The Walking Dead

The Walking Dead: Lauren Cohan könnte auch nach Staffel 8 noch Teil der Serie bleiben

Lauren Cohan hat als Schauspielern von Maggie Rhee nicht nur eine der wichtigsten Rollen in The Walking Dead, sondern ist auch bei vielen Fans beliebt. Vor einiger Zeit drohte Cohan allerdings mit ihrem Ausstieg aus der Serie nach der 8. Staffel. Der ausschlaggebende Grund war die geringere Bezahlung, die sie im Vergleich zu ihren beiden männlichen Co-Stars Andrew Lincoln, den Fans als Rick Grimes kennen und Normans Reedus, der als Daryl Dixon in The Walking Dead auftritt, erhält.

Mit dem Ende der achten Staffel läuft der Vertrag der Schauspielerin aus. Bei den Gehaltsverhandlungen wollte AMC Cohan ursprünglich aber kein höheres Gehalt zahlen. Ganz so schnell werden die Fans aber wohl nicht auf Maggie verzichten müssen. Wie die Website TVLine berichtet, befinden sich die Darstellerin und die Verantwortlichen des Senders nach wie vor in Verhandlungen.

Dem Bericht zufolge möchte Cohan auch gerne ein Teil von The Walking Dead bleiben und hat bisher keine Anzeichen gezeigt, dass sie die Serie verlassen will. Bis zum Drehstart der 9. Staffel im Mai 2018 bliebe noch genügend Zeit, sich zu einigen. Es bleibt aber vorerst abzuwarten, ob AMC die Gage der Schauspielerin an die ihrer männlichen Kollegen angleicht.

The Walking Dead Season 8.2 Episode 9 Trailer (2018) amc series

The Walking Dead: Neuer Trailer zu Staffel 8.2

Der amerikanische Sender AMC hat ein neues Promovideo zur The Walking Dead veröffentlicht. Der Trailer stimmt auf den Start der zweiten Hälfte der 8. Staffel ein. Diese kehrt am 25. Februar mit der Episode "Honor" auf die TV-Bildschirme zurück.

Nach den Geschehnissen im Mid-Season-Finale stehen Rick und seine Verbündeten vor dem Ende. Alexandria ist zerstört und die Hälfte der Kämpfer des Kingsdoms sind tot. Gleichzeitig muss Rick auch mit der Tatsache klarkommen, das Carl von einem Walker gebissen wurde. Auf der anderen Seite hat Negan nur wenig Zeit, seine Erfolge zu feiern, da es im Sanctuary zunehmend zu einem Machtkampf kommt.

Die zweite Hälfte der achten Staffel umfasst noch einmal acht Episoden. Nach der Sommerpause wird es im Herbst aber definitiv weitergehen. So hat der Sender AMC bereits eine neunte Staffel der Zombieserie bestellt.

Allerdings wird es nach dem Abschluss der aktuell ein paar Veränderungen hinter den Kulissen geben. Der bisherige Showrunner Scott M. Gimple wurde zum Chief Content Officer befördert und übersieht nun das gesamte Dead-Franchise (also auch das Spin-off Fear the Walking Dead) bei AMC. Seine Rolle als Showrunner übernimmt Angela Kang. Die Produzentin arbeitet schon seit 2011 als Autorin an The Walking Dead mit und gehört seit 2013 zum Stamm der Ausführenden Produzenten.

THE WALKING DEAD Season 8 "Nightmare" Promo [HD] Andrew Lincoln, Norman Reedus, Lauren Cohan

The Walking Dead erhält 9. Staffel und einen neuen Showrunner

The Walking Dead wurde offiziell um eine weitere Staffel verlängert. Trotz eher schwächelnder Quoten kehrt die erfolgreichste Serie des Senders AMC im Herbst für ihre mittlerweile 9. Staffel auf die TV-Bildschirme zurück.

Allerdings wird es nach dem Abschluss der aktuell laufenden 8. Staffel ein paar Veränderungen hinter den Kulissen geben. Der bisherige Showrunner Scott M. Gimple wurde zum Chief Content Officer befördert und übersieht nun das gesamte Dead-Franchise (also auch das Spin-off Fear the Walking Dead) bei AMC. Seine Rolle als Showrunner übernimmt Angela Kang. Die Produzentin arbeitet schon seit 2011 als Autorin an The Walking Dead mit und gehört seit 2013 zum Stamm der Ausführenden Produzenten.

Aktuell befindet sich die Zombieserie in ihrer alljährlichen Winterpause. Die zweite Hälfte der 8. Staffel feiert dann am 25. Februar ihre Premiere. Staffel 9 dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit im Herbst kommen.

Zwischen den beiden Staffeln können sich die Zombies-Fans auf neue Folgen des Spin-offs Fear the Walking Dead freuen. So hat AMC neben der Verlängerung der Mutterserie auch ein Startdatum für die neuen Folgen des Ablegers bekannt gegeben. Die 4. Staffel von Fear the Walking Dead geht offiziell am 15. April an den Start.

Die meist-raubkopierten Serien 2017

Die Seite Torrentfreak.com hat auch in diesem Jahre wieder eine Liste, der am meisten raubkopierten Serien veröffentlicht. Die Spitzenposition ist dabei nach wie vor fest in der Hand von HBOs Game of Thrones. Zum sechsten Mal in Folge ist die Fantasyserie die am meisten raubkopierte Serie über BitTorrent.

Auch auf dem zweiten Platz hat sich im Vergleich zum Vorjahr wenig geändert. Während die Quoten von The Walking Dead immer weiter nachlassen, ist die Serie bei den illegalen Downloads immer noch prominent vertreten. The Flash komplettiert die Top 3 der Liste.

Darüber hinaus finden sich drei Neuzugänge im Ranking, die letztes Jahr nicht in den Top 10 vertreten waren. So zeigt sich die Popularität der 3. Staffel von Rick & Morty beispielsweise auch bei den illegalen Downloads, wo die Animationsserie Platz 5 belegte. Dahinter folgen mit Prison Break und Sherlock die beiden anderen Neuzugänge.

Letztendlich bietet die Rangliste allerdings auch nur einen Überblick über die Torrent-Downloads. Hier lässt sich seit einigen Jahren ein deutlicher Rückgang der Downloadzahlen beobachten. Dies liegt, neben der Zunahme an legalen Streaming-Angeboten, vor allem daran, dass immer mehr Menschen andere Quellen und Streams nutzen.

Auch verzichtet Torrentfreak in diesem Jahr wieder auf eine Schätzung der tatsächlichen Downloadzahlen. Schon 2016 hatte es sich als zunehmend schwierig erwiesen, die genaue Anzahl der Downloads über die bekannten Torrent-Dienste zu ermitteln. Daran hat sich auch in diesem Jahr nichts geändert.

  1. Game of Thrones
  2. The Walking Dead
  3. The Flash
  4. The Big Bang Theory
  5. Rick & Morty
  6. Prison Break
  7. Sherlock
  8. Vikings
  9. Suits
  10. Arrow

The Walking Dead 8.08: Kritik des Midseason-Finales

SPOILER

Mit einer Folge in Überlänge verabschiedet sich The Walking Dead in die Winterpause. Das Midseason-Finale beendet allerdings leider nicht wie erhofft den vor sich hin dümpelnden Negan-Konflikt.

Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Die Serienschreiber haben es sich insbesondere in den vergangenen beiden Staffeln nicht leichter gemacht. Es kamen zahlreiche neue Figuren und Handlungsorte hinzu. Dass man diesen dann nicht vollends gerecht werden kann, ist für viele ein Hauptkritikpunkt.

Entsprechend sind die starken Folgen der achten Staffel bisher vor allem die, in denen auf einen Charakter mit wenig Figuren drum herum der Fokus gelegt wird. Im Midseason-Finale kommt jedoch noch einmal jeder zum Zug, was auf der einen Seite reichlich gehetzt, auf der anderen Seite komplett überflüssig wirkt.

Dass ein Großteil der Folge in Dunkelheit und/oder Vernebelung spielt, hilft nicht gerade. sich bei den ruppig-sprunghaften Schnitten von Ort zu Ort oder auch zu Rückblicks-Szenen zu orientieren. Kaum lässt man sich auf die Geschehnisse einer Gruppierung ein, wird diese schon wieder in der Luft hängen gelassen und woanders weitergemacht.

Es ist fraglich, ob man an dieser Stelle - oder überhaupt - wirklich sehen muss, wie Aaron und Enid auf dem Weg zur Ocean Side sind. Auch an der ein oder anderen Szene hätte man kürzen - oder sie komplett weglassen - können, so dass die Überlänge der Episode eher unnötig erscheint.

We survived somehow

Andererseits hätte man andere Dinge durchaus gerne zeigen oder auch nur etwas verständlicher ausführen können. Während eben noch die von Zombies eingekesselten Survivor im Sanctuary gut mit sowohl den Untoten als auch inneren Konflikten zu kämpfen haben, sind sie nicht nur Off-Screen ihrem Schicksal entkommen, sondern auch gleich mit voller Stärke zurück.

Man befindet sich im Prinzip abermals an einer Stelle, an der wir gefühlt schon zigmal waren: Ein überaus von sich überzeugter Negan steht bedrohlich mit seinen Mannen vor den Toren Alexandrias und ist auch ansonsten sofort wieder beeindruckend gut organisiert sowie voll ausgestattet.

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Nachdem sich die vorherige Episode hauptsächlich rund um Eugene im Sanctuary und wie die Saviors aus ihrer misslichen Lage entkommen könnten drehte, wäre es schön gewesen, das Ergebnis der Überlegungen nun auch wirklich zu sehen.

So positionieren sich die Savior direkt strategisch an allen wichtigen Orten: Simon soll Hilltop, die weiterhin hauptsächlich Lebensmittel produzieren sollen, zurück in die Spur bringen während Gavin sich ums Kingdom kümmert. Beim Herzstück Alexandria lässt es Negan sich natürlich nicht nehmen, selbst die erneute Übernahme vorzunehmen.

Standortbestimmung

Wie erwähnt springt die Folge zwischen den verschiedenen Orten und Charakteren recht abrupt hin und her. Zusammengenommen sind die Geschehnisse an sich jedoch recht übersichtlich.

Jadis und ihre Schrottplatz-Gang sind nur noch wenige Sekunden relevant. Sobald der Beschuss im Sanctuary beginnt, ergreifen sie die Flucht. Das macht die Aktion von Rick, alleine bei ihnen aufzutauchen, um sie davon zu überzeugen, sich ihm anzuschließen, erst recht fragwürdig. Andrew Lincoln hätte man sicher auch an anderer Stelle nackt kämpfen lassen können, wenn man das nun unbedingt haben wollte.

Daryl, Tara, Rosita und Michonne sind zurück in Alexandria und kümmern sich mit Carl um die Flucht aus Alexandria. Nebenbei erledigen sie noch einen Trupp Savior, den Dwight in eine Falle gelockt hat. Dies ist wohl vor allem wichtig, damit Daryl endlich seine Flügel-Lederweste zurück bekommt.

Maggie gibt sich scheinbar unterwürfig, nachdem Savior Simon ihren Begleiter Neal erschossen hat. Doch zurück im Hilltop demonstriert sie ihrerseits Härte, exekutiert einen der gefangenen Savior und hinterlässt eine deutliche Nachricht an Negan. Sie will alles dafür tun, dass im Zweifel Hilltop die letzte Bastion des Widerstands ist.

Gut übrigens, dass sie den Namen des Begleiters noch einmal explizit genannt haben, auch wenn ich dennoch nicht so recht weiß, wer das nun eigentlich genau war. So beliebt Jesus sein mag, gerade deswegen wäre er ein deutlich naheliegendes Opfer gewesen. Aber dass länger niemand von Bedeutung mehr stirbt und stattdessen Randfigur XY aus dem Hintergrund dran glauben muss, ist ein weiteres Problem der letzten Staffeln.

Jerry und Carol nehmen ihre Pflicht ernst und machen sich als einzige verbliebene Kämpfer aus dem Kingdom auf zum vereinbarten Treffpunkt am Sanctuary - gerade rechtzeitig, um Rick vor den Scharfschützen zu retten. Im Verlauf kehrt Carol zum Kingdom zurück, wo Ezekiel aus seiner Lethargie gerissen wird, als die Savior die Siedlung stürmen. Es gelingt ihm nicht nur, sich versteckt zu halten, sondern mit einer Explosion auch für genug Ablenkung zu sorgen, um seinem Volk eine Chance zur Flucht zu ermöglichen.

Die eingesetzte mittelalterlich anmutende Musik, die einsetzt, als Ezekiel mit einem Schulbus die Savior-Versammlung aufmischt und seinen Leuten zur Hilfe kommt, sorgt für ein Schmunzeln. Letztlich ist er bereit, sich selbst für das Wohl anderer zu opfern. Der König ist zurück. Doch auch Morgan hat es zurück zum Kingdom gezogen und es ist abzusehen, dass uns mit seiner Hilfe Ezekiel noch etwas erhalten bleibt.

Die Handlung rund um Eugene aus der letzten Episode wird noch einmal aufgegriffen. Er kämpft weiter mit seinem Gewissen, das er nach wie vor in Alkohol zu ertränken versucht. Letztlich kann er sich dazu durchringen und Gabriel eine Fluchtmöglichkeit mit Dr. Carson bieten.

Ob es wirklich nötig ist, dass man in dem ohnehin schon vorhandenen Wirrwarr noch Aarons und Enids fragwürdige Mission nach Ocean Side einbaut, bleibt abzuwarten. Dies müsste in der weiteren Staffel schon noch deutlich weiter ausgebaut werden, damit man die Szenen nicht als leider gänzlich verschwendete Screentime sieht.

Caaaaaarl

Klarer Lichtblick und Fokus der Episode ist Carl. In Rückblicken sieht man, wie er seinen Vater konfrontiert und deutlich mehr fordert, als bloße Rache und Überlebenskampf. Hoffnung ist nötig, und dafür muss man an Größeres glauben: Dass ein Zusammenleben möglich ist, dass die Gewalt aufhören und man nur so etwas Neues von Bedeutung aufbauen kann.

Ebenso klar konfrontiert er Negan. Zum einen, um Zeit zu schinden, damit die verbliebenen Alexandrianer fliehen können - zum anderen nimmt man ihm seine Überzeugung aber tatsächlich ab. Er möchte nicht sterben, wäre aber bereit dazu, wenn dies endlich den Konflikt beenden würde. Seine ehrliche Frage "Is this really who you wanted to be?" beeindruckt nicht nur Negan, sondern auch mich als Zuschauer.

Atmosphärisch und musikalisch setzt man seine Verwirrtheit im Trubel rund um ein nach und nach explodierendes (warum auch immer) Alexandria mit einhergehenden Ohrenklingeln und durch die Gegend stolpern sehr gut in Szene. Es sind diese Momente, die einen daran erinnern, was man an der Serie so sehr vermisst.

Zwischendurch taucht Rick in Alexandria auf, doch in seinem Haus findet er nicht seine Familie, sondern Negan vor. Nach kurzem Kampf mit Lucille kann Rick entkommen, wird von Michonne aufgegriffen und in die Kanalisation gebracht, wo sich die verbliebenen Bewohner Alexandrias verstecken. Inklusive Judith und einem arg geschwächten Carl, der eine Bisswunde präsentiert. Diese scheint er sich jedoch bereits beim Kampf mit den Zombies rund um Saddiq vor einigen Episoden zugezogen zu haben.

Carls Schicksal ist noch offen, am Ende des Midseason-Finales ist er noch am Leben.Wenn man bedenkt, dass Caaaaaarl einst als recht nervig empfunden wurde, wäre sein Ableben zwar nicht komplett unerwartet, aber dennoch ein tiefer Einschnitt für die Serie. Neben Rick ist er der einzige, der seit der ersten Episode komplett im Hauptcast dabei ist.

Über die letzten Jahre sah man nicht nur eine enorme Entwicklung von Carl, sondern auch das Heranwachsen von Chandler Riggs. Mit 11 Jahren wurde er für die Serie verpflichtet, mittlerweile ist er 18 Jahre alt. Nach aktuellen Berichten scheidet er nicht auf eigenen Wunsch aus der Serie aus, sondern war selber von der Nachricht überrascht.

Heißt das also, er stirbt wirklich oder gibt es nicht doch noch einen Dreh? Auf die Antwort muss man sich bis Februar gedulden, dann geht The Walking Dead mit der zweiten Hälfte von Staffel 8 weiter.

Fazit

Leider bringt das Midseason-Finale nicht die erhoffte Klarheit oder zumindest großen Knall für die Serie. Die Probleme der vergangenen beiden Staffeln schleppen sich weiter mit durch: Zu viele Charaktere und Handlungsorte bei zu vielen unklaren Aktionen, die oft nicht nachvollziehbar sind.

Dennoch ist eine gewisse Spannung vorhanden und es gibt genug Lichtblicke, um sich von der Episode unterhalten zu lassen. Eine Überlänge wäre jedoch nicht nötig gewesen. So hat man viel Zeit, um trotzdem nicht auf den Punkt zu kommen und bis auf wenige Ausnahmen schafft man keine tiefere Bindung zu den Charakteren.

Der komplette Plot rund um Negan scheint mittlerweile zu verfranzt und gegen die Wand gefahren, weswegen der Wunsch bestand, dass der Konflikt in dieser Episode enden würde. Aber es heißt weiter durchhalten.

Noch habe ich einen Rest Hoffnung, dass die Serie die Kurve bekommt und irgendwann zu einem vernünftigen Ende findet. Natürlich könnte man, wie es einige einstige Fans taten, einfach aufhören zu gucken. Doch dafür hängen viele ja doch zu sehr an ihrer einstigen Lieblingsserie und das verbliebene Interesse zu länger bekannten Charakteren.

THE WALKING DEAD 8x09 Midseason Premiere Promo [HD] Andrew Lincoln, Norman Reedus

Erster Charakter für Overkill's The Walking Dead enthüllt

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Overkill's The Walking Dead Trailer Still

Im Herbst 2018 soll es neues Futter für Fans von The Walking Dead geben: In der Videospielumsetzung Overkill's The Walking Dead treten bis zu vier Spieler kooperativ gegen die Zombies an. Für sein kommendes Spiel hat der Entwickler jetzt einen ersten Charakter-Trailer veröffentlicht.

Im kurzen Video wird Aidan vorgestellt. Der war früher ein Ingenieur oder Architekt in Washington, DC. Durch den Ausbruch der Zombie-Apokalypse hat er sich aber zu einem Baseball-Schläger schwingenden Untotenjäger gewandelt. Ein Lächeln im Trailer deutet an, dass ihm das mehr liegt als sein stressiger Job.

Gut möglich, dass Overkill in den kommenden Monaten bis zum Release des Spiels noch weitere Charaktere vorstellen wird. Zuvor wurde das Studio bekannt für seine Payday-Spiele, Payday: The Heist und Payday 2, beides ebenfalls kooperative Spiele, in denen die Spieler in die Schuhe unterschiedlicher Charaktere schlüpfen konnten.

Laut Ankündigung soll es in Overkill's The Walking Dead darum gehen, zusammen mit anderen Überlebenden verschiedene Missionen zu erfüllen, beispielsweise Vorräte zu sammeln oder Überlebende zu retten. Ob man dabei hauptsächlich Feuerwaffen oder – wie im Trailer gezeigt – Nahkampfgerät einsetzt, ist noch nicht bekannt.

Das Spiel soll für die PlayStation 4, den PC und die Xbox One erscheinen.

OVERKILL's The Walking Dead – Aidan Trailer

Kritik zu The Walking Dead 8.07: Time for After

SPOILER

Nachdem die letzte Episode die Handlungsstränge der bisherigen Staffel noch einmal zusammengebracht hat, scheint es mit "Time for After" im Konflikt rund um Negan endlich wieder voran zu gehen.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Rick hat sein Ansinnen, es nochmal mit einem Bündnis mit Jadis und ihrer Gang vom Schrottplatz zu versuchen, in Gefangenschaft gebracht. Nur mit einer Boxershorts bekleidet schwitzt er im heißen Metallcontainer vor sich hin, was ihn aber nicht davon abhält, weiter wilde Versprechungen oder auch Drohungen von sich zu geben, um Jadis doch noch auf seine Seite zu ziehen.

Dass Jadis sonderbar ist, sollte mittlerweile klar sein - und so ist sie jetzt auch eher daran interessiert, Rick in seiner Bredouille zu fotografieren und malen zu lassen, um für das "Hinterher" eine Skulptur von ihm anzufertigen.

Darüber, was das "Hinterher" sein soll, muss man sich nicht lange den Kopf zerbrechen. Wie bereits für die Schrottplatz-Gang bekannt. kommt wieder ein gerüsteter Zombie am Spieß zum Einsatz. Natürlich schafft es der verschwitzte Herkules-Rick, sich zu befreien und trotz Handfesseln nicht nur den Zombie abzuwehren, sondern auch bewaffnete Wächter und schließlich Jadis selbst zu Boden zu zwingen. Abermals garniert mit wüsten Drohungen, was passieren wird, wenn sie sich weiter gegen ihn stellen, gibt Jadis schließlich nach und sichert Rick Unterstützung zu.

Die Frage bleibt jedoch: Was soll das Ganze? An der Stelle waren wir bereits und die Illoyalität der wortbrüchigen Jadis und ihrer Gang hat die Gruppierungen rund um Rick ziemlichen Ärger eingebracht. Sind das wirklich Leute, auf die man sich zum jetzigen Zeitpunkt noch verlassen können will und für die sich ein derart riskanter Einsatz lohnt?

Mit dem Kopf durch die Wand

Aber gut, Rick hat ja nicht einmal seine eigenen Leute so recht unter Kontrolle. Da kommt es auf die Jadis-Gang wohl auch nicht mehr an. Daryl geht nämlich alles nicht schnell genug und befürchtet zudem, dass mit den Saviorn zu sanft umgegangen werden könnte.

In seinem Hass hat er in Tara und Morgan willige Verbündete, die für die Sache auch ihr eigenes Leben geben würden - im Gegensatz zu Michonne und Rosita, die sich zwar auch ein Bild von der Situation an der Sanctuary machen wollten, denen die Hau-Ruck-Aktion dann aber doch zu weit geht.

Zum Einsatz kommt wieder die A-Team-Klausel, die Norman Reedus in dieser Staffel scheinbar in seinem Vertrag hat: Er darf einen Lkw gegen eine Wand fahren, auf den letzten Metern schön klassisch mit einem Stein auf dem Gaspedal.

Für Daryl scheint auch alles nach Wunsch zu laufen - die Zombiehorde strömt ins Gebäude und macht den Saviorn das Leben schwer. Blöd für Rick, der Jadis eigentlich was von einem umzingelten Sanctuary erzählt hat und bei Ankunft mit der Schrottplatz-Gang auf einen leeren Hof blickt. Nicht sehr überzeugend.

Die Qual der Wahl

Auf Eugenes Schultern liegt nicht nur die Last schwieriger Gewissensfragen, sondern er muss auch einen Großteil der Folge tragen.

Das Sanctuary wird von Zombies überrannt. Hier glimmt noch einmal ein wenig Spaß der ersten Staffel auf, wenn man sich fragt, wieso die Saviors dagegen nicht besser vorbereitet sind. Die untere Ebene kann man ja scheinbar gut absperren. Wieso ergreift man also nicht schon lange vorher entsprechende Maßnahmen? Keine Beschwerde, genau sowas gehört zu derlei Serien einfach dazu.

Eugene hingegen setzt das nur noch weiter unter Druck. Der Loyalitätsbruch den Alexandrianern gegenüber, sich zwischen den Saviorn behaupten zu müssen und schließlich auch die hohen Erwartungen von Negan drohen ihn zu zerreißen. Für zumindest kurzzeitige Entspannung greift Eugene zum Alkohol und scheint diesen bereits regelrecht zu brauchen.

Sowohl Gabriel als auch Dwight und Tanya zeigen Eugene auf, dass er sehr wohl die Möglichkeit hat, sich für das "Richtige" - also Ricks Seite und den Tod Negans - einzusetzen. Letztlich entscheidet er sich aber doch, auf der seiner Kalkulation nach sicheren Seite und somit bei Negan, zu bleiben.

Wie auch Eugene will Negan vor allem überleben, egal was es andere kostet. Während Eugene eher schüchtern wirkt und sich bis jetzt durch die Apokalypse durchschlawenzelt hat, tritt Negan mit sehr viel Selbstsicherheit auf. Er würde ja ohnehin überleben, denn er sei ja so gut in "dieser Sache" - aber er macht sich halt Sorgen um die anderen. Er weiß sehr genau, dass er Eugene nur etwas Honig ums Maul schmieren muss, damit dieser ihm einen Weg aus der Misere bastelt (oder es zumindest versucht).

Josh McDermitts Minenspiel in dieser Episode ist grandios und macht so Eugenes Verzweiflung beinah greifbar. Im direkten Kontrast zu Eugene bekommt auch Jeffrey Dean Morgans etablierte Schiene des grinsend-überheblich-einschüchternden Negans doch noch einmal etwas mehr Reiz.

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Fazit

Es steht und fällt mit dem Midseason-Finale nächste Woche.Für sich betrachtet überzeugt "Time for After" vor allem durch den Einsatz von Eugene als Verbindung zwischen Ricks und Negans Welt, jemand, der dem Zuschauer bereits seit geraumer Zeit bekannt ist.

Ein Knüller und die Chance für eine ordentliche Neuaufstellung der Serie wurden jedoch verpasst: In dieser Episode gab es durchaus die günstige Gelegenheit, mit Rick und Daryl gleich zwei zentrale Figuren von The Walking Dead sterben zu lassen. Zumal beide für die bisherige Staffel eher überflüssig waren.

Kritik zu The Walking Dead 8.06: The King, the Widow, and Rick

SPOILER

Am 10. Dezember geht The Walking Dead in die Winterpause. So kurz vor dem Midseason-Finale bringt “The King, the Widow, and Rick“ die Geschehnisse der bisherigen Staffel noch einmal zusammen und die Figuren in Position.

Siegessicher

Auch die Charaktere selbst brauchen ein Update, was durch Briefe geschieht, die an abgesprochenen Orten versteckt werden. In einem Voiceover hört man die drei Anführer von Hilltop, Kingdom und Alexandria sich über die Lage nach der großen Schlacht austauschen und auch Mut zusprechen. 

Trotz großer Verluste sieht man sich klar auf der gewinnenden Seite. Noch ein letzter großer Kampf, und das Leben in einer besseren Welt – ohne Negan und als vereinte große neue Gemeinschaft – kann beginnen. Klingt also alles danach, als würde die große Katastrophe schon um die Ecke grinsend die Messer wetzen.

Kriegsgefangene

Der Konflikt im Hilltop zwischen Jesus und Maggie – und Gregory – spitzt sich zu. Es gibt nach wie vor geteilte Meinung darüber, was mit den gefangenen Saviors passieren soll. Jesus freut sich über ein vermeintliches Einsehen von Maggie. Doch diese stellt deutlich klar, dass sie die Savior nur solange am Leben lässt, wie sie noch als Druckmittel/Geiseln für Tauschangebot dienlich sein könnten – eine Integration in die Gesellschaft sei ausgeschlossen.

Zugegeben tun weder die Serienschreiber noch die Charaktere an sich etwas dafür, auch nur den Hauch von Sympathie oder Verständnis für die Savior aufzubringen. Alle primär Handelnden werden als nicht nur gewaltbereite, sondern geradezu sadistisch motivierte wandelnde Gefahrenquellen gezeichnet. Wieviel Menschlichkeit kann man sich in so einer Welt leisten, selbst als Jesus?

Für Kopfschütteln sorgte ja schon die Entscheidung, Gregory überhaupt auch nur in die Nähe des Hilltops zu lassen. Der unfähige ehemalige Anführer wurde sogar wieder aufgenommen, und anstatt den Ball erst einmal flach zu halten, geht er großmäulig Maggie und Co. auf die Nerven. Gut, dass sie ihn durchschaut und die Gefahr durch ihn erkennt. Gregory jedoch zu den Saviorn zu sperren – ein hervorragendes Grundrezept für vorzügliches Desaster.

Alleingänge

Nach der Trennung des Bro-Teams Daryl und Rick versucht jeder auf eigene Weise gegen die Savior vorzugehen. Wie spätestens in der letzten Episode deutlich geworden, ist Daryl auf Rache und Schutz durch komplette Zerstörung des Sanctuary und das Töten jedes einzelnen Saviors und Verbündeten aus. Rick hingegen will am Plan festhalten und gemeinsam mit möglichst vielen geeinten Gemeinschaften vorgehen und auch hinterher eine bessere Lebenswelt für alle schaffen.

Rick begibt sich hierfür alleine zu Jadis und ihrer Mannschaft, um die opportunistischen Verräter mit Polaroids der misslichen Lage der Savior von einem Rückwechsel in sein Team zu gewinnen. Was auch immer er erwartet hat – er endet als Gefangener nackt in einem Metallcontainer.

Daryl und Tara machen sich auf, um Negan und alle Savior zur Strecke zu bringen. Ein Glück für Michonne und Rosita, denen es in einem Außenposten nicht gelungen ist, die geheime Waffe – eine riesige fahrende Musikanlage, um Zombiehorden umzulenken – zu zerstören. Dies übernimmt Daryl spektakulär mit einem Lkw als Rammbock. Als hätte Norman Reedus sich vertraglich möglichst viel Kfz-Action mit Explosionen gesichert. Den Mit-Kanonen-auf-Spatzen-Krawumm-Award hat sich aber definitiv Rosita verdient, die mit einer tragbaren Panzerabwehr einen einzelnen Mann pulverisiert.

Mit zumindest geografisch demselben Ziel vor Augen, bildet sich aus Rosita, Daryl, Tara und Michonne eine neue Vierergruppe – die jedoch den ursprünglichen Gemeinschaftsplan im Kampf gegen Negan scheitern lassen könnte.

Der gebrochene König

Carol hat an einer anderen Front zu kämpfen. Nach der verheerenden Niederlage und dem tragischen Tod von einem Großteil seines Kingdoms ist Ezekiel ein gebrochener Mann. Theatralisch wertvoll leidet er zurückgezogen auf seiner Bühne vor sich hin. Jerry hält rein aus Gewohnheit seinen Platz als Palastwache. Das Kingdom irrt führungslos.

In einer starken Szene versucht Carol zu Ezekiel vorzudringen – durch eine offene Tür ist dieser Part einfach, ihn jedoch emotional zu erreichen gelingt ihr scheinbar nicht so recht. Sie ist dabei die Stimme vieler Zuschauer: Ezekiel war bislang ein guter Anführer, der für seine Gemeinschaft etwas Wunderbares geschaffen hat und seine Rolle nicht nur hervorragend spielte, sondern einnahm. Gerade jetzt nach herben Rückschlag müsste er für “sein Volk“ da sein, mit ihnen trauern und einen Weg zeigen, Hoffnung geben.

Das ist es, was einen starken Anführer ausmacht. Er hat das Zeug dazu, und selbst wenn er glaubt, dass nicht, soll er halt weiterhin schauspielern. Fake it till you make it. Möge er sich besinnen und sein “Ich kann das nicht“ kein endgültiger Abgesang sein. Ezekiel und das Kingdom bereichern The Walking Dead in dieser für die Serie schwierigen Staffel.

Erwachsenwerden

Carl lässt das Schicksal des Typen, den er an der Tankstelle getroffen hat, nicht los. Mit Verpflegung legt er sich auf die Lauer und sieht so auch, dass dieser ein Fallenspezialist ist. Überrascht von Carls Freundlichkeit stellt sich der ausgehungerte Einzelgänger als Saddiq vor. Seine Fallen baut er nicht nur zum Schutz, sondern auch, um seine Mutter zu ehren – diese hält es nämlich für möglich, dass man durch das Töten eines Zombies die Seele des befallenen Menschen befreit.

Weil es eine Zombieserie ist, wird an dieser Stelle nochmal die Möglichkeit genutzt und Carl mit Saddiq in einen Kampf mit einer kleinen Beißergruppe geworfen, die dem mittlerweile sehr erfahrenen Zombiekiller Carl erstaunlich viel zu schaffen macht.

Für ihn ist klar: Man kann seine Eltern auch ehren, ohne es ihnen nachzutun. Manchmal müssen halt auch die Nachkommen ihren Eltern zeigen, wie es geht. Entgegen der neuen Politik seines Vaters, dass alle von außen eine Gefahr sind und man ihnen entsprechend auch nicht helfen sollte, will er Saddiq in die Alexandria-Gemeinschaft aufnehmen.

Wenn man sich die Entwicklung hin zum vom Schicksal arg gebeutelten, kampferprobten, eigenwilligen Jungspund noch einmal Revue passieren lässt, so ist vom gut behüteten kleinen “Caaaaaaarrrrllll“ von einst nicht mehr viel übrig. Und hört sonst noch jemand den Serientod schon seine Sense schärfen?

Fazit

Wie bereits seit einiger Zeit sehr durchmischt. Die letzten beiden Episoden mit Fokus auf wenige Charaktere wirkten deutlich stärker als dieser erneute Mischmasch einzelner Gruppierungen. Allerdings ist es für ein mögliches großes Midseason-Finale wohl nötig, die verschiedenen Handlungsstränge noch einmal auf einen Punkt zu bringen.

Überzeugen kann “The King, the Widow, and Rick“ vor allem durch die starken Szenen zwischen Carol und Ezekiel sowie Carl und Saddiq, und dass es durchaus neugierig darauf macht, wie der große Kampf nun tatsächlich ausgehen wird.

Darsteller für das Crossover zwischen The Walking Dead & Fear The Walking Dead bestätigt

Seit der New York Comic Con im Oktober ist bekannt, dass es im nächsten Jahr zu einem Crossover zwischen The Walking Dead und Fear the Walking Dead kommen wird. Dies sollte in Form einer Figur geschehen, welche im Spin-off auftreten wird. Allerdings war bisher noch unbekannt, um welche Figur es sich handelt und welchen Umfang der Auftritt haben wird.

Die aktuelle Episode Talking Dead brachte nun Licht ins Dunkle. So erzählte Morgan-Darsteller Lennie James, dass er in der 4. Staffel von Fear the Walking Dead mit von der Partie ist. Der Darsteller wird jedoch keinen Gastauftritt im Spin-off haben, sondern tatsächlich eine der Hauptrollen in der Staffel spielen. Allerdings verlässt er dafür die Hauptserie nach der aktuellen 8. Staffel.

Die Dreharbeiten zu den neuen Folgen von Fear the Walking Dead beginnen am heutigen Montag und damit unmittelbar, nachdem die Arbeiten an der 8. Staffel von The Walking Dead abgeschlossen sind. Für Lennie James gibt es also keinen längeren Urlaub. Gedreht wird in Austin, Texas, im Gegensatz zu The Walking Dead, wo die Dreharbeiten in Atlanta stattfinden. Einen Starttermin für die neue Staffel von Fear the Walking Dead gibt es noch nicht.

The Walking Dead Staffel 8: Einschaltquoten fallen auf das Niveau von Staffel 2

Die letzte Episode von The Walking Dead 8.05 "The Big Scary U" erreicht ein neues Staffel- und Langzeit-Quotentief. Mit 7,85 Millionen Live-Zuschauern fällt die Serie auf ein Niveau, welches dem Zuschauerschnitt der zweiten Staffel (2011-2012) entspricht.

Nach einem Rekordstart der siebten Staffel mit über 17 Millionen Live-Zuschauern ging es für die Zombie-Serie im vergangenen Jahr erstmals stetig bergab. Das Finale 7.16 "The First Day of the Rest of Your Life" konnte nur noch 11.31 Millionen Zuschauer zum Einschalten bewegen. Die achte Staffel startete verhalten mit 11,44 Millionen Zuschauern, ohne den bisher gewohnten Quotensprung für eine Staffelpremiere.

Seitdem hielten sich die Einschaltquoten über der 8-Millionen-Marke, die mit der aktuellen Episode nun erstmals unterschritten wurde. Trotz der für The Walking Dead vergleichsweise schwachen Werte bleibt sie weiterhin die meistgesehene Kabelserie in den USA.

Das Midseason-Finale 8.08 "How It's Gotta Be" wird am 10. Dezember ausgestrahlt. Danach verabschiedet sich die Serie, wie gewohnt, in die Winterpause, bevor es im Februar mit den restlichen Folgen der Staffel weitergeht.

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