Star Trek: Discovery

Die Serie spielt im Star-Trek-Prime-Universum, zehn Jahre vor der Classic-Serie und der Fünf-Jahres-Mission von Captain Kirk.

Star Trek: Produzentin Heather Kadin über den Unterschied zwischen Picard-Serie und Discovery

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Patrick Stewart 2004

Im Rahmen der New York Comic Con hatte das Team von Trekmovie.com Gelegenheit, ein Interview mit Heather Kadin und Alex Kurtzman zu führen, die als Ausführende Produzenten fungieren.

Man ließ es sich auch nicht nehmen, sie nach den Plänen für die angekündigten Serien im Star-Trek-Universum zu befragen. So recht ließen sich Kadin und Kurtzman jedoch nicht in die Karten gucken. Kadin war aber bereit, sich sehr allgemein über die Unterschiede von der Picard-Serie zu Star Trek: Discovery zu äußern:

"Ich denke, wir können schon allgemein verraten, dass wir die bewusste Entscheidung getroffen, dass jedes Projekt seine eigene Stimme und seinen eigenen Platz hat. Ich meine damit nicht einen Platz im Kanon, ich meine einen eigenen Tonfall. Denn man sollte nicht in Discovery einschalten und sich wundern, dass man den Kanal gewechselt hat, das es Picard war. Sie sollen sich unterschiedlich anfühlen, sie sollen verschiedene Botschaften von verschiedenen Leuten haben."

Kurtzman ergänzte, dass das Publikum jedes Mal ein anderes Gefühl haben solle, sobald es eine andere Trek-Serie guckt. Kadin zeigte sich zudem hoch erfreut über den neuen Talent-Pool, den man gewinnen konnte:

"Darüber freuen wir uns am meisten. Von überall tauchen Autoren auf, Leute eines Kalibers wie Michael Chabon, der die Short Treks geschrieben hat. Das ist der Wahnsinn. Sie alle kommen, heben ihre Hand und sagen ‘Darf ich Teil von Star Trek sein?’ Das ist wundervoll."

Zum Inhalt der Picard-Serie selbst ist noch nicht viel bekannt. Laut Darsteller Patrick Stewart soll die Serie 20 Jahre nach den Geschehnissen von Star Trek: Nemesis ansetzen. Hierbei lernt das Publikum Picard von einer bislang unbekannten Seite kennen, ein neues Kapitel in seinem Leben sei aufgeschlagen.

Im April sollen die Dreharbeiten starten, Stewart selbst ist von Beginn an der Entwicklung beteiligt und war unter anderem im Writer’s Room dabei. Mit einer Veröffentlichung wird in zwei Jahren und damit 2020 gerechnet.

Star Trek: Discovery - Neuer Trailer und Startdatum für die 2. Staffel

Auf der Comic-Con in New York feierte in der Nacht zum Sonntag ein neuer Trailer zur 2. Staffel von Star Trek Discovery seine Premiere. Dieser gibt nicht nur reichlich neue Einblicke in die kommenden Episoden sondern zeigt auch zum ersten Mal Ethan Peck in seiner Rolle als Spock. Zudem gibt es auch eine Reihe von Bildern, die unter anderem ebenfalls einen genauen Blick auf Spock und dessen bärtiges Äußeres gewähren.

Darüber hinaus wurde auf der Comic-Con auch das Startdatum der 2. Staffel angekündigt. Los geht es in den USA am 17. Januar. Der deutsche Starttermin steht noch aus. Bei der 1. Staffel veröffentlichte Netflix die jeweilige Episode am Morgen nach dem US-Ausstrahlungstag. Insgesamt werden 13 neue Episoden produziert. Damit fällt die neue Staffel etwas kürzer aus als Staffel 1.

Die Auftaktfolge zur zweiten Staffel wird von Alex Kurtzman inszeniert. Sie soll recht direkt an den Cliffhanger aus dem Finale der ersten Staffel anknüpfen: Der Krieg mit den Klingonen ist vorbei. Auf dem Weg zum Planeten Vulkan trifft die Discovery auf die USS Enterprise, die zu diesem Zeitpunkt noch von Captain Christopher Pike kommandiert wird. Pike übernimmt nach dem Aufeinandertreffen das Kommando auf dem Schiff und begibt sich mit der Crew auf die Suche nach der USS Hiawatha.

In der 2. Staffel nehmen Sonequa Martin-Green, Michelle Yeoh, Doug Jones, Anthony Rapp, Mary Wiseman, James Frain, Mary Chieffo und Shazad Latif ihre bekannten Rollen wieder auf. Neu zum Cast stoßen neben dem schon angesprochenen Ethan Peck auch Anson Mount als Captain Christoper Pike und Rebecca Romijn als Nummer Eins.

Zudem hat sich hinter den Kulissen der Serie einiges verändert. So wurden im Juni die beiden bisherigen Showrunner Gretchen J. Berg und Aaron Harberts entlassen, nachdem es Probleme zwischen den beiden und den Autoren gegeben hatte. Als neuen Showrunner verpflichtete CBS Alex Kurtzman. Die Serie legte nach den Dreharbeiten zur 5. Episode eine kurze Pause ein, dann nahm man die Arbeiten wieder auf.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© CBS

Star Trek: Discovery | Trailer #2 [HD] | Netflix

Star Trek: Discovery - Vorerst keine Ausstrahlung der Short Treks in Deutschland absehbar

Der Start der zweiten Staffel Star Trek: Discovery ist mittlerweile für Januar bestätigt, auch von Netflix bezüglich der internationalen Ausstrahlung. Doch wie es sich mit den vier Kurzepisoden Star Trek: Short Treks verhält, bleibt weiter offen. Genau genommen lässt das laute Schweigen von Netflix sowie Reaktionen von CBS nicht unbedingt auf eine zeitnahe Veröffentlichung hierzulande hoffen. 

Die erste Episode mit dem Titel "Runaways" ist seit heute Nacht in den USA über CBS All Access verfügbar. In Kanada werden die Short Treks beim Sender Space zu sehen sein. Während Netflix weder der Presse gegenüber ein Statement gibt noch auf die zahlreichen Anfragen über die sozialen Medien reagiert, antwortet CBS zumindest mit der immer gleichen Standardaussage: Aus Streamingrechtsgründen werden Star Trek: Short Treks nur in den USA auf CBS All Access verfügbar sein. 

Da Star Trek: Discovery international exklusiv als Netflix Original vermarktet wird und seit dem Deal auch sämtliche alten Star-Trek-Serien bei dem Streamingdienst verfügbar sind, kommt die Entscheidung gegen zeitnahe internationale Ausstrahlung doch überraschend. Zwar besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Short Treks auch noch kurzfristig bei Netflix aufgenommen werden oder aber im Zuge der Premiere von Staffel 2 mit veröffentlicht werden, aber zugesichert ist dies nicht. Dies wäre besonders ärgerlich, wenn in den Short Treks für die Mutterserie Wichtiges geschieht. 

Star Trek: Short Treks wird sich in jedem der vier Filme auf eine Figur aus Star Trek: Discovery fokussieren und soll den Fans so die Möglichkeit geben, die jeweilige Person etwas besser kennenzulernen. Die Länge jeder Episode wird sich zwischen 10 und 15 Minuten bewegen.

Die heute veröffentlichte erste Episode "Runaways" lässt Fähnrich Tilly auf eine unerwartete Besucherin treffen, die Hilfe braucht. Schon bald stellt sich heraus, dass die beiden mehr gemeinsam haben, als es zunächst den Anschein hat. Das Drehbuch zu "Runaway" stammt von Jenny Lumet und Alex Kurtzman. Letzterer übernahm bei der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery auch den Posten des Showrunners. Die ersten Reaktionen auf die Episode fallen wie gewohnt sehr gespalten aus, deuten aber auch auf eine optische Veränderung hin:


In der zweiten Folge "Calypso" geht es mit einer neuen Figur namens Craft weiter. Der von Aldis Hodge (Leverage) gespielte Charakter findet sich auf einem verlassenen Schiff wieder. Sein einzige Gesellschaft und gleichzeitig seine letzte Hoffnung auf Rettung ist das A.I.-Interface des Bordcomputers.

Der dritte Kurzfilm bringt dann mit Saru einen bekannten Discovery-Charakter zurück, fokussiert sich aber auf dessen Vorgeschichte. Die Episode "The Brightest Star" erzählt vom Leben Sarus, bevor er sich der Sternenflotte angeschlossen hat und zeigt, was ihn zu dieser Entscheidung brachte.

Zum Abschluss gibt es ein Wiedersehen mit Harry Mudd. In "The Escape Artist" findet sich der Dieb und Schmuggler wieder einmal in einer prekären Situation wieder. Was ihn jedoch nicht davon abhält, seinen neuesten Trick auszuprobieren.

CBS All Access hat bis zum Start von Star Trek: Discovery Staffel 2 jeden Monat je einen der Short Treks vorgesehen - nach heute noch am 8. November, 6. Dezember und 3. Januar. Der erste Kurzfilm feiert bei CBS All Access am 4. Oktober Premiere. 

Star Trek Short Treks Promo

Star Trek: Discovery - Poster zu Staffel 2 deutet Starttermin an

CBS hat ein Poster zu Staffel 2 von Star Trek: Discovery veröffentlicht und damit den Starttermin für die neuen Folgen eingegrenzt. War zuvor immer von einem Termin Anfang des Jahres die Rede, gibt sich das Poster nun etwas konkreter: Im Januar 2019 wird es mit der Serie weitergehen.

Das in schwarz-rot gehaltene Poster zeigt sieben rote Lichtsignale, die damit eine direkte Verbindung zum Trailer herstellen. Im Trailer wurde deutlich, dass diese Signale der Grund für Captain Christopher Pike (Anson Mount) sind, das Kommando über die USS Discovery zu übernehmen:

"Sensoren der Föderation haben sieben rote Lichtsignale aufgezeichnet, die sich über mehr als 30.000 Lichtjahre aufteilen. Diese mysteriösen Signal gehen über alles hinaus, was wir wissen. Ist es eine Begrüßung? Eine Erklärung voll Boshaftigkeit? Finden wir es heraus."

Im weiteren Verlauf des Trailer stellte sich heraus, dass die mysteriösen Signale etwas mit Spock (Ethan Peck), dem Stiefbruder von Michael Burnham (Sonequa Martin-Green) zu tun haben:

"Spock ist mit diesen Signalen verbunden. Und er braucht Hilfe."

Am 4. Oktober startet die New York Comic Con, die auch ein Panel zu Star Trek: Discovery beinhalten wird. Via Entertainment Weekly wurde heute bekannt, dass Rebecca Romijn, die ab Staffel 2 als Nummer Eins zu sehen wird, das Panel moderiert. Ebenfalls anwesen werden Sonequa Martin-Green, Anson Mount, Anthony Rapp, Wilson Cruz, Shazad Latif, Mary Chieffo, Doug Jones und Ethan Peck sein.

Star Trek: Discovery | Season 2 Trailer [HD] | Netflix

Star Trek: Discovery - Trailer zum ersten Short Trek

CBS hat einen einen Trailer zum ersten Kurzfilm seine kommenden Reihe Star Trek: Short Treks veröffentlicht. Im ersten von insgesamt vier Kurzfilmen steht Mary Wisemans Fähnrich Sylvia Tilly im Mittelpunkt.

Der Kurzfilm trägt den Namen "Runaway" und lässt Tilly auf eine unerwartete Besucherin treffen, die Hilfe braucht. Schon bald stellt sich heraus, dass die beiden mehr gemeinsam haben, als es zunächst den Anschein hat.

Das Drehbuch zu "Runaway" stammt von Jenny Lumet und Alex Kurtzman. Letztere übernimmt in der 2. Staffel von Star Trek: Discovery auch den Posten des Showrunners. Regie führte Maja Vrvilo. Es handelt sich um den ersten Ausflug der Regisseurin in die Welt von Star Trek.

Star Trek: Short Treks wird sich in jedem der vier Filme auf eine Figur aus Star Trek: Discovery fokussieren und soll den Fans so die Möglichkeit geben, die jeweilige Person etwas besser kennenzulernen. Die Länge jeder Episode wird sich zwischen 10 und 15 Minuten bewegen.

Nach dem Auftakt mit der Geschichte um Tilly geht es in der zweiten Folge mit einer neuen Figur namens Craft weiter. In "Calypso" findet sich der von Aldis Hodge (Leverage) gespielte Charakter auf einem verlassenen Schiff wieder. Sein einzige Gesellschaft und gleichzeitig seine letzte Hoffnung auf Rettung ist A.I.-Interface des Bordcomputers.

Der dritte Kurzfilm bringt dann mit Saru einen bekannten Discovery-Charakter zurück, fokussiert sich aber auf dessen Vorgeschichte. Die Episode "The Brightest Star" erzählt vom Leben Sarus, bevor er sich der Sternenflotte angeschlossen hat und zeigt, was ihn zu dieser Entscheidung brachte.

Zum Abschluss von Star Trek: Short Treks gibt es ein Wiedersehen mit Harry Mudd. In "The Escape Artist" findet sich der Dieb und Schmuggler wieder einmal in einer prekären Situation wieder. Was ihn jedoch nicht davon abhält, seinen neuesten Trick auszuprobieren.

Der erste Kurzfilm feiert bei CBS All Access am 4. Oktober Premiere. Weiter geht es dann 8. November, 6. Dezember und 3. Januar. Für Deutschland gibt es noch keine Termine. Aktuell ist noch unklar ob und wie die Kurzfilme in Deutschland zu sehen sein werden.

Star Trek: Discovery - Teaser und Startdatum der Kurzepisoden Star Trek: Short Treks

Bis zum Start der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery muss man sich noch bis Anfang 2019 gedulden. Doch um die Wartezeit zu verkürzen veröffentlicht CBS früher als erwartet vier Kurzepisoden. Die sogenannten Star Trek: Short Treks beleuchten in etwa 15 Minuten je einen einzelnen Charakter näher.

Los geht es am 4. Oktober mit "Runaway". Ensign Tilly trifft auf einen unerwarteten Besucher, der Hilfe braucht. Die beiden verbindet mehr, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Alex Kurtzman und Jenny Lumet schrieben gemeinsam das Drehbuch.

Ein noch unbekannter Charakter hat in "Calypso" am 8. November seinen ersten Auftritt. Aldis Hodge (Leverage) spielt Craft, der sich auf der Krankenstation an Bord eines verlassenen Schiffes wiederfindet. Seine einzige Gesellschaft und Hoffnung auf Rettung ist das A.I.-Interface des Bordcomputers. Die Geschichte stammt von Sean Cochran und Michael Chabon.

"The Brightest Star" zeigt am 6. Dezember Sarus Vergangenheit. Bevor er der erste Kelpianer in der Sternenflotte wurde, lebte Saru mit seinem Vater und Schwester ein einfaches Leben auf demHeimatplaneten Kaminar. Untypisch für seine Spezie ist der junge Saru voller Neugier und Entdeckergeist. Er möchte unbedingt herausfinden, was jenseits seines Dorfes liegt.

Am 3. Januar gibt es in "The Escape Artist" ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Harry Mudd ist wieder als trickreicher Dieb und Schmuggler unterwegs, was ihn abermals in eine prekäre Situation auf einem fremden Schiff bringt. Aber das sieht er natürlich nur als Herausforderung, seinen neusten Trick auszuprobieren. Rainn Wilson ist nicht nur wieder als Harry Mudd zu sehen, sondern führte auch selbst Regie.

Kurz drauf startet dann auch die zweite Staffel von Star Trek: Discovery. Es ist davon auszugehen, dass auch die Star Trek: Short Treks international über Netflix verfügbar sein werden, eine offizielle Bestätigung, ob und wann dies der Fall sein wird, steht jedoch noch aus.

Star Trek Short Treks Promo

Star Trek: Discovery - Release von DVD & Blu-Ray zu Staffel 1 im November

Wer nicht die Möglichkeit hatte, sich Star Trek: Discovery über Netflix anzusehen, kann dies jetzt nachholen, denn das konkrete Veröffentlichungsdatum für DVD und Blu-Ray steht nun fest: Staffel 1 ist ab 22. November im Handel erhältlich. Dies teilte Universal Pictures heute über eine Pressemitteilung mit. 

Neben der DVD- und Blu-Ray-Version wird außerdem ein limitiertes Steelbook erscheinen. Zudem enthalten ist zahlreiches Bonusmaterial, das über zwei Stunden lang ist.

  • "Discovery entdecken: Die Crew" - Interviews mit den Produzenten, Autoren und Darstellern von Star Trek: Discovery über die Rollenbesetzung der 1. Staffel.
  • "Der Soundtrack von Star Trek" - Produzent Alex Kurtzman und Komponist Jeff Russo über die Entstehung des Discovery-Scores.
  • "Creature Comforts" - Ein Einblick hinter die Kulissen der Makeup- und Maskenabteilung von Star Trek: Discovery, und wie sie altbekannten Spezies wie Klingonen, Vulkanier und Andorianer modernisieren und eine neue Spezies zum Leben erwecken: Die Kelpianer.
  • "Die Gestaltung von Discovery" - Einblick in das Produktionsdesign unter der Leitung von Tamara Deverell.
  • "Den Weltraum erschaffen" - Entdeckungreise in die Welt des VFX-Teams unter Leitung von Jason Zimmerman und wie der Weltraum, die Planeten und die Raumschiffe in Star Trek: Discovery entstehen.
  • "Prop me up" - Requisiteur Mario Moreira gewährt einen Einblick in die Welt der Requisiten.
  • "Futterwahn" - Faszinierender Einblick in das Food-Design am Set, das eine wahre Galaxie an Speisen zaubert.
  • "Ein weiblicher Touch" - Mit einem Team aus starken Produzentinnen und Autorinnen hinter und starken Protagonistinnen vor den Kulissen setzt Discovery die bahnbrechende integrative Tradition der ursprünglichen Serie fort.
  • "Dress for Success" - Kostümdesignerin Gersha Phillips und ihr Team kreieren eine spektakuläre Vielfalt an Kostümen, Uniformen und Panzerungen für alle Spezies, welche die Galaxie bewohnen.
  • "Star Trek: Discovery: Die Reise der 1. Staffel" - Einblick in die Abenteuer und überraschenden Wendungen der ersten Staffel aus der Perspektive der Discovery-Crew.
  • Unveröffentlichte und erweiterte Szenen

Star Trek: Discovery - Gregory Pecks Enkel Ethan Peck ist der junge Spock

Nachdem Alex Kurtzman bereits im letzten Monat im Gespräch mit Variety nach dem Panel auf der San Diego Comic-Con erklärt hatte, dass die Besetzung für den jungen Spock bereits gefunden sei, ist das Geheimnis nun gelüftet. 

Einem Bericht bei Variety zufolge wird Ethan Peck diese Rolle in Star Trek: Discovery übernehmen und damit nach Leonard Nimoy und Zachary Quinto der dritte Darsteller für Spock sein. Der 32-jährige Darsteller spielte unter anderem Patrick Verona in der Serienfassung von 10 Dinge, die ich an dir hasse und hatte Gastauftritte in Die wilden Siebziger oder Gossip Girl. Sein Großvater ist Gregory Peck (Moby Dick).

Alex Kurtzman äußerte sich zur Besetzung:

"Binnen 52 Jahren in Film und Fernsehen, einem Parallel-Universum und einem Spiegeluniversum ist Mr. Spock das einzige Mitglied der ursprünglichen Besatzung auf der Brücke, die alle Ären von Star Trek umfasst. Der großartige Leonard Nimoy, dann der brillante Zachary Quinto brachten unvergleichliche Menschlichkeit in eine Figur, die für immer zwischen Logik und Gefühlen zerrissen ist. Wir haben Monate nach einem Darsteller gesucht, der - wie sie - seine eigene Interpration für die Rolle bringt. Ein Darsteller, der - wie sie - mühelos Spocks größte Qualitäten verkörpert, abgesehen von der offensichtlichen Logik: Empathie, Intuition, Mitgefühl, Verwirrung und Verlangen. Ethan Peack betrat den Raum und hatte diese Qualitäten. Ihm ist die Verantwortung gegenüber Leonardy, Zack und den Fans bewusst, und er ist bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen - im Dienste, Spocks Andenken zu schützen und zu erweitern. In diesem Geiste sind wir begeistert, ihn in unserer Familie willkommen zu heißen."

In den USA geht es Anfang 2019 mit Star Trek: Discovery weiter. Ein genauer Termin ist noch nicht bekannt. In Deutschland werden die neuen Episoden wieder zeitnah über Netflix verfügbar sein.

Star Trek: CBS will Star-Trek-Serien für das ganze Jahr

Bei CBS scheint man wieder auf den Geschmack von Star Trek gekommen zu sein. Neben Star Trek: Discovery und der am Wochenende angekündigten Rückkehr von Patrick Stewart in einer neuen Serie will man bei CBS möglichst bald weitere Projekte in Produktion schicken.

Am Wochenende äußerten sich CBS TV Studios Präsident David Stapf, COO Marc DeBevoise und EVP Original Content Julie McNamara während der TCA-Tour zum Thema Star Trek und formulierten dabei ehrgeizige Pläne. So erklärte Stapf, dass es sein Ziel ist, das ganze Jahr über Neues aus dem Star-Trek-Universum auf dem Streaming-Dienst CBS All Access auszustrahlen. Nachdem sich Discovery sehr gut geschlagen hat, ist den Verantwortlichen klar geworden, dass Star Trek ein Publikum zieht.

Bei den neuen Projekten plant man sowohl fortlaufende Serien als auch abgeschlossene Mini-Serien. So bestätigte Julie McNamara, dass man neben dem angekündigten Format mit Patrick Stewart bereits weitere Projekte in Entwicklung hat.

Worum es sich dabei handelt, ist aktuell noch unklar. Gesprochen haben die Produzenten aber unter anderem auch über Spin-offs zu Discovery. Vor allem Michelle Yeoh und Rainn Wilsons Harry Mudd sind häufig genannte Ankerpunkte für Ablegerserien, wie sich auch McNamara bewusst ist.

"Wir haben bei beinah jedem Charakter, der in Discovery zu sehen war, schon über ein mögliches Spin-off gesprochen. Ich würde nicht sagen, dass wir aktuell aktiv an einer Michelle-Yeoh-Serie arbeiten, aber wir haben darüber diskutiert.

Harry Mudd fällt definitiv in die Kategorie, es wäre interessant, etwas um die Figur herum zu bauen. Aber viel weiter sind wir hier noch nicht."

Eine Serie, die definitiv kommen wird, ist das neue Projekt rund um Patrick Stewart. Hier gab David Stapf auf der TCA-Tour einen kleinen Einblick, wie die Sache entstanden ist.

"Die Idee kam zu uns, wie aktuell alles rund um Star Trek, durch Alex Kurtzman, der dachte, dass es cool wäre, etwas Next-Gen-artiges zu machen und/oder Patrick Stewart und/oder anderer der ikonischen Figuren an Bord zu holen. Wie Patrick selbst sagte, war er der Meinung, er hätte mit der Figur abschlossen. Aber er ging zu dem Treffen mit Alex und dessen Jungs und sie konnten ihn überzeugen. Der Deal selbst war schnell geschlossen, nachdem er sich entschieden hatte."

Aus deutscher Sicht ist natürlich interessant, wie CBS die Ausstrahlung der neuen Formate außerhalb der USA plant. Star Trek: Discovery läuft hierzulande auf Netflix. Ob der Streaming-Anbieter auch für die neuen Serien der Partner bleibt, wollten sich die Verantwortlichen nicht entlocken lassen. Es wurde aber angedeutet, dass man zumindest im Falle von Spin-offs rund um Discovery wohl vertraglich dazu verpflichtet ist, mit Netflix zusammenzuarbeiten.

Die Serie mit Patrick Stewart ist dagegen kein Spin-off, sodass man hier wohl auch neue Partner ins Boot holen kann. In Zukunft könnte CBS All Access sogar die einzige Heimat der Star-Trek-Serien sein. So ist der Streaming-Dienst mittlerweile nicht mehr nur in den USA, sondern auch in Kanada und Australien verfügbar. Eine Expansion in weitere Länder schlossen die Verantwortlichen nicht aus.

Aktuell steht CBS All Access bei 2,5 Millionen Abonnenten. Im kommenden Jahr soll diese Zahl auf 4 Millionen anwachsen. Im Jahr 2022 will man über 8 Millionen Abonnenten verfügen.

Star Trek: Discovery - Alex Kurtzman bestätigt Besetzung des jungen Spock bereits gefunden

Es gibt wohlbekannten Zuwachs bei Star Trek: Discovery. Showrunner Alex Kurtzman hat im Star-Trek-Panel auf der San Diego Comic Con angekündigt, dass Spock in der 2. Staffel Teil der Serie sein wird.

In einem Interview mit dem Magazin Variety nach dem SDCC-Panel gab Kurtzman bekannt, dass sie sogar bereits einen Kandidaten gefunden hätten:

"Wir casten gerade einen neuen Spock. Es ist nicht nur ein Gerücht, es ist schon passiert. Manche glauben, dass es bei der Figur des Spock vor allem um kühle Logik geht, dass es keine Gefühle gibt. Das ist aber absolut nicht der Fall. Wir mussten einen Darsteller finden, der beide Eigenschaften in vulkanischer Art vereint. Er sollte seine Gefühle mit den Augen und in der kleinsten Geste transportieren können, so dass der Zuschauer versteht, dass es in seinem Inneren brodelt. Das war keine einfache Aufgabe."

Kurtzman verriet jedoch noch nicht, wer den neuen Spock spielen soll. Das kann auch daran liegen, dass vielleicht noch keine finalen Verträge ausgehandelt worden sind.

In Fankreisen sollen Rufe laut geworden sein, die Figur mit Zachary Quinto zu besetzen. Er hatte in den Kinoadaptionen Star Trek (2009), Star Trek: Into Darkness (2013) und Star Trek: Beyond (2016) den Spock dargestellt. Dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist aber eher unwahrscheinlich. Star Trek: Discovery spielt ein Jahrzehnt vor den Ereignissen von Kirk & Co., sodass Quinto schlichtweg zu alt für die Rolle wirken könnte.

In den USA geht es Anfang 2019 mit Star Trek: Discovery weiter. Ein genauer Termin ist noch nicht bekannt. In Deutschland werden die neuen Episoden wieder zeitnah über Netflix verfügbar sein.

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