Fedcon

TrekCheck - Der Podcast zur FedCon 2019

PODCAST

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Shazad Latif Interview

Vor rund einem Monat zog es die Nerdgemeinde mal wieder an den Rhein - die alljährliche FedCon fand abermals im Maritim Hotel in Bonn statt. Vor allem der nahezu komplette Hauptcast von The Expanse sowie gleich vier Hauptdarsteller aus Star Trek: Discovery versprachen nicht nur ein spaßiges, sondern durchaus auch informatives Wochenende.  Diesmal war mit Johannes und Stefan Robots & Dragons auch offiziell vertreten, wie man anhand der diversen Interviewartikel der letzten Wochen unschwer erkennen konnte. Aber uns war danach, das ganze auch noch in einem TrekCheck zu bequatschen.

Nun können wir euch (in der zweiten Podcast-Hälfte) auch ein paar ausgewählte Interviewschnipsel im O-Ton präsentieren, um so eventuell ein besseres Gefühl für die Stimmung wiederzugeben. Allerdings waren die Aufnahmen ursprünglich eher zum Verschriftlichen gedacht, habt also bezüglich der Tonqualität ein Nachsehen. Natürlich könnt ihr die kompletten Interviews mit Cas Anvar, Frankie AdamsDominique TipperShohreh AghdashlooBruce Boxleitner, Shazad Latif, Ethan Peck und Anson Mount auch bei uns nachlesen.

Wir hatten auf jeden Fall jede Menge Spaß und freuen uns schon jetzt auf die nächste FedCon, die vom 29. bis 31. Mai 2020 wieder in Bonn stattfinden wird.

Fedcon 2019: Interview mit Cas Anvar aus The Expanse

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The Expanse Folge 5

Mit Cas Anvar (auf dem Bild links) durften wir einen weiteren Darsteller aus der Serie The Expanse auf der Fedcon interviewen. Der kanadische Schauspieler spielt in der Serie den Piloten der Rosinante, Alex Kamal.

Einen Tag vor unserem Interview gaben die Schauspieler der Serie ein Panel auf der Fedcon. Dort erzählte Anvar, dass er beim Casting seiner Rolle von Alex Kamal die Bitte um ein erneutes Vorsprechen ausgeschlagen hatte und darum bat, die Entscheidung nur aufgrund seines Bewerbungsvideos zu fällen. Er hatte das Gefühl, er konnte nicht besser sein als im besagten Video. Zwar habe er ein mulmiges Gefühl bei dieser Nachricht gehabt, aber das Risiko ging er ein. Über diesen Vorfall, Videospiele und die Macht Sozialer Medien haben wir mit ihm gesprochen.

Robots & Dragons: Bei der Eröffnungszeremonie sind Sie mit dem Smartphone filmend auf die Bühne gekommen. Wie wichtig sind Ihnen die Sozialen Medien?

Cas Anvar: Gute Frage, die hat mir noch keine gestellt. Ich konnte nie wirklich viel damit anfangen, für mich waren Soziale Medien angsteinflößend und gefährlich, weil jeder Mensch auf der Welt was immer sie wollen über jeden anderen sagen und so alle Arten von Chaos verursachen kann. Es gibt keine Art von Regulierung, daher ist es ein sehr furchterregendes Medium.
Nachdem das jetzt raus ist: Es ist auch unglaublich mächtig. Twitter verbreitete sich gerade dann, als die Bevölkerung des Iran ihre ersten freie Wahlen abhalten durfte, und so konnten sie trotz der Medienzensur ihre Nachrichten in die Welt schicken. Und niemand wusste, was während der Wahlen im Iran geschah, ob die Wahlen gefälscht wurden oder kriminelle Handlungen geschahen. Twitter umging damals alle Hürden und Firewalls. Die Leute sahen dann, was geschah.
Sie [die Sozialen Medien, die Red.] haben also die Möglichkeit, die Welt zu verändern. Ein paar brillante, wundervolle Menschen nutzen Twitter um die Welt zum Guten zu verändern. Ich bekam davon schnell viel mit, als unsere Serie abgesetzt wurde und die Fans mit der Macht der Sozialen Medien so viel Lärm machten, dass es jeder auf der Welt hörte, inklusive Amazon. Wir hatten viel Glück, dass Jeff Bezos, der Vorstandsvorsitzende von Amazon, ein Fan der Serie war und als wir begriffen hatten, was passierte, legten alle anderen schon los. Hätten wir nicht Twitter, Instagram usw. gehabt, hätte niemand wirklich von uns gewusst und wir wären wahrscheinlich verschwunden.
Weil also mein Job gerettet wurde – und ich war sehr engagiert bei der Rettet-The-Expanse-Kampagne, ich habe die Sozialen Medien wie verrückt genutzt – wurde ich wohl einer Art Feuertaufe unterzogen. Jetzt realisiere ich: Ich liebe diese Serie, ich liebe meinen Job, liebe, was ich mache. Ich denke nicht von Sozialen Medien als etwas für einzelne Individuen, die auf einer individuellen Ebene miteinander interagieren, sondern ich glaube es ist etwas für große Themen, große Statements, wichtige Botschaften. Wenn ich also etwas habe, von dem ich glaube, dass es viele Leute hören sollten, beschäftige ich mich [mit Sozialen Medien, die Red.]. Und die Fans lieben es, hinter die Kulissen zu schauen und sie interessieren sich für die Serie, aber auch dafür, wer diese Leute sind und was sie zwischen den Serien tun. "Ich kann nicht nach Deutschland reisen, ich kann nicht zur Fedcon, ich wünschte, ich wüsste, was da passiert". Und deshalb gehe ich auf die Bühne und zeige euch, was ich da sehe. Ich denke da aus der Perspektive der Fans, wie cool das wäre, so eine Con aus der Perspektive von Leuten wie William Shatner oder Leonard Nemoy zu sehen...

R&D: …Es kehrt sozusagen die Perspektive um…

Cas Anvar: … genau, und es macht die Schauspieler zu Menschen. Ich bin kein Fan davon, eine Ikone zu sein, idealisiert zu werden und von Menschen angehimmelt zu werden. Ich mag es, gut in meinem Job zu sein und eine freundliche, respektvolle Beziehung zu den Fans zu haben. Sie behandeln mich wie eine Person, aber sie mögen meine Arbeit. Genauso wie ich, wenn sie als Arzt oder Anwalt arbeiten und ich ihre Arbeit respektiere.

R&D: Wo wir bei der Arbeit sind: Auf dem Panel haben Sie erzählt, dass sie mit der Aufnahme ihres Vorsprechens für die Rolle von Alex Kamal aus The Expanse ein Risiko auf sich genommen haben. Diese Handlung hat ein wenig an ihren Charakter aus der Serie erinnert.

Cas Anvar: (lacht) Ja, stimmt. Ich teile viele Erfahrungen und Ansichten und Menschlichkeit mit Alex, seinen Zugang zu seinen Mitmenschen und wie er lebt und ja, da haben Sie recht. Wenn Alex an etwas glauben würde, wäre er auch dieses Risiko eingegangen. Ich bin solche Risiken zuvor eingegangen und hatte Pech. Das Universum wollte, dass das klappt und diesmal hat es funktioniert.

R&D: The Expanse versucht, möglichst nah an den bekannten wissenschaftlichen Fakten über Raumfahrt zu bleiben. Welche Recherchen haben Sie angestellt, um dies akkurat darstellen zu können, beispielsweise das richtige Fliegen eines Raumschiffs?

Cas Anvar: Diese Realitätsnähe war unglaublich wichtig für die Schöpfer und die Autoren der Serie, sie waren total darauf aus, alle Mythen über den Weltraum zu widerlegen, die wir alle so haben, wegen Science-Fiction, die ein falsches Bild des Alls zeigen. Sie wollten die Mythen über Schwerelosigkeit widerlegen, die Mythen über das Vakuum im Weltall, über Gravitation durch hohe Beschleunigung und all diese Sachen. Denn es gibt viele verrückte Sachen, die die Leute glauben, die gar nicht wahr sind.[…] Die Schiffe, zum Beispiel, sind senkrecht zur Beschleunigung gebaut. Oder dass man seinen Helm im Weltall nicht ausziehen kann, ohne, dass der Kopf explodiert. Das würde nicht passieren. Es ist ja nur der Druck von einer Atmosphäre [eine veraltete, physikalische Einheit, die Red.]. Wenn jemand in die Tiefsee hinabtaucht, ist der Druck wesentlich größer, als wenn man seinen Helm [im Weltraum, die Red.] abnimmt. Wir würden nicht explodieren. Wir würden ersticken – langsam –, der Sauerstoff würde aus dem Blut heraus kochen und wir würden langsam erfrieren.

R&D: Haben Sie das alles recherchiert?

Cas Anvar: Wir hatten großes Glück, dass unsere Autoren ein großes Interesse an der Wissenschaft haben. Was wir wirklich recherchiert haben, war zur Schwerelosigkeit. Wir haben ein bisschen Training in der Schwerelosigkeit gemacht, wir haben viele Videos gesehen, in denen auf der [Internationalen, die Red.] Raumstation Sachen in der Schwerelosigkeit gemacht wurden, wir haben mit ein, zwei Astronauten gesprochen, die uns beigebracht haben, wie wir uns im Weltall bewegen. Da haben wir auch den Mythos von Zeitlupenbewegungen in der Schwerelosigkeit widerlegt, denn so bewegt man sich nicht, man ist nicht unter Wasser.

R&D: Letzte Frage: In ihrer Twitter-Biografie schreiben Sie, sie sammeln Comics und seien „Gamer“. Wann und wie finden Sie Zeit, zu spielen und was spielen Sie dann?

Cas Anvar: Ach, ich habe leider nicht mehr soviel Zeit, wie ich möchte. Ich sammle seit meiner Kindheit Comic-Bücher, ich habe ungefähr 10 000 Comics zuhause. Ich war ein großer Superhelden-Fan: Marvel, DC, auch die neuen Comics, Valiants zum Beispiel.
Mein liebstes Videospiel ist The Last of Us. Ein tolles Spiel.

R&D: Also bevorzugen Sie mehr Spiele, die eine starke Handlung haben?

Cas Anvar: Ja, Rollenspiele, ich mag Rollenspiele. Weniger so First-Person-Shooter, die sprechen mich weniger an. Da bin ich wie Alex, er ist auch weniger ein Typ für First-Person-Shooter, obwohl er wahrscheinlich gut darin wäre. Ich bevorzuge mehr die Abenteuerspiele, das Rollenspiel, die Charaktere, die epischen Geschichten – ich liebe Fable, ich liebe Myst, all die tollen Geschichten. So wie The Last of Us. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil und ich habe mitbekommen, dass sie einen Film daraus machen.

R&D: Danke für das Gespräch!

Fedcon 2019: Interview mit Captain-Pike-Darsteller Anson Mount aus Star Trek: Discovery

Auf der FedCon 2019 in Bonn war viel los, auch dank der zahlreichen Star-Gäste. Zu denen gehörte unter anderem ein großer Teil der Crew von Star Trek: Discovery, namentlich Wilson Cruz, Shazad Latif, Ethan Peck und Anson Mount.

Wir hatten die Gelegenheit, ein paar Minuten mit Anson Mount zu reden und ihm Fragen zu Captain Pike, seinen Zukunftsplänen und Dungeons & Dragons zu stellen.

Robots & Dragons: Captain Pike ist zwar ein wichtiger Charakter im Star-Trek-Universum, aber letztlich doch mit recht wenig Kontur. Wie haben Sie sich diesem Charakter genähert?

Anson Mount: Ich bin ein ziemlich praktisch veranlagter Schauspieler: Ich bin pünktlich, lerne meine Zeilen und spreche die Wahrheit (lacht).

R&D: Das klingt ja schon ziemlich nach einem Captain Pike …

Anson Mount: Ja, tatsächlich. Ich glaube, er ist offensichtlich ein ziemlich guter Anführer. Wo Lorca dem Spiegeluniversum entsprach und eher dem Gedanken folgte, durch Stärke und Disziplin zu führen, denke ich, dass Pike schlau genug ist, um zu realisieren: Wenn es jemand in die Sternenflotte geschafft hat, ist er auch ziemlich diszipliniert. Ich glaube, er weiß, dass seine beste Ressource sein Team ist. Das ist mein liebste, positive Eigenschaft. Ich glaube, diese Brückenszenen, das hoffe ich, und das sage ich auch als Star-Trek-Fan, sind anders als alle anderen Brückenszenen im Kanon. Denn wenn Pike eine Superkraft hat, ist es die, die Brücke in ein großes Gehirn zu verwandeln. Er ist selbstlos genug zu sagen: „Ich bin baff!“ (lacht)
„Die beste Idee gewinnt, los!“ Und das sorgt für großartigen Teamgeist.

R&D: Sie hatten eine tolle Chemie zwischen Ethan Pecks Charakter und ihrem Captain Pike. Man konnte richtig die Geschichte zwischen diesen beiden Figuren fühlen. Wie haben Sie sich das mit Ethan Peck erarbeitet?

Anson Mount: Das war nicht wirklich schwer, denn ich bewundere Ethan zutiefst. Wir haben eine wirklich wundervolle Freundschaft entwickelt, die darauf basiert, dass er in erster Linie dumm ist und er jemanden braucht, der ihn in dieser Welt an die Hand nimmt. Ich sage das in dem Wissen, dass er das hier liest, denn wir haben diese Form von Freundschaft, bei der wir uns ständig übereinander lustig machen.
Er macht gerade eine Phase in seiner Karriere und seinem Leben durch, die ich schon kenne und er hat … diese Bescheidenheit, die tolle, junge Schauspieler haben, denn das ist die einzige Art und Weise, wie man zuhören kann: dem Leben, der Szene, dem, was einem Gott gegeben hat. Und das bewundere ich an ihm. Ich war wesentlich weniger gut auf das Erwachsenwerden vorbereitet als er.

Interview Anson Mount Fedcon

R&D: Rückblickend bestand ihre Karriere eher aus bodenständigen Rollen: Krimis, Thriller, Western etc. Star Trek erscheint mir als die erste, größere Rolle mit phantastischen Elementen. War das eine bewusste Entscheidung?

Anson Mount: Ja. Also, ein paar Jahre, bevor ich mit Hells on Wheels [einem Western in der Frühzeit der Eisenbahn, die Red.] anfing, habe ich das Universum um einen Western gebeten. Nach drei Jahren, in denen ich mich im Schlamm gewälzt und nach Pferd gestunken habe, hatte ich das Gefühl, dass Gott mich auslacht. Und danach sagte ich dem Universum: Science-Fiction. Und: Wow! (lacht) Jemand hat wohl zugehört!

R&D: Also wollen Sie mehr davon machen? Fantasy oder Science-Fiction?

Anson Mount: Absolut, ja! Ich meine, ich spiele Dungeons & Dragons und schaue Star Trek!

R&D: Sie spielen Dungeons & Dragons?

Anson Mount: Ja, ich hab eine Kampagne geleitet, vor ungefähr sieben Jahren, bevor wir alle zu beschäftigt waren.

R&D: War es schwer, zu einer bereits eingespielten Schauspieltruppe dazu zustoßen? Sie spielen ja eine Autoritäts-Figur, die von außen herein kommt.

Anson Mount: Ich habe so etwas noch nie wirklich gemacht, also in der zweiten Staffel in einer wiederkehrenden Rolle eingeführt zu werden. Aber es half, dass der Charakter sozusagen das neue Kind in der Klasse ist und ich – naja, war das neue Kind in der Klasse. Aber alle Schauspieler, allen voran Sonequa Martin Green, waren so herzlich und freundlich, dass sie es mir einfach gemacht haben.

R&D: Danke für das Gespräch!

Fedcon 2019: Interview mit Bruce Boxleitner aus Babylon 5

Neben Panels, Fragestunden, Autogrammen, Fotoshootings und dem umfangreichen Programm der FedCon hatten Stefan und Johannes auch Gelegenheit, Interviews mit den Star-Gästen zu führen. Darunter auch Bruce Boxleitner, der zusammen mit seiner Kollegin Mira Furlan in Bonn zu Besuch war.

Bruce Boxleitner ist vor allem bekannt für seine Rolle in Tron sowie die prägende Rolle des John J. Sheridan in der TV-Serie Babylon 5. Zuletzt spielte der den Präsidenten der USA in Supergirl. Wir sprachen mit ihm über die Entwicklungen im Film- und Fernsehgeschäft sowie die Bedeutung von Babylon 5 für die heutige Serienlandschaft.

Robots & Dragons: Sie hatten eine lange und erfolgreiche Karriere. Welche positiven und negativen Veränderungen im Filmgeschäft haben Sie bemerkt?

Bruce Boxleitner: Wir erleben gerade interessante Zeiten. Tatsächlich ist es jetzt wesentlicher politischer, als ich mich je erinnern kann. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist, das liegt nicht an mir zu beurteilen. Es verändert sich immer, mit jeder Generation verändert es sich. Ich habe davon drei, vier Jahrzehnte mitbekommen. Als junger Mensch im Filmgeschäft, besonders in Fernsehserien, habe ich mit Gastauftritten angefangen, und ich habe das Gefühl, ich habe mich hochgearbeitet, habe auf dem Weg dorthin gelernt. Denn das ist sehr anders als im Theater aufzutreten, aber ich wollte das. Es war mein Wunsch, TV- und Filmdarsteller zu werden. Aber was mir aufgefallen ist: In den 1970ern waren alle Hauptrollen meist ältere Erwachsene, als junger Mensch war man deren Töchter oder Söhne. Ich habe jede Menge Halunken gespielt, böse Buben – glauben Sie es oder nicht, aber dieses adrette Gesicht war ein Drogenschmuggler auf Hawaii mit schulterlangem Haar und Schnurrbart. Heute ist es anders herum, ich bin auf der anderen Seite des Spektrums. Ich bin der alte Typ. Ich könnte jede Menge Beispiele nennen, in denen der ältere Typ mit weißem Haar die Hauptrolle gespielt hat und die jüngeren hatten nur Nebenrollen. Mir geht es nicht darum, Altersdiskriminierung anzuprangern. Es ist nur so, dass es jetzt weniger Rollen gibt. Aber es ist vielleicht auch eine gute Gelegenheit – ich habe gerade in Supergirl den Präsidenten der USA gespielt, das macht mir also nichts aus. Obwohl, das war ja ein etwas dubioser Charakter. [...]

Das war ein Phänomen für mich. Als ich anfing, war ich immer einer der jüngsten Leute auf einem Set, ich war das Kind, jetzt bin ich der Älteste auf dem Set. Der Älteste! Und ich bin gerade mal 69 geworden, das ist … bemerkenswert. Insgesamt denke ich, das, was gerade passiert, ist sehr aufregend, und ich hoffe, ich kann weiter ein Teil davon sein. Was gerade im Fernsehen geschieht, denke ich, ist eine Art neues Goldenes Zeitalter, dort wird bessere Arbeit gemacht als in Spielfilmen.

Fedcon Bruce Boxleitner

R&D: Wo wir vom Fernsehen sprechen: Babylon 5 war Teil dieser Veränderungen, mit seinem fünf Staffeln umfassenden Handlungsbogen, etwas, das heute selbstverständlich ist. War Ihnen damals klar, dass diese Serie etwas Besonderes ist?

Bruce Boxleitner: Ja, das mit dem Handlungsbogen war damals gar nicht gewünscht. Ich denke, das war auch etwas, was das attraktiv gemacht hat. Ich kam ja in der zweiten Staffel dazu, habe Michael [O'Hare, die Red.] ersetzt, und es war sehr spannend, weil es sehr ungewöhnlich war. Damals war es meist so, dass die Geschichte mit dem Ende der Episode abgeschlossen war. Nun aber diese weiterführende Geschichte zu haben, war sehr ungewöhnlich. Und nun ist das überall so. Weil wir kein zentralisiertes Fernsehen [syndicated television] mehr haben, wir haben keine Wiederholungen mehr. Wir streamen. Wir haben diese verschiedenen Technologien, wir schauen auf unseren Smartphones. Das hat es erlaubt, das Ganze zu öffnen und von den alten Beschränkungen zu befreien, denke ich. Das sind natürlich nur meine Meinungen, da können wir uns drüber streiten.

Das Fernsehen, das ich sehe, läuft über Netflix, Amazon, Hulu und so weiter, und das hat eine unglaubliche Energie und Kreativität für das ganze Geschäft freigesetzt. Wenn wir mal an Game of Thrones denken, ich bringe das mal als Beispiel für ein modernes Babylon 5, da gibt es gewisse Ähnlichkeiten, weil das ja auch eine erfundene Welt ist, die da präsentiert ist. Jeder Charakter hat eine eigene Reise – die können auch mal getötet werden, das hat Joe [gemeint ist J. Michael Straczynski, Schöpfer von Babylon 5, die Red.] auch gerne gemacht, mit Figuren, die sehr beliebt waren –  das ist besser als jeder Spielfilm, den ich in den letzten Jahren gesehen habe, vor allem die letzten Episoden [von Game of Thrones, die Red.] waren eher wie im Kino, darum haben sie ja zwei Jahre gebraucht. Die Rollen, die Schauspieler bekommen, werden auch immer besser, weniger tatsächlich in den Spielfilmen, weshalb die Kinobetreiber auch so verzweifelt versuchen, dich ins Kino zu locken.
Denn ich kann zuhause vor meinem 4K-Bildschirm sitzen – es ist großartig, ich bin schwer von meiner Couch wegzubewegen. (lacht) Und ich glaube, Babylon 5 war ein Vorreiter davon, da wir gerade populär wurden, als das Internet anfing.

R&D: Sie haben ja erwähnt, dass Sie einen Präsidenten gespielt haben. Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Bruce Boxleitner: Ich habe ja vorher auch schon einen Präsidenten als Senator gespielt, das kommt mit der Zeit, wenn man (er zeigt auf die angegrauten Schläfen unseres Redakteurs Stefan), wie Sie langsam an den Seiten, graue Haare bekommt. Damit kommt ja angeblich ein bisschen Würde und Gravitas. Ich war schon immer ein Hobby-Historiker, ich kenne also meine Geschichte und die Präsidenten der USA. Aber das hat Spaß gemacht, das war ja das Superhelden-Genre, und ich war der Gegenspieler von Supergirl.

R&D: Danke für das Gespräch!

Fedcon 2019: Interview mit Star-Trek-Darsteller Shazad Latif

SPOILER

Dieses Jahr sind wir von Robots & Dragons für euch auf einer von Europas größten Science-Fiction Conventions: der FedCon. Neben den Panels und Vorträgen finden sowohl unsere Redakteure als auch die anwesenden Stars ein paar Minuten Zeit für ein paar Fragen. Wir haben die Gelegenheit genutzt!

Wir durften uns mit Shazad Latif zusammensetzen und ihm Fragen zu seiner Rolle als Voq und Ash Tyler in den beiden Staffeln von Star Trek Discovery stellen. Am Ende verrät Shazad Latif auch, wie es war, eine Rolle in der kommenden Dark-Crystal-Serie zu sprechen.

Robots & Dragons: What the Vuq happened to Tyler? Es gab ja einige Verwirrung, was genau mit Ash Tyler beziehungsweise Voq geschah.

Shazad Latif: (Lacht) So wie ich es verstanden habe, war es Voq, der diese Änderungen durchgemacht hat, der seine Knochen gerichtet hat und den Geist des Soldaten Ash Tyler in sich aufnahm, und so weiter. Es hat aber alle ein bisschen verwirrt, noch als wir gedreht haben. Die Autoren hatten da verschiedene Ideen. Auf mich kamen Leute zu und meinten "Ich glaube, das passiert auf diese und diese Art" und ich konnte nur sagen: "Ich hab keine Ahnung.“ (lacht) Am Anfang hieß es, wir machen es so, aber dann wurde es wieder geändert.

R&D: Gibt es eine bestimmte Schauspieltechnik, um sich auf so eine Rolle mit geteilter Persönlichkeit vorzubereiten?

Latif: Es ist ein bisschen so, als sondere man Bereiche seines Gehirns ab. In Fällen von Schizophrenie oder Posttraumatischer Belastungsstörung [nach dem englischen Begriff auch PTSD abgekürzt, die Red.] werden diese Hirnareale auch abgegrenzt. So ein bisschen machen wir das ja auch im normalen Leben, wir entscheiden, welche Seite von uns wir gerade zeigen, wir entscheiden uns, wie wir uns gegenüber unterschiedlichen Menschengruppen verhalten. Wir sind andere Leute, wenn wir mit anderen Menschen zu tun haben. Aber so richtig habe ich mich nicht damit beschäftigt, sondern mich eher darauf konzentriert, was die aktuelle Szene abverlangt, welche verrückte Sprache ich jetzt sprechen muss und so.

R&D: Es geht ja auch ein bisschen um PTSD mit diesem Charakter. Haben Sie da viel recherchiert?

Latif: Es ist eigentlich Ash Tylers Trauma, weniger "richtiges" PTSD, da musste sich der Charakter durcharbeiten, ergründen, um was es bei ihm geht. Aber ja, natürlich habe ich mich mit Trauma und PTSD auseinandergesetzt, Dokumentationen geschaut, in denen Betroffene gesprochen haben. Ich habe eine Sendung geschaut, da haben ein paar Leute nach ihren Vorfällen berichtet, und man merkte, dass sie nie hundertprozentig da waren, da war eine besondere Art von Ruhe, etwas ging hinter ihren Augen vor. Sie versuchen diesen Schmerz immer nahe bei sich zu behalten, versuchten gleichzeitig es aber stoisch irgendwie zu überdecken.

R&D: War die Sprache, also in diesem Fall Klingonisch, eine spezielle Hilfestellung, sich der Rolle anzunähern?

Latif: Mit Voq war es am einfachsten. Ich mochte es wirklich, als Voq zu spielen, denn das Klingonische hat diese Grenze geschaffen, zusammen mit der Maske und den Prothesen, das schafft eine richtige Barriere zwischen einem selbst und dem Publikum. Da ist man buchstäblich eine andere Person, das ist dann nicht Shazad darunter. Wohingegen man mit Tyler… da hat man zwar den amerikanischen Akzent, aber das erforderte mehr.

R&D: Ash Tyler hatte ja auch einige physische Szenen, Kämpfe und dergleichen. Wie sah Ihre Vorbereitung dazu aus?

Latif: Als Kind habe ich ein bisschen Karate gemacht, dann ein bisschen Shaolin, ich war besessen von Bruce Lee und seinen Filmen. Ich hab vorher schon Rollen gespielt, für die wir ein bisschen trainiert haben, aber hier [bei Discovery, die Red.] hatten wir so ein gutes Team, dass wir alle wussten, wir machen das jetzt an diesem Tag. Wir hatten nicht viel Zeit diese Kämpfe zu lernen, da lernt man sehr viel in nur einer Stunde und danach hat man Schmerzen, deshalb macht man da nicht wirklich viele Proben. Es ist bei einem Dreh alles in kleinen Stücken über den Tag verteilt. Man kann es gut mit einem Tanz vergleichen, bei dem man unverletzt rausgeht, wenn man ihn übt, wenn nicht… (lacht).

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Shazad Latif Interview

R&D: In Kombination mit dem Trauma und den Kampfszenen in Staffel 1: Ist Ash Tyler so etwas wie die Dekonstruktion eines Action-Helden?

Latif: Ja, absolut. Es langweilt mich zunehmend, diese typischen Sachen zu sehen, in denen der große Action-Held den Tag rettet, aber man schaut da nie hinter seine Fassade. Und das mochte ich an diesem Charakter Tyler, dass wir in diesen Kerl reingeschaut haben, der dachte, er mache da diese schrecklichen Sachen durch. Man sieht da seine emotionale Seite. Das sagte mir: Hey, schaut mal her, es sind so viele Kriege momentan im Gange, so viele Soldaten machen das durch, aber das scheint niemanden zu kümmern. Es war schön, das ein bisschen in den Vordergrund zu rücken, wie so etwas geschehen könnte… Im Weltraum! (lacht)

R&D: Diese Figur befindet sich ja auch in einem Kampf mit sich selbst, in einem Kampf mit seinem Traumer und mit seiner Liebe zu Burnham...  

Latif: Soldaten sind eine Art vergessenes Volk, da heißt es immer "Wir müssen das als Team machen, wir sind eine Familie" – und sobald sie aus der Armee sind, war‘s das.

R&D: Bevorzugen Sie eigentlich eher das Schauspielern für Filme oder eher Serien oder vielleicht sogar Theater?

Latif: Ich glaube, Serien und Filme wachsen immer mehr zusammen, weil für das Fernsehen immer besser produziert wird. Aber Filme sind meine Leidenschaft, das war mein Traum. Ich bin auch auf eine klassische Schauspielschule gegangen, aber danach habe ich nicht mehr am Theater gearbeitet, das hat sich einfach nicht ergeben. Ich würde schon gerne auf die Bühne, aber bisher gibt es da nicht viele Gelegenheiten. Es müsste auch ein Stück sein, das mich interessiert. Da ist es manchmal schwer, den Übergang [zwischen Film und Theater, die Red.] zu machen. Aber mein Herz schlägt für Filme, für künstlerische Filme, aber Serien, in denen Charaktere tief analysiert werden können, machen mir auch Spaß.

R&D: Gibt es einen bestimmten Regisseur, für den Sie arbeiten möchten?

Latif: Es gibt da einige. Der Regisseur der Nader und Simin – Eine Trennung gedreht hat, Asghar Farhadi, wäre jemand, ich liebe diesen Film, es ist mein absoluter Liebling. Dann wäre noch José Campanella, der In Ihren Augen gedreht hat, und auch Pedro Almodóvar… Und diese ganzen französischen Filme, Art House – ich spreche zwar keine der Sprachen – aber das wäre alles interessant.

R&D: Ein kleiner Blick hinter die Kulissen: Was ist eigentlich mit der Requisite des abgeschlagenen Kopfes von Ash Tyler passiert, den L' Rell dem klingonischen Rat präsentiert hat?

Latif: Irgendjemand hat das und benutzt es für ich-weiß-nicht-was, vielleicht eine Voodoo-Zeremonie, um mir Kopfschmerzen zu machen (lacht). Manchmal verlässt man das Set und am nächsten Tag ist alles weg.

R&D: Haben Sie denn irgendwas vom Set mitgenommen?

Latif: Ich habe jede Menge meiner Unterwäsche behalten. Ich habe ungefähr einen Jahresvorrat dieser Boxershorts. Jedes mal wenn ich reinkam, sagte ich: Leute, ich nehme die mit, die sind sehr bequem. Die bequemsten Boxershorts, die ich je getragen habe. Da waren die ziemlich genervt, weil ich sie immer mitgenommen habe.

R&D: Sie sind auch als Stimme in der neuen Dark-Crystal-Serie auf Netflix zu sehen. Können Sie uns etwas darüber erzählen?

Latif: Der Prozess ist ziemlich spannend. Wir dachten alle, wir gehen da rein und machen einfache Synchronaufnahmen. Aber man muss sich da an die Puppen anpassen, man muss da seine Darstellung anpassen. Das hat man nach zwei Stunden drauf, aber es ist trotzdem erst einmal komisch. Aber ich freue mich darauf, es zu sehen, das könnte groß werden, es gibt da eine große Fanbasis. Mein Charakter ist kein großer Teil dieser Serie, er taucht in einigen Folgen auf, aber es ist eine eher kleine Rolle, nämlich einer der Gelfinge, die lesen können. Er spielt Flöte, ist gern in der Natur, ein sehr sympathischer Charakter. Aber im Buch und in den Comics und all den anderen Materialien wird er zu einer eigenen Figur, also vielleicht kriegen wir das auch in der Serie hin.

R&D: Danke für das Gespräch!

Die FedCon findet vom 07.06. - bis 10.06.2019 im Maritim Hotel in Bonn statt. Wer in der Nähe hat, der kann vorbeischauen, Tagestickets sind noch erhältlich. Infos gibt es hier.

The Orville und The Expanse: Mehrere Hauptdarsteller auf der FedCon 2019

Die FedCon GmbH orientiert sich dieses Jahr an den ganz aktuellen, beliebten, neueren Sci-Fi-Serien. So stehen neben den derzeit drei angekündigten Schauspielern Anson Mount, Wilson Cruz und Shazad Latif aus Star Trek: Discovery auch gleich mehrere (Haupt-)Darsteller aus The Orville und The Expanse auf der Gästeliste.

Während The Expanse von Syfy sehr ernste Töne mit düsteren Politspiel anschlägt, kommt The Orville als humorvolle, lockere Sci-Fi-Serie daher. Beide konnten nicht zuletzt sowohl durch schöne Weltall- und Raumschiff-Aufnahmen als auch hervorragend geschriebene Geschichten und Charaktere begeistern. Natürlich sind sie vollwertige, eigenständige Serien, jedoch liegen Vergleiche nahe. Um sie in dem Wust an neuen Serien- und Filmen anderen Leuten schmackhaft zu machen, wurde in Fankreisen The Expanse oftmals mit "Babylon 5 trifft Battlestar Galactica" betitelt und für einige gilt The Orville gegenüber Discovery als "das bessere Star Trek". Auch daher wird das Zusammentreffen der Darsteller auf der FedCon sicherlich unterhaltsam.

Neu hinzu kamen in den letzten Tagen gleich mehrere tolle Ankündigungen. So werden neben Nick E. Tarabay (Cotyar Ghazi) auch Cas Anvar (Alex Kamal), Frankie Adams ('Bobbie' Draper), Dominique Tipper (Naomi Nagata)  und Shohreh Aghdashloo (Chrisjen Avasarala) aus The Expanse Gäste der Con sein.

Aus The Orville ist das Traumgespann Scott Grimes alias Lt. Gordon Malloy und J. Lee alias Lt. Commander John LaMarr sowie Mark Jackson angekündigt, der den Roboter Isaac vom Planeten Kaylon 1 spielt, der fester Teil der Brücken-Crew ist. Robert Duncan McNeill war selbst als Tom Paris in Star Trek: Voyager zu sehen, hat zuletzt aber auch bei zwei Episoden von The Orville Regie geführt und wird so von der Perspektive hinter der Kamera berichten können.

Die FedCon 28 wird vom 7.-10. Juni abermals im bewährten Maritim Hotel Bonn stattfinden. Weitere bislang bestätigte Gäste sind unter anderen Luke MacFarlane und Aaron Ashmore aus Killjoys, Bruce Boxleitner und Mira Furlan von Babylon 5, Kevin Sorbo (Andromeda, Hercules) und Corin Nemec (Parker Lewis, Stargate).

Weitere Informationen zur Veranstaltung und der Ticketshop finden sich auf der offiziellen Homepage.

Star Trek: Discovery - Mehrere Hauptdarsteller auf der FedCon 2019

Die FedCon GmbH bleibt aktuell bei der Auswahl ihrer Gäste. Nachdem kürzlich Anson Mount für die FedCon 28 in Bonn angekündigt wurde, folgten nun Wilson Cruz und Shazad Latif. Somit darf man sich mittlerweile auf drei Hauptdarsteller von Star Trek: Discovery freuen.

Sowohl Latif (Tyler/Voq) als auch Cruz (Dr. Hugh Culber) waren vor Star Trek: Discovery bereits in vielen TV-Serien und Filmen zu sehen. Cruz ist zudem Theaterschauspieler und zeigte unter anderen in RENT seine musikalischen Fähigkeiten. Zusammen mit Anthony Rapp (Paul Stamets) schrieb er Trek-Geschichte - es handelt sich um das erste sichtbar schwule Paar. Eine Rolle, die Cruz nicht fremd ist. Bereits mit seinem Schauspieldebüt Mitte der 90er-Jahre bei Willkommen im Leben setzte er Maßsstäbe: Seine Rolle Rickie Vasquez war die erste, die in einer öffentlich ausgestrahlten TV-Serie das Leben eines schwulen Teenagers thematisiert.

Shazad Latif und Wilson Cruz sind seit dem Start von Star Trek: Discovery Teil der Hauptdarstellerriege und werden auch in Staffel 2 dabei sein. Anson Mount hingegen ist ein Neuzugang im Cast.

Die zweite Staffel startet am 18. Januar und soll direkt an den Cliffhanger aus dem Finale der ersten Staffel anknüpfen: Der Krieg mit den Klingonen ist vorbei. Auf dem Weg zum Planeten Vulkan trifft die Discovery auf die USS Enterprise, die zu diesem Zeitpunkt noch von Captain Christopher Pike (Mount) kommandiert wird.

Die FedCon 28 wird vom 7.-10. Juni abermals im bewährten Maritim Hotel Bonn stattfinden. Weitere bislang bestätigte Gäste sind unter anderen Scott Grimes und Mark Jackson von The Orville,  Luke MacFarlane und Aaron Ashmore aus Killjoys, Bruce Boxleitner und Mira Furlan von Babylon 5 sowie Nick E. Tarabay (The Expanse).

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Ticketshop finden sich auf der offiziellen Homepage.

Star Trek: Discovery - Anson Mount kommt zur FedCon

Captain auf der Brücke! - Soeben wurde Anson Mount für die FedCon 28 angekündigt. So können sich Fans schon kurz nach Ausstrahlung der neuen Folgen Star Trek: Discovery ein Bild von und mit dem neuen Captain Pike machen.

Die zweite Staffel startet am 18. Januar und soll direkt an den Cliffhanger aus dem Finale der ersten Staffel anknüpfen: Der Krieg mit den Klingonen ist vorbei. Auf dem Weg zum Planeten Vulkan trifft die Discovery auf die USS Enterprise, die zu diesem Zeitpunkt noch von Captain Christopher Pike kommandiert wird.Doch nicht nur Pike wird als altbekannter Charakter aus dem Kanon auftauchen. Kurtzmann bestätigte, dass auch Spock auftreten wird.

Seit seinem Debut als Gastdarsteller in Ally McBeal im Jahr 1999 war Mount in zahlreichen Filmen und Serien zu sehen. Zuletzt spielte er Black Bolt in der Marvel-Serie Inhumans.

Vom 7.-10. Juni ist Mount dann zu Gast auf der FedCon, die abermals im bewährten Maritim Hotel Bonn stattfindet. Weitere bislang bestätigte Serien-Hauptdarsteller sind unter anderen Scott Grimes und Mark Jackson von The Orville,  Luke MacFarlane und Aaron Ashmore aus Killjoys, Bruce Boxleitner und Mira Furlan von Babylon 5 sowie Nick E. Tarabay (The Expanse).

Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Ticketshop finden sich auf der offiziellen Homepage.

STAR TREK DISCOVERY Season 2 Comic-Con Trailer [HD] Sonequa Martin-Green, Doug Jones, Shazad Latif

Star Trek: Discovery - Jason Isaacs kommt zur FedCon

"Captain auf der Brücke!" - Jason Isaacs kommt nach Bonn. Die FedCon GmH hat soeben den Hauptdarsteller aus Star Trek: Discovery für ihre FedCon im Mai angekündigt. Auch wenn Isaacs aktuell vor allem Sci-Fi-Freunden als Captain Lorca bekannt ist, so freuen sich sicherlich auch viele Harry-Potter-Fans über die Anwesenheit von Lucius Malfoy.

Somit bietet die FedCon auch alteingesessenen Besuchern, die sich vor allem für Star Trek interessieren, ein echtes Schmankerl. Immerhin konnte man in den letzten Jahren auf den FedCon-Veranstaltungen von William Shatner über Patrick Stewart hin zu Avery Brooks, Kate Mulgrew und Scott Bakula alle (Serien-)Captains treffen. Nun stattet auch Jason Isaacs als ein recht aktueller Star-Trek-Captain Deutschland einen Besuch ab - obwohl es hinsichtlich des Spiegeluniversums da sicherlich einige Diskussionen gibt.

Neben Isaacs sind auch Karl Urban (Dr. McCoy, Star Trek), Jonathan Frakes (William Riker, Star Trek: TNG), Brent Spiner (Data, Star Trek: TNG) und John de Lancie (Q, Star Trek: TNG, Voyager, Deep Space Nine) aus dem Trek-Universum vertreten. Rekha Sharma verbindet beide Haupt-Themenwelten: Zuletzt war sie als Commander Landry in Star Trek: Discovery zu sehen, war aber auch eine der Final Five (Tory Foster) in Battlestar Galactica.

Zum 15-jährigen Jubiläum legt die FedCon nämlich einen Schwerpunkt auf den Reboot von Battlestar Galactica und hat beinahe die komplette Hauptdarstellerriege versammelt. So geben sich Edward James Olmos (Admiral Adama), Mary McDonnell (Laura Roslin), James Callis (Gaius Baltar), Grace Park (Sharon "Boomer" Valerii), Aaron Douglas (Chief Galen Tyrol), Kandyse McClure (Anastasia Dualla), Michael Hogan (Colonel Saul Tigh), Katee Sackhoff (Kara 'Starbuck' Thrace), Alessandro Juliani (Lt. Felix Gaeta) und Tahmoh Penikett (Captain Karl 'Helo' Agathon), Michael Trucco (Samuel Adama) und Tricia Helfer (Nummer Sechs) die Ehre.

Weitere Gäste sind Zach Galligan (Gremlins), Cliff Simon (Stargate) und Daphne Zuniga (Spaceballs) bestätigt. Als Highlight von der Sicht hinter der Kamera wird Bildhauer und Künstler Brian Muir vor allem über seine Arbeit an den Star-Wars-Filmen berichten - er hat Darth Vader geformt.

Die FedCon 27 findet vom 18. bis 21. Mai 2018 im Maritim Hotel Bonn statt. Weitere Informationen zur FedCon gibt es auf der Homepage des Veranstalters, Tickets sind im Ticketshop erhältlich. Eine erste Programmversion, in der sich auch die zahlreichen Vorträge sowie Termine für Autogrammstunden und Fotosessions finden, ist hier einsehbar.

Star Trek: Discovery | Jason Isaacs Unpacks Lorca's Intense Fight Sequence On Star Trek: Discovery

Star Trek: Discovery - Shazad Latif kommt zur FedCon nach Bonn

Mit Shazad Latif ist der zweite Gast und erster Hautpdarsteller aus Star Trek: Discovery für die FedCon im Mai angekündigt. Insbesondere in den aktuellen Episoden begeistert er mit seinem Schauspiel als Ash Tyler.

Latif wurde 1988 in London geboren und studierte an der renommierten Theaterschule Bristol Old Vic. Bevor er an Bord der Discovery ging, war er in britischen TV-Serien wie etwa Spooks, Black Mirror, My Mad Fat Diary und Penny Dreadful zu sehen. 

In Bonn trifft Latif auf Rekha Sharma (Commander Landry), die ein Bindeglied zwischen Star Trek und dem diesjährigen Schwerpunkt der Veranstaltung, Battlestar Galactia, ist. Zum 15-jährigen Jubiläum des Reboots wird nahezu der komplette Hauptcast auf der FedCon vertreten sein. 

So geben sich Edward James Olmos (Admiral Adama), Mary McDonnell (Laura Roslin), James Callis (Gaius Baltar), Grace Park (Sharon "Boomer" Valerii), Aaron Douglas (Chief Galen Tyrol), Kandyse McClure (Anastasia Dualla), Michael Hogan (Colonel Saul Tigh), Katee Sackhoff (Kara 'Starbuck' Thrace), Alessandro Juliani (Lt. Felix Gaeta), Tahmoh Penikett (Captain Karl 'Helo' Agathon), Michael Trucco (Samuel Adama) und Tricia Helfer (Nummer Sechs) die Ehre.

Doch Latif und Sharma müssen nicht alleine die Trek-Fahne hochhalten - auch Karl Urban (Dr. McCoy, Star Trek), Jonathan Frakes (William Riker, Star Trek: TNG), Brent Spiner (Data, Star Trek: TNG) und John de Lancie (Q, Star Trek: TNG, Voyager, Deep Space Nine) sind bereits angekündigt. Gerade mit Frakes, der bei Star Trek: Discovery in einer der aktuellen Episoden (Despite Yourself) die Regie übernahm, ist das eine interessante Gästekombination.

Die FedCon 27 findet vom 18. bis 21. Mai 2018 im Maritim Hotel Bonn statt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Veranstalters, Tickets sind im Ticketshop erhältlich. 

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