Avengers: Infinity War

Kritik zu Marvels Phase 3 Teil 2: Doppelte Ladung Avengers, Captain Marvel, Ant-Man & Spider-Man

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Avengers: Infinity War

Nachdem wir vor zwei Wochen bereits einen Blick auf den ersten Abschnitt von Marvels Phase 3 geworfen haben, um herauszufinden, wie gut die insgesamt elf Filme nun wirklich waren, geht es jetzt in die heiße Phase. Mit Avengers: Infinity War und Avengers: Endgame brachte Marvel eine zehnjährige Geschichte zu ihrem vorläufigen Höhepunkt, und gleichzeitig stellte man auch noch ein paar Rekorde auf. Zudem gab es noch drei weitere Solofilme, die wir auch noch einmal unter die Lupe nehmen. Und natürlich wartet am Schluss das Ranking der gesamten Phase.

Avengers: Infinity War

Ich gebe zu, ich war etwas skeptisch im Vorfeld von Avengers: Infinity War. Zu groß und komplex schien der Plan von Marvel zu sein, um tatsächlich in einem Film zu funktionieren. Allein die Castliste war so umfangreich, dass man sich einfach die Frage stellen musste, wie diese Figuren alle in einem Film untergebracht werden können. Die Russo-Brüder hatten jedoch schon mit Civil War bewiesen, dass sie mit einem großen Ensemble umgehen können und erwiesen sich auch im Falle von Infinity War als die perfekte Wahl für die Regie.

Trotz vieler Handlungsplätze und jeder Menge Figuren funktioniert Infinity War irgendwie und fesselt von der ersten Minute an. Eine wichtige Rolle spielt dabei sicherlich Thanos, der jeglichen bisherigen Marvel-Konventionen trotzt und sich zum besten Bösewicht des MCU aufschwingt. Auch die unterschiedlichen ersten Aufeinandertreffen der verschiedenen Helden sind hervorragend geraten. Lediglich die Charakterisierung von Peter Quill aka Star-Lord gefällt mir in Infinity War rein gar nicht, da er leider jegliche Intelligenz in der Zeit nach Guardians of the Galaxy Vol. 2 verloren zu haben scheint. Das Gesamtbild stört dies aber nur wenig.

Das Ende des Films brachte zudem einen der größten Cliffhanger der letzten Jahre. Klar, als Comicleser konnte man durchaus erahnen, worauf es hinauslaufen würde, vor allem weil ja die Fortsetzung schon für das folgende Jahr angekündigt war. Dem Moment im Kino nahm dies aber nur sehr wenig von seiner Emotionalität.

Ant-Man and the Wasp

Ant-Man ist meiner Meinung nach eine schwer einzuordnende Reihe in Marvels Cinematic Universe. Irgendwie ähneln die Filme für mich einem Cousin, der zwar zu Familienfeiern eingeladen wird, auf den aber nicht so wirklich jemand Lust hat. Vielleicht hängt dies auch mit der Entstehungsgeschichte zusammen. Ursprünglich war Ant-Man das Baby von Regisseur Edgar Wright, der nach mehreren Jahren Arbeit an dem Projekt sich mit Marvel aber nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnte. Ein neues Team übernahm, trotzdem fühlte sich Ant-Man danach an, als wäre der Film vor allem deshalb in die Kinos gekommen, weil man den ganzen bisher betriebenen Aufwand irgendwie rechtfertigen musste.

Der erste Film war dann die Quintessenz dessen, was ich in Teil 1 dieser Kritik als SMU (Standard Marvel Unterhaltung) definiert habe. Ein kurzweiliger Film, den man allerdings auch schnell wieder vergessen hat. Ant-Man and the Wasp bleibt dieser Linie komplett treu. Der Film macht durchaus Spaß und dürfte allen gefallen, die auch den ersten Teil mochten. Wirklich herausragen kann er jedoch nicht. Auch die Tatsache, dass der Kinostart nach Avengers: Infinity War erfolgte, die Handlung aber quasi davor spielte, erscheint mir bis heute keine glückliche Entscheidung.

Zudem muss man noch einmal kritisieren, wie extrem Marvel gute Darsteller in eindimensionalen Schurkenrollen verschwendet. In Ant-Man and the Wasp erwischt es Walton Goggins, der sich nun zu Schauspielern wie Mads Mikkelsen, Michael B. Jordan, Jeff Bridges Christopher Eccleston, Corey Stoll oder Lee Pace gesellt. Hier bleibt wirklich zu hoffen, dass in Phase 4 Besserung einkehrt.

Captain Marvel

Ganze 21 Filme hat das Marvel Cinematic Universe benötigt, um eine weibliche Heldin zur Titelfigur zu machen. Zudem fällt diese Rolle nicht Scarlett Johanssons Black Widow, sondern Brie Larsons Captain Marvel zu. Das Endergebnis ist für mich einer der besseren SMU-Filme. Dies beginnt bereits beim Setting, das mit den 90er-Jahren eine angenehme Abwechslung zum 80er-Hype darstellt, der seit einigen Jahren so allgegenwärtig ist. Zudem funktioniert das Team aus Samuel L. Jackson und Brie Larson für mich extrem gut und brachte einigen Spaß auf die Leinwand.

Ein weiterer positiver Aspekt war die Handlung, die tatsächlich ein paar Überraschungen bot, welche zumindest ich nicht habe kommen sehen. Auch die Tatsache, dass Ben Mendelsohn einmal nicht als langweiliger Bösewicht verheizt wurde, wie so oft in den vergangenen Jahren (Rogue One: A Star Wars Story, Ready Player One, Robin Hood) ist sehr erfrischend. Klar reißt Captain Marvel am Ende keine Bäume aus und wird auch innerhalb des MCU nie zu den Top 5 der besten Filme gehören, Spaß macht er trotzdem.

Mein größter Kritikpunkt ist tatsächlich die Abspannszene, in der Carol in der Gegenwart auf die Avengers trifft. Ich hatte darauf gehofft, dass diese Szene nur einen Appetithappen darstellt. Leider stellte sich dann heraus, dass dies tatsächlich alles war, was der Zuschauer vom ersten Aufeinandertreffen zu sehen bekommt. Hier hätte ich mir deutlich mehr gewünscht, wobei dies genau genommen eher ein Kritikpunkt an Avengers: Endgame ist.

Avengers: Endgame

Ein ganzes Jahr mussten die Fans sich gedulden, bis der Cliffhanger aus Infinity War endlich aufgelöst wurde. In dieser Zeit betrieb Marvel eine sehr extreme Geheimhaltungspolitik, die teilweise aber auch etwas albern war. Allein das Geheimnis um den offiziellen Filmtitel war spätestens nach der Enthüllung kaum die Aufregung wert. Auf der anderen Seite muss man aber auch festhalten, dass der Film wirklich einige Überraschungen bot, was eben daran lag, dass Marvel zum Glück nicht die Filmhighlights unbedingt in Trailern und Clips spoilern musste.

Endgame begann zunächst einmal etwas zäh für meinen Geschmack, fand sich dann aber und erwies sich als der perfekte Abschluss für die Infinity Saga. Die Idee der Zeitreisen und die Umsetzung sind einfach super gelungen, auch wenn man natürlich die Logik wieder einmal nicht zu genau hinterfragen darf. Abstriche muss der Film allerdings bei Thanos hinnehmen. Endgame fokussiert sich so stark auf die Helden, das für den Gegenspieler kaum wirklich Zeit bleibt. So entwickelt sich Thanos dann leider doch wieder nur zu einer eindimensionalen Bedrohung, die am Ende einfach nur alles Leben auslöschen möchte. Gerade nach der Darstellung in Infinity War ist dies besonders schade.

Die finale Schlacht kann aber auch ein schwacher Thanos nicht negativ beeinflussen. Selbst als jemand, der mittlerweile kaum noch von CGI-Massenschlachten vom Hocker gerissen wird, ist der Endkampf eine der besten Kampfszenen der letzten Jahre, wobei das Highlight natürlich der Portalmoment ist. Für mich ist dies quasi das Marvel-Äquivalent zur Ankunft der Rohirrim vor Minas Tirith. Einfach pure Gänsehaut, die am Ende auch dafür gesorgt hat, dass Endgame in meinem Ranking einen Ticken besser ist als Infinity War.

Spider-Man: Far From Home

Nach dem ganzen Hickhack zwischen Disney und Sony in den vergangenen Wochen kann man fast vergessen, dass Phase 3 des MCU im Juli ja mit dem sehr erfolgreichen Spider-Man: Far from Home geendet ist. Gute Kritiken, eine starkes Einspielergebnis und viele positive Stimmen machten das zweite Soloabenteuer von Spider-Man zu einem Erfolg. Im Gegensatz zu vielen Fans vertrete ich hier aber anscheinend eine eher unpopuläre Meinung. Für mich stellt Far from Home leider einen Rückschritt für Spider-Man da.

Das soll nicht heißen, dass der Film nicht unterhalten kann. Die Darsteller und der Humor sorgen für einen kurzweiligen Trip, bei dem ich aber nie das Gefühl loswerden konnte, dass hier viel mehr drin gewesen wäre. Dies beginnt bereits mit dem Setting. Die Europareise und auch die Art, wie sie aufgebaut ist, fühlt sich extrem gewollt und wie ein Gimmick an. Auch die Actionszenen an sich erzeugen ein ähnliches Gefühl und scheinen nur dazu da zu sein, um CGI-Gekloppe vor eindrucksvollen Kulissen zu zeigen. Dazu kommt der Mysterio-Twist, den jeder Zuschauer, der irgendwie schon einmal von der Comicfigur gehört hat, meilenweit kommen sieht. Vor allem weil Captain Marvel in diesem Jahr bereits gezeigt hat, wie es deutlich besser geht, ist dies enttäuschend.

Mein Hauptproblem ist aber die Entwicklung von Peter Parker, die in dem Film auf der Stelle tritt. Far from Home stellt die zentrale Frage, wer die Nachfolge von Tony Stark antritt und ob Peter Parker dafür bereit ist. Am Ende des Films gibt es dazu aber keine wirkliche Antwort. Klar, Peter stoppt Mysterio, kehrt dann aber nach New York zurück und schwingt weiter als Spider-Man durch die Stadt. Das hat er aber auch schon am Anfang des Films gemacht. Einziger Unterschied ist, dass er nun eine Freundin hat. Auf die Frage, ob Peter in die Fußstapfen von Tony tritt, gibt es eigentlich nur die Antwort "Schauen wir mal", und das ist mir nach 130 Minuten etwas wenig. Allerdings weiß zumindest die Abspannszene noch einmal zu überraschen und macht Lust auf mehr. Hoffentlich orientiert sich Teil 3 dann wieder etwas stärker am ersten Film.

Damit wären wir am Ende unserer Betrachtung von Phase 3 des MCU angekommen, sodass nun eigentlich nur noch das Ranking offen ist. Natürlich ist dies nur eine persönliche Meinung, schreibt gern eure eigene Rangliste in die Kommentare.

  1. Captain America: Civil War
  2. Avengers: Endgame
  3. Avengers: Infinity War
  4. Guardians of the Galaxy Vol. 2
  5. Spider-Man: Homecoming
  6. Captain Marvel
  7. Ant-Man and the Wasp
  8. Spider-Man: Far From Home
  9. Thor: Tag der Entscheidung
  10. Doctor Strange
  11. Black Panther

Avengers, Black Panther, Aquaman, Bohemian Rhapsody & Co: Die profitabelsten Filme des Jahrs 2018 ermittelt

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Avengers: Infinity War

Die Frage, ob ein Film finanziell erfolgreich ist oder nicht, ist nicht immer einfach zu beantworten. In vielen Fällen wird vor allem auf das Einspielergebnis geschaut, das jedoch nicht immer die ganze Geschichte erzählt. Dinge wie das Budget, Marketingkosten oder der Anteil der Kinos in den verschiedenen Ländern machen es schwer, eine tatsächliche Wertung über die Profitabilität eines Films abzugeben.

Diese Tatsache hält die Kollegen von Deadline jedoch nicht davon ab, gemeinsam mit verschiedenen Experten genau diese Dinge zu untersuchen. So hat die Seite erneut eine Rangliste der profitabelsten Filme und der größten finanziellen Flops des vergangenen Jahres erstellt. Festzuhalten ist dabei allerdings, dass es sich nicht um offizielle Angaben der Filmstudios handelt, sondern um Prognosen von Experten auf Basis der vorhandenen Daten. Trotzdem sind die Zahlen durchaus interessant.

Die Spitzenpositionen in der Rangliste dürften nur wenige Filmfans überraschen. Disney dominierte im vergangenen Jahr die Top 5 der Kinocharts und auch bei den profitabelsten ist das Studio vorn. Die drei Spitzenpositionen sind fest in der Hand des Mäuse-Konzerns. Auf Platz 1 steht Avengers: Infinity War (500 Millionen Dollar Nettogewinn), dahinter folgen Black Panther (476,8 Millionen Dollar Nettogewinn) und Die Unglaublichen 2 (447,4 Millionen Dollar Nettogewinn).

Generell scheinen Comciverfilmungen weiterhin große Gewinnmargen für die Studios zu versprechen. Neben den beiden genannten Marvel-Verfilmungen finden sich auch Aquaman, Deadpool 2 und Venom in den Top 10 wieder. Hier die komplette Liste:

  1. The Avengers: Infinity War (Disney/Marvel) - 500 Millionen Dollar
  2. Black Panther (Disney/Marvel) – 476.8 Millionen Dollar
  3. Die Unglaublichen 2 (Disney/Pixar) – 447.4 Millionen Dollar
  4. Bohemian Rhapsody (20th Century Fox/New Regency) – 350.8 Millionen Dollar
  5. Aquaman (WB/DC) – 260,5 Millionen Dollar
  6. Venom (Sony) – 246,9 Millionen Dollar
  7. Deadpool 2 (Fox) – 235,4 Millionen Dollar
  8. Jurassic World: Das gefallen Königreich (Universal) – 222,8 Millionen Dollar
  9. Der Grinch (Illumination/Universal) – 184,6 Millionen Dollar
  10. A Star Is Born (WB) – 178,1 Millionen Dollar

Weitere nennenswerte Filme: The Nun (155 Millionen Dollar), Halloween (128,5 Millionen Dollar), A Quiet Place (93 Millionen Dollar)

So gut es für Disney 2018 auch lief, eine Reihe von Flops musste das Studio ebenfalls verkraften. So finden sich in der Liste der größten finanziellen Verlierer gleich drei Produktionen des Studios wieder. A Wrinke in Time (-130,6 Millionen Dollar), Solo: A Star Wars Story (-76,9 Millionen Dollar) und Der Nussknacker und die vier Reiche (-65,8 Millionen Dollar) ziehen die Bilanz des vergangenen Jahres etwas nach unten.

Der größte Flop des Jahres stammt allerdings nicht von Disney, sondern aus dem Hause Universal. Der von Peter Jackson produzierte Mortal Engines ging an den Kinokassen baden und spielte lediglich 83 Millionen Dollar ein. Den Experten von Deadline zufolge resultiert daraus ein Verlust von 174,8 Millionen Dollar. Komplettiert wird die Flop 5 des Jahres durch die Neuauflage von Robin Hood. Hier stand am Ende ein Minus von 83,7 Millionen Dollar.

Die deutschen Kinocharts: Die erfolgreichsten Filme des Jahres 2018

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Fantastic Beasts: Grindelwalds Crimes Set Still

Nachdem wir gestern auf die internationalen Kinocharts geschaut haben, steht heute der deutsche Markt im Mittelpunkt. Wie jedes Jahr unterscheiden sich die deutschen Vorlieben doch sehr und es finden sich einige andere Filme in den deutschen Top 10 der erfolgreichsten Filme. Da in Deutschland Besucherzahlen ermittelt werden, ranken wir die Filme nach diesen und nicht nach dem Einspielergebnis.

Trotz der Unterschiede zu den international erfolgreichsten Filmen, an der Spitze bleibt alles gleich. Sowohl weltweit als auch in Deutschland thront Avengers: Infinity War auf Platz 1. Hierzulande wollten rund 3,4 Millionen Menschen das Marvel-Abenteuer sehen, was einem Einspielergebnis von fast 38 Millionen Euro entspricht.

Platz 2 zeigt, dass in Deutschland die Welt von Harry Potter die Menschen immer noch in die Kinos lockt. Mit 3,1 Millionen Zuschauern und 31,5 Millionen Euro war Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen hierzulande richtig erfolgreich. Da hatte auch Fifty Shades of Grey - Befreite Lust das Nachsehen, der sich mit 3 Millionen Besuchern und 27 Millionen Euro mit Platz 3 begnügen musste.

Den vierten Platz holte überraschend Sonys Animationsabenteuer Hotel Transsilvanien 3 - Ein Monster Urlaub mit 2,54 Millionen Besuchern und 18 Millionen Euro. Der Film lief damit sogar besser als Die Unglaublichen 2, der mit 2,16 Millionen Besuchern auf Platz 8 steht.

Auch ein deutscher Film hat es in die Top 10 geschafft. Jim Knopf & Lukas, der Lokomotivführer verkaufte 1,8 Millionen Kinokarten und sicherte sich so Platz zehn.

Hier die Top 10

1. Avengers: Infinity War (3,39 Millionen Besucher / 37,9 Millionen Euro)
2. Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen 3,11 Millionen Besucher / 31,5 Millionen Euro)
3. Fifty Shades of Grey 3 (3 Millionen Besucher / 27,4 Millionen Euro)
4. Hotel Transsilvanien 3 (5,54 Millionen Besucher / 18,4 Millionen Euro)
5. Jurassic World: Das gefallene Königreich (2,4 Millionen Besucher / 28,8 Millionen Euro)
6. Deadpool 2 (2,23 Millionen Besucher / 20,2 Millionen Euro)
7. Mamma Mia! Here We Go Again (2,17 Millionen Besucher / 18,1 Millionen Euro)
8. Die Unglaublichen 2 (2,16 Millionen Besucher / 17,7 Millionen Euro)
9. Bohemian Rhapsody (2,11 Millionen Besucher / 19,5 Millionen Euro)
10. Jim Knopf & Lukas, der Lokomotivführer (1,8 Millionen Besucher / 12 Millionen Euro)

Interessehalber zum Abschluss erneut ein paar Nennungen (mit gerundeten Werten), die es nicht in die Top 10 geschafft haben: Black Panther (1,79 Millionen Besucher), Venom (1,37 Millionen Besucher), Solo: A Star Wars Story (1,36 Millionen Besucher), Mission: Impossible Fallout (1,28 Millionen Besucher), Halloween (1,08 Millionen Besucher), Ant-Man and the Wasp (822.000 Besucher), Ready Player One (632.000 Besucher), Tomb Raider (585.000 Besucher).

Kino-Charts 2018: Die einspielstärksten Filme des Jahres

Das neue Jahr steht direkt vor der Tür, der perfekte Zeitpunkt also, um noch einmal einen Blick zurück auf die einspielstärksten Filme des Jahres zu werfen. Die Kinojahrescharts haben sowohl in Deutschland als auch in Hinblick auf die weltweiten Einspielergebnisse einen eindeutigen Gewinner. Abgesehen davon sind aber deutliche Unterschiede zwischen der weltweiten und der deutschen Liste festzustellen. Im heutigen Artikel dreht sich alles um die weltweiten Einspielzahlen. Morgen schauen wir auf die deutschen Top 10.

Wie im vergangenen Jahr waren auch 2018 vier Filme in der Lage, mehr als eine Milliarde Dollar einzuspielen. Nur ein Film knackte allerdings gleich die Marke von zwei Milliarden Dollar. Avengers: Infinity War steht aus diesem Grund unangefochten auf Platz 1 der Liste der einspielstärksten Filme des Jahres 2018.

Auch Platz 2 war in diesem Jahr eine Marvel-Produktion. Black Panther erwies sich vor allem in den USA als Kassenschlager, wo der Film am Ende sogar mehr Geld einspielte als Avengers: Infinity War (700 Millionen Dollar zu 678 Millionen Dollar). Weltweit musste sich Black Panther mit 1,346 Milliarden Dollar aber mit Platz 2 begnügen.

Auf Platz 3 folgt mit Jurassic World: Das gefallene Königreich die einzige Produktion, die 2018 mehr als eine Milliarde einspielen konnte, die nicht von Disney stammt. Insgesamt setzte die Fortsetzung 1,3 Milliarden Dollar an den Kinokassen um. Für die Zahlen des Vorgängers reichte es allerdings nicht, dieser kam 2015 auf 1,671 Milliarden Dollar.

Der vierte Milliarden-Film des Jahres 2017 ist Die Unglaublichen 2. Ähnlich wie Black Panther lief die Animationsfortsetzung besonders gut in den USA. Hier spielte der Film mit 608 Millionen Dollar fast die Hälfte seiner insgesamt 1,24 Milliarden Dollar ein. In den Jahrescharts bedeutet dies Platz 4.

Platz 5 geht mit Venom an eine weitere Comicverfilmung. Die 855 Millionen Dollar dürften bei Sony sicherlich für Freude gesorgt haben. Gleiches gilt sicherlich auch für Paramount und Mission: Impossible – Fallout. Rund 791 Millionen Dollar sind das bisher beste Einspielergebnis für das Franchise.

Auf Platz 7 steht bereits die Comicverfilmung Aquaman. Dieser konnte 748 Millionen Dollar einspielen. Da der Film immer noch in den Kinos läuft, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Aquaman noch ein oder zwei Plätze in den Charts nach oben klettert.

Hier die Top 10:

1. Avengers: Infinity War (2,048 Milliarden Dollar)
2. Black Panter (1,346 Milliarden Dollar)
3. Jurassic World: Das gefallen Königreich (1,3 Milliarden Dollar)
4. Die Unglaublichen 2 (1,242 Milliarden Dollar)
5. Venom (855 Millionen Dollar)
6. Mission: Impossible – Fallout (791 Millionen Dollar)
7. Aquaman (748 Millionen Dollar)
8. Deadpool 2 (735 Millionen Dollar)
9. Bohemian Rhapsody (702 Millionen Dollar)
10. Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen (627 Millionen Dollar)

Interessehalber hier noch ein paar weitere Genre-Filme, die es nicht in die Top 10 geschafft haben: Ant-Man and the Wasp (622 Millionen Dollar), Ready Player One (582 Millionen Dollar), Meg (530 Millionen Dollar), Rampage (428 Millionen Dollar), Solo: A Star Wars Story (392 Millionen Dollar), A Quiet Place (340 Millionen Dollar), Pacific Rim Uprising (290 Millionen Dollar), Tomb Raider (274 Millionen Dollar), Halloween (253 Millionen Dollar), Predator: Upgrade (160 Millionen Dollar).

ILM veröffentlicht VFX Reels zu Avengers, Black Panther und Jurassic World

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Avengers: Infinity War

Avengers Infinity War, Black Panther und Jurassic World: Das gefallene Königreich gehören zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres. Anteil an der Entstehung der Filme hatte auch das Special-Effects-Unternehmen Industrial Light and Magic (besser bekannt als ILM). Dieses veröffentlichte nun vier Videos, in denen man einen Einblick in die Entstehung der Effekte gab. Ebenfalls beteiligt war ILM an den Filmen Ready Player One und Solo: A Star Wars Story. Auch hierfür wurden Videos veröffentlicht.

ILM wurde 1975 von George Lucas gegründet und ist eine Sparte von Lucasfilm. Entsprechend konnte sich das Unternehmen zu Beginn vor allem durch die Star-Wars-Filme einen Namen machen. Mit dem Verkauf von Lucasfilm im Jahr 2012 ging auch ILM in den Besitz von Disney über. Aktuell ist das Unternehmen mit den arbeiten an Avengers: Endgame beschäftigt, der im April 2019 in die Kinos kommt.

Der Vorgänger Avengers: Infinity War konnte in diesem Jahr 2,047 Milliarden Dollar einspielen und ist damit der finanziell einspielstärkste Film. Black Panther und Jurassic World: Das gefallene Königreich gelangen immerhin der Sprung über die Marke von einer Milliarde Dollar. Mit 1,3 Milliarden Dollar steht die Fortsetzung zu Jurassic World auf Platz 3 der Kino-Jahrescharts, knapp hinter Black Panther mit 1,34 Milliarden Dollar.

Behind the Magic: The Visual Effects of Avengers: Infinity War

Behind the Magic: Jurassic World: Fallen Kingdom - Environments

Behind the Magic: Jurassic World: Fallen Kingdom - Dinosaurs

Behind the Magic - The Visual Effects of Black Panther

Behind the Magic: The Visual Effects of Ready Player One

Behind the Magic - Solo: A Star Wars Story - Corellia Chase

Behind the Magic - Solo: A Star Wars Story - Kessel Run

Avengers: Infinity War - Paul Rudd kannte das Ende schon vor den Dreharbeiten

Vor dem Kinostart von Avengers: Infinity War herrschte bei Marvel eine strenge Spoilerpolitik. Die Darsteller selbst hatten in der Regel nicht das komplette Drehbuch zu lesen bekommen, lediglich Benedict Cumberbatch hatte explizit darum gebeten, die vollständige Handlung vorab zu kennen.

In einem Interview zum Marvel Entertainment in "Earth's Mightiest Show Bonus" erzählte Paul Rudd, der Scott Lang alias Ant-Man verkörpert, dass er zu den wenigen gehörte, die das Ende von Avengers: Infinity War bereits vorab kannte. Der Grund hierzu ist einleuchtend: Rudd war am Drehbuch von Ant-Man and The Wasp beteiligt.

"Ich wusste schon vorher davon. Vor Infinity War. Ich wusste davon, weil ich einer der Drehbuchautoren [von Ant-Man and The Wasp] war und von einigen der Dinge, die wir in Infinity War gesehen haben, wusste. Es fühlt sich an, als hätte ich Zugang zu Regierungsgeheimnissen. Es ist merkwürdig, darüber Bescheid zu wissen, wenn nur wenige Menschen auf der Welt davon wissen. Und ich bin gut darin, Geheimnisse zu bewahren."

Dies ist seinen Kollegen im Vorfeld nicht immer gelungen. Tom Holland ist bekannt dafür, dass er unbeabsichtigt manch entscheidende Hinweise vor dem Kinostart verrät. Mark Ruffalo hatte von Avengers: Infinity War sogar das Ende verraten.

Wie es mit nach den Ereignissen von Avengers: Infinity War weitergeht, ist ab 25. April 2019 zu sehen. Dann startet der noch unbetitelte Avengers 4 in den deutschen Kinos.

Einspielergebnis: Avengers, Deadpool 2 & Jurassic World - Die erfolgreichsten Filme des Sommers

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Avengers: Infinity War

Der Blockbustersommer 2018 ist offiziell vorbei. Traditionell zählen die Monate zwischen dem 1. Mai und dem Labour-Day (Tag der Arbeit) am ersten Montag im September zu der ertragreichsten Zeit im Jahr für die Filmstudios, was dazu führt, dass viele namhafte Filme in diesem Zeitraum an den Start gehen.

In diesem Jahr eröffnete Disney den Blockbuster-Sommer schon eine Woche eher, indem man Avengers: Infinity War bereits am letzten Aprilwochenende in die Kinos brachte. Da der Film aber den Großteil seiner Einnahmen während der traditionellen Blockbuster-Sommerzeit erzielte, zählen wir ihn in der diesjährigen Liste der einspielstärksten Filme dazu.

Mit über 2 Milliarden Dollar ließ das dritte Avengers-Abenteuer jegliche Konkurrenz hinter sich und steht unangefochten auf Platz 1. Generell lief es für Disney in diesem Sommer wieder alles andere als schlecht. Mit Die Unglauchlichen 2, Ant-Man and the Wasp und sogar Solo: A Star Wars Story haben es drei weitere Filme in die Top 10 des Blockbuster-Sommers geschafft. Allein diese vier Kinostarts kreierten ein Einspielergebnis von über 4 Milliarden Dollar.

Bei Universal dürfte man sich ebenfalls nicht beklagen. Jurassic World: Das gefallene Königreich kam zwar an die Zahlen des Vorgängers nicht heran. Mit 1,3 Milliarden Dollar reichte es aber trotzdem zum zweiterfolgreichsten Film des Sommers. Auch Fox und Paramount sind durch Deadpool 2 und Mission: Impossible – Fallout mit zwei Fortsetzungen vertreten. Bei Warner Bros. setzte man dagegen im Sommer voll auf Monster-Action und war mit Rampage und Meg ebenfalls nicht unerfolgreich. Hier die internationalen Top 10 in der Übersicht:

Platz 1 – Avengers: Infinity War (2,046 Milliarden Dollar)
Platz 2 – Jurassic World: Das gefallene Königreich (1,3 Milliarden Dollar)
Platz 3 – Die Unglaublichen 2 (1,116 Milliarden Dollar)
Platz 4 – Deadpool 2 (734 Millionen Dollar)
Platz 5 – Mission: Impossible – Fallout (649 Millionen Dollar)
Platz 6 – Ant-Man and the Wasp (597 Millionen Dollar)
Platz 7 – Hotel Transsilvanien 3 - Ein Monster Urlaub (486 Millionen Dollar)
Platz 8 – Meg (467 Millionen Dollar)
Platz 9 – Rampage (426 Millionen Dollar)
Platz 10 – Solo: A Star Wars Story (392 Millionen Dollar)

Dass die Kinos in Deutschland in diesem Sommer einige Probleme hatten, haben wir schon vor ein paar Wochen berichtet. Entsprechend haben es auch nur sieben Filme in diesem Sommer geschafft, die Marke von 1 Million Zuschauer zu überspringen. Die Spitzenpositionen gleichen dabei der internationalen Top-Liste. Lediglich Die Unglaublichen 2 fehlt in den Top 4, was allerdings auch daran liegt, dass das Pixar-Abenteuer hierzulande erst am 27. September anläuft. Hier die deutschen Top 10 des Sommers:

Platz 1 – Avengers: Infinity War (3,38 Millionen Besucher)
Platz 2 – Jurassic World: Das gefallene Königreich (2,38 Millionen Besucher)
Platz 3 – Deadpool 2 (2,23 Millionen Besucher)
Platz 4 – Hotel Transsilvanien 3 - Ein Monster Urlaub (2,06 Millionen Besucher)
Platz 5 – Mama Mia – Here We Go Again (1,97 Millionen Besucher)
Platz 6 – Solo: A Star Wars Story (1,37 Millionen Besucher)
Platz 7 – Mission: Impossible – Fallout (1,09 Millionen Besucher)
Platz 8 – Ocean's 8 (778.000 Besucher)
Platz 9 – Ant-Man and the Wasp (776.000 Besucher)
Platz 10 – Sauerkrautoma (731.000 Besucher)

Gewinnspiel zu Avengers: Infinity War - Gewinnt je 1x Blu-Ray oder 1x 4K UHD inklusive Actionfigur

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Avengers: Infinity War

Avengers: Infinity War ist der derzeit erfolgreichste Film des Jahres 2018 und knackte die 2-Milliarden-Dollar-Marke. Zusätzlich hält sich Avengers: Infinity War in der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten  nach Avatar – Aufbruch nach Pandora, Titanic und Star Wars: Das Erwachen der Macht aktuell auf Platz 4. 

Erzählt wird die Geschichte des Superschurken Thanos. Er möchte die Infinity Steine zum Infinity Gauntlet zusammensetzen, der dem Besitzer unendliche Macht ermöglicht. Das riesige, namhafte Ensemble umfasst Robert Downey Jr. (Iron Man), Tom Holland (Spider-Man), Chris Pratt (Star-Lord), Chris Hemsworth (Thor), Sebastian Stan (Bucky), Scarlett Johansson (Natasha Romanoff/Black Widow), Benedict Cumberbatch (Dr. Stephen Strange), Zoe Saldana (Gamora), Karen Gillan (Nebula), Chris Evans (Steve Rogers/Captain America), Elizabeth Olsen (Wanda Maximoff/Scarlet Witch), Bradley Cooper (Rocket Raccoon), Vin Diesel (Groot), Samuel L. Jackson (Nick Fury), Benedict Wong (Wong), Dave Bautista (Drax), Paul Bettany (Vision), Chadwick Boseman (T’Challa/Black Panther), Mark Ruffalo (Bruce Banner/Hulk), Benicio Del Toro (Collector) und Peter Dinklage.

Zum Home-Entertainment-Start am 6. September verlosen wir  je 1x Blu-Ray oder 1x 4K UHD inklusive Actionfigur von Hasbro.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr lediglich die Frage beantworten und eure richtige (!) Lösung mit dem Betreff "14.000.605" an gewinnspiel(at)robots-and-dragons.de schicken.

Welche beiden Helden glänzten in Infinity War durch Abwesenheit?

a) Iron Man & Captain America
b) Thor & Loki
c) Hawkeye & Ant-Man

Einsendeschluss ist Samstag, der 8. September, 23:59 Uhr. Die Gewinner werden danach per Email benachrichtigt und um ihre Anschrift gebeten.

Teilnahmebedingungen:
Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Mitarbeiter und Angehörige von Robots & Dragons sowie der am Gewinnspiel beteiligten Unternehmen/Kooperationspartner. Teilnahmeberechtigt sind nur Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Einsendungen mit unvollständigen Angaben können nicht berücksichtigt werden. Die Gewinner werden unter allen Teilnehmern mit der richtigen Lösung per Zufall ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Mehrfacheinsendungen führen zum Ausschluss am Gewinnspiel. Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle eingesandten persönlichen Daten werden nur für die Ermittlung der Gewinner und die Abwicklung des Gewinnspiels gespeichert und anschließend sofort gelöscht. Eine Weitergabe der Daten erfolgt nur soweit im Rahmen des Gewinnspiels erforderlich. Für Fragen zur Verlosung wendet Euch bitte an gewinnspiel(at)robots-and-dragons.de

Avengers: Infinity War - Neues Video zu den digitalen Effekten veröffentlicht

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Avengers: Infinity War

Cinesite, ein Unternehmen für digitale Effekte, hat ein neues Video zu Avengers: Infinity War veröffentlicht. Dieses stellt die Effekte des Films in den Mittelpunkt. In dem Video zeigt man, wie in verschiedenen Szenen die Effekte entstanden sind, und geht dabei Schritt für Schritt vom gedrehten Ausgangsmaterial bis zur fertigen Szene.

Das dritte Avengers-Abenteuer hatte auf der großen Leinwand einige Rekorde aufgestellt. Mit 640,5 Millionen Dollar legte Avengers: Infinity War das beste Startwochenende aller Zeiten hin - und da waren noch nicht einmal die Einnahmen aus China eingerechnet, da der Film dort zwei Wochen später anlief. 

Zudem knackte der Film die 2-Milliarden-Dollar-Marke und ist derzeit der erfolgreichste Film des Jahres 2018. In der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten hält sich Avengers: Infinity War nach Avatar – Aufbruch nach Pandora, Titanic und Star Wars: Das Erwachen der Macht aktuell auf Platz 4. 

Auf die deutschen Heimkino-Fassung heißt es derzeit noch etwas warten. DVD und Blu Ray erscheinen hierzulande am 06. September, bevor es ab dem 25. April 2019 dann mit Avengers 4 im Kino weitergeht.

Cinesite Avengers Infinity War VFX Breakdown Reel

Schwächste Besucherzahlen in den deutschen Kinos seit 26 Jahren

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Avengers: Infinity War

Ob es am Wetter, an den Eintrittspreisen oder an den Kinostarts liegt, ist nicht bekannt, aber die deutschen Kinos haben im ersten Halbjahr 2018 so wenig Besucher anlocken können, wie seit 26 Jahren nicht mehr. Den Zahlen, welche die Filmförderungsanstalt in diesen Tagen veröffentlicht hat, zufolge wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 51 Millionen Eintrittskarten verkauft. Dies ist ein Minus von 15,2 Prozent beziehungsweise rund 9,2 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Seit 1992, als man 49,2 Millionen verkaufte Karten verbuchen konnte, gab es keinen schlechteren Wert.

Die schwachen Zahlen wirken sich auch auf den Umsatz aus. Dieser lag mit 439,1 Millionen Euro ebenfalls um mehr als 15 Prozent unter dem Wert von 2017. Interessanterweise lief es für den deutschen Film in den vergangenen sechs Monaten dagegen ziemlich gut. So stieg der Umsatz von 10,6 Millionen Euro auf 11,3 Millionen Euro. Dazu haben vor allem Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer (1,6 Millionen Besucher), Die kleine Hexe (1,5 Millionen Besucher) und Dieses bescheuerte Herz (1,3 Millionen Besucher) beigetragen, die jeweils mehr als eine Million Eintrittskarten verkaufen konnte.

Weniger erfolgreich ist dagegen der 3D-Film. Nur noch 17,9 Prozent der insgesamt verkauften Kinokarten entfallen auf 3D-Vorführungen. Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres ist dies ein Rückgang um 5,2 Prozent. Der bisher erfolgreichste Film des Jahres ist allerdings auch gleichzeitig der erfolgreichste 3D-Film 2018. Mit 3,27 Millionen Kinobesuchern konnte kein Film mehr Karten verkaufen als Avengers: Infinity War.

Ein weiterer interessanter Fakt ist die Tatsache, dass statstisch gesehen, dass Kino im vergangenen Halbjahr günstiger geworden ist, und zwar um einen Cent. Der Filmförderungsanstalt zufolge kostete ein Ticket im Schnitt 8,61 Euro, im ersten Halbjahr 2017 lag der Preis bei 8,62 Euro. Allerdings sorgen vor allem die kleinen Kinos für diesen Rückgang. Bei den großen Multiplex-Ketten stieg der Preis von durchschnittlich 9,27 auf 9,29 Euro.

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