Star Trek: Picard

Star Trek: Picard - Vier Castmitglieder bestätigen ihren Abschied nach Staffel 2

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Star Trek: Picard

Die Geschehnisse in Finale der 2. Staffel von Star Trek: Picard hatten es bereits deutlich gemacht, dass sich mehrere Mitglieder des Ensembles nach der Staffel verabschieden werden. In den vergangenen haben sich nun auch Santiago Cabrera, Allison Pill, Evan Evagora und Isa Briones zu Wort gemeldet und ihren Abschied verkündet.

Alle vier Darsteller waren in beiden bisherigen Staffeln mit von der Partie. Cabrera spielte den Schiffscaptain Cristobal Rios, der im Finale der 2. Staffel die Entscheidung traf, im Jahr 2024 zu bleiben. Allison Pills Agnes Jurati hatte dagegen als neue Borg-Königin ihre Bestimmung gefunden und auch ihre Geschichte scheint auserzählt. Gleiches gilt auch für den von Evan Evagora gespielten Romulaner Elnor, der im Staffelfinale von den Toten zurückkehrte und nun als Kadett ohne Picard neue Abenteuer erlebt. Darstellerin Isa Briones verabschiedet sich ebenfalls, sie hatte in Staffel 1 die Androidin Soji und in Staffel 2 die geklonte Korre gespielt.

Mit dem Ausstieg des Quartetts sind in der bereits abgedrehten 3. Staffel nur noch Michelle Hurd als Raffi und Jeri Ryan als Seven of Nine aus Picards Crew mit von der Partie. Auch Orla Brady als Laris scheint nur noch eine kleine Rolle zu spielen. Die Darstellerin verkündete im vergangenen September nur wenige Tage nach Drehbeginn der 3. Staffel, dass für sie der Dreh bereits abgeschlossen ist.

Komplett auf sich allein gestellt wird Jean-Luc Picard trotz der vielen Abschiede allerdings nicht sein. So gab Paramount+ bereits vor einigen Wochen bekannt, dass die 3. Staffel mehrere bekannte Charaktere aus Star Trek: Das nächste Jahrhundert zurückbringen wird. So können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit Jonathan Frakes, Marina Sirtis, Brent Spiner, LeVar Burton, Michael Dorn und Gates McFadden freuen. Nicht dabei ist dagegen Wil Wheaton. Der Darsteller nahm im Finale der 2. Staffel von Picard seine Rolle als Wesley Crusher für einen Cameo wieder auf. Dies wird allerdings auch sein einziger Auftritt bleiben.

Wann konkret die 3. und gleichzeitig abschließende Staffel von Star Trek: Picard ihre Premiere feiern wird, ist bisher nicht bekannt.

Abschied - Kritik zum Staffelfinale von Star Trek: Picard 2.10

SPOILER

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Mit der zehnten Episode kommt die 2. Staffel von Star Trek: Picard zu ihrem Abschluss. Unter dem passenden Titel "Abschied" bringen die Autoren viele offene Stränge zusammen und setzten auf ein emotionales Ende. Inwiefern das tatsächlich funktioniert, steht jedoch auf einem anderen Blatt. In "Abschied" wird wieder einmal deutlich, was eines der großen Probleme der neuen Star-Trek-Ära unter Alex Kurtzman ist. Den Serienmachern geht es verstärkt darum, emotionale oder coole Momente zu kreieren. Logik, Nachvollziehbarkeit und Kanon werden dann gern einmal hinten angestellt. Letztere scheint ohnehin vor allem dazu da zu sein, um mit Fanservice Punkte zusammeln, wird aber gern mal in allen anderen Aspekten der Geschichte ignoriert.

Ob "Abschied" für den Zuschauer funktioniert, hängt daher stark davon ab, ob einem Emotionen reichen. So kann die Episode durchaus mit einigen emotionalen Momenten punkten. Dem gegenüber stehen allerdings auch wieder jede Menge Logiklöcher und inhaltliche Entscheidungen, die einen nur den Kopf schütteln lassen. Ein Gefühl, das in der neuen Star-Trek-Ära mittlerweile nur zu vertraut ist.

Die unnötigen zwei Picards

Nachdem die Gefahr durch die Borg-Königin gebannt ist, machen sich Picard und seine Mitstreiter auf den Weg, um Adam Soong zu stoppen. Dieser Handlungsstrang zeigt noch einmal sinnbildlich, was das Problem von Star Trek: Picard ist. Auf dem Papier klingt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem sich Tallinn schließlich opfert, nachdem sie zuvor ein emotionales Aufeinandertreffen mit Renée Picard hatte, durchaus spannend. Die Umsetzung ist allerdings sehr wirr geraten und wirkt extrem gewollt.

Dies beginnt bereits damit, dass Soong innerhalb von Stunden von der Pampa in Frankreich zurück nach Kalifornien reist. Dieselbe Strecke, für die Picard und Co wohlgemerkt einen Transporter nutzen. Anschließend wird er mit einer der fadenscheinigsten Begründungen überhaupt wenige Minuten vor dem Start zu einer Astronautin vorgelassen, die er dann auch noch umständlich mit einem Nervengift tötet. Gleichzeitig fällt Tallinn nichts Besseres ein, als einfach Renée Platz einzunehmen, um sich an ihrer Stelle töten zu lassen, einfach weil die Autoren entschieden haben, dass es einen tragischen Tod geben muss. Ein simpler Phaser mit Betäubungsfunktion hätte ausgereicht, Soong zu stoppen.

Gleichzeitig muss man bei dieser Szene festhalten, dass Picard in seiner eigenen Serie wieder einmal nur die Randfigur spielt. Bereits in der vorherigen Episode wurde die Gefahr, die von der Borg-Königin ausging, nicht von Jean-Luc, sondern von Agnes, Seven und Raffi gelöst. Picard war währenddessen damit beschäftigt, Visionen zu haben. Im Staffelfinale übernimmt nun Tallinn das Zepter, und für Jean-Luc bleibt wieder nur die Rolle des Zuschauers.

Raffi, Rios und Seven dürfen zumindest den Backup-Plan von Soong stoppen. Hier hat man allerdings eher das Gefühl, dass die Szene dafür da ist, künstlich Spannung aufzubauen und vor allem den Figuren irgendetwas zu tun geben soll. Etwas, das nicht zum ersten Mal in dieser Staffel passiert.

Hauptsache Fanservice

Nachdem die Europa Mission gerettet wurde, ist es dann noch einmal an der Zeit für etwas Fanservice. Adam Soong muss lernen, dass seine Klon-Tochter Kore sein Lebenswerk zerstört hat und er nun vor dem Nichts steht. Doch natürlich hat er noch ein Ass im Ärmel beziehungsweise eine Akte im Schrank und diese trägt den Namen Projekt Khan. Szenen wie diese sind ein Grund, warum Fanservice einen schlechten Ruf hat. Letztendlich geht es nur darum, den Star-Trek-Fans noch einmal irgendeinen vertrauten Namen zu zeigen. Es hätte auch einfach Fanservice auf dem Umschlag stehen können, das wäre ähnlich nachvollziehbar gewesen.

Doch ist der Erwähnung von Khan nur der Auftakt, denn kurz darauf, dürfen sich die Zuschauer über ein Wiedersehen mit Wil Wheaton in seiner Rolle als Traveler Formerly Known As Will Crusher freuen. Auch hier muss man aber leider festhalten, dass der Auftritt seine gewünschte Wirkung verfehlt. Dies beginnt zunächst damit, das Crusher auf Kore Soong trifft, eine der unwichtigsten Nebenfiguren, mit der man als Zuschauer in der ganzen Staffel gefühlt zehn Minuten verbracht hat. Dazu will der Monolog auch nicht wirklich zünden. Zumindest in der englischen Originalversion wirkt es eher so, als würde man Wil Wheaton und nicht Will Crusher zu hören.

Abschied von 2024

Während der Fanservice und die Auflösung rund um Renée Picard nicht überzeugen können, hat die Episode aber zumindest noch ein Highlight zu bieten. Das finale Aufeinandertreffen von Q und Picard. Hier kommen tatsächlich Emotionen auf und das Gespräch zwischen den beiden macht wieder deutlich, was in der Staffel drin gewesen wäre. Auch zeigt John de Lancie noch einmal und vermutlich auch zum letzen Mal, wie gut er in der Rolle des Q ist. Selbst die Erklärung für sein Eingreifen ist nachvollziehbar, wenn man bestimmte Kanonaspekte (Q sollte eigentlich einen Sohn haben) und die Art und Weise, wie er die ganze Sache aufgebaut hat, mal außen vor lässt.

Wenig überraschend schickt Q Picard und seine Crew dann schließlich wieder zurück in ihre Zeit, allerdings nicht, bevor sich Rios nicht dann doch zum Verbleib im Jahr 2024 entscheidet. Die komplette Storyline rund um ihn wirkt auch an dieser Stelle wieder extrem über das Knie gebrochen. So will man Rios nicht wirklich glauben, wenn er meint, dass er nicht in die Zukunft gehört, vor allem nach seiner Entwicklung zwischen Staffel 1 und 2. Staffel-1-Rios, der allein auf einem Schiff mit Hologrammen lebt, mag eine solche Entscheidung treffen, für Sternenflotten-Captain Rios wirkt sie unrealistisch. Dass die Autoren am Ende dann durch Guinan noch versuchen, dem Zuschauer zu erzählen, dass Rios ein gutes Leben hatte, macht die Sache auch nicht besser. Wir reden hier schließlich von der Zeit des 3. Weltkriegs.

Zurück in die Zukunft

Picard und Co finden sich schließlich zurück auf der Stargazer und es kommt die wenig überraschende Demaskierung von Agnes. Während von dieser Entwicklung vermutlich niemand überrascht wurde, sieht es bei der Optik etwas anders aus. Das Kostüm von Agnes als Borg-Königin wirkt extrem billig. Gerade im Vergleich zu den Kostümen, welche die Star-Trek-Macher der 1990er auf die Beine gestellt haben, ist dies schon sehr fragwürdig.

Noch schlimmer ist jedoch, dass plötzlich aus dem Nichts eine Bedrohung aus dem Hut gezaubert wird, die Milliarden von Lebewesen bedroht und dann auch noch in fünf Minuten direkt wieder aufgelöst wird. Hier spürt man beinah, wie die Autoren eine "coole" Szene schaffen wollten, in der dann plötzlich die Sternenflotte gemeinsam mit den Borg sich dieser Bedrohung entgegenstellt und einer vermeintlich epischer Moment entsteht. Die Umsetzung ist jedoch alles andere als gut.

Gleichzeitig werden in den letzten Minuten noch ein paar Charakterarcs aufgelöst. So wird Seven beispielsweise aus dem Stegreif zum Captain befördert. Zwar ist es nett, Seven auf dem Captainstuhl zu sehen, gut erzählt ist die Sache aber ebenfalls nicht. Dass Seven überhaupt Interesse an einem Sternenflottenpost hat, wurde erstmals in Folge 9 angesprochen, eine Folge später bekommt sie ihn dann einfach geschenkt und dies wohlgemerkt von jemandem, der bei dem Gespräch überhaupt nicht dabei war.

Darüber hinaus wird auch Elnor zurück in die Welt der Lebenden geholt. Der romulanische Kandett darf also weiterhin sein Schwert schwingen. Für Picard gibt es ebenfalls noch ein Happy End, und er kommt gerade rechtzeitig, um Laris vor ihrem Abschied abzuhalten. Wer übrigens auf eine Erklärung gehofft hat, warum Tallinn und Laris identisch aussehen, der wird im Staffelfinale enttäuscht. Stattdessen endet die Episode mit einer romantischen Kamerafahrt.

Staffelfazit

Letztendlich ist es bei Star Trek wie bei Und täglich grüßt das Murmeltier. Die Staffeln starten hoffnungsvoll, man denkt sich "Vielleicht bekommen sie jetzt die Kurve" und dann setzt spätestens ab der Staffelmitte die Ernüchterung ein. Die 2. Staffel erweist sich am Ende inhaltlich auf einem kaum besseren Niveau als Staffel 1. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Handlung sich nicht über zehn Episoden trägt. Vor allem im Mittelteil wurde dies sehr deutlich.

Auch das grundsätzliche Setting und das generelle Mantra, es mit Logik und Nachvollziehbarkeit nicht zu ernst zu nehmen, erweisen sich wieder einmal als Stolpersteine. Allein die Entscheidung, dass Picard im Jahr 2024 einen Flug zu einem Jupitermond sicherstellen soll, zeigt, wie viele komische Entscheidungen die Autoren getroffen haben. Lediglich den Darstellern kann man kaum einen Vorwurf machen, die noch das Beste aus dem Material herausholen. Wenn Staffel 2 von Picard gegenüber Staffel 1 vielleicht doch etwas die Nase vorn hat, dann liegt das primär an den Darstellern.

Das Versteckspiel - Kritik zu Star Trek: Picard 2.09

SPOILER

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Mit "Das Versteckspiel" bringen die Autoren von Star Trek: Picard in der vorletzten Episode der 2. Staffel einige Handlungsstränge zu einem Ende. Allerdings erweist sich der Weg zum Ziel in einigen Fällen als etwas holprig. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Handlung in den vergangenen drei Episoden extrem vor sich hin plätscherte, stellt sich die Frage, wieso man diese Zeit nicht sinnvoller investiert hat. Vor allem die Auflösung um die Borg-Königin fällt hier besonders negativ auf.

Die Episode beginnt mit dem Angriff der Borg-Königin und ihrer neuen Armee auf die La Sirena. Hier dürfte der aufmerksame Besucher zunächst einmal die berechtigte Frage stellen, warum die Armee sich nicht einfach direkt in das Schiff beamt, schließlich hat die Borg-Königin die Kontrolle über die Transporter. Auch sonst sollte man über die Taktiken der Borg-Söldner nicht zu genau nachdenken. So sind die Söldner beispielsweise extrem freundlich und signalisieren permanent ihren Standort mit der Hilfe grüner Zielsucher.

Zudem fällt in "Das Versteckspiel" wieder einmal das Budget der Serie negativ auf. Vieles an der Episode wirkt sehr günstig produziert, was vor gerade im Vergleich zu Star Trek: Discovery doch sehr verwunderlich ist. So spielt ein Großteil der Episode nicht nur bei Nacht, wobei einem hier durchaus Erinnerungen an die Schlacht von Winterfell kommen können, es sind kaum mehr als vier oder fünf Personen gleichzeitig vor der Kamera. Dazu halten sich die Effekte arg in Grenzen, sodass die ganze Episode einen etwas billigen Eindruck hinterlässt.

Die einsame Königin der Borg

Während Picard und seine Crew außerhalb des Schiffes die Söldner der Borg-Königin aufzuhalten, nimmt im Inneren Agnes den Kampf auf. Die Erklärung, warum sie nun plötzlich wieder mehr Zugriff auf ihren Körper hat, ist ähnlich hanebüchen wie zuvor die, mit der die Kontrollübernahme der Königin erklärt wurde. Auch der Auftritt von Elnors Hologramm wirkt etwas arg gewollt, gibt aber zumindest Raffi die Chance sich zu entschuldigen.

Agnes gelingt es zunächst, zu verhindern, dass die Borg-Königin die Kontrolle über das Schiff übernimmt und auch Hologramm-Elnor macht ihr das Leben schwer. Die Sache dreht sich schließlich, als auch Seven und Raffi auf das Schiff gelangen und Seven tödlich verletzt wird. Was folgt, ist der finale Schritt in der Entmystifizierung der Borg, die einmal einer der faszinierendsten Bösewichte in Star Trek waren.

Im Gespräch mit Agnes werden die Motive der Borg-Königin am Ende auf simple Einsamkeit reduziert. "Sie will doch nur geliebt werden" ist leider eine sehr enttäuschende Enthüllung rund um die Picards einstigen Erzfeind. Dass Agnes und die Borg-Königin anschließend miteinander verschmelzen, um die zu erwartende Zeitschleife mit dem Staffelauftakt zu kreieren, ändert dann auch nicht mehr viel. Auch muss man festhalten, dass die Königin sich viel zu einfach überzeugen ließ. Hier verschenkten die Autoren die Möglichkeit, Agnes bereits in den vergangenen Folgen irgendwie die Grundlage für diese Entwicklung legen zu lassen. Gerade weil in den vorherigen Episoden so wenig passierte, ist dies umso ärgerlicher.

Picards Kindheitstrauma enthüllt

Picard muss sich währenddessen sowohl gegen die Versuche von Soong wehren, ihn töten zu wollen, als auch sein Kindheitstrauma bewältigen. Erneut setzen die Autoren dabei auf Flashbacks in seine Kindheit, die in dieser Episode aber noch störender als bisher sind. So wird der eigentliche Spannungsbogen mehrfach unterbrochen, um den Zuschauern Picards Trauma zu präsentieren. Dieses steht zudem auf extrem wackligen Beinen, schließlich erscheint es unwahrscheinlich, dass man als Zuschauer erstmals von einem Picard in seinen 90ern erfährt, dass er sich für den Selbstmord seiner Mutter verantwortlich macht.

Immerhin ist aber auch dieses Rätsel gelöst, sodass sich das Staffelfinale auf Soong und dessen Versuch, die Europa Mission zu stoppen fokussieren dürfte. Im Falle von Soong muss man allerdings festhalten, dass dieser mittlerweile komplett in die Klischeekiste abgerutscht ist und fleißig vor sich hin monologisiert. Das hilft es auch wenig, dass Brent Spiner die Rolle spielt.

Seven akzeptiert sich selbst

Neben Picard wird auch Seven mit ihrem inneren Konflikt in "Das Versteckspiel" konfrontiert. Ähnlich wie bei dem Agnes-Handlungsstrang erfolgt die Auflösung hier aber ebenfalls sehr abrupt und man hätte sich im Vorfeld einen besseren Aufbau gewünscht. So verbrachte Seven einen großen Teil der letzten Folgen praktisch an der Seitenlinie und fungierte eher als Stichwortgeberin. Dass ihr einstiges Dasein als Borg ihr immer noch Probleme bereitet, wurde lediglich in den ersten Folgen angedeutet, eine wirkliche Ausarbeitung fand aber nie wirklich statt. Entsprechend wurde hier wieder einmal einiges an Potenzial verschenkt.

Währenddessen ist Rios weiterhin zwischen seiner Anziehung zu Teresa Ramirez und seiner Verpflichtung als Sternenflottenoffizier hin und hergerissen. In "Das Versteckspiel" gewinnt zwar zunächst noch die Pflicht, wirklich das letzte Wort scheint hier aber noch nicht gesprochen. Viel deutet daraufhin, dass die Autoren auch Santiago Cabrera aus der Serie schreiben. Eventuell will man so Platz für die Rückkehr der alten Garde in Staffel 3 machen. Spätestens in der nächsten Woche dürfte seine Schicksal dann geklärt sein.

Fazit

Holprig, holprig bewegt sich die 2. Staffel von Star Trek: Picard auf ihr Finale zu. "Das Versteckspiel" bringt zwar einige Handlungsfäden zusammen und löst auch die Geschichte rund um die Borg-Königin, wirklich überzeugend gelingt dies jedoch nicht.

Gnade - Kritik zu Star Trek: Picard 2.08

SPOILER

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Die 2. Staffel von Star Trek: Picard biegt langsam auf die Zielgerade ein und tatsächlich nimmt die Handlung in "Gnade" wieder etwas mehr an Fahrt auf. Ob dies allerdings ausreicht, um die Staffel noch zu retten, wird sich zeigen. Gefühlt scheint das Kind doch bereits wieder arg in den Brunnen gefallen zu sein.

Bereits in der vergangenen Woche hatten wir angesprochen, dass die Autoren von Star Trek: Picard anscheinend ein ziemliches Problem damit hatten, ihren geplanten Plot auf die insgesamt zehn Episoden zu strecken. In "Gnade" wird dies dann noch einmal deutlich. Wer geglaubt hat, dass es sich bei dem FBI-Agenten vielleicht um eine wichtige Figur oder einen Q handeln könnte, der wird enttäuscht. Stattdessen führen die Autoren tatsächlich in der achten von zehn Folgen eine vollkommen unbedeutende Nebenfigur ein, die kaum einen Beitrag zum Gesamthandlung beisteuert und obendrein sich auch direkt wieder verabschiedet. Die Handlung rund um FBI-Agent Martin Wells fühlt sich von Anfang bis Ende wie Füllmaterial an. Ein Vorwurf, den sich die Autoren nicht zum ersten Mal in der Staffel gefallen lassen müssen.

Darüber hinaus bildet "Gnade" auch einen guten Anlass, um die Frage in den Raum zu werfen, ob den Produzenten von Star Trek: Picard für die 2. Staffel das Budget zusammengestrichen wurde. Nicht nur die Tatsache, dass ein Großteil der Staffelhandlung in den Straßen des fast zeitgenössischen Los Angeles spielt, lassen diese Vermutung aufkommen. Auch Szenen wie das Verhör von Picard und Guinan sorgen für hochgezogene Augenbrauen. Dass hier als Kulisse irgendeine beliebige Abstellkammer gewählt wurde, wirkt schon sehr befremdlich. Selbst eine Außenaufnahme oder Statisten für weitere FBI-Mitarbeiter hat man sich gespart. Gerade im Vergleich zu Star Trek: Discovery, das optisch immer noch einiges zu bieten hat, stellt sich zunehmend die Frage, was bei Star Trek: Picard in diesem Bereich passiert ist.

Die alte Garde liefert Antworten

Immerhin brachte die Verhaftung von Picard und Guinan aber die Rückkehr von Q und ein paar Antworten. So bestätigt das einst übermächtige Wesen, das es tatsächlich im Sterben liegt. Sobald es aber um seine Motivation geht, wird die Sache deutlich unklarer. Während Q zunächst erfreut über das neue Abenteuer Tod war, ist es nun aus irgendeinem Grund nicht mehr. Gleichzeitig geht es ihm wohl irgendwie um Wiedergutmachung und auch die Tatsache, dass die Menschen anscheinend alle immer von ihrer Vergangenheit bestimmt werden, spielt eine Rolle. Wie gesagt, wirklich konkret wird Q hier nicht, dafür macht das Schauspiel von John de Lancie aber wieder richtig viel Spaß.

Gleiches kann man auch über Brent Spiner sagen. Dessen Adam Soong muss zunächst damit klarkommen, dass seine geklonte Tochter das Geheimnis ihrer Herkunft herausgefunden hat und nun nichts mehr mit ihm zu tun haben möchte. Doch lange bleibt Soong nicht allein, denn kurz darauf taucht die Borg-Königin auf. Diese enthüllt nun auch, was genau die Veränderung in der Zeitlinie auslöst. So soll eine Entdeckung von Renée Picard der Menschheit dabei helfen, den Planeten vor der Klimakrise zu retten. Würde man den Start der Europa Mission dagegen verhindern, würden die Menschen sich an Soong wenden, der dadurch in die Geschichte eingeht.

Leckere Batterien, Liebesgeschichten und Söldnertruppen

Bevor die Borg-Königin und Soong jedoch ihren Pakt schließen können, gibt es "Gnade" wieder einmal eine ganze Reihe von Ereignissen, die mittlerweile typisch für die Autoren von Star Trek sind. Der Zuschauer muss einfach jede Menge Dinge hinnehmen und sollte keinesfalls nachfragen. Dinge wie, dass Soong plötzlich ganze Söldnertruppen anheuern kann oder wenn die Borg-Königin anfängt, Autobatterien zu trinken, werden dem Zuschauer einfach hingeworfen, im besten Falle noch mit ein oder zwei Nebensätzen erklärt, aber wirklich darüber nachdenken darf man nicht.

Auch der Nebenplot rund um Rios und die Ärztin Teresa Ramirez wirkt extrem gewollt und an dieser Stelle der Geschichte irgendwie sehr deplatziert. Als hätte Rios aktuell nicht wichtigere Dinge im Kopf, als sich um die Frau und ihren Sohn zu kümmern und zwischenzeitlich noch eine Schifftour zu geben. Auch kann die Story eigentlich nur mit einem Happy End enden, wenn die beiden mit Rios in die Zukunft kommen. Zwar scheint es so, als würden die Verantwortlichen einen Verbleib von Rios in der Vergangenheit aufbauen, aber das wäre aus seiner Sicht kompletter Irrsinn, schließlich beginnt auf der Erde in zwei Jahren der Dritte Weltkrieg, zumindest wenn Picard und seine Crew Erfolg haben.

Das Duo Raffi und Seven ist währenddessen etwas produktiver und kann die Spur der Borg-Königin aufnehmen. Dabei scheinen die Autoren Raffi langsam aber sicher zu einer der unsympathischsten Figuren machen zu wollen. Mit dem Manipulationsthema will man zunächst erklären, warum Raffi so betroffen ist von Elnors Tod. Das macht ihr Verhalten nach dem Tod allerdings überhaupt nicht besser, da sich ja anscheinend nichts geändert hat. Anstatt etwas Demut zu zeigen und agiert sie wie die Axt im Walde. Im Gegenzug bleibt Seven weiterhin nur die Rolle der Stichtwortgeberin. Hier kann man nur offen, dass Darstellerin vielleicht in Staffel 3 wieder etwas mehr zu tun bekommt.

Fazit

In "Gnade" geben die Autoren von Star Trek: Picard tatsächlich ein paar Antworten und auch der Plot kommt langsam wieder in Bewegung. Eine inhaltliche Steigerung macht die Episode dabei zwar besser als seine beiden Vorgänger, von wirklich gut kann aber auch nicht die Rede sein. Dafür ist das Gesamtkonstrukt gefühlt mittlerweile zu verfahren, was auch für die beiden finalen Folgen wenig Hoffnung macht.

Monster - Kritik zu Star Trek: Picard 2.07

SPOILER

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Wie im Vorfeld erwartet, spielt ein großer Teil der Folge "Monster" im Kopf von Jean-Luc Picard und natürlich drehen sich die Geschehnisse um dessen Mutter, die schon seit dem Staffelauftakt wiederholt in Rückblicken zu sehen war. Ganz vergessen werden die anderen Figuren allerdings nicht, auch wenn man weiter festhalten muss, dass von dem furiosen Erzähltempo der ersten beiden Folgen kaum noch etwas übrige geblieben ist. Stattdessen schleicht die Haupthandlung bei Star Trek: Picard mittlerweile nur noch voran.

Der Fluch der zehn Episoden

Dass Serien-Fans in einem goldenen Zeitalter leben, kann man seit einigen Jahren immer wieder lesen. Nie zuvor wurden so viele hochwertige Serien mit teuren Budgets produziert, und auch viele Filmdarsteller sind mittlerweile in Serienprojekten zu sehen. Dass sich Serienproduzenten bei der Produktionsqualität an Filmen orientieren, ist dabei mehr als wünschenswert, in einem anderen Aspekt könnte man aber durchaus stärker seinen Wurzeln treu bleiben. Ähnlich wie in Filmen erzählen viele Serien mittlerweile eine große Geschichte, die allerdings nicht selten gar nicht den Stoff hergibt, um die komplette Laufzeit zu füllen. Die 2. Staffel von Star Trek: Picard scheint ein Musterbeispiel dafür zu sein.

Gefühlt hätte die Geschichte, die in Picard erzählt wird, früher in einer Doppelfolge von Star Trek: Die nächste Generation gepasst. Stattdessen haben die Macher aber zehn Episoden zur Verfügung, die man nun irgendwie füllen muss. Seit der Ankunft in der Vergangenheit macht sich die spürbar bemerkbar. Denn während der Plot anfangs extrem schnell erzählt wurde, hat man nun Schneckentempo erreicht. Viele Hürden, welche die Autoren den Hauptfiguren in den Weg legen, fühlen sich eher danach an, als wären sie nur da, um die Handlungszeit zu füllen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Cliffhanger am Ende der Episode, wo plötzlich nach sieben Episoden noch das FBI aus dem Hut gezaubert wird, um die Sache noch etwas in die Länge zu ziehen.

Hier wäre es einfach wünschenswert, wenn Serienproduzenten - nicht nur die von Star Trek wohlgemerkt - in Zukunft häufiger die Frage stellen würden: "Hat die Geschichte, die wir erzählen wollen, wirklich genug Stoff für die Laufzeit, die es zu füllen gilt?" Und falls nicht, könnte man eventuell auf die revolutionäre Idee zurückgreifen, nicht eine, sondern vielleicht zwei abgeschlossene Geschichten in einer Staffel zu erzählen. Gerade bei der 2. Staffel von Star Trek: Picard hat man zunehmend das Gefühl, dass fünf Episoden hier locker ausgereicht hätten.

Jean-Luc Picard trifft Dr. Baltar

Die Episode selbst ist eine ziemlich wilde Mischung, in der die Macher anscheinend mit Horrorelementen Spannung aufbauen wollten. Das gelingt jedoch nur bedingt. Positiv ist dagegen der Auftritt von James Callis anzumerken, der nach Battlestar Galactica nun den Sprung in die Welt von Star Trek macht. Das Zusammenspiel von ihm und Jean-Luc Picard ist sehr unterhaltsam, auch wenn die Geschichte rund um Picards Mutter etwas holprig erzählt wird. Neben dem Umstand, dass Tallinn anscheinend im Traum eines Traums landet, ist auch die Auflösung um den Vater Picards etwas fragwürdig. Im 24. Jahrhundert sollten doch bessere Methoden für Menschen mit geistigen Erkrankungen zur Verfügung stehen, als sie in einem Raum einzusperren.

Dazu kommen in dieser Episode einige weitere Logiklöcher, die vor allem sehr kritischen Fans der neuen Star-Trek-Serien wieder ein Dorn im Auge sein dürften. Ein Beispiel wäre der Moment, in dem Rios der Ärztin aus dem Jahr 2024 ein medizinisches Gerät aus dem 24. Jahrhundert in die Hand drückt und meint: "Hier, mach mal." Das Äquivalent dazu wäre, wenn man einen Arzt aus dem 17. Jahrhundert vor ein MRT-Gerät stellt und ohne Anweisung einfach Knöpfe drücken lässt.

Schmetterlingseffekt Adé

Mit dem Fokus auf das Innenleben von Picards Kopf bekommen die anderen Figuren der Serie in "Monster" erneut nicht so viel zu tun. Immerhin finden Seven und Raffi heraus, was mit Agnes passiert ist und sind kurz darauf auch bereits auf der Spur der Borg-Königin. Rios darf im Gegenzug weiter mit Teresa Ramirez flirten und nimmt es anschließend auch nicht so genau mit dem Schmetterlingseffekt, von dem ja eigentlich zu Beginn der Staffel gewarnt wurde. Dieser scheint allerdings generell kaum noch jemanden zu interessieren. Immerhin ist die Handlung aber ganz sympathisch und man kann Santiago Cabrera und Sol Rodriguez zumindest nicht die Chemie absprechen.

Alison Pill tritt als Agnes beziehungsweise Borg-Königin dagegen nur kurz in Erscheinung. Dafür gibt es am Ende der Episode ein Wiedersehen mit Ito Aghayere als junge Version von Guinan. Die Szene bringt etwas mehr Hintergrund zur Beziehung zwischen den El-Aurians und den Q, sorgt am Ende dann aber durch die Ankunft des FBI für eine Enttäuschung. Man kann nur hoffen, dass sich hinter dem FBI-Agenten vielleicht ein Q verbirgt, andernfalls könnte in der nächsten Woche ein erneuter Gefängnisausbruch auf die Zuschauer warten.

Fazit

"Monster" ist die Episode, die man nach den Geschehnissen der Vorwoche erwarten konnte. Die positive Überraschung ist der Auftritt von James Callis, dessen Zusammenspiel mit Patrick Stewart die besten Momente der Folge bietet. Ansonsten fühlt sich die Handlung in der Vergangenheit aber weiter sehr zäh an und man kann nur hoffen, dass die Sache in der nächste Woche wieder mehr an Fahrt aufnimmt.

Die Gala - Kritik zu Star Trek: Picard 2.06

SPOILER

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Nachdem Jonathan Frakes die Zuschauer in der vergangenen Woche in Star Trek: Picard mit einem Cliffhanger zurückgelassen hat, übernimmt der Regisseur in "Die Gala" auch direkt selbst die Auflösung. Die Episode beginnt allerdings zunächst einmal mit einem kleinen Blick in die Zukunft, der enthüllt, dass Picard sich schon bald in Lebensgefahr befinden wird.

Bevor die Zuschauer jedoch erfahren, wie es dazu kommen konnte, knüpft die Handlung erst einmal direkt an die Geschehnisse der Vorwoche an. Mit der Borg-Königin als neuer Passagierin in ihrem Kopf kann Agnes sich allerdings relativ einfach aus ihrer Lage befreien und dem Rest der Crew Zugang zu der Party verschaffen. Anschließend ist es jedoch merklich spürbar, dass der Episode etwas die Spannung fehlt.

Der Handlungsstrang, der sich zunächst etwas wie Ocean's Eleven anfühlt, geht schnell die Puste aus. Dies liegt unter anderem daran, dass Picard und seine Mitstreiter fortan nicht mehr wirklich aktiv sind. Stattdessen warten sie nur darauf, dass Q etwas tut, um Renée aufzuhalten. So verwandeln sich Picard und Co aus aktiv agierenden in passiv abwartende Figuren. Gefühlt scheint dies auch Jonathan Frakes aufgefallen zu sein, denn mit diesem Umstand lassen sich auch die wiederholten Sprünge in die Zukunft erklären, die der eher gemächlichen Handlung während der Party etwas Spannung geben sollen.

Die Borg in meinem Kopf

Statt spannender Wendungen gibt es daher während der Party vor allem Gespräche. Am unterhaltsamsten erweist sich hier wieder einmal das Duo Agnes und die Borg-Königin. Allerdings muss man auch festhalten, dass die Darstellung der Anführerin der Borg auch wieder etwas dazu beiträgt, dass die Figur weiter entmystifiziert wird.

Dazu gibt es gerade in diesem Handlungsstrang wieder einige Szenen, über die man nicht zu sehr nachdenken darf. Wie beispielsweise der Umstand, dass einfach irgendein Gast auf der Party ein Lied anstimmt und die Band vor Ort ohne eine Sekunde zu verpassen, sofort mitspielt, als wäre Agnes der gebuchte Showakt des Abends. Auch die Tatsache, dass Stresshormone dafür sorgen, dass Agnes in Kontrolle ist, während Endorphine die Borg-Königin übernehmen lassen, wird in keiner Weise im Vorfeld erklärt oder angedeutet, sondern muss einfach hingenommen werden.

Picard wird zum Motivator

Patrick Stewart hat während der Episode vor allem drei große Szenen, wobei insbesondere das Gespräch mit seiner Vorfahrin heraussticht. Hier zeigt sich Jean-Luc Picard in Hochform und es gelingt ihm tatsächlich, Renée mit den passenden aufbauen und motivierenden Worten wieder auf den historisch korrekten Pfad zu bringen. Die Szene fühlt sich sowohl sehr klassisch Star-Trek als auch klassisch Picard an und gehört daher auch zu den besseren Momenten von "Die Gala".

Allerdings hat der Admiral die Rechnung ohne Q gemacht, der erstmals in dieser Staffel jedoch nicht selbst in Erscheinung tritt, sondern seinen Handlanger Adam Soong schickt. Dies führt dazu, dass die Zuschauer sich über ein Aufeinandertreffen von Patrick Stewart und Brent Spiner freuen können, was ja grundsätzlich nie verkehrt ist. Soongs Verzweiflungstat ist dann auch dafür verantwortlich, dass Picard kurz darauf in Lebensgefahr schwebt und die Zuschauer in der kommenden Episode sehr wahrscheinlich einen ausführlichen Ausflug in seine Kindheit präsentiert bekommen.

Eine schreckliche Entdeckung

Für Rios, Raffi und Seven gibt es dagegen erneut nicht so viel zu tun. Besonders Seven wirkt in dieser Folge beinah schon wie eine Statistin. Raffi hat dagegen weiter mit dem Tod von Elnor zu kämpfen, auch wenn dieser Handlungsbogen etwas auf der Stelle tritt. Im Gegenzug scheint Rios sich mit dem Jahr 2024 mittlerweile sehr angefreundet zu haben, was aufgrund seiner bisherigen Erlebnisse allerdings nicht ganz nachvollziehbar erscheint. Aber anscheinend reicht eine hübsche Ärztin aus, um alles andere vergessen zu machen.

Eine größere Enthüllung gibt es dagegen am Ende der Folge. So muss Kore Soong lernen, dass ihr Vater ein ziemlich zwielichtiger Wissenschaftler und sie selbst nur das neueste Modell in einer ganzen Reihe von gescheiterten Experimenten ist. Was genau dies für die Zukunft bedeutet, wird sich noch zeigen müssen.

Allerdings wird in diesem Handlungsstrang mal wieder etwas das Problem der Handlungszeit deutlich. Die 2. Staffel von Star Trek: Picard spielt nur zwei Jahre in der Zukunft, was bedeutet, dass Soong bereits seit gefühlt 20 Jahren munter Menschen vor sich hin klont und anscheinend auch schon Energieschirme entwickelt hat beziehungsweise zeitnah entwickeln wird. Generell stolpert die Staffel immer wieder über dieses Problem, wie beispielsweise die eingesetzte Technik rund um die Party oder der generelle Umstand, dass die NASA im Jahr 2024 tatsächlich versuchen soll, ein bemanntes Raumschiff bis zum Jupiter zu schicken, wenn man noch nicht einmal auf dem Mars war.

Fazit

"Die Gala" ist eine der schwächeren Episoden der 2. Staffel von Star Trek: Picard. Trotz des Versuchs, Zeitsprünge in die Zukunft einzubauen, fehlt der Folge einfach die Spannung, die das Setting eigentlich verspricht. Gepaart mit einigen Ungereimtheiten, macht dies die zudem sehr kurze Laufzeit zu einem eher holprigen Unterfangen. Punkten kann die Episode vor allem mit ihren Darstellern, wobei die Szenen von Agnes und der Borg-Königin sowie Picard hervorstechen.

Star Trek: Picard - Cast aus TNG in der finalen Staffel 3 mit von der Partie

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Zum First Contact Date spendiert Paramount+ einen neuen Einblick auf die finale Staffel 3 von Star Trek: Picard. Ein Teaser-Video enthüllt für die kommenden Episoden dabei noch einige, neue Cast-Rückkehrer aus Star Trek: The Next Generation

Der Teaser zeigt Jean-Luc Picard, wie er seine Unterschrift unter einen Brief setzt und unter anderem buchstäblich eine Kiste voll Erinnerung öffnet. Dabei sind bekannte Stimmen zu hören, die bestätigen, dass nicht nur Jonathan Frakes, Marina Sirtis und Brent Spiner wieder mit dabei sein werden. Zusätzlich sind nämlich auch LeVar Burton, Michael Dorn und Gates McFadden zu hören:

Picard: "Ich bin kein Mann, der ein Vermächtnis braucht."

La Forge: "Ich denke zurück an die Tage auf der Enterprise, an all die Gefahren, in die wir uns stürzten ..."

Picard: "Das waren noch Zeiten."

Soong: "Evolution ist kein Akt der Erhaltung, sondern der Ergänzung!"

Worf: "Es ist klar ... wir müssen wieder Opfer bringen."

Crusher: "Jean-Luc, wenn die Galaxis dich ruft, dann liebst du sie!"

Riker: "Sind wir nicht ein wenig überfällig für einen guten altmodischen Road Trip?"

Troi: "Ich verspreche dir, du wirst nicht allein sein."

Somit werden Burton, Dorn und McFadden nach vielen Jahren erstmals wieder in ihren bekannten Rollen als Geordi La Forge, Worf und Dr. Beverly Crusher zu sehen sein. Frakes und Sirtis sind wieder als Will Riker und Deanna Troi mit von der Partie, während Spiner Arik Soong verkörpert.

Wann die finalen Folgen von Star Trek: Picard zu sehen sein werden, ist noch unbekannt. Aktuell erfolgt die Ausstrahlung von Staffel 2 - hier geht es zur Kritik der aktuellen Folge

Flieg mich zum Mond - Kritik zu Star Trek: Picard 2.05

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Mit "Flieg mich zum Mond" hat die 2. Staffel von Star Trek: Picard offiziell die Halbzeit erreicht und wen gibt es besseren, um diese Episode zu inszenieren, als Jonathan Frakes? Die Star-Trek-Ikone hatte in der Folge allerdings einiges zu tun, da sie nicht nur mehrere größere inhaltliche Entwicklungen beinhaltet, sondern auch neue Figuren, wenn auch mit bekannten Gesichten, eingeführt wurden.

Den Anfang machte die mysteriöse Wächterin, die das Gesicht von Laris trägt, jedoch Tallinn heißt. Wer sich hier bereits eine Antwort auf die Ähnlichkeit zwischen den beiden Figuren erhofft hat, der wird zunächst enttäuscht. So enthüllt Tallinn zwar, was ihre Aufgabe ist, wobei die Autoren wieder einmal eine Verbindung zu den Star-Trek-Abenteuern von Kirk ziehen. Wieso sie jedoch wie Laris aussieht, bleibt unbeantwortet. Dafür wird zumindest geklärt, was genau Picard und seine Crew in der Vergangenheit reparieren müssen. Es stellt sich heraus, dass die Erwähnung seiner Vorfahrin im Staffelauftakt kein Zufall war, denn es ist tatsächlich Renée Picard, deren Handeln beziehungsweise Nicht-Handeln signifikante Auswirkungen auf die Zeitlinie haben wird.

Übersieht man die Tatsache, dass es etwas gewollt wirkt, dass ausgerechnet eine Vorfahrin von Picard im Mittelpunkt des Mysteriums steht, erscheint auch das Konstrukt um sie etwas unnötig kompliziert beziehungsweise nicht ganz nachvollziehbar. So sehr Renée auch als Wunderkind dargestellt wird, so unverantwortlich und damit unwahrscheinlich wäre es, dass die NASA bei einer so wichtigen Weltraummission überhaupt jemanden in Betracht zieht, der an Depressionen leidet. Auch gibt es gefühlt ein Dutzend einfachere Wege, um zu verhindern, dass Renée an der Mission teilnimmt, als den, der von Q eingeschlagen wird.

Bekannte Gesichter in neuen Rollen

Die Szenen von Q und Renée sind dabei nicht die einzigen, in denen das übermächtige Wesen in dieser Episode sein Unwesen treibt. Tatsächlich ist Q im Vergleich zu den vorherigen Folgen sehr häufig zu sehen, was definitiv ein Pluspunkt ist, denn John de Lancie spielt immer noch extrem unterhaltsam in seiner Rolle. Vor allem als er im späteren Verlauf auf Brent Spiner trifft, können beide Darsteller glänzen.

Spiner kehrt in der 2. Staffel von Star Trek: Picard in einer neuen Rolle zurück und spielt mit Adam Soong einen weiteren Vorfahren von Noonien Soong. Jetzt könnte man natürlich kritisieren, dass es nicht unbedingt kreativ ist, noch einen Soong in der Serie auftreten zu lassen. Auf der anderen Seite bringt dies aber auch Brent Spiner zurück, was grundsätzlich ja immer eine gute Sache ist. Gerade wenn man dann die Szenen von Soong und Q zusammen sieht, kann man die Entscheidung nur begrüßen.

Wie konkret Soong mit seinen genetischen Forschungen am Ende im Zusammenhang mit Renée Picard und ihrer Reise nach Europa steht, wird sich noch zeigen. Auch die Rolle von Soongs Tochter Kore ist noch ausbaufähig. Immerhin gibt es hier ein weiteres Wiedersehen mit Isa Briones, was zudem impliziert, dass Data sich bei der Schaffung von Soji und Dahj von einer der Soong-Vorfahrinnen hat inspirieren lassen.

Die Borg-Königin macht ihren Zug

Die dritte große Handlungsentwicklung in der Episode dreht sich um Agnes und die Borg-Königin. Das Duo war bereits in den vorherigen Folgen sehr unterhaltsam und nach "Flieg mich zum Mond" ist klar, dass der Zuschauer in Zukunft noch einiges mehr in dieser Richtung zu sehen bekommt. Zugegeben über die eine oder andere Logikschwäche muss man bei diesem Handlungsstrang ebenfalls hinwegsehen. So kann die Königin doch plötzlich ziemlich einfach die Kontrolle über wichtige Schiffselemente übernehmen und wieso sie ihren Tentakel nicht einfach direkt gegen Agnes einsetzt, ist ebenfalls nicht ganz nachvollziehbar.

Der Cliffhanger am Ende der Episode ist dafür aber sehr spannend und sorgt zum Glück auch dafür, dass die Borg-Königin trotz ihres körperlichen Ablebens nicht aus der Serie verschwindet. Auch verdichten sich nun weiter die Anzeichen dafür, dass es wohl tatsächlich Agnes ist (oder sein wird), die als Borg-Gesandte im Staffelauftakt den Frieden mit der Förderation sucht.

Zeitvertreib für Picards Crew

Mit dem Fokus auf der Einführung neuer Figuren und dem Vorantreiben des Plots blieb in dieser Episode für Seven, Rios und Raffi nicht wirklich viel zu tun. Den beiden Frauen gelingt es zu Beginn, Rios aus der Gefangenschaft zu befreien, danach überlassen die drei Darsteller weitestgehend ihren Kollegen die Bühne. Aktuell hinterlässt das komplette Abenteuer der drei Crewmitglieder noch einen eher komischen Nachgeschmack. So wirkt es im Moment so, als wäre all dies nur passiert, um die Zeit der zehn Episoden zu füllen. Weder Seven und Raffi noch Rios haben seit der dem Zeitsprung groß etwas zum Plot beigetragen. Zwar sind alle drei losgezogen, am Ende war es jedoch Picard, der quasi alle Antworten, die man benötigte, fand. Dadurch wirkt der Handlungsstrang im Nachhinein wie etwas verschwendete Zeit.

Fazit

"Flieg mich zum Mond" ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite sorgen das hohe Erzähltempo und tolle Szenen, wie das Aufeinandertreffen von Q und Noonien Soong, für Unterhaltung, auf der anderen Seite gibt es doch einige Ungereimtheiten und die Dinge, über die man vielleicht nicht zu genau nachdenken sollte, mehren sich. Zumindest schafft es die Episode aber gut, die Weichen für die zweite Staffelhälfte zu stellen und hält die Spannung hoch.

Wächter - Kritik zu Star Trek: Picard 2.04

SPOILER

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Star Trek: Picard 204

In der Episode "Wächter" der 2. Staffel von Star Trek: Picard dreht sich viel um das Thema Hilfe. So versucht Jean-Luc nicht nur selbst, eine alte Freundin davon zu überzeugen, ihn bei seiner Aufgabe zu unterstützen, auch Agnes ist auf die Hilfe der Borg-Königin angewiesen. Währenddessen versuchen Raffi und Seven Rios unter die Arme zu greifen, allerdings müssen sie ihn dafür erst einmal finden.

Raffi und Seven auf großer Fahrt

Gleich zum Beginn der Episode finden Raffi und Seven heraus, was mit Rios geschehen ist. Dabei lassen es sich die Macher auch nicht nehmen, den Fans ein weiteres kleines Easteregg zu präsentieren. So treffen die beiden während ihrer Busfahrt auf einen gealterten Punk, der mit seinem Gettoblaster den ganzen Bus beschallt. Fans, die mit Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart vertraut sind, dürften die Figur gleich wiedererkennen, wurde sie doch schon im damaligen Kinofilm von Kirk Thatcher gespielt. Ob es diesen Cameo unbedingt gebraucht hätte und wie realistisch es ist, dass im Jahr 2024 noch jemand einen Gettoblaster mit sich herumträgt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei Zuschauer, die ein weniger gutes Gedächtnis haben, dürfte aber vermutlich gerade der letztere Umstand für die eine oder andere hochgezogene Augenbraue gesorgt haben.

Unabhängig von dieser Szene lässt sich jedoch festhalten, dass Raffi und Seven weiterhin ein unterhaltsames Duo bilden. Während im ersten Teil der Episode Seven ständig zur Vorsicht mahnt, nur um dann von Raffi aus dem Weg geschoben zu werden, dreht sich der Spieß gegen Ende um. Sobald Seven am Steuer Platz genommen hat, ist genau das Gegenteil der Fall, was für einige humorvolle Situationen sorgt.

Eine alte Bekannte mit neuer Optik

Die Tatsache, dass Picard und Agnes keinen Kontakt mehr mit dem Außenteam haben, sorgt zudem dafür, dass der Admiral nun selbst die Sache in die Hand nimmt. Zuvor besuchen er und Agnes jedoch erst einmal Chateau Picard. Hier bekommen die Zuschauer erneut einen Rückblick in Picards Kindheit präsentiert und es scheint viel dafür zu sprechen, dass dies nicht der letzte in dieser Staffel war. Viel wichtiger ist jedoch, dass die Autoren nun auch eine Zeitkomponente zu Picards Mission hinzufügen. So finden Jean-Luc und Agnes heraus, dass sie nur drei Tage Zeit haben, um ihre Gegenwart zu retten.

Mit der tickenden Uhr im Hinterkopf macht sich Picard anschließend auf nach Los Angeles und trifft dort erneut auf eine alte Bekannte. So kommt es zu einem Wiedersehen mit Guinan, die nun nicht nur deutlich anders aussieht und jünger ist, sondern in dieser Version auch nicht mehr von Whoopi Goldberg gespielt wird. Die von Ito Aghayere gespielte Inkarnation der Figur hat zudem auch einen deutlich pessimistischeren Blick auf die Menschheit.

Für viele Star-Trek-Fans dürfte der Auftritt von Guinan vermutlich das große Diskussionsthema der Woche sein. Schließlich gab es schon einmal ein Aufeinandertreffen zwischen ihr und Picard im 19. Jahrhundert. Dass sich dieses nun nicht mit der Handlung in Star Trek: Picard beißt, begründen die Autoren mit der Tatsache, dass die Zukunft, in der Picard in die Vergangenheit reist, nicht mehr existiert, sodass sie ihn nicht kennen kann.

Inwiefern man diese Erklärung akzeptiert, muss jeder für sich entscheiden. Etwas fragwürdiger ist eher der Umstand, ob es die Rückkehr von Guinan überhaupt gebraucht hätte. So ist sie selbst gar nicht der gesuchte Wächter, sondern nur die Person, die Picard am Ende den richtigen Weg weist. Gerade vor dem Hintergrund, dass man die Figur ja in der Staffel schon einmal zurückgebracht hat, fehlt dem erneuten Auftreten so etwas die Bedeutung.

Im Fokus der Borg-Königin

Während Picard nun ebenfalls in Los Angeles unterwegs ist, muss Agnes das Schiff hüten und sich zudem mit der Borg-Königin auseinandersetzen. Wie sich bereits in der letzten Folge angedeutet hat, ist die Königin nun deutlich gesprächiger und fokussiert ihr Interesse auf Agnes. Das Hin und Her ist dabei durchaus spannend und beide Figuren scheinen eine interessante Beziehung zu entwickeln. Auch wenn Agnes am Ende ihr Versprechen gegenüber der Borg-Königin bricht, dürfte diese noch lange nicht aufgeben und sicherlich die eine oder andere Überraschung für Agnes bereithalten.

Für Rios geht es währenddessen direkt ins Gefängnis, und da er keine gültige Identität vorweisen kann, wartet auf ihn die Deportation. Dieser Handlungsstrang ist gefühlt der am wenigsten interessanteste, weil er etwas plakativ wirkt, vor allem bei der Darstellung der Polizei. Hier muss man allerdings auch festhalten, dass Star Trek: Picard am Ende immer noch eine amerikanische Serienproduktion ist und Themen wie Rassismus und Polizeigewalt beziehungsweise Polizeiwillkür in den Vereinigten Staaten weiterhin sehr stark im Fokus stehen. Von daher kann man es den Autoren auch nicht verübeln, dass sie diese Themen ebenfalls aufgreifen.

Der doppelte Cliffhanger

Was ist besser als ein Cliffhanger? Genau: zwei Cliffhanger! Die war anscheinend das Motto, als die Autoren von "Wächter" das Ende der Episode erreichten. So lernt Picard zunächst doch noch den Wächter kennen und dieser trägt ein vertrautes Gesicht. So handelt es sich um Laris, die nun allerdings keine Romulanerin mehr zu sein scheint und über bisher unbekannte Kräfte verfügt. Der Auftritt von Laris fällt definitiv in die Kategorie "Na, da bin ich ja mal auf die Erklärung gespannt". Auf dem Papier wirkt es doch etwas arg konstruiert, aber warten wir einmal ab, wie ihr Auftritt begründet wird.

Im zweiten Cliffhanger kommt es zum Wiedersehen mit Q. Die Szene bestätigt zunächst einmal, dass Qs Zeitmanipulation etwas mit dem Europa-Projekt zu tun hat. Gleichzeitig wird aber auch enthüllt, dass die Fähigkeiten des einst übermächtigen Wesens anscheinend nicht mehr so funktionieren, wie zuvor. Nicht, dass Picard und seine Crew am Ende komplett unnötig in die Vergangenheit gereist sind.

Fazit

In "Wächter" treiben die Autoren die Handlung voran, ohne jedoch große Sprünge zu machen. Stattdessen werden gleich zwei Mysterien für die nächste Folge aufgebaut, während man in der Episode selbst zwar mit Guinan erneut eine bekannte Figur zurückbringt, deren Auftritt aber nicht wirklich notwendig gewesen wäre. Weiter unterhaltsan bleiben dafür die Paarungen Seven/Saffi und Agnes/Borg-Queen, die für die besten Momente in der Episode sorgen.

TrekCheck - Podcast zu Star Trek: Discovery 4.13 und Picard 2.03

PODCAST

Finale! Mit dieser Woche geht Star Trek: Discovery nach einer doch recht ansprechenden vierten Staffel vorläufig wieder in die Pause. Zwar hätte das Staffelfinale auch gut als Ende der Serie fungieren können, doch wir wissen ja bereits, dass Staffel 5 schon in Produktion ist. In Episode 4.13 "Heimkehr" werden Erde, Mond, Ni'var und Co gerettet und unsere Helden haben eine Heimat, zu der sie zurück kehren können. Auch hier: Subtil ist anders, aber schön ist es mit viel Schmalz halt auch ab und an. Johannes waren es zwischenzeitlich zu viele Charaktere, für Nele und Anne ist das mit einer der großen Pluspunkte. 

Auch Picard kann erneut unterhalten. Zumindest Nele - die anderen beiden haben es noch nicht weiter gesehen, schienen aber vom erzählten Schnelldurchlauf ebenfalls genug angetan zu sein, um dies bald nachzuholen. Es geht ins Jahr 2024 mit allen Elementen, die man an Star-Trek-Reisen in die Gegenwart liebt oder auch hasst. 

Damit geht der reguläre TrekCheck erstmal wieder in die Pause. Fix geplant ist die Besprechung der restlichen Picard-Staffel zum Finale und vereinzelte Sonder-Folgen. Allerdings startet im Mai ja auch schon das mit Spannung erwartete Star Trek: Strange New Worlds.

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