X-Men

Disney streicht geplante X-Men-Filme von Fox aus dem Kalender

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Die Zeit der X-Men scheint zunächst vorbei. Während Disney gestern neue Starttermine für mehrere seine Franchises bekannt gab, legte man auch gleich eine ganze Reihe von Projekten anscheinend zu den Akten. Zu diesen gehören vor allem X-Men-Filme, die noch vor dem Kauf von Fox durch Disney geplant waren. An erster Stelle ist da die Comicverfilmung Gambit zu nennen. Diese befindet sich schon seit Jahren in Entwicklung und sollte eigentlich 2020 in die Kinos kommen. Nun hat Disney den Film komplett aus dem Kalender gestrichen.

Darüber hinaus wurden drei weitere X-Men-Filme, die im Juni und Oktober 2020 sowie März 2021 in die Kinos kommen sollten, aus dem Veröffentlichungsplan genommen. Um welche Projekte es sich dabei genau handelt, ist unklar. Kandidaten wären Drew Goddards X-Force und Noah Hawleys Dr. Doom. Nach aktuellem Stand scheint tatsächlich New Mutants, der erneut verschoben wurde und nun im April 2020 anlaufen wird, der letzte X-Men-Film aus der Ära Fox zu werden.

Ein schnelles Wiedersehen mit den Mutanten in Marvels Cinematic Universe ist trotz der Streichungen aber nicht zu erwarten. So erklärte Marvel-Chef Kevin Feige bereits, dass man nach Phase 3 einen Fünfjahresplan verfolgt, der noch vor dem Kauf von Fox durch Disney ausgearbeitet wurde. Entsprechend könnte es tatsächlich bis 2026 dauern, bis die X-Men wieder auf der Leinwand zu sehen sein werden.

Marvel Studios: Erster Auftritt der X-Men im MCU könnte noch Jahre dauern

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Nachdem der Kauf von 21st Century Fox inklusive dem Filmstudio 20th Century Fox durch Disney nun offiziell abgeschlossen ist, hat Marvel Studios erstmals in seiner Geschichte die Rechte an den X-Men. Entsprechend groß ist die Hoffnung, dass Figuren wie Wolverine oder Deadpool nun bald auf die Avengers treffen können. Marvel-Chef Kevin Feige ließ in einem Gespräch mit io9 nun jedoch erneut durchblicken, dass ein solches Aufeinandertreffen doch noch eine ganze Weile auf sich warten lassen wird.

"Es wird eine Weile dauern. Wir sind gerade am Anfang. Der Fünfjahresplan, an dem wir aktuell arbeiten, wurde schon in Gang gesetzt, bevor es zum Kauf kam. Für uns dreht es sich aktuell weniger darum, wann die Figuren auftauchen werden und eher um das Gefühl, sie wieder zu Hause zu haben. Sie sind alle wieder da. Aber es wird eine lange Zeit dauern."

Es bleibt abzuwarten, wie Marvel tatsächlich mit den X-Men verfährt. Auch ist es durchaus möglich, dass eventuell noch einmal ein Film außerhalb des MCU produziert wird. Vor allem Deadpool ist hier ein Kandidat, dessen Popularität durch die beiden Kinoabenteuer zu groß erscheint, um ihn für Jahre nicht auf die Kinoleinwand zurückzubringen.

Mit dem MCU geht es in wenigen Wochen mit Avengers: Endgame weiter, der am 24. April in die Kinos kommt. Das nächste X-Men-Abenteuer ist Dark Phoenix. Hier ist der Kinostart für den 6. Juni geplant.

Gambit: Solo-Film hat neues Datum für den Produktionsstart

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Remy LaBeau alias Gambit in den Marvel-Comics

Ein Streifen Hoffnung am Himmel für Fans von Gambit: Der Solo-Film um das X-Men-Mitglied hat vom Verleih 20th Century Fox ein neues Datum für den Produktionsstart zugewiesen bekommen. Es soll am 19. Juni 2018 losgehen. Gedreht wird, wie auch beispielsweise Logan, in New Orleans, der Heimatstadt von Gambit. Allerdings fehlt eine wichtige Person.

Noch hat der Film nämlich keinen Regisseur. Bereits drei Regisseure waren mit dem Projekt betraut, zuletzt sprang Gore Verbinski (A Cure for Wellness) ab. Da nun aber ein Produktionsdatum durchgesickert ist, wird Fox vermutlich bald einen neuen Regisseur ankündigen.

Im Solo-Film um Gambit soll Channing Tatum den heldenhaften Mutanten verkörpern. Der Film köchelte lange Zeit im Produktionslimbo, soll nun aber durch den Erfolg von ungewöhnlichen Superheldenfilmen wie Logan und Deadpool neuen Schwung bekommen haben.

Gambit ist Teil der X-Men. Er kann dank seiner Fähigkeiten Gegenstände kinetisch aufladen und zur Explosion bringen. Am liebsten demonstriert er dies an Spielkarten, die er seinen Gegner entgegen wirft. Gambit startete als leicht zwielichtiger Charakter, der nicht wirklich das Vertrauen der anderen X-Men genoß, entwickelte sich aber mit der Zeit zu einem Fan-Liebling.

In X-Men Origins: Wolverine hatte Gambit bereits einen Leinwandauftritt. Damals verkörperte ihn Taylor Kitsch (John Carter). Der Solo-Film soll im Juni 2019 in den Kinos starten.

Marvel-Comic-Kritik: Inhumans vs. X-Men (1+2/Komplettstory)

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Inhumans vs X-Men

Wer wissen möchte, wie es überhaupt zu dieser Lagerbildung kommen konnte, wird hier fündig.

Inhalt

Die dramatischen Ereignisse der jüngeren Vergangenheit hatten einen vorläufigen Waffenstillstand zwischen den Inhumans und den X-Men zur Folge. Fieberhaft sucht vor allem Beast alias Dr. Henry Philip "Hank" McCoy nach einer wissenschaftlichen Lösung des Terrigen-Nebel-Problems. Als jedoch auch nach Monaten der Forschung kein Fortschritt zu erkennen ist und sich die Ausgangslage - im Gegenteil - für Storm & Co. sogar noch verschlechtert, kommt es zu einer historischen Zusammenkunft führender Mutantenvertreter. Das Ergebnis: Die letzte Wolke muss weg, was bedeutet, dass ein Krieg mit den Nichtmenschen unausweichlich ist.

Schon wieder Helden gegen Helden?

Diese Frage dürfte einigen Fans durch den Kopf gegangen sein, als sie den Titel dieses Marvel-Events zum ersten Mal gelesen haben. Nach Civil War, Avengers vs. X-Men oder zuletzt Civil War II handelt es sich hierbei immerhin um die vierte große Gut-gegen-Gut-Auseinandersetzung innerhalb von etwas mehr als 10 Jahren. Aber reden wir bei Inhumans vs. X-Men 1 + 2 wirklich nur von “more of the same“?

Auf den ersten Blick sind die Parallelen natürlich unverkennbar: Die zwei Fraktionen haben unterschiedliche Auffassungen zu einem sie unmittelbar betreffenden Thema, wobei man die Argumente beider Seiten durchaus nachvollziehen kann. Einige wollen von Anfang an ohne Rücksicht auf Verluste das tun, was ihrer Meinung nach nötig und längst überfällig ist, andere glauben bis zum Schluss, dass ein für alle akzeptables Ergebnis erzielbar ist, und wieder andere ziehen in Erwägung, nachzugeben, um eine Eskalation zu vermeiden. Das klingt durchaus bekannt, und ja, diese Zutaten lassen sich leicht variiert in vielen der genannten Geschichten recht leicht finden, allerdings ebenfalls in vielen anderen, wenn man ehrlich ist.

Inhumans vs X-Men

Letztlich geht es schließlich darum, welchen Plot man von diesen “Eckpfeilern“ stützen lässt. Zugegeben, eine genauere Betrachtung führt womöglich abermals zunächst zu keinen Begeisterungsstürmen, weil man die Hauptstory tatsächlich relativ schnell zusammenfassen kann: Terrigen-Nebel bedroht das Leben der X-Men, Beasts Versuche, dem auf wissenschaftliche Wege Herr zu werden, scheitern, und die Mutanten greifen die Wolke und damit die Inhumans an, die ihrerseits darauf reagieren müssen.

Man kann jeden verstehen, der sich daran und dem damit einhergehenden, für Storylines dieser Art so typischen, ja, beinahe inflationären Einsatz von Charakteren auf dem Schlachtfeld stört. Da es sich oftmals schlicht so anfühlt, als würden diese nur benötigt, um das Ausmaß des Konflikts sichtbar respektive noch sichtbarer als ohnehin schon zu machen - unterstützt wird dieser Eindruck dadurch, dass ihnen oft wenige bis gar keine Sprechblasen zugestanden werden.

All das ist richtig, jedoch ist das nur die eine Seite der Medaille. Die andere…

Der Kampf der Königinnen

….zeigt, in welchem Kontext diese Kritikpunkte entkräftet und mit einem Male als inhaltlich notwendig sowie hilfreich betrachtet werden können.

Fairerweise muss man nämlich festhalten, dass lange Zeit eine relativ kleine Gruppe das Geschehen bestimmt und bis zum Ende sehr klar kommuniziert wird, wem eine wirklich tragende Rolle zukommt: (Wie nun schon mehrfach erwähnt) Beast, der klugen Inhuman Iso, die mit ihm zusammenarbeitet, ihrer Königin Medusa und vor allem der wohl ambivalentesten Mutantin überhaupt: Emma Frost.

Diese ist fest entschlossen, gegen die Königliche Familie und ihre Anhänger vorzugehen. In diesen Paperbacks sieht man, dass sie nach der ersten Auseinandersetzung keinesfalls untätig war und ist. In der festen Überzeugung, ausreichend X-Gen-Träger für ihre Sache - zur Not mithilfe eines Tricks - gewinnen zu können, beginnt sie sehr früh damit, die zur erfolgreichen Umsetzung ihres Masterplans notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Der Leser wird aber nur bruchstückhaft informiert, weil in den entscheidenden Momenten zwecks Spannungserhalt oft der Schauplatz gewechselt wird. Daher hat er zwar gegenüber den übrigen Comic-Akteuren einen Vorteil, schlussendlich allerdings keinen allzu großen. Emma ist somit gewissermaßen eine ungekrönte Königin, die im Hintergrund die Fäden zieht, nichts dem Zufall überlässt, und der offenbar jedes Mittel recht ist, um ihr Ziel zu erreichen. (Mehr als einmal musste der Verfasser beim Lesen darüber nachdenken, wie sehr diese Antagonistin - der Disney-Fox-Deal macht es möglich - die vierte MCU-Phase bereichern könnte.)

Inhumans vs X-Men

Demgegenüber steht die in Attilan herrschende Medusa, die selbstverständlich vor den Augen aller als echte Monarchin Befehle erteilt und so lange auf Diplomatie setzt, bis ihre Heimat von den X-Men angegriffen wird. Im direkten Vergleich mit der Eis-Lady wirkt jedoch selbst sie etwas blass - was nicht nur auf deren Hang zu sehr freizügigen Outfits zurückzuführen ist. In zwei Bänden, in denen Stars wie (Old Man) Logan, Magneto, Karnak oder Black Bolt nicht im Zentrum des Interesses stehen, ermöglicht das selbstredend anderen zu strahlen: nämlich den beiden Damen (wie gesagt, die eine sogar mehr als die andere). Wer sich - wie die Marvel-Aushängeschilder Jeff Lemire und Charles Soule - dazu entschließt, die Handlung um besagte Fixpunkte herum zu bauen, weiß im Grunde bereits in diesem Augenblick, dass der Rest eher zweit- oder drittrangig behandelt werden wird. Und das ist absolut okay, solange sie denen, auf die sich sich konzentrieren, starke Handlungsstränge auf den Leib schneidern.

Neben den Autoren machen aber auch die Zeichner einen tollen Job! Leinil Francis Yus und Javier Garr(ón)s Panels harmonieren sehr gut miteinander, obwohl sich ihre Stile doch mehr als nur ein wenig unterscheiden. Yus sehr realitätsgetreue Darstellungen treffen da auf Garrs Kreationen, die sich ihrer Comic-Identität nicht schämen.

Fazit

Inhumans vs. X-Men 1+2 sieht im ersten Moment nach etwas Bekanntem aus, stellt sich letztendlich allerdings als eine interessante und optisch ansprechende Stunde-Null-Geschichte heraus, durch die insbesondere Emma Frost die Aufmerksamkeit erhält, die diese spannende und vielschichtige Antiheldin schon lange verdient hat.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© Marvel Comics/ Panini

Disney bestätigt: Deadpool, X-Men und Fantastic Four werden Teil des MCU

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Ryan Reynold ist Deadpool

Mit dem Kauf von 21st Century Fox durch Disney steht auch Marvels Cinematic Universe eine Veränderung ins Haus. Bob Iger, CEO von Disney, bestätigte die Pläne, dass Deadpool, Fantastic Four und X-Men Teil des MCU werden sollen.

"Wir haben die Möglichkeit, beliebte Franchises für neue Generationen zu erweitern, so wie wir es mit Marvel und Star Wars gemacht haben. (...) Wir freuen uns außerdem darauf, Marvels Cinematic Universe zu erweitern - so kommen X-Men, Fantastic Four und Deadpool hinzu."

Bisher konnte Marvel Studios für seine Filme nicht auf die X-Men zurückgreifen, da die Rechte an dem Franchise bei Fox lagen. Auch die bisherigen Verfilmungen der Fantastic Four wurden zuletzt von Fox produziert. Bei den Rechten an den Figuren soll allerdings das deutsche Unternehmen Constantin Film ein Mitspracherecht haben. 

Insbesondere Deadpool dürfte es bei der herrschenden Disney-Firmenpolitik schwer haben. Doch Iger stellt weitere Fortsetzungen in Aussicht, in denen Deadpool weiter wild fluchend und brutal sein kann:

"Solange wir das Publikum vorher genau wissen lassen, was sie erwartet, kann es eine R-rated Marvel-Sparte geben."

 

Disney kauft 20th Century Fox

Erst war es ein Gerücht, dann wurde es immer konkreter und nun ist es offiziell: Der Disney-Konzern kauft große Teile von 21st Century Fox. Der Deal umfasst unter anderem das Filmstudio 20th Century Fox, 20th Century Fox Television, die TV-Sender FX Networks und National Geographic sowie die Anteile von Fox am Streaming-Anbieter Hulu. Nicht betroffen sind der TV-Sender Fox, der Nachrichtensender Fox News und der Sportsender Fox Sports. Für den Kauf zahlt Disney einer Pressemeldung zufolge 52,4 Milliarden Dollar in Aktien.

Durch den Kauf dürfte Disney endgültig zum größten Entertainment-Unternehmen der Welt aufsteigen. In den vergangenen Jahren sicherte sich der Konzern mit Unternehmen wie Pixar, Marvel oder Lucasfilm bereits einige erfolgreichsten Filmproduktionsfirmen der Welt. Nun befinden sich bald auch Franchises wie Alien, Avatar, Kingsman und Planet der Affen im Besitz des Unternehmens.

Interessant dürfte der Kauf auch aus Sicht von Marvel sein. Bisher konnte Marvel Studios für seine Filme nicht auf die X-Men zurückgreifen, da die Rechte an dem Franchise bei Fox lagen. Dies wird sich nun ändern, sodass in Marvels Cinematic Universe schon bald Charaktere wie Wolverine oder Deadpool auftauchen könnten. Auch die bisherigen Verfilmungen der Fantastic Four wurden zuletzt von Fox produziert. Bei den Rechten an den Figuren soll allerdings das deutsche Unternehmen Constantin Film ein Mitspracherecht haben. Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass Constantin und Marvel eine Möglichkeit zur Zusammenarbeit finden.

Marvel-Comic-Kritik: Death of X: Die Rache der Mutanten

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X-Men Cyclops Death of X Cover

Man hat sich mittlerweile so sehr an all die Comic-Verfilmungen gewöhnt, dass vielen gar nicht mehr so wirklich bewusst ist, wer den Stein überhaupt ins Rollen gebracht hat. Im Jahr 2000 waren es die X-Men, die man auf die große Leinwand losließ, und die direkt das Publikum für sich gewinnen konnten.

Da 20th Century Fox bis heute Freude an dem Franchise hat und sich die Fans in schöner Regelmäßigkeit das neueste Abenteuer der Gruppe rund um Professor X und Co. im Lichtspielhaus ihres Vertrauens ansehen, spricht aktuell nichts dafür, dass Marvel - aufgrund der komplizierten Rechtesituation - in naher Zukunft einige der bekanntesten Verlags-Gesichter in sein Cinematic Universe wird integrieren können.

Ob man im Falle des Entertainment-Giganten deshalb von Not sprechen muss, sei einmal dahingestellt, aber zweifelsohne war man erfinderisch. Seit einiger Zeit wird nämlich extrem viel dafür getan, um die andere bedeutende Außenseitertruppe von DCs größtem Wettbewerber immer populärer zu machen: die Inhumans.

Die Film-Pläne wurden zwar vorerst auf Eis gelegt, allerdings ist Ende September 2017 in den USA eine durchaus kontrovers diskutierte Serie gestartet, die sich mit ihnen beschäftigt. Ihren ersten Auftritt in einer ebensolchen hatten besagte Außenseiter im Übrigen in Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D - ihre Zeichentrick-Einsätze berücksichtigen wir in diesem Moment bewusst nicht.

Wie ernst es Marvel mit seinem Vorhaben jedoch ist, die Bewohner Attilans noch bekannter zu machen, lässt sich vor allem gut an den entsprechenden Comic-Reihen ablesen. Hier wurde nämlich lange Zeit auf das ultimative Duell hingearbeitet: X-Men versus Inhumans.

Und die eigentliche Antwort auf die Frage nach dem Warum wird in Death of X: Die Rache der Mutanten gegeben.

Inhalt

Der Terrigen-Nebel, den die Königliche Familie und ihre Mitstreiter unter anderem als Quelle ihrer Kraft ansehen, und der bislang für Menschen und Mutanten gleichermaßen als ungefährlich galt, ist offenbar von jemandem mit dem Ziel verändert worden, Letzteren massiv zu schaden oder sie sogar zu töten.

Zunächst streben die beiden Parteien eine friedliche Lösung an. Doch unglückliche Umstände und Missverständnisse führen schließlich dazu, dass sich schon bald zwei Lager einander gegenüberstehen und die Zeit der Diplomatie vorbei zu sein scheint.

Death of X

Wer sind eigentlich die Guten?

Dies lässt sich definitiv nur ganz schwer beantworten - insbesondere weil auch am Ende dieser Storyline nach wie vor diverse Ungereimtheiten bestehen. Es kommt zu unbeabsichtigten Wortbrüchen, die Fehlinterpretationen bedingen und letztlich eine völlig verfahrene Situation zur Folge haben.

Ehrlicherweise darf man aber nicht unterschlagen, dass in erster Linie Scott Summers alias Cyclops relativ schnell Fakten schafft, ohne bereits über sämtliche Hintergrundinformationen zu verfügen. Selbstverständlich kann man verstehen, dass gerade jemand, der in der Vergangenheit schon einige äußerst schlimme Dinge hat erleben und/oder mit ansehen müssen, so reagiert, wenn er kurz zuvor viele Mitglieder seiner Familie hat leiden sehen. Richtiger wird sein Vorgehen dadurch allerdings dennoch nicht.

Die Inhumans hingegen müssen sich vorwerfen lassen, zu schnell und ohne Rücksprache mit den X-Men dem Nebel-Problem auf den Grund gegangen zu sein. Bei einem ungeplanten Aufeinandertreffen senden sie überdies missverständliche Signale aus, weshalb einige Mutanten glauben, sich verteidigen zu müssen - der Beginn einer Teufelsspirale.

Darüber hinaus ist Medusas finaler Befehl ebenfalls zumindest diskutabel, weswegen es die inhaltlich Verantwortlichen tatsächlich geschafft haben, dass, selbst nachdem man sich für eine Seite entschieden hat, weiterhin immer wieder Restzweifel in einem aufkommen.

Death of X

Einfach gut geschrieben

Und genau das macht unter anderem gutes Storytelling aus. Als Leser sitzt man nur dann zwischen allen Stühlen, wenn die vorgestellten Positionen in sich schlüssig sind und man die Fehlentscheidungen zwar als solche erkennen, sie jedoch auch nachvollziehen kann.

Hinzu kommt, dass einer solchen Geschichte ein klaren Fokus sehr hilft. Das Ende ist dem treuen Fan im Grunde schon weit vor dem ersten Panel bekannt, aber trotzdem hat man mit einem bemerkenswerten Twist den ohnehin schon starken Cyclops(-und-Emma-Frost-)Handlungsstrang mit einem weiteren Highlight veredeln können. Voraussetzung dafür war allerdings, wie gesagt, dass weitgehend auf den Einbau unnötiger Nebenkriegsschauplätze verzichtet wurde.

Diese Entscheidung geht auf Jeff Lemire und Charles Soule zurück, die nicht umsonst zu den Autoren gehören, deren neue Werke nicht wenige umgehend nach Erscheinen kaufen; Genre oder Inhalt sind da fast schon egal. Dieses Duo steht einfach für Qualität, und das nicht erst seit gestern.

Außerdem sind die Zeichnungen von Aaron Kuder und Javier Garr, die trotz der recht ernsten Thematik auf überraschend viele und kräftige Farben setzen, sehr auffällig, einprägsam und originell. Sprich: optisch lässt der Titel ebenfalls nichts zu wünschen übrig.

Fazit

Death of X: Die Rache der Mutanten bereitet einerseits ein historisches Gefecht vor, begnügt sich jedoch andererseits nicht damit, nur Vorspiel zu sein und punktet vor allem mit beeindruckenden letzten Seiten. Dieser Komplettband, der Death of X #1-4 enthält, ist daher eine absolute Empfehlung.

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X-Men: Scott Eastwood stellt sich für die Rolle des Wolverine an

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Hugh Jackman ist Wolvrine

Da hat wohl jemand Lust auf hartes Training: Auf der heute zu Ende gehenden Comic-Con in New York hat sich Scott Eastwood (Suicide Squad) als möglicher Nachfolger für die neu zu besetzende Rolle des Wolverine bei den X-Men angemeldet. Eastwood sei seit seiner Kindheit ein riesiger Fan des klauenbewehrten Kämpfers, und es wäre ihm eine Ehre, diesen spielen zu dürfen. Sein Name fiel auch schon bei den FOX Studios, festlegen wolle man sich aber noch nicht. Eine Besetzung mit einem bisher unbekannten Darsteller ist also immernoch möglich.

Nach dem Abschied von Hugh Jackman als Wolverine in Logan zu Jahresbeginn werden die Gerüchte um eine Neubesetzung einer der beliebtesten Figuren der X-Men immer lauter. Früheren Gerüchten zufolge seien bereits Charlie Hunnam (Pacific Rim, King Arthur) und Travis Fimmel (Vikings) im Gespräch gewesen.

Jackman selbst hatte zudem den indischen Bollywood-Megastar Shah Rukh Khan und den Briten Tom Hardy (The Dark Knight Rises, Mad Max: Fury Road) als Wunschkandidaten ins Spiel gebracht. Khan hatte bereits abgelehnt, die Wahl Hardys dürfte jedoch wegen dessen Neubesetzung als Venom im Spider-Man-Universium kaum ene realistischere Chance bieten.

X-Men: 20th Century Fox legt sechs weitere Kinostartdaten fest

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20th Century Fox hat Startdaten für sechs weitere Marvel-Verfilmungen festgelegt. Die Pläne reichen bis zum März 2021, wobei bisher noch unklar ist, um welche Filme es sich konkret handelt.

Im Jahr 2019 hat Fox zwei neue Marvel-Filme für den 7. Juni und den 22. November angekündigt. 2020 kommen dann, wie im nächsten Jahr, gleich drei Comicverfilmungen in die Kinos. Die Startdaten sind 13. März, 26. Juni und 2. Oktober. Für das Jahr 2021 ist bisher ein Film am 5. März vorgesehen.

Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei den Filmen um weitere X-Men-Ableger. Kandidaten sind unter anderem Deadpool 3 und X-Force sowie Fortsetzungen zu New Mutants und Dark Phoenix. Im Bereich des Möglichen liegt zudem ein weiterer Reboot der Fantastic Four. Zuletzt gab es Gerüchte, das Fox eine Neuauflage für ein jüngeres Publikum plant.

Bevor die bisher noch unbetitelten Filme in den Kinos starten, sind aber erst einmal die bekannten Projekte an der Reihe. Den Anfang macht New Mutants am 12. April 2018. Deadpool 2 folgt wenige Monate später am 1. Juni. Den Abschluss des X-Men-Jahres 2018 bildet dann Dark Phoenix am 2. November.

The Gifted: Erster Teaser zur X-Men-Serie, Fox bestellt ganze Staffel

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Fox hat den ersten Teaser zur X-Men-Serie The Gifted veröffentlicht. Am 15. Mai folgt ein längerer Trailer. Zudem bestätigte der Sender, dass eine komplette Staffel bestellt wurde. Bislang war noch unklar, ob es nach dem Pilotfilm weiter geht.

Die Handlung dreht sich um die Familie Stewart, deren Tochter übermenschliche Fähigkeiten entwickelt. Um sich zu schützen müssen sie vor der Regierung fliehen und finden dabei Hilfe bei Mutanten, die sich im Untergrund organisiert haben.

In den Hauptrollen werden Natalie Alyn Lind (Gotham), Amy Acker (Person of Interest), Stephen Moyer (True Blood), Blair Redford (Der Tag, an dem die Erde stillstand), Sean Teale (Incorporated), Jamie Chung (Once Upon A Time) und Coby Bell (Burn Notice) zu sehen sein.

Produzentin Lauren Shuler Donner (Logan, Deadpool, X-Men) twitterte bereits mehrfach von den Dreharbeiten, die im März begannen. Bryan Singer (X-Men) steht mit hinter dem Projekt und inszeniert auch den Piloten. Das Drehbuch stammt von Matt Nix (Burn Notice)

Start der Serie soll im Herbst sein.

Marvel's The Gifted: Official Teaser | THE GIFTED

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