Star Wars: Han Solo

Star Wars: Lucasfilm legt Spin-offs vorerst auf Eis

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Das schwache Abschneiden von Solo: A Star Wars Story hat sich wohl doch etwas stärker auf die Zukunft weiterer Spin-offs aus dem Star-Wars-Universum ausgewirkt. Wie der Collider berichtet, hat man bei Lucasfilm alle weiteren Spin-off-Pläne erst einmal auf Eis gelegt. Stattdessen will man sich auf Episode IX und die folgende Trilogie fokussieren.

Zu den in Entwicklung befindlichen Spin-offs soll auch ein Film über Obi Wan Kenobi gehört haben. Alle, die an diesem Projekt gearbeitet haben, sollen aber mittlerweile mit anderen Dingen beschäftigt sein. Auch ein Film über Boba Fett, den Logan-Regisseur James Mangold inszenieren sollte, ist wieder im Regal verschwunden. Die Arbeiten an dem Projekt hatten vor dem Start von Solo: A Star Wars Story begonnen und sind wohl aufgrund des Misserfolges eingestellt worden.

Die Zukunft von Star Wars sieht man bei Lucasfilm nun zunächst einmal in der Hauptgeschichte. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht natürlich Episode IX, der demnächst vor die Kameras gehen soll und im Dezember 2019 in die Kinos kommt. Zudem plant man wohl schon die Nachfolge-Trilogie. Darüber hinaus arbeitet Regisseur Rian Johnson weiterhin an seiner eigenen Trilogie und auch die Filme der Game-of-Thrones-Macher David Benioff und D.B. Weiss befinden sich weiter in Entwicklung.

Solo: A Star Wars Story ist der mit Abstand schwächste Film in Hinblick auf das weltweite Einspielergebnis. Bisher konnte das Spin-off lediglich 343 Millionen Dollar einspielen. Dem stehen Zahlen wie 1,05 Milliarden Dollar (Rogue One), 1,3 Milliarden Dollar (Die letzten Jedi) und 2,06 Milliarden Dollar (Das Erwachen der Macht) gegenüber.

Einspielergebnis - Rekordstart für Die Unglaublichen 2, maue Besucherzahlen in Deutschland

Die Unglaublichen 2 ist erfolgreich in den USA und einigen weiteren Ländern angelaufen. Die Fortsetzung von Pixar konnte an ihrem Startwochenende in den Vereinigten Staaten rund 180 Millionen Dollar einspielen. Damit stellt der Film einen neuen Rekord für den besten Kinostart eines Animationsfilms auf. Der bisherige Rekordhalter Findet Dorie stammte ebenalls aus dem Hause Pixar und kam vor zwei Jahren auf 135 Millionen Dollar.

Außerhalb der USA nahm Die Unglaublichen 2 noch einmal weitere 51,1 Millionen Dollar ein und steht damit nun bei einem Gesamteinspielergebnis von 231,5 Millionen Dollar. Dabei lief der Film aber erst in rund 26 Prozent seines Gesamtmarktes an. Auch in Deutschland müssen sich die Pixar-Fans noch etwas in Geduld üben. Hierzulande kommt Die Unglaublichen 2 erst 27. September in die Kinos.

In den deutschen Kinocharts zeigte sich am Wochenende bereits, dass die Fußballweltmeisterschaft wieder einmal begonnen hat, sowohl in Hinblick auf die Besucherzahlen als auch bei namenhaften Neustarts. Lediglich Jurassic World: Das gefallene Königreich konnte sechstellige Besucherzahlen verzeichnen. Mit 325.000 Zuschauern und 3,6 Mio Euro zog die Dino-Fortsetzung an der Spitze der Charts einsam ihre Kreise. Insgesamt steht der Film hierzulande nach zwei Wochen bei 1,12 Millionen Zuschauern. Weltweit beträgt das Einspielergebnis rund 370 Millionen Dollar, wobei der Kinostart in den USA noch aussteht.

Auf Platz 2 in den deutschen Charts folgte Solo: A Star Wars Story mit 66.000 verkauften Kinokarten und 710.000 Euro. Das Star-Wars-Spin-off kämpft aktuell darum, weltweit die Marke von 400 Millionen zu erreichen. Am vergangenen Wochenende konnte man sein bisheriges Einspielergebnis nur noch um 14,3 Millionen Dollar steigern. Im Moment steht der Film damit bei 339,5 Millionen Dollar.

Den dritten Platz sicherte sich in Deutschland Deadpool 2. Hierzu reichten 72.000 Zuschauer und 670.000 Euro Umsatz. Die Comicverfilmung kommt weltweit 689 Millionen Dollar. Für das Ergebnis des Vorgängers (783 Millionen Dollar) dürfte es aber wohl nicht mehr reichen.

Als Neustart ist in dieser Woche in Deutschland lediglich Hereditary erwähnenswert. Der Horrorfilm konnte 25.000 Kinokarten verkaufen und 220.000 Euro einspielen.

Einspielergebnis - Solo: A Star Wars Story weiter schwach, Avengers nähert sich den 2 Milliarden Dollar

Die Hoffnungen der Disney-Verantwortlichen, dass die guten Kritiken und Meinungen zu Solo: A Star Wars Story vielleicht am zweiten Wochenende für bessere Besucherzahlen sorgen könnten, haben sich nicht erfüllt. In den USA blieb das Star-Wars-Spin-off zwar an der Spitze der Kinocharts, trotzdem gab es im Vergleich zum Startwochenende einen Rückgang des Einspielergebnisses um 65 Prozent. So konnte Solo nur vergleichsweise schwache 29,3 Millionen Dollar einspielen.

Auch weltweit läuft es für das Spin-off weiterhin nicht wirklich rund. Außerhalb der USA kamen noch einmal 30,3 Millionen dazu. Damit steht Solo nun in den Vereinigten Staaten bei 148 Millionen Dollar und weltweit bei 264 Millionen Dollar. Vor diesem Hintergrund dürfte es der Film schwer haben, die Marke von 400 Millionen Dollar zu überspringen. Das Budget soll mindestens 250 Millionen Dollar betragen haben.

Deutlich besser als bei Solo läuft es für die Fortsetzung von Deadpool. Mit 23,2 Millionen Dollar sicherte man sich erneut Platz 2 in den amerikanischen Kinocharts. Insgesamt steht der Film mittlerweile bei 598 Millionen Dollar. Zu den 783 Millionen Dollar des ersten Teils fehlt allerdings noch ein Stück.

Avengers: Infinity War kann ebenfalls weiter an den Kinokassen überzeugen. Über einem Monat nach dem Kinostart nähert sich der dritte Avengers nun den 2 Milliarden Dollar. Nach dem vergangenen Wochenende steht der Film bei einem weltweiten Gesamteinspielergebnis von 1,96 Milliarden Dollar.

An den deutschen Kinokassen gestaltete sich das Bild ähnlich wie in den USA. Solo: A Star Wars Story behauptete Platz 1. Mit 290.000 Besuchern und 3,2 Millionen Euro Einspielergebnis lief das Spin-off aber stabiler als in den USA, da die Besucherzahlen im Vergleich zum ersten Wochenende nur um rund 20 Prozent zurückgingen. Insgesamt steht Solo nach zwei Wochenenden bei 750.000 Besuchern.

Auf Platz 2 folgt auch hierzulande Deadpool 2. Rund 250.000 Besucher und 2,35 Millionen Euro an den Kinokassen sind eine solide Leistung in der dritten Woche. Insgesamt konnte die Fortsetzung in Deutschland bisher 1,65 Millionen Kinokarten verkaufen.

Avengers: Infinity War lockte noch einmal 80.000 Besucher in die Kinos und baut damit seinen Status als erfolgreichste Film des Jahres in Deutschland aus. Insgesamt steht Avengers 3 hierzulande jetzt bei 3,25 Millionen Besuchern.

Nach dem schwachen Kinostart von Solo: Disney überdenkt Star-Wars-Strategie

Mit dem schwachen Kinostartwochenende von Solo: A Star Wars Story hat die heile Welt von Lucasfilm am Wochenende einen gehörigen Knacks bekommen. An seinem ersten Wochenende konnte das Spin-off mit 148 Millionen Dollar deutlich weniger einspielen, als man bei Lucasfilm und Disney erwartet hatte. Vor allem aufgrund des Budgets, dass bei mindestens 250 Millionen Dollar plus Marketing liegen soll, sorgten die Zahlen für betretene Gesichter. Schätzungen zufolge könnte der Film im schlechtesten Falle gerade einmal 400 Millionen Dollar an den Kinokassen umsetzen.

Wie der Hollywood Reporter berichtet, haben die Verantwortlichen der beiden Unternehmen bereits mit der Fehleranalyse begonnen. So erklärte beispielsweise Disneys Vertriebschef Dave Hollis gegenüber dem Magazin, dass man die Sache genau analysieren wird. Dabei soll auch die Terminplanung und die Konkurrenz eine Rolle spielen. Solo: A Star Wars Story war kurz nach Deadpool und wenige Wochen nach Avengers: Infinity War angelaufen.

"Vor uns liegt viel Arbeit, wenn wir die Sache nachvollziehen wollen. Wir werden viel Zeit damit verbringen, zu analysieren, was auf bestimmten Märkten passiert ist. Wir haben eineinhalb Jahre bis Episode IX erscheint.

Eine Frage ist sicherlich die nach der Frequenz und wie oft die Menschen ins Kino gehen. Ist ein Zeitraum von fünf Wochen zu früh und zu viel, um drei Filme zu sehen?"

Auch wenn Lucasfilm weiterhin daran festhält, einen Star-Wars-Film im Jahr in die Kinos zu bringen, wird man wohl in Zukunft auf mehr Abstand zwischen den Filmen achten. Während zwischen Das Erwachen der Macht, Rogue One und Die letzten Jedi jeweils ein Jahr gelegen hatte, betrug der Abstand zwischen Die letzten Jedi und Solo nur fünf Monate. Und auch wenn dies bei den Kollegen von Marvel kein Problem ist, im Falle von Star Wars scheint die Sache etwas anders auszusehen.

Darüber hinaus ist es nicht unwahrscheinlich, dass Disney und Lucasfilm zukünftige Star-Wars-Filme wieder am Jahresende in die Kinos bringen. Schon bei Episode VIII hatte man einen Kinostart im Sommer geplant, obwohl der Vorgänger sich an Weihnachten hervorragend geschlagen hatte. Der Nachfolger Episode IX sollte ebenfalls im Mai starten, wurde aber aufgrund des Wechsels des Regisseurs verschoben. Nachdem Solo nun so einige Probleme im Mai hatte, dürfte der relativ konkurrenzlose Dezember für Lucasfilm und Disney wieder deutlich attraktiver sein.

Einspielergebnis - Solo: A Star Wars Story bleibt hinter den Erwartungen

Solo: A Star Wars Story hat zum Start an den weltweiten Kinokassen ein paar Schwierigkeiten. In den USA setzte sich das Spin-off mit 83 Millionen Dollar zwar an die Spitze der Kinocharts, blieb damit aber doch deutlich unter den Erwartungen und Prognosen von Disney. Gehofft hatte man, dass der Film an dem verlängerten Memorial-Day-Wochenende zwischen 130 und 150 Millionen Dollar einspielen könnte. Nach aktuellem Stand wird es aber eher auf eine Summe im Bereich von 101 Millionen Dollar hinauslaufen.

Auch außerhalb der USA reißt Solo: A Star Wars Story bisher keine Bäume aus. Zu den 83 Millionen aus den Vereinigten Staaten gesellen sich 65 Millionen Dollar, was ein bisheriges Gesamteinspielergebnis von 148 Millionen Dollar ergibt. Damit lief das Spin-off schlechter an als alle bisherigen Filme der Lucasfilm-Ära unter Disney. Zudem soll der Film aufgrund der aufwendigen Nachdrehs um die 300 Millionen Dollar gekostet haben, sodass die Gewinnzone für den Konzern noch ein gutes Stück entfernt ist.

In Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild wie in den USA. Rund 330.000 Besucher und 3,8 Millionen Euro reichen zwar für Platz 1 in den Kinocharts, das Ergebnis ist aber signifikant schlechter als bei den letzten drei Star-Wars-Abenteuern. Diese konnte jeweils mit siebenstelligen Besucherzahlen starten.

Platz 2 in den weltweiten, amerikanischen und deutschen Kinocharts ging an die Fortsetzung von Deadpool. In den USA musste der Film mit 42,7 Millionen Dollar einen Rückgang von 66 Prozent im Vergleich zur Vorwoche hinnehmen. Außerhalb der Vereinigten Staaten lief es dagegen besser. Hier konnte Deadpool 2 mit 57 Millionen Dollar beinah mehr als Solo: A Star Wars Story einspielen. In Deutschland sorgen 285.000 Zuschauern und 2,65 Millionen Euro ebenfalls für ein solides Ergebnis. Insgesamt kommt Deadpool 2 nach zwei Wochenenden auf 487 Millionen Dollar.

Neben Deadpool hat sich auch Avengers: Infinity War wohl als eines der Probleme für das Star-Wars-Spin-off erwiesen. Marvels Teamabenteuer lockt immer noch einen stetigen Strom an Zuschauern in die Kinos. In den USA spielte der Film am Wochenende noch einmal 17 Millionen Dollar ein. Hierzulande ist Infinity War nach weiteren 75.000 Besuchern und 800.000 Euro nun der erfolgreichste Film des Jahres. Insgesamt steht der dritte Avengers weltweit bei 1,9 Milliarden Dollar.

Solo: A Star Wars Story - Kritik zum Spin-off

Der junge Han lebt rund zehn Jahre, nachdem das Imperium die Macht in der Galaxie übernommen hat, auf dem Planeten Corellia. Nach einem misslungenen Auftrag muss er vor dem Verbrechersyndikat White Worms fliehen und ist gezwungen, seine Freundin Qi'ra zurückzulassen. Han schwört ihr jedoch, irgendwann zurückzukehren. Als er eines Tages auf den Kriminellen Tobias Beckett trifft, scheint seine Chance, das Versprechen zu erfüllen, gekommen zu sein.

Wer sich mit Solo: A Star Wars Story beschäftigt, der kommt nicht umhin, auf die turbulente Entstehungsgeschichte des Films einzugehen. Wenn ein Studio seine beiden Regisseure nach mehreren Monaten Drehzeit und weniger als ein Jahr vor Kinostart entlässt, um mit einem neuen Regisseur fast alle bisher gedrehten Szenen über Bord zu werfen, dann schießen die Hoffnungen für den Film nicht unbedingt in die Höhe. Ein Blick auf das Endprodukt macht allerdings schnell klar, dass Solo: A Star Wars Story trotz seiner kontroversen Produktion vermutlich der am wenigsten kontrovers diskutierte Film der neuen Ära werden dürfte.

Mit hohem Tempo unterwegs

Das Spin-off erzählt relativ geradlinig seine Geschichte und packt vor allem jede Menge Action in die 135 Minuten Laufzeit. Das führt dazu, dass der Film über die Gesamtheit durchaus unterhalten kann und definitiv nicht langweilig wird, allerdings dürfte bei vielen Zuschauern am Ende auch relativ wenig hängen bleiben. Das hohe Tempo lässt nur wenige ruhige Momente zu, um die Charaktere etwas stärker zu beleuchten. Besonders die emotionalen Szenen einiger Nebencharaktere leiden darunter, da der Zuschauer kaum die Möglichkeit hatte, sie wirklich kennenzulernen.

Hinzu kommt, dass Solo: A Star Wars Story in die Kategorie Film fällt, denen zehn Minuten weniger definitiv nicht geschadet hätten. Die erste halbe Stunde fühlt sich beinah an, als würde man ein Prequel zu dem Prequel, das der Film ohne ist, sehen. Hier hätte eine straffere Erzählweise nicht geschadet, auch weil die Geschichte in der zweiten Hälfte deutlich besser ist. Auch tappt man mitunter in eine klassische Prequel-Falle. So versucht der Film, vielleicht etwas zu viel zu erklären oder Dingen eine Bedeutung zu geben, bei denen es nicht notwendig gewesen wäre. Es dürfte vermutlich nur sehr wenige interessieren, wie Han Solo zu seinem Nachnamen gekommen ist, besonders wenn die Erklärung so ausfällt, wie im Film dargestellt.

Solo A Star Wars Story

An der Oberfläche gekratzt

So stark die Autoren die Herkunftsgeschichte von Han Solo beleuchten, vergessen sie doch leider eine Sache und zwar den Charakter selbst. Solo: A Star Wars Story erzählt vor allem, wie Han Solo zu den Dingen gekommen ist, welche die Fans bis heute mit ihm verbinden. Seine Persönlichkeit spielt dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Auch wenn Han durchaus eine Lektion lernt, scheint diese den Charakter selbst nicht groß zu verändern.

Richtig viel Freude macht dagegen das Zusammenspiel von Han und Chewbacca. Chewie bekommt in dem Spin-off tatsächlich etwas mehr zu tun. Besonders seine Auftritte in Das Erwachen der Macht und Die letzten Jedi fielen ziemlich dünn aus, sodass es Spaß macht, ihn wieder mehr in Aktion zu sehen. Auch die Welt selbst, die in Solo: A Star Wars Story etabliert wird, macht Lust auf mehr. Der Fokus auf die kriminelle Unterwelt und das beinah vollständige Ausblenden der vertrauten Handlungsäulen hilft dem Film, sich von den anderen Star-Wars-Werken abzuheben. Zudem gelingt es den Machern tatsächlich, eine Überraschung einzubauen, die dafür sorgt, dass viele Fans einer Fortsetzung gegenüber sicherlich nicht zu abgeneigt wären.

Solo A Star Wars Story

Der neue Han Solo

Eine weitere Stärke des Films sind die guten Darsteller. Zugeben, Alden Ehrenreich ist kein Harrison Ford, und wer keinen neuen Darsteller in der ikonischen Rolle sehen will, den wird Ehrenreich auch nicht überzeugen können. Gelingt es einem aber, Ford für die Laufzeit auszublenden, dann muss man festhalten, dass der 28-jährige Darsteller seine Aufgabe richtig gut macht. Ehrenreichs Solo hat jede Menge jugendlichen Charme, der ihn sofort sympathisch macht.

Woody Harrelson als Tobias Beckett kann man ebenfalls positiv hervorheben. Harrelson entwickelt sich zunehmend zu einer sicheren Bank und liefert wie gewohnt eine sehr gute Darstellung ab. Man müsste schon stark überlegen, wann der Schauspieler zuletzt tatsächlich einmal in einem Projekt nicht überzeugen konnte. Gleiches gilt auch für Donald Glover. Auch dieser stand vor der undankbaren Aufgabe, eine ikonische Figur neu zu interpretieren. Ähnlich wie Ehrenreich meistert er dies aber mit Bravour. In einer möglichen Fortsetzung darf der Auftritt jedoch ruhig etwas größer ausfallen.

Der weibliche Teil des Castes bleibt dagegen etwas blass. Emilia Clarkes Qi'ra bietet interessante Ansätze, der Film nimmt sich aber nie die Zeit, die Figur etwas stärker zu beleuchten. Thandie Newtons Rolle fällt am Ende relativ klein aus und findet vor allem im ersten Drittel des Films statt, das ohnehin am wenigsten überzeugen kann.

Fazit

Solo: A Star Wars Story bietet spaßige Sommerunterhaltung mit einem hohen Tempo und viel Action. Wer aber auf etwas Besonderes oder eine tiefere Auseinandersetzung mit den bekannten ikonischen Figuren hofft, der wird leider enttäuscht. Mit dem Spin-off ist Lucasfilm endgültig in der Normalität des Blockbusterkinos angekommen.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Lucasfilm

Solo A Star Wars Story - Neues Featurette veröffentlicht

Lucasfilm hat ein neues Featurette zu Solo: A Star Wars Story veröffentlicht. Dieses beschäftigt sich mit der Entstehung des Films und wirft unter anderem einen Blick auf die Kameraarbeit, das Make-up und die Kostüme. In den Kinos startet der Film am 24. Mai.

Solo: A Star Wars Story erzählt die Vorgeschichte eines der beliebtesten Helden der Star-Wars-Saga. Aufgrund einer Serie waghalsiger Eskapaden in einer düsteren und gefährlichen kriminellen Unterwelt lernt Han Solo seinen mächtigen zukünftigen Copiloten Chewbacca kennen und trifft auf den berüchtigten Glücksspieler Lando Calrissian für eine Reise, die den Kurs für einen der ungewöhnlichsten Helden der Star-Wars-Saga festlegt.

Die Hauptrollen übernehmen Alden Ehrenreich als Han Solo, Joonas Suotamo als Chewbacca, Donald Glover als Lando Calrissian, Woody Harrelson als Han Solos Mentor Tobias Beckett und Emilia Clarke als Qi'Ra. Ebensfalls mit dabei sind Thandie Newton und Phoebe Waller-Bridge.

Das Drehbuch zum Film stammt von Lawrence Kasdan und Jon Kasdan. Als Regisseur war Ron Howard aktiv. Dieser hatte die Dreharbeiten im Sommer 2017 kurzfristig übernommen, nachdem Lucasfilm die bisherigen Regisseure Phil Lord und Christopher Miller aufgrund kreativer Differenzen entließ.

Solo: A Star Wars Story | "Making Solo" Featurette

"Braucht ein bisschen." - Erste Reaktionen zu Solo: A Star Wars Story

In knapp zwei Wochen startet Solo: A Star Wars Story in den deutschen Kinos. Bei der gestrigen Weltpremiere in Los Angeles gab es den Film nun erstmalig zu sehen, sodass die anwesenden US-Journalisten anschließend ihre ersten Eindrücke über die üblichen Social-Media-Plattformen mitteilen konnten. 

Wir haben einige der Ersteindrücke gesammelt:

Kate Erbland von Indiewire:

"#SoloAStarWarsStory: Es braucht ein bisschen, bis AE (Alden Ehrenreich) genug Charme anwirft, um einen vergessen zu lassen, dass er nicht HF (Harrison Ford) ist. Sobald es aber mal den "Hey, lasst uns eine Crew gründen und einen Raub begehen" startet, fliegt es so vorbei."

Mike Ryan

"Der erste Akt von Solo: A Star Wars Story kann Hop oder Top sein. Aber sobald Donald Glovers Lando auftaucht (der schlichtweg fantastisch ist) und der Plot um den Kessel-Run-Raub einsetzt, macht es wirklich Spaß (Und diejenigen, die immer eine Han-Chewbacca-Duschszene haben wollten, haben Glück). Es braucht ein bisschen, um sich an Alden als Han zu gewöhnen, aber nach etwa 30 Minuten gewöhnt sich das Gehirn dran. (Und ich habe endlich Clint Howard in einem Star-Wars-Film gesehen). #soloastarwarsstory"

Angie J. Han von Mashable:

"Alden Ehrenreich ist der einzig Wahre, wie Thandie Newton möchte ich sein, wenn ich erwachsen bin und Phoebe Waller-Bridges L3 ... nun, darüber reden wir später.  #SoloAStarWarsStory"

Dennis Tzeng von Collider:

"#SoloAStarWarsStory ist zum Großteil ein spaßiges Abenteuer mit soliden Darstellern, aber einer vorhersehbaren Geschichte. Wird nie einer meiner liebsten #StarWars-Filme, aber ich hatte meinen Spaß."

Umberto Gonzalez von The Wrap:

"ALDEN EHRENREREICH IST HAN SOLO! Der Film ist ein Knaller in den Hyperspace! #SoloPremiere #SoloAStarWarsStory #Solomovie"

Jenna Busch von Syfy:

"#SoloAStarWarsStory hat ein wenig einen schwierigen Start, aber es ist ein Knaller-Abenteuer. Und ja, Donald Glover klaut den Fim. Aber das wusstet ihr ja schon."

Peter Sciretta von Slashfilm:

"#Solo war der Knaller. Die Kasdans treffen den Charakter von Han Solo. Ja, die Geschichte ist eine Reihe bekannter Ereignisse (Han trifft Chewie ... etc), aber keins davon passiert wie man es erwartet. Haltet euch von Spoilern fern, großer Marvel-Level-Scheiss, der dich darüber nachdenken lässt, was Lucasfilm als nächstes plant. #Solo fühlt sich überraschend anders als jeder Star-Wars-Film zuvor an, trifft aber perfekt den Tonfall, das Abenteuer, die Figuren und den Humor des #StarWars-Franchise. Außerdem braucht mein Leben einen Lando-Film." 

Angelique Jackson fasste sich kurz:

"Meine Gif-Reaktion auf #SoloAStarWarsStory "

Solo: A Star Wars Story startet am 24. Mai in den deutschen Kinos.

Solo: A Star Wars Story: Neue Clips, weiterer TV-Trailer und mehrere Poster veröffentlicht

In genau zwei Wochen startet Solo: A Star Wars Story in den deutschen Kinos. Entsprechend auf Hochtouren läuft mittlerweile auch die Marketingmaschine von Lucasfilm und Disney. In den vergangenen Tagen wurden gleich drei neue Clips und ein weiterer TV-Trailer veröffentlicht. Einer der Clips feierte im Zuge der Late-Night-Talkshow Jimmy Kimmel seine Premiere. Zudem gibt es auch eine Reihe neuer Poster.

Solo: A Star Wars Story erzählt die Vorgeschichte eines der beliebtesten Helden der Star-Wars-Saga. Aufgrund einer Serie waghalsiger Eskapaden in einer düsteren und gefährlichen kriminellen Unterwelt lernt Han Solo seinen mächtigen zukünftigen Copiloten Chewbacca kennen und trifft auf den berüchtigten Glücksspieler Lando Calrissian für eine Reise, die den Kurs für einen der ungewöhnlichsten Helden der Star-Wars-Saga festlegt.

Die Hauptrollen übernehmen Alden Ehrenreich als Han Solo, Joonas Suotamo als Chewbacca, Donald Glover als Lando Calrissian, Woody Harrelson als Han Solos Mentor Tobias Beckett und Emilia Clarke als Qi'Ra. Ebensfalls mit dabei sind Thandie Newton und Phoebe Waller-Bridge.

Das Drehbuch zum Film stammt von Lawrence Kasdan und Jon Kasdan. Als Regisseur war Ron Howard aktiv. Dieser hatte die Dreharbeiten im Sommer 2017 kurzfristig übernommen, nachdem Lucasfilm die bisherigen Regisseure Phil Lord und Christopher Miller aufgrund kreativer Differenzen entließ.

Solo: A Star Wars Story | "Risk" TV Spot (:30)

Solo: A Star Wars Story | "Han Meets Lando" Clip

Solo: A Star Wars Story | "Holochess" Clip

Woody Harrelson on Solo: A Star Wars Story

Solo: A Star Wars Story - Weiterer TV-Trailer und neuer Clip online

Am vergangenen Wochenende hat Lucasfilm ein paar weitere Vorschauvideos zum Start von Solo: A Star Wars Story veröffentlicht. Neben einem neuen TV-Trailer gibt es auch einen Clip im Netz zu sehen. Letzterer zeigt eine ausführlichere Version, der Szene, in der Chewbacca sein Alter verrät, die auch schon in den Trailern zu sehen war.

Solo: A Star Wars Story erzählt die Vorgeschichte eines der beliebtesten Helden der Star-Wars-Saga. Aufgrund einer Serie waghalsiger Eskapaden in einer düsteren und gefährlichen kriminellen Unterwelt lernt Han Solo seinen mächtigen zukünftigen Copiloten Chewbacca kennen und trifft auf den berüchtigten Glücksspieler Lando Calrissian für eine Reise, die den Kurs für einen der ungewöhnlichsten Helden der Star-Wars-Saga festlegt.

Die Hauptrollen übernehmen Alden Ehrenreich als Han Solo, Joonas Suotamo als Chewbacca, Donald Glover als Lando Calrissian, Woody Harrelson als Han Solos Mentor Tobias Beckett und Emilia Clarke als Qi'Ra. Ebensfalls mit dabei sind Thandie Newton und Phoebe Waller-Bridge.

Das Drehbuch zum Film stammt von Lawrence Kasdan und Jon Kasdan. Als Regisseur war Ron Howard aktiv. Dieser hatte die Dreharbeiten im Sommer 2017 kurzfristig übernommen, nachdem Lucasfilm die bisherigen Regisseure Phil Lord und Christopher Miller aufgrund kreativer Differenzen entließ.

Das Spin-off kommt in Deutschland am 24. Mai in die Kinos.

Solo: A Star Wars Story | "190 Years Old" Clip

Solo: A Star Wars Story | "Ride" (:30)

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