The Expanse

The Expanse: Science-Fiction-Serie wurde für eine 5. Staffel verlängert

Die vierte Staffel ist noch nicht gestartet, da wurde während der Television-Critics-Association-Veranstaltung bereits verkündet, dass die Science-Fiction-Serie The Expanse eine 5. Staffel erhalten wird. Die 4. Staffel wird ab dem 13. Dezember weltweit bei Amazon Prime zu sehen sein. 

Die ersten drei Staffel wurden auf dem Science-Fiction-Spartensender Syfy ausgestrahlt und anschließend abgesetzt. Schon kurz danach folgten Fan-Petitionen und verschiedene Fan-Aktionen, die dafür sorgen sollten, dass die Serie vielleicht doch noch durch einen Streaming-Sender gerettet wird. Da sich Amazon-Chef Jeff Bezos selbst als ein großer Fan entpuppte, fand sich bei Amazon Prime ein neues Zuhause.

Die Serie basiert auf den Science-Fiction-Büchern der beiden Autoren Daniel James Abraham und Ty Corey Franck, die sich das Pseudonym James S. A. Corey gegeben haben. Darauf aufbauend wurde die Serie von Mark Fergus und Hawk Ostby (Children of MenIron Man) entwickelt und geschrieben, die auch als ausführende Produzenten von The Expanse fungieren. Darüber hinaus sind Naren Shankar, Andrew Kosove, Broderick Johnson, Laura Lancaster, Sharon Hall, Sean Daniel, Jason Brown, Daniel Abraham, Ty Franck, und Dan Nowak als ausführende Produzenten bei der Serie tätig. Shankar arbeitete außerdem als Showrunner an allen Staffeln. 

Zu den Hauptdarstellern gehören Steven Strait (Sky High - Die Highschool hebt ab, 10.000 BC), Shohreh Aghdashloo (Star Trek: Beyond, Haus aus Sand und Nebel), Dominique Tipper (The Girl with all the Gifts, Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind), Cas Anvar (Source Code, The Strain), Wes Chatham (Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1 und 2) und Frankie Adams (Mortal Engines - Krieg der Städte).

The Expanse Season 4 - Teaser: Premiere Date | Prime Video

The Expanse: Startdatum und Trailer zu Staffel 4

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Noch ein Grund mehr, sich auf die Weihnachtszeit zu freuen - denn dann gibt es endlich die neuen Folgen von The Expanse. Amazon hat nebem dem Startdatum auch den ersten Trailer zur 4. Staffel präsentiert.

Die dichte Erzählung mit vielen gut ausgearbeiten Charakteren und spannender Weltraum-Darstellung fand schnell ein begeistertes Publikum. Dennoch hat Heimatsender Syfy die Serie nach drei Staffel abgesetzt. Außerhalb der USA lief The Expanse als Netflix Original, es wurde deshalb angenommen, dass der Streaminganbieter die Serie komplett übernimmt. Letzlich aber hat Amazon zugeschlagen und setzt The Expanse fort. Neben den lauten Fanprotesten soll ein weiterer Grund sein, dass Amazon-Chef Jeff Bezos selbst großer Fan der Serie sei.

The Expanse basiert auf der gleichnamigen Bestseller-Reihe von James S. A. Corey. Hinter diesem Pseudonym verbergen sich wiederum die Autoren Daniel James Abraham und Ty Corey Franck. Die Basis der Geschichte bildet die Besiedlung des erdnahen Weltraums und den damit verbundenen Problemen. The Expanse spielt im 23. Jahrhundert. Überbevölkerung hat der Erde schwer zu schaffen gemacht und es gelang, Mond, Mars und diverse Raumstationen dauerhaft bewohnbar zu besiedeln. Da alle auf dieselben Ressourcen angewiesen sind ist das Klima denkbar angespannt. Die Vereinten Nationen existieren nach wie vor und haben mit ihrem Hauptsitz auf der Erde die politische Führung über alle Planeten und Siedlungen. Doch es regt sich zunehmend Widerstand. Insbesondere der Mars will seine Unabhängigkeit und die Bevölkerung ist aufgrund großer sozialer Unterschiede in Aufruhr. Alles bewegt sich durchweg am Rande der Eskalation.

In den Hauptrollen sind unter anderen Steven Strait (Magic City) als Holden, Cas Anvar (The Strain) als Alex, Dominigue Tipper (The Girl with all the Gifts) als Naomi, Wes Chatham (Tribute von Panem) als Amos,  Thomas Jane als Joe Miller, Frankie Adams als Bobby Drape und Shohreh Aghdashloo (Star Trek: Beyond) als Chrisjen Avasarala zu sehen.

Die 4. Staffel von The Expanse feiert am 13. Dezember bei Amazons Streamingdienst Prime Video Premiere.

The Expanse Season 4 - Teaser: Premiere Date | Prime Video

The Expanse: Erste Bilder und neues Poster für die 4. Staffel veröffentlicht

Fans von The Expanse warten bereits gespannt auf die vierte Runde. Und auch wenn noch kein Veröffentlichungsdatum bekannt ist, läuft die Promotion-Tour bereits auf Hochtouren. Als Zeichen dafür wurden jetzt mehrere neue Fotos und ein Poster der anstehenden 4. Staffel veröffentlicht. Die Bilder und das Poster sind exklusiv auf der IGN-Seite zu sehen. 

Ähnlich wie die Hauptfiguren hat auch The Expanse hat eine eine lange Reise mit vielen Stolpersteinen hinter sich gebracht. Im Mai 2018 hat der Science-Fiction-Sender Syfy die Serie, die auf einer Buchreihe eines Autorenduos mit dem Pseudonym James S.A. Corey basiert, nach drei Staffeln abgesetzt. Das löste einen Fan-Aufschrei aus, der unter anderem dazu führte das Fan-Petitionen zur Rettung entstanden. Es wurde sogar ein Flugzeug gemietet, das über dem Amazon-Hauptquartier in Los Angeles flog, um darum zu bitten, dass der Versandhaus- und Streamingriese die Serie doch noch rettet. Amazon-Chef Jeff Bezos, der laut eigener Aussage selbst Fan der Geschichte ist, gab weniger als einen Monat nach der Absetzung bekannt, dass The Expanse ein neues Zuhause bei Amazon Prime finden wird.   

IGN erhielt bereits ein neues Poster und einige Exklusivbilder der neuen Staffel, die einen Einblick in die neue Staffel bieten. In der 4. Staffel wird es um die Erforschung des Planeten Illus gehen, die erste von tausend erdähnlichen neuen Welten, die durch ein Ring-Tor in den Sternen zugänglich sind, das in der dritten Staffel geöffnet wurde.   

Die 4. Staffel basiert auf dem vierten Buch der Expanse-Reihe Cibola brennt. Hinter dem Pseudonym James S.A. Corey stecken die beiden Autoren Ty Franck und Daniel Abraham, die sich für diese Science-Fiction-Saga, die insgesamt neun Bücher umfassen soll, zum ersten Mal zusammengetan haben.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Amazon via IGN

FedCon2019: Interview mit The-Expanse-Schauspielerin Frankie Adams

In der Science-Fiction-Serie The Expanse spielt sie eine knallharte Soldatin vom Mars namens Roberta ’Bobbie‘ Draper, deren Loyalitäten und Freund-Feind-Bild im Laufe der Erzählung auf den Kopf gestellt werden. Im Interview erzählt uns die Schauspielerin Frankie Adams unter anderem über die Anfänge ihrer Schauspielkarriere und warum ihre Erfahrungen als Boxerin hilfreich für ihre Rolle in The Expanse sind.  

Robots & Dragons: Wie kam es dazu, dass Sie sich für eine Schauspielkarriere entschieden haben und wie haben Sie angefangen?

Frankie Adams: Ich ging zu einem Vorsprechen für eine Fernsehserie in Neuseeland, als ich 16 Jahre alt war. Mein erstes Vorsprechen überhaupt und ich habe den Job bekommen. Ich bin also irgendwie hineingestolpert, aber ich war immer an Kunst und Schauspielerei interessiert. Ich hatte einfach sehr viel Glück, dass ich die Rolle direkt mit dem ersten Vorsprechen bekommen habe. Und es hat mir die Inspiration und die Motivation gegeben, damit weiterzumachen.  

R&D: Wann sind Sie zum ersten Mal mit der Figur Bobbie Draper in Berührung gekommen und wie sah der Casting-Prozess aus?

Frankie Adams: Das erste Mal bin ich mit Bobbie während des Castings in Berührung gekommen. Man hat mir eine kurze Zusammenfassung geschickt, und eigentlich glaubte die Casting-Verantwortliche schon von Anfang an, dass ich für die Rolle die Richtige sei und sie hoffte, dass ich gerade nicht anderweitig beschäftigt bin. Ich war gerade mit einem Theaterstück fertig, hab eine Reihe von Vorsprechen mitgemacht und die Produzenten via Skype kennengelernt. Und sie sind Gott sei Dank das Risiko eingegangen, mich zu besetzen, weil sie auch wollten, dass die Schauspielerin physisch eindrucksvoll ist, wie es auch Bobbie Draper ist. Und ja, sie haben mir eine Chance gegeben und ich habe sie schon eine Woche später persönlich getroffen.  

R&D: Befanden Sie sich zu diesem Zeitpunkt noch in Neuseeland?   

Frankie Adams: Ja, ich war währenddessen in Neuseeland. Ich war also ziemlich weit weg (lacht).

R&D: Das ist ziemlich ungewöhnlich für ein Vorsprechen, oder?  

Frankie Adams: Es ist sehr ungewöhnlich und ich danke meinen Glückssternen jeden Tag dafür (lacht).

R&D: Sie haben auch Erfahrungen als Boxerin. Hilft Ihnen dieses Training bei den physischen Anforderungen der Rolle?

Frankie Adams: Im Moment boxe ich nicht mehr so viel, aber als ich jünger und noch ein Teenager war. Aber ja, es hat sehr geholfen, weil ich viele meiner eigenen Stunts mache. Ich trainiere allerdings nicht mehr so intensiv, weil ich nicht mit einer gebrochenen Nase zur Arbeit gehen darf. (Lacht und zeigt auf ihr Gesicht) Es handelt sich schließlich – wie nennt man es doch gleich? – um den Moneymaker.  

R&D: Hinter dem taffen Äußeren Ihrer Figur steckt auch eine gewisse Verletzlichkeit. Wie gehen Sie diese Dualität als Schauspielerin an?

Frankie Adams: Ich denke, viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass es sich um zwei getrennte Eigenschaften handelt. Aber in meinen Augen gehören Stärke und Verletzlichkeit zusammen und dieser Gedanke hilft mir im Grunde schon, um mich in die Rolle einzufinden.  

R&D: Insbesondere auf dem gemeinsamen Panel mit den restlichen Cast ist aufgefallen, dass Sie alle eine tolle Chemie besitzen.

Frankie Adams: Ja, wir haben sehr viel Spaß zusammen!

R&D: Weil Sie erst im zweiten Jahr dazu gestoßen sind, war es schwer, sich in die bereits bestehende Besetzung einzufinden?

Frankie Adams: Ja, ich bin erst seit der zweiten Staffel mit dabei, und ich war sehr nervös und ängstlich, alle anderen zu treffen. Und als ich dann alle getroffen habe, sahen auch noch alle so umwerfend gut aus, was die Nervosität noch einmal erhöht hat. Aber sie waren so freundlich, einladend und sehr glücklich, mich zu treffen. Sie freuten sich darauf, was ich zur Besetzung und zur Serie beitragen kann. Und jetzt bin ich quasi die kleine Schwester und ich hoffe, dass wir noch sehr lange gute Freunde bleiben.  

R&D: In 2016 haben Sie in einem kleineren Film namens One Thousand Ropes mitgespielt, der in Deutschland schwer zu bekommen ist. Ist es schwerer an einer Independent-Produktion mitzuwirken oder an einer großen Produktion wie The Expanse?

Frankie Adams: One Thousand Ropes hatte sogar seine Premiere auf der Berlinale, ich bin also nach Berlin gekommen. Beides hat seine Herausforderungen. Ich würde sagen, der größte Unterschied ist schlicht und ergreifend Geld. Wir hatten so viel weniger Zeit. Aber gleichzeitig sind die beiden Sets auch gar nicht so unterschiedlich: Man hat einen Regisseur und einen Kameramann, dieselbe Energie, einfach nur weniger Geld bei einem Independent-Film.

R&D: Gibt es Rollen, Projekte oder Regisseure, mit denen Sie zusammenarbeiten möchten?

Frankie Adams: Irgendwann würde ich gerne bei Marvel- oder DC mitmischen (lacht). Aber das hat letztendlich das Universum zu entscheiden. Generell möchte ich allerdings gerne einfach nur an Storys mitarbeiten, die ich genieße und mir gefallen, an die ich leidenschaftlich glaube und bei denen ich die Figur mag. Ich bin nicht allzu wählerisch, wenn es um spezifische Filme geht.

R&D: Vielen Dank für das Gespräch!

FedCon 2019: Interview mit The-Expanse-Darstellerin Shohreh Aghdashloo

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The Expanse Pilot

Die oscar-nominierte Darstellerin Shohreh Aghdashloo kann auf eine langjährige und abwechslungsreiche Schauspielkarriere zurückblicken. In The Expanse spielt sie die mächtige Politikerin Chrisjen Avasarala. Im Gespräch mit den Robots-&-Dragons-Redakteuren Johannes Hahn und Stefan Turiak verrät sie, wie sie sich auf diese und andere Rollen vorbereitet und was die Motivation Ihrer Figur in der Science-Fiction-Serie ist.

Robots & Dragons: Ihre Figur ist eher sowas wie ein Powerbrokerin oder eine Strippenzieherin, die zwar eine mächtige Position innehat, aber nicht unbedingt an Ruhm und Prestige interessiert ist, sondern die meiste Zeit im Hintergrund agiert. Was glauben Sie, ist ihre Motivation?  

Shohreh Aghdashloo: Mehr als alles andere ist es zunächst einmal die Erde selbst. Ich habe da eine Theorie: Sie ist verheiratet und sie hat Kinder. Aber erinnern Sie sich daran, als es auf der Erde langsam gefährlich wurde? Sie schickte ihren Ehemann und ihre Kinder nach Lunar, um sie aus dem Gefahrenbereich zu bringen. Mir sagt das, dass sie gewillt ist, sich selbst für die Erde zu opfern. Aber sie nimmt ihrem Ehemann und ihren Kindern die Entscheidung ab, ob sie bleiben oder fliehen möchten. Sie trifft die Entscheidung und schickt sie weg. Als ich diese Zeilen las, stand ich kurz vor den Tränen, weil es sich um eine sehr intensive Szene handelte und mir deutlich wurde, dass diese Frau sogar bereit ist, dafür zu sterben.

Darüber hinaus ist sie neben den Ressourcen der Erde auch an den Kindern der Erde interessiert. Und ich kann mich mit ihr identifizieren, weil ich selbst eine Mutter bin. Wenn ich einen Teller mit Essen habe, würde ich zuerst an meine Kinder denken. Sie weiß, dass die Menschen, die mittlerweile auf Lunar und auf dem Mars Leben irgendwann zurückkehren werden und sich an den Ressourcen der Erde bedienen möchten. Und sie weiß, dass diese Ressourcen irgendwann nicht mehr ausreichen werden. Das erlaubt sie allerdings nicht. Entweder diese Ressourcen werden ihr abgekauft oder Mars und Lunar produzieren sie selbst. Diebstahl erlaubt sie nicht.   

R&D: Wie bereiten Sie sich auf Rollen und auf die Figuren vor, die Sie spielen?

Shohreh Aghdashloo: Ja, das ist eine interessante Frage: Neulich fragte mich jemand, ob ich mich an eine Szene erinnere, die ich verpatzt habe. Und ich antwortete, dass es mir leid tut, enttäuschen zu müssen und dass ich mich an keine solche Szene erinnern kann. Weil ich mich intensiv und ausführlich vorbereite. Diese Vorbereitung sieht folgendermaßen aus: Bei einer nicht-fiktionalen Figur – zum Beispiel habe ich Saddam Husseins Ehefrau gespielt und mir wirklich alle Videoclips von ihr angesehen, von privaten Reisen bis hin zu privaten Partys. Bei fiktionalen Figuren schreibe ich eine ausführliche Hintergrundgeschichte, und zwar für jede einzelne Figur. Und dann gehe ich jede Zeile durch. Hierbei versuche ich Nachrichten und Symbolik zu dekodieren, die in meinen Augen darin versteckt liegen. Im Falle von The Expanse versuche ich zum Beispiel zu verstehen, wen die Marsianer repräsentieren und mit welchem Land ich sie vielleicht vergleichen und identifizieren würden. Dann schaue ich mir den Schreibstil an, weil jeder Autor einen unterschiedlichen Schreibstil hat. Je nachdem, wie anspruchsvoll der Schreibstil ist, versuche ich mein Schauspiel entsprechend anzupassen.

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The Expanse

R&D: Unterscheidet sich Ihre Herangehensweise, als eine Hintergrundgeschichte für Ihre Figuren zu schreiben, wenn Sie für das Theater, für Filme oder für das Fernsehen arbeiten?

Shohreh Aghdashloo: Ja, als ich zum Beispiel vor einigen Jahren Bernarda Alba aus Bernada Albas Haus im Theater gespielt habe, habe ich mich bei meinen Recherchen nicht nur auf das Stück konzentriert, sondern auch auf den Autor Garcia Lorca. Das Stück hat eine große Rolle in Lorcas Leben gespielt, er wurde sogar dafür getötet. Also habe ich meine Recherche erledigt, aber anschließend habe ich auch wieder eine Hintergrundgeschichte für sie geschrieben. Und als ich einen Star-Trek-Film drehte (Star Trek: Beyond Anm. der Redaktion), habe ich den Regisseur Justin Lin angerufen und ihn gefragt, ob er mir irgendetwas zur Rolle mitteilen möchte. Und der sagte nur: ”Denk einfach nur an Platons Idealstaat!“ Und ich sagte nur: ”Alles klar!“ Ich hatte Platon zwar an der Universität studiert, aber ich habe es mir noch einmal zu Gemüte geführt und mir ist aufgefallen, dass er sagte, dass wir irgendwann so zivilisiert sein werden, dass es keine Kriege mehr geben wird. Unsere einzigen Kriege werden in unseren Spielen stattfinden. Das sind hilfreiche Vorbereitungsarbeiten.

R&D: Sie haben in vielen Genre-Filmen, aber auch in schweren Dramen wie zum Beispiel Das Haus aus Sand und Nebel mitgespielt. Ist es leicht, diesen Übergang von schweren Dramen zu Genre-Kost zu vollführen?

Shohreh Aghdashloo: Die Menge an Arbeit ist die Gleiche. Im Moment arbeite ich an einer vierteiligen Serie namens Impulse, in denen es um Menschen geht, die sich teleportieren können. Also in einer Zukunft, in der wir so weit entwickelt sind, wenn man sich entscheidet, an der Champs-Èlysées zu sein, dann Zack ist man an der Champs-Èlysées. Die Figur, die ich dort gespielt habe, hat so viel Arbeit in Anspruch genommen wie Avasarala. Avasarala habe ich bei The Expanse vier Jahre gespielt, in Impulse habe ich vier Episoden mitgespielt, die Arbeit war die gleiche.

R&D: Bevorzugen Sie TV, Film oder die Bühne?

Shohreh Aghdashloo: Um ehrlich zu sein, waren alle um mich herum etwas skeptisch, als ich mich nach meiner Oscar-Nominierung entschied, beim Fernsehen zu arbeiten. Und jetzt wollen alle im Fernsehen arbeiten. Fast jede große Schauspielerin und jeder große Schauspieler möchte TV machen. Ich bin Schauspielerin, um zu schauspielern. Das Medium ist mir eigentlich egal. Aber ich glaube, ich sehe mich eher als Theaterschauspielerin, selbst wenn ich am Film- oder Fernseh-Set bin. Denn dort absorbiere ich die Energie der anderen Menschen um mich herum. Ich spiele für sie und weniger für die Kamera. Das ist mir mit der Zeit definitiv aufgefallen.  

R&D: Wir danken Ihnen für das Gespräch!

Fedcon 2019: Interview mit Cas Anvar aus The Expanse

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The Expanse Folge 5

Mit Cas Anvar (auf dem Bild links) durften wir einen weiteren Darsteller aus der Serie The Expanse auf der Fedcon interviewen. Der kanadische Schauspieler spielt in der Serie den Piloten der Rosinante, Alex Kamal.

Einen Tag vor unserem Interview gaben die Schauspieler der Serie ein Panel auf der Fedcon. Dort erzählte Anvar, dass er beim Casting seiner Rolle von Alex Kamal die Bitte um ein erneutes Vorsprechen ausgeschlagen hatte und darum bat, die Entscheidung nur aufgrund seines Bewerbungsvideos zu fällen. Er hatte das Gefühl, er konnte nicht besser sein als im besagten Video. Zwar habe er ein mulmiges Gefühl bei dieser Nachricht gehabt, aber das Risiko ging er ein. Über diesen Vorfall, Videospiele und die Macht Sozialer Medien haben wir mit ihm gesprochen.

Robots & Dragons: Bei der Eröffnungszeremonie sind Sie mit dem Smartphone filmend auf die Bühne gekommen. Wie wichtig sind Ihnen die Sozialen Medien?

Cas Anvar: Gute Frage, die hat mir noch keine gestellt. Ich konnte nie wirklich viel damit anfangen, für mich waren Soziale Medien angsteinflößend und gefährlich, weil jeder Mensch auf der Welt was immer sie wollen über jeden anderen sagen und so alle Arten von Chaos verursachen kann. Es gibt keine Art von Regulierung, daher ist es ein sehr furchterregendes Medium.
Nachdem das jetzt raus ist: Es ist auch unglaublich mächtig. Twitter verbreitete sich gerade dann, als die Bevölkerung des Iran ihre ersten freie Wahlen abhalten durfte, und so konnten sie trotz der Medienzensur ihre Nachrichten in die Welt schicken. Und niemand wusste, was während der Wahlen im Iran geschah, ob die Wahlen gefälscht wurden oder kriminelle Handlungen geschahen. Twitter umging damals alle Hürden und Firewalls. Die Leute sahen dann, was geschah.
Sie [die Sozialen Medien, die Red.] haben also die Möglichkeit, die Welt zu verändern. Ein paar brillante, wundervolle Menschen nutzen Twitter um die Welt zum Guten zu verändern. Ich bekam davon schnell viel mit, als unsere Serie abgesetzt wurde und die Fans mit der Macht der Sozialen Medien so viel Lärm machten, dass es jeder auf der Welt hörte, inklusive Amazon. Wir hatten viel Glück, dass Jeff Bezos, der Vorstandsvorsitzende von Amazon, ein Fan der Serie war und als wir begriffen hatten, was passierte, legten alle anderen schon los. Hätten wir nicht Twitter, Instagram usw. gehabt, hätte niemand wirklich von uns gewusst und wir wären wahrscheinlich verschwunden.
Weil also mein Job gerettet wurde – und ich war sehr engagiert bei der Rettet-The-Expanse-Kampagne, ich habe die Sozialen Medien wie verrückt genutzt – wurde ich wohl einer Art Feuertaufe unterzogen. Jetzt realisiere ich: Ich liebe diese Serie, ich liebe meinen Job, liebe, was ich mache. Ich denke nicht von Sozialen Medien als etwas für einzelne Individuen, die auf einer individuellen Ebene miteinander interagieren, sondern ich glaube es ist etwas für große Themen, große Statements, wichtige Botschaften. Wenn ich also etwas habe, von dem ich glaube, dass es viele Leute hören sollten, beschäftige ich mich [mit Sozialen Medien, die Red.]. Und die Fans lieben es, hinter die Kulissen zu schauen und sie interessieren sich für die Serie, aber auch dafür, wer diese Leute sind und was sie zwischen den Serien tun. "Ich kann nicht nach Deutschland reisen, ich kann nicht zur Fedcon, ich wünschte, ich wüsste, was da passiert". Und deshalb gehe ich auf die Bühne und zeige euch, was ich da sehe. Ich denke da aus der Perspektive der Fans, wie cool das wäre, so eine Con aus der Perspektive von Leuten wie William Shatner oder Leonard Nemoy zu sehen...

R&D: …Es kehrt sozusagen die Perspektive um…

Cas Anvar: … genau, und es macht die Schauspieler zu Menschen. Ich bin kein Fan davon, eine Ikone zu sein, idealisiert zu werden und von Menschen angehimmelt zu werden. Ich mag es, gut in meinem Job zu sein und eine freundliche, respektvolle Beziehung zu den Fans zu haben. Sie behandeln mich wie eine Person, aber sie mögen meine Arbeit. Genauso wie ich, wenn sie als Arzt oder Anwalt arbeiten und ich ihre Arbeit respektiere.

R&D: Wo wir bei der Arbeit sind: Auf dem Panel haben Sie erzählt, dass sie mit der Aufnahme ihres Vorsprechens für die Rolle von Alex Kamal aus The Expanse ein Risiko auf sich genommen haben. Diese Handlung hat ein wenig an ihren Charakter aus der Serie erinnert.

Cas Anvar: (lacht) Ja, stimmt. Ich teile viele Erfahrungen und Ansichten und Menschlichkeit mit Alex, seinen Zugang zu seinen Mitmenschen und wie er lebt und ja, da haben Sie recht. Wenn Alex an etwas glauben würde, wäre er auch dieses Risiko eingegangen. Ich bin solche Risiken zuvor eingegangen und hatte Pech. Das Universum wollte, dass das klappt und diesmal hat es funktioniert.

R&D: The Expanse versucht, möglichst nah an den bekannten wissenschaftlichen Fakten über Raumfahrt zu bleiben. Welche Recherchen haben Sie angestellt, um dies akkurat darstellen zu können, beispielsweise das richtige Fliegen eines Raumschiffs?

Cas Anvar: Diese Realitätsnähe war unglaublich wichtig für die Schöpfer und die Autoren der Serie, sie waren total darauf aus, alle Mythen über den Weltraum zu widerlegen, die wir alle so haben, wegen Science-Fiction, die ein falsches Bild des Alls zeigen. Sie wollten die Mythen über Schwerelosigkeit widerlegen, die Mythen über das Vakuum im Weltall, über Gravitation durch hohe Beschleunigung und all diese Sachen. Denn es gibt viele verrückte Sachen, die die Leute glauben, die gar nicht wahr sind.[…] Die Schiffe, zum Beispiel, sind senkrecht zur Beschleunigung gebaut. Oder dass man seinen Helm im Weltall nicht ausziehen kann, ohne, dass der Kopf explodiert. Das würde nicht passieren. Es ist ja nur der Druck von einer Atmosphäre [eine veraltete, physikalische Einheit, die Red.]. Wenn jemand in die Tiefsee hinabtaucht, ist der Druck wesentlich größer, als wenn man seinen Helm [im Weltraum, die Red.] abnimmt. Wir würden nicht explodieren. Wir würden ersticken – langsam –, der Sauerstoff würde aus dem Blut heraus kochen und wir würden langsam erfrieren.

R&D: Haben Sie das alles recherchiert?

Cas Anvar: Wir hatten großes Glück, dass unsere Autoren ein großes Interesse an der Wissenschaft haben. Was wir wirklich recherchiert haben, war zur Schwerelosigkeit. Wir haben ein bisschen Training in der Schwerelosigkeit gemacht, wir haben viele Videos gesehen, in denen auf der [Internationalen, die Red.] Raumstation Sachen in der Schwerelosigkeit gemacht wurden, wir haben mit ein, zwei Astronauten gesprochen, die uns beigebracht haben, wie wir uns im Weltall bewegen. Da haben wir auch den Mythos von Zeitlupenbewegungen in der Schwerelosigkeit widerlegt, denn so bewegt man sich nicht, man ist nicht unter Wasser.

R&D: Letzte Frage: In ihrer Twitter-Biografie schreiben Sie, sie sammeln Comics und seien „Gamer“. Wann und wie finden Sie Zeit, zu spielen und was spielen Sie dann?

Cas Anvar: Ach, ich habe leider nicht mehr soviel Zeit, wie ich möchte. Ich sammle seit meiner Kindheit Comic-Bücher, ich habe ungefähr 10 000 Comics zuhause. Ich war ein großer Superhelden-Fan: Marvel, DC, auch die neuen Comics, Valiants zum Beispiel.
Mein liebstes Videospiel ist The Last of Us. Ein tolles Spiel.

R&D: Also bevorzugen Sie mehr Spiele, die eine starke Handlung haben?

Cas Anvar: Ja, Rollenspiele, ich mag Rollenspiele. Weniger so First-Person-Shooter, die sprechen mich weniger an. Da bin ich wie Alex, er ist auch weniger ein Typ für First-Person-Shooter, obwohl er wahrscheinlich gut darin wäre. Ich bevorzuge mehr die Abenteuerspiele, das Rollenspiel, die Charaktere, die epischen Geschichten – ich liebe Fable, ich liebe Myst, all die tollen Geschichten. So wie The Last of Us. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und ich habe mitbekommen, dass sie einen Film daraus machen.

R&D: Danke für das Gespräch!

Fedcon 2019: Interview mit The-Expanse-Darstellerin Dominique Tipper

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The Expanse Folge 3

Robots-&-Dragons-Redakteure Johannes Hahn und Stefan Turiak durften auf der Fedcon2019 auch mit einem großen Teil der Besetzung von The Expanse reden. Den Anfang machte Dominique Tipper (Naomi Nagata), die uns verriet, wie ihr Hintergrund als Tänzerin ihr bei den Szenen mit Schwerelosigkeit half, warum sich viele Frauen mit Naomis Hintergrundgeschichte identifizieren können und mit welchen Regisseurinnen und Regisseuren sie gerne zusammenarbeiten möchte.  

Warnung: Im Interview gibt es leichte Spoiler. Hierbei handelt es sich um Informationen bezüglich Dominique Tippers Charakter Naomi Nagata, die in der 3. Staffel von The Expanse eröffnet wurden. 

Robots & Dragons:  Das ist Ihre erste europäische Con. Wie gefällt es Ihnen bis jetzt?

Dominique Tipper: Ja, das stimmt. Zunächst einmal ist es schön, in der Nähe meiner Heimat zu sein (Anmerkung der Redaktion: Dominique Tipper stammt aus London). Außerdem fühle ich mich meinen Besetzungskollegen überlegen, weil ich keinen Jetlag habe. Alle anderen sind erledigt, weil sie aus Amerika gekommen sind, und ich kann frisch und fröhlich ”Guten Morgen!“ rufen. Ich musste nicht einmal in ein Flugzeug steigen, sondern habe einfach den Zug genommen. Aber ja, es ist toll hier zu sein.  

R&D: Sie haben früher als professionelle Tänzerin gearbeitet. Ist dieser Hintergrund in irgendeiner Weise hilfreich, um im Weltraum beziehungsweise. im Fake-Weltraum zu schauspielern oder für Ihr Schauspiel generell?

Dominique Tipper: Ich glaube, es hat wirklich dabei geholfen, die Szenen in der Schwerelosigkeit auszuführen. Nicht unbedingt, wenn wir an den Drähten hingen, weil das einfach für alle Beteiligten unbequem ist. Aber wenn wir uns in Situationen befinden, in denen wir unsere vollen Bandbreite an Bewegungen präsentieren müssen und währenddessen Konversationen führen. Außerdem dürfen wir nicht aufhören zu reden, wenn unsere Gliedmaßen umher schweben. Ich glaube, mein Hintergrund als Tänzerin hat mir bei dieser Koordination und beim Multitasking sehr geholfen, meine Arbeit zu machen. Und generell, wenn ich eine physische aktive Figur spiele, kann ich mich vielleicht etwas besser darauf einstellen als jemand, der nicht zuvor getanzt hat.  

R&D: Das Interessante an The Expanse ist, dass sehr großen Wert auf den Hard-Science-Fiction-Aspekt gelegt wird. Haben Sie zum Beispiel recherchiert, wie sich Menschen im All bewegen und wie sich magnetisierte Stiefel auf die Bewegungen auswirken können?  

Dominique Tipper: Wir hatten einen Choreografen, der uns dabei geholfen hat. Jeder glaubt nämlich, dass man sich wie auf dem Mond oder im Wasser bewegt, wenn man sich in einer schwerelosen Umgebung befindet. Ein großer Teil bestand darin, diesen Irrglauben zu korrigieren und anschließend zu lernen, wie es sich wirklich abspielt. Für mich als Belter bedeutete das außerdem, dass ich mich niemals innerhalb einer natürlichen Atmosphäre aufgehalten habe. Damit musste ich mich zunächst beschäftigen, um mich in die Figur einzufinden. Nur als Beispiel: Immer wenn mich die Menschen sehen, wundern sie sich, wie klein ich bin. In der Serie werde ich größer dargestellt aufgrund der Umstände, in denen meine Figur aufgewachsen ist. Außerdem trage ich Absatzerhöhungen, damit ich ein bisschen größer bin und mich über allen anderen erhebe (lacht). Aber eigentlich bin ich nur etwa 1,70 Meter groß. Es handelt sich einfach um eine Mischung aus vielen Aspekten, die ich nutze und mit denen ich spiele und die ich stets im Hinterkopf habe, wenn wir Szenen drehen oder am Set sind.  

R&D: Bei einer Serie wie The Expanse gibt es immer wieder Plottwists. Zum Beispiel erfahren wir in Staffel 3, dass Sie ein Kind haben. Wissen Sie vorher über Enthüllungen dieser Art Bescheid und hilft Ihnen das bei Ihrer Darstellung?

Dominique Tipper: Wann immer es darum geht, diese Art von Storylines für Naomi zu kreieren, zum Beispiel, dass sie ihren Sohn verlassen musste, weiß ich das schon zuvor. In diesem Fall handelt es sich sogar um den wesentlichen Grund, warum sie sich überhaupt zu Beginn der Serie auf der Canterbury befindet. Das war seit dem ersten Tag meine treibende Kraft. Ich habe alle diese Informationen schon vorab bekommen und einige der Bücher gelesen. Es handelte sich sogar um eine der ersten Informationen über Naomi, die mir eröffnet wurden und das hat alle weitere Handlungen meiner Figur beeinflusst.

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The Expanse

Es war alles so interessant, weil selten Mütter in dieser Weise im Fernsehen dargestellt werden, die ihr Kind aus irgendeinem Grund verlassen mussten. In Naomis Fall war ein Mann der Grund, der sie misshandelt hat. Viele Frauen sind auf mich zugekommen und erzählten mir, dass sie sich in dieser Geschichte wiederfinden konnten. Dass sie ihre Kinder verlassen mussten und sie teilweise seit etwa 16 Jahren nicht mehr gesehen haben. Es war unglaublich interessant, diesen Aspekt zu erforschen und darzustellen.

R&D: Interessant an The Expanse ist auch, dass es sich zu Beginn um eine relativ kleine Science-Fiction-Serie handelte, die aber mit der Zeit und insbesondere am Ende von Staffel 2 und 3 gewachsen ist und jetzt ein Zuhause bei Amazon Prime gefunden hat. Was glauben Sie, ist der Grund für diesen Kulterfolg? Liegt es an den gebrochenen Figuren, an deren reichhaltigen und glaubwürdigen Hintergrundgeschichten oder an den vielfältigen ethnischen Hintergründen der Figuren?  

Dominique Tipper: Ich glaube, es ist so viel. Es ist schwer, genau zu identifizieren, wodurch dieser Erfolg zustande kam. Zunächst liegt es an dem Quellenmaterial. Wenn das nicht so gut gewesen wäre, wie es nun einmal ist, hätten wir auch nicht so eine großartige Serie. Deswegen müssen wir zunächst James S. A. Corey für ihre Arbeit danken. Darüber hinaus gilt der Dank auch den Showrunnern, die sich verpflichtet haben, die diversen ethnischen Hintergründe der Figuren zu respektieren, was in Hollywood auch nicht immer der Fall ist. Und dann noch das Bemühen der Verantwortlichen, die verschiedenen Rassen und Figuren nicht auf stereotypische Weise darzustellen oder handeln zu lassen, was ich als realitäts- und lebensnah erachte.

Eine Welt zu erschaffen, die unsere eigene repräsentiert macht Realismus aus, und das ist es, was The Expanse so gut macht. Viele verschiedene Menschen erkennen sich in der Serie wieder, und es gibt so viele moralische Grauzonen. Es gibt im Grunde kein richtig oder falsch oder gut oder böse. In der einen Woche mag man eine Figur und stellt sich auf deren Seite, und eine Woche später handelt diese Figur in einer Weise, welche die Zuschauer innehalten und diese Person auf eine völlig andere Weise sehen lässt. Ich glaube, dass ist ein Teil, der den Erfolg ausmacht, weil selten jemand komplett falsch und komplett richtig liegt.

R&D: Gibt es ein Traumprojekt, an dem Sie gerne arbeiten würden. Oder einen Traum-Regisseur, mit dem Sie zusammenarbeiten möchten?

Dominique Tipper: Oh mein Gott! Da gibt es so viele: Ich würde gerne mit Denis Villeneuve arbeiten. Mit Céline Sciamma, sie hat zum Beispiel einen Film namens Girlhood inszeniert und einen anderen Film, der für viel Aufsehen in Cannes gesorgt hat. Chan Wook Park und Katherine Bigelow sind unglaublich. Und das sind nur einige von Vielen. Ich weiß allerdings nicht, was meine Traumrolle wäre. Aber ich lasse es Sie wissen, sobald ich sie bekomme.  

R&D: Vielleicht ein bestimmtes Genre: Science-Fiction, Fantasy, ein schweres Drama oder vielleicht sogar eine Komödie?

Dominique Tipper: Auf jeden Fall ein schweres Drama und definitiv eine Komödie. Ich liebe Genres wie Science Fiction oder Fantasy, aber ich glaube, mein Herz hängt zu sehr an Indie-Filmen, und ich kann es kaum erwarten, mehr davon zu machen. Und ich würde definitiv gerne eine Komödie drehen, weil ich sehr, sehr lustig bin (Lacht).

R&D: Vielen Dank für das Gespräch!

The Expanse: Weitere Darsteller für die 4. Staffel gefunden

Nachdem The Expanse eigentlich mit der 3. Staffel auf Syfy enden sollte, sprang schließlich Amazon heldenhaft ein und gab der hochgelobten Science-Fiction-Serie auf dessen Streamingplattform ein neues Zuhause. Inzwischen befindet man sich bereits inmitten der Dreharbeiten zu vierten Staffel, deren Cast nunmehr um drei weitere Darsteller erweitert wurde: Rosa Gilmore (The Handmaid's Tale), Keon Alexander (Impulse) und Jess Salgueiro (Channel Zero)

Gilmore übernimmt den Part von Dr. Lucia Mazur, einem Gürtler, die sich etwas Land auf einem erdähnlichen Planeten jenseits des Ring-Tores gesichert hat. Als Sanitäterin hilft sie sowohl Freund als auch Feind gleichermaßen, sobald es zu einer Notsituation kommt. Die Vorlage dazu liefert Lucia Merton, welche erstmals im vierten Roman Cibola brennt vorkommt.

Auch Alexander wird die Rolle eines Gürtlers übernehmen, der in seiner Heimat als gerissener und charismatischer Anführer bekannt war. Salgueiro hingegen spielt die Rolle einer zynischen Sicherheitsoffizierin. Weitere Details liegen zu den beiden Charakteren nicht vor, abgesehen davon, dass alle der drei Neuankömmlinge in wiederkehrenden Rollen zu sehen sein werden. 

Wann die 4. Staffel ihre Premiere feiern wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Vernon Sanders, Vizechef der TV-Sparte der Amazon Studios, hofft jedoch, dass dies noch bis zum Ende des Jahres der Fall sein wird. Man scheint jedoch alles Mögliche hierfür zu tun, sodass zuletzt auch davon berichtet wurde, dass die neue Staffel ziemlich kostspielig werden wird. 

Kreiert vom Autorenduo Mark Fergus und Hawk Ostby (Iron Man) basiert The Expanse auf der gleichnamigen Bestseller-Reihe von James S. A. Corey. Hinter diesem Pseudonym verbergen sich wiederum Daniel James Abraham und Ty Corey Franck, die bisher sieben Romane verwirklichten. Für dieses Jahr ist neben Tiamat's Wrath auch noch der neunte und zugleich finale Roman der Reihe geplant.

The Expanse: Burn Gorman als Adolphus Murtry in Staffel 4

Die Dreharbeiten zur vierten Staffel von The Expanse stehen kurz vor Schluss. Mit einem Grußwort vom Set meldet sich Burn Gorman. Der vor allem aus Torchwood bekannte Schauspieler wird in der vierten Staffel als Adolphus Murtry zu sehen sein.

The Expanse basiert auf der Buchreihe von Daniel James Abraham und Ty Corey Franck. Die Handlung von ist im 23. Jahrhundert angesiedelt. Die Erde ist überbevölkert und hat mittlerweile auch den Mond, Mars und diverse im Sonnensystem verstreute Raumstationen besiedelt. Die Vereinten Nationen regieren über die Erde, den Mond und einzelne Stationen. Die Marsbewohner haben sich ihre Unabhängigkeit erstritten. Da alle auf dieselben Ressourcen angewiesen sind, ist die Lage und das politische Klima stark angespannt. Auch aufgrund großer soziale Unterschiede bildet sich Widerstand sowohl gegen die Mars- als auch die Erdregierung. 

Die dichte Erzählung mit vielen gut ausgearbeiten Charakteren und spannender Weltraum-Darstellung fand schnell ein begeistertes Publikum. Dennoch hat Syfy die Serie nach drei Staffeln abgesetzt. Zum glück konnten sich gleich mehrere Interessenten für das Projekt begeistern und letzlich hat Amazon die Fortführung übernommen.

Ab dem 8. Februar ist die dritte Staffel über Amazon Prime endlich auch in Deutschland zu sehen. Bis zur vierten Staffel ist die Wartezeit dann deutlich kürzer - bereits Ende des Jahres sollen die neuen Folgen starten.

The Expanse: Staffel 3 bald auch in Deutschland

Das lange Warten hat bald ein Ende: Anfang Februar nimmt Amazon die dritte Staffel von The Expanse in sein Streaming-Angebot auf. In den USA waren die Folgen schon vor beinahe einem Jahr zu sehen. Es kam zu Verzögerung, da Syfy die Serie abgesetzt hat. Zwar hielt Amazon die Streamingrechte in den USA inne, international lief The Expanse jedoch als Netflix Original. Nach zähen Verhandlungen hat schließlich Amazon die Produktion weiterer Staffeln und auch die exklusiven Streamingrechte übernommen.

The Expanse basiert auf der Buchreihe von Daniel James Abraham und Ty Corey Franck. Die Handlung von ist im 23. Jahrhundert angesiedelt. Die Erde ist überbevölkert und hat mittlerweile auch den Mond, Mars und diverse im Sonnensystem verstreute Raumstationen besiedelt. Die Vereinten Nationen regieren über die Erde, den Mond und einzelne Stationen. Die Marsbewohner haben sich ihre Unabhängigkeit erstritten. Da alle auf dieselben Ressourcen angewiesen sind, ist die Lage und das politische Klima stark angespannt. Auch aufgrund großer soziale Unterschiede bildet sich Widerstand sowohl gegen die Mars- als auch die Erdregierung. 

Die dichte Erzählung mit vielen gut ausgearbeiten Charakteren und spannender Weltraum-Darstellung fand schnell ein begeistertes Publikum. Gerade auch der laute Protest des Fandoms nach der Absetzung hat Amazon in seinem Vorhaben bestätigt, die Serie fortzuführen.

Für uns in Deutschland wird die Pause zwischen den Staffeln nun kürzer: Ab dem 8. Februar ist die dritte Staffel verfügbar. Die Premiere von Staffel 4 - dann international exklusiv bei Amazon - wurde noch für 2019 angekündigt.

The Expanse Season 3 First Look Trailer (HD)

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