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Anthem 2.0: BioWare veröffentlich den Fahrplan für die Weiterentwicklung des Spiels

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Anthem sollte BioWares großer Erfolg im Genre Lootshooter werden. Nachdem das Spiel 2019 veröffentlicht wurde, schaffte es das Spiel aber nur bedingt, auf Anklag bei den Spielern zu treffen. Trotzdem möchte das Entwicklerteam das Spiel nicht aufgeben und kündigte vor einigen Monaten eine Version 2.0 zu Anthem an, die das Spiel noch einmal großflächig überarbeiten soll. Nun hat BioWare in einem Blog-Eintrag erklärt, wie der Fahrplan für dieses Projekt aussieht.

Ein wesentlicher Schritt ist die Überarbeitung der Talente beziehungsweise Javelin-Builds. Durch neue Talentbäume und Builds soll das Spiel mehr in Richtung Action-Rollenspiel gehen und somit für mehr Abwechslung sorgen. Durch beide Änderungen nimmt man sich zwei der größten Kritikpunkte am Spiel an – nämlich die unzureichende Anpassbarkeit der vier Klassen auf den eigenen Spielstil sowie der Zufallsfaktor.

Spieler müssen künftig nämlich nicht mehr ewig Fähigkeiten farmen, bis sie einen entsprechenden Drop finden. Durch die Skill-Bäume wird es möglich sein, ganz gezielt auf ein Talent zu gehen. Die Anzüge müssen dafür aber natürlich aufgelevelt werden.

Auf Reddit und Twitter äußern sich die Fans bereits fleißig und stehen den Änderungen grundsätzlich sehr positiv gegenüber. Und auch wenn die Fans Kritik haben sollten: Gleich zu Beginn des Blog-Eintrags schreibt Studio Director Christian Dailey, dass es sich um Ideen/Vorschläge handelt und noch nichts davon final sei. Feedback der Fans sei immer willkommen.

Wer sich alle Ideen im Detail ansehen möchte, kann das in dem offiziellen Blog-Eintrag zu Anthem 2.0 tun. Wann das große Update erscheint und die Spieler alle Änderungen selbst anspielen können, ist bisher aber unklar.

Anthem 2.0: BioWare kündigt offiziell langfristiges Redesign des Spiels an

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Anthem sollte eines der großen neuen Projekte von BioWare und Electronic Arts werden. Als Game as a Service geplant, wollten Entwickler und Publisher regelmäßige Inhalte über mehrere Jahre hinweg bereitstellen. Leider kam das finale Spiel nicht sonderlich gut bei der Community an. Anthem ist deswegen aber noch lange nicht am Ende. In einem offenen Brief bestätigte Casey Hudson von BioWare, dass das Spiel ein langfristiges Redesign bekommen soll.

Man habe seit dem Release bereits viel an dem Spiel gearbeitet und verbessert. Allerdings sei das noch nicht genug. Die Fans wünschen sich fundamentale Änderungen in Sachen Loot und Endgame, so Hudson. Deshalb strebe man ein Anthem 2.0 an.

Damit die Fehler aus der Entwicklung des derzeitigen Anthem sich nicht wiederholen, wolle man grundlegende Dinge anders gestalten:

"In den kommenden Monaten werden wir uns auf eine längerfristige Neugestaltung des Erlebnisses konzentrieren und insbesondere daran arbeiten, das Kern-Gameplay mit klaren Zielen neu zu erfinden sowie motivierende Herausforderungen und Fortschritte mit sinnvollen Belohnungen zu erschaffen - und dabei den Spaß am Fliegen und Kämpfen in einem riesigen Science-Fantasy-Szenario zu bewahren Und um das richtig umzusetzen, werden wir etwas tun, was wir gerne beim ersten Mal getan hätten - einem fokussierten Team die Zeit geben, zu testen und zu experimentieren, wobei wir uns zuerst auf das Gameplay konzentrieren."

So soll es keine neuen Seasons mehr für das alte Anthem geben. Stattdessen werde sich das Team nun auf das Redesign konzentrieren. Events und neue Store-Inhalte, werden jedoch weiterhin erscheinen.

Anthem: Entwickler könnten an einem Neustart des Spiels arbeiten

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BioWares und Electronic Arts' Anthem blieb für das Entwicklerteam, den Publisher und zuletzt auch für die Spieler hinter den Erwartungen zurück. Doch schon vor ein paar Monaten erklärte EA-CEO Andrew Wilson, dass man weiterhin an Anthem festhalten und das Spiel verbessern werde. Im Zuge dessen könnte BioWare derzeit einer Kompletterneuerung des Spiels arbeiten.

Kotaku-Redakteur Jason Schreier will aus internen Quellen erfahren haben, dass das Team gerade an dem Projekt Anthem 2.0 oder Anthem Next arbeitet. Demnach gibt es bereits die ersten Überlegungen zu den Änderungen, die BioWare und Electronic Arts anstreben.

So sollen beispielsweise die Missionsstruktur, das Loot, die Welt selbst und ein Großteil des Spiels Neuerungen bekommen. Allerdings wisse man bei BioWare selbst noch nicht genau, wie das fertige Spiel aussehen wird.

Dementsprechend unklar ist auch, wann ein so großes Update erscheinen wird – gesetzt dem Fall, dass Schreiers Informationen richtig sind. Ob es wirklich nur ein großes Update gibt oder die Anpassungen über mehrere kleine verteilt werden, ist ebenso unsicher. Laut der Quellen ist es auch möglich, dass ein komplett neues Spiel aus den geplanten Änderungen wird. In diesem Fall würden Käufer des aktuellen Anthem allerdings nicht den vollen Preis zahlen müssen - so Schreier.

Die Arbeit an Inhalten für das aktuelle Spiel bleibt aber nicht aus. So wird Anthem schon bald ein Winter-Event bekommen, in dessen Zuge die gesamte Spielwelt in Schnee gehüllt wird und neue kosmetische Items verfügbar sein werden.

Anthem: BioWare veröffentlicht Update 1.4

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Anthem ist bei weitem nicht der Erfolg geworden, den sich Entwickler BioWare und Publisher Electronic Arts erhofft haben. Trotzdem steckt das Team weiterhin Arbeit in den Titel, verbessert Spielmechaniken, fügt neue hinzu und behebt Fehler. All das bietet auch der neue Patch 1.4. Bei der Größe von 16 GB lässt sich schon erahnen, dass die Änderungen ziemlich umfangreich sind.

Den Beginn des Patches macht eine neue Invasion. Denn zeitgleich mit der Veröffentlichung des Updates startet die fünfte Woche des Cataclysm, der vorher lange verschoben wurde.

Der Patch passt außerdem die Mechanik des Hoverns an. Das Hovern erzeugt nun weniger Hitze. Außerdem erhalten die Spieler einen temporären Schadensbonus für jeden Gegner, der während des Hoverns getötet wurde.

Auch das Inventar hat BioWare erweitert. Mit dem Patch haben nun 350 Gegenstände Platz im Inventar. Der Platz für Schrott wird aber auf 200 begrenzt.

Eine kleine Komfortfunktion, die aber viele Spieler freuen dürfte, ist die Möglichkeit, Zwischensequenzen zu überspringen. Dafür müssen die Spieler eine Gruppe aber alle zustimmen. Hinzu kommt eine Unmenge von Bugfixes. Die gesamten Patch Notes finden sich auf der offiziellen Website von Anthem.

Anthem: EA-CEO spricht über Probleme des Spiels und dessen Zukunft

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Anthem sollte der neue Stern am Loot-Shooter-Himmel werden und für BioWare und Electronic Arts eine neue Marke am Markt etablieren. Doch leider konnte das Spiel die breite Masse nicht überzeugen. Im Interview mit der Website Gamedaily sprach EA CEO Andrew Wilson über die Fehler und darüber, warum man die Erwartungen der Community nicht erfüllen konnte.

Einer der Hauptgründe für Anthems schlechtes Abschneiden ist, dass es sich an zwei verschiedene Spielertypen richten möchte, die aber beide nicht zufriedengestellt werden. Einerseits die Spieler, die die BioWare-Spiele wie Dragon Age erlebt haben und eine große Singleplayer-Geschichte erwarten. Und auf der anderen Seite die Spieler, die vor allem die Action in dem Shooter suchen.

"Die einen wollten Bioware-typische storygetriebene Inhalte, und die anderen Action-Adventure-mäßige. Ungefähr bei der 30 bis 40 Stundenmarke mussten sie zusammenkommen und gemeinsam spielen. Hier bemerkte dann jeder, dass der Plan nicht aufgeht. Er geht nicht auf, weil ich einen Freund habe, der zur anderen Spielerkategorie gehört. [...] Das Versprechen war, dass wir zusammenspielen können, und das funktioniert nicht gut. "

Electronic Arts möchte trotzdem weiter an der Marke und an BioWare festhalten. Denn das grundlegende Spiel sei ansprechend und genau aus diesem Grund investiere man gerade so viel, so Wilson.

Dem CEO zufolge müsse sich aber nicht nur das Spiel, sondern auch das Studio weiterentwickeln. Denn es gibt mittlerweile auch viele junge Fans, die die BioWare-Klassiker, wie Knights of the Old Republic und Baldurs Gate nicht mehr gespielt haben und etwas ganz anderes von der Spieleschmiede erwarten.

"Bioware muss sich entwickeln, vergrößern und die Dehnbarkeit ihrer Marke testen. Die Teams bei Bioware werden weiter zur Arbeit kommen und ihren neuen und alten Spielern zuhören, um ihre Versprechen zu erfüllen. Das sieht man heute an Anthem."

Anthem: Neuer Patch bringt weiteren Stronghold ins Spiel

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Eigentlich sollte es vor dem großen Patch 1.1.0 für Anthem noch einen Live-Stream der Entwickler am 17. April geben. Aufgrund von internen Ausfällen konnte BioWare seine Pläne aber dann doch nicht umsetzten. Bei den Fans des Spiels kam diese Nachricht nicht besonders gut an. Nichtsdestotrotz erscheint heute der angekündigte Patch und bringt mit The Sunken Cell einen weiteren Stronghold, der das Endgame der Spieler abwechslungsreicher machen soll.

Die Wartungsarbeiten an Anthem werden heute gegen 19:00 Uhr abgeschlossen sein. Dann können die Spieler bereits in den mittlerweile vierten Stronghold starten – vorausgesetzt, sie haben die Hauptstory zuvor beendet. Zusätzlich dazu hat BioWare den ausgefallenen Live-Stream gestern Abend nachgeholt und über die vielen kleineren und größeren Änderungen gesprochen, die 1.1.0 mit sich bringt.

Im Vorfeld hatte BioWare die Patchnotes bereits veröffentlicht. Neben dem neuen Stronghold gibt es jede Menge Bugfixes, Komfortanpassungen und kleinere Verbesserungen, die auf die Kritik der Spieler eingehen sollen. Die gesamten Patchnotes finden sich auf der offiziellen Website des Spiels.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und die Anthem-Entwicklung

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Ein Eklat! Schrecklich! Nicht auszudenken! Und denkt denn niemand an die Kinder? Jason Schreier von Kotaku hat mit seinem Bericht zu Anthem und den Unebenheiten auf dem Weg zu dessen Entstehung ordentlich Staub aufgewirbelt. Dass das Bioware und EA nicht wirklich schmeckt, ist klar. Das Bioware und EA Verantwortung zu tragen haben und journalistische Arbeit wie von Schreier praktiziert begrüßenswert ist, sollte auch klar sein.

Über beides wollen Johannes und Max natürlich sprechen und doch darf aus unserer Sicht ein Thema nicht unter den Tisch fallen: der "Outrage" um das Thema herum. Zwar schreibt Polygons Ben Kuchera, dass die Presse nicht Biowares Feind ist, aber diese Aussage ist in heutigen Zeiten naiv. Heutzutage ist jeder kleine Blogger gewissermaßen Journalist und auch Influencer wie Angry Joe werden als eine Art Nachrichtenquelle oder zumindest als Meinungsmacher wahrgenommen.

Kritik ist wichtig, aber sie sollte auch konstruktiv sein. Es ist jedermanns gutes Recht sich aufzuregen, aber wir beobachten auch am Fall Anthem, dass viel Schadenfreude und destruktive Energie am Start ist. Wir glauben, dass das auch besser geht und hoffen, dass ihr uns helft, unsere negative Energie in positive und konstruktive Kritik umzuwandeln. Ja, ja, wir ekligen Positiv-Typen. Keine Sorge… wir meckern auch wieder viel.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Bioware

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Ballern, die Maggi-Würze der Videospielindustrie: wenn Entwicklern und Publishern nicht einfällt, wie sie den Massenmarkt beliefern können, dann wird geballert. Im Ersten Weltkrieg, im Zweiten Weltkrieg, im Weltraum, in der Metro und in vielen, vielen Fantasy-Settings.

An dieser Entwicklung wollen wir gar nicht rütteln, da sie ungefähr so tiefgreifend wie die Frage ist, warum so viele Spiele auf “kämpfen und töten” als Spielerlebnis aus sind. Vielmehr fragen sich Johannes und Max… WARUM LÄSST EA BIOWARE (MAL WIEDER) EINEN SHOOTER ENTWICKELN?

Johannes und Max mögen Bioware als Studio für interaktive Geschichten sehr, aber spätestens mit Anthem kam die Frage auf, ob Bioware seit den Baldur’s-Gate-Spielen noch Spiele entwickelt hat, die wirklich gutes Gameplay hatten. Vom schwammigen Schießen in Mass Effect zum Press X to MAGIC in Dragon Age: Inquisiton hat sich Bioware nie mit Ruhm bekleckert.

Mit viel Lore, aber ohne eine packende Hauptstory, die überhaupt zum Erkunden der Hintergründe einlädt, ist Anthem nach außen hin genau die Art von austauschbarem Ergebnis geworden, die wir befürchtet haben. Kommt mit der Mehr-Spieler-Crew auf Spurensuche und helft uns herauszufinden, wo Bioware, EA und viele andere Vertreter der Videospielindustrie vom rechten Weg abgekommen scheinen.

Mehr Spieler ist ein Podcast von darangehtdieweltzugrunde.de über Videospiele. Er erscheint (meistens) Mittwochs Donnerstags auf darangehtdieweltzugrunde.de und Sonntags auf Robots & Dragons.

Anthem: BioWare möchte PC-Steuerung überarbeiten

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Die offene Demo zu Anthem ist mittlerweile vorbei und hat den Entwicklern jede Menge Feedback der Fans eingebracht. Auf Reddit bedankte sich Producer Ben Irving bei der Community für die zahlreiche Teilnahme, das Feedback und die Kritik. Darüber hinaus veröffentlichte er eine Liste mit Änderungen, die bis zum Launch am 22. Februar noch umgesetzt werden sollen.

Allen voran die Überarbeitung der Flug- und Schwimmsteuerung der PC-Version. Die erntete nämlich jede Menge Kritik und fühlte sich tatsächlich für viele Spieler noch nicht richtig flüssig an. Spieler aus der Community fanden außerdem einen Bug, der verhinderte, dass Anthem auf den direkten Maus-Input reagiert.

Der Spanne, in der die Sensitivität der Maus beim Fliegen und Schwimmen eingestellt werden kann, wird außerdem erweitert. BioWare wird darüber hinaus noch einmal an der Bewegung im Spiel insgesamt arbeiten, damit sich Eingaben mit Maus und Tastatur noch ein wenig flüssiger anfühlen.

Wie diese Änderungen im Detail aussehen, erfahren die Fans am 22. Februar, wenn Anthem für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One erscheint.

This Is Anthem | Gameplay Series, Part 1: Story, Progression, and Customization

Anthem: Kein Pay2Win bei Crafting-Materialien

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Pay2Win ist bei den Spieler spätestens nach dem Release von Star Wars: Battlefront 2 ein sehr heikles Thema. Mit Electronic Arts steht derselbe Publisher hinter BioWares neuem Großprojekt Anthem wie hinter dem Star-Wars-Spiel. Die Community ist dementsprechend misstrauisch, wie Pay2Win in Anthem gehandhabt wird.

Doch EA und BioWare haben ihre Schlüsse aus Star Wars: Battlefront gezogen. BioWare möchte nicht dieselben Fehler machen, wie DICE und erklärte schon recht früh, dass es keine Pay2Win-Mechaniken in Anthem geben wird. Die Sorge der Spieler blieb trotzdem bestehen und hält nach wie vor an.

Auf die Frage eines Nutzers via Twitter, ob man Crafting-Materialen für Echtgeld kaufen könne, antwortete BioWare-Produzent Mark Darrah recht kurz und unmissverständlich mit "Nein". Auch Ben Irving, ebenfalls Produzent bei BioWare, äußerte sich zu der Frage und erklärte noch einmal, wie Crafting-Materialien gesammelt beziehungsweise gekauft werden können.

Im Spiel wird es die Ingame-Währung Coins geben, von denen man eine begrenze Anzahl pro Woche für Crafting-Materialien ausgeben kann. Coins werden im Spiel verdient, können aber nicht gekauft werden.

Wie genau das Coin-System aussieht, erfahren die Fans am 22. Februar. Dann erscheint Anthem für den PC, die PlayStaion 4 und die Xbox One.

This Is Anthem | Gameplay Series, Part 1: Story, Progression, and Customization

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