkt oder indirekt) von Black Manta angestoßen. Nun erhält der Rezipient diesmal zugegebenermaßen ein paar Hintergrundinformation, jedoch nicht genug, um mit absoluter Gewissheit die nächsten Schritte des Superschurken voraussagen zu können. Das aber, was man erfährt, genügt, um sich schon auf den wie auch immer gearteten Showdown zwischen ihm und dem König von Atlantis zu freuen. So gesehen befindet man sich als Leser also bereits mitten in einer sehr packenden Geschehen, bekommt allerdings gleichzeitig mit, dass das mutmaßlich noch interessantere schon seine Schatten vorauswirft. Beste Voraussetzungen zum Weiterlesen also!

Deathstroke

Deathstroke 2: Mit stählernen Fäusten

Inhalt

Wer eine solche Familie hat, braucht keine Feinde. Diese leichte Sprichwortabwandlung wäre zweifelsohne ein möglicher Titel für diesen Paperback gewesen, denn dem geneigten Fan und Slade Wilson selbst wird an dieser Stelle erneut eindrucksvoll vor Augen geführt, dass man sich lieber nicht mit dessen Kindern anlegen sollte.

Sein Sohn will nämlich endlich aus dem Schatten seines Vaters heraustreten und lässt sich dafür eine Menge einfallen…PS: Batman taucht ebenfalls auf.

Es bleibt dabei: Alles anders macht der Priest

Schon die Handlung des ersten Deathstroke-Trades aus der Rebirth-Ära unterschied sich deutlich von denen der anderen Titel aus dem Hause DC. Anders zu sein an sich ist jedoch weder ein Qualitätskriterium noch der Grund, weshalb man etwas direkt ablehnen sollte – schließlich weiß man zunächst gar nicht, inwiefern man in dem konkret vorliegenden Fall von "anders“ sprechen kann. In Bezug auf die neuen Antihelden-Abenteuer aus der Feder von Christopher Priest lohnt es sich aber definitiv, diesen Begriff mit Inhalt zu füllen und so herzuleiten, warum es durchaus legitim ist, in ihm hier eine Art Gütesiegel zu sehen.

Denn was anfangs nach einem reinen Action-Feuerwerk aussieht, entpuppt sich plötzlich als komplexes Familien-Drama, das sicher nicht jedem zusagen wird – eine weitere Stärke des Titels respektive dieses Runs ganz allgemein. Es wird spürbar keine Rücksicht darauf genommen, ob jeder jederzeit dem Handlungsverlauf folgen kann, was dazu führt, dass man selbst als Comic-Liebhaber gelegentlich zurückblättern oder kurz innehalten muss, um all die Eindrücke zu ordnen. Priest fordert seine Leserschaft regelrecht heraus und macht es sich zunutze, dass das Slade-Wilson-Universum bislang nicht zu den erforschtesten im DC-Kosmos gehört.

Ob nun Deathstrokes Kinder, deren Mutter oder alte Weggefährten, sie alle gehören nicht zu den bekanntesten Köpfen des Verlagsportfolios, was durchaus bedauerlich ist, da sie alle einen für Antihelden typischen Wesenszug auf sich vereinen: Undurchschaubarkeit. Und mit dieser spielt der Autor im Prinzip bereits seit Band 1, und es steht zu vermuten, dass er damit auch nicht einfach aufhören wird. Insbesondere Sohn und Tochter haben tolle, allerdings eben auch nicht unbedingt alltägliche Momente miteinander - und mit ihrem Vater sowieso. Wer liebt hier eigentlich wen, wer hat für wen nur noch Verachtung übrig und warum und wieso könnte am Ende doch alles ganz anders sein? Diese Fragen sind es, auf die man Antworten finden will, und der inhaltlich Verantwortliche tut viel dafür, um sie möglichst lange offenzuhalten, was in einer Welt des oftmals viel zu Offenkundigen eine echte Wohltat ist.

Fazit

Manchmal ist es wirklich leicht, Empfehlungen auszusprechen: Aquaman 2: Unaufhaltsam und Deathstroke 2: Mit stählernen Fäusten beweisen, dass Dan Abnett und Christopher Priest stets eine klare Idee davon hatten, wie sie zwei Charaktere, die viel zu lange ein Schattendasein fristeten, auf originelle Weise die Anerkennung zuteilwerden lassen werden wollten, die sie längst verdient hatten.

Dass sich Arthur Curry mittlerweile anschickt, zur Trinity und dem nicht grundlos zu dem Halloweenkostüm der letzten Jahr avancierten Charakter schlechthin (Harley Quinn) in Sachen Popularität aufzuschließen, ist deshalb nicht wirklich verwunderlich.

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Einspielergebnis: Aquaman ist der erfolgreichste DC-Film aller Zeiten

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Die Comicverfilmung Aquaman ist seit diesem Wochenende der finanziell einspielstärkste DC-Film aller Zeiten. Mit einem Gesamteinspielergebnis von 1,09 Milliarden Dollar steht Aquaman nun vor The Dark Knight Rises, der den Titel bisher mit 1,084 Milliarden Dollar für sich beanspruchen konnte. Das amerikanische Kinopublikum steuerte am Wochenende noch einmal 7,3 Millionen Dollar zum Einspielergebnis hinzu, was Platz 3 in den US-Kinocharts bedeutete. Insgesamt kommt Aquaman in den USA auf 316 Millionen Dollar.

Auf Platz 1 in den US-Charts stand dagegen wie in der vergangenen Woche Glass. Die Fortsetzung zu Unbreakable und Split spielte weitere 19 Millionen Dollar ein. Nach zwei Wochen kommt der Film in den Vereinigten Staaten damit auf 73 Millionen Dollar. Weltweit sind es insgesamt 162 Millionen Dollar.

Der zweite Platz ging an The Upside, das US-Remake von Ziemlich beste Freude, mit 12 Millionen Dollar, auf Platz 4 steht der Neustart Wenn du König wärst, der auf 7,2 Millionen Dollar kam. Komplettiert werden die Top 5 von Spider-Man: A New Universe mit 6,1 Millionen Dollar. Weltweit kommt der Animationsfilm auf 338 Millionen Dollar.

In den deutschen Kinocharts gab es in dieser Woche zwei Neustarts, die in den USA bereits schon im vergangenen Jahr angelaufen waren. Platz 1 sicherte sich Chaos im Netz. Die Fortsetzung von Ralph reicht's lockte am Startwochenende 370.000 Besucher in die Kinos und konnte so rund 3 Millionen Euro einspielen. Damit ist das Startergebnis fast doppelt so gut wie das des Vorgängers.

Ebenfalls besser als Teil 1 lief es für Creed II - Rocky's Legacy. 200.000 Zuschauer und 1,8 Millionen Euro bedeuten Platz 2 in den Charts. Der erste Creed konnte zum Start vor fast genau zwei Jahren lediglich 70.000 Kinokarten verkaufen.

Der Junge muss an die frische Luft holte sich mit 205.000 Zuschauern und rund 1,8 Millionen Euro Platz 3 und steht nun insgesamt bei mehr als 2,5 Millionen Besuchern. Dahinter folgen Glass (170.000 Besucher und 1,6 Millionen Euro) und Bohemian Rhapsody (75.000 Besucher und 725.000 Euro).

Aquaman: Teil 2 ist offiziell in Arbeit

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Die Kritiken waren eher mittelmäßig-gemischt. Für Warner Bros. jedoch ist Aquaman auf jeden Fall ein großer Erfolg. Wenig überraschend also, dass nun die Fortsetzung offiziell in Arbeit geht.

Es wird vermutet, dass Aquaman an diesem Wochenede The Dark Knight Rises vom Thron stößt. Aktuell hat Aquaman rund 1,07 Milliarden Dollar eingespielt. Damit liegt der Film lediglich 17 Millionen Dollar hinter dem Finale von Nolans Batman-Trilogie, das aktuell noch als der finanziell erfolgreichste DC-Film von Warner gilt.

In Aquaman muss sich Arthur Curry seiner Vergangenheit stellen. Sein Halbruder Orm hat die Macht in Atlantis übernommen und plant, alle Unterwasserkönigreiche zu vereinen, um einen Krieg gegen die Menschheit zu führen. Gemeinsam mit Mera begibt sich Aquaman auf die Suche nach dem Dreizack des ersten Königs von Atlantis, der seinen Anspruch auf den Thron untermauern würde. Doch Orm bleibt nicht untätig und setzt einen alten Feind auf Aquaman an.

Neben Jason Momoa in der Titelrolle sind Amber Heard als Mera, Nicole Kidman als Aquamans Mutter Atlanna, Temuera Morrison als sein Vater, William Dafoe als Dr. Vulko, Yahya Abdul-Mateen II als Black Manta, Patrick Wilson als Aquamans Halb-Bruder Orm, Dolph Lundgren als König Nereus und Randall Park als Dr. Shin zu sehen.

Warner bemüht sich derzeit, James Wann als Regisseur wieder an Bord zu holen. Dieser möchte allerdings erst zusagen, wenn ein überzeugendes Drehbuch vorliegt.

AQUAMAN - Final Trailer #5 Deutsch HD German (2018)

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