Jurassic World 2

Battle At Big Rock: Jurassic-World-Kurzfilm veröffentlicht

Nachdem der Jurassic-World-Kurzfilm Battle At Big Rock am vergangenen Sonntag in den USA im Fernsehen gezeigt wurde, fand er anschließend auch seinen Weg ins Internet. Auf YouTube hat Universal den achtminütigen Film für alle Fans des Franchises veröffentlicht, die sich die Wartezeit auf Jurassic World 3 etwas verkürzen wollen.

Gedreht wurde der achtminütige Film im vergangenen Jahr in Irland. Im Mittelpunkt steht eine vierköpfige Familie (gespielt von André Holland, Natalie Martinez, Melody Hurd und Pierson Salvador), die in einem Nationalpark in Northern California campen geht. Hier stoßen sie auf zwei Dinosaurier, die zu den entflohenen Echsen aus Jurassic World: Das gefallene Königreich gehören.

Das Drehbuch zu Battle at Big Rock stammt aus der Feder von Trevorrow und Emily Carmichael (Pacific Rim Uprising). Die beiden werden auch zusammen den bisher noch titellosen Jurassic World 3 schreiben. Diesen wird Trevorrow nach Teil 1 auch wieder inszenieren. Aufgrund von Terminschwierigkeiten hatte bei Jurassic World: Das gefallene Königreich J. A. Bayona für Trevorrow übernommen. Der Kinostart ist für Sommer 2021 geplant.

Battle at Big Rock | An All-New Short Film | Jurassic World

Jurassic World: Neue Informationen zum angekündigten Kurzfilm

Nachdem in den vergangenen Tagen verkündet wurde, dass am kommenden Sonntag in den USA ein Kurzfilm zu Jurassic World ausgestrahlt wird, wurden nun ein paar weitere Details zum Projekt enthüllt. Die wichtigste Information ist dabei sicherlich, dass Film nach seiner Ausstrahlung beim US-Sender FX direkt im Anschluss auch online veröffentlich wird. Entsprechend dürften auch die Zuschauer außerhalb der USA Battle at Big Rock zu sehen bekommen.

Gedreht wurde der achtminütige Film im vergangenen Jahr in Irland. Im Mittelpunkt steht eine vierköpfige Familie (gespielt von André Holland, Natalie Martinez, Melody Hurd und Pierson Salvador), die in einem Nationalpark in Northern California campen geht. Hier stoßen sie auf zwei Dinosaurier, die zu den entflohenen Echsen aus Jurassic World: Das gefallene Königreich gehören.

Battle at Big Rock schlägt also eine Brücke zum letzten Kinoabenteuer und zeigt die ersten Auswirkungen des Filmendes. Dies war auch die Absicht von Regisseur Colin Trevorrow, dessen Intention es wahr, zu zeigen, was auch in der realen Welt passieren würde, wenn es zu einem solchen Dino-Ausbruch käme. So erklärte Trevorrow in einem Interview mit Collider, dass es vermutlich zunächst zu mehreren kleinen Zwischenfällen kommen würde, wie man sie auch in Battle at Big Rock sehen kann.

Natürlich dürfen bei einem Jurassic-World-Film auch die Dinosaurier nicht fehlen. So wurde bereits bestätigt, dass sich die Zuschauer auf zwei neue Dinos im Film freuen können. Es gibt einen ausgewachsenen Allosaurus und einen Nasutoceratops zu sehen.

Das Drehbuch zu Battle at Big Rock stammt aus der Feder von Trevorrow und Emily Carmichael (Pacific Rim Uprising). Die beiden werden auch zusammen den bisher noch titellosen Jurassic World 3 schreiben. Diesen wird Trevorrow nach Teil 1 auch wieder inszenieren. Aufgrund von Terminschwierigkeiten hatte bei Jurassic World: Das gefallene Königreich J. A. Bayona für Trevorrow übernommen. Der Kinostart ist für Sommer 2021 geplant.

Jurassic World: Kurzfilmausstrahlung angekündigt

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Chris Pratt als Owen mit Blue in Jurassic World 2

In den USA wird am Sonntag ein Kurzfilm zu Jurassic World seine Premiere feiern. Regisseur und Autor Colin Trevorrow kündigte den Film mit dem Namen Battle At Big Rock für den 15. September an. Die Ausstrahlung erfolg auf dem amerikanischen Sender FX. Wie und wann es der Kurzfilm auch nach Deutschland schafft, ist aktuell noch unklar.

Details zum Inhalt halten sich ebenfalls noch in Grenzen. Es steht zu erwarten, dass der Film nach den Geschehnissen von Jurassic World: Das gefallene Königreich spielt. Um was es genau geht, ist aber nicht bekannt. Dafür hat Trevorrow aber zumindest die Darsteller des Kurzfilms bekannt gegeben. So werden in Battle At Big Rock André Holland (Moonlight), Natalie Martinez (End of Watch), Melody Hurd (Fatherhood) und Pierson Salvador (NOS4A2) zu sehen sein.

Das Skript zum Film stammt aus der Feder von Trevorrow und Emily Carmichael (Pacific Rim Uprising). Die beiden werden auch zusammen den bisher noch titellosen Jurassic World 3 schreiben. Diesen wird Trevorrow nach Teil 1 auch wieder inszenieren. Aufgrund von Terminschwierigkeiten hatte bei Jurassic World: Das gefallene Königreich J. A. Bayona für Trevorrow übernommen. Der Kinostart ist für Sommer 2021 geplant.

Kino-Charts 2018: Die einspielstärksten Filme des Jahres

Das neue Jahr steht direkt vor der Tür, der perfekte Zeitpunkt also, um noch einmal einen Blick zurück auf die einspielstärksten Filme des Jahres zu werfen. Die Kinojahrescharts haben sowohl in Deutschland als auch in Hinblick auf die weltweiten Einspielergebnisse einen eindeutigen Gewinner. Abgesehen davon sind aber deutliche Unterschiede zwischen der weltweiten und der deutschen Liste festzustellen. Im heutigen Artikel dreht sich alles um die weltweiten Einspielzahlen. Morgen schauen wir auf die deutschen Top 10.

Wie im vergangenen Jahr waren auch 2018 vier Filme in der Lage, mehr als eine Milliarde Dollar einzuspielen. Nur ein Film knackte allerdings gleich die Marke von zwei Milliarden Dollar. Avengers: Infinity War steht aus diesem Grund unangefochten auf Platz 1 der Liste der einspielstärksten Filme des Jahres 2018.

Auch Platz 2 war in diesem Jahr eine Marvel-Produktion. Black Panther erwies sich vor allem in den USA als Kassenschlager, wo der Film am Ende sogar mehr Geld einspielte als Avengers: Infinity War (700 Millionen Dollar zu 678 Millionen Dollar). Weltweit musste sich Black Panther mit 1,346 Milliarden Dollar aber mit Platz 2 begnügen.

Auf Platz 3 folgt mit Jurassic World: Das gefallene Königreich die einzige Produktion, die 2018 mehr als eine Milliarde einspielen konnte, die nicht von Disney stammt. Insgesamt setzte die Fortsetzung 1,3 Milliarden Dollar an den Kinokassen um. Für die Zahlen des Vorgängers reichte es allerdings nicht, dieser kam 2015 auf 1,671 Milliarden Dollar.

Der vierte Milliarden-Film des Jahres 2017 ist Die Unglaublichen 2. Ähnlich wie Black Panther lief die Animationsfortsetzung besonders gut in den USA. Hier spielte der Film mit 608 Millionen Dollar fast die Hälfte seiner insgesamt 1,24 Milliarden Dollar ein. In den Jahrescharts bedeutet dies Platz 4.

Platz 5 geht mit Venom an eine weitere Comicverfilmung. Die 855 Millionen Dollar dürften bei Sony sicherlich für Freude gesorgt haben. Gleiches gilt sicherlich auch für Paramount und Mission: Impossible – Fallout. Rund 791 Millionen Dollar sind das bisher beste Einspielergebnis für das Franchise.

Auf Platz 7 steht bereits die Comicverfilmung Aquaman. Dieser konnte 748 Millionen Dollar einspielen. Da der Film immer noch in den Kinos läuft, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Aquaman noch ein oder zwei Plätze in den Charts nach oben klettert.

Hier die Top 10:

1. Avengers: Infinity War (2,048 Milliarden Dollar)
2. Black Panter (1,346 Milliarden Dollar)
3. Jurassic World: Das gefallen Königreich (1,3 Milliarden Dollar)
4. Die Unglaublichen 2 (1,242 Milliarden Dollar)
5. Venom (855 Millionen Dollar)
6. Mission: Impossible – Fallout (791 Millionen Dollar)
7. Aquaman (748 Millionen Dollar)
8. Deadpool 2 (735 Millionen Dollar)
9. Bohemian Rhapsody (702 Millionen Dollar)
10. Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen (627 Millionen Dollar)

Interessehalber hier noch ein paar weitere Genre-Filme, die es nicht in die Top 10 geschafft haben: Ant-Man and the Wasp (622 Millionen Dollar), Ready Player One (582 Millionen Dollar), Meg (530 Millionen Dollar), Rampage (428 Millionen Dollar), Solo: A Star Wars Story (392 Millionen Dollar), A Quiet Place (340 Millionen Dollar), Pacific Rim Uprising (290 Millionen Dollar), Tomb Raider (274 Millionen Dollar), Halloween (253 Millionen Dollar), Predator: Upgrade (160 Millionen Dollar).

ILM veröffentlicht VFX Reels zu Avengers, Black Panther und Jurassic World

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Avengers: Infinity War

Avengers Infinity War, Black Panther und Jurassic World: Das gefallene Königreich gehören zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres. Anteil an der Entstehung der Filme hatte auch das Special-Effects-Unternehmen Industrial Light and Magic (besser bekannt als ILM). Dieses veröffentlichte nun vier Videos, in denen man einen Einblick in die Entstehung der Effekte gab. Ebenfalls beteiligt war ILM an den Filmen Ready Player One und Solo: A Star Wars Story. Auch hierfür wurden Videos veröffentlicht.

ILM wurde 1975 von George Lucas gegründet und ist eine Sparte von Lucasfilm. Entsprechend konnte sich das Unternehmen zu Beginn vor allem durch die Star-Wars-Filme einen Namen machen. Mit dem Verkauf von Lucasfilm im Jahr 2012 ging auch ILM in den Besitz von Disney über. Aktuell ist das Unternehmen mit den arbeiten an Avengers: Endgame beschäftigt, der im April 2019 in die Kinos kommt.

Der Vorgänger Avengers: Infinity War konnte in diesem Jahr 2,047 Milliarden Dollar einspielen und ist damit der finanziell einspielstärkste Film. Black Panther und Jurassic World: Das gefallene Königreich gelangen immerhin der Sprung über die Marke von einer Milliarde Dollar. Mit 1,3 Milliarden Dollar steht die Fortsetzung zu Jurassic World auf Platz 3 der Kino-Jahrescharts, knapp hinter Black Panther mit 1,34 Milliarden Dollar.

Behind the Magic: The Visual Effects of Avengers: Infinity War

Behind the Magic: Jurassic World: Fallen Kingdom - Environments

Behind the Magic: Jurassic World: Fallen Kingdom - Dinosaurs

Behind the Magic - The Visual Effects of Black Panther

Behind the Magic: The Visual Effects of Ready Player One

Behind the Magic - Solo: A Star Wars Story - Corellia Chase

Behind the Magic - Solo: A Star Wars Story - Kessel Run

Einspielergebnis: Avengers, Deadpool 2 & Jurassic World - Die erfolgreichsten Filme des Sommers

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Avengers: Infinity War

Der Blockbustersommer 2018 ist offiziell vorbei. Traditionell zählen die Monate zwischen dem 1. Mai und dem Labour-Day (Tag der Arbeit) am ersten Montag im September zu der ertragreichsten Zeit im Jahr für die Filmstudios, was dazu führt, dass viele namhafte Filme in diesem Zeitraum an den Start gehen.

In diesem Jahr eröffnete Disney den Blockbuster-Sommer schon eine Woche eher, indem man Avengers: Infinity War bereits am letzten Aprilwochenende in die Kinos brachte. Da der Film aber den Großteil seiner Einnahmen während der traditionellen Blockbuster-Sommerzeit erzielte, zählen wir ihn in der diesjährigen Liste der einspielstärksten Filme dazu.

Mit über 2 Milliarden Dollar ließ das dritte Avengers-Abenteuer jegliche Konkurrenz hinter sich und steht unangefochten auf Platz 1. Generell lief es für Disney in diesem Sommer wieder alles andere als schlecht. Mit Die Unglauchlichen 2, Ant-Man and the Wasp und sogar Solo: A Star Wars Story haben es drei weitere Filme in die Top 10 des Blockbuster-Sommers geschafft. Allein diese vier Kinostarts kreierten ein Einspielergebnis von über 4 Milliarden Dollar.

Bei Universal dürfte man sich ebenfalls nicht beklagen. Jurassic World: Das gefallene Königreich kam zwar an die Zahlen des Vorgängers nicht heran. Mit 1,3 Milliarden Dollar reichte es aber trotzdem zum zweiterfolgreichsten Film des Sommers. Auch Fox und Paramount sind durch Deadpool 2 und Mission: Impossible – Fallout mit zwei Fortsetzungen vertreten. Bei Warner Bros. setzte man dagegen im Sommer voll auf Monster-Action und war mit Rampage und Meg ebenfalls nicht unerfolgreich. Hier die internationalen Top 10 in der Übersicht:

Platz 1 – Avengers: Infinity War (2,046 Milliarden Dollar)
Platz 2 – Jurassic World: Das gefallene Königreich (1,3 Milliarden Dollar)
Platz 3 – Die Unglaublichen 2 (1,116 Milliarden Dollar)
Platz 4 – Deadpool 2 (734 Millionen Dollar)
Platz 5 – Mission: Impossible – Fallout (649 Millionen Dollar)
Platz 6 – Ant-Man and the Wasp (597 Millionen Dollar)
Platz 7 – Hotel Transsilvanien 3 - Ein Monster Urlaub (486 Millionen Dollar)
Platz 8 – Meg (467 Millionen Dollar)
Platz 9 – Rampage (426 Millionen Dollar)
Platz 10 – Solo: A Star Wars Story (392 Millionen Dollar)

Dass die Kinos in Deutschland in diesem Sommer einige Probleme hatten, haben wir schon vor ein paar Wochen berichtet. Entsprechend haben es auch nur sieben Filme in diesem Sommer geschafft, die Marke von 1 Million Zuschauer zu überspringen. Die Spitzenpositionen gleichen dabei der internationalen Top-Liste. Lediglich Die Unglaublichen 2 fehlt in den Top 4, was allerdings auch daran liegt, dass das Pixar-Abenteuer hierzulande erst am 27. September anläuft. Hier die deutschen Top 10 des Sommers:

Platz 1 – Avengers: Infinity War (3,38 Millionen Besucher)
Platz 2 – Jurassic World: Das gefallene Königreich (2,38 Millionen Besucher)
Platz 3 – Deadpool 2 (2,23 Millionen Besucher)
Platz 4 – Hotel Transsilvanien 3 - Ein Monster Urlaub (2,06 Millionen Besucher)
Platz 5 – Mama Mia – Here We Go Again (1,97 Millionen Besucher)
Platz 6 – Solo: A Star Wars Story (1,37 Millionen Besucher)
Platz 7 – Mission: Impossible – Fallout (1,09 Millionen Besucher)
Platz 8 – Ocean's 8 (778.000 Besucher)
Platz 9 – Ant-Man and the Wasp (776.000 Besucher)
Platz 10 – Sauerkrautoma (731.000 Besucher)

Einspielergebnis - Jurassic World 2 peilt die Milliarde an

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Chris Pratt als Owen mit Blue in Jurassic World 2

Rund einen Monat nach dem deutschen und zwei Wochen nach dem US-Kinostart befindet sich Jurassic World: Das gefallene Königreich auf dem Weg, die Marke von einer Milliarde Dollar zu überspringen. Die Dino-Fortsetzung spielte am vergangenen Wochenende in den USA noch einmal 60 Millionen Dollar ein, was gleichzeitig auch Platz 1 in den Kinocharts bedeutet.

Insgesamt steht der Film in den Vereinigten Staaten nun nach zwei Wochen bei 264,8 Millionen Dollar. Dazu kommen weitere 667,6 Millionen Dollar von den Kinomärkten außerhalb der USA, sodass sich ein Gesamteinspielergebnis von 932 Millionen Dollar ergibt.

Auch in Deutschland steht Jurassic World 2 weiterhin an der Spitze der Charts, was aber auch der mangelnden Konkurrenz zuzuschreiben ist. Die deutsche Nationalmannschaft mag nicht mehr bei der Weltmeisterschaft dabei sein, in den deutschen Kinos gibt es trotzdem weiterhin keine namenhaften Neustarts. So reichten Jurassic World 2 160.000 Zuschauer und 1,75 Millionen Euro, um sich Platz 1 in den Charts zu sichern. Der einzige andere Film, der am Wochenende überhaupt sechsstellige Besucherzahlen geschrieben hat, war Ocean's 8 mit 105.000 Besucher, wodurch rund 900.000 Euro eingenommen wurden.

Einspielergebnis: Jurassic World 2 startet in den USA mit 150 Millionen Dollar

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Chris Pratt als Owen mit Blue in Jurassic World 2

Jurassic World: Das gefallen Königreich läuft schon seit einigen Wochen in den deutschen Kinos. In den USA startete die Fortsetzung dagegen erst am vergangenen Wochenende. Mit 150 Millionen Dollar zum Auftakt gelang in den Vereinigten Staaten ein Kinostart, mit dem das Studio Universal sehr zufrieden sein dürfte. Auch wenn man das Ergebnis des Vorgängers (208 Millionen Dollar) nicht erreicht, läuft es für Das gefallene Königreich alles andere als schlecht an den Kinokassen.

Insgesamt steht der Film mittlerweile bei 711 Millionen Dollar. Besonders in China kommen die Dinos besonders gut an. Hier konnte die Fortsetzung in ihrer zweiten Woche die Marke von 200 Millionen Dollar knacken. In Deutschland steht Jurassic World: Das gefallen Königreich in der dritten Woche in Folge an der Spitze der Kinocharts. Trotz Fußballweltmeisterschaft wollten 245.000 Besucher den Film sehen, wodurch rund 2,6 Millionen Euro eingespielt wurden. Insgesamt konnte Jurassic World 2 hierzulande mittlerweile 1,5 Millionen Karten verkaufen.

Die Fortsetzung zu Die Unglaublichen schlägt sich ebenfalls weiterhin sehr gut. Mit weiteren 80,9 Millionen Dollar steht der Film in den USA nun nach zwei Wochenenden bereits bei 350 Millionen Dollar. Dazu kamen in der vergangenen Woche weitere 56,8 Millionen Dollar, nachdem Die Unglaublichen 2 auch in China, Thailand und Indien angelaufen war. Weltweit steht der Film damit aktuell bei 485 Millionen Dollar. Europa inklusive Deutschland muss sich dagegen weiterhin gedulden. In den deutschen Kinos startet Die Unglaublichen 2 am 27. September.

Das Leben findet wieder einen Weg - Kritik zu Jurassic World 2: Das gefallene Königreich

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Szenenbild aus Jurassic World 2

Drei Jahre sind nach den Ereignissen auf der Isla Nublar vergangen, die Dinosaurier führen ein ungestörtes Leben auf der Insel. Jedoch wird der Vulkan auf der Insel wieder aktiv und droht, die friedliche Idylle zu zerstören. Die ehemalige Parkmanagerin Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) soll mit der Hilfe von Owen (Chris Pratt) eine Expedition dabei unterstützen, die Tiere von der Insel zu retten. Beide ahnen jedoch nicht, dass es dabei nicht unbedingt um das Wohlergehen der Dinosaurier geht …

Zugegeben, die Ausgangssituation zu Jurassic World: Das gefallene Königreich erinnert ein wenig an Vergessene Welt: Jurassic Park. Auch hier setzt die Geschichte nach einem Vorfall im Dinosaurier-Park an. Und dennoch schafft die Fortsetzung zu Jurassic World es, neue Wege einzuschlagen.

"Rettet die Dinos! Die Dinos müssen gerettet werden!"

Neu ist, dass das Wohl der Dinosaurier jetzt auf politischer Ebene diskutiert wird. Immerhin muss gleich zu Beginn der US-Senat darüber entscheiden, ob man die Isla Nublar evakuieren oder der Natur ihren Lauf lassen sollte. Ärgerlich hierbei ist, dass bereits der Anfang der Geschichte eine latent unglaubwürdige charakterliche Entwicklung bei Claire präsentiert. War sie in Teil 1 noch eine gewinnorientierte Geschäftsfrau, ist sie nun eine Dinosaurier-Aktivistin, der das Wohlergehen und die Rettung der Wesen am Herzen liegt. An sich ein schöner Gedanke, jedoch ist diese Entwicklung plötzlich und nicht komplett nachvollziehbar. Aber: Bei Jurassic Park und auch Jurassic World musste das Publikum im Laufe der Jahre öfter mal das Logik-Auge zudrücken … schließlich baut nicht jeder einen Park auf eine Insel, auf der sich ein aktiver Vulkan befindet.

Ebenfalls neu ist, dass Das gefallene Königreich in nicht einmal der Hälfte der Laufzeit einen fast kompletten Film erzählt. Im rasanten Tempo erlebt der Zuschauer, wie es den Dinosauriern ergangen ist, begleitet ihre (vermeintliche) Rettungsaktion und bekommt ein Gefühl davon, wie es ausgesehen haben muss, als sie ausgestorben sind. All dies haut einem der Film in knappen 45 Minuten um die Ohren und lässt so gut wie keine Atempause. Dabei spart Regisseur J. A. Bayona nicht mit bildgewaltigen Momenten. Mal subtil düster in der Eröffungssequenz, die einen wohligen Gruselmoment kreiert. Und dann wiederum fährt er alles auf, was so ein Bilderbuch-Vulkanausbruch für die Leinwand braucht.

Wer nicht lieb ist, kommt zu den Dinos in den Keller!

Jedoch kommt die Geschichte dann mit einer Vollbremsung zum Stehen. Es war nicht die cleverste Entscheidung, den anschließenden Haupthandlungsort von der Insel in ein Herrenhaus zu verlegen. Immerhin ein Herrenhaus mit einem gewaltigen Keller - irgendwo müssen die Dinosaurier schließlich reinpassen. Allerdings wirkt dieser Schauplatzwechsel wie ein Bruch, sowohl im Erzähltempo als auch in der Atmosphäre. Präsentierte der Film vorher noch große Bilder, reduziert sich die zweite Hälfte von Das gefallene Königreich auf klaustrophobisch anmutende Sets, um die nötige Spannung für den Rest der Handlung aufrecht zu erhalten. Dabei bleibt jedoch ein Großteil des bekannten Jurassic-Gefühls auf der Strecke, lediglich die verschiedenen Variationen des bekannten Jurassic-Themas erinnern im Score daran, welchen Film man sich gerade ansieht. Den Dinos bleibt in dem Gewirr um Millionengeschäfte in der zweiten Halbzeit eine reduzierte Nebenrolle, lediglich das Finale geht nochmals in die Vollen.

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Chris Pratt als Owen mit Blue in Jurassic World 2

Es ist der Darstellerriege zu verdanken, dass sich der Film über die gesamte Handlung trägt und spürbare Längen der Geschichte vermeidet. Bryce Dallas Howard ist sichtlich erleichtert darüber, keinen Sprints in High Heels mehr hinlegen zu müssen; Regisseur Bayona hat entsprechend dafür gesorgt, auf die größere Auswahl in Claires Schuhschrank hinzuweisen. Leider ist Howard aber auch anzumerken, dass selbst sie einige Probleme mit der plötzlichen Wandlung von Claire hat. Immer wieder möchte die geschäftstüchtige Parkmanagerin vom Zügel gelassen werden, sodass die emotionalen Momente Claires mitunter aufgesetzt wirken. Hier hat das Drehbuch schlicht nicht genügend Raum für die Figur gelassen.

Routiniert hingegen liefert Chris Pratt das ab, was das Publikum von ihm erwartet. Charmant, witzig, aber auch clever rennt, kämpft und diskutiert er sich durch alles, was sich ihm in den Weg stellt. In den passenden Momenten darf Owen dann seine softere Seite zeigen, sodass die Figur glaubwürdiger wirkt als noch in Teil 1 - die Reduzierung des Machoverhaltens dürfte hier ebenfalls einen großen Anteil haben.

Ganz nebenbei greift Das gefallene Königreich moralischen Fragestellungen auf. Wie weit darf die Genforschung letztendlich gehen? Was für Möglichkeiten haben Gruppierungen mit dem entsprechenden Kapital im Hintergrund? Und sollte ein US-Senat in der Tat darüber entscheiden dürfen, ob gleich mehrere Arten geopfert werden? Allerdings gibt die Geschichte keine abschließende Antwort auf diese Fragen - und sorgt damit für ausreichend Diskussionsstoff nach dem Kinobesuch. Dazu benötigt es auch nicht den kurzen Gastauftritt Jeff Goldblums, um sicherzugehen, dass das Leben einen Weg findet.

Fazit

Jurassic World: Das gefallene Königreich bietet sämtliche Zutaten, die es für einen unterhaltsamen Kinobesuch an einem verregneten Sommertag braucht. Einzelne Bestandteile dieser Mixtur hat das Publikum zwar schon gesehen, dennoch geht die Rechnung der Kurzweil auch für diesen Teil mit der Dinosaurier-Saga auf.

Jurassic World: Das gefallene Königreich - Trailer deutsch/german HD

Jurassic World: Fallen Kingdom - Official Trailer [HD]

Jurassic World 2: Das gefallene Königreich - Neues Poster mit noch mehr Dinos veröffentlicht

Kurz vor dem weltweiten Kinostart von Jurassic World: Das gefallene Königreich hat Universal Pictures noch einmal eine Promo-Schippe draufgelegt und ein neues Poster veröffentlicht. Auf diesem sind allerdings nicht die Hauptdarsteller Chris Pratt oder Bryce Dallas Howard zu erkennen, sondern jede Menge Dinos aller Art, die heimlichen Stars des Sequels.

Das Design des Posters hat jedoch eine andere Ästhetik als die zuvor gezeigten: Es ist im klassischen Filmposter-Stil der 50er und 60er Jahre gehalten. Ein T-Rex schaut dem Betrachter direkt ins Gesicht und die schiere Anzahl der Riesenechsen vermittelt den Eindruck, als hätten diese bereits die Welt zurückerobert. Der Grund für die geänderte Ästhetik: Der Grafikdesigner und erklärter Fan der Dino-Reihe Nima Neemz Nakhshab hat sich bereiterklärt, ein Poster zu gestalten, wie Regisseur J.A. Bayona über Twitter mitteilte.

In den Hauptrollen des Films sind erneut Bryce Dallas Howard und Chris Pratt zu sehen. Jeff Goldblum nimmt die Rolle des Mathematikers und Chaosforschers Dr. Ian Malcolm aus Jurassic Park und der Fortsetzung Vergessene Welt: Jurassic Park wieder auf.

Darüber hinaus gehören Geraldine Chaplin (Doktor Schiwago), B.D. Wong (Gotham), Toby Jones (Wayward Pines), Rafe Spall (Prometheus), Daniella Pineda (The Detour), James Cromwell (L.A. Confidential) und Ted Levine (Shutter Island) zum Cast.

Das Drehbuch zur Fortsetzung stammt von Derek Connolly. Produziert wird der Film von Steven Spielberg, Frank Marshall und Colin Trevorrow, dem Regisseur des ersten Teils. Die Regie übernahm Juan Antonio Bayona (Sieben Minuten nach Mitternacht).

In den Kinos startet der Film am 6. Juni.

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