Halloween

Halloween Kills: Zwei weiterer Rückkehrer bestätigt

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Der Cast von Halloween Kills ist um zwei weitere Darsteller angewachsen, wobei es sich in beiden Fällen um Rückkehrer handelt. So ist in der Fortsetzung erneut Jibrail Nantambu mit von der Partie, der im Vorgängerfilm als Julian zu sehen war. Der letzte Auftritt von Kyle Richards ist dagegen schon deutlich länger her. Die Darstellerin spielte im allerersten Halloween die Rolle der Lindsay Wallace, eines der beiden Kinder, die von Laurie Strode als Babysitter beaufsichtigt wurden.

Neben Lindsay wird auch das zweite Kind, Tommy Doyle, in Halloween Kills zu sehen sein. Allerdings übernimmt diese Rolle nicht Brian Andrews, der sie im ersten Halloween gespielt hat. Stattdessen wurde Anthony Michael Hall verpflichtet. Somit ist Hall bereits der dritte Darsteller, der Tommy Doyle spielt. In Halloween VI hatte Paul Rudd die Nachfolge von Brian Andrews angetreten. Da die neuen Halloween-Filme aber alle Geschehnisse nach dem ersten Film ignorieren, wird dies für Halloween Kills aber keine Rolle spielen.

Halloween Kills soll gemeinsam mit der ebenfalls angekündigten zweiten Fortsetzung Halloween Ends am Stück gedreht werden. Die Produktion setzt erneut auf die kreativen Köpfe, die auch schon Halloween im vergangenen Jahr zu einem Erfolg gemacht haben. Danny McBride (Alien: Covenant, Das ist das Ende) als Autor und David Gordon Green (Die Wahlkämpferin, Joe - Die Rache ist sein) als Co-Autor und Regisseur sind wieder mit an Bord und auch Jamie Lee Curtis spielte erneut die Rolle der Laurie Strode.

Halloween Kills soll am Donnerstag, den 15. Oktober 2020 in die Kinos kommen. Bei diesem Film soll neben Danny McBride und David Gordon Green auch Scott Teems (Narcos: Mexico, Rectify) am Drehbuch mitschreiben. Halloween Ends erscheint ziemlich genau ein Jahr später, nämlich am Donnerstag, den 14. Oktober. An dem Drehbuch des letzten Sequels schreiben neben David Gordon Green, Danny McBride auch Paul Brad Logan und Chris Bernier mit.

Halloween Kills: Anthony Michael Hall spielt Tommy Doyle

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Halloween Kills, die Fortsetzung zum 2018er Erfolg Halloween, kann ihren ersten namhaften Castingneuzugang vermelden. Wie Variety berichtet, wird Anthony Michael Hall in dem Film die Rolle des Tommy Doyle spielen.

Doyle ist eine Figur aus dem ursprünglichen Halloween von 1978 und gehörte zu den Kindern, die Laurie Strode als Babysitter beaufsichtigte. In Halloween VI feierte die Figur ihre Rückkehr und schloss sich den Bemühungen von Dr. Loomis an, Michael Myers endlich zu stoppen. Gespielt wurde Dolye damals von Paul Rudd (Ant-Man). Da die neuen Halloween-Filme aber alle Geschehnisse nach dem ersten Film ignorieren, wird dies für Halloween Kills keine Rolle spielen.

Halloween Kills soll gemeinsam mit der ebenfalls angekündigten zweiten Fortsetzung Halloween Ends am Stück gedreht werden. Die Produktion setzt erneut auf die kreativen Köpfe, die auch schon Halloween im vergangenen Jahr zu einem Erfolg gemacht haben. Danny McBride (Alien: Covenant, Das ist das Ende) als Autor und David Gordon Green (Die Wahlkämpferin, Joe - Die Rache ist sein) als Co-Autor und Regisseur sind wieder mit an Bord und auch Jamie Lee Curtis spielte erneut die Rolle der Laurie Strode.

Halloween Kills soll am Donnerstag, den 15. Oktober 2020 in die Kinos kommen. Bei diesem Film soll neben Danny McBride und David Gordon Green auch Scott Teems (Narcos: Mexico, Rectify) am Drehbuch mitschreiben. Halloween Ends erscheint ziemlich genau ein Jahr später, nämlich am Donnerstag, den 14. Oktober. An dem Drehbuch des letzten Sequels schreiben neben David Gordon Green, Danny McBride auch Paul Brad Logan und Chris Bernier mit.

Halloween: John Carpenter komponiert die Musik für die beiden Fortsetzungen

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Die im vergangenen Monat angekündigten Fortsetzungen zu Halloween können sich erneut auf die musikalische Unterstützung von John Carpenter verlassen. Wie der Horroraltmeister gegenüber ComicBook bestätigte, wird er die Musik für die beiden Filme schreiben. Carpenter war im vergangenen Jahr zum Horrorfranchise zurückgekehrt und hatte damals ebenfalls die Musik komponiert. Zudem übernahm er bei Halloween seit langem wieder eine Produzentenrolle.

Die beiden Fortsetzung, die den Namen Halloween Kills und Halloween Ends tragen, setzen erneut auf die kreativen Köpfe, die auch schon Halloween im vergangenen Jahr zu einem Erfolg gemacht haben. Danny McBride (Alien: Covenant, Das ist das Ende) als Autor und David Gordon Green (Die Wahlkämpferin, Joe - Die Rache ist sein) als Co-Autor und Regisseur sind wieder mit an Bord und auch Jamie Lee Curtis spielte erneut die Rolle der Laurie Strode.

Halloween Kills soll am Donnerstag, den 15. Oktober 2020 in die Kinos kommen. Bei diesem Film soll neben Danny McBride und David Gordon Green auch Scott Teems (Narcos: Mexico, Rectify) am Drehbuch mitschreiben. Halloween Ends erscheint ziemlich genau ein Jahr später, nämlich am Donnerstag, den 14. Oktober. An dem Drehbuch des letzten Sequels schreiben neben David Gordon Green, Danny McBride auch Paul Brad Logan und Chris Bernier mit.

Halloween: Zwei Sequels angekündigt

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Im letzten Jahr kehrte das Halloween-Franchise auf die große Leinwand zurück. Auch Jamie Lee Curtis spielte wieder die Rolle der Laurie Strode, die sie bereits in zwei anderen Halloween-Filmen verkörperte. Nun kündigte Blumhouse Productions nach monatelangen Diskussionen und Planungen an, dass nicht ein, sondern gleich zwei Sequels mit den Titeln Halloween Kills und Halloween Ends produziert werden, die das Franchise abschließen sollen. 

Blumhouse gab außerdem zu verstehen, dass nicht nur Jamie Lee Curtis, sondern auch Danny McBride (Alien: Covenant, Das ist das Ende) als Autor, David Gordon Green (Die Wahlkämpferin, Joe - Die Rache ist sein) als Co-Autor und Regisseur und Horror-Legende und Schöpfer des Halloween-Franchises John Carpenter (Das Ding aus einer anderen Welt, Big Trouble in Little China) für die nächsten beiden Fortsetzungen zurückkommen werden. 

Halloween Kills soll am Freitag, den 16. Oktober 2020 veröffentlicht werden. Bei diesem Film soll neben Danny McBride und David Gordon Green auch Scott Teems (Narcos: Mexico, Rectify) am Drehbuch mitschreiben. Halloween Ends soll ziemlich genau ein Jahr später, nämlich am Freitag, den 15. Oktober in die US-Kinos kommen. An dem Drehbuch des letzten Sequels arbeiten neben David Gordon Green, Danny McBride auch Paul Brad Logan und Chris Bernier mit.

John Carpenter will die Musik für Halloween 2 schreiben

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John Carpenter gehört mit seinen siebzig Jahren zu den wichtigsten Regisseuren Hollywoods, obwohl er eher mit Nischenfilmen seine Bekanntheit erlangt hat. Auf seine Kappe gehen Filme wie Die Klapperschlange, Das Ding aus einer anderen Welt, Big Trouble in Little China – und natürlich der Slasher-Horrorfilm Halloween – Die Nacht des Grauens.

Diese Filmreihe erfuhr 2018 eine Neuauflage mit Halloween, an dem Carpenter als Produzent und Musiker beteiligt war. Im Podcast Consequence of Sound gab Carpenter nun bekannt, dass er in den Startlöchern steht, um den Soundtrack für einen zweiten Teil des Reihenneustarts der Fortsetzung (es ist kompliziert) zu produzieren.

Dieses Jahr wurde die Halloween-Reihe fortgesetzt, die mit Carpenters Halloween – Die Nacht des Grauens im Jahr 1978 ihren Anfang nahm. Die Fortsetzungen der Reihe mäanderten mit der Zeit in okkult-mystische Gefilde und verloren zunehmend an Qualität, weshalb man sich nur am ersten Film der Reihe orientierte und den Rest – inklusive der beiden Serienbeiträge Halloween: Resurrection aus dem Jahr 2002 sowie Halloween H20 von 1998 – ignorierte.

Der Erfolg des diesjährigen Films könnte zu einer Fortsetzung in den nächsten Jahren führen. Noch ist nichts angekündigt, aber wenn Carpenter als einer der Co-Produzenten bereits auf den Startschuss wartet, wird ein offizielles Statement nicht lange auf sich warten lassen.

Carpenter ist übrigens nicht nur Regisseur und Drehbuchautor vieler seiner Filme: Er hat auch oft die Musik komponiert.

Warten auf den großen Kürbis - Unsere Tipps für Halloween 2018

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ausgehöhlte, leuchtende Kürbisse auf Rasen vor Wohnhaus

Bereits das dritte Jahr in Folge möchten wir es uns nicht nehmen lassen, euch bunt gemischte Empfehlungen für einen gelungenen Halloween-Abend zu geben. Also noch schnell die Einkaufsliste gecheckt - Kaltgetränke? Süßes Snacks? Herzhafte Snacks? Alles da? Dann kann's ja losgehen!

Michael Bartl

Obwohl ich die klassischen 2-Uhr-Nachts-Horror-Schinken im Free-TV geliebt habe, war ich nie wirklich ein großer Horror-Fan. Den letzten Film des Gruselgenres, den ich im Kino gesehen habe, war, wenn mich meine Erinnerungen nicht im Stich lässt, The Forest, wo sich David S Goyer (Krypton) an der Legende des verwunschenen Aokigahara-Waldes bediente.

Auch wenn ich mich viel mehr im Science-Fiction-Bereich beziehungsweise bei den
Superhelden-Comics zu Hause sehe, schätze ich einen guten Film, der mein Blut zum Gefrieren bringt. Nachdem ich zuletzt The Chilling Adventures of Sabrina sowie auch die zweite Staffel von Castlevania in einer Binge-Sitzungen verschlungen habe, steht jetzt zu Halloween das Abarbeiten meiner Watchlist an. Dabei dürfte wohl auch für jeden Horror-Geschmack etwas dabei sein.

Den Anfang wird wohl Ridley Scotts Alien: Covenant machen, der hoffentlich einiges besser macht als sein Vorgänger. Falls mich das Alien jedoch enttäuschen sollte, habe ich mit dem hochgradig besetzten Life noch einen thematisch ähnlichen Ersatz-Titel im Programm.

Als gelernten Bürokaufmann war der Kauf von Das Belko Experiment schon fast eine Pflicht für mich. Kreiert von James Gunn (Guardians of the Galaxy) und dem Wolf-Creek-Schöpfer Greg McLean, sehen wir hier eine Gruppe von Mitarbeitern, die in ihrem Bürogebäude eingeschlossen werden, nur um sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen.

Mit The Lords of Salem wage ich mich hingegen wieder in die Welt von Musiker Rob Zombie, dessen filmischen Ausflüge man entweder liebt oder hasst. Als passenden Kontrast steht mit 5 Zimmer Küche Sarg auch eine kleine Horrorkomödie aus dem Jahr 2014 auf dem Plan, die zuletzt wieder in den Schlagzeilen war. Neben dem Serien-Ableger Wellington Paranormal erwartet die Fans auch noch ein Serien-Remake des Films sowie weitere Spin-Offs.

Mit A Quiet Place steht zudem ein Horror-Thriller aus 2018 auf meiner Liste, welcher mir von meinen Kollegen besonders empfohlen wurde. Auch das Kinopublikum scheint das Werk des Jack-Ryan-Darsteller John Krasinski gefallen zu haben, sodass vor kurzem eine Fortsetzung angekündigt wurde.

Zu guter Letzt steht mit Pans Labyrinth auch noch einer meiner persönlichen Lieblinge auf meiner Agenda. Guillermo del Toros bildgewaltige Fantasy-Horror-Parabel über die Grausamkeit des Faschismus erschien dieses Jahr mit einem neuen Master und neuen Extras in einer wunderschönen Edition aus dem Hause Capelight Pictures, und wartet bereits seit längerem darauf ausgepackt zu werden und auf meinem 4K-TV seine Wirkung zu entfalten.

Nele Bübl

Da ich zum einen nicht mit irgendeinem spannenden Geheimtipp aufwarten kann und zudem seit rund einem Jahr vor allem Podcasts höre, gibt es von mir eine Empfehlung aus diesem Medienbereich: And That’s Why We Drink.

Em Schulz und Christine Schiefer finden, dass die Welt furchteinflößend ist. Und deswegen trinken sie. Die eine greift zu Milchshakes, die andere zu mittelprächtigen Wein. Dazu reden sie jeden Sonntag über sowohl übernatürliche Phänomene und Begebenheiten, als auch einen True-Crime-Fall. Man muss allerdings zum Typ Mensch gehören, der auch bei eher schrecklichen Themen lachen kann. Ernster Inhalt in lockerer Atmosphäre kann sich für manche ausschließen.

Johannes Hahn

Ich habe dieses Jahr genau einen Horrofilm gesehen: Hereditary. Das hat auch gereicht. Den Film gibt es mittlerweile auch auf DVD und Blu-Ray, wer sich also mit okkultem Horror und Familientragödien rumschlagen will und ein bisschen Sitzfleisch hat, der kann sich ja ein kleines, vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen. Hier geht es zu unserer Kritik.

Wer lieber “alternative” Halloween-Ereignisse mag: Probiert doch mal ein Brettspiel! Ein gutes! Bei Betrayal at House on the Hill verkörpern die Spieler verschiedene Charaktere, die nach und nach ein Spukhaus erkunden und dabei herausfinden müssen, wieso und warum es spukt. Sie können nur überleben (und gewinnen), wenn sie zusammen das Szenario lösen. Teils Rollenspiel, teils Krimi macht das Spiel großen Spaß, kleiner Grusel inklusive. Bisher gibt es das Spiel nur leider nur als Import oder in sehr gut sortierten Spieleläden.

Ansonsten kann man ja auch mal in ein bisschen Horror-Nostalgie abtauchen. Ghost - Nachricht von Sam hat nicht nur ein Musical, sondern es mit seiner Töpferszene in den memetischen Olymp der Filmgeschichte geschafft. Da der Film gefühlt nicht mehr so oft im Fernsehen wiederholt wird wie früher, kann man eine ordentliche Halloween-Party ja mit diesem Film über Geister, Besessenheit, Nachrichten aus dem Jenseits und einer Liebe, die den Tod überdauert. Ich bekomme jedenfalls immer eine Gänsehaut bei dem Film, es ist einfach zuviel Schmalz.

Und ansonsten empfehle ich für den täglichen Horror einen Blick in die Nachrichten.

Katrin Hemmerling

Nachdem mich - bis auf Halloween - die wenigsten Horrorfilme der letzten Wochen und Monate begeistern konnten, werde ich meinen Halloweenabend in diesem Jahr etwas anders verbringen. 

Irgendwann spülte mir YouTube mal die Unsolved-Reihe von Buzzfeed in meine Vorschläge. Zugegeben, die Videos sind nicht sehr tiefgründig, teilweise könnten sie besser recherchiert sein, aber hey, es ist Buzzfeed. Quasi True Crime und Übernatürliches in der Light-Version. Wer mit den Stereotypen leben kann, die Shane als Skeptiker und Ryan als Gläubiger vermitteln, wird sich bestimmt auf Popcorn-Basis gut unterhalten fühlen. Und gerade, wenn es in alte Anstalten geht, reicht allein die beklemmende Atmosphäre für das richtige Halloween-Gefühl aus. "(Wheez)".

Clowns sind immer noch nicht meine besten Freunde geworden. Schon als Kind fand ich sie eher bedrohlich als lustig und Pennywise hat mir dann als Jugendliche den Rest gegeben. Aber: Damit habe ich eine Sache mit Sam Winchester gemeinsam! Wir beide kommen mit Clowns nicht wirklich klar, was auch die Episode "Alle lieben Clowns" von Supernatural manifestiert hat. Vervollständigen darf dies dann noch "Es ... sind schon wieder Clowns" aus Staffel 7.

"Der Seelenbrecher" von Sebastian Fitzek hatte mich beim Lesen so gefesselt, dass ich das Buch über Nacht durchgelesen hatte. Eine psychiatrische Einrichtung ist dank eines Wintersturms von der Außenwelt abgeschnitten. Unglücklicherweise könnte dort der Seelenbrecher sein Unwesen treiben. Ein Mann, der die Seele von Frauen bricht und sie in ihren persönlichen Alptraum zurücklässt. Fitzek hat einen eher ungewöhnlichen Ansatz in der Erzählstruktur dieses Thrillers gewählt und zieht den Leser damit so in die Geschichte rein, dass mitunter die Grenze zwischen Fiktion und Realität verwischen mag. Genau der richtige Lesestoff, um sich zum Ausklang von Halloween unter die Decke zu kuscheln und noch ein wenig zu lesen ...

Anne Jerratsch

Halloween und ich - das ist so eine Sache. Ich bin nämlich eigentlich eine begeisterte Horrorfilm-Guckerin. Bereits in sehr jungen Teenie-Jahren habe ich nämlich schon alle Warnungen in den Wind geschlagen und mir sämtliche Splatter- und übersinnlicher-Grusel-Horrorfilme und deren 90er-Abklatsche angetan, dass es nur so spritzte. Leider gipfelte das darin, dass ich heute so schreckhaft bin, dass ich durch keine dunklen Parks mehr gehen kann, ohne die Hexe von Blair oder irgendwelche Monster in den Gebüschen zu vermuten. Und mal ehrlich: So manchen Gore-Horror der frühen 2000er muss man auch nicht noch ein zweites Mal sehen, wenn dort nur Schreckmomente statt fehlender Story geliefert werden. Also, was tun an Halloween mit Angsthasen wie mir? Die Antwort ist einfach: Gute Storys und eine packende Athmosphäre - und gerne den einen oder anderen Klassiker.

Wer auf beklemmenden Horror im Weltall steht, dem sei eine erneute Sichtung des Scifi-Juwels Event Horizon aus dem Jahr 1997 ans Herz gelegt. Der Film bringt nicht nur Fans der britischen Dystopie-Serie Black Mirror zum Zittern, sondern zeigt auch nach nunmehr 21 Jahren, dass blanker Horror im Weltall als Handlungselement noch immer hervorragend funktioniert. Und ein Aufeinandertreffen von Matrix-Held Morpheus (Laurence Fishburne) und Sam Neill, der einst Dinos in Jurassic Park bekämpfte, sollte man sich sowieso nicht entgehen lassen.

Ein bisschen weniger beklemmend, dafür umso unterhaltsamer, geht es zu beim Klassiker der 90er-Teenie-Slasher: Scream vereint alles, was man als versierter Kinozuschauer auch heute noch von einem Film verlangt. Witz, Spannung und ein dem Fernseher entgegengebrülltes “NEIN; geh da nicht rein!” machen den Abend erst zu einer richtigen Party. (Und falls ihr mal kurz Bier holen wollt: Sagt nie, nie, nie: "Ich komme gleich wieder ….!")

Für düstere Nachmittage: Die von mir sehr verehrte Kinderbuchserie Eine Reihe betrüblicher Ereignisse, die mittlerweile auch als Serie bei Netflix zu sehen ist, verspricht morbiden Spaß mit Steampunk-Flair und jede Menge absurder Situationen. Die drei Kinder Violet, Klaus und Sunny Baudelaire geraten in allerlei Schwierigkeiten, weil ihr Vormund Graf Olaf ihnen erst nach dem ererbten Vermögen und schließlich auch nach dem Leben trachtet.

Für Podcast-Fans und Liebhaber von gutgemachten Hörspielen mit Spannung empfehle ich The Black Tapes. Ganz ähnlich wie das beliebte Format Serial erzählen die Black Tapes eine Geschichte, die sich über insgesamt drei Staffeln zieht. Die Journalistin Alex Reagan will eine Reportage über den Wissenschaftler Dr. Richard Strand, ein Skeptiker und ausgewiesener Kritiker des Paranormalen, entwickeln. Strand hat eine Reihe “ungelöster Fälle” in seinem Archiv, die Reagan sich anschaut. Dabei stellen die beiden bald fest, dass es mit dem Paranormalen vielleicht mehr auf sich hat als sie zuvor geglaubt haben … Fazit: Akte X für die Ohren!

Tobias Maibaum

Ein Horrorfilm ist dann am besten, wenn eine groteske Atmosphäre ganz nebenbei für ein unwohles Gefühl sorgt, der Zuschauer den Grund dafür aber nicht genau festlegen kann. Horror muss nicht einmal das Ziel des Films sein. In Auslöschung von Alex Garland ist der Graus nur Beiwerk. Der Netflix-Film vom Anfang des Jahres setzt auf fantastische Szenerie, der blanker Body-Horror gegenübergestellt wird. Garland jongliert mit filmtechnisch einwandfrei inszenierten Situationen, die spätestens beim grandiosen Finale wünschen lassen, man hätte diesen Streifen auf der großen Leinwand genießen können. Kollege Stefan Turiak schreibt in seiner treffenden Kritik, Garland erschaffe „eine Welt, die eine reizvolle Schönheit entwirft und mit verstörenden Alptraumbildern und -szenarien kontrastiert wird“.

Das Medium Videospiel setzt beim Thema Horror noch einen drauf und lässt den Konsumenten einen Rollenwechsel vollführen und somit direkt am Geschehen teilhaben. Die Protagonisten von Horrorfilmen agieren immer absolut blödsinnig? Dann zeigen sie doch mal, was sie können. Aber auch hier muss Horror nicht das primäre Ziel sein. In Subnautica geht es um einen Astronauten, der sich auf einem komplett von Wasser überzogenen Planeten wiederfindet. Es gilt in erster Linie, zu überleben. Viele fremdartige Fische tümmeln sich im Meer, manche davon etwas tödlicher als andere. Je tiefer es geht, desto dunkler wird es. So mancher Abgrund schaut zurück und birgt unaussprechliche Gefahren. Alleine das Gefühl in stiller Finsternis zu tauchen, der Meeresgrund nicht in Sicht, ist überwältigend. Ob eine Riesenkrake, die jeden Moment auftauchen könnte, wirklich existiert, ist dann nebensächlich.

Florian Rinke

Smash Up ist ein Deckkartenspiel, in dem man mit zwei unterschiedlichen Fraktionen möglichst viele Basen erobern muss. Dabei kann es zu bizarren Kombinationen kommen, zum Beispiel zu einem Duell zwischen Dino-Zauberern und Roboter-Piraten. Schon im Grundspiel und den ersten Erweiterungen gab es Horrorfraktionen wie Zombies, Geister oder Killerpflanzen. Doch zu Halloween empfiehlt es sich zu der Erweiterung Monster Smash zu greifen, welche klassische Gruselfraktionen wie Werwölfe, Vampire, Frankenstein und Riesenameisen zu bieten hat. Das Kartenspiel ist für zwei bis vier Spieler geeignet, also der ideale Beginn des Halloween-Abends. Während man auf die letzten Gäste wartet, kann man schon mal mit seinen Zombie-Katzen gegen die Vampir-Aliens antreten.

Wer danach von Zombies noch nicht genug hat, sollte sich Pontypool anschauen. Der Film ist einer der wenigen Zombiestreifen, der schon ab 16 Jahren freigegeben ist - und das nicht, weil er von der Zensur zurechtgeschnitten wurde. Pontypool ist ein Kammerspiel, welches in einer Radiostation spielt. Die heraufziehende Zombiebedrohung wird zuerst nur durch die Reportage des Außenkorrespondenten und Anrufe der Hörer geschildert. Erst ganz zum Schluss bekommt man die Untoten und auch ein wenig Blut zu sehen. Die dargestellte Gewalt hält sich im Vergleich zu anderen Genrefilmen aber sehr in Grenzen - trotzdem oder gerade deshalb ist der Film extrem spannend und liefert zudem eine neue interessante Ursache für den Ausbruch der Zombieepidemie.

Zum Einschlafen kann man sich abschließend die erste Folge der Hörspielreihe Twilight Mysteries anhören. In der Folge "Charybdis" ermitteln Dr. Zephyre und sein Assistent Dave in einem kleinen kanadischen Fischerstädtchen. Dort soll ein geheimnisvoller Kult sein Unwesen treiben. Die beiden treffen vor Ort auf die Hackerin Nina, die dort ihre ganz eigene Recherche betreibt. Eigentlich hat man die Geschichte über finstere Kulte und alte Götter in abgelegenen Küstenstädten seit Lovecraft so oder so ähnlich schon unzählige Male gehört. Twilight Mysteries sorgt mit Humor für Abwechslung, der durch die Interaktionen der unterschiedlichen Hauptfiguren entsteht.

Arthur Stähr

Auch wenn es da draußen jede Menge guter Horrorfilme gibt, transportieren für mich persönlich gut gemachte Horrorspiele noch besser Gefühle wie Angst, Ekel und Beklemmung. Bereits im letzten Jahr war einer meiner großen Lieblinge dieses Genres Until Dawn. Und daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Until Dawn könnte man schon eher als interaktiven Film betrachten. Zehn Freunde treffen sich in einer Berghütte in den Blackwood Pines zu ihrem jährlichen Winterausflug. Nach einem Streich ihrer Freunde rennen Hannah und ihre Schwester Beth in den nächtlichen Wald hinaus. Als Beth Hannah eingeholt hat, hören beide ein markerschütterndes Geräusch und bemerken, dass sie verfolgt werden. Sie erreichen den Rand einer Klippe. Hannah rutscht aus, stürzt und zieht ihre Schwester mit sich, so dass beide nur noch an einer Wurzel hängen. Die dunkle Silhouette eines Mannes erscheint an der Klippe und streckt den beiden Mädchen die Hand entgegen. Die Wurzel reißt jedoch ab und beide stürzen offenbar in den Tod. Von ihren Freunden und der Familie werden Hannah und Beth nie gefunden. Ein Jahr später versammeln sich die verbleibenden Freunde erneut in der Berghütte - der Anfang eines erstklassigen Horrorerlebnisses.

Ich hatte in diesem Jahr auch das Glück, erstmals Resident Evil 7: Biohazard spielen zu können. Wer mehr aktiven Horror erleben und sich der Gegner mit Waffengewalt erwehren möchte, ist hier genau richtig aufgehoben. Wobei man schon vorwegsagen sollte, dass nicht jeder Gegner ein Problem damit hat, von Kugeln zersiebt zu werden. In Resident Evil 7 schlüpft ihr in die Rolle von Ethan Winters, der auf der Suche nach seiner vermissten Frau Mia ist. Diese Suche führt ihn zur Plantagenvilla der Familie Baker in Dulvey, Louisiana. Und die Bakers sind alles andere als normal. Da das Spiel wirklich von der ersten Minute an fesselnd ist, möchte ich gar nicht zu viel zur Handlung sagen. Besonders im Vergleich zu den Vorgängern ist aber, dass ihr das in der Ego-Perspektive erlebt. Wer dann noch über die Möglichkeit verfügt, das Ganze über eine HTC Vice oder eine Oculus Rift zu spielen, der kann sich auf eines der immersivsten Horrorerlebnisse gefasst machen, die sie oder er jemals hatten.

Stefan Turiak

Im Grunde mag ich das Halloween-Fest bzw. die Idee dahinter (und es ist mir wesentlich sympathischer als ein gewisses anderes jährlich stattfindendes Fest, bei dem sich Menschen kostümieren), ich bin allerdings kein großer Horrorfan. Wie Johannes Hahn habe ich dieses Jahr nur wenige Horrorfilme gesehen. Hereditary war ebenfalls dabei. Ein Horrorfilm mit einer stets unangenehmen, fast erdrückenden Atmosphäre und der oftmals als Familientragödie daher kommt. Wer sich also wirklich schlecht fühlen möchte (was der Film durchaus intendiert), kann sich beruhigt daran halten. Ansonsten vielleicht noch den italienischen Horrorklassiker Suspiria als Vorbereitung auf das bald startenden Remake. Ein Kulthorrorfilm, wie man mir stets immerzu vermittelte. Aber auch das kann ich nicht wirklich beurteilen, weil mir, wie gesagt, die Genre-Bewandnis fehlt.

Wahrscheinlich werde ich mir zu Halloween mir lieber ein paar Horrorkomödien und ein paar Bier zu Gemüte führen - Get Out, Ghostbusters, Gremlins, Meine teuflischen Nachbarn gehören hier zu meinen Lieblingen und sind wesentlich entspannter als die ernsteren Vertreter.

Einspielergebnis: Halloween weiter stark

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Halloween

Halloween steht weiter an der Spitze der amerikanischen Kinocharts. In seiner zweiten Woche spielte der Slasher noch einmal starke 32 Millionen Dollar ein. Insgesamt steht Halloween nach zwei Wochen in den USA bei einem Einspielergebnis von 126,6 Millionen Dollar. Damit konnte in den Vereinigten Staaten erstmals ein Film des Franchises die Marke von 100 Millionen Dollar überspringen. Selbst wenn man die Inflation berücksichtigt, schlug sich bisher lediglich der Original-Halloween besser in den US-Kinos.

In Deutschland lief Halloween in dieser Woche ebenfalls an und sprang auch hierzulande direkt auf Platz 1 in den Kinocharts. 325.000 Besucher und 3,0 Millionen Euro machten den Start zum zweiterfolgreichsten der Reihe. Lediglich Halloween H:20 startete 1998 mit 565.000 Zuschauern besser. Weltweit steht Halloween nun bei einem Einspielergebnis von 172,2 Millionen Dollar.

Auf Platz 2 in den folgte die Komödie Johnny English - Man lebt nur dreimal mit 190.000 Kinogängern und 1,6 Millionen Euro. Platz 3 geht an die Komödie Der Vorname von Sönke Wortmann, mit 150.000 Zuschauern und 1,3 Millionen Euro.

Komplettiert werden die Top 5 von Die Unglaublichen 2 und Venom. Die Pixar-Fortsetzung spielte noch einem 1,1 Millionen Euro ein und konnte 150.000 Zuschauer in die Kinos locken. Weltweit ist Die Unglaublichen 2 mit 1,23 Milliarden Euro der vierterfolgreichste Film des Jahres. Sonys Venom kam am vergangenen Wochenende in Deutschland auf 105.000 Besucher und 1,1 Millionen Euro. Auch hier dürfte das Studio mit dem weltweiten Gesamtergebnis sein. Die Comicverfilmung übersprang am Wochenende weltweit die Marke von 500 Millionen Dollar.

Halloween: Gespräche über eine mögliche Fortsetzung haben begonnen

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Halloween

Nach dem erfolgreichen Start von Halloween, war es nur eine Frage der Zeit, bis das Thema einer Fortsetzung aufkommen würde. Sowohl die Macher hinter der Kamera als auch Hauptdarstellerin Jamie Lee Curtis scheinen der Idee aber nicht abgeneigt. So sprach Co-Autor Danny McBride sprach in einem Interview mit Deadline darüber, dass er und Regisseur David Gordon Green bereits Gespräche für eine mögliche Fortsetzung führen.

"Wir haben definitiv Ideen, was wie gern machen würden. Vor dem Start des Films haben wir uns allerdings nicht erlaubt, zu sehr über sie nachzudenken. Unsere Hoffnungen lagen darauf, dass der Film eine Punktladung hinlegt. Aber es gibt Gedanken und Ideen darüber, was wir eventuell machen können. Wir haben bisher nicht viel Zeit investiert, nun wurden wir aber gefragt, wie es weitergeht. Es gibt definitiv Gespräch darüber, ob wie einen weiteren Film machen und wir versuchen nun herauszufinden, was am meisten Sinn ergibt."

Darstellerin Jamie Lee Curtis scheint einer erneuten Rückkehr gegenüber ebenfalls nicht abgeneigt. Im Gespräch mit der Zeitschrift Empire Australia knüpfte sie diese aber an eine Bedingung.

"Wenn David Gordon Green mich anrufen und sagen würde, lass uns noch einen Halloween machen, würde ich einen weiteren Film machen ... er hat einfach wunderbare Arbeit an diesem Film geleistet."

In Deutschland startete Halloween am Donnerstag in den Kinos. Unsere Kritik zum Film gibt es hier.

Einspielergebnis: Halloween startet stark in den USA

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Halloween

Die Rückkehr von Halloween lockt in den USA so einige Zuschauer in den Kinos. An seinem ersten Wochenende konnte der Horrorfilm in den Vereinigten Staaten 77,5 Millionen Dollar einspielen und setzte sich damit an die Spitze der US-Kinocharts. Damit gelang Halloween in den USA der zweiterfolgreichste Oktober-Start aller Zeiten. Nur für die Comicverfilmung Venom lief es vor ein paar Wochen noch etwas besser. Weltweit steht Halloween nach dem ersten Wochenende bei 91,8 Millionen Dollar.

In Deutschland müssen sich die Kinofans noch bis Donnerstag gedulden, dann startet Halloween auch hierzulande. In der Zwischenzeit sicherte sich die Komödie Johnny English - Man lebt nur dreimal Platz 1 in den Kinocharts. Dazu reichten 225.000 Zuschauer und 1,9 Millonen Euro. Auf Platz 2 folgte Venom mit 160.000 Besuchern und 1,7 Millionen Euro. Die Comicverfilmung konnte damit in Deutschland die Marke von einer Million Zuschauern überspringen. Weltweit kommt Venom nach drei Wochen auf ein Einspielergebnis von 461 Millionen Dollar.

Komplettiert werden die Top 3 in den deutschen Kinocharts von Die Unglaublichen 2. Die Pixar-Fortsetzung lockte 160.000 Besucher in die Kinos und spielte damit 1,3 Millionen Euro ein. Weltweit konnte der Animationsfilm 1,27 Milliarden Dollar einspielen. Dies macht Die Unglaublichen 2 zum vierterfolgreichsten Film des Jahres.

Zuhause ist es doch am schönsten - Kritik zu Halloween

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Halloween

40 Jahre ist es her, dass Michael Myers Haddonfield in Angst und Schrecken versetzte. Nachdem er bereits als Sechsjähriger seine Schwester ermordet hatte, war ihm die Flucht 15 Jahre später aus dem Smith’s Grove Warren County Sanatorium gelungen. In der Halloween-Nacht des Jahres 1978 ermordete er die Jugendlichen Annie, Robert und Lynda. Lediglich Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) überlebte - wenn auch knapp.

Seit Michael Myers in Halloween - Die Nacht des Grauens das erste Mal schweigend mordete, gab es im Laufe der Jahre neun weitere Filme. Mit Halloween folgt nun der insgesamte elfte Film des Franchises - und ignoriert alles, was nach dem ersten Teil der Reihe veröffentlicht wurde.

So knüpft Halloween also an die Ereignisse von Halloween - Die Nacht des Grauens an und spinnt die Geschichte 40 Jahre später weit. Michael ist in einer Psychiatrie inhaftiert, aus der ihm schließlich die Flucht gelingt. Er macht sich auf nach Haddonfield - immerhin gibt es da mindestens noch eine Person, die er ermorden möchte. Laurie aber ist vorbereitet.

Klassentreffen nach 40 Jahren

Als man einen neuen Teil der Halloween-Reihe ankündigte, war die Aufregung allein schon deswegen groß, weil John Carpenter nach Jahren wieder zum Franchise zurückkehrte. Schließlich bestätigte auch Jamie Lee Curtis, dass sie nach 16 Jahren erneut in die Rolle der Laurie Strode schlüpfen würde, und auch Nick Castle sowie James Jude Courtney würden als Michael Myers respektive The Shape, also Michael in Overall und mit der charakteristischen Maske, zu sehen sein. Damit stieg die Erwartungshaltung für einen neuen Halloween-Film. Das Endergebnis zeigt, dass auch Nostalgie im neuen Gewand unterhaltsam wieder auferstehen kann.

Michael Myers

Es wäre ein Leichtes gewesen, Michael einfach wieder nur mordend durch Haddonfield ziehen zu lassen, während Laurie schon auf ihn wartet, um sein Treiben zu beenden. Zugegeben, dieses simple Strickmuster blitzt bei Halloween immer wieder mal durch, jedoch hat sich das Drehbuch glücklicherweise Zeit genommen, um vom üblichen Schema eines Horrorfilms abzuweichen und somit gerade der Figur von Laurie etwas mehr Tiefe zu geben.

Nach 40 Jahren immer noch traumatisiert? Stell dich mal nicht so an!

Bereits im ersten Teil der Halloween-Reihe war deutlich, dass Laurie mit einem starken Überlebenswillen gesegnet ist. Sie hat sich unter anderem mit einer Stricknadel oder einem Kleiderbügel gegen Michael zur Wehr gesetzt. Halloween zeigt nun, dass auch die 40 Jahre ältere Laurie noch jenen Willen hat. Allerdings haben die Ereignisse der Nacht im Jahr 1978 deutliche Spuren bei ihr hinterlassen.

Beide ihrer Ehen sind gescheitert, das Sorgerecht für ihre Tochter Karen (Judy Greer) hat man ihr entzogen, als diese noch sehr jung war. Da Laurie davon überzeugt ist, dass der inhaftierte Michael einen Weg finden wird, sein Werk zu beenden, gleicht ihr Haus einer Festung. Kurzum - Laurie zeigt deutliche Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Moment, mal. Immer noch? Nach 40 Jahren? Da muss doch irgendwann mal gut sein! So denkt jedenfalls Lauries Umfeld über sie und wird nicht müde, sie darauf hinzuweisen, dass sie sich gefälligst nicht so anstellen solle, schließlich drohe keine Gefahr mehr und seit der denkwürdigen Halloween-Nacht sei eine Menge Zeit vergangen. Ein cleverer Schachzug der Drehbuchautoren, die damit eine Verbindung zu Laurie schaffen, ihr Ohnmachtsgefühl verdeutlichen und schließlich mit Michaels Rückkehr im klassischen “Told you so!”-Moment enden. Jamie Lee Curtis spielt die neuen Facetten von Laurie eindrucksvoll und zeigt, dass sie mehr darstellen kann als das, was sie zur Scream Queen machte.

Laurie & Michael

Und Michael? Der ist erstaunlich fit für einen sechzigjährigen Mörder. Das mag den einen oder anderen stören. Aber bereits Doctor Loomis stellte in Halloween - Die Nacht des Grauens fest: Michael ist das pure Böse. Wer sich auf diesen Gedanken einlässt, wird kein Problem damit haben, dass Michael Myers im Jahr 2018 agil und ebenso kräftig wie im Jahr 1978 daherkommt. Als Sahnehäubchen ist der Gute spürbar sadistischer geworden und im Vergleich zum ersten Film dürfen Blut und Knochen spritzen und splittern. Halloween ist erwachsen geworden und nimmt keine Rücksicht auf empfindliche Gemüter.

Willkommen bei den Sinclairs

Allerdings darf der Nostalgiefaktor nicht fehlen. Der Sinclair-Grabstein steht noch da, wo er vor 40 Jahren stand. Lauries Enkelin Allyson (Andi Matichak ) sitzt in der High School auf demselben Platz, auf dem schon ihre Großmutter saß und das erste Mal The Shade erblickte. Und Michael darf stumm seine alte, eigene Maske wieder überstreifen. In einem kleinen Nebenhandlungsstrang erklärt Halloween, wie Michael nach seiner Flucht an den für ihn typischen Overall und vor allem an die Maske von The Shade kommt. Die Trailer selbst haben bereits gezeigt, wie er zudem an ein Messer gelangt.

Aber Halloween hat auch ein paar kleine, wenn auch ermüdende Fehler. So verrennt sich die Geschichte zwischendurch in Handlungssträngen, die in der Nachbetrachtung unnötig oder arg konstruiert erscheinen. Vieles wurde aus dramaturgischen Gründen mit in den Film aufgenommen, hätte aber eleganter gelöst werden können. Dadurch entstehen einige Längen, die nach dem gelungenen Start das Tempo rausnehmen und die Handlung ins Stottern bringen.

Dafür zieht das Tempo im unvermeidlichen Showdown dann wieder deutlich an und gibt den Fans des Franchises das, was sie sehen wollen: Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Laurie und Michael. Wie es dann ausgeht, sei an dieser Stelle nicht verraten. Aber man sollte am Ende ganz arg die Ohren spitzen, um eine zufriedenstellende Antwort auf die Frage, ob und wer überlebt, zu bekommen.

Fazit

Halloween schafft den Sprung über die Nostalgiebrücke gekonnt und beweist, dass klassischer Horror spannender ist als andere Franchises, die auf reine Jumpscares oder Torture Porn setzen. Fans der ersten Stunde dürfen sich über ein Wiedersehen mit bekannten Orten und Momenten freuen. Zuhause ist es eben doch am schönsten.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Universal Pictures

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