Guardians of the Galaxy 2

Guardians of the Galaxy Vol. 2 - Musikvideo "Guardians' Inferno" mit David Hasselhoff online

Marvel Entertainment hat das Retro-Musikvideo zu David Hasselhoffs Song “Guardians' Inferno” veröffentlicht, welches zum Soundtrack von Guardians of the Galaxy Vol. 2 gehört und während des Abspanns zu hören ist. Das Musikvideo erstrahlt der passenden VHS-Optik der '80er und bringt Cast und Crew des Films tanzend zusammen.

Zu sehen sind neben Chris Pratt (Star-Lord), Zoe Saldana (Gamora), Dave Bautista (Drax) und Karen Gillan (Nebula) auch Regisseur James Gunn, sein Bruder Sean (Kraglin) und Guillermo Rodriguez, bekannt aus der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel. Am Ende gibt es sogar einen kurzen Auftritt von Stan Lee. Geschrieben wurde der Song von James Gunn und Komponist Tyler Bates.

Hasselhoff steuerte nicht nur den Gesang zu “Guardians' Inferno” bei, sondern hatte in Guardians of the Galaxy Vol. 2 auch einen Kurzauftritt.

Der Film erscheint am 07. September auf Blu-ray und DVD. Das Musikvideo ist Teil des Bonusmaterials.

"Guardians' Inferno" | Marvel Studios’ Guardians of the Galaxy Vol. 2

Einspielergebnis: Fluch der Karibik 5 an der Spitze der Kinocharts

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache konnte an seinem Startwochenende weltweit rund 270 Millionen Dollar einspielen. Sowohl in Deutschland als auch in den USA sicherte sich die Fortsetzung die Spitzenposition in den Kinocharts.

Allerdings blieb man in beiden Ländern deutlich hinter dem Ergebnis des Vorgängers. Während Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten in den USA noch auf 90,2 Millionen Dollar an seinem Startwochenende kam, waren es nun nur noch 62,2 Millionen Dollar. In Deutschland halbierte sich die Zuschauerschaft sogar von 1,3 Millionen Kinogängern auf noch 600.000.

Auch für Alien: Covenant läuft es weiterhin nicht wirklich rund. In den USA sanken die Einnahmen um mehr als 70 Prozent, sodass der Film an seinem zweiten Wochenende nur 10,5 Millionen Dollar einspielen konnte. Insgesamt steht das Alien-Prequel bei 158 Millionen Dollar. Gekostet hatte der Film rund 90 Millionen Dollar.

Im Gegensatz dazu dürften die Zahlen von Guardians of the Galaxy Vol. 2 bei den Verantwortlichen von Disney weiterhin für gute Laune sorgen. Die Marvel-Fortsetzung steht nun insgesamt bei 783 Millionen Dollar. Dies ist nicht nur ein besseres Ergebnis als beim Vorgänger (773 Millionen Dollar) sondern auch gleichzeitig der aktuell fünftbeste Wert in Marvels Cinematic Universe.

Noch etwas besser läuft es weiterhin für Fast & Furious 8. Die Actionfortsetzung hat nun außerhalb der USA die Marke von einer Milliarde übersprungen. Gemeinsam mit den amerikanischen Einnahmen kommt der Film auf 1,223 Milliarden Dollar. Rund 30 Millionen Euro steuerte das deutsche Publikum bei.

Einspielergebnis - Moderater Start für Alien: Covenant, Guardians of the Galaxy Vol. 2 weiter stark

alien-covenant-hauptposter.jpg

Alien: Covenant - Poster

Eine Woche nach dem Kinostart in 42 Ländern ist Alien: Covenant nun auch in seinem Heimatmarkt USA angelaufen. Der Film belegt mit einem Startergebnis von 36 Millionen Dollar zwar knapp den ersten Platz der Kinocharts, bleibt jedoch hinter dem Ergebnis des Vorgängers Prometheus (52 Mio) zurück. Das Budget der Fortsetzung bewegt sich für Blockbuster-Verhältnisse auf einem moderaten Niveau, zwischen 100 und 110 Millionen Dollar. Die Dreharbeiten in Australien wurden durch die australische Filmförderung mit 34 Millionen Dollar bezuschusst.

Weltweit wurden bis Sonntag zusätzlich knapp 82 Millionen Dollar eingespielt. Neben den USA startete der Film in über 50 weiteren Ländern, inklusive Deutschland. Das weltweite Gesamtergebnis beläuft sich auf 117 Millionen Dollar. Prometheus spielte 2012 in den USA 126 Millionen Dollar ein, weltweit waren es insgesamt 403 Millionen. Alien: Covenant wird diesen Wert wahrscheinlich nicht erreichen, für das Studio 20th Century Fox sollte jedoch am Ende ein Gewinn herausspringen. Mitte Juni startet der Film auch in China.

Guardians of the Galaxy Vol. 2 katapultiert sich in der dritten US-Woche mit einem Einspielergebnis von 35,1 Millionen Dollar über die 300-Millionen-Marke. Das internationale Ergebnis von bisher 431 Millionen Dollar verhilft dem Marvel-Film damit zu einer Gesamtsumme von bisher 732 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Das weltweite Einspielergebnis von Guardians of the Galaxy (2014) beläuft sich auf 773 Millionen Dollar. Von den bisher 15 Filmen des MCU belegt Guardians of the Galaxy Vol. 2 den fünften Platz.

Alien: Covenant -Offizieller Trailer #2 Deutsch

Einspielergebnis: King Arthur floppt, Guardians of the Galaxy Vol. 2 dominiert

Mit einem äußerst schwachen Startergebnis von nur 14,7 Millionen Dollar für King Arthur - Legend of the Sword muss Warner Bros. einen herben finanziellen Rückschlag einstecken. Der Film von Guy Ritchie verschlang ein Budget von 175 Millionen Dollar und unterbot sogar die Schätzungen, welche dem Film ein Startergebnis von 23 bis 25 Millionen vorhersagten. Auch die internationalen Zahlen fallen eher bescheiden aus: Weltweit kommen noch einmal weitere 30 Millionen Dollar dazu, so dass sich das Einspielergebnis auf insgesamt knapp 44 Millionen Dollar beläuft. King Arthur ist noch nicht in allen Ländern dieser Welt angelaufen, es erscheint jedoch unwahrscheinlich, dass er seine Kosten wieder einspielen wird.

Guardians of the Galaxy Vol. 2 besetzt hingegen weiterhin die Spitzenposition der weltweiten Kinocharts. Allein in den USA spielte der Marvel-Film an seinem zweiten Wochenende weitere 63 Millionen Dollar ein und steht dort bei einem Ergebnis von 246 Millionen. Weltweit ist Guardians 2 teilweise bereits seit drei Wochen in den Kinos und spielte bisher 380 Millionen Dollar ein. Damit beläuft sich das weltweite Einspielergebnis auf insgesamt 633 Millionen Dollar.

Alien: Covenant ist bereits in den ersten Ländern wie Großbritannien, Südkorea oder Australien angelaufen und bringt ein Einspielergebnis von 40 Millionen Dollar. Die Werte in den einzelnen Ländern bleiben jedoch teilweise hinter den Startergebnissen von Prometheus zurück. Der Film läuft in dieser Woche auch in Deutschland, den USA und 50 weiteren Ländern an.

Einspielergebnis: Guardians of the Galaxy Vol. 2 in den USA und Deutschland Spitze

Guardians of the Galaxy Vol. 2 ist der erwartete Erfolg an den Kinokassen. Nachdem der Film vor zwei Wochen bereits in Deutschland die Chartspitze eroberte, lief die Fortsetzung in der vergangenen Woche auch in den USA an. Auch hier sprang Guardians of the Galaxy Vol. 2 direkt auf die Spitzenposition in den Charts. Insgesamt spielte der Film an seinem ersten Wochenende in den Staaten 145 Millionen Dollar ein.

Das Einspielergebnis liegt rund 54 Prozent über dem Wert des ersten Teils (94,3 Millionen Dollar). Damit machte Guardians bisher den zweitgrößten Sprung einer Marvel-Studios-Fortsetzung. Nur Captain America: Civil War konnte sich im Vergleich zum Vorgänger mit 88,5 Prozent noch mehr steigern.

Weltweit sieht es für Guardians of the Galaxy Vol. 2 ebenfalls sehr gut aus. Nachdem der Film in der vergangenen Woche auch in Ländern wie China und Südkorea anlief, steht man insgesamt bereits bei 425 Millionen Dollar. Der Vorgänger kam 2014 insgesamt auf 773 Millionen Dollar.

Auch Deutschland trägt zum erfolgreichen Kinostart der Guardians bei. Mit 440.000 Besuchern und 4,9 Millionen Euro sicherte sich der Film auch in seiner zweiten Woche problemlos den ersten Platz in den Charts. Innerhalb von zehn Tagen wurde zudem die Marke von einer Million Kinozuschauer übersprungen. Nun bewegt man sich mit schnellen Schritten auf die 1,5-Millionen-Besucher-Marke zu.

Einspielergebnis zu Guardians of the Galaxy Vol. 2: Internationaler Kinostart bringt 100 Millionen Dollar

Eine Woche vor dem Kinostart in den USA ist Guardians of the Galaxy Vol. 2 in der vergangenen Woche bereits in 37 Ländern angelaufen und erreicht ein Startergebnis von 101 Millionen Dollar. Dieser Wert liegt laut Disney im Vergleich circa 57 Prozent über denen des ersten Teil, der im August 2014 in die Kinos kam. Den meisten Umsatz erzielte der Film in Großbritannien (15,5 Mio), Australien (11,6 Mio), Deutschland (8,3 Mio), Frankreich (7,9 Mio), Mexico (7,6 Mio), Brasilien (6,9 Mio) und Italien (4,1 Mio).

Am Freitag läuft Guardians of the Galaxy Vol. 2 auch in seinem Heimatmarkt USA an. Einnahmetechnisch wird allein für die USA ein Einspielergebnis von bis zu 150 Millionen Dollar vorhergesagt. Außerdem startet der Film in China, Kanada, Indien, Russland, Süd-Korea und Japan (12. Mai).

Guardians of the Galaxy erwies sich für die Marvel Studios als Überraschungshit, der die finanziellen Erwartungen übertroffen hat und mit einem weltweiten Ergebnis von 773 Millionen Dollar zu einem der finanziell erfolgreichsten Filme des Marvel Cinematic Universe gehört. In den USA konnte Guardians 1 333 Millionen Dollar erwirtschaften, international waren es 440 Millionen.

GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 - Der offizielle Trailer! (Deutsch | German) | Marvel HD

Guardians of the Galaxy Vol. 2: Die Abspannszenen im Überblick

SPOILER

Mit gleich fünf Abspannszenen bietet Guardians of the Galaxy Vol. 2 so viel Abspanninhalte wie noch keiner der bisherigen Filme des Marvel Cinematic Universe. Bei den Szenen handelt es sich um einen Mix aus witzigen Momenten und Anspielungen, die in Zukunft eine große Rolle spielen könnten.

Den Anfang macht ein Szene, in der Kraglin (Sean Gunn) versucht, Yondus Pfleil zu kontrollieren. Die Sache geht allerdings gehörig schief und der Pfeil entwickelt ein Eigenleben. Der Leidtragende ist Drax, der von dem Pfeil getroffen wird.

Eine weitere Szene zeigt Sylvesters Stallone Starhawk, der sich mit einer Reihe von anderen Ravagers trifft und nun gemeinsam neue Taten plant. Bei den kurz zu sehenden Figuren handelt es sich um Charlie-27 (Ving Rhames), Aleta Ogord (Michelle Yeoh), Kruger und Mainframe (Miley Cyrus).

In den Comics waren dies die Mitglieder der ursprünglichen Guardians of the Galaxy. Das heute bekannte Team feierte erstmals 2008 seine Premiere. Die ersten Guardians stammen dagegen aus den 60er Jahren. Aktuell tragen sie den Namen Guardians 3000. Es steht zu erwarten, dass sie in Guardians of the Galaxy Vol. 3 eine größere Rolle haben.

Die dritte Szene dreht sich um Groot. So müssen sich die Fans von dem kleinen Baby Groot verabschieden, da das Baumwesen am Ende des Films schon seine Teenagerphase erreicht hat. Zu sehen ist Quill, der Groot auffordert, sein Zimmer aufzuräumen. Dieser scheint daran jedoch kein Interesse zu haben und spielt lieber Videogames.

Szene Nummer 4 dürfte erneut für die Zukunft der Guardians relevant sein. Sie zeigt Ayesha, die Anführerin der Sovereign, die von ihren Untergegeben informiert wird, dass der Rat des Volkes sie sehen möchte. Der Rat will sie aufgrund ihres Misserfolgs zur Verantwortung ziehen. Nach dem fehlgeschlagenen Versuch, die Guardians für Rockets Diebstahl zu bestrafen, hat Ayesha allerdings schon einen neuen Plan. Es wird ein Art Kokon gezeigt, in dem ein Wesen heranreift. Ayesha gibt ihm den Namen Adam.

Bei dem noch verdeckten Wesen im Kokon dürfte es sich ohne Zweifel um Adam Warlock handeln. Warlock ist einer der mächtigsten Figuren im Marvel-Kosmos und spielt in den Comics auch im Infinity War eine Rolle. In Avengers: Infinity War dürfte er nicht dabei sein, dafür wird er aber vermutlich in Guardians of the Galaxy Vol. 3 wichtig werden.

Die letzte Szene ist wieder humorvoll gehalten. Es gibt einen zweiten Auftritt von Stan Lee, der in einem Raumanzug einer Gruppe von außerirdischen Wesen Geschichten erzählt. Dies haben von dem Gerede aber bald genug und wenden sich. Interessant ist dabei, dass es bei den Wesen um die Watcher handelt. Die Watcher sind in den Comics die älteste Rasse im Universum und dementsprechend mächtig. Sie beschränken sich jedoch nur darauf, die Geschehnisse zu beobachten und haben strenge Regeln, die ihnen verbieten einzugreifen.

Zuletzt bietet der Abspann auch noch einen Blick Jeff Goldblum in seiner Rolle als Grandmaster aus Thor: Ragnarok. Der Charakter taucht neben der Abspannschrift gemeinsam mit anderen Figuren aus Guardians of the Galaxy auf.

Guardians of the Galaxy Vol. 2 läuft seit dem 27. April in den Kinos. Unsere Kritik findet ihr hier.

Avengers: Infinity War bringt Zeitsprung für die Guardians of the Galaxy

Wie Marvel-Studios-Chef Kevin Feige im Interview mit Cinemablend erklärt, kommt es für Star-Lord, Gamora, Groot, Drax und Rocket zwischen den Ereignissen aus Guardians of the Galaxy Vol. 2 und Avengers: Infinity War zu einem beträchtlichen Zeitsprung. Vol. 2 spielt nur ein Jahr nach den Ereignissen aus dem ersten Teil (2014), zwischen Vol.2 und Infinity War vergehen allerdings ungefähr vier Jahre.

Im Gegensatz zur Chronologie der anderen Filme des Marvel Cinematic Universe, deren Ereignisse in relativer "Echtzeit" stattfinden, weicht die Zeitrechnung bei Guardians of the Galaxy etwas ab, was beim großen Zusammentreffen mit den Avengers zu diesem großen Zeitsprung führt.

"Abseits vom Guardians-Franchise sind wir eigentlich darum bemüht, unsere Film nicht mit Jahreszahlen zu versehen. Es ist nicht wirklich festgelegt und wir sagen nicht '2012, 2013 ...'. In Guardians haben wir es gemacht, und daher lässt es sich leicht nachrechnen. [Der Film beginnt] 1988 und setzt dann 26 Jahre später ein.

Wir sagen jedoch nie 'Dies spielt im Jahr 2018, und das im Jahr 2017'. Für die Geschichte, die James [Gunn, Regisseur] erzählen wollte, war es allerdings sehr wichtig, dass klar wird, dass die Gruppe immer noch recht neu ist."

Für Avengers: Infinity War bedeutet dies, dass Groot wieder als ausgewachsene Version zu sehen ist und sich die Beziehungen der Charaktere weiterentwickelt haben werden.

Guardians of the Galaxy Vol. 2 kommt am Donnerstag in die Kinos. Unsere spoilerfreie Kritik zum Film könnt ihr hier nachlesen.

Avengers: Infinity War startet im April 2018 in den Kinos.

GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 - Der offizielle Trailer! (Deutsch | German) | Marvel HD

Guardians of the Galaxy Vol. 2: Kritik zur Marvel-Fortsetzung

Mit Guardians of the Galaxy gelang James Gunn 2014 einer der besten Filme des Marvel Cinematic Universe. Ohne Druck schuf der Regisseur ein unterhaltsames Weltraumabenteuer, das einfach Spaß machte und obendrein noch mit einem sympathischen Heldenteam punkten konnte. Die Fortsetzung entstand allerdings unter anderen Voraussetzungen. Nach dem Erfolg des ersten Teils musste Guardians of the Galaxy Vol. 2 nun mindestens ebenso gut werden. Der Erwartungsdruck war groß, und nicht nur MCU-Filme wie Avengers: Age of Ultron haben in der Vergangenheit gezeigt, wie dies zu einem Problem werden kann.

Die Handlung von Guardians of the Galaxy Vol. 2 setzt einige Monate nach Teil 1 ein. Die nun in der ganzen Galaxie bekannten Helden haben gerade einen neuen Auftrag erhalten. Für das Volk der genetisch optimierten Sovereign People sollen sie ein Monster töten. Obwohl dies gelingt, bringt Rocket (Bradley Cooper) durch einen Diebstahl die Herrscher des Volkes gegen die Guardians auf, die nun tödliche Rache schwören. Genau in diesem Moment taucht ein Mann namens Ego (Kurt Russell) auf, der behauptet, Peter Quills (Chris Pratt) Vater zu sein.

Diebe, Väter und Schwestern

James Gunn erzählt die Geschichte des Films primär durch drei große Handlungsstränge. Der größte Strang dreht sich um Peter Quill und seine Vater Ego. Dieser nimmt relativ viel Raum im Film ein, ist allerdings auch etwas vorhersehbar. Als Zuschauer wartet man eigentlich nur auf den Moment, in dem alles den Bach runter geht. Der Weg dahin ist allerdings auch nicht langweilig. Selbst wenn man vergleichsweise früh weiß, worauf es wohl hinsteuern wird, bleibt der Unterhaltungswert hoch. Trotzdem hätte etwas weniger Vorhersehbarkeit der Sache nicht geschadet.

Besser geraten ist die Geschichte rund um Rocket. Hier findet das Drehbuch genau die richtige Mischung aus Spaß und Spannung, wobei auch die Ravager ihren Teil beitragen. Interessanterweise erweist sich am Ende Yondu (Michael Rooker) als wichtiger Baustein sowohl in der Geschichte von Rocket als auch der von Peter. Yondu wird nach seinem Auftritt in Teil 1 nun selbst ein Mitglied der Guardians, was im Vorfeld nicht überall auf positive Resonanz stieß. Peters Kindheitsentführer ist für die Handlung allerdings von großer Bedeutung und bringt dem Film eine emotionale Tiefe, die nicht unbedingt zu erwarten war.

Etwas anders sieht die Sache bei Nebula (Karen Gillan) aus. Der Konflikt zwischen ihr und Gamora (Zoe Saldana) ist der dritte größere Handlungsstrang im Film, allerdings auch der schwächste. Dies liegt neben der grundsätzlichen Motivation auch an der Auflösung. Nachdem ersteres schon eher dünn ausfällt, wird der Konflikt am Ende zu einfach gelöst. Irgendwie entsteht dabei das Gefühl, dass Nebula nur im Film ist, damit Gamora etwas zu tun bekommt.

Der Zerstörer, die Neue und das Baby

Im Gegensatz zu Peter, Rocket und Gamora nimmt Drax (Dave Bautista) in Guardians of the Galaxy Vol. 2 vor allem die Rolle des Unterstützers ein. Ob man mit seinen Szenen Spaß hat, hängt stark davon ab, wie witzig man den Charakter findet. Wer über seine häufigen unsensiblen Aussagen lachen kann, der bekommt einiges geboten. Alle anderen könnten dagegen auf den Gedanken kommen, dass der Charakter doch sehr eindimensional und überzeichnet wirkt. Dasselbe gilt in gewisser Weise auch für Mantis (Pom Klementieff). Die Figur ist ein weiterer neuer Guardian, die allerdings nicht so viel zu tun bekommt und auch vom Unterhaltungswert nicht mit den anderen Teammitgliedern mithalten kann.

Entwarnung kann man dagegen bei Baby Groot (Vin Diesel) geben. Aufgrund der hohen Popularität des Charakters bestand durchaus die Gefahr, dass Groot im Film überpräsent ist. Zum Glück setzt James Gunn den Publikumsliebling dosiert ein. Baby Groot hat seine Auftritte, allerdings bleibt die Zahl im Rahmen. Dadurch wirkt die Figur nie nervig und man wird ihrer auch nicht müde.

Alte Stärken

Aufgelockert wird die Geschichte der Guardians wie schon im ersten Teil durch viel Humor und Musiktitel aus den 70ern und 80ern. Der Humor ist dabei ähnlich stark wie in Teil 1. Es gibt viele richtig gute Lacher, allerdings zündet auch nicht jeder Gag. Musikalisch kann der Film nicht ganz an seinen Vorgänger anknüpfen, jedoch ist das Konzept mittlerweile auch nicht mehr so unverbraucht. Dafür gehört der Gag, der die Musik einer möglichen Fortsetzung andeutet, zu einem der besten im ganzen Film.

Für viele dürfte die hohe Gagdichte allein schon ausreichen, gleich noch einmal ins Kino zu gehen. Dies ist allerdings nicht der einzige Grund, dass der Film einen hohen Wiederschauwert hat. James Gunn ist ein Meister der Anspielungen, Easter-Eggs und Cameo-Auftritte. Auch in Guardians of the Galaxy Vol. 2 gibt es so viel zu entdecken, dass wohl selbst die größten Fans beim ersten Anlauf nicht alles mitbekommen werden. Wie viel Spaß dem Regisseur solche Bonbons machen, zeigt sich auch an den fünf Abspannszenen. Diese sind über den gesamten Abspann verteilt, was die Wartezeit auf die letzte Szene viel erträglicher macht. Ein Konzept, das sich zukünftige Marvel-Filme gern abschauen dürfen.

Fazit

Guardians of the Galaxy Vol. 2 macht genauso viel Spaß wie Teil 1. Wer es im ersten Film genossen hat, Zeit mit der sympathischen Heldentruppe zu verbringen, der dürfte auch in der Fortsetzung auf seine Kosten kommen. Die Geschichte punktet dabei nicht nur durch Humor, sondern bietet auch auf emotionaler Ebene eine überraschende Tiefe. Ein dritter Teil darf sich gern anschließen.

Guardians of the Galaxy Vol. 2: Songliste des Soundtracks veröffentlicht

Wenn Guardians of the Galaxy Vol. 2 am 27. April in den deutschen Kinos startet, dann wartet auf die Kinozuschauer neben einem neuen Abenteuer der Helden, auch wieder ein bunter Musik-Mix aus den 70er und 80er Jahren. Im Vorfeld des Kinostarts hat Rolling Stone die Liste der Songs veröffentlicht, die auf dem Soundtrack enthalten sind. Demnach setzt sich die Songliste folgendermaßen zusammen:

1. “Mr. Blue Sky,” Electric Light Orchestra
2. “Fox on the Run,” Sweet
3. “Lake Shore Drive,” Aliotta Haynes Jeremiah
4. “The Chain,” Fleetwood Mac
5. “Bring it On Home to Me,” Sam Cooke
6. “Southern Nights,” Glen Campbell
7. “My Sweet Lord,” George Harrison
8. “Brandy You’re a Fine Girl,” Looking Glass
9. “Come a Little Bit Closer,” Jay and the Americans
10. “Wham Bang Shang-A-Lang,” Silver
11. “Surrender,” Cheap Trick
12. “Father and Son,” Yusuf / Cat Stevens
13. “Flashlight,” Parliament
14. “Guardians Inferno,” The Sneepers featuring David Hasselhoff

Bei dem letzten Lied handelt es sich um einen neuen Song, der von Regisseur James Gunn und Tyler Bates, dem Komponist von Guardians of the Galaxy Vol. 2, geschrieben wurde. “Fox on the Run” ist zudem nur auf der Liste, weil der Song im Trailer zu hören war. Im Film ist er nicht enthalten.

Die Handlung der Fortsetzung setzt kurze Zeit nach den Ereignissen aus dem ersten Film ein. Nachdem die Guardians den Planeten Xandar und seine Bewohner gerettet und dadurch Popularität und Ruhm erlangt haben, fliegen sie als Söldner durchs All, um das Universum zu beschützen und enthüllen dabei die wahre Herkunft von Peter Quill. Gamora muss sich mit ihrer Halb-Schwester Nebula auseinandersetzen und Baby-Groot, der nicht die Erinnerungen des erwachsenen Groot aus Teil 1 besitzt, muss komplett neu erzogen werden und entwickelt eine ganz eigene Persönlichkeit.

Pages

Subscribe to RSS - Guardians of the Galaxy 2