TrekCheck

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.13

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Mit der Hoffnung ist es ja immer so eine Sache. In der finalen Folge der 3. Staffel zu Star Trek: Discovery kommt nun also zusammen, was zusammengehört. Naja, so einigermaßen zumindest. Mit "Ein Zeichen der Hoffnung, Teil 2" wird jedenfalls die Staffel abgeschlossen und eingerahmt. Einmal mehr wird das Leben und Kämpfen der Michael Burnham in den Mittelpunkt gestellt. Nele, Anne und Johannes finden das eher so... mittelgut. Aber nun sei es eben so. Das Podcastteam empfindet die Konzentration auf die neue Frau Captain im Rahmen der Staffel zwar als einigermaßen nachvollziehbar, hätte sich aber im Laufe der Staffel insgesamt mehr Stringenz bei der allgemeinen Figurenentwicklung gewünscht.

Diese wäre vor allem bei diversen Nebenfiguren, bei den Belangen der Brückencrew, gerne auch in Hinblick auf eine glaubwürdige Gegnerin (sei es nun Osyraa oder Georgiou) angebracht gewesen. Das Team betrauert ein wenig den zumindest temporären und sehr plötzlich eingeleiteten Fortgang von Saru, freut sich über mehr Familiendetails von Admiral Vance (yay!) und wundert sich einmal mehr über die nicht sehr konsequente Erzählweise, die diese Staffel doch recht extrem auseinandergepflückt hat. Der zum Schluss hineingestrickte Monolog über die Zukunft der Föderation tut dann leider auch nicht mehr so ganz, was er soll. Was es sonst noch gibt: Die Familienzusammenführung inklusive Grey funktioniert einigermaßen gut, auch wenn die Problematik mit dem Hologramm schon fast mit dem Holzhammer aufgetischt wird. Aber das dürfte in der kommenden Staffel auch irgendwie aufgelöst werden.

Erwartbarerweise warten im Finale allerdings auch jede Menge Deus Ex Machina - wortwörtlich sogar. Wir bekommen ein wenig Taucher-Apnoe-Wissen und stehen die unvermeidlichen Kampfeinlagen durch, die aber immerhin recht unterhaltsam anzusehen sind, wie zumindest Nele findet. Die Sache mit den magisch vergrößerten Turboliften, die schon wieder an Stirb langsam erinnern, müssten wir allerdings nochmal nachschlagen. Das Podcasttrio ist mit dem Abschluss der Staffel einigermaßen zufrieden - aber wahrscheinlich haben wir auch nur unsere Ansprüche entsprechend heruntergeschraubt.

Eine Abschlussfolge, die auch die künftigen Trek-Franchises abdeckt, ist außerdem für die kommenden Wochen geplant, mehr Details dazu gibt es am Ende der Folge.

Danke fürs Zuhören und Kommentieren! Live long and prosper!

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.12

PODCAST

Liebe Freunde der Föderation, Genoss:innen - "Es gibt Gezeiten...", da muss sich unser Podcast-Trio einfach wegen Kapitalismusfrust etwas Luft machen. Und über Schweine im Weltall nachdenken. Star Trek: Discovery 3.12 hat dafür eine gute Gelegenheit geboten. Überhaupt steckte kurz vor dem Staffelfinale doch auf einmal unerwartet viel in dieser einzelnen Episode, entsprechend ist auch der TrekCheck dazu etwas länger geworden.

Wir haben reichlich Nachfragen und kritische Anmerkungen, aber für sich betrachtet hat uns die Folge an sich durchaus gut gefallen. Der Anteil von Action und spannenden Gesprächen ist ausgeglichen, die Handlung in sich soweit schlüssig, es wird sich auf wenige Handlungsorte konzentriert und die Crew darf auch mal wieder ein, zwei Sätze sagen - wir fühlten uns jedenfalls gut unterhalten. Problematischer wird es dann schon, wenn man die Folge mit Blick auf die gesamte Staffel betrachtet, da stoßen die vielen vertanen Chancen und Zeitverschwendungen auf. Aber warten wir erstmal das Finale am Freitag ab.

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.11

PODCAST

Vielleicht liegt nach der vorherigen Doppelfolge die Anspruchslatte einfach etwas tiefer, aber vielleicht hat Star Trek: Discovery 3.11 dem TrekCheck-Team auch so tatsächlich eigentlich ganz gut gefallen. Zwei Hauptgründe sind: Doug Jones mal nicht hinter mehreren Schichten Latex brilliant schauspielern zu sehen und sich bei der gezeigten Fantasy-Welt gleich an mehrere Rollen- und Computerspiel-Abenteuer erinnert zu fühlen, inklusive Jump-and-Run-Level.

"Su'kal" lässt uns mit einem Cliffhanger und vielen Fragen zurück und ist in dieser Staffel vermutlich der deutlich bessere Zwei--/Dreiteiler. Aber nagut, für derlei Aussagen sollte man vielleicht nochmal abwarten. Die alternative Umgebung in der Hologramm-Welt funkioniert auf jeden Fall für uns und das dadurch bedingte andere Spiel der Figuren  ist eine erfrischende Abwechslung. Vielleicht endet Staffel 3 ja doch noch halbwegs versöhnlich.

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.10

SPOILER

Wie das TrekCheck-Team bereits nach dem ersten Teil der "Terra Firma"-Doppelfolge befürchtet hat, ging es bei Star Trek: Discovery diese Woche nicht wirklich voran. Außer vielleicht für die Bestatter im Spiegeluniversum. Da wird intrigiert, gefoltert und gemordet, was das Zeug hält. Hätten wir alles nicht gebraucht und bekommt auch viel zu viel Screentime.

Imperatrix Georgiou kann einen weiteren Schritt in ihrer persönlichen Diktatorentherapie vorangehen. Nun. Das ist sehr schön für sie, wir verabschieden Madame Diktator mit Freuden in ihre eigene Serie, nachdem sie vom Wächter der Ewigkeit einem Test unterzogen wurde, den sie anscheinend mit Bravour bestanden hat. Dass dafür die Haupthandlung erneut praktisch nicht vorankommt ist allerdings ärgerlich.

Aber man soll ja nicht immer nur meckern. Deshalb hier ein paar Lichtblicke aus dieser doch recht übersichtlichen Folge: Anne mochte die Optik des Spiegel-Intros, Johannes freut sich über einen Extremkurzauftritt von Tig Notaro und Hannes mochte das zeitgleich ausgestrahlte Finale von The Mandalorian, das ja auch im Weltraum spielt. Das zählt, oder?

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.09

PODCAST

Lack, Leder und düsteres Gelächter: So langsam geht es für  Star Trek: Discovery in die Schlusskurve. Da ist es nicht unbedingt hilfreich, dass Folge 3.09 “Terra Firma, Teil I” einen Abstecher in Spiegeluniversum-Gefilde macht. Das TrekCheck-Team tut sich diesmal schwer, ein paar gute Haare an der Folge zu lassen. Und das, obwohl Hannes seinen Einsatz für den Podcast so sorgfältig geplant hat, um die in dieser Doppelfolge offenen Handlungsfäden zusammenführen zu können.

Die Macher sahen das allerdings offenbar vollkommen anders, und so zerfällt die Folge vollkommen konzeptlos in einen ausführlichen Backdoor-Piloten für Georgious eigene Serie Sektion 31. Die eigentliche Haupthandlung wird in ein paar pflichtweise eingeworfenen Anmerkungen durch Stamets, Adira und eine kelpianische Videobloggerin abgearbeitet.

Der Hauptteil der Folge zieht sich wie Kaugummi in die Länge. Die nochmal extra düster aufpolierte Darstellung der Ultra-Bösewicht-Versionen der Crew langweilt schnell und die Erzählung dümpelt ziellos vor sich hin. Statt hintergründiger Regimekritik an tatsächlichen faschistischen Staaten gibt es einen Wanderzirkus, einiges an Overacting und einen blutigen Pausenkampf im Schiffsflur. Allein der kleine Rückbezug zur TOS-Folge "Griff in die Geschichte" macht dem Podcast-Team etwas mehr Spaß.

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.08

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Nachdem die Meinungen zur letzten Episode gespalten waren, ist sich das TrekCheck-Trio in ihrer Ansicht zu Star Trek: Discovery 3.08 einige: "Das Schutzgebiet" (OT: "The Sanctuary") ist gar nicht mal so gut. Auch wenn Jonathan Frakes die Regie geführt hat.

Zwar gibt die Handlung rund um Kweijan einen gewissen Rahmen, ist aber für sich zu egal, um die Folge vernünftig zusammenzuhalten. Osyraa bleibt in der klischeehaften Bösewichtart zu flach und damit zu uninteressant. Der Humor funktioniert nicht und geht eher nach hinten los. Und der Versuch neben der Hauptfigur Burnham auch die Crew mehr einzubinden ist zwar an sich ein Pluspunkt, die Art und Weise allerdings ist in dieser Folge eher ein ziemliches Ärgernis.

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.07

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Es herrscht uneinigkeit beim TrekCheck, und das ausgerechnet bein einer Folge mit dem Titel "Wiedervereinigung Teil III". Dabei schließt Star Trek: Discovery 3.07 durchaus stimmig an "Unification I+II" (Star Trek: The Next Generation 5.07+5.08) an.

Nele findet zumindest, dass viel Gefühl und Sachverstand  die Handlungen von Star Trek: The Next Generation (und Picard) mit Star Trek: Discovery verknüpfen konnte. Es wurde sich nicht auf dem Nostalgie-Faktor ausgeruht, sondern auch die Geschichte der Discovery und die Charakterentwicklung vorangetrieben.Zudem zeigt sich, dass auch Discovery schöne Galaxie- und Schiffaufnahmen zeigen kann, ohne gleich eine Weltraumschlacht herumbauen zu müssen - sehr angenehm und deutlich spannender, den Gesprächen zu lauschen.

Anne und Johannes sind hingegen von der Episode eher weniger angetan bis genervt und stoßen sich an unnötigen Kurven und unverständlichen Entscheidungen.

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.06

PODCAST

Burnham beschäftigt sich in Star Trek: Discovery 3.06 lieber mit "Aasgeiern", als einfach mal nur eine Minute lang den Befehlen ihres Captains und Admirals zu folgen. Wieder einmal teilt sich so die Episode recht strukturiert in einen Part rund um die Crew auf der Discovery und einem Klein-Team auf (unerlaubter) Außenmission. Das macht zumindets die Strukturierung des TrekChecks einfacher - diesmal gibt es den Podcast mit Wolf, Anne und Nele.

“Scavengers” kommt zwar nicht mit einer cleveren Geschichte oder großen Sprüngen für die Handlung daher, ist aber doch eine solide Füllerepisode. Sie kann unterhalten, tut nicht weh und geht als Zwischenspiel, um Figuren nochmal in Position zu bringen, klar.

Nun aber gibt es für unser Podcast-Trio ersteinmal Hausaufgaben bis zur nächsten Aufnahme - als Wiederholung Unification Teil I+II (Star Trek: The Next Generation 5.07+5.08) in Vorbereitung auf nächste Episode (OT: "Unification III") ansehen.

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.05

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Unser Podcast-Trio unterhält sich recht ausführlich über David Cronenberg, geschichtliche Ausführungen und hängt sich arg an der winzig kleinen USS Thikov und das Problem, das so ein Samenbank-Konzept mit sich bringt, auf. Was an sich sehr für Star Trek: Discovery 3.05 “Die Bewährungsprobe” (OT: “Die Trying”) spricht. Und das nicht nur, weil die Folge wieder mit einem Voice-Over-Logbucheintrag beginnt.

Die Crew (auch die Produktions-Crew) der Discovery hat "Die Bewährungsstunde" bestanden. Sie ist wieder Teil der Sternenflotte und Star Trek: Discovery im vollen Star-Trek-Modus angekommen. Da kann man die dünne Rahmenhandlung nicht nur verzeihen, sondern sogar Spaß an der albernen Alien-der-Woche-Begleitgeschichte haben. Bleibt die Hoffnung, dass die Föderation nicht doch auf einmal eine große Bösewicht-Organisation aus dem Spiegeluniversum oder so ist.

P.S.: Ja, wir wissen, dass Nog Quarks Neffe und nicht Sohn ist. Meistens. Ehrlich.

TrekCheck - Der Podcast zu Star Trek: Discovery 3.04

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Diesmal kommt der neue TrekCheck mit etwas Verspätung - auch wenn Anne, Johannes und Nele sich zur Aufnahme bereits getroffen haben, als der Ausgang der Wahl in den USA noch nicht klar entschieden war (wobei, das ist ja eigentlich immer noch der Fall). Unser Podcast-Trio unterhielt sich allerdings hauptsächlich über Star Trek: Discovery 3.04 "Forget Me Not", fragwürdige Poolerlebnisse, leuchtende Würmer und (un-)hilfreiche Ratschläge.

“Vergiss mich nicht” kommt einerseits gleich auf den Punkt und bringt die Handlung voran, wirkt andererseits aber auch wie eine recht typische Zwischen-/Füllerepisode, in der nicht all zu viel geschieht. Das schnelle Vorangehen in beiden Handlungssträngen lässt zudem leider deutlich weniger emotionale Tiefe zu, als wenn man sich mit der Charakterzeichnung von Adira und auch den immer offensichtlicer werdenden Problemen der Crew über einige Folgen mehr Zeit und Raum gelassen hätte. Allerdings ist die für Discovery vergleichsweise unspektakuläre Einfachheit hinter Adiras Geheimnis und Detmers Verwirrtheit arg begrüßenswert und der Episodenaufbau fühlt sich im Trek-Universum sehr vertraut an.
 

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