Star Trek: Discovery

Die Serie spielt im Star-Trek-Prime-Universum, zehn Jahre vor der Classic-Serie und der Fünf-Jahres-Mission von Captain Kirk.

Star Trek: Kurtzman über Picard, Sektion 31 und Pike & Spock

Im Gespräch mit Deadline im Rahmen ihres Podcasts "Crew Call" sprach Alex Kurtzman über die nahe Zukunft des Star-Trek-Franchises bei CBS. Obwohl sich Fans auf einiges Neues freuen können, betont Kurtzman wie wichtig es ist, dass sich nicht alles gleich anfühlt. Daher wurden für Star Trek: Picard, Sektion 31, die animierten Serien und auch die dritte Staffel von Star Trek: Discovery eine ganze Reihe an kreativen Köpfen hinter der Kamera beauftragt.

Einer dieser kreativen Köpfe ist kein geringerer als Patrick Stewart. Keiner kenne Jean-Luc so gut wie er, sagt Kurtzman, und ohne Stewarts Zustimmung und Ideengebung im Writers Room wäre die Picard-Serie überhaupt nicht denkbar. Seine On-Screen Nummer Eins, Jonathan Frakes, wurde auch bei Star Trek: Picard als Regisseur tätig und gab kürzlich das Ende der Dreharbeiten für Staffel 1 bekannt. Die Serie ist heiß erwartet und soll in diesem Herbst-/Winterprogramm bei CBS All Access beziehungsweise international bei Amazon Prime starten. Wie der stimmungsvolle Teaser bereits verrät, ist irgendetwas passiert, das Jean-Luc dazu bewog, die Sternenflotte zu verlassen. Im Angesicht einer neuen dringenden Aufgabe beleuchtet die Serie so auch, was in all den Jahren seit Star Trek: Nemesis geschehen ist. Unter anderen soll Picard einige Entscheidungen getroffen haben, mit denen er sich nicht sonderlich wohl fühlt.

Wie bereits bekannt sind bereits die Animationsserie Lower Decks von  Mike McMahan (Rick & Morty) und eine weitere für den Sender Nickelodeon, gezielt für die ganze Familie, in Arbeit. Kurtzman beschreibt, dass zwar typische "A-Plots" wie aus Trek-Serien bekannt vorkommen, aber eben im Hintergrund geschehen, während eher alltägliche Crew-Abenteuer im Fokus der Handlung stehen sollen.

In den Startlöchern steht auch die Spin-off-Serie Sektion 31 mit Michelle Yeoh. In welcher Zeit und Rahmen die Handlung genau ansetzt, ist noch unbekannt und hängt natürlich mit der weiteren Entwicklung von Star Trek: Discovery zusammen. Sobald da die anstehende dritte Staffel abgedreht ist, geht es mit der Produktion von Sektion 31 in die heiße Phase. Noch ist also abzuwarten, ob es die Discovery oder auch nur Georgiou zurück in die ursprüngliche Discovery-Zeit schafft oder eben weit, weit in der Zukunft spielt.

Zwar ist es leider immer noch keine Ankündigung für eine eigene Enterprise-Serie mit Pike und Spock, doch eben auch keine klare Absage. Wie die Darsteller Anson Mount und Ethan Peck erst kürzlich auf der FedCon abermals betonten, würden sie eine solche Serie sehr begrüßen. Und auch bei den Produktionsverantwortlichen stößt man da nicht auf taube Ohren, wie Kurtzman durchblicken lässt:

"Natürlich werden wir Spock nicht unbedingt in Discovery wiedersehen, weil wir da offensichtlich viel zu weit in die Zukunft gesprungen sind, dass dies überhaupt keinen Sinn machen würde. Aber die Idee Ethan, Anson, Rebecca und die Enterprise zurückzubringen...ich mein, wir haben es alle so sehr geliebt und einen Weg zu finden das möglich zu machen ist etwas, über das wir definitiv nachdenken."

Star Trek: Picard – Official Teaser Trailer

Fedcon 2019: Interview mit Captain-Pike-Darsteller Anson Mount aus Star Trek: Discovery

Auf der FedCon 2019 in Bonn war viel los, auch dank der zahlreichen Star-Gäste. Zu denen gehörte unter anderem ein großer Teil der Crew von Star Trek: Discovery, namentlich Wilson Cruz, Shazad Latif, Ethan Peck und Anson Mount.

Wir hatten die Gelegenheit, ein paar Minuten mit Anson Mount zu reden und ihm Fragen zu Captain Pike, seinen Zukunftsplänen und Dungeons & Dragons zu stellen.

Robots & Dragons: Captain Pike ist zwar ein wichtiger Charakter im Star-Trek-Universum, aber letztlich doch mit recht wenig Kontur. Wie haben Sie sich diesem Charakter genähert?

Anson Mount: Ich bin ein ziemlich praktisch veranlagter Schauspieler: Ich bin pünktlich, lerne meine Zeilen und spreche die Wahrheit (lacht).

R&D: Das klingt ja schon ziemlich nach einem Captain Pike …

Anson Mount: Ja, tatsächlich. Ich glaube, er ist offensichtlich ein ziemlich guter Anführer. Wo Lorca dem Spiegeluniversum entsprach und eher dem Gedanken folgte, durch Stärke und Disziplin zu führen, denke ich, dass Pike schlau genug ist, um zu realisieren: Wenn es jemand in die Sternenflotte geschafft hat, ist er auch ziemlich diszipliniert. Ich glaube, er weiß, dass seine beste Ressource sein Team ist. Das ist mein liebste, positive Eigenschaft. Ich glaube, diese Brückenszenen, das hoffe ich, und das sage ich auch als Star-Trek-Fan, sind anders als alle anderen Brückenszenen im Kanon. Denn wenn Pike eine Superkraft hat, ist es die, die Brücke in ein großes Gehirn zu verwandeln. Er ist selbstlos genug zu sagen: „Ich bin baff!“ (lacht)
„Die beste Idee gewinnt, los!“ Und das sorgt für großartigen Teamgeist.

R&D: Sie hatten eine tolle Chemie zwischen Ethan Pecks Charakter und ihrem Captain Pike. Man konnte richtig die Geschichte zwischen diesen beiden Figuren fühlen. Wie haben Sie sich das mit Ethan Peck erarbeitet?

Anson Mount: Das war nicht wirklich schwer, denn ich bewundere Ethan zutiefst. Wir haben eine wirklich wundervolle Freundschaft entwickelt, die darauf basiert, dass er in erster Linie dumm ist und er jemanden braucht, der ihn in dieser Welt an die Hand nimmt. Ich sage das in dem Wissen, dass er das hier liest, denn wir haben diese Form von Freundschaft, bei der wir uns ständig übereinander lustig machen.
Er macht gerade eine Phase in seiner Karriere und seinem Leben durch, die ich schon kenne und er hat … diese Bescheidenheit, die tolle, junge Schauspieler haben, denn das ist die einzige Art und Weise, wie man zuhören kann: dem Leben, der Szene, dem, was einem Gott gegeben hat. Und das bewundere ich an ihm. Ich war wesentlich weniger gut auf das Erwachsenwerden vorbereitet als er.

Interview Anson Mount Fedcon

R&D: Rückblickend bestand ihre Karriere eher aus bodenständigen Rollen: Krimis, Thriller, Western etc. Star Trek erscheint mir als die erste, größere Rolle mit phantastischen Elementen. War das eine bewusste Entscheidung?

Anson Mount: Ja. Also, ein paar Jahre, bevor ich mit Hells on Wheels [einem Western in der Frühzeit der Eisenbahn, die Red.] anfing, habe ich das Universum um einen Western gebeten. Nach drei Jahren, in denen ich mich im Schlamm gewälzt und nach Pferd gestunken habe, hatte ich das Gefühl, dass Gott mich auslacht. Und danach sagte ich dem Universum: Science-Fiction. Und: Wow! (lacht) Jemand hat wohl zugehört!

R&D: Also wollen Sie mehr davon machen? Fantasy oder Science-Fiction?

Anson Mount: Absolut, ja! Ich meine, ich spiele Dungeons & Dragons und schaue Star Trek!

R&D: Sie spielen Dungeons & Dragons?

Anson Mount: Ja, ich hab eine Kampagne geleitet, vor ungefähr sieben Jahren, bevor wir alle zu beschäftigt waren.

R&D: War es schwer, zu einer bereits eingespielten Schauspieltruppe dazu zustoßen? Sie spielen ja eine Autoritäts-Figur, die von außen herein kommt.

Anson Mount: Ich habe so etwas noch nie wirklich gemacht, also in der zweiten Staffel in einer wiederkehrenden Rolle eingeführt zu werden. Aber es half, dass der Charakter sozusagen das neue Kind in der Klasse ist und ich – naja, war das neue Kind in der Klasse. Aber alle Schauspieler, allen voran Sonequa Martin Green, waren so herzlich und freundlich, dass sie es mir einfach gemacht haben.

R&D: Danke für das Gespräch!

Fedcon 2019: Interview mit Star-Trek- und Spock-Darsteller Ethan Peck

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Star Trek: Discovery

Neben den Besuch zahlreicher Panels und Vorträgen konnten Robots-and-Dragons-Redakteure Johannes Hahn und Stefan Turiak sich auch persönlich jeweils für ein paar Minuten mit einigen der anwesenden Stars unterhalten.

Wir durften uns unter anderem mit Ethan Peck zusammensetzen, der Mr. Spock in der 2. Staffel Star Trek: Discovery spielte. Er verriet uns, wie er sich auf diese ikonische Rolle vorbereitete, und wie es sich anfühlte, einer bereits eingespielten Discovery-Crew beizutreten.

Robots & Dragons: Waren Sie aufgeregt, als Sie den Anruf bekamen und erfuhren, dass Sie eine solch ikonische Science-Fiction-Figur mit einem so schweren Erbe spielen sollen?

Ethan Peck: (Lacht) Ja, es war allerdings eine Textnachricht, was eigentlich ziemlich ungewöhnlich ist. Normalerweise bekommt man einen Anruf von seinem Agenten oder Manager. Die Textnachricht stammte von einem der Casting-Verantwortlichen und besagte einfach nur: ”Willkommen an Bord, Mr. Spock!“ Das hat mich selbstverständlich erst einmal umgehauen. Ich war überwältigt, weil es sich potenziell um eine Rolle handelte, die mein gesamtes Leben verändern könnte. Und ich hatte sehr große Angst vor dieser großen Herausforderung und den Erwartungen, die mit damit verbunden waren, auch vor den Erwartungen der Fans. Es war mir sehr wichtig, dass ich meinen Job gut mache, ich hatte aber auch die ganze Zeit über das Gefühl, dass ich die Grenzen meiner Fähigkeiten erreiche. Eine solche Herausforderung wünscht man sich allerdings auch als Künstler und Schauspieler. Gleichzeitig war es sehr intensiv und furchteinflößend. Jetzt empfinde ich aber sehr viel Freude und Glück.   

R&D: Ist es wichtig, diese Verantwortung und die damit verbundene Belastung von sich zu schieben, um voll und ganz in die Rolle einzutauchen?  

Ethan Peck: Nein, ich denke nicht, dass das notwendig ist. Ich denke sogar, dass es die Erfahrung für mich als Schauspieler am Set erhebt und wertvoller macht. Wenn ich den Job auf die leichte Schulter nehmen würde, würde etwas Entscheidendes fehlen, eben weil es sich um eine so spezielle und ikonische Figur handelt. Diese Schwere der Verantwortung half sogar für die Dramatik, die wir auf dem Bildschirm erschaffen wollten, schließlich ist das gesamte Leben des Universums in Gefahr. Deswegen habe ich versucht, die Verantwortung zu nutzen.  

R&D: Also haben Sie diese Verantwortung eher akzeptiert und genutzt, anstatt sie von sich zu schieben.  

Ethan Peck: Es handelte sich im Grunde um einen sensiblen Balanceakt. Denn wenn ich etwas kreiere, möchte ich nicht unbedingt, dass es nur für andere Menschen existiert. Wenn ich versuche, stets den Erwartungen anderer Leute gerecht zu werden, dann handelt es sich nicht um meine eigene Kreation, sondern um eine Schöpfung, die nur aus Angst heraus entsteht. Und wenn ich Spock aus Angst heraus spielen würde, dann wäre er nicht authentisch. Deswegen habe ich mich für eine Weile zurückgezogen und mich auch von den Menschen Online isoliert. Innerhalb dieser kontrollierten Umgebung habe ich meine eigene Verantwortung und Ziele erforscht, aber ich konnte das nicht mit der Verantwortung vermischen, die andere mir durch andere Menschen auferlegt wurde.   

R&D: Haben Sie Mr. Nimoys Arbeit studiert oder hatten Sie vielleicht die Sorge, seine Performance einfach nur zu kopieren?

Ethan Peck: Ja, absolut. Ich habe mich mit Leonard Nimoy auseinandergesetzt, weil schließlich handelt es sich am Ende der 2. Staffel von Discovery um den Spock, den wir in der Originalserie treffen sollen. Das war das Licht am Ende des Tunnels. Während ich Szenen probte oder den Text für den Drehtag lernte, habe ich mich auch mit seinen Episoden beschäftigt und auf diese Weise sozusagen die Musikalität seines Spocks verinnerlicht. Ich habe sein Buch I’m not Spock von 1977 gelesen, was wirklich wichtig für mich war, weil mir bewusst wurde, dass wir die gleichen Entdeckungen gemacht haben. Das war wirklich wundervoll und erfüllte mich mit Ehrfurcht, weil wir stellenweise zu denselben Ideen und Konzepten bezüglich Spock gekommen sind.

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Ethan Peck

Allerdings musste ich Nimoy-Spock ab einem gewissen Zeitpunkt loslassen und verbrachte nicht mehr so viel Zeit mit ihm. Irgendwann fühlte es sich nämlich wie meine eigene Kreation an und ich wollte ihn nicht nur einfach imitieren, denn das war nie meine Intention. Ich wollte wirklich nur ein paar Dinge aufgreifen, die ich bei ihm beobachtet habe, und sie in meine eigene Darstellung integrieren. Es lief also wirklich mehr darauf hinaus, ihn und seine Entscheidungen als Schauspieler zu beobachten und dann diese Mechanismen für mich selbst herauszufinden. Ich weiß, das hört sich ein bisschen abstrakt an…    

R&D: Keineswegs. Sie wollen diese Rolle zwar vereinnahmen, aber haben gleichzeitig diese Ikone vor sich, die Sie würdigen und in Ihre Darstellung integrieren möchten…

Ethan Peck: Ja, ich wollte definitiv dem ursprünglichen Fürsorger dieser Figur gerecht werden. Denn es handelte sich um einen großartigen Fürsorger (lacht).

R&D: Können Sie uns etwas über die vulkanische Kampfkunst erzählen? Was war die Idee, die dahinter steckte, was waren die Einflüsse? Weil Sie haben ein paar actionreiche Kampfszenen.

Ethan Peck: Ich glaube, es handelt sich um eine Mischung verschiedener Kampfkunst-Stilrichtungen. Ich bringe diesen Stil aber am ehesten mit Jeet Kune Do in Verbindung, also die Kampfrichtung, die von Bruce Lee entwickelt wurde. Dieser Stil ist sehr pragmatisch angelegt, konzentriert sich vor allem auf das Nützliche innerhalb eines Kampfes und lässt alles andere außen vor.

R&D: Haben Sie schon zuvor Erfahrungen mit Kampfsport gemacht?

Ethan Peck: Ja, ich habe bereits als Kind viele Jahre Karate, Kickboxen und Boxen trainiert.

R&D: Wie war es, die anderen Besatzungsmitglieder kennenzulernen und als neues Mitglied Teil des Teams zu werden.

Ethan Peck: Es war wirklich sehr einschüchternd, weil es sich um eine so talentierte und illustre Besetzung handelt. Jeder einzelne von ihnen: Sonequa Martin Green ist unglaublich und ein Kraftpaket. Auch wenn sie weniger bekannt ist als die anderen, ist sie die Anführerin, denn sie kommt jeden Tag mit sehr viel Leidenschaft, Elan und Energie zur Arbeit. Und dann noch Anthony Rapp und Doug Jones… Alle sind so unglaublich talentiert. Aber sie waren alle gleichzeitig so warmherzig und einladend. Die Wahrheit ist, dass ich wahrscheinlich nie wieder eine vergleichbare Erfahrung haben werde, nämlich mit Schauspielern zusammenzuarbeiten, die so unterstützend und gütig sind und so leidenschaftlich zusammenarbeiten. Es war etwas ganz Besonderes.

R&D: Wir danken Ihnen für das Gespräch!

Fedcon 2019: Interview mit Star-Trek-Darsteller Shazad Latif

SPOILER

Dieses Jahr sind wir von Robots & Dragons für euch auf einer von Europas größten Science-Fiction Conventions: der FedCon. Neben den Panels und Vorträgen finden sowohl unsere Redakteure als auch die anwesenden Stars ein paar Minuten Zeit für ein paar Fragen. Wir haben die Gelegenheit genutzt!

Wir durften uns mit Shazad Latif zusammensetzen und ihm Fragen zu seiner Rolle als Voq und Ash Tyler in den beiden Staffeln von Star Trek Discovery stellen. Am Ende verrät Shazad Latif auch, wie es war, eine Rolle in der kommenden Dark-Crystal-Serie zu sprechen.

Robots & Dragons: What the Vuq happened to Tyler? Es gab ja einige Verwirrung, was genau mit Ash Tyler beziehungsweise Voq geschah.

Shazad Latif: (Lacht) So wie ich es verstanden habe, war es Voq, der diese Änderungen durchgemacht hat, der seine Knochen gerichtet hat und den Geist des Soldaten Ash Tyler in sich aufnahm, und so weiter. Es hat aber alle ein bisschen verwirrt, noch als wir gedreht haben. Die Autoren hatten da verschiedene Ideen. Auf mich kamen Leute zu und meinten "Ich glaube, das passiert auf diese und diese Art" und ich konnte nur sagen: "Ich hab keine Ahnung.“ (lacht) Am Anfang hieß es, wir machen es so, aber dann wurde es wieder geändert.

R&D: Gibt es eine bestimmte Schauspieltechnik, um sich auf so eine Rolle mit geteilter Persönlichkeit vorzubereiten?

Latif: Es ist ein bisschen so, als sondere man Bereiche seines Gehirns ab. In Fällen von Schizophrenie oder Posttraumatischer Belastungsstörung [nach dem englischen Begriff auch PTSD abgekürzt, die Red.] werden diese Hirnareale auch abgegrenzt. So ein bisschen machen wir das ja auch im normalen Leben, wir entscheiden, welche Seite von uns wir gerade zeigen, wir entscheiden uns, wie wir uns gegenüber unterschiedlichen Menschengruppen verhalten. Wir sind andere Leute, wenn wir mit anderen Menschen zu tun haben. Aber so richtig habe ich mich nicht damit beschäftigt, sondern mich eher darauf konzentriert, was die aktuelle Szene abverlangt, welche verrückte Sprache ich jetzt sprechen muss und so.

R&D: Es geht ja auch ein bisschen um PTSD mit diesem Charakter. Haben Sie da viel recherchiert?

Latif: Es ist eigentlich Ash Tylers Trauma, weniger "richtiges" PTSD, da musste sich der Charakter durcharbeiten, ergründen, um was es bei ihm geht. Aber ja, natürlich habe ich mich mit Trauma und PTSD auseinandergesetzt, Dokumentationen geschaut, in denen Betroffene gesprochen haben. Ich habe eine Sendung geschaut, da haben ein paar Leute nach ihren Vorfällen berichtet, und man merkte, dass sie nie hundertprozentig da waren, da war eine besondere Art von Ruhe, etwas ging hinter ihren Augen vor. Sie versuchen diesen Schmerz immer nahe bei sich zu behalten, versuchten gleichzeitig es aber stoisch irgendwie zu überdecken.

R&D: War die Sprache, also in diesem Fall Klingonisch, eine spezielle Hilfestellung, sich der Rolle anzunähern?

Latif: Mit Voq war es am einfachsten. Ich mochte es wirklich, als Voq zu spielen, denn das Klingonische hat diese Grenze geschaffen, zusammen mit der Maske und den Prothesen, das schafft eine richtige Barriere zwischen einem selbst und dem Publikum. Da ist man buchstäblich eine andere Person, das ist dann nicht Shazad darunter. Wohingegen man mit Tyler… da hat man zwar den amerikanischen Akzent, aber das erforderte mehr.

R&D: Ash Tyler hatte ja auch einige physische Szenen, Kämpfe und dergleichen. Wie sah Ihre Vorbereitung dazu aus?

Latif: Als Kind habe ich ein bisschen Karate gemacht, dann ein bisschen Shaolin, ich war besessen von Bruce Lee und seinen Filmen. Ich hab vorher schon Rollen gespielt, für die wir ein bisschen trainiert haben, aber hier [bei Discovery, die Red.] hatten wir so ein gutes Team, dass wir alle wussten, wir machen das jetzt an diesem Tag. Wir hatten nicht viel Zeit diese Kämpfe zu lernen, da lernt man sehr viel in nur einer Stunde und danach hat man Schmerzen, deshalb macht man da nicht wirklich viele Proben. Es ist bei einem Dreh alles in kleinen Stücken über den Tag verteilt. Man kann es gut mit einem Tanz vergleichen, bei dem man unverletzt rausgeht, wenn man ihn übt, wenn nicht… (lacht).

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Shazad Latif Interview

R&D: In Kombination mit dem Trauma und den Kampfszenen in Staffel 1: Ist Ash Tyler so etwas wie die Dekonstruktion eines Action-Helden?

Latif: Ja, absolut. Es langweilt mich zunehmend, diese typischen Sachen zu sehen, in denen der große Action-Held den Tag rettet, aber man schaut da nie hinter seine Fassade. Und das mochte ich an diesem Charakter Tyler, dass wir in diesen Kerl reingeschaut haben, der dachte, er mache da diese schrecklichen Sachen durch. Man sieht da seine emotionale Seite. Das sagte mir: Hey, schaut mal her, es sind so viele Kriege momentan im Gange, so viele Soldaten machen das durch, aber das scheint niemanden zu kümmern. Es war schön, das ein bisschen in den Vordergrund zu rücken, wie so etwas geschehen könnte… Im Weltraum! (lacht)

R&D: Diese Figur befindet sich ja auch in einem Kampf mit sich selbst, in einem Kampf mit seinem Traumer und mit seiner Liebe zu Burnham...  

Latif: Soldaten sind eine Art vergessenes Volk, da heißt es immer "Wir müssen das als Team machen, wir sind eine Familie" – und sobald sie aus der Armee sind, war‘s das.

R&D: Bevorzugen Sie eigentlich eher das Schauspielern für Filme oder eher Serien oder vielleicht sogar Theater?

Latif: Ich glaube, Serien und Filme wachsen immer mehr zusammen, weil für das Fernsehen immer besser produziert wird. Aber Filme sind meine Leidenschaft, das war mein Traum. Ich bin auch auf eine klassische Schauspielschule gegangen, aber danach habe ich nicht mehr am Theater gearbeitet, das hat sich einfach nicht ergeben. Ich würde schon gerne auf die Bühne, aber bisher gibt es da nicht viele Gelegenheiten. Es müsste auch ein Stück sein, das mich interessiert. Da ist es manchmal schwer, den Übergang [zwischen Film und Theater, die Red.] zu machen. Aber mein Herz schlägt für Filme, für künstlerische Filme, aber Serien, in denen Charaktere tief analysiert werden können, machen mir auch Spaß.

R&D: Gibt es einen bestimmten Regisseur, für den Sie arbeiten möchten?

Latif: Es gibt da einige. Der Regisseur der Nader und Simin – Eine Trennung gedreht hat, Asghar Farhadi, wäre jemand, ich liebe diesen Film, es ist mein absoluter Liebling. Dann wäre noch José Campanella, der In Ihren Augen gedreht hat, und auch Pedro Almodóvar… Und diese ganzen französischen Filme, Art House – ich spreche zwar keine der Sprachen – aber das wäre alles interessant.

R&D: Ein kleiner Blick hinter die Kulissen: Was ist eigentlich mit der Requisite des abgeschlagenen Kopfes von Ash Tyler passiert, den L' Rell dem klingonischen Rat präsentiert hat?

Latif: Irgendjemand hat das und benutzt es für ich-weiß-nicht-was, vielleicht eine Voodoo-Zeremonie, um mir Kopfschmerzen zu machen (lacht). Manchmal verlässt man das Set und am nächsten Tag ist alles weg.

R&D: Haben Sie denn irgendwas vom Set mitgenommen?

Latif: Ich habe jede Menge meiner Unterwäsche behalten. Ich habe ungefähr einen Jahresvorrat dieser Boxershorts. Jedes mal wenn ich reinkam, sagte ich: Leute, ich nehme die mit, die sind sehr bequem. Die bequemsten Boxershorts, die ich je getragen habe. Da waren die ziemlich genervt, weil ich sie immer mitgenommen habe.

R&D: Sie sind auch als Stimme in der neuen Dark-Crystal-Serie auf Netflix zu sehen. Können Sie uns etwas darüber erzählen?

Latif: Der Prozess ist ziemlich spannend. Wir dachten alle, wir gehen da rein und machen einfache Synchronaufnahmen. Aber man muss sich da an die Puppen anpassen, man muss da seine Darstellung anpassen. Das hat man nach zwei Stunden drauf, aber es ist trotzdem erst einmal komisch. Aber ich freue mich darauf, es zu sehen, das könnte groß werden, es gibt da eine große Fanbasis. Mein Charakter ist kein großer Teil dieser Serie, er taucht in einigen Folgen auf, aber es ist eine eher kleine Rolle, nämlich einer der Gelfinge, die lesen können. Er spielt Flöte, ist gern in der Natur, ein sehr sympathischer Charakter. Aber im Buch und in den Comics und all den anderen Materialien wird er zu einer eigenen Figur, also vielleicht kriegen wir das auch in der Serie hin.

R&D: Danke für das Gespräch!

Die FedCon findet vom 07.06. - bis 10.06.2019 im Maritim Hotel in Bonn statt. Wer in der Nähe hat, der kann vorbeischauen, Tagestickets sind noch erhältlich. Infos gibt es hier.

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 2.14

PODCAST

"Finale, oh-oh, Finale, oh-oh-oh-oh" In unserem nun 15. TrekCheck wundern wir uns über die große Auflösung zum Ende der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery. Wir haben Fragen. Viele. Dabei blicken wir auch ein wenig auf die bisherigen beiden Staffeln zurück und überlegen, was die Zukunft wohl bringen könnte.

Anne hat sich in ihr Superspeedkampfshuttle geschwungen, um rechtzeitig zur Aufnahme dabei zu sein und Stefan, Nele und Johannes Gesellschaft zu leisten. Aber auch sie hatte mehr Fragen als Antworten. Verzeiht bitte die teils schwankende Audioqualität - da Ostern ist haben wir uns für die Aufnahme alle von der Familie in irgendwelche Kellerecken mit einigermaßen Internetempfang und Reiseequipment zurückgezogen ;) Die Schlachtszenen sind aber immer noch hübsch. Und Anson Mount ist immer noch ein toller Captain Pike.

Den erwähnten Podcast von Branan Edgens und Anson Mount, bei dem es unter anderen mehrteilige äußerst hörenswerte Interviews mit Ethan Peck und Doug Jones gibt, findet ihr übrigens hier. Oder auch wenn man nach "The Well" bei allen gängigen Podcatchern sucht.

Wir bedanken uns bei allen Zuhörern und den tollen Kommentatoren - und auch natürlich noch einmal für die freundliche Unterstützung bei der FedCon GmbH. Auf der diesjährigen FedCon (7.-10. Juni in Bonn) sind neben dem nahezu kompletten Hauptcast von The Expanse und Hauptdarstellern aus The Orville und Killjoys nämlich auch Anson Mount, Ethan Peck, Wilson Cruz und Shazad Latif von Star Trek: Discovery zu Gast.

Die jazzige Musik zum Ein- beziehungsweise Ausgrooven der TrekChecks verdanken wir nach wie vor dem wunderbaren Jens Dewald. Diesmal haben wir zum Schluss die komplette, lange Version eingefügt.

Star Trek: Discovery - Alex Kurtzman über das Staffelfinale und die Zukunft von Star Trek

Die 2. Staffel von Star Trek: Discovery ist offiziell vorüber und endete mit einem einschneidenden Erlebnis für die Crew des titelgebenden Schiffes. Dabei blieben allerdings auch einige Fragen offen. Nach der Ausstrahlung traf sich Showrunner Alex Kurtzman mit den Kollegen des Hollywood Reporters, um auf ein paar Dinge einzugehen und einen kleinen Ausblick auf die Zukunft der Serie und Star Trek bei CBS All Access im Allgemeinen zu geben.

Zunächst bestätigte Kurtzman, dass es die Discovery in Staffel 3 tatsächlich 950 Jahre in die Zukunft verschlagen wird. Damit lässt man die bisher bekannte Zeitlinie hinter sich und stößt in neue Gefilde vor. Eine Tatsache, auf die sich die Autoren der Serie anscheinend sehr freuen, gerade auch aufgrund der immer präsenten Kanon-Thematik.

"Wir lieben es, innerhalb des Kanons zu spielen. Es war eine Freude und ein Privileg. Es macht Spaß, kleine Ecken des Universums zu erforschen, die bisher noch unerforscht waren. Trotzdem hatten wir das Gefühl, dass wir für Staffel 3 eine ganze neue Energie brauchten mit neuen Anforderungen. Wir sind nun weiter als jede Trek-Serie jemals war.

Ich habe die Erfahrung auch bei den Filmen gemacht, wo wir ähnliche Kanon-Probleme hatten. Wir wissen alle, wie Kirk stirbt, weshalb es schwer war, ihn einer Gefahr auszusetzen. Darum haben wir uns damals für die alternative Zeitlinie entschieden. Plötzlich kannst du die Geschichte ganz anders erzählen. Der gleiche Gedanke ist der Hintergrund für den 950-Jahre Zeitsprung. Wir sind nun komplett frei vom Kanon und können ein ganz neues Universum erkunden."

Trotz des Sprungs in die Zukunft versprach Kurtzman aber, dass der Kanon weiterhin eine Rolle spielen wird. Alles, was in Star Trek bisher passiert ist, wurde nicht ausgelöscht. Allerdings fand es so lange in der Vergangenheit statt, dass es nun nur noch eine entfernte Erinnerung ist.

Abgeschlossen soll aber in jedem Falle die Story rund um Control sein. Auch wenn die Discovery die AI technisch gesehen mit in die Zukunft gebracht hat, erklärte Kurtzman, dass die Gefahr offiziell neutralisiert wurde. Stattdessen sollen ganz neue Probleme auf der anderen Seite des Wurmloches warten.

Interessant für die Zukunft von Star Trek ist auch die Sektion 31. Diese wurde in Discovery nicht nur deutlich anders dargestellt, als sie Fans aus Deep Space Nine kennen, die Organisation soll auch in einer eigenen Serie bald selbst in den Mittelpunkt rücken. Dann wohl auch in deutlich vertrautere Form, wie Kurtzman andeutete.

"Wenn du ein Fan von Deep Space Nine bist, hast du die letzten beiden Jahre vermutlich damit verbracht zu sagen: 'Was zur Hölle machen die mit Sektion 31? Das ist nicht die Sektion 31, die wir kennen.' Das ist vollkommen richtig. In Deep Space Nine haben sie keine Abzeichen oder Schiffe. Sie sind eine Untergrundorganisation. Was ihr in Discovery und der kommenden Serie mit Michelle Yeoh zu sehen bekommt, ist, wie Sektion 31 zu dieser Organisation wurde, und warum sie zur Zeit von Deep Space Nine im Untergrund arbeitet."

Neben Discovery befinden sich aktuell noch mehrere weitere Star-Trek-Serien in Entwicklung. Für die Zukunft deutete Alex Kurtzman Pläne an, dass die Fans das ganze Jahr über Star Trek zu sehen bekommen. Die Serien sollen aber nicht gleichzeitig laufen, sondern sich abwechseln. In zwei Jahren will man soweit sein, dass nach dem Ende einer Serie oder Staffel direkt eine weitere folgt, wobei sich die Formate alle unterschiedlich anfühlen werden. Nur eine kurze Pause soll die Ausstrahlung trennen.

Das nächste Format wird in jedem Falle die noch unbetitelte Serie rund um Captain Picard werden. Allerdings ist den Machern auch die Petition der Fans nicht verborgen geblieben, die Enterprise rund um Captain Pike zurückzubringen. So zeigte sich Kurtzman der Idee, neue Geschichte rund um die Crew zu erzählen, durchaus aufgeschlossen.

Star Trek: Discovery - Kritik zum Finale der 2. Staffel

SPOILER

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Star Trek: Discovery 2.14

Woha, in Star Trek: Discovery 2.14 ist einiges los. Mit reichlich Action bringt “Süße Trauer - Teil 2” die Handlung der zweiten Staffel im Finale zu Ende.

Star Wars: Discovery

Ohne Atempause schließt die Episode unmittelbar an ihren Vorgänger an. Die von Control kontrollierten Sektion-31-Schiffe befinden sich im Angriff, es herrscht roter Alarm an Bord der Discovery und der Enterprise. In letzter Minute wird der Rote-Engel-Anzug gedruckt und in Gemeinschaftsarbeit zusammengeschustert (wer fühlt sich noch an große Gruppenprojekte in Schule/Uni erinnert?). Zeit zur Kontrolle bleibt nicht. Ja hättet ihr mal davor nicht so ewig mit Verabschiedungszenen rumgedödelt. Überhaupt habe ich irgendwann ernsthaft laut den Fernseher mit “IHR HABT DOCH KEINE ZEIT, VERDAMMT!” angebrüllt.

Optisch ist auch Teil 2 von “Süße Trauer” eine Pracht, zudem kunstvoll die reichliche Action von Regisseur Olatunde Osunsanmi inszeniert. Allerdings wirkt diese Art der großen Raumschlacht bei Star Trek ein wenig fremd. Nicht, dass es keine Raumschiffschlachten geben würde. Aber die Vielzahl an Kampffliegern (wer steuert die eigentlich auf der Nicht-Control-Seite?) und auch die drolligen Dot-7-Reparaturroboter erinnern doch deutlich mehr an Star Wars oder Battlestar Galactica.

Aber keine Frage, fürs Auge und Spacebattle-Liebhaber wurde kräftig aufgefahren. Es gilt das alte Mantra: Nur nicht nachdenken!

Zurück in die Zukunft

Die Auflösung, dass Burnham-Roter-Engel die bisherigen Signale gar nicht aus der fernen Zukunft, sondern im letzten Moment noch aus der Disco-Gegenwart als Hinweis quasi an sich selbst schickt, ist gut gelöst. Praktisch, dass der Rote-Engel-Anzug schon fast computerspielhaft eine Bremse eingebaut hat: Du musst erst all diese Quests erledigen, bevor die Karte sich erweitert.

Allerdings hätte mir das Gespräch zwischen Spock und Michael völlig gereicht, das nochmalige Anschneiden jeder einzelnen Erscheinung nimmt unnötig viel Raum - und Zeit - ein. Die Signale waren ständiges Thema in der kompletten Staffel und kein weit zurückliegendes Konzept, das noch einmal aufgefrischt werden muss.

Als klar wird, dass Spock zurückbleibt, ist der Charaktermoment für Burnham und ihn zwar mit Blick auf seine Zukunft ein schöner - aber gerade hier mit dem tobenden Kampf im Hintergrund, bei dem es jede Sekunde um Leben und Tod geht, habe schon ich als Zuschauer keine Geduld für lange Abschiedsworte. IHR HABT KEINE ZEIT, EY!

Hilfe in der Not

Unter der sicheren Führung von Captain Pike ist man an Bord der Enterprise erbittert dran, unter höchstem Risiko die Discovery zu schützen und die Mission zu einem Erfolg werden zu lassen. Obwohl es zwischenzeitlich anders aussieht, hält sich der Schaden an Mensch und Maschine am Ende in Grenzen. Zum Glück, immerhin wurde das Schiff sehr liebevoll gestaltet und die Besatzung braucht man noch.

Außer Admiral Cornwell, die ja zwischenzeitlich ohne Erwähnung auch spontan über zwei Folgen hinweg einfach wegfallen kann. Logischer Schritt, dass sie sich opfert. Von diesem sicheren Tod sollte es diesmal wirklich kein Zurückkommen geben. Auf einmal ist das sicher besiegelte Schicksal von Captain Pike durch den Zeitkristall auch nur noch eine mögliche Zukunft - aber immerhin hat er ausgesprochen, was ich mir schon zuvor dachte: Lasst ihn doch die Sache mit der Bombe regeln, der stirbt erst später irgendwann mal.

Der dickste Brocken jedoch ist das Auftauchen von gänzlich unerwarteten Mitstreitern. Einmal, weil diesmal bei Star Trek alles nach Orville schreit statt sonst wie meist andersherum. Zum anderen aber viel mehr: In der vergangenen Episode hatte man noch ungefähr eine Stunde Zeit bis zum Eintreffen von Control. Beziehungsweise am Ende, an dem sich Tyler aufmacht, nur noch wenige Minuten. Nun ist es ihm gelungen, in kürzester Zeit sich per Shuttle in klingonisches Gebiet aufzumachen, die Kanzlerin zu finden und sie vom Einsatz zu überzeugen? Alleine die Logistik! Ganz von den politischen Turbulenzen abgesehen. Hieß es gerade nicht noch, dass Tyler und das Baby als tot gelten und das ungemein wichtig für die Anerkennung von L’Rell als Herrscherin ist? Nun steht Tyler neben ihr auf der Brücke eines klingonischen Kriegsschiffes und grölt fröhlich klingonische Kampfrufe aus. Ooookay.

Der Konflikt zwischen den Ba’ul und den Kelpianern auf Kaminar liegt auch noch nicht so lange zurück. Da musste sich ein kompletter Planet mit zwei Völkern neu strukturieren und nach Jahrhunderten der gegenseitigen Nahezu-Ausrottung irgendwie klarkommen. Nun fliegt Sarus Schwester Sirannah, bislang technologiefrei aufgewachsen, einen Kampfflieger der Ba’ul zusammen mit den “Kriegern von Kaminar”. Nagut, Saru lernete ja auch schnell. Aber auch hier gilt: Wie kommen die überhaupt so schnell zur Discovery?

Hauptsache es gibt auf’s Maul

So. Also. AI-Leland gelingt es,  in einem Moment schwacher Schilde auf die Discovery zu beamen. Zur Freude von Georgiou und Nhan, die ihm in den Hintern treten wollen. Aus welchen Gründen auch immer meinen sie, gegen Nanobot-Leland klar zu kommen. Und irgendwie kann man die Spheren-AI nun doch verstecken. Und ohne weitere Erklärung weiß Georgiou, dass die Sporen gegen die Nanobots helfen. Hauptsache vorher viel zu lange unnötige Nahkampfszenen einbauen. Egal.

Also es reicht, dass AI-Leland als besiegt angesehen wird, damit sich auch der Rest erledigt und es ist kein Problem, dass die Bots noch an Bord der Discovery sind, die in die Zukunft fliegt. Wo man sich eigentlich vor dem Zugriff von Control verstecken will, weil das da nicht hinkommt. Nun nehmen sie es ja schon irgendwie mit -  so gut kannten sie sich mit Control ja nun nicht aus, um völlig auszuschließen, dass noch eine Gefahr droht. Mal ganz davon ab: Wenn Control als besiegt gilt, warum überhaupt noch in die Zukunft fliehen? Das war doch der einzige Grund.

Aber schön zu sehen, dass nicht nur die kleine Brückenbesatzung weiterhin Crew der Discovery ist. Als man den verletzten Stamets in die Krankenstation bringt, sieht man zahlreiches weiteres Personal, unter anderen Doctor Pollard. Und auch Hugh Culber hat sich besonnen. Er will doch nicht auf die Enterprise (Narr!) und überschüttet seinen Hugh mit liebevollen Worten von Heimatgefühlen, solange man zusammen sei.

Überhaupt ist ein positiver Aspekt der beiden Finalepisoden, wie auch der gesamten zweiten Staffel, dass man mehr von der Crew zu sehen bekommt, deren Darsteller alle mit ihrem guten Schauspiel überzeugen. Allen voran Doug Jones als Captain Saru, der über den Lauf der Serie eine beeindruckend sichtbare Entwicklung vollzogen hat.

Lass einfach nie wieder drüber reden

Äußerst unelegant billig und doch irgendwie effektiv, wie man sich dem Prequel-Kanon-Problem entledigen will. Wobei “lass einfach vergessen und nie wieder drüber reden” auch das Motto der enttäuschten Trek-Fan-Fraktion bezüglich Discovery sein könnte.

Das ist also Spocks genialer Vorschlag. Der natürlich super einfach umzusetzen ist. Jeder Beteiligte muss schwören, nie mehr über Roter-Engel-Anzug und die Erlebnisse rund um die Discovery zu sprechen. Überhaupt am besten das Schiff und Burnham an sich nie wieder erwähnen. Mag ja für die Sternenflottenmitglieder eventuell vielleicht eine Option sein. Aber was ist mit Po? Kaminar? Den Klingonen?

Und warum wird über die wirklichen Geschehnisse der Discovery gelogen? Kein Vertrauen in die Sternenflotte? Warum sollte Spock Burnham nie wieder erwähnen, wenn doch die offizielle Version ist, dass sie gestorben sei. Mit wem reden sie da eigentlich? Das Gesicht wird nicht gezeigt. Handelt es sich eventuell gar nicht um eine Sternenflottenführungsperson, sondern einem Zeitagenten, der das Chaos aufräumen muss?

Zum Schluss geht es noch einmal zurück auf die Enterprise. Nach vielen Tagen des Wartens das erlösende Signal: Burnham hat es geschafft. Zur Feier des Tages erstmal den Bart abrasieren.

Eine gute Entscheidung, dass man das Schicksal der Discovery selbst noch nicht zu sehen bekommt. Das dürfte dann wohl Handlung der bereits bestellten dritten Staffel werden. Und da Georgiou mitgeflogen ist, bleibt offen, wann die Spin-off-Serie Sektion 31 handeln wird.

Fazit

Ich wäre gerne begeistert. Das fühlte sich super an letzte Woche. Leider ist Teil 2 von “Süße Trauer” aber unausgegoren. Durch den nun spürbaren Zeitdruck wirken die eigentlich emotionalen Charaktermomente mitunter deplatziert. So bleibt das Finale optisch reizvoll, aber bloß nicht nachdenken.

Welcher Rote Engel hat eigentlich die Leute aus der Kirche (samt Gebäude) umgesiedelt und vor allem wie? Die Fragen enden wohl nie. Gehen sie weiter, hier ist nichts geschehen.

Trailer - Star Trek Discovery - S02E14 2x14 - Part 2

Star Trek: Discovery - Trailer und Szenenbilder zum Staffelfinale 2.14 online

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Star Trek: Discovery 2.14

Es ist soweit: Das große Staffelfinale von Star Trek: Discovery steht vor der Tür. Am Freitag erscheint bei Netflix die 14. Episode der Serie, die gleichzeitig auch die letzte der 2. Staffel ist. Für "Such Sweet Sorrow, Part 2" wurden im Vorfeld, wie gewohnt, nicht nur ein Teaser-Trailer, sondern auch eine Reihe von Bildern veröffentlicht. Diese geben schon einmal einen kleinen Eindruck davon, was auf die Zuschauer zukommt.

In "Such Sweet Sorrow, Part 2" ist der Kampf um die Zukunft des organischen Lebens im vollen Gange. Die Enterprise und die Discovery stellen sich Control und der Sektion entgegen und bekommen dabei unerwartete Hilfe von ein paar Freunden. Spock und Burnham entdecken währenddessen eine neue Verbindung zwischen den roten Signalen, worauf Burnham lernen muss, dass die richtigen Entscheidungen im Leben oft auch die schwersten sind.

Wie bereits beim ersten Teil des zweiteiligen Staffelfinales nahm auch bei "Such Sweet Sorrow, Part 2" Olatunde Osunsanmi auf dem Regiestuhl Platz. Der Regisseur erhöht damit die Zahl, der von ihm inszenierten Discovery-Episoden, auf fünf. Damit hat Osunsanmi auch die meisten Episoden der Serie inszeniert. Im Falle des Staffelfinales tritt er die Nachfolge von Akiva Goldsman an. Dieser war für das Finale der 1. Staffel verantwortlich.

Auch das Drehbuch stammt wieder von Alex Kurtzman, Jenny Lumet und Michelle Paradise. Damit bleibt auch das Skript zum Finale weiterhin Chefsache. Kurtzman ist der aktuelle Showrunner der Serie, ein Job, den er sich in der kommenden Staffel mit Paradise teilen wird. Für Jenny Lumet waren die beiden Finalfolgen dagegen die ersten Autorencredits bei Star Trek: Discovery.

Auch wenn die Staffel mit "Such Sweet Sorrow, Part 2" zu ihrem Ende kommt, das Ende der Abenteuer der Discovery ist noch nicht erreicht. Die Serie wurde bereits für eine 3. Staffel verlängert. Einen Termin für die Ausstrahlung gibt es bisher allerdings noch nicht. Zwischen dem Ende von Staffel 1 und dem Start von Staffel 2 lag ungefähr ein Jahr Produktionszeit.

Wer sich die Zeit bis zum Staffelfinale noch etwas vertreiben möchte, denen empfehlen wir unseren Podcast TrekCheck. Die Kritik zu "Such Sweet Sorrow, Part 1" gibt es hier.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© CBS All Access

Trailer - Star Trek Discovery - S02E14 2x14 - Part 2

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 2.13

Wie erwartet gehen die Meinungen zu Star Trek: Discovery 2.13 mal wieder sehr auseinander. Doch Johannes, Nele und Stefan gefiel "Süße Trauer" mitunter sehr - in unterschiedlicher Ausprägung. Und obwohl wir uns einig waren, dass Space-Klappleitern albern sind, fanden wir sie halt auch cool und denken viel laut darüber nach.

Neben jeder Menge Liebesbekundungen für Anson Mount (ja, Nele hat diesmal nochmal deutlich höheren Redebedarf) und gemeinsamen Herzchenaugen für Raumschiffdinge kommen wir zwar hier und da auf Abwege, finden aber doch immer wieder den Weg zurück und philosophieren über die Zukunftsfrage von sowohl der Brückencrew als auch der Serie Star Trek: Discovery an sich.

Anders als Richtung Finale der ersten Staffel ist diesmal nicht ganz so klar, wo und wann man enden wird. Gesichert ist: Eine dritte Staffel ist bereits fest bestellt.

Such Sweet Sorrow - Kritik zu Star Trek: Discovery 2.13

SPOILER

Wartet, wartet - geht gleich wieder. Hier waren gerade ein paar zwiebelschneidende Ninjas unterwegs. Star Trek: Discovery hat mich diese Woche zum Weinen gebracht, und das nicht im negativen Sinne. Der Titel “Süße Trauer” trifft zumindest ein paar Teile der Episode auf den Punkt.

Raumschiff-Porno

Es ist die Enterprise! Von außen. Von innen. Im Ganzen. Im Manöver. Der Innenraum von außen gesehen. Ich mein, mit Blick raus ins All hat man ja ständig, aber die Kamerafahrt am Schiff entlang mit klaren Blick durchs Fenster in die Gänge. Da hatte ich Herzchenaugen. Die Griffe im Turbolift - hach. Ja, meist kann man mich mit bekloppten Kleinigkeiten sehr glücklich machen.

Zum jetzigen Zeitpunkt hat man sich entweder mit dem Discovery-Stil arrangiert, mag ihn sogar oder quält sich aus welchen Gründen auch immer durch. Eine Enterprise in der Discovery-Serie kann nicht original so aussehen wie zu Klassik-Zeiten, das Gefälle wäre dann doch deutlich zu groß, selbst wenn die Discovery nicht dieses übermoderne Schiff wäre. Und die Serienmacher haben sichtlich Liebe und Mühe in eine angemessene Umsetzung gesteckt. Die Enterprise ist klar erkennbar und hat überall altbekannte Gimmicks.

Untermalt wird alles rund um die Enterprise mit nostalgisch-emotionsgeladener Musik. Eine gelungene Mischung aus dem neuen Score für Discovery und alten Klängen der Klassik-Serie. Auch die Sounds, vom Lift über Türen hin zu Torpedos, dürften bekannt vorkommen.

Dass Detmer eine astreine Pilotin ist, wurde innerhalb der Serie mehrfach erwähnt. Gleich zu Beginn kann sie ihre Fähigkeiten nun in voller Pracht zeigen. Statt zu beamen oder mit Shutteln auf die Enterprise überzusetzen, wird die komplette Crew über Gangways evakuiert. Und dafür müssen die beiden Schiffe nunmal so nah wie möglich aneinander ran. Ob ausklappende Stege von Schiff zu Schiff mitten im All wirklich die beste Idee sind und man sich so zusammengekoppelt nicht erst recht verwundbar macht, sei mal dahingestellt - cool sieht es auf jeden Fall aus. Wobei mir selbst eine solide Planke von Steg auf Segelschiff zu wackelig ist, aber gut, bevor man mit dem Schiff explodiert.

Übrigens nett von Cornwell, dass sie Pike den Sitz angewärmt hat. Man sieht nicht, ob sie erst mit der Evakuierung von der Discovery kam, oder schon mal vorgeschwommen ist. So plötzlich wie sie vor zwei Episoden verschwand, taucht sie jetzt auch wieder auf.

Als Nummer Eins schließlich ihren sichtlich erfreuten Captain wieder “Zuhause” begrüßt, kam das erste Sentimentals-Tränchen.

A Vulcan Goodbye

AI-Leland ist mit der Sektion-31-Truppe also der Enterprise und damit der davongesprungenen Discovery dicht auf den Fersen. Wenig überraschend ist das Spheren-Archiv komplett gegen seine Zerstörung und übernimmt kurzerhand alleine das Schiff. Zum Glück wird das “das hätten wir kommen sehen können” innerhalb der Episode erwähnt, denn ja, hättet ihr wirklich.

So schnell wie man sich off-screen dazu entschlossen hat, die Discovery zerstören zu müssen, will sich nun Burnham opfern. Die Ergebnisse der Analyse der roten Signale und das Unwissen von Burnhams Mutter führen zu einem logischen Schluss: Michael muss selbst in einem Roten-Engel-Anzug durch die Zeit springen.

Mit vereinten Kräften kann man so ein Ding anscheinend auch in rasender Geschwindigkeit bauen. Blöd nur, dass der Zeitkristall unfassbar viel Energie braucht. Wie gut, dass es die Short Treks gibt. Die überkluge Königin Me Hani Ika Hali Ka Po (Yadira Guevara-Prip) kann zusammen mit ihrer skurrilen Bekanntschaft Tilly - und Reeno -  gemeinsam ein wenig über Wissenschaft geeken und dabei der Crew helfen.

Dann doch blöd, denn der Energieaustoß wird unkontrolliert sein und den Zeitkristall zerstören. Es wird ein One-Way-Trip in die unbekannte Zukunft. Irgendwie wird bei den ganzen Abschiedsszenen vergessen, dass man ja nunmal davon ausgeht, dass Burnham der Rote Engel ist, der die Signale verursacht. Ganz so One-Way scheint es ja dann doch nicht zu sein, oder?

Auch tickt die Zeit, und bei all dem, was die in einer Stunde zu erledigen haben, gehören lange Abschiedsszenen eigentlich nun nicht unbedingt dazu. Und über den Glaskugel-Zeitkristall muss ich immer noch schmunzeln. So ganz komme ich auch geografisch nicht hinterher: Wie genau schaffen es Sarek und Amanda, so schnell zur Discovery zu kommen?

Das übliche Mantra: Man darf einfach nicht zu sehr nachdenken. Denn auf der Gefühlsebene hat man alles richtig gemacht. Ein guter Schachzug, eher Saru das Wort zu geben statt Burnham. Sie muss nicht alleine auf die Mission. Neben Saru schließen sich auch Tilly, Stamets, Spock, Detmer, Owosekun, Reno, Nhan, Nilsson, Rhys, Bryce und Osnullus an - und sie dulden keinen Widerspruch. Auch wenn es ob der Bedrohung im Nacken zeitlich unpassend scheint, die kurzen Einzelszenen mit vermeintlich letzten Worten aller Beteiligter an ihre Lieben lässt es wie echte Abschiede wirken. “Committing to a life amongst the stars is in itself a resolution to leave some things behind” - sorry, geht gleich wieder, muss nur kurz die Augen wischen.

Oh Captain, my Captain

Die Leistung sämtlicher Darsteller war in dieser Episode fantastisch. Sehr schön, dass Captain Pike an seinen ersten Auftritt anschließt und der “ich bin nicht Lorca”-Motivationsrede in allem Stress noch die richtigen Worte des Abschieds findet. Während er zu Beginn der zweiten Staffel sich noch jedes Mitglied der Brückencrew vorstellen lässt, spricht er nun von sich aus jeden einzeln (nagut, außer Osnullus) mit Namen an und hat persönliche Worte parat. Sie danken es ihm mit einem gebührenden Salut, ein echter Gänsehautmoment.  Die Reise, die sie gemeinsam hinter sich haben, ist in dem Moment nahezu greifbar.

Anson Mount brilliert als Captain Pike. Die Mischung der verschmitzt-verwegenen Art und des pflichtbewussten Vorzeige-Starfleet-Captains hat mich gänzlich überzeugt. Und auch Ethan Peck hat das schwere Erbe der Spock-Darstellung gut gemeistert. War ich zunächst skeptisch, was die enge Anknüpfung an die Klassik-Serie angeht, so widerrufe ich fast alles und wünsche mir nun lautstark die bereits erwähnte weitere Prequel-Serie über die frühen Abenteuer der Enterprise in der Ära vor Kirk. Ich bin mit diesem Pike noch nicht fertig. Auch wenn ich tief im Herzen immer mit Jean-Luc fliegen werde.

Und sonst?

Bei aller Dramatik kam auch der Humor nicht zu kurz und konnte vor allem auch an den selbstreferentiellen Stellen punkten. Denn ja, ‘was auch immer Georgiou da macht’. Ihr Charakter ist an sich dort gänzlich überflüssig und durch die extrem überzeichnete Art auch mitunter nervig, aber irgendwie ist sie halt doch dabei, und auf quere Art ist das auch gut so. Schon alleine für die “Das ist eine schlechte Idee”-Szene.

Mittlerweile zeichnet sich auch mehr das mögliche Bild der anstehenden Sektion-31-Serie ab. Ash Tyler (Shazad Latif) schließt sich der One-Way-Mission nicht an, weil er mit seinem Wissen innerhalb der Sektion 31 Schadensbegrenzung betreiben will. Und Georgiou amüsiert sich weiter mit Rumsticheleien.

Zumindest beim momentanen Stand scheinen sich Stamets und Culber tatsächlich getrennt zu haben. Culber geht als Arzt auf die Enterprise, und Stamets bleibt auf der Discovery. Allerdings glaube ich da noch nicht so recht an das wirklich finale Ende. Immerhin muss ja auch Spock irgendwie noch in der aktuellen Zeit bleiben beziehungsweise zurückkommen.

Fazit

Hach, was fürs Raumschiff-Sternenflotten-Herz. Das Drehbuch-Regie-Gespann der Folge übernimmt auch die kommende. Das lässt für das große Finale nächste Woche hoffen. Wenn man zurück an das Ende von Staffel 1 denkt, liegt die Latte allerdings auch nicht besonders hoch.

Ob man für die dritte Staffel mit der One-Way-Crew weit in der Zukunft weitermacht? Mit neuer Mission oder beim Versuch, nach Hause zu kommen? Wird diese Discovery das Calypso-Schiff mit weiterentwickelten Spheren-AI? Findet Burnham ihre Mutter? Springen sie aus irgendeinem Grund gar nicht in die Zukunft? Anders als die wenig überraschende Tyler/Voq-Geschichte bleibt die Auflösung diesmal tatsächlich noch spannend.

Trailer STAR TREK DISCOVERY - S02E13 "Such Sweet Sorrow"

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