Star Wars: Die letzten Jedi

Star Wars: Die letzten Jedi - Oscar Isaac über die Reaktionen zum Film

Star Wars: Die letzten Jedi hatte die Fans des Franchises in zwei Lager gespalten. Regisseur Rian Johnson war gut damit beschäftigt, einige seiner Entscheidungen zu rechtfertigen, unter anderem äußerte er sich zu Kylo Ren und Reys Eltern. Und auch Mark Hamill sprach über die Kritik an Luke Skywalker. 

Nun läuft die Produktion zu Star Wars: Episode IX. Neben Neuzugängen wie Dominic Monaghan oder vielleicht auch Matt Smith kehren einige der Darsteller wieder in ihre Rollen zurück. So auch Oscar Isaac. Yahoo erzählte er nun, wie er über die Reaktionen denkt, die Star Wars: Die letzten Jedi hervorgerufen hat. 

"Was ich an der ganzen Sache für wirklich besonders halte - insbesondere im Bezug auf diejenigen, die nicht wirklich mit Verlauf der Geschichte einverstanden sind -, ist die Tatsache, dass man oft inspiriert ist, etwas Eigenes zu machen. Nun ist das Schaffen eines Star-Wars-Films offensichtlich eine harte Herausforderung, aber immerhin könnte man vom erzählerischen Standpunkt seine eigene Sache machen und dann zeigen, was man möchte. Das machen, was man sehen möchte."

Mit den Reaktionen mancher Fans im Bezug auf seine Rolle des Poe Dameron geht Isaac jedenfalls entspannt um: 

"Ich liebe das. Es ist unglaublich, weil sich Leute mit der ethischen Frage des Krieges beschäftigen und was Führung ist. Das letzte, was man für das Publikum möchte, ist doch, dass es sich den Film anschaut, ihn gut findet und dann einfach weitermacht. Mit [Die letzten Jedi] halten die Gespräche an und rufen wirkliche Emotionen hervor. Man führt Gespräche über Dinge, die etwas bedeuten."

Star Wars: J.J. Abrams hatte andere Pläne für Reys Eltern

SPOILER

Nach dem ersten Teil der neuen Star-Wars-Trilogie, Das Erwachen der Macht, gab es viele Theorien zu den Eltern von Protagonistin Rey. Fans spekulierten, dass eine oder mehrere bekannte Personen (neben Luke Skywalker zum Beispiel auch Obi-Wan Kenobi oder Imperator Palpatine) zu den Eltern von Rey zählen könnten, womit gleichzeitig auch eine Erklärung für die Macht-Fähigkeiten der Jedi-Schülerin gegeben wäre. Die Letzten Jedi, letzten Dezember in den Kinos angelaufen, ließ diese Theorien zerplatzen: Kylo Ren klärte Rey darüber auf, dass ihre Erzeuger gewöhnliche Menschen waren, die ihr Kind für Drogen verkauft hätten.

Simon Pegg deutete nun im Podcast Happy Sad Confused an, dass der Regisseur von Das Erwachen der Macht, J. J. Abrams, ursprünglich andere Pläne hatte. So habe Abrams überlegt, Rey einen „relevanten Stammbaum“ zu geben.

„Ich weiß, was J. J. in etwa vor hatte oder wenigstens angedacht war. […] Ich glaube, das ist durch den letzten Film ein wenig ungeschehen gemacht worden.“

Abrams sitzt im Regiestuhl des dritten Teils der neuen Trilogie – vielleicht könnte er seinen Einfluss über Reys Abstammung neu geltend machen. Immerhin hat Kylo Rens Offenbarung die Fantheorien zwar über Bord geworfen, es kann aber gut sein, dass er einfach gelogen hat. Diese Idee hat Rian Johnson selbst zur Debatte gestellt, obwohl nach seiner Vorstellung Reys Eltern tatsächlich keine Bindung zu den wichtigen Familien der Saga haben sollte. Hinzu kommt, dass Rey-Darstellerin Daisy Ridley selbst in einem Interview erzählte, dass ihr zu Beginn der Star-Wars-Dreharbeiten gesagt wurde, Reys Eltern wären tatsächlich ohne weitere Bedeutung.

Insofern machen die Köpfe hinter der neuen Star-Wars-Trilogie widersprüchliche Angaben. Was davon stimmt und was nicht, werden Fans wohl erst mit dem dritten Teil, Episode IX, erfahren – und selbst dann ist nicht sicher, ob alle Fragen geklärt sind. Bis zu Episode IX gilt es, Geduld zu wahren: Die soll erst im Dezember 2019 in den Kinos anlaufen.

Star Wars & Die Schöne und das Biest: Die profitabelsten Filme des Jahres 2017

Wie viel Geld ein Film einspielt und wie viel davon am Ende tatsächlich als Gewinn verbleibt, sind faszinierende Themen, die viele Filmfans beschäftigen. Anhand der Einspielergebnisse lässt sich allerdings oft schwer abschätzen, wie profitabel ein Film am Ende tatsächlich war. Beteiligungen von Darstellern, Anteile der Kinos oder Marketingkosten sorgen dafür, dass echte Gewinnprognosen schwierig sind.

Die Seite Deadline macht aus diesem Grund jedes Jahr eine genaue Analyse, um herauszufinden, welcher Film tatsächlich am meisten Gewinn erwirtschaften konnte. Für das Jahr 2017 hat man sowohl eine Top 10 zusammengestellt als auch die größten Flops ermittelt, wobei es nur um die Kinoergebnisse der Filme geht.

Platz 1 sicherte sich wenig überraschend Star Wars: Die letzten Jedi. Mit 417 Millionen Dollar Gewinn, war man allerdings nur knapp besser als Die Schöne und das Biest, der auf 414 Millionen Dollar kam. Komplettiert werden die Top 3 durch Ich – Einfach Unverbesserlich 3, der mit 366 Millionen Dollar auch gleichzeitig der einzige Animationsfilm in der Liste ist.

Die beste Comicverfilmung ist Wonder Woman mit 252 Millionen Dollar auf Platz 6. Davor konnte sich der Überraschungshit Es mit 292 Millionen Dollar platzieren. Das Marvel Cinematic Universe ist mit Spider-Man: Homecoming von Sony (200 Millionen Dollar), Thor: Tag der Entscheidung (174 Millionen Dollar) und Guardians of the Galaxy Vol.2 (154 Millionen Dollar) ebenfalls vertreten.

Auf der Flopseite gab es 2017 kein größeres Debakel als Guy Ritchies King Arthur: Legend of the Sword, der für Warner Brothers einen Verlust von 153 Millionen Dollar einfuhr. Auch Monster Trucks (123 Millionen Dollar Verlust), The Great Wall (74 Millionen Dollar Verlust) und Geostorm (71 Millionen Dollar Verlust) dürften bei den jeweiligen Studios für schlechte Laune gesorgt haben.

Hier die Top 10 in der Übersicht. Wie genau die Zahlen ermittelt wurden, lässt sich anhand einer Grafik bei Deadline nachverfolgen.

  1. Star Wars: The Last Jedi (Disney/Lucasfilm) – 417.5 Millionen Dollar
  2. Die Schöne und das Biest (Disney) – 414.7 Millionen Dollar
  3. Ich - Einfach unverbesserlich 3 (Illumination/Universal) – 366.2 Millionen Dollar
  4. Jumanji: Welcome to the Jungle (Sony) – 305.7 Millionen Dollar
  5. Es (New Line/Warner Brothers) – 293.7 Millionen Dollar
  6. Wonder Woman (Warner Brothers/DC) – 252.9 Millionen Dollar
  7. Spider-Man: Homecoming (Sony/Marvel) – 200.1 Millionen Dollar
  8. Thor: Ragnarok (Disney/Marvel) – 174.2 Millionen Dollar
  9. Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Disney/Marvel) – 154.7 Millionen Dollar
  10. Get Out (Universal/Blumhouse) – 124.3 Millionen Dollar

Erwähnenswert:
Annabelle 2 (New Line/Warner Brothers) – 108.7 Millionen Dollar
Split (Universal/Blumhouse) – 68.2 Millionen Dollar
Baby Driver (Sony/MRC/Working Title) – 51.5 Millionen Dollar

Saturn Award 2018 - Die Nominierungen

Im Juni werden zum 44. Mal die Saturn Awards, ein US-amerikanischer Film- und Fernsehpreis, in Burbank, Kalifornien vergeben. Der Preis ehrt die Leistungen in den Genres Science Fiction, Fantasy, Horror, Thriller, Action und Abenteuer und wird von der Academy of Science Fiction, Fantasy, and Horror Films verliehen.

Bei den diesjährigen Nominierungen im Bereich Film hat Disney die Nase vorn: Black Panther wurde 14 Mal nominiert, dicht gefolgt von Star Wars: Die letzten Jedi mit 13 Nominierungen. 

Im Bereich TV konnte sich The Walking Dead mit sieben Nominierungen an die Spitze setzen, während Star Trek: Discovery fünf und Game of Thrones vier Nominierungen erhielt. 

Hier die Nominierungen in den wichtigsten Kategorien:

Film

Beste Comicverfilmung

  1. Black Panther (Marvel / Walt Disney Studios)
  2. Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Marvel / Walt Disney Studios)
  3. Logan (20th Century Fox)
  4. Spider-Man: Homecoming (Sony / Marvel)
  5. Thor: Tag der Entscheidung (Marvel / Walt Disney Studios)
  6. Wonder Woman (Warner Bros.)

Bester Science-Fiction-Film

  1. Alien: Covenant (20th Century Fox)
  2. Blade Runner 2049 (Warner Bros.)
  3. Life (Columbia Pictures / Sony)
  4. Star Wars: The Last Jedi (Lucasfilm Ltd. / Walt Disney Studios)
  5. Valerian und die Stadt der tausend Planeten (STX Films / EuropaCorp)
  6. Planet der Affen: Survival (20th Century Fox)

Bester Fantasyfilm

  • Die Schöne und das Biest (Walt Disney Studios)
  • Downsizing (Paramount)
  • Jumanji: Welcome to the Jungle (Sony Pictures)
  • Kong: Skull Island (Warner Bros.)
  • Paddington 2 (Warner Bros.)
  • The Shape of Water (Fox Searchlight)

Bester Horrorfilm

  • 47 Meters Down (Entertainment Studios)
  • Annabelle: Creation (Warner Bros.)
  • Better Watch Out (Well Go USA)
  • Get Out (Universal)
  • Es (Warner Bros.)
  • Mother! (Paramount)

Bester Action / Adventure-Film

  • Baby Driver (TriStar / Sony Pictures)
  • Dunkirk (Warner Bros.)
  • Fast & Furious 8 (Universal)
  • The Greatest Showman (20th Century Fox)
  • Hostiles (Entertainment Studios)
  • Kingsman: The Golden Circle (20th Century Fox)

Bester Thriller

  • Brawl in Cell Block 99 (RLJE Films)
  • Mord im Orient-Express (20th Century Fox)
  • The Post (20th Century Fox)
  • Suburbicon (Paramount)
  • Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (Fox Searchlight)
  • Wind River (TWC)

Bester Darsteller

  • Chadwick Boseman für Black Panther (Marvel / Walt Disney Studios)
  • Ryan Gosling für Blade Runner 2049 (Warner Bros.)
  • Mark Hamill für Star Wars: Die letzten Jedi (Lucasfilm Ltd./Walt Disney Studios)
  • Hugh Jackman für Logan (20th Century Fox)
  • Daniel Kaluuya für Get Out (Universal)
  • Andy Serkis für Planet der Affen: Surival (20th Century Fox)
  • Vince Vaughn für Brawl in Cell Block 99 (RLJE)

Beste Darstellerin

  • Gal Gadot für Wonder Woman (Warner Bros.)
  • Sally Hawkins für The Shape of Water (Fox Searchlight)
  • Frances McDormand für Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (Fox Searchlight)
  • Lupita Nyong’o für Black Panther (Marvel / Walt Disney Studios)
  • Rosamund Pike Hostiles (Entertainment Studios)
  • Daisy Ridley für Star Wars: Die letzten Jedi (Lucasfilm Ltd./Walt Disney Studios)
  • Emma Watson für Die Schöne und das Biest (Walt Disney Studios)

Bester Nebendarsteller

  • Harrison Ford für Blade Runner 2049 (Warner Bros.)
  • Michael B. Jordan für Black Panther (Marvel / Walt Disney Studios)
  • Michael Keaton für Spider-Man: Homecoming (Sony / Marvel)
  • Chris Pine für Wonder Woman (Warner Bros.)
  • Michael Rooker für Guardians of the Galaxy Vol. 2 (Marvel / Walt Disney Studios)
  • Bill Skarsgard für Es (Warner Bros.)
  • Patrick Stewart für Logan (20th Century Fox)

Beste Nebendarstellerin

  • Ana De Armas für Blade Runner 2049 (Warner Bros.)
  • Carrie Fisher für Star Wars: Die letzten Jedi (Lucasfilm Ltd./Walt Disney Studios)
  • Danai Gurira Black Panther (Marvel / Walt Disney Studios)
  • Lois Smith Marjorie Prime (FilmRise)
  • Octavia Spencer für The Shape of Water (Fox Searchlight)
  • Tessa Thompson für Thor: Tag der Entscheidung (Marvel / Walt Disney Studios)
  • Kelly Marie Tran für Star Wars: Die letzten Jedi (Lucasfilm Ltd./Walt Disney Studios)

Beste Regie

  • Ryan Coogler für Black Panther (Marvel / Walt Disney Studios)
  • Guillermo del Toro für The Shape of Water (Fox Searchlight)
  • Patty Jenkins für Wonder Woman (Warner Bros.)
  • Rian Johnson für Star Wars: Die letzten Jedi (Lucasfilm Ltd./Walt Disney Studios)
  • Jordan Peele für Get Out (Universal)
  • Matt Reeves für Planet der Affen: Survival (20th Century Fox)
  • Denis Villeneuve für Blade Runner 2049 (Warner Bros.)

TV

Beste Superheldenserie

  • Arrow (The CW)
  • Black Lightning (The CW)
  • The Flash (The CW)
  • DC’s Legends of Tomorrow (The CW)
  • Gotham (Fox)
  • Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. (ABC)
  • Supergirl (The CW)

Beste Science-Fiction-Serie

  • The 100 (The CW)
  • Colony (USA)
  • Doctor Who (BBC America)
  • The Expanse (SyFy)
  • The Orville (Fox Television)
  • Salvation (CBS)
  • Akte X (Fox Television)

Beste Fantasyserie

  • American Gods (Starz)
  • Game of Thrones (HBO)
  • The Good Place (NBC)
  • Knightfall (History Channel)
  • The Librarians (TNT)
  • The Magicians (SyFy)
  • Outlander (Starz)

Beste Horrorserie

  • American Horror Story: Cult (FX)
  • Ash vs. Evil Dead (Starz)
  • Fear the Walking Dead (AMC)
  • Preacher (AMC)
  • The Strain (FX)
  • Teen Wolf (MTV)
  • The Walking Dead (AMC)

Bester Darsteller

  • Jon Bernthal für Marvel’s The Punisher (Netflix)
  • Bruce Campbell für Ash vs. Evil Dead (Starz)
  • Sam Heughan für Outlander (Starz)
  • Jason Isaacs für Star Trek: Discovery (CBS All Access)
  • Andrew Lincoln für The Walking Dead (AMC)
  • Seth MacFarlane für The Orville (Fox Television)
  • Kyle MacLachlan für Twin Peaks: The Return (Showtime)
  • Ricky Whittle für American Gods (Starz)

Beste Darstellerin

  • Gillian Anderson für Akte X (Fox Television)
  • Caitriona Balfe für Outlander (Starz)
  • Melissa Benoist für Supergirl (The CW)
  • Lena Headey für Game of Thrones (HBO)
  • Sonequa Martin-Green für Star Trek: Discovery (CBS All Access)
  • Adrianne Palicki für The Orville (Fox Television)
  • Sarah Paulson für American Horror Story: Cult (FX)
  • Mary Elizabeth Winstead für Fargo (FX)

Bester Nebendarsteller

  • Nikolaj Coster-Waldau Game of Thrones (HBO)
  • Miguel Ferrer Twin Peaks: The Return (Showtime)
  • Kit Harington Game of Thrones (HBO)
  • Doug Jones Star Trek: Discovery (CBS All Access)
  • Christian Kane The Librarians (TNT)
  • Michael McKean Better Call Saul (AMC)
  • Khary Payton The Walking Dead (AMC)
  • Evan Peters American Horror Story: Cult (FX)

Beste Nebendarstellerin

  • Odette Annable für Supergirl (The CW)
  • Dakota Fanning für The Alienist (TNT)
  • Danai Gurira für The Walking Dead (AMC)
  • Melissa McBride für The Walking Dead (AMC)
  • Candice Patton für The Flash (The CW)
  • Adina Porter für American Horror Story: Cult (FX)
  • Krysten Ritter für Marvel’s The Defenders (Netflix)
  • Rhea Seehorn für Better Call Saul (AMC)

Beste New-Media-Serie

  • Altered Carbon (Netflix)
  • Black Mirror (Netflix)
  • The Handmaid’s Tale (Hulu)
  • Mindhunter (Netflix)
  • Philip K. Dick’s Electric Dreams (Amazon / Sony Television)
  • Star Trek: Discovery (CBS All Access)
  • Stranger Things (Netflix)

Beste New-Media-Superhelden-Serie

  • Future Man (Hulu)
  • Marvel’s The Defenders (Netflix)
  • Marvel’s Iron Fist (Netflix)
  • Marvel’s Runaways (Hulu)
  • Marvel’s The Punisher (Netflix)
  • The Tick (Amazon)

Star Wars: Die letzten Jedi - Geschnittene Szene zeigt veränderten Phasma-Kampf

Star Wars: The Last Jedi zeigte unter anderem auch das Schicksal von Captain Phasma. Die von Gwendoline Christie gespielte Figur musste sich im Zweikampf mit Finn geschlagen geben. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Charakteren war aber etwas ausführlicher geplant, als sie schließlich im Film zu sehen war. Dies zeigt auch eine neue geschnittene Szene, die nun online im Zuge der Star-Wars-Show veröffentlicht wurde.

Der Ausschnitt beginnt bei 1 Minute und 37 Sekunden und enthält nicht ganz vollendete Effekte. Trotzdem erscheint die Szene und der folgende Tod von Phasma etwas runder als im fertigen Film.

Die Szene dürfte zu den insgesamt 14 geschnittenen Szene gehören, die Lucasfilm im Zuge der Blu-ray und DVD-Fassung veröffentlicht. In Deutschland soll die Blu-ray am 26. April erscheinen. Auf dieser sind auch eine ganze Reihe von Making-ofs und ein Audiokommentar von Regisseur Rian Johnson enthalten.

Star Wars: Die letzten Jedi knüpft nahtlos an das Ende von Star Wars: Das Erwachen der Macht an und führt die Geschichte rund um Finn, Rey und Kylo Ren fort. In wiederkehrenden Hauptrollen zu sehen sind Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Domhnall Gleeson, Gwendoline Christie und Andy Serkis. Darüber hinaus stoßen Oscargewinner Benicio Del Toro, Laura Dern und Kelly Marie Tran zum Cast von Episode VIII.

New The Last Jedi Deleted Scene, Star Wars Rebels Says Goodbye, and More!

Star Wars: Andy Serkis über Snokes Hintergrundgeschichte

MÖGLICHE SPOILER

Snokes Schicksal kam für manche Zuschauer von Die letzten Jedi überraschend. Dabei sind noch einige Fragen offen: Woher kommt der „Oberste Anführer“? Wie hat er es zum Führer der Ersten Ordnung geschafft? Diese Fragen klärt auch das Interview mit Andy Serkis, das er Entertainment Weekly gegeben hat, nicht. Dafür erfährt man aber, was sich Produzent J.J. Abrams und Regisseur Rian Johnson bei der Figur Snoke gedacht haben.

So berichtet Andy Serkis über Snoke:

„Wir wollten ihm eine große Portion Geheimnis mitgeben […] J. J. und ich haben darüber diskutiert, und Rian und ich haben Hintergrundgeschichten über ihn besprochen, woher er kommt. Ich wurde gebeten, nichts zu verraten, sollten wir ihn irgendwie wieder zurück bringen, vielleicht in einem Prequel oder so. […] [Snoke, die Red.] bleibt noch immer ein Geheimnis für das Publikum. Ich weiß, dass einige Leute das unglaublich frustrierend empfinden, aber ich glaube, das erlaubt, dass wir das später einmal weiter erforschen und ergründen können.“

Außerdem schätzt Serkis, dass Snoke „ein paar hundert Jahre alt ist“. Außerdem, offenbart der Schauspieler, habe er Snoke so dargestellt, als hätte er eine Rückenverkrümmung.

Serkis deutet also an, dass man plant, Snoke irgendwann vielleicht wieder in die Star-Wars-Geschichte zu integrieren. Bei einem so durchaus wichtigen Charakter mit vielen offenen Fragen könnte man so dem angesprochenen Frust entgegenwirken. Ob Episode IX vielleicht auf Snokes Hintergrund eingeht, bleibt abzuwarten.

Star Wars: Die letzten Jedi - DVD & Blu-ray enthalten 14 entfallene Szenen

Star Wars: Die letzten Jedi war bereits der längste Film in der Franchise-Geschichte und doch haben es nicht alle Szenen in die finale Schnittfassung geschafft. Eine ganze Reihe der entfallenen Ausschnitte werden allerdings im Zuge der Blu-ray-Fassung nun doch noch veröffentlicht. Wie Lucasfilm bekannnt gab, sind auf der Blu-ray und der DVD gleich 14 geschnittene Szenen enthalten. Nicht bekannt ist bisher, wie lang die Ausschnitte sind. Dafür müssen die Fans wohl auf die Veröffentlichung warten.

Neben den geschnittenen Szenen hat Lucasfilm noch einiges an weiterem Bonusmaterial angekündigt. Dazu zählen:

  • Ein Making-of, das Autor und Regisseur Rian Johnson bei seiner Reise während der Produktion begleitet
  • Eine Szenenanalyse
  • Ein Making-of über den Kampf im Weltraum, von den Effekten über das Sounddesign bis hin zu den Darstellern
  • Ein Making-of über die Erschaffung von Snoke im Film
  • Zwei Ausschnitte von Andy Serkis in seiner Rolle als Snoke vor dem Einsatz der Effekte
  • Ein Making-of über den finalen Kampf auf Crait
  • Ein Audio-Kommentar von Rian Johnson

Star Wars: Die letzten Jedi knüpft nahtlos an das Ende von Star Wars: Das Erwachen der Macht (2015) an und führt die Geschichte rund um Finn, Rey und Kylo Ren fort. In wiederkehrenden Hauptrollen zu sehen sind Mark Hamill, Carrie Fisher, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Domhnall Gleeson, Gwendoline Christie und Andy Serkis. Darüber hinaus stoßen Oscargewinner Benicio Del Toro, Laura Dern und Kelly Marie Tran zum Cast von Episode VIII.

Star Wars 8: In China nur wenige Jedi-Fans

Während Star Wars: Die letzten Jedi in der westlichen Welt alle Kinocharts dominierte und mittlerweile weltweit beinahe 1,3 Milliarden US-Dollar einnehmen konnte, sieht die Sache in China ganz anders aus. Mit sofortiger Wirkung hat Disney den Film aus sämtlichen Kinos des Landes entfernt, wie Jimmy Wu, Chef der chinesischen Kinokette Lumiere Pavilions, erklärte.

Nach dem Kinostart am 5. Januar konnte Die letzten Jedi in China am ersten Wochenende umgerechnet nur knapp 28,7 Millionen US-Dollar einnehmen. Am zweiten Wochenende brachen die Erlöse auch noch um 92 Prozent ein und brachten dem Konzern eine "alarmierende" Summe von 2,4 Millionen Dollar ein.

Wie The Hollywood Reporter berichtet, scheint das wertvollste Film-Franchise von Disney auf dem zweitgrößten Filmmarkt der Welt nicht nur schlecht zu laufen, die Situation scheint sich auch mit jeder Veröffentlichung zu verschlimmern. Das Erwachen der Macht profitierte demnach von einer Neugier auf die Star Wars-Marke, konnte aber dennoch nur 124 Millionen US-Dollar durch den chinesischen Markt generieren. Während Rogue One mit den bedeutungsvollen Rollen und den gut aufgenommenen Auftritten der chinesischen Stars Donnie Yen und Jiang Wen für Aufregung sorgte, konnte auch dieser Film nur gut 69 Millionen US-Dollar in China einspielen.

Ein Großteil der Probleme von Star Wars in China wird damit begründet, dass die ursprünglichen drei Filme nie eine breite Veröffentlichung im Land erhielten. Als Star Wars: Eine neue Hoffnung im Jahr 1977 veröffentlicht wurde, war China zutiefst verarmt und gerade erst dabei, sich von den Verwüstungen der Kulturrevolution zu erholen.

Einspielergebnis - Jumanji & Star Wars: Die letzten Jedi dominieren den Jahresstart

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Jumanji 2 Willkommen im Dschungel

Die Kinocharts stehen im neuen Jahr ganz im Zeichen von Jumanji und Star Wars: Die letzten Jedi. Besonders Jumanji: Willkommen im Dschungel schlägt sich aktuell ziemlich gut und konnte sich am vergangenen Wochenende die Platz 1 in den US-Kinocharts sichern. Mit 36 Millionen Dollar verwies Jumanji alle anderen Konkurrenten auf die nachfolgenden Plätze.

Insgesamt kommt der Film in den USA seit seinem Kinostart kurz vor Weihnachten auf ein Einspielergebnis von 244 Millionen Dollar. Weltweit steht Jumanji bei 519 Millionen Dollar.

Auf Platz 2 in den US-Charts folgt Neuzugang Insidious: The Last Key. Der mittlerweile vierte Teil der Reihe konnte zum Auftakt 29 Millionen Dollar einspielen und setzte sich damit vor Star Wars: Die letzten Jedi.

Episode VIII kam in den USA noch einmal auf 23,5 Millionen Dollar. Insgesamt steht der Film in den Vereinigten Staaten nun bei 572 Millionen Dollar. Weltweit kommt Die letzten Jedi auf 1,2 Milliarden Dollar.

Auch das deutsche Publikum trug am Wochenende zu dem Einspielergebnis von Episode VIII bei. Mit 465.000 Zuschauern und 5,45 Millionen Euro gab es hierzulande in den Kinocharts kein Vorbeikommen an Star Wars. Damit hat Die letzten Jedi in Deutschland auch die Marke von fünf Millionen Zuschauer übersprungen.

Für Jumanji: Willkommen im Dschungel läuft es an den deutschen Kinokassen ebenfalls nicht schlecht. Rund 300.000 verkaufte Kinokarten und 2,92 Millionen Euro bedeuteten Platz 2 in den Charts. Dahinter folgt die Komödie Dieses bescheuerte Herz mit 310.000 Zuschauern auf 2,61 Millionen Euro.

Star Wars: Die letzten Jedi - Regisseur Rian Johnson über Reys Eltern

Im Vorfeld von Star Wars: Die letzten Jedi gab es einige Spekulationen darüber, wer Reys Eltern sind. Sowohl Regisseur Rian Johnson als auch Darstellerin Daisy Ridley sprachen vor Filmstart darüber, dass es eine Antwort auf diese Frage geben würde. 

Letztendlich fiel die Antwort in Star Wars: Die letzten Jedi dann jedoch relativ sparsam aus. Gegenüber The Huffington Post äußerte sich Johnson dazu, welche Auswirkungen seine Entscheidung auf Episode IX haben kann, und warum er sich für diese Antwort entschieden hatte:

"Alles ist noch offen, und ich schreibe für den nächsten Film nicht das Drehbuch. [J.J. Abrams und Chris Terrio] schreiben es. Mit all den Filmen ist Obi-Wans gesamte Rede über einen bestimmten Blickwinkel immer noch zutreffend. Deswegen meine ich, dass man immer den Kontext betrachten muss, in dem die Information gegeben wird. Deswegen machte vom dramaturgischen Standpunkt aus diese Eröffnung in diesem Moment Sinn."

Unterdessen entpuppte sich Star Wars: Die letzten Jedi als der erfolgreichste Film des Jahres 2017. Episode VIII sicherte sich in der dritten Woche in Folge den Spitzenplatz der Kinocharts und erspielte in 18 Tagen 52 Millionen Euro Umsatz.

Die Dreharbeiten zu Episode IX starten im Juni 2018 unter der Regie von J.J. Abrams. Der Kinostart ist für Weihnachten 2019 vorgesehen.

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