Star Trek: Picard

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Picard 1.01

Jean-Luc meldet sich zurück und wenn das kein guter Grund für eine neue Podcast-Folge ist, was dann? Also haben Anne, Johannes und Nele die Mikrofone entstaubt und einen neuen TrekCheck zur Auftaktfolge von Star Trek: Picard aufgenommen.

Obwohl Anne und Johannes ein wenig versuchen Nele in ihrer Euphorie etwas runterzuregulieren sind wir uns einig: Da haben die Regisseurin Hanelle Culpepper, Drehbuchschreiber Akiva Goldsman und James Duff, Showrunner Michael Chabon und Alex Kurtzman sowie natürlich Patrick Stewart als Titelheld und ausführender Produzent einen sehr überzeugenden und vielversprechenden Start hingelegt. Nicht nur wegen schöner Weingutaufnahmen und Bodum-Teebechern mit entkoffeiniertem Earl-Grey-Tee.

Hier wäre übrigens dann auch der Link zum im Podcast erwähnten Reddit-Thread: "What Picard tells us about farming in the future"

Wir mussten uns nach der langen (Winter-)Pause erst wieder eingrooven, aber werden natürlich die komplette Staffel mit wöchentlichen TrekChecks begleiten. Grob könnt ihr davon ausgehen: Schriftliche Kritik der jeweils neuen Episode immer freitags, der Podcast dazu ist für montägliche Erscheinung geplant. Auch wenn heute Dienstag ist. Psssst, nicht petzen! Sagen wir - immer grob in der ersten Wochenhälfte ;)

Gedenken - Kritik zu Star Trek: Picard 1.01

SPOILER

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Happy Picard-Day! Endlich ist es soweit, mit “Gedenken” (OT: “Remembrance”) lieferte Amazon pünktlich gleich ab Mitternacht die Auftaktfolge von Star Trek: Picard.

“Hurra, hurra, ich flieg' mit Picard …”

“... was fuer ein Glueck, ich flieg' mit Jean-Luc!” - Seit der ersten Ankündigung zur neuen Serie ist diese alte J.B.O.-Hymne wieder häufiger Ohrwurmgast. Wie so eine warme Nostalgie-Decke, die ich mir zugegeben auch zumindest in kleinen Teilen von der neuen Picard-Serie erhofft habe. Und der Start enttäuscht nicht. Ich liebe alles und jeden. Das ist es, das ist meine Kritik. Andere Meinungen gerne in den Kommentaren, ich behalte vorerst noch ein wenig meine Herzchenaugen.

Aber was ist denn nun so toll an der Folge? Nun, es beginnt ja schon einmal mit dem wunderschönen Serien-Intro zur Musik von Jeff Russo. Es ist eine perfekte Kombination aus der warm-weichen traditionellen irdischen Weinbergswelt, fortschrittlicher Technik und den beeindruckenden Weiten des Weltraums - alles Fragmente des Lebens und Bausteine des Titelhelden Jean-Luc Picard. So wie es die erste Trek-Serie mit einem Charakternamen im Titel ist, so ist es auch dazu passend das erste Intro, in dem ein Seriencharakter selbst zu sehen ist.

Die eher untypische Nennung nur weniger Darsteller, dafür zahlreicher Mitwirkenden hinter der Kamera direkt in der Titelsequenz, ließ doch kurz schmunzeln. Hauptverantwortlich für die Episode sind die Regisseurin Hanelle Culpepper (Star Trek: Discovery, Gotham, Castle), die Drehbuchschreiber Akiva Goldsman und James Duff sowie die Showrunner Michael Chabon und Alex Kurtzman.

Mit Ruhe und Geduld

Zunächst aber geht man direkt mit der Eingangsszene All In. Eine neu gerenderte Enterprise-D taucht auf dem Bildschirm auf und macht gleich ganz warme Gefühle, ebenso wie das Treffen von Picard (in Alltagskleidung) mit Data (in Nemesis-Uniform) in Zehn Vorne zu Bing Crosbys “Blue Skies” (vgl. Nemesis). Data hat endlich die Sache mit dem Pokerface einigermaßen raus, aber Picard durchschaut ihn natürlich dennoch. Alles wundervolle Erinnerungen an vergangene Enterprise-Tage nicht nur von Jean-Luc, sondern auch uns als Zuschauer.

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Der schöne Moment währt allerdings nur kurz, aus den Aussichtsluken von Zehn Vorne sieht man im Hintergrund den Angriff auf den Mars, wie er mittlerweile aus dem Short Trek “Children of Mars” bekannt ist. Eine einschneidende Tragödie, die Jean-Luc auch noch viele Jahre später Albträume beschert. So erwacht der gealterte Picard einigermaßen zerknittert auf dem familiären Weingut im irdischen Frankreich. Man sehe und staune: Da haben sie ja doch noch ein paar Lampen und sogar Tageslicht irgendwo gefunden. Modernes Star Trek, jetzt auch in hell.

Das warmweich gezeichnete Idyll stellt einen guten Kontrast zur später gezeigten Blade-Runner-Stadt und neuzeitlichen Technik dar. Picard hat sich möglichst weit von der Sternenflotte zurückgezogen und lebt auf seine alten Tage in scheinbarer Bilderbuchharmonie, aber halt auch von Entscheidungen der Föderation verbittert und nach einem Leben voller Abenteuer in beinahe einengender Langeweile. Die beiden Romulaner Zhaban und Laris (Jamie McShane und Orla Brady) sowie sein Hund Number One sind ihm zwar treue Begleiter und Unterstützung (ohne Crew kann Jean-Luc einfach nicht), aber wirklich glücklich wirkt er einfach nicht.

Update im Schnelldurchlauf

Das liegt vielleicht auch an der Tatsache, dass Jean-Luc sich zum zehnjährigen Jahrestag der Zerstörung des romulanischen Heimatplanetens durch eine Supernova zu einem Interview hat breitschlagen lassen. Picard hat sich aus der Öffentlichkeit seit seinem Ausscheiden aus der Sternenflotte ziemlich zurückgezogen, ist aber nach wie vor eine prominente Autoritätsfigur und geschätzter Experte. Natürlich hält sich die digitale Rita Skeeter nicht an die Abmachungen und will Jean-Luc zu einem Statement über die Gründe der vorzeitigen Beendigung seiner Admirals-Karriere nötigen. Weder in der Aufnahmeart (Kameras, Beleuchtung, Ton, Maske - alles da) noch Interviewstil scheint sich in den nächsten hunderten Jahren viel zu tun.

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So wird dem Zuschauer mit viel “tell, don’t show” ein schneller Abriss wichtiger Stationen in der Zeit zwischen Star Trek: Nemesis und Star Trek: Picard geliefert. Ohne allerdings wirklich viel zu erklären. Das ist weder originell noch sonderlich spannend erzählt, erledigt aber in kurzer Zeit einfach den Job.

Es gab also Unstimmigkeit zwischen Admiral Picard und der Sternenflotte, welches Leben es wert ist, gerettet zu werden. Die Romulaner galten seit jeher eher als Feinde der Föderation und immerhin hat man genug anderes zu tun, wieso also massiven Aufwand betreiben und irgendwie helfen. Doch Vorzeige-Sternenflottler Picard hat sich zunächst durchsetzen können, Rettungsaktion wurde gestartet.

Dann kam es zum Angriff auf den Mars durch die Rogue Synth und man hatte auf einmal ganz andere Sorgen.

Schau, schau, Cylonen!

Moment, irgendwoher kenne ich das doch. Und es nicht Star Trek. Werden wir demnächst einen Jean-Luc Picard haben, der durch die Wände eines Raumschiff “Blue Skies” hört, erkennt dass er selbst ein Toaster (Borg-Reste?) ist und die romulanische Restbevölkerung zu einem New Romulus anführt?

Die Cylonen heißen hier Synthetics, kurz Synths, und sind nicht nur Androiden, sondern überhaupt synthetische Lebensformen. Einige von ihnen, alle erschaffen im Daystrom Institute, sind abgedreht und haben den Mars angegriffen. Daraufhin hat die Sternenflotte einen Kahlschlag beschlossen und hat mal eben ALLE Synths verboten. Einfach … weil. Gründe dafür werden ebenso wenig genannt wie was genau die Synth überhaupt “rogue” hat werden lassen. Ich nehme mal an, darauf kommt man im Verlauf der Staffel nochmal zu sprechen.

Natürlich klappt das mit dem Verbot nicht so wirklich. Und ach guck, es gibt sogar Schläfer-Skinjobs, die erst aktiviert werden müssen. Da fühlt man sich ja aus ganz anderen Gründen als einer Partie Poker in Zehn Vorne gleich heimisch.

The Synths were created by Man.
They rebelled.
They evolved.
They look and feel Human.

Großfamilie Data

Macht Platz in der Ahnengalerie, neben Data, Lore, Lal und B-4 kommen die Zwillingstöchter Dajh und Soji Asher (beide gespielt von Isa Briones) und eventuell noch viele, viele mehr hinzu. Durch eine weitere “tell, don’t show”-Szene im Daystrom Institute erfahren wir von Dr. Agnes Jurati (Alison Pill), dass es nicht gelungen ist, aus den an B-4 übertragenen Datenfragmenten vom zerstörten Data diesen wieder herzustellen. Ein Jammer, denn keine andere K.I. war derart hoch entwickelt und menschenähnlich wie Data. Wenn man überhaupt weiterentwickeln wollen würde (was man ja seit Mars-Attack eh nicht mehr darf), bräuchte man unbedingt etwas Data. Data wäre dann quasi eine Art mitochondriale Eva, alle weiteren hochentwickelten Androiden (oder auch andere menschenähnliche Synths?) immer auf ihn zurückzuführen.

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Schade, schade, dass der einzige Wissenschaftler, der sowas (fractal neuroning cloning) rein hypothetisch machen könnte und seit jeher riesiges Interesse an Data gezeigt hat, schon lange abgetaucht ist. Nee, also wie Jean-Luc Datas scheinbare “Tochter” und Super-Synth Dahj begegnet ist, keine Ahnung wie das sein kann. Und wie vorausschauend Data beim Malen und günstig Platzieren seiner Bilder war. Achja übrigens, der Cloning-Prozess ergibt immer Zwillinge. Naja, gibt ja auch zwei Bilder (was jetzt keine biologisch-technisch-künstlerische Verbindung hinerklären soll ;))

Kurz: Ich hoffe, dass wieder Brian Brophy als Dr. Bruce Maddox zu sehen sein wird. Der Mann ist nach wie vor Schauspieler, aber auch Dozent und Leiter des Caltech Theater und hält unter anderem Vorträge wie “Storytelling for Scientists”. Und ein Rewatch der TNG-Folge “Wem gehört Data?” (OT: “The Measure of a Man?”) liegt nahe.

Nobody expects the Romulan Inquisition!

So viel alltägliches Zukunfts-Leben auf der Erde hat man zuvor in Star Trek eher weniger gesehen. Nicht nur Chateau Picard, sondern auch Städte mit Flugtaxis, Seitengassen und winzigem Blick ins Alltagsleben jenseits der Sternenflotte. Wobei es für Dajh ohnehin nicht lange alltäglich bleibt. Hätte ein netter Abend mit ihrem Freund (wie Discoverys Po ein Xahean) werden können, doch Moskau-Inkasso-Ninja-Romulaner halten anscheinend nicht viel von ‘Netflix and chill’.

Sobald Schläfer-Dajh erweckt ist, stellt sich auch die Frage: Wie lange hat Dajh überhaupt schon irgendwo existiert? Sie selbst hat Erinnerung und Bewusstsein und hält auch nach Aktivierung an ihrem Mensch-Sein fest, aber wie viel ist davon tatsächlich erlebt oder nur ins System eingespeist? Ist ihre Mutter echt oder auch nur ein Programm, das sie leitet - und in Notsituation immer wieder Picard aufsuchen lässt? Und was haben die Romulaner mit ihr am Hut?

Die Actionszenen sind jedenfalls beeindruckend inszeniert und der gealterte Picard, der ja ohnehin nie wirklich ein Action-Held war, passend eingebunden. Die Kürze des Serienlebens von Dajh kam nach der Einführung zudem erfreulich überraschend.

Die Darstellerin ist zum Glück nun auch nicht gleich wieder arbeitslos. Wie wir gelernt haben, gibt es eine Zwillingsschwester, die sich sowohl an ihre Familie als auch an ihre Schwester erinnern kann. Soji Asher befindet sich weit weg von der Erde auf einer romulanischen “Rückgewinnungsstation” und scheint dort als Ärztin (und Psychotherapeutin) zu arbeiten. Jedenfalls bietet sie dem Romulaner Narek (Harry Treadaway) an, sich seine Sorgen anzuhören.

Die erste Episode endet mit einem Zoom weg von der Szene, bis die Station als lädierter Borgwürfel zu erkennen ist. Ich habe Fragen. Angefangen mit: Also ich weiß, die Romulaner sind verzweifelt, aber wohnlich ist vermutlich anders, oder? Borgs verfolgen im Design ja einen eher praktischen Ansatz und nicht unbedingt mit Auge für Komfort.

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Fazit

Auch nach dem Schreiben dieser Kritik hält die Liebe für die Auftaktepisode von Star Trek: Picard an. Vielleicht will ich aber einfach mal wieder BSG gucken und bin zu leicht von Pseudo-Cylonen im Trek-Pelz zu begeistern. Aber nein, die Musik, der warmweiche Weinbau, der in Würde gealterte Picard, die Enterprise in voller Schönheit, der gute Anschluss und Verweis an die TNG-Vergangenheit inklusive Jean-Lucs Privatarchriv mit ganz viel Instant-Memorabilia, das hat schon viel Schönes.

Dabei wird sich aber nicht einfach auf die Nostalgie verlassen, sondern deutlich eine eigene Geschichte in einem eigenen Stil und Aussehen erzählt. Natürlich ist es zunächst viel Exposition, die Figuren in Stellung bringen, aber ohne Hürde ist Patrick Stewart als Jean-Luc Picard sofort wieder präsent und knüpft, altersgerecht, beinahe nahtlos an. Zusätzlich macht die Aussicht auf die vorerst knapp eingeführten neuen Charaktere große Lust auf mehr.

“Gentlemen, zuerst hatten Sie meine Neugier, jetzt haben Sie meine Aufmerksamkeit!”

Star Trek Picard | Offizieller Trailer | PRIME Video

Star Trek: Picard - Whoopi Goldberg in Staffel 2

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Sie hat 'Ja' gesagt: Patrick Stewart persönlich hat Whoopi Goldberg eingeladen, in der zweiten Staffel von Star Trek: Picard dabei zu sein. Stewart war Gast in Goldbergs Talksendung The View und sprach im Rahmen dessen, auch im Namen von Alex Kurtzman, die Einladung aus. Seit Beginn der zweiten Staffel von Star Trek: The Next Generation tauchte Goldberg immer mal wieder als Guinan auf, zuletzt war sie im Film Star Trek: Nemesis zu sehen.

Es ist kein Geheimnis, dass die Darstellung der Guinan für Goldberg eine besondere Rolle in ihrem Leben spielt. Als Kind war es für sie eine Offenbarung, als sie das erste Mal in Raumschiff Enterprise mit Nichelle Nichols als Uhura einen schwarzen weiblichen Charakter sah, die weder Sklavin oder Hausangestellte ist. Mit ein Grund, warum sie überhaupt den Weg Richtung eigener Schauspielkarriere einschlug.

Als viele Jahre später Star Trek: The Next Generation startete und Denise Crosby (Tasha Yar) nach nur einer Staffel ausschied, sah Goldberg ihre Chance. Über ihren Freund LeVar Burton und auch ihr Management machte Goldberg den Produzenten mehr als deutlich, dass sie unbedingt dabei sein will. Da sie mittlerweile aber eine bekannte und vielgefragte Schauspielerin war, konnte sie sich nicht Vollzeit für Star Trek verpflichten. So wurde extra für sie die Rolle der Guinan geschaffen - ein mysteriöses, viele Jahrhunderte altes Alien, das als multitalentierte Barfrau im Freizeitbereich 'Zehn vorne' der Crew stets mit gutem Rat oder auch nur Schulter zum Ausweinen bereit steht. Es ist also durchaus passend, dass Guinan und Picard gerade in schwierigen Zeiten wieder aufeinandertreffen.

Sie ist auch nicht die einzige alte Bekannte, die Jean-Luc wiedersieht. Schon in der bald startenden ersten Staffel sind die Trek-Veteranen Brent Spiner (Data), Marina Sirtis (Troi), Jonathan Frakes (Riker), Jeri Ryan (Seven of Nine) und Jonathan Del Arco (Hugh) dabei. Frakes übernahm zudem bei zwei Episoden die Regie.

Star Trek: Picard wird rund 20 Jahre nach Star Trek: Nemesis spielen und einen Jean-Luc Picard zeigen, der sich im Ruhestand befindet. Der ehemalige Captain und Admiral hat sich auf ein Weingut zurückgezogen, bis ihn jedoch eines Tages ein Ereignis zurück ins Scheinwerferlicht bringt. Er stellt eine neue Crew zusammen und begibt sich mit ihr auf ein gefährliches Abenteuer.

Neben alter Weggefährten wird Stewart aber vor allem durch eine Crew neuer Darsteller unterstützt - Santiago Cabrera (Die Musketiere), Michelle Hurd (Daredevil), Alison Pill (The Newsroom), Harry Treadaway (Mr. Mercedes, Penny Dreadful) und Isa Briones (American Crime Story: Versace) sind in weiteren Hauptrollen zu sehen.

An diesem Freitag, den 24. Januar, startet Star Trek: Picard bei Amazon Prime Video.

 

Patrick Stewart Invites Whoopi Goldberg to Return to 'Star Trek' | The View

Star Trek: Picard - Offizielles Statement zu Staffel 2

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Bereits im Dezember letzten Jahres war bekannt geworden, dass für Star Trek: Picard bereits vor Serienstart eine Staffel 2 bestellt wurde. Nun hat CBS im Rahmen der Pressetour zur Serie auch ein offizielles Statement hierzu veröffentlicht: 

"Die Energie und Aufregung rund um die Premiere von Star Trek: Picard hat ein Ausmaß erreicht, das größer ist als alles, was wir bei CBS All Access uns erhofft haben. [...] Wir freuen uns, noch vor Serienstart Pläne für eine zweite Staffel anzukündigen, und wir sind zuversichtlich, dass Star-Trek-Fans und auch neue Zuschauer gefangen sein werden von dem herausragenden Ensemble und die sorgfältig geschaffene Geschichte des Kreativteams, wenn die Serie am 23. Januar ihre Premiere feiert."

Zeitgleich enthüllte das Studio, dass Terry Matalas künftig als Ausführender Produzent mit an Bord sein wird. Er soll vermutlich die Lücke füllen, die Michael Chabon hinterlässt. Chabon hatte vor einem knappen Monat bekannt gegeben, dass er sich der Serien-Adaption seines Romans Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay widmen wollte. 

Matalas ist vorrangig bekannt als Showrunner für die Serien-Adaption von 12 Monkeys. Aber auch im Stark-Trek-Universum ist er kein Unbekannter. Bei den späteren Staffeln von Star Trek: Voyager und allen vier Staffeln von Star Trek: Enterprise gehörte er zum Produktionsteam. Die Episoden "Kriegslist" ("Stratagem") sowie "Impulsiv" ("Impulse") von Star Trek: Enterprise stammen aus seiner Feder.

Zusätzlich verkündete CBS am Sonntag, dass Wil Wheaton, der in Star Trek: The Next Generation die Rolle des Wesley Crusher verkörperte, Staffel 2 von The Ready Room moderieren wird. The Ready Room gibt Eindrücke hinter die Kulissen der Star-Trek-Serien. Wheaton zeigte sich in einem Beitrag bei Facebook hoch erfreut über seine künftige Aufgabe:

"Ich hatte geglaubt, dass ich es noch eine Woche für mich behalten muss, aber da CBS die Nachricht verkündet hat, vermute ich, dass ich darf. Ich werde die zweite Staffel von CBS's Ready Room, die Behind-The-Scenes-Hauptstelle für alle Star-Trek-Shows modieren und fange mit Star Trek: Picard an!

Jede Woche nach Ausstrahlung der neuen Folge könnt ihr mich und einen Sondergast im Interview sehen, bekommt Einblicke hinter die Kulissen, Vorschauen auf künftige Episoden und anderes Exklusives, das euch umhauen wird. 

CBS macht die Sendung online überall verfügbar, was ich total mag, da dies es euch einfacher macht, es zu gucken, wann immer ich mögt. Sei es CBS All Access, YouTube, Facebook, IGTV oder dargestellt von Tauben in eurem örtlichen Park.

Ich bezweifle, dass ich viel von der Produktion mit euch teilen darf, aber ich ich poste Fotos von allem und jeden, was ich kann, auf Instagram.

Übrigens, wie toll ist es, dass sie dieses Bild für die Ankündigung benutzen, das Tyler Shield gemacht hat? Ich sehe zur Abwechslung mal wie ein cooler Typ aus!"

I didn't think I was going to be allowed to talk about this for another week or so, but since CBS already broke the...

Gepostet von Wil Wheaton am Sonntag, 12. Januar 2020

Keine heile Welt - Patrick Stewart über Star Trek: Picard

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Kurz vor dem Start von Star Trek: Picard hat das US-Magazin Variety ein ausführliches Porträt über Patrick Stewart veröffentlicht. Im dazugehörigen Interview äußerte sich Stewart unter anderem dazu, dass sich die dargestellte Welt in Star Trek: The Next Generation und Star Trek: Picard doch in einem entscheidenden Punkt unterscheiden: Es wird deutlich düsterer.

Stewart betont zwar, dass man Roddenberrrys Zukunftsvision treu bleiben möchte, doch widerspricht dies seinen weiteren Ausführungen. The Next Generation zeichnet sich durch eine positive, nahezu utopische Zukunftsentwicklung der Menschheit aus. Probleme wie Rassismus, soziale Ungleichheit und Co. scheinen überwunden und Konflikten wird eher mit Verhandlung und kreativer Problemlösung  als mit Waffen begegnet. Darauf hatte Stewart aber wohl keine Lust mehr:

"Ich denke was wir sagen wollen ist wichtig. Die Welt von 'Next Generation' existiert nicht mehr. Es ist anders. Nichts ist wirklich sicher. Nichts ist geschützt."

Auf eine Art sei die Welt von 'Next Generation' viel zu perfekt und beschützt gewesen, so Stewart weiter. Die Enterprise sei dieser sicherer Ort voller Respekt, Kommunikation, Fürsorge und ja, auch Spaß und die Föderation ein Zusammenschluss von Planeten, die über ihre gemeinsamen demokratischen Werte verbunden seien. Star Trek: Picard wirft nun ein Licht auf die Frage, was wäre wenn die Föderation sich ändert, eine eher isolierendere Richtung eingeschlagen hat und vielleicht auch nie so verlässlich und vertrauenswürdig war, wie man immer dachte.

Dies könnte damit zusammenhängen, dass Stewart aufgrund der politischen Lage der USA und Großbritanniens selbst nicht sonderlich optimistisch auf die (nahe) Zukunft blickt. Auch hier würden wir nun in einer anderen Welt als zu Zeiten von Star Trek: The Next Generation leben.

Eine Aussage, die die Vorfreude auf die Rückkehr von Jean-Luc doch etwas dämpft. Zwar war Star Trek schon immer auch sehr politisch, doch die scheinbare Zuspitzung und vor allem der sehr düstere, negative Blick auf die Föderation und insbesondere die Sternenflotte war ein großer Kritikpunkt an  Star Trek: Discovery (und bezüglich Action statt cleverer Kommunikation und Ideen auch dem Trek-Film-Universum von J. J. Abrams). Düstere Sci-Fi gibt es genug, es braucht mehr positive Zukunftsvisionen.

Andererseits besteht nach wie vor Hoffnung, immerhin war Patrick Stewart selbst an der Entstehung der Serie und Weiterentwicklung seines Charakters aktiv beteiligt. Und wie sein langjähriger Freund Ian McKellen es ausdrückt, hat Stewart durch seinen Habitus dieses Bild von 'Keine Sorge, Captain Picard ist da' geprägt.

Sein erster Tag zurück als Jean-Luc sei jedoch eigenartig gewesen, so als würde er die falsche Unterhose tragen. Geholfen habe, dass sie erstmal nur kurz im Studio waren und dann vor allem draußen in den Weinbergen drehten. Er habe sich erst selbst daran erinnern müssen, dass nicht nur er, sondern auch Jean-Luc nun um 17 Jahre gealtert ist. Etwas, das zu untersuchen galt und schließlich Spaß machte. Stewart merkt an, dass Picard in all der Zeit wohl menschlicher geworden ist als er je zuvor war.

Dies passt zu einer Aussage vom langjährigen Wegbegleiter Jonathan Frakes, der nicht nur vor der Kamera als William T. Riker zu sehen sein wird, sondern auch die Regie von zwei Episoden übernahm. Laut Frakes sei Stewart mit dem Alter alberner geworden. Mit dem wilden Humor und der damit einhergehenden Fähigkeit spielerischer zu sein, sich aber auch verletzlicher zu zeigen, habe seine Arbeit vielschichtiger werden lassen. Einen Grund sieht Frakes darin, dass - im Gegensatz zum Start von Stewart als Captain Picard - er mit seinen 79 Jahren auf sowohl auf einen spannenden, vollgepackten, erfolgreichen Lebenslauf als auch erfülltes Privatleben blicken und ganz entspannt und selbstsicher an Dinge herangehen kann.

Star Trek: Picard wird rund 20 Jahre nach Star Trek: Nemesis spielen und einen Jean-Luc Picard zeigen, der sich im Ruhestand befindet. Der ehemalige Captain und Admiral hat sich auf ein Weingut zurückgezogen, bis ihn jedoch eines Tages ein Ereignis zurück ins Scheinwerferlicht bringt. Er stellt eine neue Crew zusammen und begibt sich mit ihr auf ein gefährliches Abenteuer.

Neben einem Wiedersehen mit Patrick Stewart in der Hauptrolle sind auch die Star-Trek-Veteranen Brent Spiner (Data), Marina Sirtis (Troi), Jonathan Frakes (Riker), Jeri Ryan (Seven of Nine) und Jonathan Del Arco (Hugh) in (Gast-)Auftritten mit dabei.

Zu den bekannten Gesichtern reihen sich einige Newcomer in die Darstellerriege ein. So werden Santiago Cabrera (Die Musketiere), Michelle Hurd (Daredevil), Alison Pill (The Newsroom), Harry Treadaway (Mr. Mercedes, Penny Dreadful) und Isa Briones (American Crime Story: Versace) in Hauptrollen zu sehen sein und die neue Crew rund um Picard bilden.

Ab dem 24. Januar ist Star Trek: Picard über Amazon Prime zu sehen, je einen Tag nach der US-Ausstrahlung. Eine zweite Staffel ist bereits bestätigt.

Patrick Stewart on Returning to 'Star Trek' and Why Pit Bulls Are the Best

Blue Skies - Neuer Teaser für Star Trek: Picard

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Nicht mehr lange, dann startet Jean-Luc Picard noch einmal auf zu neuen Abenteuern. Ein weiterer kurzer Teaser zu Star Trek: Picard führt jedoch musikalisch eher in die Vergangenheit der Enterprise-Crew.

Es erklingt eine Version von Irving Berlins "Blue Skies" - dem Song, den Data in Star Trek: Nemesis bei der Hochzeit von William T. Riker und Deanna Troi zum Besten gab. Im Laufe des Films wird Data zerstört und seine Daten an seinen Androiden-Bruder B-4 übertragen. Als dieser das gleiche Lied anstimmt, scheint für Picard die Hoffnung zu bestehen, dass Data nicht völlig ausgelöscht ist. 

Star Trek: Picard wird rund 20 Jahre nach Star Trek: Nemesis spielen und einen Jean-Luc Picard zeigen, der sich im Ruhestand befindet. Der ehemalige Captain und Admiral hat sich auf ein Weingut zurückgezogen, bis ihn jedoch eines Tages ein Ereignis zurück ins Scheinwerferlicht bringt. Er stellt eine neue Crew zusammen und begibt sich mit ihr auf ein gefährliches Abenteuer.

Neben einem Wiedersehen mit Patrick Stewart in der Hauptrolle sind auch Auftritte der Star-Trek-Veteranen Brent Spiner (Data), Marina Sirtis (Troi), Jonathan Frakes (Riker), Jeri Ryan (Seven of Nine) und Jonathan Del Arco (Hugh) bereits bestätigt. Frakes übernahm zudem bei zwei Episoden die Regie. 

Zu den bekannten Gesichtern reihen sich einige Newcomer in die Darstellerriege ein. So werden Santiago Cabrera (Die Musketiere), Michelle Hurd (Daredevil), Alison Pill (The Newsroom), Harry Treadaway (Mr. Mercedes, Penny Dreadful) und Isa Briones (American Crime Story: Versace) in Hauptrollen zu sehen sein und die neue Crew rund um Picard bilden.

In Deutschland ist Star Trek: Picard ab dem 24. Januar über Amazon Prime zu sehen, einen Tag nach dem US-Start. Eine zweite Staffel ist bereits bestätigt.

Star Trek Nemesis - Blue Skies

Star Trek Nemesis - B-4 - Blue Skies

Star Trek: Picard - Weiterer TV-Trailer veröffentlicht

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CBS All Acces hat im Zuge einer NFL-Übertragung noch einmal einen neuen TV-Trailer zu Star Trek: Picard veröffentlicht. Die Vorschau enthält ein paar neue Ausschnitte und zeigt auch etwas mehr von den Auftritten von Troi und Riker. Bis zum Serienstart sind es nun nur noch drei Wochen. In den USA läuft Picard am 23. Januar an. In Deutschland zeigt Amazon Prime die Serie jeweils einen Tag nach der US-Ausstrahlung.

Die Serie wird rund 20 Jahre nach Star Trek: Nemesis spielen und einen Jean-Luc Picard zeigen, der sich im Ruhestand befindet. Der ehemalige Captain und Admiral hat sich auf ein Weingut zurückgezogen, bis ihn jedoch eines Tages ein Ereignis zurück ins Scheinwerferlicht bringt. Er stellt eine neue Crew zusammen und begibt sich mit ihr auf ein gefährliches Abenteuer.

Neben einem Wiedersehen mit Patrick Stewart in der Hauptrolle sind auch Auftritte der Star-Trek-Veteranen Brent Spiner (Data), Marina Sirtis (Troi), Jonathan Frakes (Riker), Jeri Ryan (Seven of Nine) und Jonathan Del Arco (Hugh) bereits bestätigt. Frakes übernahm zudem bei zwei Episoden die Regie. 

Zu den bekannten Gesichtern reihen sich einige Newcomer in die Darstellerriege ein. So werden Santiago Cabrera (Die Musketiere), Michelle Hurd (Daredevil), Alison Pill (The Newsroom), Harry Treadaway (Mr. Mercedes, Penny Dreadful) und Isa Briones (American Crime Story: Versace) in Hauptrollen zu sehen sein und die neue Crew rund um Picard bilden.

Star Trek PICARD - NFL NEW Teaser

Neuer Teaser für Star Trek: Picard

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In rund einem Monat geht es mit Jean-Luc auf zu neuen Abenteuern. CBS hat zum  Anheizen der Vorfreude auf Star Trek: Picard einen weiteren Teaser-Trailer veröffentlicht.

Die Serie wird rund 20 Jahre nach Star Trek: Nemesis spielen und einen Jean-Luc Picard zeigen, der sich im Ruhestand befindet. Der ehemalige Captain und Admiral hat sich auf ein Weingut zurückgezogen, bis ihn jedoch eines Tages ein Ereignis zurück ins Scheinwerferlicht bringt. Er stellt eine neue Crew zusammen und begibt sich mit ihr auf ein gefährliches Abenteuer.

Neben einem Wiedersehen mit Patrick Stewart in der Hauptrolle sind auch Auftritte der Star-Trek-Veteranen Brent Spiner (Data), Marina Sirtis (Troi), Jonathan Frakes (Riker), Jeri Ryan (Seven of Nine) und Jonathan Del Arco (Hugh) bereits bestätigt. Frakes übernahm zudem bei zwei Episoden die Regie. 

Zu den bekannten Gesichtern reihen sich einige Newcomer in die Darstellerriege ein. So werden Santiago Cabrera (Die Musketiere), Michelle Hurd (Daredevil), Alison Pill (The Newsroom), Harry Treadaway (Mr. Mercedes, Penny Dreadful) und Isa Briones (American Crime Story: Versace) in Hauptrollen zu sehen sein und die neue Crew rund um Picard bilden.

Schon vor Start hat CBS die Serie um eine zweite Staffel verlängert. Die wird allerdings unter der Regie eines neuen Showrunners stehen - wie kürzlich bekannt wurde übergibt Michael Chabon das Zepter, um sich eigenen Projekten zu widmen.

In Deutschland ist Star Trek: Picard ab dem 23. Januar bei Amazon Prime Video zu sehen.

Star Trek PICARD - NEW Teaser

Star Trek: Picard - CBS bestellt noch vor dem Serienstart eine 2. Staffel

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Gute Nachrichten für die Verantwortlichen der kommenden Serie Star Trek: Picard. Wie Deadline berichtet, soll der amerikanische Streaming-Dienst CBS All Access die Serie bereits um eine 2. Staffel verlängert haben. Damit stellt man noch vor dem Start der Serie bereits die Weichen für weitere Folgen. Die neue Staffel soll insgesamt zehn Episoden umfassen.

Die erste Staffel der Serie erscheint am 22. Januar 2020 bei CBS All Access und wird wöchentlich ausgestrahlt. In Deutschland wird Amazon Prime Video die Heimat von Star Trek: Picard werden, wobei der Streaming-Dienst die jeweilige neue Folge einen Tag nach der US-Ausstrahlung hierzulande veröffentlicht.

In Star Trek: Picard können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit Patrick Stewart in seiner Paraderolle als Jean-Luc Picard freuen. Darüber hinaus sind auch Auftritte der Star-Trek-Veteranen Brent Spiner (Data), Marina Sirtis (Troi) und Jonathan Frakes (Riker), Jeri Ryan (Seven of Nine) und Jonathan Del Arco (Hugh) bereits bestätigt. Frakes übernahm zudem bei zwei Episoden die Regie. Auch bei Star Trek: Discovery hatte der Trek-Verteran schon mehrfach auf dem Regiestuhl Platz genommen.

Neben vielen bekannten Gesichtern gibt es in Star Trek: Picard auch eine ganze Reihe von Newcomern. So werden in der Serie Santiago Cabrera (Die Musketiere), Michelle Hurd (Daredevil), Alison Pill (The Newsroom), Harry Treadaway (Mr. Mercedes, Penny Dreadful) und Isa Briones (American Crime Story: Versace) in Hauptrollen zu sehen sein und die neue Crew rund um Picard bilden.

Nach der Ausstrahlung der 1. Staffel könnten die Dreharbeiten zu den neuen Folgen bereits im Frühling 2020 beginnen. Mit einer Ausstrahlung dürfte aber nicht vor 2021 zu rechnen sein. In jedem Falle wird bei der 2. Staffel ein neuer Showrunner aber das Zepter übernehmen. So wurde kürzlich bekannt, dass Michael Chabon seinen Posten abgibt, um sich der Adaption seines eigenen Romans Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay zu widmen. Wer für Chabon übernimmt, ist bisher noch nicht bekannt.

Star Trek: Picard - Showrunner-Wechsel nach der 1. Staffel

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CBS All Access hat die 1. Staffel von Star Trek: Picard noch nicht veröffentlicht, trotzdem gibt es bereits einen Wechsel hinter den Kulissen: Showrunner Michael Chabon setzt seine Aufgabe in einer möglichen 2. Staffel nicht fort. Stattdessen widmet er sich der Serien-Adaption seines Pulitzer-preisgekrönten Romans Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay, das im Jahr 2000 erschien. Hierbei wird es sich um eine Mini-Serie handeln, die Chabon und seine Ehefrau Ayelet Waldman schreiben und produzieren. Auch die beiden Star-Trek-Produzenten Alex Kurtzman und Akiva Goldsman beteiligen sich als ausführende Produzenten an der neuen Serie, die der Sender Showtime ausstrahlen wird.  

Chabon und Ayelet haben mit CBS Television Studios einen mehrjährigen Vertrag ausgehandelt, um mehrere Projekte zu entwickeln. Mit Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay machen sie als Showrunner und ausführende Produzenten den Anfang. In der Entwicklung befindet sich unter anderem bereits ein Projekt namens A Really Good Day, das auf einem Buch von Ayelet Waldman basiert. 

Bei Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay handelt es sich um einen Roman, der eine fiktive Historie zweier Comicbuch-Zeichner und -Autoren erzählt, die an der Geburt des Superhelden-Genres in New York beteiligt waren. Das Buch hat sich weltweit mehrere Millionen Male verkauft.  

Auch wenn sich Chabon nicht mehr als Showrunner an Star Trek: Picard beteiligt, bleibt er nach der 1. Staffel neben Kurtzman und Goldsman als ausführender Produzent der Serie an Bord und möchte weiterhin kreativ Einfluss nehmen. Der Wechsel zur neuen Mini-Serie soll irgendwann im nächsten Jahr erfolgen.

Ursprünglich erhielt Chabon den Showrunner-Job für Star Trek: Picard, nachdem er für CBS TV Studios die beiden Short Treks Calypso und Q&A geschrieben hat. Zusätzlich haben Chabon und Ayelet auch an der Netflix-Serie Unbelievable mitgeschrieben, die kürzlich vier Golden-Globe-Nominierungen erhielt.  

Neben Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay schrieb Chabon außerdem die Romane Die Geheimnisse von Pittsburgh, Wonder Boys, Sommerland, Das letzte Rätsel, Die Vereinigung jiddischer Polizisten, Schurken der Landstraße, Telegraph Avenue und Moonglow.  Außerdem wurden seine Kurzgeschichten und Essays unter den Titeln Junge Werwölfe, A Model World, and other stories, Maps and Legends - Reading and Writing Along the Borderlands, Mann sein für Anfänger: Ein Leben als Ehemann, Vater und Sohn. Darüber hinaus arbeitete er an den Drehbüchern von John Carter: Zwischen zwei Welten und Spider-Man 2. 

Wer das Ruder als Showrunner für die 2. Staffel von Star Trek: Picard in die Hand nimmt, ist bisher nicht bekannt.

Star Trek Picard | Offizieller Trailer | PRIME Video

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