Doctor Strange 2

Einspielergebnis - Lightyear enttäuscht, Jurassic World 3 & Top Gun 2 weiter stark

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Lightyear Pixar

Seit März 2020 hat Disney keinen Pixar-Animationsfilm mehr in die Kinos gebracht, sondern stattdessen eine Veröffentlichung auf dem hauseigenen Streaming-Dienst bevorzugt. Mit Lightyear startete nun seit längerer Zeit mal wieder ein Film des beliebten Animationsstudios auf der großen Leinwand, die Zahlen dürften die Verantwortlichen vermutlich jedoch enttäuschen.

In Deutschland machten sich die hohen Temperaturen generell an den Kinokassen bemerkbar, wobei es Lightyear besonders traf. Der Animationsfilm startete hierzulande mit lediglich 55.000 Besuchern und 460.000 Euro. Damit reicht es sogar nur für Platz 4 in den Kinocharts.

Besser schlugen sich dagegen Jurassic World: Ein neues Zeitalter und Top Gun: Maverick, die weiter an der Spitze der Charts stehen. Der dritte Teil der Jurassic-World-Reihe kam in der zweiten Woche auf 290.000 Besucher und 3,35 Millionen Euro. Damit wurde auch gleichzeitig die Gesamtmarke von 1 Million Besucher übersprungen. Auch Top Gun: Maverick erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Der Action-Film mit Tom Cruise konnte noch einmal 180.000 Karten verkaufen und damit 1,9 Millionen Euro einspielen. Insgesamt steuert Top Gun: Maverick auf die Marke von 2 Millionen Besucher zu.

In den USA lief Lightyear ebenfalls deutlich unter den Erwartungen. Zum Auftakt spielte der Animationsfilm 51 Millionen Dollar ein, wodurch es auch nur zu Platz 2 in den amerikanischen Kinocharts reichte. Weltweit kommt die 200-Millionen-Dollar-Produktion nach dem ersten Wochenende auf schwache 85 Millionen Dollar.

Die Spitzenposition geht dagegen auch in den USA in dieser Woche an Jurassic World: Ein neues Zeitalter. Der Film kam auf ein Einspielergebnis von 58,7 Millionen Dollar. Damit steigt die eingespielte Summe in den USA auf 249 Millionen Dollar, weltweit steht der Film bei 622 Millionen Dollar.

Den Bronzerang sicherte sich Top Gun: Maverick, der auch in den USA weiter richtig gut läuft. Mit weiteren 44 Millionen Dollar steigt das US-Einspielergebnis auf 466 Millionen Dollar, weltweit kommt der Film sogar auf 885 Millionen Dollar. In ähnlichen Spähren bewegt sich auch Doctor Strange in the Multiverse of Madness, der mittlerweile ein Gesamteinspielergebnis von 942 Millionen Dollar erreicht hat. In den USA spielte die Marvel-Produktion am Wochenende noch einmal 4,2 Millionen Dollar ein. Dahinter folgt Bob's Burgers – Der Film mit 1,1 Millionen Dollar.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness ab Ende Juni auf Disney+

Doctor Strange in the Multiverse of Madness wird in Kürze auf Disney+ verfügbar sein. Wie Marvel über die offiziellen Social-Media-Plattformen ankündigte, wird die Fortsetzung von Doctor Strange ab 22. Juni beim Streamingdienst verfügbar sein.

In Doctor Strange in the Multiverse of Madness ist Benedict Cumberbatch erneut in der Hauptrolle des Dr. Stephen Strange zu sehen. Neben Cumberbatch in der Titelrolle gibt es auch ein Wiedersehen mit Chiwetel Ejiofor als Mordo, Benedict Wong als Wong und Rachel McAdams als Dr. Christine Palmer. Mit Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff ist eine weitere Marvel-Figur mit von der Partie. Wanda Maximoffs Geschichte wurde zu Beginn des vergangenen Jahres in der Disney+-Serie WandaVision beleuchtet. Zu den neuen Darstellern gehören Xochitl Gomez und Michael Stühlbarg.

Die Inszenierung übernahm Sam Raimi, der damit seit seiner Spider-Man-Trilogie erstmals wieder bei einer Comicverfilmung als Regisseur fungiert. Für das Drehbuch war Michael Waldron verantwortlich.

Der Film startete am 4. Mai in den deutschen Kinos, in den USA startete Doctor Strange in the Multiverse of Madness zwei Tage später. Mit Stand zum 31. Mai konnte der Film global 879,5 Millionen Dollar einspielen.

Als nächste Marvel-Produktion startet am 6. Juli dann Thor: Love and Thunder hierzulande in den Kinos.

Einspielergebnis - Tom Cruise schubst mit Top Gun: Maverick Doctor Strange vom Throne

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Top Gun 2

Nachdem sich die namhaften Neustarts in den letzten Wochen in den Kinos in Grenzen hielten, gab es mit Top Gun: Maverick am vergangenen Wochenende wieder eine größere Veröffentlichung, was sich auch direkt bemerkbar machte. So landete die Fortsetzung mit Tom Cruise in der Hauptrolle auch direkt auf Platz 1 in den deutschen Kinocharts. Mit 530.000 Besuchern und 5,6 Millionen Euro setzt sich Top Gun: Maverick problemlos gegen Doctor Strange in the Multiverse of Madness durch. Mit Previews kommt der Film sogar bereits auf 610.000 Besucher, was hinter Doctor Strange und Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse den drittbesten Start des Jahres bedeutet.

Die beiden genannten Filme sicherten sich dagegen die Folgeplätze in den Kinocharts. Doctor Strange in the Multiverse of Madness konnte an seinem vierten Wochenende immer noch 200.000 Karten verkaufen und damit 2,1 Millionen Euro einspielen. Insgesamt kommt die Marvel-Produktion in Deutschland damit nun auf 1,8 Millionen Besucher. Der dritte Teil von Phantastische Tierwesen steht dagegen schon bei 2,8 Millionen Gesamtbesuchern, wobei am Wochenende 75.000 Besucher dazu kamen, was ein Einspielergebnis von 760.000 Euro bedeutet. Dahinter folgen Mia and Me - Das Geheimnis von Centopia (90.000 Besucher und 660.000 Euro) und Immenhof - Das große Versprechen (75.000 Besucher und 650.000 Euro).

In den USA gab es ebenfalls kein Vorbeikommen an Top Gun: Maverick. Der Action-Film spielte starke 124 Millionen Dollar ein. Mit dem heutigen Feiertag soll das Ergebnis auf über 150 Millionen Dollar steigen. Weltweit kommt der Film nach seinem ersten Wochenende auf insgesamt 260 Millionen Dollar.

Für Doctor Strange in the Multiverse of Madness blieb nach drei Wochen an der Spitze dagegen auch in den USA nur der Silberrang. Insgesamt spielte der Film noch einmal weitere 16,4 Millionen Dollar ein. Das amerikanische Einspielergebnis beträgt damit nun fast 500 Millionen Dollar, weltweit sind es 873 Millionen Dollar.

Komplettiert werden die Top 5 in den USA von The Bob's Burgers Movie (12,6 Millionen Dollar), Downton Abbey: A New Era (5,9 Millionen Dollar) und Die Gangster-Gang (4,6 Millionen Dollar).

Einspielergebnis - Doctor Strange 2 überspring weltweite die Marke von 800 Millionen Dollar

In den deutschen Kinosälen halten sich die Besucherzahlen aktuell weiter in Grenzen. In Ermangelung von namhaften Neustarts kamen die besten 20 Filme am vergangenen Wochenende zusammen lediglich auf eine Gesamtbesucherzahl von 520.000. Wie in der Vorwoche konnte dabei allein Doctor Strange in the Multiverse of Madness sechstellige Besucherzahlen verzeichnen. Die Marvel-Produktion kam auf rund 200.000 Besucher und spielte damit 2 Millionen Euro ein. Insgesamt steht Doctor Strange in the Multiverse of Madness in Deutschland mittlerweile bei 1,55 Millionen Besuchern und hat damit nun auch seinen Vorgänger hinter sich gelassen, der 2016 1,46 Millionen Karten verkaufen konnte.

Hinter Doctor Strange versammeln sich in den deutschen Kinocharts dann wieder die vertrauten Namen der vergangenen Wochen aber auch zwei Neueinsteiger. So folgen auf den weiteren Plätzen Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse (57.000 Besucher und 580.000 Euro), Dog - Das Glück hat vier Pfoten (47.000 Besucher und 430.000 Euro), The Lost City - Das Geheimnis der verlorenen Stadt (32.500 Besucher und 300.000 Euro) und MET Opera: Lucia Di Lammermoor (Donizetti)(2022)(Live) (7700 Besucher und 230.000 Euro).

Auch in den USA steht Doctor Strange in the Multiverse of Madness weiter an der Spitze der Kinocharts. An seinem dritten Wochenende spielte die Marvel-Produktion weitere 31,6 Millionen Dollar ein. Damit kommt der Film in den Vereinigten Staaten auf ein Einspielergebnis von 362 Millionen Dollar. Weltweit konnte Doctor Strange zudem nun auch die Marke von 800 Millionen Dollar überspringen.

Als bester Neustart sicherte sich Downton Abbey: A New Era in den USA den zweiten Platz und spielte dabei 16 Millionen Dollar ein. Dahinter folgen Die Gangster-Gang (6,1 Millionen Dollar), Sonic the Hedgehog 2 (3,9 Millionen Dollar) und Men (3,3 Millionen Dollar).

Einspielergebnis - Doctor Strange dominiert schwaches Kinowochenende

Auch am vergangenen Wochenende regierte Doctor Strange in the Multiverse of Madness wieder die Kinocharts, während sich die Einspielergebnisse aller Filme stark in Grenzen hielt. So war die Marvel-Produktion in Deutschland beispielsweise der einzige Film, der sechstellige Besucherzahlen verzeichnen konnte. Konkret wollten 330.000 Besucher das zweite Soloabenteuer von Doctor Strange sehen, was ein Einspielergebnis von 3,6 Millionen Euro bedeutet. Insgesamt steht die Fortsetzung in Deutschland nach zwei Wochen bei 1,25 Millionen Besuchern.

Namhafte Neustarts gab es in dieser Woche in Deutschland kaum, sodass sich auch auf den weiteren Plätze in den Top 5 nur vertraute Namen befinden. Platz 2 ging an Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse mit 75.000 Besuchern und 730.000 Euro. Dahinter folgen The Lost City - Das Geheimnis der verlorenen Stadt (40.000 Besucher und 360.000 Euro), Downton Abbey II: Eine neue Ära (30.000 Besucher und 305.000 Euro) und Sonic the Hedgehog 2 (23.000 Besucher und 180.000 Euro).

In den USA sah die Sache am vergangenen Wochenende ähnlich aus wie in Deutschland. So konnte am US-Boxoffice lediglich Doctor Strange in the Multiverse of Madness zweistellige Millioneneinnahmen verbuchen, während sonst kein Film mehr als 7 Millionen Dollar einnehmen konnte. Die Marvel-Produktion kam auf 61 Millionen Dollar und steht in den USA nun bei 291 Millionen Dollar. Weltweit beträgt das Einspielergebnis 688 Millionen Dollar.

Dahinter sicherten sich Die Gangster-Gang mit 6,9 Millionen Dollar und Sonic the Hedgehog 2 mit 4,6 Millionen Dollar die weiteren Plätze in den Top 3. Bester Neustart war Firestarter. Die Neuverfilmung von Stephen Kings Feuerkind floppte allerdings ziemlich und spielte lediglich 3,8 Millionen Dollar ein. Platz 5 in den US-Kinocharts ging an Everything Everywhere All at Once mit 3,3 Millionen Dollar.

Einspielergebnis - Doctor Strange in the Multiverse of Madness startet mit 450 Millionen Dollar

Der Erfolg des Marvel Cinematic Universe scheint weiter ungebrochen. So startete am Wochenende Doctor Strange in the Multiverse of Madness in den weltweiten Kinos und dominierte die Charts. In Deutschland verkaufte der Film zum Auftakt 800.000 Karten und erzielte damit ein Einspielergebnis von 8,7 Millionen Euro. Damit gelang der Marvel-Forsetzung nach Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse der zweitbeste Kinostart des Jahres. Im Vergleich zum Vorgänger legte Doctor Strange 2 zudem deutlich zu und konnte seine Startzahlen verdoppeln.

Auch für Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse läuft es weiter gut in Deutschland. Das Potter-Spin-off kam am vergangenen Wochenende auf 115.000 Besucher und 1,1 Millionen Euro. Insgesamt steht der Film in Deutschland nun mittlerweile bei mehr als 2,5 Millionen Besuchern. Komplettiert werden die Top 5 durch The Lost City - Das Geheimnis der verlorenen Stadt (70.000 Besucher und 620.000 Euro), Downton Abbey II: Eine neue Ära (50.000 Besucher und 485.000 Euro) und MET Opera: Turandot (Puccini)(2022)(Live) (12.000 Besucher und 360.000 Euro).

In den USA lief es für Doctor Strange in the Multiverse of Madness ebenfalls sehr erfolgreich. Die Fortsetzung spielte am ersten Wochenende 185 Millionen Dollar ein. Damit konnte der Film sein Einspielergebnis um fast 100 Millionen Dollar im Vergleich zum Vorgänger steigern. Von außerhalb der USA kommen weitere 265 Millionen Dollar zu dem Einspielergebnis dazu, sodass sich eine Gesamtsumme von 450 Millionen Dollar ergibt. Damit hat Doctor Strange in the Multiverse of Madness an seinem ersten Wochenende bereits zwei Drittel der Gesamteinspielsumme des Vorgängers erzielt.

Hinter der Marvel-Produktion hielten sich die Erfolge in den USA dagegen eher in Grenzen. Platz 2 in den US-Kinocharts holte sich Die Gangster-Gang mit 9,8 Millionen Dollar. Auf den weiteren Plätzen folgen Sonic the Hedgehog 2 (6,2 Millionen Dollar), Phantastische Tierwesen: Dumbledores Geheimnisse (4 Millionen Dollar) und Everything Everywhere All at Once (3,3 Millionen Dollar).

"Naja." - Kritik zu Doctor Strange in the Multiverse of Madness

Wir kennen es: Marvel hat sich die Geheimhaltung der Filme des Marvel Cinematic Universe groß auf die Fahne geschrieben. Damit baut sich oft ein Hype um die kommende Filme auf, der mit entsprechenden Inhalten gefüttert wird. Ein TV-Spot hier, ein Featurette da und Trailer, die bewusst zu Spekulationen anregen sollen. Das klappt manchmal recht gut wie zuletzt bei Spider-Man: No Way Home. Aber manchmal wartet auf Marvel-Fans dann doch die eine oder andere Enttäuschung. Wie mit Doctor Strange in the Multiverse of Madness.

Die offiziellen Inhaltsangaben ließen vorab nicht konkret verlauten, worum es in der Fortsetzung zu Doctor Strange gehen würde:

“Das Universum gerät spektakulär aus den Fugen: In Doctor Strange in the Multiverse of Madness sprengen die Marvel Studios die Grenzen des MCU und laden das Publikum auf eine atemberaubende Reise durch das Multiversum ein, die alles bisher Dagewesene auf den Kopf stellen wird. Dr. Strange, der mächtigste Magier des Kosmos, muss gemeinsam mit seinem Freund Wong und Wanda Maximoff, aka Scarlet Witch, einem mysteriösen neuen Widersacher entgegentreten, um das Ende aller Dimensionen zu verhindern. Machen Sie sich bereit für ein Marvel Abenteuer jenseits aller Vorstellungskraft.”

Also nimmt das Publikum trotz einiger Information vorab ziemlich nichtsahnend im Kinosessel Platz, um an der “atemberaubenden Reise durch das Multiversum” teilzunehmen. Ist es eine Reise durch das Multiversum? Definitiv. Ist sie atemberaubend? Jein.

Hätte Hätte Fahrradkette

Denn eigentlich hätte genau der Ansatz des Multiversums Doctor Strange in the Multiverse of Madness wahnsinnig viele Möglichkeiten geboten, alles bis dato Dagewesene auf den Kopf zu stellen. So verwundert es umso mehr, dass diese Möglichkeiten nicht einmal ansatzweise ausgeschöpft worden sind - dabei gibt es einen kleinen, aber feinen Blick auf das, was hätte sein können. Als Stephen Strange in einer Szene durch das Multiversum geschleudert wird, zeigen sich binnen Sekunden verschiedene Welten, die alle völlig unterschiedlich sind. Da frustriert es beinah schon, wenn Strange in einem Multiversum landet, dessen größte Errungenschaft anscheinend eine neue Ampelregelung ist.

Dabei legt die Geschichte mit einem aberwitzigen Tempo los. Regisseur Sam Raimi hat einen gelungenen Kampf von Doctor Strange gegen ein einäugiges Krakenmonster, das es bereits im Trailer zu sehen gab, mitten in den Straßen von New York inszeniert. Raimi nimmt dabei neue Blickwinkel ein, präsentiert gelungene Kamerafahrten und gönnt seinen Darstellern nur eine Atempause, um den für Strange zu typisch ironisch-sarkastischen Humor zu zeigen.

Vollbremsung!

Ebenso gekonnt bereitet er das Setting für den Haupthandlungsstrang vor, bevor die nächste epische Schlacht einen Augenschmaus bietet. Bis dahin sind gerade einmal knappe dreißig Minuten vergangen. Somit in der Tat atemberaubend.

Dann aber verliert Doctor Strange in the Multiverse of Madness allerdings das Erzähltempo, um verkrampft auf Momente hinzuarbeiten, die das Publikum bereits zuletzt in Spider-Man: No Way Home erlebt hat. Und genau hieran krankt der Film erheblich: Die Überraschungsmomente fehlen. Komplett.

Denn wer die Trailer, Teaser und Spots aufmerksam verfolgt hat und sich leidlich im Marvel-Universum auskennt, wird nicht großartig überrascht. Damit hat Marvel dem Publikum die Spannung vorab selbst genommen. Es bleibt nur zu spekulieren, was die Verantwortlichen dazu bewogen hat, fast alle Überraschungsgäste vor dem Start zu verraten. Vermutlich erhoffte man sich ähnliche Reaktionen wie zuletzt in den Kinosälen.

Dabei hat man aber wohl vergessen, dass Strange sich im Multiversum befindet und die Gastauftritte auf den Handlungsstrang wenig bis gar keine Auswirkungen haben. Hier hat Marvel anscheinend auf reinen Fanservice gesetzt, was auch den Darstellenden bewusst gewesen sein muss. Immerhin erwecken einige von ihnen den Eindruck, dass sie dem Auftritt nur zugestimmt haben, um den Kontostand zu erhöhen. Anders lässt sich so manch Leistung nicht erklären.

Es menschelt bei Stephen. Aber nicht zu sehr.

Immerhin liefern die Hauptdarsteller ihre gewohnte Leistung ab. Benedict Cumberbatch überzeugt einmal mehr als der in Grundzügen arrogante Stephen Strange, an dem die Ereignisse der vergangenen Filme jedoch nicht spurlos vorübergegangen sind. Jedoch hält die Geschichte hier eine gute Balance zwischen der mitunter unnahbaren Person und dem etwas weicheren Stephen. So wirkt die Figur gereift, aber nicht verweichlicht.

Elizabeth Olsen setzt als Wanda Maximoff alias Scarlet Witch ihre Leistung aus WandaVision fort. Gerade die Ereignisse aus Avengers: Infinity War haben die Figur nachhaltig geprägt, was sich in der Serie fortgesetzt hat. Olsen muss für Doctor Strange in the Multiverse of Madness somit nur auf gewohntes Terrain zurückgreifen, um die Figur überzeugend darzustellen. Da benötigt man keine weitere Prämisse und Erklärungen, um die Motivation von Wanda nachzuvollziehen zu können.

Nochmal komplett What if ...? reinziehen?

Vorab hagelte es übrigens Empfehlungen, welche Filme und Serien man vorab gesehen oder aufgefrischt haben muss, um bei Doctor Strange in the Multiverse of Madness Schritt halten zu können. Wir können euch in der Hinsicht beruhigen: Ein kompletter Re-Run von What if …? ist ebenso unnötig wie Spider-Man: No Way Home. Es reicht völlig aus, WandaVision einigermaßen im Gedächtnis zu haben sowie Doctor Strange

Zudem ließ Marvel im Vorfeld verlauten, dass Doctor Strange in the Multiverse of Madness der erste Horrorfilm im Marvel Cinematic Universe sein würde. Zugegeben, der Film kommt in manchen Momenten nicht ganz so zahm daher wie die restlichen Filme, es gibt düstere und für Marvel ziemlich brutale Szenen. Jedoch hat Regisseur Raimi die betreffenden Szenen noch zahm gehalten. Immerhin hat die Fortsetzung in den USA ein PG-13-Rating erhalten, sodass Raimi hier nur begrenzten Spielraum bekam. Der Begriff Horrorfilm ist damit sehr dehnbar ausgelegt - aber auch keine komplette Mogelpackung. Es ist ein auf Marvel heruntergefahrener Horror.

Fazit

Doctor Strange in the Multiverse of Madness hätte das Potential für eine aberwitzige Reise durch das Multiversum mit vielen Überraschungsmomenten gehabt. Jedoch bleibt der Film hinter den im Vorfeld hochgesteckten Erwartungen zurück. Dies liegt vor allem daran, dass aufmerksame Zuschauer jede Überraschung und Wendung anhand der vorab veröffentlichten Inhalte leicht enttarnen konnte. Zwar gelingt es dem Film, sein Publikum auch dank der Leistung der Hauptdarsteller gut zu unterhalten. Aber leider kommt er nicht an die Messlatte heran, die Marvel ihm hierfür auferlegt hat. 



Doctor Strange in the Multiverse of Madness: Neues Featurette veröffentlicht

Vor dem anstehenden Kinostart in der nächsten Woche hat Marvel Studios noch einmal ein neues Featurette zu Doctor Strange in the Multiverse of Madness veröffentlicht. Darüber hinaus gibt es auch einen weiteren TV-Trailer zum neuen Marvel-Film. In Deutschland ist Doctor Strange in the Multiverse of Madness ab dem 4. Mai in den Kinos zu sehen.

Für Doctor Strange in the Multiverse of Madness kehrt Benedict Cumberbatch zurück in die Hauptrolle des Dr. Stephen Strange. Die Fortsetzung von Doctor Strange wird als "erster Horrorfilm des Marvel Cinematic Universe" beschrieben. Neben Benedict Cumberbatch in der Titelrolle gibt es auch ein Wiedersehen mit Chiwetel Ejiofor als Mordo, Benedict Wong als Wong und Rachel McAdams als Dr. Christine Palmer. Mit Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff ist eine weitere Marvel-Figur mit von der Partie. Wanda Maximoffs Geschichte wurde zu Beginn des vergangenen Jahres in der Disney+-Serie WandaVision beleuchtet. Zu den neuen Darstellern gehören Xochitl Gomez und Michael Stühlbarg.

Die Inszenierung übernahm Sam Raimi, der damit seit seiner Spider-Man-Trilogie erstmals wieder bei einer Comicverfilmung als Regisseur fungiert. Für das Drehbuch war Michael Waldron verantwortlich.

Marvel Studios' Doctor Strange in the Multiverse of Madness | A Mind-Bending Vision Featurette

Marvel Studios' Doctor Strange in the Multiverse of Madness | Experience

Doctor Strange in the Multiverse of Madness: Neuer TV-Trailer online

Neben dem ersten Teaser-Trailer zu Thor: Love and Thunder hat Marvel gestern auch gleich noch einen neuen TV-Spot zu Doctor Strange in the Multiverse of Madness veröffentlicht. Typisch für TV-Trailer fällt die Vorschau zwar nicht sonderlich umfangreich aus, zeigt aber trotzdem ein paar neue Aufnahmen. Bis zum Kinostart selbst müssen sich die Marvel-Fans nun nicht mehr lange gedulden. Doctor Strange in the Multiverse of Madness kommt am 4. Mai in die Kinos.

Für Doctor Strange in the Multiverse of Madness kehrt Benedict Cumberbatch zurück in die Hauptrolle des Dr. Stephen Strange. Die Fortsetzung von Doctor Strange wird als "erster Horrorfilm des Marvel Cinematic Universe" beschrieben. Neben Benedict Cumberbatch in der Titelrolle gibt es auch ein Wiedersehen mit Chiwetel Ejiofor als Mordo, Benedict Wong als Wong und Rachel McAdams als Dr. Christine Palmer. Mit Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff ist eine weitere Marvel-Figur mit von der Partie. Wanda Maximoffs Geschichte wurde zu Beginn des vergangenen Jahres in der Disney+-Serie WandaVision beleuchtet. Zu den neuen Darstellern gehören Xochitl Gomez und Michael Stühlbarg.

Die Inszenierung übernahm Sam Raimi, der damit seit seiner Spider-Man-Trilogie erstmals wieder bei einer Comicverfilmung als Regisseur fungiert. Für das Drehbuch war Michael Waldron verantwortlich.

Marvel Studios' Doctor Strange in the Multiverse of Madness | Ready

Doctor Strange in the Multiverse of Madness: Bislang kürzester Film der Phase 4 des MCU

In einem knappen Monat startet Doctor Strange in the Multiverse of Madness in den Kinos. Und mittlerweile ist via Fandango auch die Laufzeit bekannt: Mit 126 Minuten ist der zweite Film um Doctor Strange der bis dato kürzeste Film in der Phase 4 des Marvel Cinematic Universe.

Black Widow brachte es in Phase 4 auf 134 Minuten und Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings auf 132. Deutlich länger gestalteten sich Eternals und Spider-Man: No Way Home mit 156 Minuten und 148 Minuten. Folgen werden in Phase 4 von Thor: Love and ThunderBlack Panther: Wakanda Forever, The MarvelsGuardians of the Galaxy Vol. 3Ant-Man and the Wasp: Quantumania und Fantastic Four.

Für Doctor Strange in the Multiverse of Madness kehrt Benedict Cumberbatch zurück in die Hauptrolle des Dr. Stephen Strange. Die Fortsetzung von Doctor Strange wird als "erster Horrorfilm des Marvel Cinematic Universe" beschrieben. Neben Benedict Cumberbatch in der Titelrolle gibt es auch ein Wiedersehen mit Chiwetel Ejiofor als Mordo, Benedict Wong als Wong und Rachel McAdams als Dr. Christine Palmer. Mit Elizabeth Olsen als Wanda Maximoff ist eine weitere Marvel-Figur mit von der Partie. Wanda Maximoffs Geschichte wurde zu Beginn des vergangenen Jahres in der Disney+-Serie WandaVision beleuchtet. Zu den neuen Darstellern gehören Xochitl Gomez und Michael Stühlbarg.

Die Inszenierung übernahm Sam Raimi, der damit seit seiner Spider-Man-Trilogie erstmals wieder bei einer Comicverfilmung als Regisseur fungiert. Für das Drehbuch war Michael Waldron verantwortlich.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness  wird am 4. Mai 2022 in den Kinos starten. 

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