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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und das Jahr 2019

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Im letzten Monat dieses Jahres passiert nicht mehr viel und daher ist das traditionell die Zeit der Jahresrückblicke. Unseren haben wir euch letzte Woche geliefert, also schauen wir heute in die Zukunft: Was könnte das Spielejahr 2019 bringen?

Mehr vom selben, fürchten wir, aber vielleicht auch eine neue Konsole, die Playstation 5? Sehen wir knackiges Gameplay oder doch nur mehr Open-World-Einheitsbrei? Uns fehlen insgesamt Titel, die für ein bisschen Innovation und Mut stehen. Trotzdem: Wir wären schon zufrieden, wenn es einfach gute, spaßige Spiele mit gutem Design und Gameplay gibt. Welche Titel diese Kriterien erfüllen, werden wir dann sehen. Nur eins ist sicher: Activision Blizzard wird ein neues Call of Duty herausbringen. Und Ubisoft macht irgendwas mit Open World.

Währenddessen hofft Johannes auf Mount & Blade: Bannerlords, dieser hoffnunglose Romantiker.

Mehr Spieler ist ein Podcast von darangehtdieweltzugrunde.de über Videospiele. Er erscheint (meistens) Mittwochs Donnerstags auf darangehtdieweltzugrunde.de und Sonntags auf Robots & Dragons.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und das Spielejahr 2018

PODCAST

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Die Weihnachtszeit ist jene Zeit, die zum Schwelgen einlädt. Da passt es nur zu gut, dass 2018 ein gutes, aber langsames Spielejahr war – so wie also “Red Dead Redemption 2”.

Dumme Witze beiseite: wir sind bei Mehr Spieler immer sehr bemüht, die Dinge im großen Ganzen zu betrachten und kommen auch diesmal nicht ganz drumherum. Mit unserem Rückblick machen wir eine Standortbestimmung der AAA-Gamesbranche, die sich endgültig in ihrer selbst erschaffenen Open World zu verlaufen haben scheint.

Aber in so mancher Open World verlaufen und verlieren wir uns gerne. Deshalb bloß kein Trübsal blasen, sondern Mut schöpfen. Mut, dass nicht alles größer und weiter, sondern verspielter und dichter sein darf. Mut, eine freie Welt der Dynamik der eigenen Geschichte zu unterwerfen. Mut, von Kleinen zu lernen. Mut, nicht immer auf Gewinnmaximierung aus zu sein.

Ja, unser Wunschzettel ist lang. Aber es ist ja auch bald Weihnachten. Lasst uns doch bis nächste Woche wissen, was ihr euch wünscht, wenn wir einen Blick in die Games-Zukunft werfen.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Sony vs. E3 2019

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In den etwas drögen Alltag von Spielejournalist*innen brach vor ein paar Tagen eine ziemliche Überraschungsnachricht: Sony gab bekannt, keinen Stand auf der E3 2019 zu haben. Die Nachricht war so überraschend (und die allgemeine Newslage so mau), dass sogar Spiegel Online darüber berichtete. Natürlich schlägt uns von Mehr Spieler auch die Frage um, was Sony mit diesem Manöver plant. Für Max ist die Antwort: die Ankündigung der Playstation 5. Aber wir fragen uns auch: Ist das vielleicht ein Zeichen dafür, dass die E3 an Bedeutung verliert? Denn für viele ist diese Messe nur noch eine Selbstbeweiräucherung der Industrie, und weniger ein Ort, um Neuigkeiten über die Branche zu erfahren. Was denkt ihr, was Sonys Idee hinter dem Plan war. Hört die Folge und dann kommentiert!

Viel Spaß und freudige Diskussionen über die neue Folge Mehr Spieler.

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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Krieg und Frieden

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Habt ihr das auch gehört? Dass da einmal Krieg war und keiner mitgemacht hat? So geschehen auf einem Battlefied-1-Server zum einhundertjährigen Jubiläum des Waffenstillstands am 11. November 1918, dem Anfang vom Ende des Ersten Weltkriegs. Viel wurde in der letzten Woche darüber geredet und geschrieben. Auch Max und Johannes suchen nach Sinn und Unsinn im Unding, das sich da Krieg nennt. Nein, das ist keine pauschale Schelte gegen Kriegsspiele, sondern lediglich ein Blick auf die Perversion des realistisch gehaltenen Arena-Schießens im Weltkriegsgewand und die oftmals fehlende Konsequenz in der Auseinandersetzung mit der bitteren Thematik, die da heißt Krieg.

Denn Krieg, Krieg ändert sich nie. Er bleibt immer scheiße.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Weltveränderung

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Kunst schafft Veränderung! So zumindest könnte man mit viel Idealismus an das Erschaffen von Kunstwerken herangehen. Für viele Kreative ist Kunst schließlich ein Versuch, eine Aussage über die Welt zu treffen. Videospiele, als oft kollaboratives Projekt verschiedener Menschen, sind daher eine Mischung verschiedener Weltsichten und bilden da keine Ausnahme. Da es vermehrt für einzelne Entwickler wie Toby Fox (Undertale) oder Lucas Pope (Papers, Please) möglich ist, Spiele weitgehend alleine zu entwickeln, haben ihre Interpretationen auch vermehrt Gewicht – Videospiele als Kunst- und Unterhaltungsobjekt sind die Folge.

Aber wie können diese kleinen Spiele in einem Multi-Millionen-Dollar-Markt bestehen? Werden sie überhaupt gehört, wird ihre Aussage  verstanden? Diese und noch mehr Themen wie Arbeitsbedingungen in der Spielebranche reißt Austin Walker in seinem Artikel Videogames can't change the World – yet an. Wir von Mehr Spieler haben das als Grundlage genommen, uns über den Artikel und seine Aussagen zu unterhalten.

Was denkt ihr? Wieviel Potential haben Videospiele, die Welt zum Positiven zu verändern? Wie sehr müssen dazu ihre Produktionsgrundlagen revolutioniert werden? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren!

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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Western-Helden

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Eigentlich ist Mehr Spieler ein Zwei-Personen-Projekt: Max und Johannes massieren euch wöchentlich die Ohren mit ihren sanften Stimmen. Doch auch die brauchen mal eine Pause, weswegen sich Johannes auf Urlaub begeben hat. Max dagegen ist noch quickfidel und unterhält euch diese Woche mit einem Solobeitrag zu Red Dead Redemption 2.

Denn das dreht in seiner Playstation 4 gerade ein paar Runden. Das Open-World-Spiel gehört wahrscheinlich zu einem der Highlights in diesem Jahr und war deshalb nicht nur im Vorfeld Gegenstand dieser Sendung, sondern ist heute alleiniges Thema. Denn viel gibt es dazu zu sagen: Es ist ein Rockstar-Spiel, es ist ein Open-World-Spiel, es ist ein Western-Spiel - alles Dinge, die in unserem Podcast mal beklagt, mal gefeiert, aber immer kritisch begleitet wurden. Was gefällt Max an Red Dead Redemption 2? Was findet er eher so mittel? Aber viel wichtiger: Spielt ihr das Spiel bereits? Und seid ihr begeistert oder eher enttäuscht? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren, wir sind sehr gespannt!

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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Verantwortung

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Shadow of the Tomb Raider ist einen guten Monat nach Erscheinen circa 20 Euro günstiger und Day-One-Käufer und Vorbesteller fühlen sich veräppelt und bombardieren das Spiel deswegen mit schlechten Reviews. Und wir wollen auf der Käuferseite stehen, müssen aber eine vor Jahren bereits abgehandelte Fabel über Vorbesteller auspacken.

Der schnelle Preisverfall von Spielen ist spätestens seit Zeiten des Web 2.0 bekannt. Über Gamestop oder diverse Portale wie ebay und die Spielegrotte erhalten Videospieler hierzulande gebrauchte Spiele für wenig Geld. Und damit diese Käufe sich in Grenzen halten oder auch weniger erfolgreiche Titel noch einen Verkaufsboost erfahren, setzen Publisher und Verkaufsplattformen wie Steam und GOG.com auf Sales. Inzwischen fühlen sich Sales so alt wie das Medium selbst an.

Dass jetzt ein Spiel aufgrund der Preispolitik abgestraft wird, ist zwar nachvollziehbar, aber in dieser Form äußerst unglücklich. Wir haben mit unserer ansteckenden Hype-Gesellschaft besonders auch im Gamingbereich dafür gesorgt, dass Publisher die hohen Preise mehr oder minder problemlos aufrufen können, bevor sie nach dem ersten Abebben der Verkäufe durch Sales neue Reize setzen.

Wir wagen deswegen erneut einen Blick auf das leidige Thema der Eigenverantwortung und sprechen über die “Generation Sale”.

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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Dungeon Crawler

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Der Dungeon Crawl: Heute kann man sich kaum eine langweiligere Partie eines Rollenspiels vorstellen, als Raum für Raum ein unterirdisches Verließ abzusuchen, um wieder und wieder irgendwelche Monster zu töten und schließlich im letzten Raum einen schwierigen Kampf auszuwürfeln und dann den Schatz einzusacken. Kämpfen, Plündern, Schlafen – der Arbeitsalltag eines Fantasy-Helden.

Und doch war die längste Zeit das Dungeon mit seinen Kästchen-Korridoren und seinen ständigen Kämpfen, seinen Rätseln und Schlüsselsuchen, das beständige Element sowohl von traditionellen Tischrollenspielen als auch am Computer. Sei es das legendär fragwürdige „Wirtshaus zum schwarzen Keiler“ bei Das Schwarze Auge, der „Tempel des elementaren Bösen“ für Dungeons & Dragons oder Dungeon Master im Bereich der Computerrollenspiele: Das Abtauchen in dunkle Verliese war der Standard.

Heute haben wir offene Welten, Vogelperspektiven und Rahmenauswahl, sprechende Mitstreiter*innen und bewegte (bisweilen gar bewegende) Zwischensequenzen. Alles schön und gut, aber wir alle wissen, dass Rollenspiele nicht nur für „eine Stunde“ gespielt werden können. Wie wäre es also mit einem kleinen Dungeon-Happen für zwischendurch?

Max legte neulich Hand an seine Vita und damit auch an Severed, einem modernen „tile based Dungeon Crawler“, wie man ihn seit 1998 und Baldur’s Gate selten gesehen hat. Da Johannes auch sehr viel Spaß mit dem Genre in Form von Legend of Grimrock hatte, reden die beiden heute über die Möglichkeiten des Spielprinzips in Zeiten des Mobile Gaming und natürlich der Handy-Spiele.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr Erinnungen an die Rollenspiele der 8er- und frühen 90er-Jahre? Wart ihr nostalgisch berührt vom kurzen Aufleben der Dungeon Crawler durch den Erfolg von Legend of Grimrock? Oder haltet ihr das alles für nostalgischen Schwachsinn, wollt mehr Open World und Spiele im Stile von Skyrim, Pillars of Eternity und Co? Schreibt uns in den Kommentaren!

Wie immer geht ein Dank an Glory of Joann für die Musik.

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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Tischrollenspiele

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Was ist Pathfinder: Kingmaker genau? Das ist ein Computerrollenspiel, dass sich eng an die Vorlage des Pen-&-Paper-Rollenspiels Pathfinder hält. Mit allem drum und dran: Klassen, Völker, Ausrüstung und Magie lassen sich beinahe eins zu eins auf die Computervariante übertragen. Das große Vorbild, das sagen auch die Entwickler, sind die klassischen Infinity-Engine-Rollenspiele von Bioware, wie Baldur's Gate oder Icewind Dale.

Ob euch, liebes Publikum, die Mischung aus Baldur's Gate und einem Tischrollenspiel, nun anspricht oder nicht: Pathfinder: Kingmaker, ist ein bittersüßes Beispiel dafür ist, dass Treue zum Vorbild schädlich sein kann. Man könnte sagen, dass Entwickler Owlcat Games es zu gut gemeint hat.

Vieles, was Pathfinder als Tabletop/Pen & Paper so erfolgreich gemacht hat, lässt sich im Baldur’s-Gate-Gewand nur schwerlich umsetzen. Das Ergebnis ist zwar ein ordentliches Rollenspiel, aber man wird das Gefühl nicht los, dass die Entwickler zuvorerst den Regeln des Originals gefolgt sind, statt zu schauen, ob diese Regeln auch ein gutes Videospiel ergeben.

Wenn ihr das anders seht, dann äußert euch gerne dazu oder nickt zustimmend zur Titelmelodie von Glory of Joann. Kommt gesund durch die Herbsttage!

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Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Retro-Konsolen

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Wer damals, 1995, voller Stolz der Besitzer einer der ersten erfolgreichen 32-Bit-Konsolen war (der 3DO und nominell der Atari Jaguar waren zwar auch 32-Bit-Konsolen, aber heute sind sie nur noch am Rande als technisches Novum erwähnenswert), hat vielleicht bis heute ein Trauma: Denn der Saturn stank nach einer ganzen Weile gegen die Spieleflut der Playstation ab.

Dort fand man Perlen wie Crash Bandicoot, Metal Gear Solid, Gran Turismo und natürlich: Final Fantasy VII. Der Saturn bot für ein paar Monate exklusiv Tomb Raider. Und hatte ein paar tolle Spiele aus Segas eigenem Hause, aber mal ehrlich, Relevanz bis heute hat kaum eines der Spiele.

Deshalb mag die erste Reaktion nach Sonys Ankündigung, die Playstation Classic im Dezember herauszubringen, ein „Shut Up and take my Money!“ gewesen sein, um die Schande von früher wieder wett zu machen. Nur ist das eigentlich kein ernsthafter Grund, um 100 Euro auszugeben, schon gar nicht, wenn die zwanzig Spiele darauf (von denen ohnehin bisher nur fünf bekannt sind), nicht gut gealtert sind und sich heute nur mit viel Wohlwollen und Nostalgie spielen lassen. Außerdem gibt es diese Titel oft genug in den digitalen Stores von Sony und Nintendo, Sega hat beispielsweise für Steam große Kollektionen mit „Klassikern“ des Mega Drive heraus gebracht. Warum also nochmal Geld für einen Staubfänger ausgeben?

Eben aus Nostalgie und Bequemlichkeit, das ist unsere These. Wenn ihr uns nicht glaubt, könnt ihr euch gerne auch die Meinung der Montalker von Rocket Beans anhören, die ebenfalls über das Thema reden.

Wir wollen ja niemanden seinen Nostalgie-Trip vermiesen, plädieren aber für mehr Ehrlichkeit im Umgang mit dem Thema – und dem eigenen Geldbeutel.

Aber auch wir geben zu: Bei einem Mini-Saturn oder Mini-Dreamcast würden auch wir schwach werden. Der Saturn ist nämlich notorisch schwer zu emulieren, hat aber mit Spielen Dragon Force, Shining Force 3, Guardian Heroes oder Sega Rally eine Reihe wichtiger und guter Titel in der Bibliothek. Auch für den Dreamcast sind eine Reihe interessanter und wichtiger Spiele erschienen, wie Jet Set Radio, Crazy Taxi oder Shenmue. Nur leider ging der Dreamcast in Deutschland (und auch dem Rest der Welt) ziemlich unter. Diesen beiden "vergessenen" Plattformen noch einmal eine neue Bühne zu bieten... da darf auch ein alter Nerd mal träumen...

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