Halloween

John Carpenter will die Musik für Halloween 2 schreiben

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Halloween

John Carpenter gehört mit seinen siebzig Jahren zu den wichtigsten Regisseuren Hollywoods, obwohl er eher mit Nischenfilmen seine Bekanntheit erlangt hat. Auf seine Kappe gehen Filme wie Die Klapperschlange, Das Ding aus einer anderen Welt, Big Trouble in Little China – und natürlich der Slasher-Horrorfilm Halloween – Die Nacht des Grauens.

Diese Filmreihe erfuhr 2018 eine Neuauflage mit Halloween, an dem Carpenter als Produzent und Musiker beteiligt war. Im Podcast Consequence of Sound gab Carpenter nun bekannt, dass er in den Startlöchern steht, um den Soundtrack für einen zweiten Teil des Reihenneustarts der Fortsetzung (es ist kompliziert) zu produzieren.

Dieses Jahr wurde die Halloween-Reihe fortgesetzt, die mit Carpenters Halloween – Die Nacht des Grauens im Jahr 1978 ihren Anfang nahm. Die Fortsetzungen der Reihe mäanderten mit der Zeit in okkult-mystische Gefilde und verloren zunehmend an Qualität, weshalb man sich nur am ersten Film der Reihe orientierte und den Rest – inklusive der beiden Serienbeiträge Halloween: Resurrection aus dem Jahr 2002 sowie Halloween H20 von 1998 – ignorierte.

Der Erfolg des diesjährigen Films könnte zu einer Fortsetzung in den nächsten Jahren führen. Noch ist nichts angekündigt, aber wenn Carpenter als einer der Co-Produzenten bereits auf den Startschuss wartet, wird ein offizielles Statement nicht lange auf sich warten lassen.

Carpenter ist übrigens nicht nur Regisseur und Drehbuchautor vieler seiner Filme: Er hat auch oft die Musik komponiert.

Warten auf den großen Kürbis - Unsere Tipps für Halloween 2018

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ausgehöhlte, leuchtende Kürbisse auf Rasen vor Wohnhaus

Bereits das dritte Jahr in Folge möchten wir es uns nicht nehmen lassen, euch bunt gemischte Empfehlungen für einen gelungenen Halloween-Abend zu geben. Also noch schnell die Einkaufsliste gecheckt - Kaltgetränke? Süßes Snacks? Herzhafte Snacks? Alles da? Dann kann's ja losgehen!

Michael Bartl

Obwohl ich die klassischen 2-Uhr-Nachts-Horror-Schinken im Free-TV geliebt habe, war ich nie wirklich ein großer Horror-Fan. Den letzten Film des Gruselgenres, den ich im Kino gesehen habe, war, wenn mich meine Erinnerungen nicht im Stich lässt, The Forest, wo sich David S Goyer (Krypton) an der Legende des verwunschenen Aokigahara-Waldes bediente.

Auch wenn ich mich viel mehr im Science-Fiction-Bereich beziehungsweise bei den
Superhelden-Comics zu Hause sehe, schätze ich einen guten Film, der mein Blut zum Gefrieren bringt. Nachdem ich zuletzt The Chilling Adventures of Sabrina sowie auch die zweite Staffel von Castlevania in einer Binge-Sitzungen verschlungen habe, steht jetzt zu Halloween das Abarbeiten meiner Watchlist an. Dabei dürfte wohl auch für jeden Horror-Geschmack etwas dabei sein.

Den Anfang wird wohl Ridley Scotts Alien: Covenant machen, der hoffentlich einiges besser macht als sein Vorgänger. Falls mich das Alien jedoch enttäuschen sollte, habe ich mit dem hochgradig besetzten Life noch einen thematisch ähnlichen Ersatz-Titel im Programm.

Als gelernten Bürokaufmann war der Kauf von Das Belko Experiment schon fast eine Pflicht für mich. Kreiert von James Gunn (Guardians of the Galaxy) und dem Wolf-Creek-Schöpfer Greg McLean, sehen wir hier eine Gruppe von Mitarbeitern, die in ihrem Bürogebäude eingeschlossen werden, nur um sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen.

Mit The Lords of Salem wage ich mich hingegen wieder in die Welt von Musiker Rob Zombie, dessen filmischen Ausflüge man entweder liebt oder hasst. Als passenden Kontrast steht mit 5 Zimmer Küche Sarg auch eine kleine Horrorkomödie aus dem Jahr 2014 auf dem Plan, die zuletzt wieder in den Schlagzeilen war. Neben dem Serien-Ableger Wellington Paranormal erwartet die Fans auch noch ein Serien-Remake des Films sowie weitere Spin-Offs.

Mit A Quiet Place steht zudem ein Horror-Thriller aus 2018 auf meiner Liste, welcher mir von meinen Kollegen besonders empfohlen wurde. Auch das Kinopublikum scheint das Werk des Jack-Ryan-Darsteller John Krasinski gefallen zu haben, sodass vor kurzem eine Fortsetzung angekündigt wurde.

Zu guter Letzt steht mit Pans Labyrinth auch noch einer meiner persönlichen Lieblinge auf meiner Agenda. Guillermo del Toros bildgewaltige Fantasy-Horror-Parabel über die Grausamkeit des Faschismus erschien dieses Jahr mit einem neuen Master und neuen Extras in einer wunderschönen Edition aus dem Hause Capelight Pictures, und wartet bereits seit längerem darauf ausgepackt zu werden und auf meinem 4K-TV seine Wirkung zu entfalten.

Nele Bübl

Da ich zum einen nicht mit irgendeinem spannenden Geheimtipp aufwarten kann und zudem seit rund einem Jahr vor allem Podcasts höre, gibt es von mir eine Empfehlung aus diesem Medienbereich: And That’s Why We Drink.

Em Schulz und Christine Schiefer finden, dass die Welt furchteinflößend ist. Und deswegen trinken sie. Die eine greift zu Milchshakes, die andere zu mittelprächtigen Wein. Dazu reden sie jeden Sonntag über sowohl übernatürliche Phänomene und Begebenheiten, als auch einen True-Crime-Fall. Man muss allerdings zum Typ Mensch gehören, der auch bei eher schrecklichen Themen lachen kann. Ernster Inhalt in lockerer Atmosphäre kann sich für manche ausschließen.

Johannes Hahn

Ich habe dieses Jahr genau einen Horrofilm gesehen: Hereditary. Das hat auch gereicht. Den Film gibt es mittlerweile auch auf DVD und Blu-Ray, wer sich also mit okkultem Horror und Familientragödien rumschlagen will und ein bisschen Sitzfleisch hat, der kann sich ja ein kleines, vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen. Hier geht es zu unserer Kritik.

Wer lieber “alternative” Halloween-Ereignisse mag: Probiert doch mal ein Brettspiel! Ein gutes! Bei Betrayal at House on the Hill verkörpern die Spieler verschiedene Charaktere, die nach und nach ein Spukhaus erkunden und dabei herausfinden müssen, wieso und warum es spukt. Sie können nur überleben (und gewinnen), wenn sie zusammen das Szenario lösen. Teils Rollenspiel, teils Krimi macht das Spiel großen Spaß, kleiner Grusel inklusive. Bisher gibt es das Spiel nur leider nur als Import oder in sehr gut sortierten Spieleläden.

Ansonsten kann man ja auch mal in ein bisschen Horror-Nostalgie abtauchen. Ghost - Nachricht von Sam hat nicht nur ein Musical, sondern es mit seiner Töpferszene in den memetischen Olymp der Filmgeschichte geschafft. Da der Film gefühlt nicht mehr so oft im Fernsehen wiederholt wird wie früher, kann man eine ordentliche Halloween-Party ja mit diesem Film über Geister, Besessenheit, Nachrichten aus dem Jenseits und einer Liebe, die den Tod überdauert. Ich bekomme jedenfalls immer eine Gänsehaut bei dem Film, es ist einfach zuviel Schmalz.

Und ansonsten empfehle ich für den täglichen Horror einen Blick in die Nachrichten.

Katrin Hemmerling

Nachdem mich - bis auf Halloween - die wenigsten Horrorfilme der letzten Wochen und Monate begeistern konnten, werde ich meinen Halloweenabend in diesem Jahr etwas anders verbringen. 

Irgendwann spülte mir YouTube mal die Unsolved-Reihe von Buzzfeed in meine Vorschläge. Zugegeben, die Videos sind nicht sehr tiefgründig, teilweise könnten sie besser recherchiert sein, aber hey, es ist Buzzfeed. Quasi True Crime und Übernatürliches in der Light-Version. Wer mit den Stereotypen leben kann, die Shane als Skeptiker und Ryan als Gläubiger vermitteln, wird sich bestimmt auf Popcorn-Basis gut unterhalten fühlen. Und gerade, wenn es in alte Anstalten geht, reicht allein die beklemmende Atmosphäre für das richtige Halloween-Gefühl aus. "(Wheez)".

Clowns sind immer noch nicht meine besten Freunde geworden. Schon als Kind fand ich sie eher bedrohlich als lustig und Pennywise hat mir dann als Jugendliche den Rest gegeben. Aber: Damit habe ich eine Sache mit Sam Winchester gemeinsam! Wir beide kommen mit Clowns nicht wirklich klar, was auch die Episode "Alle lieben Clowns" von Supernatural manifestiert hat. Vervollständigen darf dies dann noch "Es ... sind schon wieder Clowns" aus Staffel 7.

"Der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek hatte mich beim Lesen so gefesselt, dass ich das Buch über Nacht durchgelesen hatte. Eine psychiatrische Einrichtung ist dank eines Wintersturms von der Außenwelt abgeschnitten. Unglücklicherweise könnte dort der Seelenbrecher sein Unwesen treiben. Ein Mann, der die Seele von Frauen bricht und sie in ihren persönlichen Alptraum zurücklässt. Fitzek hat einen eher ungewöhnlichen Ansatz in der Erzählstruktur dieses Thrillers gewählt und zieht den Leser damit so in die Geschichte rein, dass mitunter die Grenze zwischen Fiktion und Realität verwischen mag. Genau der richtige Lesestoff, um sich zum Ausklang von Halloween unter die Decke zu kuscheln und noch ein wenig zu lesen ...

Anne Jerratsch

Halloween und ich - das ist so eine Sache. Ich bin nämlich eigentlich eine begeisterte Horrorfilm-Guckerin. Bereits in sehr jungen Teenie-Jahren habe ich nämlich schon alle Warnungen in den Wind geschlagen und mir sämtliche Splatter- und übersinnlicher-Grusel-Horrorfilme und deren 90er-Abklatsche angetan, dass es nur so spritzte. Leider gipfelte das darin, dass ich heute so schreckhaft bin, dass ich durch keine dunklen Parks mehr gehen kann, ohne die Hexe von Blair oder irgendwelche Monster in den Gebüschen zu vermuten. Und mal ehrlich: So manchen Gore-Horror der frühen 2000er muss man auch nicht noch ein zweites Mal sehen, wenn dort nur Schreckmomente statt fehlender Story geliefert werden. Also, was tun an Halloween mit Angsthasen wie mir? Die Antwort ist einfach: Gute Storys und eine packende Athmosphäre - und gerne den einen oder anderen Klassiker.

Wer auf beklemmenden Horror im Weltall steht, dem sei eine erneute Sichtung des Scifi-Juwels Event Horizon aus dem Jahr 1997 ans Herz gelegt. Der Film bringt nicht nur Fans der britischen Dystopie-Serie Black Mirror zum Zittern, sondern zeigt auch nach nunmehr 21 Jahren, dass blanker Horror im Weltall als Handlungselement noch immer hervorragend funktioniert. Und ein Aufeinandertreffen von Matrix-Held Morpheus (Laurence Fishburne) und Sam Neill, der einst Dinos in Jurassic Park bekämpfte, sollte man sich sowieso nicht entgehen lassen.

Ein bisschen weniger beklemmend, dafür umso unterhaltsamer, geht es zu beim Klassiker der 90er-Teenie-Slasher: Scream vereint alles, was man als versierter Kinozuschauer auch heute noch von einem Film verlangt. Witz, Spannung und ein dem Fernseher entgegengebrülltes “NEIN; geh da nicht rein!” machen den Abend erst zu einer richtigen Party. (Und falls ihr mal kurz Bier holen wollt: Sagt nie, nie, nie: "Ich komme gleich wieder ….!")

Für düstere Nachmittage: Die von mir sehr verehrte Kinderbuchserie Eine Reihe betrüblicher Ereignisse, die mittlerweile auch als Serie bei Netflix zu sehen ist, verspricht morbiden Spaß mit Steampunk-Flair und jede Menge absurder Situationen. Die drei Kinder Violet, Klaus und Sunny Baudelaire geraten in allerlei Schwierigkeiten, weil ihr Vormund Graf Olaf ihnen erst nach dem ererbten Vermögen und schließlich auch nach dem Leben trachtet.

Für Podcast-Fans und Liebhaber von gutgemachten Hörspielen mit Spannung empfehle ich The Black Tapes. Ganz ähnlich wie das beliebte Format Serial erzählen die Black Tapes eine Geschichte, die sich über insgesamt drei Staffeln zieht. Die Journalistin Alex Reagan will eine Reportage über den Wissenschaftler Dr. Richard Strand, ein Skeptiker und ausgewiesener Kritiker des Paranormalen, entwickeln. Strand hat eine Reihe “ungelöster Fälle” in seinem Archiv, die Reagan sich anschaut. Dabei stellen die beiden bald fest, dass es mit dem Paranormalen vielleicht mehr auf sich hat als sie zuvor geglaubt haben … Fazit: Akte X für die Ohren!

Tobias Maibaum

Ein Horrorfilm ist dann am besten, wenn eine groteske Atmosphäre ganz nebenbei für ein unwohles Gefühl sorgt, der Zuschauer den Grund dafür aber nicht genau festlegen kann. Horror muss nicht einmal das Ziel des Films sein. In Auslöschung von Alex Garland ist der Graus nur Beiwerk. Der Netflix-Film vom Anfang des Jahres setzt auf fantastische Szenerie, der blanker Body-Horror gegenübergestellt wird. Garland jongliert mit filmtechnisch einwandfrei inszenierten Situationen, die spätestens beim grandiosen Finale wünschen lassen, man hätte diesen Streifen auf der großen Leinwand genießen können. Kollege Stefan Turiak schreibt in seiner treffenden Kritik, Garland erschaffe „eine Welt, die eine reizvolle Schönheit entwirft und mit verstörenden Alptraumbildern und -szenarien kontrastiert wird“.

Das Medium Videospiel setzt beim Thema Horror noch einen drauf und lässt den Konsumenten einen Rollenwechsel vollführen und somit direkt am Geschehen teilhaben. Die Protagonisten von Horrorfilmen agieren immer absolut blödsinnig? Dann zeigen sie doch mal, was sie können. Aber auch hier muss Horror nicht das primäre Ziel sein. In Subnautica geht es um einen Astronauten, der sich auf einem komplett von Wasser überzogenen Planeten wiederfindet. Es gilt in erster Linie, zu überleben. Viele fremdartige Fische tümmeln sich im Meer, manche davon etwas tödlicher als andere. Je tiefer es geht, desto dunkler wird es. So mancher Abgrund schaut zurück und birgt unaussprechliche Gefahren. Alleine das Gefühl in stiller Finsternis zu tauchen, der Meeresgrund nicht in Sicht, ist überwältigend. Ob eine Riesenkrake, die jeden Moment auftauchen könnte, wirklich existiert, ist dann nebensächlich.

Florian Rinke

Smash Up ist ein Deckkartenspiel, in dem man mit zwei unterschiedlichen Fraktionen möglichst viele Basen erobern muss. Dabei kann es zu bizarren Kombinationen kommen, zum Beispiel zu einem Duell zwischen Dino-Zauberern und Roboter-Piraten. Schon im Grundspiel und den ersten Erweiterungen gab es Horrorfraktionen wie Zombies, Geister oder Killerpflanzen. Doch zu Halloween empfiehlt es sich zu der Erweiterung Monster Smash zu greifen, welche klassische Gruselfraktionen wie Werwölfe, Vampire, Frankenstein und Riesenameisen zu bieten hat. Das Kartenspiel ist für zwei bis vier Spieler geeignet, also der ideale Beginn des Halloween-Abends. Während man auf die letzten Gäste wartet, kann man schon mal mit seinen Zombie-Katzen gegen die Vampir-Aliens antreten.

Wer danach von Zombies noch nicht genug hat, sollte sich Pontypool anschauen. Der Film ist einer der wenigen Zombiestreifen, der schon ab 16 Jahren freigegeben ist - und das nicht, weil er von der Zensur zurechtgeschnitten wurde. Pontypool ist ein Kammerspiel, welches in einer Radiostation spielt. Die heraufziehende Zombiebedrohung wird zuerst nur durch die Reportage des Außenkorrespondenten und Anrufe der Hörer geschildert. Erst ganz zum Schluss bekommt man die Untoten und auch ein wenig Blut zu sehen. Die dargestellte Gewalt hält sich im Vergleich zu anderen Genrefilmen aber sehr in Grenzen - trotzdem oder gerade deshalb ist der Film extrem spannend und liefert zudem eine neue interessante Ursache für den Ausbruch der Zombieepidemie.

Zum Einschlafen kann man sich abschließend die erste Folge der Hörspielreihe Twilight Mysteries anhören. In der Folge "Charybdis" ermitteln Dr. Zephyre und sein Assistent Dave in einem kleinen kanadischen Fischerstädtchen. Dort soll ein geheimnisvoller Kult sein Unwesen treiben. Die beiden treffen vor Ort auf die Hackerin Nina, die dort ihre ganz eigene Recherche betreibt. Eigentlich hat man die Geschichte über finstere Kulte und alte Götter in abgelegenen Küstenstädten seit Lovecraft so oder so ähnlich schon unzählige Male gehört. Twilight Mysteries sorgt mit Humor für Abwechslung, der durch die Interaktionen der unterschiedlichen Hauptfiguren entsteht.

Arthur Stähr

Auch wenn es da draußen jede Menge guter Horrorfilme gibt, transportieren für mich persönlich gut gemachte Horrorspiele noch besser Gefühle wie Angst, Ekel und Beklemmung. Bereits im letzten Jahr war einer meiner großen Lieblinge dieses Genres Until Dawn. Und daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Until Dawn könnte man schon eher als interaktiven Film betrachten. Zehn Freunde treffen sich in einer Berghütte in den Blackwood Pines zu ihrem jährlichen Winterausflug. Nach einem Streich ihrer Freunde rennen Hannah und ihre Schwester Beth in den nächtlichen Wald hinaus. Als Beth Hannah eingeholt hat, hören beide ein markerschütterndes Geräusch und bemerken, dass sie verfolgt werden. Sie erreichen den Rand einer Klippe. Hannah rutscht aus, stürzt und zieht ihre Schwester mit sich, so dass beide nur noch an einer Wurzel hängen. Die dunkle Silhouette eines Mannes erscheint an der Klippe und streckt den beiden Mädchen die Hand entgegen. Die Wurzel reißt jedoch ab und beide stürzen offenbar in den Tod. Von ihren Freunden und der Familie werden Hannah und Beth nie gefunden. Ein Jahr später versammeln sich die verbleibenden Freunde erneut in der Berghütte - der Anfang eines erstklassigen Horrorerlebnisses.

Ich hatte in diesem Jahr auch das Glück, erstmals Resident Evil 7: Biohazard spielen zu können. Wer mehr aktiven Horror erleben und sich der Gegner mit Waffengewalt erwehren möchte, ist hier genau richtig aufgehoben. Wobei man schon vorwegsagen sollte, dass nicht jeder Gegner ein Problem damit hat, von Kugeln zersiebt zu werden. In Resident Evil 7 schlüpft ihr in die Rolle von Ethan Winters, der auf der Suche nach seiner vermissten Frau Mia ist. Diese Suche führt ihn zur Plantagenvilla der Familie Baker in Dulvey, Louisiana. Und die Bakers sind alles andere als normal. Da das Spiel wirklich von der ersten Minute an fesselnd ist, möchte ich gar nicht zu viel zur Handlung sagen. Besonders im Vergleich zu den Vorgängern ist aber, dass ihr das in der Ego-Perspektive erlebt. Wer dann noch über die Möglichkeit verfügt, das Ganze über eine HTC Vice oder eine Oculus Rift zu spielen, der kann sich auf eines der immersivsten Horrorerlebnisse gefasst machen, die sie oder er jemals hatten.

Stefan Turiak

Im Grunde mag ich das Halloween-Fest bzw. die Idee dahinter (und es ist mir wesentlich sympathischer als ein gewisses anderes jährlich stattfindendes Fest, bei dem sich Menschen kostümieren), ich bin allerdings kein großer Horrorfan. Wie Johannes Hahn habe ich dieses Jahr nur wenige Horrorfilme gesehen. Hereditary war ebenfalls dabei. Ein Horrorfilm mit einer stets unangenehmen, fast erdrückenden Atmosphäre und der oftmals als Familientragödie daher kommt. Wer sich also wirklich schlecht fühlen möchte (was der Film durchaus intendiert), kann sich beruhigt daran halten. Ansonsten vielleicht noch den italienischen Horrorklassiker Suspiria als Vorbereitung auf das bald startenden Remake. Ein Kulthorrorfilm, wie man mir stets immerzu vermittelte. Aber auch das kann ich nicht wirklich beurteilen, weil mir, wie gesagt, die Genre-Bewandnis fehlt.

Wahrscheinlich werde ich mir zu Halloween mir lieber ein paar Horrorkomödien und ein paar Bier zu Gemüte führen - Get Out, Ghostbusters, Gremlins, Meine teuflischen Nachbarn gehören hier zu meinen Lieblingen und sind wesentlich entspannter als die ernsteren Vertreter.

Einspielergebnis: Halloween weiter stark

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Halloween

Halloween steht weiter an der Spitze der amerikanischen Kinocharts. In seiner zweiten Woche spielte der Slasher noch einmal starke 32 Millionen Dollar ein. Insgesamt steht Halloween nach zwei Wochen in den USA bei einem Einspielergebnis von 126,6 Millionen Dollar. Damit konnte in den Vereinigten Staaten erstmals ein Film des Franchises die Marke von 100 Millionen Dollar überspringen. Selbst wenn man die Inflation berücksichtigt, schlug sich bisher lediglich der Original-Halloween besser in den US-Kinos.

In Deutschland lief Halloween in dieser Woche ebenfalls an und sprang auch hierzulande direkt auf Platz 1 in den Kinocharts. 325.000 Besucher und 3,0 Millionen Euro machten den Start zum zweiterfolgreichsten der Reihe. Lediglich Halloween H:20 startete 1998 mit 565.000 Zuschauern besser. Weltweit steht Halloween nun bei einem Einspielergebnis von 172,2 Millionen Dollar.

Auf Platz 2 in den folgte die Komödie Johnny English - Man lebt nur dreimal mit 190.000 Kinogängern und 1,6 Millionen Euro. Platz 3 geht an die Komödie Der Vorname von Sönke Wortmann, mit 150.000 Zuschauern und 1,3 Millionen Euro.

Komplettiert werden die Top 5 von Die Unglaublichen 2 und Venom. Die Pixar-Fortsetzung spielte noch einem 1,1 Millionen Euro ein und konnte 150.000 Zuschauer in die Kinos locken. Weltweit ist Die Unglaublichen 2 mit 1,23 Milliarden Euro der vierterfolgreichste Film des Jahres. Sonys Venom kam am vergangenen Wochenende in Deutschland auf 105.000 Besucher und 1,1 Millionen Euro. Auch hier dürfte das Studio mit dem weltweiten Gesamtergebnis sein. Die Comicverfilmung übersprang am Wochenende weltweit die Marke von 500 Millionen Dollar.

Halloween: Gespräche über eine mögliche Fortsetzung haben begonnen

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Halloween

Nach dem erfolgreichen Start von Halloween, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Thema einer Fortsetzung aufkommen würde. Sowohl die Macher hinter der Kamera als auch Hauptdarstellerin Jamie Lee Curtis scheinen der Idee aber nicht abgeneigt. So sprach Co-Autor Danny McBride sprach in einem Interview mit Deadline darüber, dass er und Regisseur David Gordon Green bereits Gespräche für eine mögliche Fortsetzung führen.

"Wir haben definitiv Ideen, was wie gern machen würden. Vor dem Start des Films haben wir uns allerdings nicht erlaubt, zu sehr über sie nachzudenken. Unsere Hoffnungen lagen darauf, dass der Film eine Punktladung hinlegt. Aber es gibt Gedanken und Ideen darüber, was wir eventuell machen können. Wir haben bisher nicht viel Zeit investiert, nun wurden wir aber gefragt, wie es weitergeht. Es gibt definitiv Gespräch darüber, ob wie einen weiteren Film machen und wir versuchen nun herauszufinden, was am meisten Sinn ergibt."

Darstellerin Jamie Lee Curtis scheint einer erneuten Rückkehr gegenüber ebenfalls nicht abgeneigt. Im Gespräch mit der Zeitschrift Empire Australia knüpfte sie diese aber an eine Bedingung.

"Wenn David Gordon Green mich anrufen und sagen würde, lass uns noch einen Halloween machen, würde ich einen weiteren Film machen ... er hat einfach wunderbare Arbeit an diesem Film geleistet."

In Deutschland startete Halloween am Donnerstag in den Kinos. Unsere Kritik zum Film gibt es hier.

Einspielergebnis: Halloween startet stark in den USA

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Halloween

Die Rückkehr von Halloween lockt in den USA so einige Zuschauer in den Kinos. An seinem ersten Wochenende konnte der Horrorfilm in den Vereinigten Staaten 77,5 Millionen Dollar einspielen und setzte sich damit an die Spitze der US-Kinocharts. Damit gelang Halloween in den USA der zweiterfolgreichste Oktober-Start aller Zeiten. Nur für die Comicverfilmung Venom lief es vor ein paar Wochen noch etwas besser. Weltweit steht Halloween nach dem ersten Wochenende bei 91,8 Millionen Dollar.

In Deutschland müssen sich die Kinofans noch bis Donnerstag gedulden, dann startet Halloween auch hierzulande. In der Zwischenzeit sicherte sich die Komödie Johnny English - Man lebt nur dreimal Platz 1 in den Kinocharts. Dazu reichten 225.000 Zuschauer und 1,9 Millonen Euro. Auf Platz 2 folgte Venom mit 160.000 Besuchern und 1,7 Millionen Euro. Die Comicverfilmung konnte damit in Deutschland die Marke von einer Million Zuschauern überspringen. Weltweit kommt Venom nach drei Wochen auf ein Einspielergebnis von 461 Millionen Dollar.

Komplettiert werden die Top 3 in den deutschen Kinocharts von Die Unglaublichen 2. Die Pixar-Fortsetzung lockte 160.000 Besucher in die Kinos und spielte damit 1,3 Millionen Euro ein. Weltweit konnte der Animationsfilm 1,27 Milliarden Dollar einspielen. Dies macht Die Unglaublichen 2 zum vierterfolgreichsten Film des Jahres.

Zuhause ist es doch am schönsten - Kritik zu Halloween

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Halloween

40 Jahre ist es her, dass Michael Myers Haddonfield in Angst und Schrecken versetzte. Nachdem er bereits als Sechsjähriger seine Schwester ermordet hatte, war ihm die Flucht 15 Jahre später aus dem Smith’s Grove Warren County Sanatorium gelungen. In der Halloween-Nacht des Jahres 1978 ermordete er die Jugendlichen Annie, Robert und Lynda. Lediglich Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) überlebte - wenn auch knapp.

Seit Michael Myers in Halloween - Die Nacht des Grauens das erste Mal schweigend mordete, gab es im Laufe der Jahre neun weitere Filme. Mit Halloween folgt nun der insgesamte elfte Film des Franchises - und ignoriert alles, was nach dem ersten Teil der Reihe veröffentlicht wurde.

So knüpft Halloween also an die Ereignisse von Halloween - Die Nacht des Grauens an und spinnt die Geschichte 40 Jahre später weit. Michael ist in einer Psychiatrie inhaftiert, aus der ihm schließlich die Flucht gelingt. Er macht sich auf nach Haddonfield - immerhin gibt es da mindestens noch eine Person, die er ermorden möchte. Laurie aber ist vorbereitet.

Klassentreffen nach 40 Jahren

Als man einen neuen Teil der Halloween-Reihe ankündigte, war die Aufregung allein schon deswegen groß, weil John Carpenter nach Jahren wieder zum Franchise zurückkehrte. Schließlich bestätigte auch Jamie Lee Curtis, dass sie nach 16 Jahren erneut in die Rolle der Laurie Strode schlüpfen würde, und auch Nick Castle sowie James Jude Courtney würden als Michael Myers respektive The Shape, also Michael in Overall und mit der charakteristischen Maske, zu sehen sein. Damit stieg die Erwartungshaltung für einen neuen Halloween-Film. Das Endergebnis zeigt, dass auch Nostalgie im neuen Gewand unterhaltsam wieder auferstehen kann.

Michael Myers

Es wäre ein Leichtes gewesen, Michael einfach wieder nur mordend durch Haddonfield ziehen zu lassen, während Laurie schon auf ihn wartet, um sein Treiben zu beenden. Zugegeben, dieses simple Strickmuster blitzt bei Halloween immer wieder mal durch, jedoch hat sich das Drehbuch glücklicherweise Zeit genommen, um vom üblichen Schema eines Horrorfilms abzuweichen und somit gerade der Figur von Laurie etwas mehr Tiefe zu geben.

Nach 40 Jahren immer noch traumatisiert? Stell dich mal nicht so an!

Bereits im ersten Teil der Halloween-Reihe war deutlich, dass Laurie mit einem starken Überlebenswillen gesegnet ist. Sie hat sich unter anderem mit einer Stricknadel oder einem Kleiderbügel gegen Michael zur Wehr gesetzt. Halloween zeigt nun, dass auch die 40 Jahre ältere Laurie noch jenen Willen hat. Allerdings haben die Ereignisse der Nacht im Jahr 1978 deutliche Spuren bei ihr hinterlassen.

Beide ihrer Ehen sind gescheitert, das Sorgerecht für ihre Tochter Karen (Judy Greer) hat man ihr entzogen, als diese noch sehr jung war. Da Laurie davon überzeugt ist, dass der inhaftierte Michael einen Weg finden wird, sein Werk zu beenden, gleicht ihr Haus einer Festung. Kurzum - Laurie zeigt deutliche Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Moment, mal. Immer noch? Nach 40 Jahren? Da muss doch irgendwann mal gut sein! So denkt jedenfalls Lauries Umfeld über sie und wird nicht müde, sie darauf hinzuweisen, dass sie sich gefälligst nicht so anstellen solle, schließlich drohe keine Gefahr mehr und seit der denkwürdigen Halloween-Nacht sei eine Menge Zeit vergangen. Ein cleverer Schachzug der Drehbuchautoren, die damit eine Verbindung zu Laurie schaffen, ihr Ohnmachtsgefühl verdeutlichen und schließlich mit Michaels Rückkehr im klassischen “Told you so!”-Moment enden. Jamie Lee Curtis spielt die neuen Facetten von Laurie eindrucksvoll und zeigt, dass sie mehr darstellen kann als das, was sie zur Scream Queen machte.

Laurie & Michael

Und Michael? Der ist erstaunlich fit für einen sechzigjährigen Mörder. Das mag den einen oder anderen stören. Aber bereits Doctor Loomis stellte in Halloween - Die Nacht des Grauens fest: Michael ist das pure Böse. Wer sich auf diesen Gedanken einlässt, wird kein Problem damit haben, dass Michael Myers im Jahr 2018 agil und ebenso kräftig wie im Jahr 1978 daherkommt. Als Sahnehäubchen ist der Gute spürbar sadistischer geworden und im Vergleich zum ersten Film dürfen Blut und Knochen spritzen und splittern. Halloween ist erwachsen geworden und nimmt keine Rücksicht auf empfindliche Gemüter.

Willkommen bei den Sinclairs

Allerdings darf der Nostalgiefaktor nicht fehlen. Der Sinclair-Grabstein steht noch da, wo er vor 40 Jahren stand. Lauries Enkelin Allyson (Andi Matichak ) sitzt in der High School auf demselben Platz, auf dem schon ihre Großmutter saß und das erste Mal The Shade erblickte. Und Michael darf stumm seine alte, eigene Maske wieder überstreifen. In einem kleinen Nebenhandlungsstrang erklärt Halloween, wie Michael nach seiner Flucht an den für ihn typischen Overall und vor allem an die Maske von The Shade kommt. Die Trailer selbst haben bereits gezeigt, wie er zudem an ein Messer gelangt.

Aber Halloween hat auch ein paar kleine, wenn auch ermüdende Fehler. So verrennt sich die Geschichte zwischendurch in Handlungssträngen, die in der Nachbetrachtung unnötig oder arg konstruiert erscheinen. Vieles wurde aus dramaturgischen Gründen mit in den Film aufgenommen, hätte aber eleganter gelöst werden können. Dadurch entstehen einige Längen, die nach dem gelungenen Start das Tempo rausnehmen und die Handlung ins Stottern bringen.

Dafür zieht das Tempo im unvermeidlichen Showdown dann wieder deutlich an und gibt den Fans des Franchises das, was sie sehen wollen: Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Laurie und Michael. Wie es dann ausgeht, sei an dieser Stelle nicht verraten. Aber man sollte am Ende ganz arg die Ohren spitzen, um eine zufriedenstellende Antwort auf die Frage, ob und wer überlebt, zu bekommen.

Fazit

Halloween schafft den Sprung über die Nostalgiebrücke gekonnt und beweist, dass klassischer Horror spannender ist als andere Franchises, die auf reine Jumpscares oder Torture Porn setzen. Fans der ersten Stunde dürfen sich über ein Wiedersehen mit bekannten Orten und Momenten freuen. Zuhause ist es eben doch am schönsten.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Universal Pictures

John Carpenter spricht über Halloween und Big Trouble in little China

John Carpenter hat viele Filmklassiker wie Die Klapperschlange, Assault – Anschlag bei Nacht oder Das Ding aus einer anderen Welt gedreht. Viele davon kamen bereits als Remake erneut in die Kinos. Jetzt hat sich der Regisseur im Gespräch mit Den of Geek zu den aktuellen Neuauflagen seiner Werke geäußert.

Positiv fielen seine Aussagen zur aktuellen Fortsetzung von Halloween aus – was wenig verwundert, da Carpenter als Berater und Produzenten am Horrorfilm mitwirkte. Der Regisseur hatte sich zuvor seit Halloween III im Jahr 1982 an keiner Fortsetzung mehr beteiligt.

Zur Zusammenarbeit mit dem neuen Halloween-Regisseur David Gordon Green (Ananas Express) sagte Carpenter, dass er nur an der Handlung beteiligt war:

"Das ist alles, was mich interessiert, weil es sein Film ist. Was ich tue, ist seine Vision zu unterstützen. Das ist meine persönliche Herangehensweise an Filme. Es ist die Vision des Regisseurs, nicht meine."

Darauf angesprochen, dass Sie leben heute aktueller in der Aussage ist als 1988, und ob er den Film heute modernisieren würde, antwortete Carpenter:

"Nun, ich werde dir das nicht erzählen, weil es näher an der Realität sein könnte, als du denkst."

Offen bleibt dabei, ob er mit "Realität" eine mögliche Neuauflage des Films meint oder die politische Lage in den USA. Generell steht Carpenter den Neuauflagen seiner Filme aber kritisch gegenüber:

"Ich habe nie gedacht, dass ein Film, den ich gemacht habe, etwas wäre, an dem ich wieder arbeiten möchte. Noch nie. Ich komme aus einer anderen Ära des Filmemachens."

Dem Remake zu Big Trouble in little China steht der Regisseure äußerst ablehnend gegenüber, wie er in einem anderen Interview deutlich machte:

"Sie wollen einen Film mit Dwayne Johnson. Das wollen sie. Also haben sie diesen Titel ausgewählt. Sie geben einen Scheiß auf mich und meinen Film."

Der neue Halloween-Film startet am 25. Oktober in den deutschen Kinos.

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Halloween: Maskenbilder Chris Nelson über den Entstehungsprozess der neuen Maske von Michael Myers

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Halloween

In Kürze startet Halloween in den Kinos. In den Trailern konnte man bereits einen Blick auf die neue Maske von Michael Myers erhaschen.

Wie dieser neue Look nun entstanden ist, erzählte Maskenbilder Chris Nelson im Gespräch mit Entertainment Weekly. Nelson arbeitete unter anderem an Sin City, Kill Bill, The Walking Dead, Deadpool, Avengers: Infinity War und Suicide Squad mit. Für Suicide Squad gewann er einen Academy Award. 

"Dieses Kult-Bild kann man nicht einfach nachbilden. Ich halte die Original-Maske, wie sie es gemacht haben, wer sie getragen hat, wie er sie getragen hat und wie sie es gedreht haben für eine Verkettung unglücklicher Umstände. Es war der perfekte Sturm, den man nie wieder nach kopieren kann. Das geht einfach nicht. Deswegen war es mein Ziel, die Form des Originals zu erlangen, den Ausdruck des Originals, das Gefühl für die Figur. Das war mein Ziel. Es war kein Versuch einer Kopie, sondern eher der Versuch, einen Schritt weiter zu gehen und diese Figur zurück zu bringen."

Die ursprüngliche Kult-Maske war 1978 aus reiner Not geboren. Aufgrund des knappen Budgets von gerade einmal 325.000 US-Dollar kaufte der damalige Maskenbilder Tommy Lee Wallace eine Captain-Kirk-Maske für 1,98 Dollar, weitete ihre Augen und färbte das Gesicht weiß.

"Ich habe mir hunderte Referenzbilder angesehen, Behind the Scenes, Szenenfotos und Bücher. Ich habe mir so eine Captain-Kirk-Makse geholt, sie studiert und mich gefragt, wie das funktioniert hat. Wenn man sich die Original-Maske ansieht, hat man keine Ahnung, wie das funktioniert hat. Ich hatte keine Ahnung. Weil es so simpel war, aber es war wieder dieser perfekte Sturm, wie alles gedreht und gespielt wurde.

In dem Kontext unserer Geschichte ist die Maske vierzig Jahre alt, also habe ich vierzig Jahre alte Masken untersucht, wie sie sich verformt haben und gealtert sind. Ich habe das unter dem Aspekt des filmischen Blickwinkels untersucht und versucht, die Figur wieder zum Leben zu erwecken. Wie alle Halloween-Masken ist sie aus Latex. Also waren wir Old School. Wir wollten eine Halloween-Maske. Hoffentlich sind die Fans - die wahren Fans - nicht abgeschreckt und enttäuscht von ihr. Sie wussten, dass diese Figur im Film wieder zurück ist. Das war der Punkt. Es war aber schwierig, das hinzubekommen. Es benötigte viel Recherche und Herz."

Am dem 25. Oktober - und damit pünktlich zu Halloween am 31. Oktober - kann sich das Publikum davon überzeugen, ob Nelson Erfolg mit seiner Arbeit hatte. 

Halloween: Neuer Trailer im True-Crime-Stil

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Halloween

Universal Pictures hat einen neuen Trailer zu Halloween veröffentlicht, der im Stile einer True-Crime-Dokumentation aufgebaut ist. 

Zu sehen sind kurze Einstellungen, die das Polizeifoto des jungen Michael Myers zeigen sowie Archivbilder zum Verbrechen. Michael war zum Zeitpunkt des ersten Mordes gerade einmal sechs Jahre alt und laut Polizeifoto knapp 1,10 Meter groß. Unterlegt ist der Beginn des Trailers mit der Stimme einer Erzählerin, die einen Überblick über die Ereignisse der Jahre 1963 und 1978 gibt:

"Zu Halloween 1963 in Haddonfield, Illinois ermordete der sechs Jahre Michael Myers kaltblütig seine eigene Schwester, aber 15 Jahre später - zu Halloween 1978 - wurde die Legende der Myers-Morde geboren. Nach seiner Flucht auf der Schutzhaft kehre Michael nach Haddonfield zurück, wo er die Bewohner eines Hauses in der Nachbarschaft brutal ermordete. Nur die Jugendliche Laurie Strode überlebte."

Halloween ignoriert alle Ereignisse nach dem ersten Film und knüpft an Teil 1 an. Durch einen Busunfall ist Michael die Flucht geglückt und er kehrt nach Haddonfield zurück, um Laurie zu töten. Diese hat jedoch mit seiner Rückkehr gerechnet und sich jahrelang auf diesen Moment vorbereitet.

Neben Jamie Lee Curtis, Nick Castle und James Jude Courtney sind Judy Greer und Andi Matichak für den Film bestätigt. Als Regisseur war David Gordon Green (Ananas Express, Good Vibes, Eastbound & Down) aktiv, der außerdem gemeinsam mit Danny McBride das Drehbuch zum Film geschrieben hat.

Am 25. Oktober - und damit pünktlich zu Halloween am 31. Oktober - startet der Film in den deutschen Kinos.

Halloween - Heritage Trailer (Universal Pictures)

Halloween: Weiterer TV-Trailer und neues Titelthema veröffentlicht

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Halloween

Universal Pictures und Blumhouse Productions haben noch mehr Material zum kommenden Teil von Halloween veröffentlicht.

In einem offiziellen TV-Trailer kann man einen Blick hinter die Kulissen erhaschen. Eingeleitet wird der Trailer mit einem Vorwort von Jamie Lee Curtis und Regisseur John Carpenter. Im Trailer selbst gibt es mehr Szenen zu sehen, die Jamie Lee Curtis als Überlebende gegen den dämonischen Killer antreten lassen.

Außerdem wurde eine neue Version des bekannten Halloween-Themas veröffentlicht. Es trägt den Titel "The Shape Returns" und greift die hektische Klaviermelodie wieder auf, wirkt aber subtiler und bedrohlicher. Die Melodie stammt im Original von John Carpenter, der auch in der neuen Version Hand angelegt hat. Ihn unterstützten sein Sohn Cody sowie sein Schwiegersohn bei der Neuauflage der Melodie. In dem neuesten Teil der Halloween-Reihe, die an den ersten Teil anknüpfen soll und die späteren Teile ignoriert, ist erstmals wieder John Carpenter beteiligt.

Regisseur David Gordon Green verriet zudem in einem Interview mit Bloody Disgusting, dass er ursprünglich vorhatte, das Ende des ersten Teiles für seine Neuauflage noch einmal aus einer neuen Perspektive zu verfilmen. Carpenter konnte ihn jedoch schließlich davon überzeugen, dass dies für eine stringente Erzählung nicht nötig sei.

Durch einen Busunfall ist Michael die Flucht geglückt und er kehrt nach Haddonfield zurück, um Laurie zu töten. Diese hat jedoch mit seiner Rückkehr gerechnet und sich jahrelang auf diesen Moment vorbereitet.

Neben Jamie Lee Curtis, Nick Castle und James Jude Courtney sind Judy Greer und Andi Matichak für den Film bestätigt. Als Regisseur war David Gordon Green (Ananas Express, Good Vibes, Eastbound & Down) aktiv, der außerdem gemeinsam mit Danny McBride das Drehbuch zum Film geschrieben hat.

Am 25. Oktober - und damit pünktlich zu Halloween am 31. Oktober - startet der Film in den deutschen Kinos.

John Carpenter - The Shape Returns (Official 2018 Halloween Soundtrack Audio)

HALLOWEEN "40 Years" Trailer [HD] Judy Greer, Jamie Lee Curtis, Virginia Gardner

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