Deadpool 2

Deadpool 2: Extended-Set mit reichlich Bonusmaterial angekündigt

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Deadpool 2

Mehr Deadpool fürs Geld: Was die Hauptdarsteller bereits auf der Pressetour zu Deadpool 2 haben durchblicken lassen, wurde nun von 20th Century Fox Home Entertainment bestätigt. Für den US-Markt soll es im August eine spezielle Blu-ray beziehungsweise DVD namens "Deadpool 2: Super Duper Cut" geben. Dies hatte Ryan Reynolds auch per Twitter angekündigt.

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Hier sollen zusätzlich zum Kinofilm noch einmal 15 Minuten Material draufgelegt werden. Zu sehen gibt es noch mehr Actionszenen aus Deadpool 2 und ein paar neue Gags, zudem sollen bestimmte Szenen als neue Drehbuchversion mit alternativen Handlungssträngen veröffentlicht werden.

Außerdem wird es eine Kommentarspur mit Deadpool-Darsteller Reynolds geben. Auch Regisseur David Leitch sowie die beiden Drehbuchautoren Rhett Reese and Paul Wernick sollen zu hören sein. Außerdem warten sowohl die Blu-Ray sowie die DVD-Version mit Easter Eggs, einem Interview mit dem Regisseur, einem "Prison Experiment" und weiteren Specials auf.

Für den US-Markt gibt es die Ditital DVD ab dem 7. August zu kaufen, die Versionen auf 4K Ultra HD, Blu-ray und herkömmlicher DVD soll ab dem 21. August erhältlich sein.

In Deutschland müssen sich die Fans für den "Super Duper Cut" bis zum September gedulden. Hierzulande erscheint die Fassung am 13. September.

Einspielergebnis - Solo: A Star Wars Story weiter schwach, Avengers nähert sich den 2 Milliarden Dollar

Die Hoffnungen der Disney-Verantwortlichen, dass die guten Kritiken und Meinungen zu Solo: A Star Wars Story vielleicht am zweiten Wochenende für bessere Besucherzahlen sorgen könnten, haben sich nicht erfüllt. In den USA blieb das Star-Wars-Spin-off zwar an der Spitze der Kinocharts, trotzdem gab es im Vergleich zum Startwochenende einen Rückgang des Einspielergebnisses um 65 Prozent. So konnte Solo nur vergleichsweise schwache 29,3 Millionen Dollar einspielen.

Auch weltweit läuft es für das Spin-off weiterhin nicht wirklich rund. Außerhalb der USA kamen noch einmal 30,3 Millionen dazu. Damit steht Solo nun in den Vereinigten Staaten bei 148 Millionen Dollar und weltweit bei 264 Millionen Dollar. Vor diesem Hintergrund dürfte es der Film schwer haben, die Marke von 400 Millionen Dollar zu überspringen. Das Budget soll mindestens 250 Millionen Dollar betragen haben.

Deutlich besser als bei Solo läuft es für die Fortsetzung von Deadpool. Mit 23,2 Millionen Dollar sicherte man sich erneut Platz 2 in den amerikanischen Kinocharts. Insgesamt steht der Film mittlerweile bei 598 Millionen Dollar. Zu den 783 Millionen Dollar des ersten Teils fehlt allerdings noch ein Stück.

Avengers: Infinity War kann ebenfalls weiter an den Kinokassen überzeugen. Über einem Monat nach dem Kinostart nähert sich der dritte Avengers nun den 2 Milliarden Dollar. Nach dem vergangenen Wochenende steht der Film bei einem weltweiten Gesamteinspielergebnis von 1,96 Milliarden Dollar.

An den deutschen Kinokassen gestaltete sich das Bild ähnlich wie in den USA. Solo: A Star Wars Story behauptete Platz 1. Mit 290.000 Besuchern und 3,2 Millionen Euro Einspielergebnis lief das Spin-off aber stabiler als in den USA, da die Besucherzahlen im Vergleich zum ersten Wochenende nur um rund 20 Prozent zurückgingen. Insgesamt steht Solo nach zwei Wochenenden bei 750.000 Besuchern.

Auf Platz 2 folgt auch hierzulande Deadpool 2. Rund 250.000 Besucher und 2,35 Millionen Euro an den Kinokassen sind eine solide Leistung in der dritten Woche. Insgesamt konnte die Fortsetzung in Deutschland bisher 1,65 Millionen Kinokarten verkaufen.

Avengers: Infinity War lockte noch einmal 80.000 Besucher in die Kinos und baut damit seinen Status als erfolgreichste Film des Jahres in Deutschland aus. Insgesamt steht Avengers 3 hierzulande jetzt bei 3,25 Millionen Besuchern.

"Thank you for being a friend." - Deadpool bedankt sich bei den Fans

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Deadpool 2

An den Kinokassen sorgt Deadpool 2 aktuell dafür, dass einige Rekorde purzeln. Unter anderem reichte es für einen Rekord als bester Preview-Tag und der beste Starttag für einen R-Rated-Film.

Für Hauptdarsteller Ryan Reynolds Grund genug, sich bei allen zu bedanken, die den Film bereits gesehen haben und sich noch angucken. Auf seinem Instagram-Kanal postete er ein entsprechendes Video dazu - im Stile des Intros zu den Golden Girls. Unterlegt mit dem Lied "Thank you for being a friend", das von Andrew Gold stammt, orientiert sich das Video an dem Intro der Serie rund um Dorothy (Beatrice Arthur), Sophia (Estelle Getty), Blanche (Rue McClanahan) und Rose (Betty White).

Damit bleibt der Film seiner Marketingkampagne treu. Unter anderem nahm man vorher die Spoiler-Politik von Marvel auf die Schippe oder der titelgebende Held entschuldigte sich bei David Beckham für einen Spruch aus dem ersten Teil.

Deadpool 2 ist am 17. Mai in den deutschen Kinos gestartet. Unsere Kritik gibt es hier ebenso wie einen kleinen Rückblick auf die Pressekonferenz, die am 11. Mai in Berlin stattfand.

Everyone seeing #deadpool2 this weekend: Thank You For Being A Friend.

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Einspielergebnis - Deadpool startet stark, Avengers peilt langsam die 2 Milliarden an

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Deadpool 2

Deadpool 2 hat für die zu erwartende Wachablösung in den weltweiten Kinocharts gesorgt. Die Fortsetzung spielte an seinem ersten Wochenende weltweit 301 Millionen Dollar ein. Damit startete Deadpool 2 besser als sein Vorgänger, der 2016 zum Auftakt 264 Millionen Dollar an den Kinokassen einnehmen konnte.

Die über 300 Millionen Dollar bedeuten auch, dass wieder einmal ein paar Rekorde purzeln. In den USA gelang Deadpool 2 beispielsweise der beste Preview-Tag und der beste Starttag für einen R-Rated-Film. Für das beste Startwochenende in dieser Kategorie reichte es nicht ganz, auch wenn sich die Comicverfilmung in den Vereinigten Staaten mit 125 Millionen Dollar ohne Probleme an die Chartspitze setzte.

Mit 264 Millionen Dollar ist der Film zudem der finanziell beste Kinostart für 20th Century Fox außerhalb der USA. Bisheriger Rekordhalter war X-Men: Zukunft ist Vergangenheit mit 174 Millionen Dollar. In Deutschland kommt Deadpool 2 auf geschätzte 725.000 Besucher, was ebenfalls Platz 1 in den Charts bedeutet. Allerdings blieb man wohl knapp unter den Zahlen des Vorgängers (771.641 verkaufte Karten). Aufgrund des Pfingstwochenendes sind die Werte aber bisher nur Schätzungen.

Nach drei Wochen ohne Konkurrenz musste sich Avengers: Infinity War nun in dieser Woche mit Platz 2 begnügen. Allerdings nimmt das Marvel-Abenteuer trotzdem so langsam die Marke von 2 Milliarden Dollar ins Visier. Insgesamt steht der Film aktuell bei einem Ergebnis 1,81 Milliarden Dollar und befindet sich damit auf Platz 4 der einspielstärksten Kinofilme aller Zeiten. Für Platz 3 muss sich Infinity War aber noch etwas strecken. Dieser wird aktuell von Star Wars: Das Erwachen der Macht gehalten, der seinerzeit 2,06 Milliarden Dollar einspielen konnte.

Deadpool 2: Autoren enthüllen Abspannenszene, die es nicht in den Film schaffte

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Deadpool 2

Abspannszenen sind auch im X-Men-Universum ein gern eingesetztes Mittel und so ist es wenig überraschend, dass sie auch in Deadpool 2 eine Rolle spielen. Allerdings haben es nicht alle Ideen der Autoren Rhett Reese und Paul Wernick in den Abspann beziehungsweise den Film geschafft, wie die beiden in einem Interview mit Uproxx erklärten.

Eine frühe Idee des Teams war es, Chris Evans im Abspann als Johnny Storm aka Die Menschliche Fackel im Zuge der X-Force-Interviews auftreten zu lassen. Bevor der Darsteller im MCU als Captain America eine wichtige Rolle spielte, war er bereits zwei Mal in Fantastic Four im Einsatz. Die Idee der Autoren wurde jedoch nur kurz diskutiert und nie gedreht.

Etwas anders sieht es bei einer Szene aus, in der Adolf Hitler eine Rolle spielt. Diese wurde tatsächlich für den Abspann gefilmt, allerdings entschied man sich dann dafür, sie herauszuschneiden.

Rhett Reese: "Deadpool reist in der Zeitzurück und tötet am Ende Baby-Hitler. Das war unser Plan."

Paul Wernick: "Das war nicht nur unser Plan, wir haben es tatsächlich gedreht."

Rhett Reese: "Wir haben es gedreht und einem Testpublikum gezeigt. Deadpool stand in einem Kinderzimmer, er lehnt sich über das Kinderbett und dann gab es dieses Ohhhh der Zuschauer. Und wir wollten den Film nicht mit einem Ohhhh enden lassen, darum haben wir es herausgenommen."

Paul Wernick: "In einer frühen Version der Szene war es sogar noch härter. Deadpool stand vor dem Baby und sagt: 'Oh Gott das ist eine harte Nuss'. Dann zückt er einen Marker, malt einen kleinen Hitler-Bart auf das Baby und sagt 'Maximaler Einsatz'."

Auch ohne diese Szene gibt es in Deadpool 2 im Abspann und davor einiges zu sehen. Der Film läuft jetzt in den deutschen Kinos. Unsere Kritik gibt es hier.

Kritik zu Deadpool 2 - Fast so dunkel wie bei DC

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Deadpool 2

Wer trägt einen hautengen Anzug mit Gesichtsmaske, hat eine verdammt große Klappe und ist derzeit der heißeste Scheiß auf dem Superheldenmarkt? Die Rede ist nicht von Spider-Bürschchen Tom Holland, sondern von Marvels liebstem Anti-Helden Deadpool. Mit ihm konnte Ryan Reynolds 2016 einen beachtenswerten Überraschungshit landen, und nicht nur das: Bei dem Projekt handelt es sich um eine echte Herzensangelegenheit, wie Hauptdarsteller und Mitproduzent Ryan Reynolds auf der Pressetour zu Deadpool 2 immer wieder herausstellte. Deadpool 2 schlägt sogar neue Töne an und hebt sich damit auf interessante Weise vom Vorgänger ab.

Wade Wilson alias Deadpool (Ryan Reynolds) und seine Freundin Vanessa (Morena Baccarin) bekommen es in Deadpool 2 nicht nur mit jeder Menge neuer Gangster zu tun,  sondern vor allem mit dem grimmigen Cable (Josh Brolin), einem übermächtig starken Zeitreisenden. Er ist auf der Suche nach dem Teenager Russell (Julian Dennison, Shopping, Wo die wilden Menschen jagen), um ihn zu töten. Russell ist ein Mutant und wurde jahrelang in einem Waisenhaus brutalen Experimenten unterzogen. Nun setzt er sich als Firefist allen zur Wehr, die ihm zu nahe kommen.

Deadpool nimmt den Jungen unter seine Fittiche und versucht, zusammen mit seinen neuen Mitstreitern (unter ihnen Bill Skarsgard als Zeitgeist oder Zazie Beetz als Domino) den düsteren Cable aufzuhalten. Dabei benötigt Deadpool allerdings auch die Hilfe der Unterabteilung der X-Men mit Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand) und Kolossus (Stefan Kapicic), um nicht nur das Ziel seiner Mission, sondern auch sich selbst zu finden.

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Action, Spaß und … Herz!

Man kann nicht gerade behaupten, dass er es leicht hat, dieser Deadpool. Die Figur selbst ist ziemlich mitgenommen (wer wünscht sich schon Krebsgeschwüre als Begleiterscheinung von Superkräften?), aber auch der Produktion der beiden Filme lagen immer wieder Steine im Weg.

Doch Ryan Reynolds, der sich als ausgemachter Fan des Anti-Helden ganz vorn aufgestellt hat, ist bei der sprichwörtlichen Stange geblieben und hat sein Projekt weitergeführt. Natürlich wurde dieses Vorhaben nicht zuletzt durch den massiven Erfolg des ersten Deadpool-Filmes aus dem Jahr 2016 erleichtert. Ein zweiter Teil stand jedoch trotz der frühen Bekanntgabe unter keinem guten Stern. Regisseur Tim Miller stieg aus und wurde durch David Leitch (John Wick, Atomic Blonde) ersetzt, und im vergangenen Sommer kam eine Stuntfrau bei den Dreharbeiten zu Tode.

Tatsächlich ist all dies nicht spurlos an Deadpool 2 vorübergegangen. Doch während bei anderen Projekten oft ein zerhackstückter Film-Wirrwarr ohne Kontinuität herauskommt, kann Deadpool 2 für sich behaupten, vielleicht noch eine Spur mehr ans Herz zu gehen, als man bei einer solchen Superhelden-Parodie erwarten könnte.

Die Themen Zuhause, Familie und Zusammenhalt werden angestoßen, und nicht nur die Hauptfigur bekommt einen tragischen und menschlichen Anstrich. Genau dies, so Reynolds, sei beabsichtigt gewesen - schließlich sollte sich der Zuschauer um das Schicksal der Figuren Gedanken machen, statt wie in anderen Superhelden-Epen von Knalleffekten ohne Ende geplättet zu werden.

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Deadpool 2 Blind Al

Weniger Meta, aber mehr um die Ohren

Und tatsächlich funktioniert die neue Tonalität erstaunlich gut. So gut sogar, dass man sich vielleicht sogar eine Spur mehr Leichtigkeit und Anarcho-Humor wünscht, um beispielsweise den Auftritt des sehr überzeugenden Julian Dennison als Firefist noch mehr genießen zu können, ohne ständig den bitteren Beigeschmack einer dunklen Missbrauchsgeschichte im Hinterkopf zu haben. Wird Deadpool hier etwa zur Neuauflage von Professor X’ Mutantenschule?

Ruhig Blut - es ist weiterhin in erster Linie eine Actionkomödie, und gerade blutige und brutale Action sowie die eine oder andere Szene mit Pennäler-Humor, der (wortwörtlich!) deutlich unter die Gürtellinie geht, gibt es mehr als genug. Vor allem die Zusammenkunft und der erste Einsatz der X-Force ist besonders gelungen, und hier wird auch der Meta-Humor der Reihe, der sich gerne auch aus Fan-Theorien über die Bedeutung der Figuren speist, vollständig ausgespielt. Besonders Peter (Rob Delaney) kann punkten und dürfte sich schnerll zum der Publikumsliebling entwickeln. Allerdings geht die deutlich dichtere Story ein wenig auf Kosten der Zuschaueransprache mittels der beliebten Vierten Wand. Aber schließlich hat Deadpool auch bedeutend mehr um die Ohren als im ersten Teil.



Kamera, Schnitt und Musik machen ihre Sache sehr solide. Auch haben die neuen Darsteller, unter ihnen vor allem Josh Brolin, sichtlich Spaß an ihren Rollen. Brolin darf sämtliche Terminator-artigen Klischees ausspielen, die ein zeitreisender Supermensch eben so mit sich bringt, wie nahezu unverwundbar zu sein, möglichst grimmig dreinzublicken und sich mit Deadpool selbst um den Sonderpreis für Schlagfertigkeit zu streiten. Man kann sich kaum entscheiden, mit wem man lieber mitfiebern möchte.

Fazit

Bei Deadpool 2 werden Fanherzen sehr wahrscheinlich höher schlagen. Der Film meidet zuverlässig die gängigen Fallen von Nachfolgefilmen und legt stattdessen eine gute Schippe an Humor, Action und merklich auch an Herzblut drauf. Dabei kommt ein Film heraus, der streckenweise düsterer ist als das Original, aber eben auch interessanter. Die verhandelten Themen passen gut in die Welt des Deadpool, die neu hinzukommenden Figuren fügen sich ebenfalls nahtlos ein. Man darf sich schon jetzt auf die Fortsetzung der Fortsetzung freuen.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© 20th Century Fox

Deadpool 2: Gut gelaunter Zwischenstopp auf der Pressetour in Berlin mit Ryan Reynolds, Josh Brolin und Zazie Beetz

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Deadpool 2 Pressekonferenz

"Geld! Ein Riesenhaufen Geld!" - das war angeblich die Motivation, die Josh Brolin dazu gebracht haben soll, bei Deadpool 2 mitzumachen. "Na gut, vielleicht war der eigentliche Grund doch eher, dass ich anderthalb Stunden durchweg lachen musste, als ich das Drehbuch gelesen habe." Mit diesem Satz läutete der Hauptcast, bestehend aus Ryan Reynolds (Deadpool), Josh Brolin (Cable) und Zazie Beetz (Domino), am Freitag in Berlin eine gute Dreiviertelstunde voller spannender Fragen und lustiger Anekdoten zur Pressetour ein.

Marvels beliebtester Antiheld zog nicht nur vor dem Cafe Moskau in Berlin-Mitte einige Autogrammjäger an, die sich sogar in Schale geworfen hatten, Fans hatten auch die Möglichkeit, mit den Stars ein Foto zu gewinnen und bei der gut besuchten Pressekonferenz zu Deadpool 2 dabeizusein.

Ryan Reynold berichtete von der langwierigen Entstehungsphase, die er für den ersten Deadpool-Teil und das diese Woche anlaufende Sequel durchlaufen musste. Seit nunmehr elf Jahren setzte er sich für sein Herzensprojekt ein – und Flops wie Green Lantern machten ihm seine Arbeit nicht unbedingt leichter, wie er zugab. Es waren vor allem die Fans der Comics von Deadpool, die ihm Auftrieb gaben, um das Projekt umzusetzen.

Im ersten Teil wirkte Reynolds bereits am Skript mit, doch nun wird er in den Credits auch als Drehbuchautor genannt. "Wir lieben die Figur einfach. David Leitch und ich haben uns schon am Set des ersten Teils Geschichten über Deadpool ausgedacht, einfach für uns zum Spaß." Einige dieser Ideen sollten es wohl auch als Bonusmaterial auf die DVD-Version schaffen. Reynolds genießt es sichtlich, mit dem zweiten Teil nun endlich mehr Narrenfreiheit mit seiner Figur zu haben: "Die Grundgeschichte ist mit Teil Eins erzählt, jetzt wird es Zeit, ein bisschen Spaß zu haben. Wir wollten, dass Deadpool sozusagen seine Familie findet. In dieser Familie wird zwar viel geflucht - aber die Kinder werden heute ja sowieso viel schneller erwachsen."

Deadpool Pressekonferenz

Auf die Frage, wieso Superheldenfilme vielleicht sogar interessanter als Arthouse-Filme seien, übernahmen Zazie Beetz und Josh Brolin das Ruder. Nach Brolin sind die Geschichten heute spannender und menschlicher als die Produktionen aus den vergangenen Jahrzehnten. Sie hatten selten eine tiefergehende Handlung, die sich mit den Figuren beschäftigte. Dies sei nun vor allem dank Marvel und Vordenkern wie Kevin Feige merklich anders geworden. "Jetzt haben wir völlig neue Schauspieler, deutlich bessere Drehbücher, und es wird mehr darauf geachtet, dass man das Publikum mitnimmt. Die Leute wollen berührt werden." Und schließlich müsse man sich, wenn man nicht das Budget für riesige Explosionen und Weltuntergangs-Szenen hat, etwas einfallen lassen, um trotzdem eine spannende Geschichte zu erzählen. Not macht tatsächlich erfinderisch.

Zazie Beetz sah sich zu Beginn etwas unter Druck gesetzt vom Erfolg des ersten Teils und von ihrer Rolle, die keine ganz typische Sidekick-Figur ist. Domino ist oft genervt von Deadpools Faxen und lässt sich von ihm nichts bieten. Besonders herausfordernd fand sie es, den richtigen Humor-Takt zu treffen: "Manchmal haben wir zehn Varianten eines Witzes ausprobiert, bis wir sicher waren, welcher wirklich zündet." Doch ihre Sorgen haben sich schnell in Luft aufgelöst, als sie das Endergebnis gesehen hat.

Josh Brolin, der diesen Sommer wohl den Rekord als Antagonist mit den meisten Auftritten auf der Leinwand halten dürfte, erklärte, wie es dazu kam, dass er neben dem Avengers-Bösewicht Thanos und auch den zeitreisenden, düsteren Cable spielen durfte: "Es gab angeblich eine Liste mit Wunschbesetzungen, aber die habe ich nie gesehen. Ich wollte einfach noch ein wenig mehr sein als dieser riesige, lila Typ, der von allen gehasst wird." Brolin ließ durchblicken, dass er ein großer Fan des ersten Deadpool ist. "Der Film war so schön unanständig, das hat mir gut gefallen."

Reynolds will mit Deadpool 2 mehr als nur eine Neuauflage der frechen Figur aus dem ersten Teil schaffen. Deadpool will in seinem Universum nicht den Planeten retten, sondern setzt sich für Familie ein und muss seinen Platz in der Welt finden. "Und trotzdem ist er weiterhin dieser ungestüme, dysfunktionale, ungeduldige Blödmann. Er ist keine Heldenfigur wie Superman oder Captain America. Aber er versucht, jeden Tag ein bisschen besser zu werden, als er vorher war."

Deadpool Pressekonferenz

Die in Berlin geborene Zazie Beetz überraschte die Fans schließlich noch mit ihren Deutschkenntnissen und sorgte für Jubelstürme unter den Fans und Presseleuten, als sie völlig akzentfrei erzählte, dass sie am Morgen noch ihre Großeltern angerufen hatte und sie später besuchen würde – sie wohnen schließlich nur ein paar Straßen weiter. Aber nicht nur Beetz, sondern auch ihre Kollegen hatten Spaß daran, in Berlin zu Gast zu sein. Am Abend luden sie die Jungs von Hertha BSC zu einer exklusiven Voraufführung von Deadpool 2 ein. Wie man an den Fotos sehen kann, hatten auch hier alle Beteiligten sichtlich Spaß.

Deadpool 2 läuft am 17. Mai in den deutschen Kinos an. Die Kritik zum Film lest ihr hier ab Dienstag bei uns.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Anne Jerratsch

Deadpool 2 nimmt die Spoiler-Politik von Avengers: Infinity War auf die Schippe

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Ryan Reynold ist Deadpool

Die Marvel-Studios fuhren vor der Veröffentlichung zu Avengers: Infinity War eine strikte Spoiler-Politik. Mit der Devise "Thanos demands your silence" hielt sich das Studio an eine strenge Strategie, damit vorab nicht zu viel über den Film bekannt würde. 

Diese Strategie nahm die neueste Marketing-Aktion zu Deadpool 2 nun auf die Schippe. Hauptdarsteller Ryan Reynolds teilte über Twitter einen entsprechenden Hinweis:

"An die bestesten Fans des gesamten Universums,
wir haben die "Deadpool 2: Das ist irgendwie auch eurer Schuld"-Welttournee in Angriff genommen. Fast jeder in diesem Film hat in den letzten zwei Jahren vollsten Einsatz gezeigt, um die höchste Geheimhaltungsstufe der Super-Geheimnisse zu wahren. Ungefähr so, wie David Blaine eine Kugel mit seinem Mund fängt. Und die geheime Mischung aus elf Kräutern und Gewürzen im Schnauzbart von Colonel Sanders.

Nur eine Handvoll Menschen kennt die wahre Geschichte dieses Films. Ryan Reynolds ist keiner von ihnen. Wir bitten euch darum, dass ihr - wenn ihr Deadpool 2 gesehen habt - kein verdammtes Wort über den spaßigen Scheiß in diesem Film verratet. Denn es wäre total lahm zu verraten, dass Deadpool in diesem Film stirbt. Kein Scherz. Scherz?

Viel Glück!

#WadeWilsonVerlangtEureSchwesterSorryDummeAutokorrekturSchweigen"

Als Detail war auf dem Notizzettel das Logo von 20th Century Fox durchgestrichen und durch ein "TBD", also "to be defined" ersetzt. 

Die Reaktion von Joe und Anthony Russo, Regisseure von Avengers: Infinity War, ließ aber nicht lange auf sich warten. Sie antwortet mit einem Bild des Infinity-Handschuhs, der den gestreckten Mittelfinger präsentierte. Reynolds schlichte Antwort lautete dann auch:

"Das habe ich verdient."

Deadpool 2 startet am 17. Mai in den deutschen Kinos.

Deadpool entschuldigt sich bei David Beckham in neuem Video

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Deadpool 2

Die große Klappe von Deadpool sorgte im ersten Film für so einige Witze. Darunter auch ein Spruch auf Kosten des ehemaligen Fußballers David Beckham. Für diesen Witz scheint sich der titelgebende Held aber ziemlich schuldig zu fühlen. Wie ein neu veröffentlichtes Video zeigt, besuchte Deadpool Beckham persönlich, um sich für den Spruch zu entschuldigen. Natürlich geschah dies auf Deadpools ganz eigene Art.

Dass Deadpool nach dem Video in Deadpool 2 sein Mundwerk in Zaum halten wird, ist aber auch nach der EntschuIdigung nicht zu erwarten. In der Fortsetzung nimmt nicht nur Ryan Reynolds die titelgebende Hauptrolle aus dem ersten Teil wieder auf, Leslie Uggams, Morena Baccarin und Brianna Hildebrand sind ebenfalls wieder mit an Bord.

Neu zum Cast stoßen Josh Brolin (Avengers: Infinity War) als Cable, Zazie Beetz als Domino, Terry Crews als Bedlam, Lewis Tan als Shatterstar, Bill Skarsgård als Zeitgeist sowie Shioli Kutsuna und Julian Dennison in noch unbekannten Rollen.

Vor allem Cable wird in der Fortsetzung eine wichtige Rolle einnehmen. Die Comicfigur ist der erwachsene Sohn von Scott Summers aka Cyclops, der aus der Zukunft in die Gegenwart der X-Men reist. Er ist in vielen Dingen das genaue Gegenteil von Deadpool, was in den Comics regelmäßig für Zündstoff und witzige Situationen sorgt.

In den Kinos startet der Film am 17. Mai.

Deadpool 2 | With Apologies to David Beckham

Deadpool 2: Weiteres Poster versammelt die Figuren der Fortsetzung

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Deadpool 2

20th Century Fox veröffentlicht weiter fleißig neues Promomaterial zu Deadpool 2. Neben einem neuen Poster ist auch ein Blick hinter die Kulissen erschienen. Dieser stammt allerdings nicht von den Dreharbeiten des Films, sondern vom Set des neuen Musikvideos von Céline Dion. Die kanadische Sängerin steuerte den Song "Ashes" zum Soundtrack des Films bei und natürlich ließ es sich Deadpool nicht nehmen, selbst in dem Video aufzutreten.

In der Fortsetzung nimmt nicht nur Ryan Reynolds die titelgebende Hauptrolle aus dem ersten Teil wieder auf, Leslie Uggams, Morena Baccarin und Brianna Hildebrand sind ebenfalls wieder mit an Bord.

Neu zum Cast stoßen Josh Brolin (Avengers: Infinity War) als Cable, Zazie Beetz als Domino, Terry Crews als Bedlam, Lewis Tan als Shatterstar, Bill Skarsgård als Zeitgeist sowie Shioli Kutsuna und Julian Dennison in noch unbekannten Rollen.

Vor allem Cable wird in der Fortsetzung eine wichtige Rolle einnehmen. Die Comicfigur ist der erwachsene Sohn von Scott Summers aka Cyclops, der aus der Zukunft in die Gegenwart der X-Men reist. Er ist in vielen Dingen das genaue Gegenteil von Deadpool, was in den Comics regelmäßig für Zündstoff und witzige Situationen sorgt.

In den Kinos startet der Film am 17. Mai.

Deadpool 2 Poster

zusätzlicher Bildnachweis: 
© 20th Century Fox

Deadpool 2 | Behind The Scenes of Ashes with Céline Dion | 20th Century FOX

Céline Dion - Ashes (from the Deadpool 2 Motion Picture Soundtrack)

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