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Gratis Comic Tag: Am Samstag gibt es wieder Comics für umsonst

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Gratis Comic Tag 2020

Normalerweise verteilen die teilnehmenden Händler und Verlage anlässlich des Gratis Comic Tags immer im Mai verschiedenen kostenlose Hefte. Doch dieses Jahr konnte auch diese Aktion wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Allerdings muss auch in diesem Jahr niemand auf sein Gratis-Comic verzichten – der Nachholtermin ist morgen am Samstag, den 5. September.

Die großen, bekannten Superhelden wie Spider-Man oder die vereinte Justice League dürfen am Gratis Comic Tag nicht fehlen. Aber auch Austrian Super Heroes, Tracht Man oder Zombieman sind mit von der Partie. Der Fußballer Cristiano Ronaldo tritt zusammen mit der Striker Force 7 nun auch gegen das Böse an. Und auch Robert Kirkman (The Walking Dead) ist dieses Jahr mit seinen Superhelden-Comic Invincible vertreten.

Bei so vielen Superhelden tut es vielleicht ganz gut, dass man auf ein Heft aus Jeff Lemires Black-Hammer-Universum verzichtet hat. Stattdessen gibt es das erste Heft seiner Miniserie Berserker Unbound, in der ein Fantasybabarenkrieger in unserer Welt landet. Außerdem zeigt der Dantes Verlag, dass Teenage Mutant Ninja Turtles ihr Ursprünge in der US-Undergroundcomicszene der 80er-Jahre hatten. Es gibt noch viel mehr interessante Titel wie die Comicversion von Roald Dahls Kinderbuchklassiker Hexen Hexen, den Manga Beastars von Paru Itagaki oder Allan Moores Projekt Cinema Purgatorio. Alle Hefte sind hier zu finden.

Insgesamt gibt es unterschiedliche 34 Gratishefte von 20 teilnehmenden Verlagen. Man sollte dieses Jahr auf jeden Fall seinen Mundnasenschutz dabei haben und sich vielleicht vorab auf der Homepage der teilnehmenden Händler über spezielle Vorgaben zum diesjährigen Gratis Comic Tag erkundigen.

Retro-Kiste: Der schwarze Incal – Die Comicserie John Difool

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John Difool Der schwarze Incal

Wenn man an frankobelgische Comics denkt, kommen vielen sicher zuerst Asterix, Tim und Struppi, Die Schlümpfe, Lucky Luke oder Spirou und Fantasio in den Kopf. Aber auch jenseits der bekannten Funny-Klassiker gibt es viele französische und belgische Alben mit ernsteren, düsteren und fantastischen Ansätzen, welche sich an ein erwachsenes Publikum richten.

Zu nennen wären hier zum Beispiel Thorgal von Jean van Hamme und Grzegorz Rosiński, Jeremiah von Hermann oder Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit von Serge Le Tendre und Régis Loisel – und natürlich die beeindruckende Space Opera von Alejandro Jodorowsky und Moebius rund um den Detektiv John Difool und dem magischen Incal.

Der erste Band der Incal-Serie beginnt mit einem Sturz. John Difool fällt mehrere Etagen einer unterirdisch angelegten Metropole hinab. Sein Fall wird nicht mit dem Aufprall auf den Boden enden, denn die Zukunftsstadt wurde direkt über einem Säuresee errichtet. Natürlich wird John Difool in letzter Sekunde gerettet. Auf dem Revier erklärt der Privatdetektiv der Klasse R anschließend den Roboterpolizisten, dass er keine Ahnung habe, warum ihn die grün maskierten Gestalten in den Abgrund geworfen haben.

Der Leser erfährt allerdings kurz darauf, dass es um das Erinnerungsvermögen Difools besser gestellt ist, als gedacht, und er sich bei seiner Aussage nicht an die Wahrheit gehalten hat. In einem Rückblick sieht man, wie der Privatdetektiv den Auftrag einer reichen Klientin übernimmt, diesen aber anschließend gründlich vermasselt. Auf der Flucht vor einem Humanoiden mit Hundekopf trifft er auf einen roten Mutanten, der im Sterben liegt. Dieser vertraut Difool den geheimnisvollen Incal an.

"Ich bin Privatdetektiv der Klasse R und Gerechtigkeit ist nicht mein Problem."

Ab diesem Zeitpunkt machen mehrere Gruppen Jagd auf den Privatdetektiven und seine treue Betonmöve Dipo, die wegen dem Incal plötzlich munter vor sich hinplappert. Die Terroristen von Amok, die Wachen des Präsidenten, die roten Müllmutanten, die außerirdischen Berks und der berühmt berüchtigte Metabaron wollen ihm dem Incal abnehmen.

Wider allen Erwartungen können Difool und Dipo all ihren Verfolgern entkommen, nur um in Technotown in die Fänge des düsteren Technopapstes zu geraten. Dieser will mit Hilfe des Incals die Finsternis über das gesamte Universum heraufbeschwören. In der unterirdischen Stadt kommt es zum Aufstand und schließlich muss John Difool mit ehemaligen Feinden und neuen Verbündeten ins Erdinnere fliehen, wo sich die Macht des Incals erst richtig entfaltet.

Die ersten zwei Bände "Der schwarze Incal" und "Der Incal des Lichts" spielen auf dem Planeten Terra 21. Erst im dritten Band "In tiefsten Tiefen" entfaltet die Serie ihre wahre kosmische Größe. In der sechsteiligen Comicserie von Autor Alejandro Jodorowsky und Zeichner Moebius geht es nicht nur um einen Aufstand gegen einen tyrannischen Präsidenten in einer futuristischen Untergrundstadt, sondern um den kosmischen Kampf des Lichts gegen die ewige Finsternis.

Jodorowsky tischt dabei viele fantastische Ideen auf, welche sein Zeichner Moebius gekonnt in Szene setzt. Neben den erwähnten Roboterpolizisten, Hundemenschen, Müllmutanten und Aliens trifft man auf Psycho-Ratten, insektoide Techno-Monster, mutierte Weltraummedusen und die weise zweigeschlechtliche Imperiatricia, welche das menschlich besiedelte Universums beherrscht. Der Leser reist dabei von unterirdischen Kristallwäldern, zu Wasserplaneten, monströsen Kampfstationen und der fremdartigen Heimatwelt der Berks.

Der chilenischer Autor und Regisseur Alejandro Jodorowsky wurde neben seiner Arbeit an der Comicserie John Difool durch seinen Versuch, den Roman Der Wüstenplanet von Frank Herbert zu verfilmen, bekannt. Bei diesem Projekt lernte er auch den Comiczeichner Moebius kennen.

Moebius ist das Pseudonym des französischen Künstlers Jean Giraud, der unter seinem richtigen Namen unter anderen die Westernreihe Leutnant Blueberry zeichnete. Sein Pseudonym verwendete er bei all seinen Science-Fiction-Projekten. So erschienen unter dem Namen Moebius die Comics Arzach, Die hermetische Garage, Der Mann von der Ciguri, die Sternenwanderer-Reihe sowie die sechsbändige Saga um den Privatdetektiv John Difool. 1988 veröffentlichte der US-Verlag Marvel zudem ein von Moebius gezeichnetes Abenteuer des Silver Surfers.

Moebius beziehungsweise Jean Giraud arbeitete auch öfters an Filmprojekte wie Alien, Tron, Masters of the Universe, Willow oder Das fünfte Element mit. Seine erste Arbeit für die Filmindustrie war aber der nie verwirklichte Dune-Film von Jodorowsky.

Einige ihrer Ideen des gescheiterten Filmprojektes ließen sie in ihre gemeinsame Comicserie John Difool einfließen, welche zwischen 1981 und 1988 in Frankreich erschien. Dies merkt man den Comics auch an. Bei John Difool handelt sich nicht um Hard-Science-Fiction, sondern um eine barocke Space Opera mit esoterischen Fantasyelementen. Im Mittelpunkt steht der Kampf Gut gegen Böse – was nicht heißt, dass es in der Geschichte immer ernst zugehen muss. Man schaue sich nur John Difools Rückkehr zum Planeten der Berk im sechsten Band an.

"Und benehmt euch endlich wie echte Berk-Helden!"

Jodorowsky hat eine Vielzahl an lebendigen Figuren geschaffen. Neben den Titelhelden sticht hier vor allen der Metabaron heraus. Der einsame Krieger mit dem strengen Ehrenkodex erinnert stark an die Figur Duncan Idaho aus Herberts Roman Der Wüstenplanet. Aber auch kleinere Nebenrollen erhalten in den Comics ihren großen Auftritt. Während im fünften Band im Hintergrund der Kampf der Helden um die Kampfstation des Technopapstes tobt, spielt sich im Vordergrund die dramatische Rache des Kanzlers Graufeld am neuen Ratsführer Horlog ab.

Dies alles wird von Moebius gekonnt in Szene gesetzt. Er schafft es, fremdartige Unterwasserwelten genauso glaubhaft aufs Papier zu bringen wie futuristische Weltraumstationen. Der zeichnerische Höhepunkt der Comicserie befindet sich aber gleich zu Beginn: John Difools Sturz in die Selbstmord Allee der unterirdischen Stadt hinab. Auf einem ganzseitigen Bild sieht man die unterirdischen Häuserschluchten in ihrer opulenten Vielfalt.

Die Architektur stellt eine bunte Mischung aus antiken, barocken und modernen Elementen dar. Die Stadt wirkt, als hätte man das alte Forum Romanum, die Dresdner Altstadt und die Betonhochhäuser der Pariser Banlieues in einem Mixer geworfen und das Ergebnis dann unter der Erde verbuddelt.

Der gelungenen zeichnerisch Beginn der Serie, bedeutet aber nicht, dass die weiteren Bände sich nicht sehen lassen könnten. Moebius hat mit der John-Difool-Reihe Maßstäbe in der frankobelgischen Comicwelt gesetzt und seine Arbeit an Marvels Silver Surfer zeigt, dass sein Schaffen auch in den USA wahrgenommen wurde. Auch heute dient das Werk des 2012 verstorbenen Künstlers als Inspirationsquelle für eine neue Generation französischer Zeichner – man werfe zum Beispiel einem Blick in das Album Negalyod von Vincent Perriot.

"John Difool! Du musst den Incal fragen, wie es weiter gehen soll!"

Jodorowsky schrieb noch eine sechsbändige Vorgeschichte zum ursprünglichen Incal-Zyklus mit dem Titel Vor dem Incal, die aber nicht mehr von Moebius gezeichnet wurde, sondern von Zoran Janjetov. Auch die Comics Die Meta-Barone spielen im Incal-Universum. Erzählt werden diesmal die verschiedenen Leben der Vorfahren des namenlosen Meta-Barons. Auch hierbei arbeitete der chilenische Autor mit einem anderen Zeichner, in diesem Falle Juan Giménez, zusammen.

Erst knapp zwanzig Jahre nach dem Erscheinen der ursprüngliche John-Difool-Serie kam es zu einer erneuten Zusammenarbeit von Jodorowsky und Moebius. Die Geschichte in Nach dem Incal ist wieder in der unterirdischen Stadt auf Terra 21 angesiedelt. Die Reihe kam aber über einen ersten Band nicht heraus. Dennoch unternahm der Autor alleine weitere Versuche, die Abenteuer aus dem Incal-Universum fortzuführen.

Die folgenden John-Difool-Projekte von Jodorowsky hatten es schwer inhaltlich und zeichnerisch an die Originalserie aus den 80er-Jahren heranzukommen. Es braucht eigentlich auch keine Vorgeschichten, Fortsetzungen oder andere Erzählungen aus dem Incal-Universum. Die ersten sechs Bände "Der schwarze Incal", "Der Incal des Lichts", "In tiefsten Tiefen", "In höchsten Höhen", "In weiter Ferne" und "In nächster Nähe" bilden eine dynamische Einheit, welche Jodorowsky und Moebius mit einem gelungenen und runden Ende versehen haben.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Splitter Verlag/Les Humanoïdes Associés/Moebius/Alejandro Jodorowsky

Gratis Comic Tag: Auf diese Titel kann man sich 2020 freuen

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Gratis Comic Tag 2020

Am 9. Mai verteilen die teilnehmende Händler und Verlage am Gratis Comic Tag wieder ausgewählte kostenlose Hefte. In Deutschland findet die Aktion dieses Jahr zum zehnten Mal statt. Die diesjährige Titelauswahl wurde jetzt veröffentlicht.

Bekannte Superhelden wie Spider-Man oder die Justice League dürfen natürlich nicht fehlen. Aber auch die Austrian Super Heroes, Tracht Man oder Zombieman sind mit von der Partie. Ach ja, der Fußballer Cristiano Ronaldo tritt zusammen mit der Striker Force 7 nun auch gegen das Böse an.

Und auch von Robert Kirkman (The Walking Dead) gibt es dieses Jahr einen Superhelden Comic – allerdings nicht den oben erwähnten Zombieman – sondern Invincible. Außerdem zeigt der Dantes Verlag, dass die Teenage Mutant Ninja Turtles ihr Ursprung in der US-Undergroundcomicszene der 80er Jahre hatten.

Bei so vielen Superhelden tut es vielleicht ganz gut, dass man auf ein Heft aus Jeff Lemires Black-Hammer-Universum verzichtet hat. Stattdessen gibt es das erste Heft seiner Miniserie Berserker Unbound, in der ein Fantasybabarenkrieger in unser Welt strandet.

Es gibt noch viel mehr interessante Titel wie die Comicversion von Roald Dahls Kinderbuchklassiker Hexen Hexen, den Manga Beastars von Paru Itagaki oder Allan Moores Projekt Cinema Purgatorio. Alle Comics sind hier zufinden.

Insgesamt gibt es 34 unterschiedliche Gratishefte von 20 teilnehmenden Verlagen. Man sollte aber nicht erwarten, bei seinem Händler alle Titel zu bekommen. Aus Fairnessgründen ist die Abgabemenge meist auf wenige Comics pro Person beschränkt.

Secret Empire: Marvels neues Comic-Event startet im April

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Marvel-Logo

Während Marvels Comichelden sich aktuell im Event Monsters Unleashed mit einer Vielzahl an Monstern herumschlagen müssen, hat der Comicverlag bereits das nächste Großereignis angekündigt. In Secret Empire rücken Captain America Steve Rogers und dessen Hydra-Handlungsbogen in den Mittelpunkt.

Den Anfang des Events macht Secret Empire #0, das schon im April erscheinen soll. Inklusive der Nummer 0 umfasst das Großereignis insgesamt acht Ausgaben. Die Geschichte stammt von Nick Spencer, der aktuell Captain America: Steve Rogers und Captain America: Sam Wilson schreibt. Als Zeichner kommen Steve McNiven (Civil War), Andrea Sorrentino (Old Man Logan), Daniel Acuna (Uncanny Avengers) und Leinil Yu (Secret Invasion) zum Einsatz. Die vier Zeichner erlauben es Marvel, das Event in einem zweiwöchentlichen Erscheinungsrhythmus zu veröffentlichen. Die finale Ausgabe ist für August geplant.

Secret Empire bildet den Höhepunkt der Geschehnisse, die Autor Nick Spencer in den vergangenen Monaten in Captain America: Steve Rogers aufgebaut hat. Nachdem es Red Skull gelungen ist, die Vergangenheit zu verändern, ist Captain America nun ein Schläferagent der Organisation Hydra. In dieser Rolle arbeitete er im Geheimen daran, die USA in die Knie zu zwingen und ein neues Regime zu errichten. Seine Pläne trugen zuletzt Früchte, als er zum neuen Director von S.H.I.E.L.D. ernannt wurde.

Mit dem Start des Events enthüllt Steve Rogers seine wahren Absichten gegenüber der Öffentlichkeit und beginnt mit der finalen Phase seines Plans. Der Auftakt der Geschichte soll das Watergate des Marvel-Universums werden. Gleichzeitig dreht sich die Handlung aber auch darum, dass die nach Civil War II gespaltene Heldengemeinschaft von Marvel zusammenkommt und die Einigkeit im Kampf gegen Hydra wieder entdeckt.

Secret Empire #0

Marvel veröffentlicht Trailer zum Comic-Event Monsters Unleashed

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Monsters Unleashed

Im gerade in den USA gestarteten Comic-Event Monsters Unleashed bekommen es die Marvel-Helden mit einer Epidemie von Monstern zu tun. Fast alle Monster, die in den vergangenen Jahrzehnten bei Marvel erschaffen wurden, sind mit von der Partie. Hierzu hat Marvel jetzt einen Comic-Trailer veröffentlicht.

Darin bezieht man sich auf die klassische Ära der Monsterfilme in den 50er Jahren, bevor im Stil einer Nachrichtensendung auf die aktuelle Gefahr durch die Monster Fin Fang Foom, Tim Boo Ba, Goom, Googam, Metallo und The Green Thing berichtet wird. Der Nachrichtensprecher spekuliert darüber, ob Thanos oder die Skrulls hinter der Monsterinvasion stecken könnten.

Die Marvel-Helden sehen sich in den aktuellen US-Comics einen plötzlich Angriff von Monstern gegenüber. Die Monsterattacken erfordert es, dass alle Marvel-Helden wieder zusammenarbeiten müssen. Nachdem Civil War II die Superhelden-Gemeinschaft entzweit hat, gilt es nun, die Differenzen zur Seite zu stellen. Mit den Avengers, Champions, Guardians of the Galaxy, X-Men and Inhumans sind praktisch alle großen Gruppen gefordert. Das Event gilt als Start für eine generelle Rückkehr der Monster in Marvels Comicuniversum.

Für die Geschichte ist Cullen Bunn verantwortlich. Er arbeitet dabei mit gleich fünf Zeichnern zusammen: Steve McNiven, Adam Kubert, Greg Land, Salvador Larroca und Leinil Yu. Jeweils ein Künstler übernimmt eines der fünf Hefte von Monsters Unleashed. Daneben sind eine Reihe von Tie-ins geplant, die aber für sich selbst stehen. Nach Ende der Miniserie wird Cullen Bunn eine fortlaufende Serie um Kid Kaiju und einige der Monster schreiben.

Marvel Monsters Unleashed - Part 1

Neuerscheinungen: Der Krieg der Welten als Comic

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Der Krieg der Welten Comic

Letztes Jahr wäre H. G. Wells 150 Jahre alt geworden und Nächstes jährt sich die Veröffentlichung seines Romans Der Krieg der Welten zum 120. Mal. So wählen viele Verlag offenbar das Jahr dazwischen aus, um erneut Hörspiele und Lesungen des Buches zu veröffentlichen. Aber damit nicht genug: 2017 erscheinen bei Splitter gleich drei Alben, die auf Romanen von Wells basieren und bei Egmont erschien gerade eine weitere Graphic Novel seiner Geschichte rund die um Alieninvasion der Marsianer.

Den Anfang machen aber nicht die Marsbewohner auf Erdkurs, sondern Die Zeitmaschine. Bei Splitter tauchte der Zeitreisende schon im Album Sherlock Holmes und die Zeitreisenden auf. Im Juni erfolgt dort dann die Veröffentlichung einer klassischen Adaption des Romans von H. G. Wells.

Der Krieg der Welten folgt dann in zwei Teilen jeweils im August und Oktober. Bei allen drei Alben stammt die Umsetzung der Geschichte von Dobbs (Mister Hyde vs. Frankenstein). Für die Zeichnungen beim Krieg der Welten ist Vicente Cifuentes (Tuscher für verschiedene DC Titel) verantwortlich. Die Zeitmaschine setzt Mathieu Moreau (Nibiru: Das Blutgesetz) in Szene. Die H. G. Wells Reihe ist auf sechs Bände angelegt, so dass man sich auf drei weitere Comicadaptionen einstellen kann.

Wer so lange nicht mehr warten will, kann zu einer Graphic Novel des deutschen Zeichners Thilo Krapp greifen. Bereits im Januar ist seiner Comicversion von Der Krieg der Welten im Egmont Verlag erschienen. Ein Eindruck des Albums kann man auf der Homepage des Zeichners bekommen.

Monsters Unleashed: Marvels nächstes Comic-Event startet im Januar

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Monsters Unleashed

Während Marvels aktuelles Comic-Event Civil War II im kommenden Monat auf auf die Zielgerade einbiegt, können sich die Fans des Comicverlages schon auf das nächste Großereignis im Januar freuen. Mit Monsters Unleashed startet Marvel eine neue Crossover-Geschichte, in der es die Helden mit einer Epidemie von Monstern zu tun bekommen.

Cullen Bunn schreibt die Geschichte und arbeitet dabei mit gleich fünf Zeichnern zusammen. Mit Steve McNiven, Adam Kubert, Greg Land, Salvador Larroca, and Leinil Yu übernimmt jeweils ein Künstler eines der insgesamt fünf Hefte von Monsters Unleashed. Los geht es am 18. Januar. Im Februar und März sollen jeweils zwei Ausgaben erscheinen. Dazu sind eine Reihe von Tie-ins geplant, die aber für sich selbst stehen.

Inhaltlich halten sich die Informationen zu Monsters Unleashed bisher noch in Grenzen. Bekannt ist, dass die Marvel-Helden sich plötzlich einem Angriff von Monstern gegenüber sehen. Dabei soll praktisch alles, was in den vergangenen Jahrzehnten an Monstern bei Marvel erschaffen wurde, mit von der Partie sein.

Die große Anzahl an gefährlichen Wesen erfordert es auch, dass alle Marvel-Helden wieder zusammenarbeiten müssen. Nachdem Civil War II die Superhelden-Gemeinschaft entzweit hat, gilt es nun, die Differenzen zur Seite zu stellen. Mit den Avengers, Champions, Guardians of the Galaxy, X-Men and Inhumans sind praktisch alle großen Gruppen gefordert. Zudem soll das Event der Start für eine generelle Rückkehr der Monster in Marvels Comicuniversum sein. Einige der Charaktere werden auch nach dem Ende des Events weiterhin eine große Rolle spielen.

Marvel Comics: Der originale Nova kehrt zurück

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Marvel-Logo

Marvel Comics bringt den originalen Nova zurück. Einen ersten Teaser für die Rückkehr von Richard Rider gab es bereits bei der Bekanntgabe der Comic-Reihen, die zum Line-up des Relaunch Marvel Now im Oktober gehören. Die Bestätigung erfolgte schließlich auf der Comic-Con in San Diego.

Abgesehen von der Ankündigung halten sich die Informationen zur neuen Serie aber bisher in Grenzen. So ist aktuell lediglich bekannt, dass Rider in einer neuen monatlichen Reihe die Hauptrolle übernimmt. In dieser soll auch weiterhin Sam Alexander mit von der Partie sein. Der Teenager hatte vor einigen Jahren die Identität von Nova übernommen und spielte zuletzt in Marvels Comic-Universum eine zunehmend prominente Rolle. Im Moment gehört er beispielsweise zum Team der All New All Different Avengers.

Richard Rider feierte sein Debüt im Jahr 1976 und stand lange Zeit im Zentrum des kosmischen Marvel-Universums. Zuletzt verschlug es ihn mit Peter Quill und Drax von den Guardians of the Galaxy und dem Schurken Thanos in ein Parallel-Universum. In diesem opferte sich Rider, um zu verhindern, dass Thanos in das normale Universum zurückkehren kann. Dummerweise schlug dieser Plan fehl, was Rider spätestens bei seiner Rückkehr im Herbst feststellen dürfte.

Nova

Marvel Now: Vollständiges Line-up des Comic-Relaunch enthüllt

MÖGLICHE SPOILER

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Marvel-Logo

Wenn Ende September das Comic-Event Civil War II bei Marvel sein Ende findet, dann wartet auf die Leser des Verlages wieder einmal ein Relaunch. Wie schon vor vier Jahren unterzieht Marvel unter dem Titel Marvel Now seine Reihen einer Frischzellenkur und startet verschiedene Serien neu. In den vergangenen Tagen gab der Verlag nach und nach genauere Infos darüber hinaus, welche Reihen ab Oktober laufen werden. Mittlerweile hat allerdings ein Leak dafür gesorgt, dass alle Hefte von Marvel Now bekannt geworden sind, wobei es bei einigen sogar schon erste Cover gibt.

Interessant ist dabei zunächst einmal, dass ab Herbst alle Helden der Netflix-Defenders in einer eigenen Reihe unterwegs sind. Am spannendsten dürfte dabei sicherlich Jessica Jones sein, für deren neue Solo-Serie die beiden Schöpfer der Figur Brian Michael Bendis und Michael Gaydos wieder die kreativen Geschicke übernehmen. Darüber hinaus bekommen auch Iron Fist und Luke Cage jeweils eine eigene Reihe und erleben darüber hinaus auch weiterhin gemeinsam Abenteuer in Power Man & Iron Fist.

Ebenfalls nicht uninteressant dürften die Entwicklung bei Spider-Man sein. So wird wohl The Amazing Spider-Man ab Herbst nicht mehr zu erscheinen. Dafür hat Marvel erneut Spider-Man – Renew your Vows in den Katalog aufgenommen. Die Reihe lief bereits 2015 im Zuge von Secret Wars, damals jedoch als Geschichte aus einem alternativen Universum. Möglicherweise schafft es die Familie von Peter Parker nun aber auch in das Hauptuniversum, was gleichzeitig bedeuten würde, dass Marvel die kontroversen Geschehnisse aus der Storyline One More Day in gewissen Teilen rückgängig macht.

Schon vor dem Leak war zudem bekannt, dass Tony Stark sich nach Civil War II wohl erst einmal verabschieden wird. Beide aktuellen Iron-Man-Serien sollen daher im Relaunch neu gestartet werden. Dabei übernimmt zum einen, wie schon berichtet, die gerade neu eingeführte Riri Williams  die Rüstung von Iron Man. Darüber hinaus scheint zudem auch Doctor Doom in die Fußstapfen von Tony Stark zu treten. In Infamous Iron Man macht sich der größte Schurke des Marvel-Universums daran, selbst ein Held zu werden, um dort erfolgreich zu sein, wo Stark bisher gescheitert ist.

Eine Rückkehr erwartet die Fans zudem in Unworthy Thor. Nachdem man Thor seit dem Relaunch nach Civil War nicht mehr gesehen hat, soll er nun wieder eine eigene Solo-Serie bekommen. In dieser greift er sich wohl den Hammer des ehemaligen Ultimate Thor, dessen Universum ja nicht mehr existiert. Darüber hinaus steht eventuell auch bei Nova eine Rückkehr an. Auf dem Cover der neuen Nova-Serie ist der klassische Helm von Richard Rider zu sehen, was dafür sprechen könnte, dass dieser ebenfalls zurückkehrt.

Nicht zuletzt können sich die Fans natürlich auch wieder auf eine ganze Reihe von Team-Serien freuen. Unter anderem erhalten die Avengers und die Ultimates einen Neustart mit teilweise veränderten Teams. Dazu kommen U.S. Avengers, Occupy Avengers und Great Lake Avengers. Uncanny Avengers, Thunderbolts und Guardians of the Galaxy werden zudem fortgesetzt. Darüber hinaus sollen die Leser endlich erfahren, was sich im Konflikt zwischen den X-Men und den Inhumans zugetragen hat, der zum Tod von Cyclops führte. Diese Geschehnisse werden nun erstmals in der Reihe Death of X erzählt werden.

Marvel Now: Comic-Relaunch für Invincible Iron Man & neues Team rund um Nova, Ms. Marvel & Spider-Man

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Es ist mal wieder Relaunch-Zeit in Marvels Comic-Universum. Während sich aktuell die Helden in Civil War II in einem Konflikt gegenüberstehen, wartet im Herbst erneut ein Neustart vieler Serien. Dieser wird wie schon vor vier Jahren unter dem Titel Marvel Now erfolgen und dürfte den Status Quo im Comic-Universum wieder einmal verändern. Einen ersten Vorgeschmack darauf gab es in der vergangenen Woche mit einem Teaser-Bild, in dem Marvel eine Reihe von Charakteren zeigte, die ab Herbst eine wichtige Rolle einnehmen werden. Nun hat der Comicverlag weitere Pläne enthüllt und einen Neustart sowie einen Relaunch angekündigt.

So können sich Leser ab Herbst auf eine neue Teamserie mit den jugendlichen Helden des Marvel-Universums freuen. Unter dem Titel Champions schließen sich Ms. Marvel, Nova, Spider-Man Miles Morales, Hulk Amadeus Cho, Cyclops und Visions Tochter Vive zusammen. Die drei Erstgenannten gehören aktuell noch dem Cast von All New All Different Avengers an, dürften das Team nun aber wohl verlassen. Bleiben wird dagegen Autor Mark Waid, der schon All New All Different Avengers schreibt und auch in Champions die Abenteuer von Ms. Marvel, Nova und Spider-Man erzählen wird.

Neben dem Neustart Champions kommt es zudem im Herbst zum Relaunch von Invincible Iron Man. Dabei scheint Tony Stark seine eiserne Rüstung zunächst einmal an den Nagel zu hängen. Für ihn übernimmt wohl Riri Williams, die erst kürzlich in Invincible Iron Man #9 ihr Debüt feierte. Riri ist eine 15-jährige Studentin am M.I.T., die in ihren jungen Jahren schon eine eigene Rüstung bauen konnte. Wie genau es mit Tony Stark weitergeht, ist aktuell noch unklar. In Civil War II ist Stark ein wichtiger Bestandteil der Handlung, ob der Relaunch bedeutet, dass Iron Man das Event nicht überlebt, wird sich zeigen. Unabhängig von der Figur bleibt bei Invincible Iron Man hinter den Kulissen aber alles beim alten. Die Reihe wird weiterhin von Brian Michael Bendis geschrieben.

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