Star Trek: Discovery

Die Serie spielt im Star-Trek-Prime-Universum, zehn Jahre vor der Classic-Serie und der Fünf-Jahres-Mission von Captain Kirk.

Star Trek: Discovery - Jonathan Frakes spricht über die Arbeiten an der 3. Staffel

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Nachdem das Finale von Star Trek: Picard in der vergangenen Woche ausgestrahlt wurde, richtet sich der Blick nun wieder auf Star Trek: Discovery, dessen 3. Staffel wohl nicht mehr zu lange auf sich warten lässt. Die neue Staffel wird nicht nur viele bekannte Darsteller zurückbringen, sondern auch vertraute Namen hinter der Kamera. Eine dieser Personen ist Jonathan Frakes, der auch in Staffel 3 wieder als Regisseur aktiv war.

Im Gespräch mit dem Star Trek Magazin gab Frakes nun einen kleinen Ausblick auf die neuen Folgen und auf die Arbeit mit Hauptdarstellerin Sonequa Martin-Green.

"Discovery fühlt sich mittlerweile wie ein Zuhause an. Ich habe gerade die Arbeiten an der dritten Folge abgeschlossen. Wie befinden uns nun weit in der Zukunft, Burnham wurde von der Crew getrennt und sie kommen wieder zusammen.

Ich sprach mit Sonequa [Martin-Green] über das Schauspielern. Sie ist eine dieser Darstellerinnen - ähnlich wie Patrick [Stewart] – denen man eine kleine Anmerkung geben kann und sie arbeiten wie ein professioneller Musiker. Sie machen nur eine kleine Anpassung, um den Ton perfekt zu treffen, im Gegensatz zu jemandem, der nicht diese Technik hat und sich plötzlich nur noch darauf konzentriert, diesen einen Ton zu spielen. Sonequa und Patrick und viele andere Darsteller haben diese Fähigkeit. Ich sagte zu ihr: 'Die Figur war schon immer interessant und kompliziert, aber sie scheint jetzt mehr Freude auszustrahlen.' Darauf antwortete sie: 'Das liegt daran, dass sie nun nicht mehr von Angst und Schuld angetrieben wird.' Ich dachte nur 'Wow!"

Am Ende der 2. Staffel sprang die Discovery rund 930 Jahre in die Zukunft und damit in eine Zeit, die bisher noch unerforscht im Serienkanon ist. Dies stellte auch die Produktion vor einige Herausforderungen, wie Frakes ebenfalls erzählte.

"Es waren alle so aufgeregt. Es ist ein emotionales, technisches und finanzielles Abenteuer. Du kannst Welten kreieren, die noch niemand gesehen hat, weil dich praktisch nichts limitiert. Das ist sehr befreiend. Es ist aber auch extrem anstrengend, weil selbst eine Show, die so groß ist, mit einem Budget arbeitet. Du kannst nicht alles digital erschaffen. Manche Dinge müssen echt sein. Wir brauchen einfach Sachen, die man anfassen kann.

Natürlich gibt es in der Zukunft auch viele Dinge, die holografisch sein können oder die mit deinen Gedanken verbunden sind. Das war uns von Anfang klar, man muss nur schauen, wie wir heute schon unsere iPhones nutzen, um unser Leben zu führen. Es war faszinierend, eine Zukunft zu finden, die zwar futuristisch ist, aber auch praktikabel für unsere Drehs. Du kannst dich nicht vollkommen in der Technologie verlieren. Es geht darum, den Kern zu bewahren, und dieser ist das Erzählen von emotionalen und fesselnden Geschichten. Das muss der Antrieb sein und nicht umgekehrt. Niemand macht den Fehler und denkt 'Das muss einfach nur cool aussehen'. Es ist super, wenn Dinge cool aussehen, aber wenn dir die Leute oder die Geschichte egal sind, spielt das alles keine Rolle."

CBS hat bisher noch kein Startdatum für die 3. Staffel von Star Trek: Discovery bekannt gegeben. Ein kürzlich veröffentlichter Teaser sprach von einer baldigen Veröffentlichung. Es bleibt abzuwarten, wann die neuen Folgen ihr Debüt feiern werden.

Star Trek: Discovery - Promo-Clip verspricht baldigen Start der 3. Staffel

Wie erwartet gibt es zum Finale von Star Trek: Picard gleich auch eine Meldung zu Star Trek: Discovery. Es Neuigkeiten zu nennen wäre übertrieben, doch immerhin heißt es im bewegten Promo-Bild: Staffel 3 kommt bald.

Möglich, dass man ursprünglich tatsächlich einen neuen Trailer veröffentlichen wollte. Immerhin sind die neuen Folgen seit Februar abgedreht und die Postproduktion geht im Homeoffice weiter. Die Dreharbeiten fanden zum Teil in Island statt.

In den neuen Folgen sieht sich die Crew mit einer weit entfernten Zukunft konfrontiert. Zum Ende der zweiten Staffel führte Burnham in einem frisch gebauten Roter-Engel-Anzug die Discovery durch ein Wurmloch an einen unbekannten Ort in eine unbekannte Zukunft. Der Zeitsprung beträgt rund 930 Jahre.

Ein konkretes Startdatum wurde auch im aktuellen Promo-Clip noch nicht genannt.

Star Trek: Discovery - Autorengruppe für das Sektion-31-Spin-off steht

Während mit Picard die nächste neue Star-Trek-Serie so langsam mit den Hufen schart und sich bereits für den Start macht, arbeitet man bei CBS All Access nach wie vor an weiteren Trek-Serienprojekten. Zu diesen gehört auch das Discovery-Spin-off rund um die Sektion 31, zu der nun Alex Kurtzman und die CBS-All-Access-Vize-Präsidentin Julie McNamara in einem Interview ein Update gaben.

So enthüllte McNamara, dass die Autorengruppe für die Serie mittlerweile zusammengestellt sei, während Kurtzman auf die Entstehung und den angestrebten Ton einging, der für das Spin-off von Star Trek: Discovery angestrebt wird.

McNamara: Wir freuen uns sehr auf Sektion 31 und Michelle Yeoh hat große Lust auf die Serie. Sie ist auch in der neuen Staffel von Discovery dabei, also arbeitet sie aktuell daran aber wir arbeiten an den Drehbüchern und Alex hat eine Autorengruppe zusammengestellt. Wir lieben alles, was wir bisher gehört haben. Es ist wieder eine andere Facette von Star Trek. Alex hat einen genauen Plan, jede Show hat ihre ganz eigene Stimme und Vision.

Kurtzman: Was wir nicht wollen ist, dass die Zuschauer eine Serie schauen und denken: 'Ich muss diese andere Star-Trek-Serie nicht sehen, weil ich ja schon Discovery geschaut habe. Für mich ist Sektion 31 so etwas wie die CIA Black Ops von Start Trek und wurde schon in Deep Space 9 eingeführt. Die Idee zur Serie geht auf Michelle Yeoh zurück, die schon in Staffel 1 zu mir kam, bevor wir überhaupt gestartet waren und sagte 'Ich will ein Spin-off über meine Figur'. Und Michelle Yeoh ist jemand, zu dem man sehr schwer Nein sagen kann.

Das war ein Jahr vor Crazy Rich und noch bevor Discovery überhaupt seine Premiere hatte. Niemand hatte die Serie gesehen. Daher meinte ich 'Lass uns erst einmal eine Serie haben, welche die Menschen hoffentlich mögen und dann können wir darüber reden.' Nachdem Discovery angelaufen war, brachte ich die Idee zu Julie und sie sagte 'Lass es uns entwickeln.'

Erica Lippoldt und Bo Yeon, zwei Discovery-Autoren, haben angefangen den Piloten zu schreiben und er ist wirklich anders. Es geht in ein Gebiet von Trek, das geografisch bisher niemand wirklich erkundet hat. Es hat eine neue Mythologie, die sehr interessant ist. Und es stellt Michelles Figur vor neue Herausforderungen, in Wegen, wie es Discovery nicht kann. In gewisser Weise wird es ihr Erbarmungslos (1992er Western mit Clint Eastwood Anm.d.Red).

Mit dem Start von Star Trek: Picard und der sich in Produktion befindlichen 3. Staffel von Star Trek: Discovery wird es aber in jedem Falle noch etwas dauern, bevor Sektion 31 ihr Debüt feiert. Picard startet in Deutschland am 24. Januar 2020 bei Amazon Prime Video, für die neuen Folgen von Discovery gibt es noch keinen Starttermin.

Star Trek: Discovery - Erster Trailer zu Staffel 3

Aller guten Dinge sind drei - auch auf der New York Comic-Con hat CBS den ersten Trailer zur dritten Staffel von Star Trek: Discovery präsentiert.

In den neuen Folgen sieht sich die Crew mit einer weit entfernten Zukunft konfrontiert. Zum Ende der zweiten Staffel führte Burnham in einem frisch gebauten Roter-Engel-Anzug die Discovery durch ein Wurmloch an einen unbekannten Ort in eine unbekannte Zukunft. Der Zeitsprung beträgt rund 930 Jahre.

Das soll bei allen Charakteren - und damit auch der Serie an sich - alles durcheinander würfeln und zu einer Art Neuausrichtung führen. Wo ist oben und unten? An welches Regelwerk hält man sich? Was ist zu tun? Wo befindet man sich überhaupt? Wie der Trailer jetzt zeigt, scheint die Föderation maximal noch ein Schatten ihrer selbst zu sein und die Sternenflotte ein Geist vergangener Zeiten.

Showrunner Alex Kurtzman betonte aber immer wieder, dass dem Zuschauer trotz aller Neuheiten dennoch einige Aspekte vertraut vorkommen werden. Immerhin soll weiterhin alles ganz im Sinne von Gene Rodenberry und des Trek-Kanons sein.

Gedreht wurden die neuen Folgen in Island. Als Castergänzung stößt David Ajala (Nightflyers, Supergirl) als Cleveland "Book" Booker zum Team.

Ein konkretes Startdatum für Star Trek: Discovery Staffel 3 gibt es noch nicht, ist aber für 2020 angekündigt.

Star Trek: Discovery - Showrunner Michelle Paradise zum Zeitsprung in Staffel 3

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Mit einem Zeitsprung von 930 Jahren in die Zukunft stehen die Verantwortlichen von Star Trek: Discovery in der 3. Staffel vor einer neuen Herausforderung. So müssen sie eine Welt des Franchise zeigen, die deutlich fortgeschrittener ist als alles bisher Gezeigte. Im Gespräch mit Slashfilm sprach Showrunner Michelle Paradise nun über die Aufgabe, die vor den Autoren und den Serienproduzenten liegt.

"Es ist eine große aber auch wundervolle Aufgabe. Es gibt so viele Gespräche und Diskussionen. Zum Glück haben wir ein großartiges Team in Toronto. Von unseren Produktionsdesignern über die Kostümdesigner bis zur Requisite sind einfach alle phänomenal. Es ist einfach eine großartige Chance für alle.

Wir schauen uns alles unter vor dem Hintergrund der 930 Jahre an. Vor allem die Technologie sollte sich in 930 Jahren verändert haben, daher ist dies ein großes Thema. Wie sieht die Zukunft aus? Wie sieht die Technologie aus? Dazu gehört neben der Welt an sich und den Schiffen natürlich noch eine ganze Menge mehr. Wir schauen uns alles an."

Zudem bestätigte Michelle Paradise noch einmal, dass es sich um eine Reise ohne Wiederkehr handelt. Der Zeitsprung ist final und die Crew der Discovery muss sich in der Zukunft ein neues Zuhause aufbauen. Dabei wird es natürlich auch einen neuen Captain geben, auch wenn sich Paradise nicht in die Karten schauen lassen wollte, wer genau diese Rolle nun übernehmen wird.

Trotz des Zeitsprungs werden sich die Produzenten von Star Trek: Discovery zudem eng mit denen von Star Trek: Picard abstimmen. So möchte man sicherstellen, dass Auswirkungen im Kanon, die in Picard passieren, auch in Discovery widergespiegelt werden. Auch will man so direkte Widersprüche vermeiden.

Sowohl für die 3. Staffel von Star Trek: Discovery als auch dem Serienstart von Star Trek: Picard gibt es noch keinen konkreten Termin. Im Falle von Picard dürfte der Start Anfang 2020 erfolgen. Discovery wird erst nach dem Abschluss der Ausstrahlung von Picard zurückkehren. Entsprechend erscheint ein Wiedersehen vor Mitte/Ende 2020 unwahrscheinlich.

Star Trek: Discovery - Neue Ausrichtung und Castzuwachs für Staffel 3

Vor den großen Neuigkeiten zu Star Trek: Picard gab Alex Kurtzman auf der Comic-Con in San Diego auch ein Update zu Star Trek: Discovery - wenn auch ohne bewegte Bilder. Zu ihm gesellten sich für das Panel am Samstag Sonequa Martin-Green, Neuzugang David Ajala sowie seine neue Showrunner-Kollegin Michelle Paradise und Produzentin Heather Kadin auf die Bühne.

To boldly go: Zum Ende der 2. Staffel führt Burnham in einem frisch gebauten Roter-Engel-Anzug die Discovery nebst großen Teil der Crew durch ein Wurmloch an einen unbekannten Ort in eine unbekannte Zukunft. Im Panel bestätigt Kurtzman: Der Zeitsprung wird über 1000 Jahre betragen und Discovery somit so weit in der Zukunft spielen wie sonst noch keine Star-Trek-Serie zuvor.

Das soll bei allen Charakteren - und damit auch der Serie an sich - alles durcheinander würfeln und zu einer Art Neuausrichtung führen. Wo ist oben und unten? An welches Regelwerk hält man sich? Was ist zu tun? Wo befindet man sich überhaupt?

Einige Aspekte werden dem Zuschauer bekannt vorkommen, andere aber ebenfalls völlig neu sein. Dabei betont Kurtzman, dass alles immer ganz im Sinne von Gene Roddenberry sei. Ihm sei wichtig, das stets die positive Ausrichtung, der Optismus Roddenberrys spürbar bleibt.

Als Neuzugang im Cast wurde David Ajala (Nightflyers, Supergirl) vorgestellt. Er spielt Cleveland Booker beziehungsweise kurz "Book". Dabei soll es sich um einen Charakter handeln, der öfter mal die Regeln bricht und Spaß dabei hat.

Gedreht wurden die neuen Folgen in Island. Ein Starttermin für Star Trek: Discovery Staffel 3 wurde jedoch noch nicht genannt.  

zusätzlicher Bildnachweis: 
© CBS All Access

Star Trek: Short Treks - Trailer, Rückkehr von Pike, Spock, Number One und Picard

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Dass zumindest Spock und Number One noch einmal auftauchen werden, stand bereits fest. Während des Trek-Panels auf der San Diego Comic-Con wurde nun bekannt gegeben, dass es gleich mehrere Star Trek: Short Trek rund um die Besatzung der Enterprise geben wird - auch mit Anson Mount als Captain Pike. Eventuell sind die Kurzfilme auch nicht das letzte Wiedersehen mit der Enterprise-Crew - während des Panels bekräftigte Alex Kurtzman abermals, dass er über die Entwicklung einer eigenen Enterprise-Serie mit ihnen nachdenke. 

Insgesamt sind es sechs neue Short Treks. Die letzte Folge soll mit Patrick Stewart sein und als Vorbereitung auf Star Trek: Picard dienen. Auch wenn davon im frisch veröffentlichten Trailer noch nicht wirklich was zu sehen ist.

Die 1. Staffel der Short Treks wurde im Vorfeld der 2. Staffel von Star Trek: Discovery veröffentlicht. In den USA erschienen die insgesamt vier Folgen im monatlichen Abstand bei CBS All Access. Hierzulande sind sie, wie Star Trek: Discovery, bei Netflix zu sehen. Der Streaming-Dienst wartete mit der Veröffentlichung aber bis zum Start der 2. Staffel von Discovery.

In den vier Folgen stand jeweils eine andere Figur im Mittelpunkt. Die erste Kurzepisode trug den Namen "Runaway" und dreht sich um Kadett Tilly, anschließend ging es in "Calypso" um einen neuen Charakter namens Craft. Danach folgte "The Brightest Star" mit einer Art Prequel-Story über Saru und "The Escape Artist", wo Harry Mudd im Mittelpunkt stand.

Ein genauer Starttermin für die neuen Kurzfilme wurde noch nicht bekannt gegeben, da es aber einen Auftakt für Star Trek: Picard beinhalten soll, wird eine Ausstrahlung wohl zeitnah noch in diesem Sommer und Herbst stattfinden.

Den Trailer zu Star Trek: Short Treks kann man sich hier auf der offizillen Star-Trek-Seite von CBS ansehen.

Star Trek: Kurtzman über Picard, Sektion 31 und Pike & Spock

Im Gespräch mit Deadline im Rahmen ihres Podcasts "Crew Call" sprach Alex Kurtzman über die nahe Zukunft des Star-Trek-Franchises bei CBS. Obwohl sich Fans auf einiges Neues freuen können, betont Kurtzman wie wichtig es ist, dass sich nicht alles gleich anfühlt. Daher wurden für Star Trek: Picard, Sektion 31, die animierten Serien und auch die dritte Staffel von Star Trek: Discovery eine ganze Reihe an kreativen Köpfen hinter der Kamera beauftragt.

Einer dieser kreativen Köpfe ist kein geringerer als Patrick Stewart. Keiner kenne Jean-Luc so gut wie er, sagt Kurtzman, und ohne Stewarts Zustimmung und Ideengebung im Writers Room wäre die Picard-Serie überhaupt nicht denkbar. Seine On-Screen Nummer Eins, Jonathan Frakes, wurde auch bei Star Trek: Picard als Regisseur tätig und gab kürzlich das Ende der Dreharbeiten für Staffel 1 bekannt. Die Serie ist heiß erwartet und soll in diesem Herbst-/Winterprogramm bei CBS All Access beziehungsweise international bei Amazon Prime starten. Wie der stimmungsvolle Teaser bereits verrät, ist irgendetwas passiert, das Jean-Luc dazu bewog, die Sternenflotte zu verlassen. Im Angesicht einer neuen dringenden Aufgabe beleuchtet die Serie so auch, was in all den Jahren seit Star Trek: Nemesis geschehen ist. Unter anderen soll Picard einige Entscheidungen getroffen haben, mit denen er sich nicht sonderlich wohl fühlt.

Wie bereits bekannt sind bereits die Animationsserie Lower Decks von  Mike McMahan (Rick & Morty) und eine weitere für den Sender Nickelodeon, gezielt für die ganze Familie, in Arbeit. Kurtzman beschreibt, dass zwar typische "A-Plots" wie aus Trek-Serien bekannt vorkommen, aber eben im Hintergrund geschehen, während eher alltägliche Crew-Abenteuer im Fokus der Handlung stehen sollen.

In den Startlöchern steht auch die Spin-off-Serie Sektion 31 mit Michelle Yeoh. In welcher Zeit und Rahmen die Handlung genau ansetzt, ist noch unbekannt und hängt natürlich mit der weiteren Entwicklung von Star Trek: Discovery zusammen. Sobald da die anstehende dritte Staffel abgedreht ist, geht es mit der Produktion von Sektion 31 in die heiße Phase. Noch ist also abzuwarten, ob es die Discovery oder auch nur Georgiou zurück in die ursprüngliche Discovery-Zeit schafft oder eben weit, weit in der Zukunft spielt.

Zwar ist es leider immer noch keine Ankündigung für eine eigene Enterprise-Serie mit Pike und Spock, doch eben auch keine klare Absage. Wie die Darsteller Anson Mount und Ethan Peck erst kürzlich auf der FedCon abermals betonten, würden sie eine solche Serie sehr begrüßen. Und auch bei den Produktionsverantwortlichen stößt man da nicht auf taube Ohren, wie Kurtzman durchblicken lässt:

"Natürlich werden wir Spock nicht unbedingt in Discovery wiedersehen, weil wir da offensichtlich viel zu weit in die Zukunft gesprungen sind, dass dies überhaupt keinen Sinn machen würde. Aber die Idee Ethan, Anson, Rebecca und die Enterprise zurückzubringen...ich mein, wir haben es alle so sehr geliebt und einen Weg zu finden das möglich zu machen ist etwas, über das wir definitiv nachdenken."

Star Trek: Picard – Official Teaser Trailer

Fedcon 2019: Interview mit Captain-Pike-Darsteller Anson Mount aus Star Trek: Discovery

Auf der FedCon 2019 in Bonn war viel los, auch dank der zahlreichen Star-Gäste. Zu denen gehörte unter anderem ein großer Teil der Crew von Star Trek: Discovery, namentlich Wilson Cruz, Shazad Latif, Ethan Peck und Anson Mount.

Wir hatten die Gelegenheit, ein paar Minuten mit Anson Mount zu reden und ihm Fragen zu Captain Pike, seinen Zukunftsplänen und Dungeons & Dragons zu stellen.

Robots & Dragons: Captain Pike ist zwar ein wichtiger Charakter im Star-Trek-Universum, aber letztlich doch mit recht wenig Kontur. Wie haben Sie sich diesem Charakter genähert?

Anson Mount: Ich bin ein ziemlich praktisch veranlagter Schauspieler: Ich bin pünktlich, lerne meine Zeilen und spreche die Wahrheit (lacht).

R&D: Das klingt ja schon ziemlich nach einem Captain Pike …

Anson Mount: Ja, tatsächlich. Ich glaube, er ist offensichtlich ein ziemlich guter Anführer. Wo Lorca dem Spiegeluniversum entsprach und eher dem Gedanken folgte, durch Stärke und Disziplin zu führen, denke ich, dass Pike schlau genug ist, um zu realisieren: Wenn es jemand in die Sternenflotte geschafft hat, ist er auch ziemlich diszipliniert. Ich glaube, er weiß, dass seine beste Ressource sein Team ist. Das ist mein liebste, positive Eigenschaft. Ich glaube, diese Brückenszenen, das hoffe ich, und das sage ich auch als Star-Trek-Fan, sind anders als alle anderen Brückenszenen im Kanon. Denn wenn Pike eine Superkraft hat, ist es die, die Brücke in ein großes Gehirn zu verwandeln. Er ist selbstlos genug zu sagen: „Ich bin baff!“ (lacht)
„Die beste Idee gewinnt, los!“ Und das sorgt für großartigen Teamgeist.

R&D: Sie hatten eine tolle Chemie zwischen Ethan Pecks Charakter und ihrem Captain Pike. Man konnte richtig die Geschichte zwischen diesen beiden Figuren fühlen. Wie haben Sie sich das mit Ethan Peck erarbeitet?

Anson Mount: Das war nicht wirklich schwer, denn ich bewundere Ethan zutiefst. Wir haben eine wirklich wundervolle Freundschaft entwickelt, die darauf basiert, dass er in erster Linie dumm ist und er jemanden braucht, der ihn in dieser Welt an die Hand nimmt. Ich sage das in dem Wissen, dass er das hier liest, denn wir haben diese Form von Freundschaft, bei der wir uns ständig übereinander lustig machen.
Er macht gerade eine Phase in seiner Karriere und seinem Leben durch, die ich schon kenne und er hat … diese Bescheidenheit, die tolle, junge Schauspieler haben, denn das ist die einzige Art und Weise, wie man zuhören kann: dem Leben, der Szene, dem, was einem Gott gegeben hat. Und das bewundere ich an ihm. Ich war wesentlich weniger gut auf das Erwachsenwerden vorbereitet als er.

Interview Anson Mount Fedcon

R&D: Rückblickend bestand ihre Karriere eher aus bodenständigen Rollen: Krimis, Thriller, Western etc. Star Trek erscheint mir als die erste, größere Rolle mit phantastischen Elementen. War das eine bewusste Entscheidung?

Anson Mount: Ja. Also, ein paar Jahre, bevor ich mit Hells on Wheels [einem Western in der Frühzeit der Eisenbahn, die Red.] anfing, habe ich das Universum um einen Western gebeten. Nach drei Jahren, in denen ich mich im Schlamm gewälzt und nach Pferd gestunken habe, hatte ich das Gefühl, dass Gott mich auslacht. Und danach sagte ich dem Universum: Science-Fiction. Und: Wow! (lacht) Jemand hat wohl zugehört!

R&D: Also wollen Sie mehr davon machen? Fantasy oder Science-Fiction?

Anson Mount: Absolut, ja! Ich meine, ich spiele Dungeons & Dragons und schaue Star Trek!

R&D: Sie spielen Dungeons & Dragons?

Anson Mount: Ja, ich hab eine Kampagne geleitet, vor ungefähr sieben Jahren, bevor wir alle zu beschäftigt waren.

R&D: War es schwer, zu einer bereits eingespielten Schauspieltruppe dazu zustoßen? Sie spielen ja eine Autoritäts-Figur, die von außen herein kommt.

Anson Mount: Ich habe so etwas noch nie wirklich gemacht, also in der zweiten Staffel in einer wiederkehrenden Rolle eingeführt zu werden. Aber es half, dass der Charakter sozusagen das neue Kind in der Klasse ist und ich – naja, war das neue Kind in der Klasse. Aber alle Schauspieler, allen voran Sonequa Martin Green, waren so herzlich und freundlich, dass sie es mir einfach gemacht haben.

R&D: Danke für das Gespräch!

Fedcon 2019: Interview mit Star-Trek- und Spock-Darsteller Ethan Peck

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Star Trek: Discovery

Neben den Besuch zahlreicher Panels und Vorträgen konnten Robots-and-Dragons-Redakteure Johannes Hahn und Stefan Turiak sich auch persönlich jeweils für ein paar Minuten mit einigen der anwesenden Stars unterhalten.

Wir durften uns unter anderem mit Ethan Peck zusammensetzen, der Mr. Spock in der 2. Staffel Star Trek: Discovery spielte. Er verriet uns, wie er sich auf diese ikonische Rolle vorbereitete, und wie es sich anfühlte, einer bereits eingespielten Discovery-Crew beizutreten.

Robots & Dragons: Waren Sie aufgeregt, als Sie den Anruf bekamen und erfuhren, dass Sie eine solch ikonische Science-Fiction-Figur mit einem so schweren Erbe spielen sollen?

Ethan Peck: (Lacht) Ja, es war allerdings eine Textnachricht, was eigentlich ziemlich ungewöhnlich ist. Normalerweise bekommt man einen Anruf von seinem Agenten oder Manager. Die Textnachricht stammte von einem der Casting-Verantwortlichen und besagte einfach nur: ”Willkommen an Bord, Mr. Spock!“ Das hat mich selbstverständlich erst einmal umgehauen. Ich war überwältigt, weil es sich potenziell um eine Rolle handelte, die mein gesamtes Leben verändern könnte. Und ich hatte sehr große Angst vor dieser großen Herausforderung und den Erwartungen, die mit damit verbunden waren, auch vor den Erwartungen der Fans. Es war mir sehr wichtig, dass ich meinen Job gut mache, ich hatte aber auch die ganze Zeit über das Gefühl, dass ich die Grenzen meiner Fähigkeiten erreiche. Eine solche Herausforderung wünscht man sich allerdings auch als Künstler und Schauspieler. Gleichzeitig war es sehr intensiv und furchteinflößend. Jetzt empfinde ich aber sehr viel Freude und Glück.   

R&D: Ist es wichtig, diese Verantwortung und die damit verbundene Belastung von sich zu schieben, um voll und ganz in die Rolle einzutauchen?  

Ethan Peck: Nein, ich denke nicht, dass das notwendig ist. Ich denke sogar, dass es die Erfahrung für mich als Schauspieler am Set erhebt und wertvoller macht. Wenn ich den Job auf die leichte Schulter nehmen würde, würde etwas Entscheidendes fehlen, eben weil es sich um eine so spezielle und ikonische Figur handelt. Diese Schwere der Verantwortung half sogar für die Dramatik, die wir auf dem Bildschirm erschaffen wollten, schließlich ist das gesamte Leben des Universums in Gefahr. Deswegen habe ich versucht, die Verantwortung zu nutzen.  

R&D: Also haben Sie diese Verantwortung eher akzeptiert und genutzt, anstatt sie von sich zu schieben.  

Ethan Peck: Es handelte sich im Grunde um einen sensiblen Balanceakt. Denn wenn ich etwas kreiere, möchte ich nicht unbedingt, dass es nur für andere Menschen existiert. Wenn ich versuche, stets den Erwartungen anderer Leute gerecht zu werden, dann handelt es sich nicht um meine eigene Kreation, sondern um eine Schöpfung, die nur aus Angst heraus entsteht. Und wenn ich Spock aus Angst heraus spielen würde, dann wäre er nicht authentisch. Deswegen habe ich mich für eine Weile zurückgezogen und mich auch von den Menschen Online isoliert. Innerhalb dieser kontrollierten Umgebung habe ich meine eigene Verantwortung und Ziele erforscht, aber ich konnte das nicht mit der Verantwortung vermischen, die andere mir durch andere Menschen auferlegt wurde.   

R&D: Haben Sie Mr. Nimoys Arbeit studiert oder hatten Sie vielleicht die Sorge, seine Performance einfach nur zu kopieren?

Ethan Peck: Ja, absolut. Ich habe mich mit Leonard Nimoy auseinandergesetzt, weil schließlich handelt es sich am Ende der 2. Staffel von Discovery um den Spock, den wir in der Originalserie treffen sollen. Das war das Licht am Ende des Tunnels. Während ich Szenen probte oder den Text für den Drehtag lernte, habe ich mich auch mit seinen Episoden beschäftigt und auf diese Weise sozusagen die Musikalität seines Spocks verinnerlicht. Ich habe sein Buch I’m not Spock von 1977 gelesen, was wirklich wichtig für mich war, weil mir bewusst wurde, dass wir die gleichen Entdeckungen gemacht haben. Das war wirklich wundervoll und erfüllte mich mit Ehrfurcht, weil wir stellenweise zu denselben Ideen und Konzepten bezüglich Spock gekommen sind.

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Ethan Peck

Allerdings musste ich Nimoy-Spock ab einem gewissen Zeitpunkt loslassen und verbrachte nicht mehr so viel Zeit mit ihm. Irgendwann fühlte es sich nämlich wie meine eigene Kreation an und ich wollte ihn nicht nur einfach imitieren, denn das war nie meine Intention. Ich wollte wirklich nur ein paar Dinge aufgreifen, die ich bei ihm beobachtet habe, und sie in meine eigene Darstellung integrieren. Es lief also wirklich mehr darauf hinaus, ihn und seine Entscheidungen als Schauspieler zu beobachten und dann diese Mechanismen für mich selbst herauszufinden. Ich weiß, das hört sich ein bisschen abstrakt an…    

R&D: Keineswegs. Sie wollen diese Rolle zwar vereinnahmen, aber haben gleichzeitig diese Ikone vor sich, die Sie würdigen und in Ihre Darstellung integrieren möchten…

Ethan Peck: Ja, ich wollte definitiv dem ursprünglichen Fürsorger dieser Figur gerecht werden. Denn es handelte sich um einen großartigen Fürsorger (lacht).

R&D: Können Sie uns etwas über die vulkanische Kampfkunst erzählen? Was war die Idee, die dahinter steckte, was waren die Einflüsse? Weil Sie haben ein paar actionreiche Kampfszenen.

Ethan Peck: Ich glaube, es handelt sich um eine Mischung verschiedener Kampfkunst-Stilrichtungen. Ich bringe diesen Stil aber am ehesten mit Jeet Kune Do in Verbindung, also die Kampfrichtung, die von Bruce Lee entwickelt wurde. Dieser Stil ist sehr pragmatisch angelegt, konzentriert sich vor allem auf das Nützliche innerhalb eines Kampfes und lässt alles andere außen vor.

R&D: Haben Sie schon zuvor Erfahrungen mit Kampfsport gemacht?

Ethan Peck: Ja, ich habe bereits als Kind viele Jahre Karate, Kickboxen und Boxen trainiert.

R&D: Wie war es, die anderen Besatzungsmitglieder kennenzulernen und als neues Mitglied Teil des Teams zu werden.

Ethan Peck: Es war wirklich sehr einschüchternd, weil es sich um eine so talentierte und illustre Besetzung handelt. Jeder einzelne von ihnen: Sonequa Martin Green ist unglaublich und ein Kraftpaket. Auch wenn sie weniger bekannt ist als die anderen, ist sie die Anführerin, denn sie kommt jeden Tag mit sehr viel Leidenschaft, Elan und Energie zur Arbeit. Und dann noch Anthony Rapp und Doug Jones… Alle sind so unglaublich talentiert. Aber sie waren alle gleichzeitig so warmherzig und einladend. Die Wahrheit ist, dass ich wahrscheinlich nie wieder eine vergleichbare Erfahrung haben werde, nämlich mit Schauspielern zusammenzuarbeiten, die so unterstützend und gütig sind und so leidenschaftlich zusammenarbeiten. Es war etwas ganz Besonderes.

R&D: Wir danken Ihnen für das Gespräch!

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