Captain America

Marvel-Comic-Kritik zu Captain America (Neustart) 1 & 2

Captain America.jpg

Captain America Comic

Spätestens seit dem Kinostart von Marvel’s The Avengers im April 2012 gab es endgültig keine Zweifel mehr daran: Das Marvel Cinematic Universe war inzwischen zu einem allseits beachteten Ausnahmephänomen innerhalb der Entertainment-Industrie geworden. Dies hatte auch unmittelbare Auswirkungen auf Marvels ursprüngliches Kerngeschäft: die Comic-Sparte. Schlagartig wurde die Erwartungshaltung an bestimmte Heftserien wesentlich höher, denn immerhin war die Entstehung des MCU gleichbedeutend mit dem Heranführen einer völlig neuen Generation an die Helden, die den Verlag schon seit Jahren prägen. 

Die Folge: Comic-Shops wurden plötzlich auch wieder vermehrt von jüngeren Menschen aufgesucht. Und diese hatten nicht mehr nur Interesse an den großen Namen der Konkurrenz des Unterhaltungsriesen wie Batman oder Superman, sondern auch an Iron Man, Thor, Hulk oder … an Steven "Steve" Grant Rogers alias Captain America. Diejenigen, die sich in der jüngeren Vergangenheit mit Paperbacks eingedeckt hatten, in denen sich alles um einen gewissen Supersoldaten drehte, hatten wenig Grund zur Klage. Dies lag vor allem an Autor Nick Spencer und dessen Run, der seinen Höhepunkt im Sercret-Empire-Event fand, was wiederum maßgeblich den von Ta-Nehisi Coates vorbereitete. 

Dieser zeichnete zuvor für Black Panther verantwortlich und erntete für seinen Run, der zugleich seinen ersten (längerfristigen) Ausflug in die Welt der Panels darstellte, viel Lob – normalerweise arbeitet Coates als Buchautor und Journalist. Man durfte also gespannt sein, wessen fiktionale Marvel-Reise er nun wie weiterspinnen würde. Als schlussendlich feststand, dass es sich um die von Steve Rogers handeln würde, dürften nicht wenige umgehend der Veröffentlichung der neuen Nummer 1 entgegengefiebert haben. Politische Intrigen, überraschende Wendungen, vermeintliche Freunde, die sich als Feinde herausstellen: All dies sind die Zutaten, die man von einer gelungenen Cap-Story erwartet – und auch von einer rund um Wakanda und dessen Bevölkerung.

Neuanfang

Das "Secret Empire" gehört der Vergangenheit an – oder etwa nicht? Die Bevölkerung der USA weiß theoretisch, dass sie lange Zeit getäuscht und Captain America übel mitgespielt worden ist. Offenkundig sind jedoch einige Wunden noch nicht wieder verheilt und werden es wohl auch nicht so schnell wieder sein. Eine beträchtliche Anzahl an Bürgern kann dem Nationalhelden der Vereinigten Staaten von Amerika bislang einfach nicht wieder vollumfänglich vertrauen – so sehr sie sich auch anstrengen. Die vergangenen Ereignisse wiegen noch zu schwer.

Steve Rogers ist all dies bewusst, und er kann die Vorbehalte ihm gegenüber auch durchaus bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Dennoch trifft es ihn, dennoch beschäftigt es ihn. Doch er hat gar keine Zeit, um zumindest mit sich selbst irgendwie ins Reine zu kommen, da Klone von seinem alten Widersacher Nuke alias Frank Simpson auf der Bildfläche erscheinen und sich mehr als einmal mit ihm anlegen. Wie so oft ist dies aber lediglich ein Ablenkungsmanöver. Die Strippenzieher im Hintergrund wollen schlicht, dass ihnen der einstige Liebling Nordamerikas nicht (zu früh) in die Quere kommt – eine Rolle in ihrem großen Spiel haben sie nämlich für ihn vorgesehen; es ist nur zu bezweifeln, ob sie dem ersten Avenger auch zusagt.

Hinzu kommt, dass auch seine Beziehung zu seiner zweiten großen Liebe Sharon Carter, der Großnichte seiner ersten großen Liebe Margaret "Peggy" Carter, zuletzt eine Menge aushalten musste. Obwohl sich beide ihrer Gefühle füreinander vollkommen sicher sind, hat das Paar mit viel Ballast zu kämpfen, den sie über die Zeit angesammelt haben und nach wie vor ansammeln. Denn nicht nur Steve hadert mit seiner Vergangenheit und sucht in einer Welt, die sich stark verändert hat, seinen Platz. Auch die ehemalige S.H.I.E.L.D.-Agentin scheint den ihren noch nicht hundertprozentig gefunden zu haben. Und die Tatsache, dass keines der beiden Leben, die der Mann mit dem berühmten Schild führt, wirklich intakt ist, macht ihn verwundbar und anfällig für Fehler. Manche kommen ihn teuer zu stehen …

Unter Anklage

… und führen sogar zum Verlust seiner Freiheit: Captain America wird inhaftiert. Selbstredend haben auch hier seine Gegner ihre Finger im Spiel. Doch die Personifikation von Moral, Anstand und Rechtschaffenheit kann aus dem Gefängnis heraus wenig ausrichten, und so sind ihm seine Feinde irgendwann nicht nur einen, sondern gar mehrere Schritte voraus – ihm und Sharon alias (ehemals) Agent 13. Letztere gerät zwischenzeitlich in eine noch prekärere Situation und trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass all das erst der Anfang ist …

Es passiert immer wieder, dass ein Autor eine Heftserie übernimmt und es zunächst einmal etwas dauert, bevor sich seriös beurteilen lässt, ob die richtige Person mit der richtigen Aufgabe betraut worden ist oder eher nicht. Dass die Kombination aus Ta-Nehisi Coates und der Captain-America-Reihe eine ist, auf die dies nicht zutrifft, erkennt man im Grunde bereits nach den ersten Seiten. Man wird direkt in die Handlung hineingezogen und interessiert sich von Anfang an für das Geschehen und die  Akteure. Denn hier ist ganz offensichtlich jemand am Werk, der nicht nur die Figur verstanden hat, sondern auch weiß, wie er sie einsetzen muss. 

Der Kopf der in Deutschland einst als "Die Rächer" bekannten Gruppe funktioniert schließlich immer schon am besten als Gegenpol zu einer Welt voller Intrigen, politischer Ränkespiele und Hoffnungslosigkeit. Bricht ihm selbst nun ebenfalls der Boden unter den Füßen weg, spricht sogar noch mehr für einen vielversprechenden Run. Zumal man konsequent darüber im Unklaren gelassen wird, ob die triumphale Rückkehr des Captains alleine ausreichen würde, damit es auch Steve Rogers wieder nachhaltig besser geht – anhaltende Spannung scheint folglich garantiert.

Einen entscheidenden Anteil an diesem gelungenen Erst- und Zweiteindruck haben auch die beteiligten Künstler: Neuanfang respektive die Einzelheftausgaben 1 bis 6 sowie ein Free-Comic-Book-Day-Special hat Leinil Francis Yu bebildert, Unter Anklage beziehungsweise die Einzelheftausgaben 7 bis 12 Adam Kubert. Liest man beide Sammelbände hintereinander, dürfte vielen der Zeichnerwechsel auffallen. Liest man sie hingegen mit einem gewissen zeitlichen Abstand voneinander, weit weniger. Es kommt in jedem Fall zu keinem krassen Bruch in Sachen Look, da die jeweiligen Stile gut zusammenpassen. Alles ist etwas kantiger und dennoch realistisch. Ihre für die Kolorierung zuständigen Kollegen setzen zudem vornehmlich auf dunkle Farben, was eine insgesamt gelungene visuelle Umsetzung des präsentierten Inhalts abrundet. 

Fazit

Ta-Nehisi Coates hat einen klaren Plan für Captain America. In den von ihm erdachten Abenteuern passiert nichts einfach so, nichts erscheint überflüssig und alles wirkt sehr stimmig. Will heißen: Wer bereits seit Längerem mit dem Gedanken gespielt hat, sich intensiver mit Steve Rogers auseinandersetzen zu wollen oder wem schlicht nach einem starken Cap-Geschichte ist, macht mit Comics aus dieser Serie nichts verkehrt.

Jessica Jones, Santa Clarita Diet, Marvel's The Avengers - Die März-Highlights bei Netflix

jessica_jones_1.jpg

Jessica Jones Staffel 2

Netflix hält für seine Zuschauer im März einiges parat. Wir haben die Highlights des kommenden Monats für euch zusammengestellt.

Pünktlich zum Weltfrauentag am 8. März startet die Staffel 2 von Jessica Jones. Jessica ringt immer noch mit den Dämonen ihrer Vergangenheit. Während der Suche nach dem Ursprung ihrer Kräfte muss sie sich zudem mit einem mysteriösen Mörder auseinandersetzen. 

Auch mit Santa Claria Diet geht es am 23. März weiter. Die neuen Folgen knüpfen direkt an Staffel 1 ein. Sheila und Joel versuchen, sich an Sheilas Untoten-Dasein anzupassen; ebenso versuchen sie aber, weiterhin den Schein der geordneten Vorortlebens aufrecht zu erhalten und nicht als Monster dazustehen.

Die Verschwörung in Designated Survivor ist beängstigender denn je. Ein hitzköpfiger Anwalt stößt zu Präsident Kirkmans Belegschaft. Agent Wells tut sich derweil mit einem britischen Spion zusammen. Staffel 2 startet am 1. März, die neuen Folgen erscheinen wöchentlich.

Ebenfalls ab 1. März ist Staffel 3 von Gotham bei Netflix verfügbar. 

Wer sich vor dem Kino-Start von Avengers: Infinity War am 26. April etwas auf Stand bringen möchte, hat ab dem 1. März ausreichend Gelegenheit: Marvel's The Avengers, Guardians of the Galaxy, The Return of the First Avenger sowie Thor: The Dark Kingdom stoßen ergänzend zu Iron Man, Iron Man 2, Iron Man 3 und Captain America: Civil War zu Netflix hinzu.

Natalie Portman ist in gleich zwei Filmen zu sehen. Am 12. März startet Annihilation unter dem deutschen Titel Auslöschung. In den Film geht es um eine Expedition von fünf Frauen, die eine geheimnisvolle Zone an der amerikanischen Küste erkunden sollen. Zuvor ist Black Swan ab 1. März auf Netflix verfügbar.

Letztendlich kommen auch Anime-Fans nicht zu kurz. Gleich drei Serien starten im März. Den Anfang macht am 2. März B: The Beginning. Die Serie handelt von Wissenschaftler, die "neue Menschen" züchten und hoffen, damit universalen Frieden zu schaffen. Dann wird die neue Spezies allerdings von einer bösen Gemeinschaft entführt, die ganz andere Pläne hat. 

A.I.C.O. Incarnation startet am 9. März. Zwei Jahre nach der Katastrophe, die nur als "The Burst" bekannt ist, macht Teenager Aiko eine bedeutende Entdeckung. Sie versucht herauszufinden, was passiert ist und setzt alles daran, die Menschheit zu retten.

Children of the Whales erzählt die Geschichte von dem Magier und Archivar Chakuro , der weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. Doch dann ändert sich alles, als ein Mädchen plötzlich in seine Welt tritt. 

Neu im März | Netflix

Hintergründe und Trivia zu Captain America 2: The Return of the First Avenger

Winter-Soldier-poster.jpg

Poster zu Captain America: The Winter Soldier

Captain America: The Winter Soldier bzw. The Return of the First Avenger gehört bis heute zu einem der beliebtesten und kommerziell erfolgreichsten Filme aus dem Marvel Cinematic Universe. Nach dem ersten Captain-America-Film, der zur Zeit des Zweiten Weltkrieges spielt, wechselt die Fortsetzung das Genre zu einem modernen Polit-Thriller im Superhelden-Gewand.

Captain Steve Rogers (Chris Evans) ist nach den Ereignissen aus Marvel’s The Avengers noch dabei, sich in der Moderne einzuleben. Beim Geheimdienst S.H.I.E.L.D. hat er seinen Platz jedoch schnell gefunden. Als Captain America stürzt er sich in gefährliche Missionen und ist weiterhin bestrebt, das Richtige zu tun. Als ein unbekannter Feind, der Winter Soldier (Sebastian Stan), auftaucht und das Herz von S.H.I.E.L.D. attackiert, wird das mühsam und frisch aufgebaute Weltbild von Steve Rogers in den Grundfesten erschüttert.

Zur Free-TV-Premiere bei RTL gibt es spannende Hintergründe und Trivia zum Film sowie zur Produktion:

Bevor die Brüder Anthony und Joe Russo den Zuschlag als Regisseure erhielten, waren auch George Nolfi (Das Bourne Ultimatum) und F. Gary Gray in der engeren Endauswahl. Letzterer zog seine Bewerbung selbst zurück, um Straight Outta Compton zu drehen.

Die Drehbuchautoren Christopher Markus & Stephen McFeely wurden schon vor dem Kinostart von Captain America (2011) mit einem Drehbuch für die Fortsetzung beauftragt. Ursprünglich sollte es viele Rückblenden in die Zeit den Zweiten Weltkrieges geben. Diese Ideen wurden verworfen, stattdessen konzentrierte man sich auf einen Politthriller in einem möglich realistischen Setting, inspiriert durch Spionage-Filme wie Die drei Tage des Condors (1975) mit Robert Redford.

Der Einsatz von computergenerierten Effekten wurde zugunsten von praktischen Effekten und Stunts auf ein Minimum gehalten, um dem Film ein realistisches Aussehen zu verpassen. Trotzdem gibt es immer noch 2.500 Effektsequenzen, die von sechs verschiedenen FX-Firmen angefertigt wurden. Dazu gehört auch die Szene mit der gealterten Peggy Carter (Haley Atwell), die nicht durch modernes Prothesen, sondern am Computer realisiert wurde.

Steve Rogers’ To-Do-Liste am Anfang des Films hat je nach Land teilweise unterschiedliche Einträge zu bieten. Die US-Version beinhaltet z.B. die Serie I Love Lucy (1951), die Mondlandung, Star Wars, Star Trek und die Band Nirvana. Für Großbritannien finden sich dort The Beatles, Sean Connery und Sherlock (2010), in Australien AC/DC, in Russland Yuri Gagarin, in Frankreich Louis de Funès und in Lateinamerika Shakira als lokale Alternative. Alle Versionen der To-Do-Listen findet ihr hier.

Robert Redford (Alexander Pearce) wollte im Film mitspielen, da seine Enkelkinder Fans der Marvel-Filme sind und ihren Großvater in einem sehen wollten.

Neben Nick Fury (Samuel L. Jackson) und Black Widow (Scarlett Johansson) sollte auch Jeremy Renner alias Hawkeye im Film auftauchen. Aufgrund der vielen anderen Charaktere konnte man dem Charakter nicht gerecht werden und strich die Figur aus dem Drehbuch. Stattdessen wurde ein Kurzauftritt gedreht, die Szene schaffte es jedoch nicht in die Endfassung.

Für die Rolle von Sharon Carter/Agent 13 wurden Anna Kendrick, Felicity Jones, Imogen Poots, Teresa Palmer, Alison Brie, Emilia Clarke, Mary Elizabeth Winstead oder Elizabeth Olsen in Erwägung gezogen. Die Rolle ging jedoch an Emily VanCamp. Elizabeth Olsen wurde als Scarlet Witch besetzt.

Erwähnung finden die Marvel-Charaktere Bruce Banner (Hulk), Dr. Stephen Strange und "ein Mann in Kairo". Bei letzterem könnte es sich um Marc Spector/Moon Knight handeln, der bisher im MCU noch nicht auftauchte, jedoch bereits mit einer eigenen Serie bei Netflix in Verbindung gebracht wurde. LINK

Es gibt zwei Abspannszenen. In der Ersten ist erstmals das Geschwisterpärchen Scarlet Witch & Quicksilver zu sehen, welche im nachfolgenden Film Avengers: Age of Ultron eine Rolle spielen. Die zweite Szene zeigt den Winter Soldier (Sebastian Stan), der sich in der Captain-America-Ausstellung des Smithsonian Instituts Informationen über sein früheres Ich als Bucky Barnes ansieht.

Ursprünglich spielte man bei Marvel mit dem Gedanken, Agent Phil Coulson in diesem Film als HYDRA-Agent zu enttarnen. Durch den Tod des Charakters in Avengers und der Wiederauferstehung (und der damit verbundenen Hauptrolle) in Agents of S.H.I.E.L.D. haben sich die Dinge erfreulicherweise eine andere Richtung entwickelt.

Captain America: The Winter Soldier ist der letzte Auftritt in einem Film von Schauspieler und Autor Garry Shandling, der seine Rolle als Senator Stern aus Iron Man 2 wieder aufnahm. Er starb im März 2016.

Folgende Kurzauftritte sind im Film versteckt: Joss Whedon als Museumsbesucher (mit einem Captain-America-Shirt). Die Autoren Christopher Markus und Stephen McFeely als S.H.I.E.L.D.-Agenten. Winter-Soldier-Comic-Autor Ed Brubaker spielt einen Wissenschaftler des Winter-Soldier-Programms, Regisseur Joe Russo spielt einen Arzt, der Black Widow versorgt.

Captain America: The Winter Soldier (The Return of the First Avenger) läuft am 06. November 2016 als Free-TV-Premiere bei RTL.

Honest Trailers - Captain America: The Winter Soldier

Marvel-Updates: X-Men, Spider-Man, Avengers 3+4, Neubesetzungen für Iron Man & Captain America

Im Interview mit Collider äußert sich Marvel-Studios-Chef Kevin Feige zu diversen Aspekten und Entwicklungen des Marvel Cinematic Universe. Zum einen wurde er über die Zusammenarbeit der Marvel Studios mit 20th Century Fox angesprochen, die die Filmrechte für die X-Men und Fantastic Four halten. Nach dem Vorbild der Zusammenarbeit zwischen Marvel und Sony (Spider-Man: Homecoming) wurde bereits über eine ähnliche Kooperation mit Fox spekuliert, welche den X-Men den Einzug ins MCU ermöglichen würden.

Wie Feige allerdings erklärt, stehe man mit dem Filmstudio zwar in guter Beziehung, es gibt jedoch keine neuen Entwicklungen.

Tom Holland äußerte sich zuletzt, dass er nicht sicher sei, ob Spider-Man in Avengers: Infinity War auftaucht. Feige bestätigt, dass der Auftritt des Wandkrabblers in Captain America: Civil War ganz speziellen Umständen geschuldet ist und die Zukunft des Charakters nach Spider-Man: Homecoming, bei Sony und auch im MCU, derzeit noch ausgehandelt wird. Ob Spider-Man in Infinity War auftaucht oder nicht, bleibt eine Überraschung.

Die Dreharbeiten zu Avengers: Infinity War und Avengers 4 werden im Januar 2017 beginnen und sollen bis Oktober/November 2017 andauern. Obwohl beide Filme an einem Stück gedreht werden, so werden sie eigenständig behandelt.

Die Verträge von Schauspielern wie Chris Hemsworth (Thor), Robert Downey Jr. (Iron Man) oder Captain America (Chris Evans) kommen bald zum Ende. Für die Zeit nach Avengers 4 (2019) schließt Feige nicht aus, dass andere Schauspieler die Rollen in neuen Inkarnationen übernehmen. Captain America muss nicht zwangsläufig von Steve Rogers verkörpert werden, Feige betont jedoch, dass die Handhabung der Charaktere in den Comics nicht unbedingt auch in den Filmen stattfinden muss.

Welche Filme im Jahr 2020 laufen sollen, steht bereits fest. Über die Zeit danach macht man sich zur Zeit Gedanken.

Die weiteren Filme des MCU im Überblick: Doctor Strange (seit 27. Oktober 2016 im Kino), Guardians of the Galaxy Vol. 2 (05. Mai 2017), Spider-Man (06. Juli 2017), Thor: Ragnarok (26. Oktober 2017), Black Panther (Februar 2018), Avengers: Infinity War (Mai 2018), Ant-Man and the Wasp (Juli 2018), Captain Marvel (März 2019), Avengers 4 (Mai 2019). Drei weitere Filme sind für Mai 2020, Juli 2020 und November 2020 angesetzt. Die Inhumans stehen derzeit ohne Starttermin da.

Red Skull in Avengers: Infinity War? Hugo Weaving wieder offen für eine Rückkehr

Hugo Weaving (Matrix) betonte in den Jahren nach Captain America: The First Avenger (2011) immer wieder, dass er an einer Rückkehr in der Schurkenrolle des Red Skull nicht interessiert sei. Mittlerweile scheint sich die Einstellung des Schauspielers jedoch etwas gedreht zu haben, denn im Interview mit Yahoo! spricht Weaving positiv über seine Erfahrungen in der Welt des Marvel Cinematic Universe und schließt eine Rückkehr nicht mehr kategorisch aus.

Ganz konkret wurde Weaving nach einem Auftritt in Avengers: Infinity War gefragt. Zuletzt wurde der Schurke gesehen, als er den Tesserakt-Würfel berührte, bevor er durch ein Portal zur anderen Seite des Universums verschwand. Das Schicksal von Red Skull blieb dabei offen.

"Ich dachte mir, dass es viel Spaß machen könnte, einen klassischen Über-Nazi zu spielen, einer, der Hitler für ein Weichei hält. Ich hatte viel Freude daran, mit der Zügellosigkeit des deutschen Dialekts zu spielen, auch Maske und Kostüm waren außergewöhnlich, auch wenn es darunter viel zu heiß war.

Ich mag die Welt der Masken, es macht Spaß, ihnen Leben einzuhauchen und Facetten zu zeigen, die man auf den ersten Blick nicht sieht. V für Vendetta ist ein weiteres Beispiel, doch hier gab es noch weniger Bewegungsmöglichkeiten als bei Red Skull. [...]

In Bezug auf eine Rückkehr für einen weiteren Film: Ich weiß nicht, was sie mit Red Skull noch vorhaben."

Wie auch andere Schauspieler besitzt Hugo Weaving einen Vertrag über mehrere Filme, von denen die Marvel Studios bisher keinen Gebrauch machten, was auch mit der Abneigung des Schauspielers gegenüber der Rolle zu tun hatte. Marvel-Studios-Chef Kevin Feige outete sich wiederholt als großer Fan von Red Skull und der Darstellung durch Weaving.

Die weiteren Filme des MCU im Überblick: Doctor Strange (27. Oktober 2016), Guardians of the Galaxy Vol. 2 (05. Mai 2017), Spider-Man (06. Juli 2017), Thor: Ragnarok (27. Oktober 2017), Black Panther (Februar 2018), Avengers: Infinity War (Mai 2018), Ant-Man and the Wasp (Juli 2018), Captain Marvel (März 2019), Avengers 4 (Mai 2019).

Captain America: Marvel kündigt neue Comic-Reihe mit Steve Rogers an

SPOILER

marvel.jpg

Marvel-Logo

Steve Rogers wird schon bald wieder in seine alte Rolle als Captain America schlüpfen. So wurde im Zuge des TV-Specials Marvel's Captain America: 75 Heroic Years auf dem amerikanischen Sender ABC bekannt, dass Marvel im Sommer eine neue Reihe mit dem Titel Captain America: Steve Rogers startet. Als Autor agiert dabei Nick Spencer, der aktuell auch Captain America: Sam Wilson schreibt. Letztere Reihe soll übrigens parallel weiterlaufen, wobei Wilson sogar das bekannte Schild behalten darf. Steve Rogers bekommt dagegen ein neues Schild, das eher an seine Zeit während des Zweiten Weltkrieges erinnert. Unabhängig davon wird es im Sommer jedoch in jedem Falle zwei Captain-America-Reihen geben.

In den Comics ist Sam Wilson aktuell in der Rolle des Captains aktiv, da Steve Rogers vor einigen Monaten seine Superkräfte verloren hat und gleichzeitig auf sein tatsächliches biologisches Alter gealtert ist. Seitdem agiert Rogers primär in unterstützender Rolle für die Avengers und S.H.I.E.L.D.. Wie groß sein Kräfteverlust nach der Veränderung ausgefallen ist, wurde jedoch in den Comics höchst unterschiedlich interpretiert. Während Steve Rogers in einigen Comics als alter Mann mit Krückstock dargestellt wurde, war er in anderen als vergleichsweise rüstiger und nach wie ziemlich muskulöser älterer Herr zu sehen. Mit der Rückkehr dürfte sich dieses Problem für die Marvel-Autoren erledigt haben. Aktuell wird angenommen, dass Steve Rogers im Zuge des angekündigten Avengers-Crossover Avengers: Standoff! seine Kräfte wieder bekommen könnte.

Captain America Steve Rogers Cover"Captain America: Steve Rogers" #1 cover von Jesus Saiz © Marvel

Iron Man und Captain America in Spider-Man?

War es nur ein Witz? Oder wird Tom Holland alias Spider-Man in seinem Solofilm, der 2017 in die Kinos kommen soll, von einigen Avengers tatkräftigt unterstützt? Chris Evans und Robert Downey Jr.'s Bemerkungen in der US-Talkshow von Jimmy Kimmel sorgen jedenfalls für mächtig Spekulationen darüber, ob das Duo als Captain America und Iron Man im Film zu sehen sein wird. Nachdem Evans sich über die Hitze bei den Dreharbeiten zu Civil War in Atlanta beschwerte, entgegnete Downey jr.: "Übrigens, wir werden bald wieder in Atlanta drehen, du und ich.", worauf Evans antwortete: "Ich weiß. Ich bin bereit!".

Ein Blick auf die Planungen und Drehorte der kommenden Marvelfilme verrät, dass die Filme Doctor Strange und Thor: Ragnarok nicht in Frage kommen, da sie nicht in Atlanta gedreht werden. Dort sind bisher Spider-Man und Guardians of the Galaxy Vol. 2 eingeplant. Letztere sind auf Unterstüzung durch die Avengers eigentlich nicht angewiesen und außerdem bekräftigte Regisseur James Gunn, dass Peter Quill der einzige Mensch im Film sein wird. So bleibt der Spider-Man-Reboot die einzige Möglichkeit für einen Auftritt von Cap und Iron Man. Spider-Man wiederum wird bereits im kommenden Jahr in Captain America: Civil War in das Marvel Cinematic Universe eingeführt.

Apropros Captain America: Der erste Trailer zu Civil War, der in der vergangenen Woche völlig überraschend veröffentlicht wurde, hat einen Rekord gebrochen und wurde innerhalb der ersten 24 Stunden 61 Millionen mal angesehen. Ein neuer Bestwert für Marvel. Bisheriger Rekordhalter war der erste Teaser zu Avengers: Age of Ultron, der 2014 innerhalb des ersten Tages 23 Millionen mal gesehen wurde.

Marvel's The First Avenger: Civil War - Offizieller Trailer | Marvel HD

Nach Civil War und Avengers: Infinity War - Chris Evans ist bereit für mehr Captain America

captain-america.jpg

Captain America

Noch vor einigen Jahren schreckten Schauspieler vor Rollenangeboten der neugegründeten Marvel Studios mit ihren bizarren Superheldenverfilmungen noch zurück - vor allem, weil das Engagement nicht nur einen, sondern meist gleich mehrere Filme umfasste. Heutzutage gehört das Cinematic Universe zu einer der erfolgreichsten Filmreihen und zum großen Vorbild für zig Nachahmer. Chris Evans ist von Anfang an dabei und verkörpert seit 2011 die Rolle von Steve Rogers alias Captain America. Captain America: Civil War gehört mittlerweile zu seinem fünften Marvel-Film, in dem er in einer Hauptrolle zu sehen ist.

Sein aktueller Vertrag umfasst noch die beiden Avengers-Filme Infinity War (2018 & '19). Doch Evans ist gewillt und motiviert, seinen Vertrag zu verlängern, wenn Marvel es wünscht:

"Wenn Marvel mich will, dann bin ich dabei. Ich hatte nie eine derart gute Beziehung mit solch einem beeindruckenden Resumé. Ich habe früher bei Dreharbeiten gedacht 'Hoffentlich wird dieser Film nicht schlecht.'. Bei Marvel geht das gar nicht. Die können nur gute Filme machen. Die Regisseure, Produzenten, Schauspieler und Drehbücher sind toll. Ich fühle mich als Schauspieler wie auf einem großen Spielplatz."

Das war jedoch nicht immer so. Seinen Vertrag als Captain America in The First Avenger unterschrieb er nur sehr zögerlich:

"Es ist echt irrsinnig, wie zurückhaltend ich damals war und zögerte, auf den Zug mit aufzuspringen. Was würde ich mich ärgern hätte ich es nicht gemacht. Überlegt euch das mal. Das hätte ich mir niemals verzeihen können.".Evans' Captain America gehört mittlerweile zu einem der wichtigsten und beliebtesten Charaktere des Marvel Cinematic Universe. Inwieweit Marvel-Studios-Chef Kevin Feige seine angeblichen Pläne durchzieht, nach dem großen Abschluß von Phase 3 das komplette Universum zu rebooten und Charaktere mit neuen Schauspielern zu besetzen, wird sich noch zeigen. Glücklicherweise bleiben noch ein paar Jahre Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen.

Poster zur zweiten Staffel Agent Carter

Die zweite Staffel von Marvels Agentenserie ist bestellt und Sender abc plant reichlich Promotion für Agent Carter zur San Diego ComicCon. Natürlich dürfen da auch neue Posterdesigns nicht fehlen.

Ein brandneuer Fall führt Peggy Carter und Jarvis, ihre rechte Hand, in der zweiten Staffel von New York nach Los Angeles. 

"In Los Angeles hat man diesen unglaublichen Reichtum, Schönheit und Glamour direkt neben Kriminalität. Wir sind sehr vom Film Noir inspiriert," so Produzent Michele Fazekas. "Wir haben einen natürlichen Weg gefunden um Jarvis mit einzubringen. Das ist immer die Schwierigkeit. Er ist kein Agent. Der Fall der ersten Staffel ist vorbei, und die größte Frage für diese Staffel war: Wir lieben Peggy und Jarvis zusammen, das ist eine sehr wichtige Beziehung - wie können wir sie zusammen behalten? Die Story nach LA zu verlegen gab uns da einfach einen gute Möglichkeit."

Pages

Subscribe to RSS - Captain America