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Avatar: Dreharbeiten in Neuseeland werden fortgesetzt

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Avatar Jake Sully Poster

Die Corona-Pandemie hat viele Filmdrehs unterbrochen und selbst schon anlaufende Filme wurden verschoben. Zu den abgebrochenen Dreharbeiten zählten auch die Arbeiten an den Avatar-Nachfolgern, die in Neuseeland stattfinden. Dort galten für sieben Wochen die wahrscheinlich strengsten Ausgangssperren der Welt, doch seit einigen Tagen werden die Regelungen schrittweise gelockert und die Menschen können ihren Alltag zurückerobern. Dazu gehört auch die dortige Filmindustrie.

In einem Facebook-Post hat der Produzent der Avatar-Nachfolger, Jon Landau, nun angekündigt, dass die Dreharbeiten an den Filmen nächste Woche fortgesetzt werden sollen. Seinen Beitrag untermalte Landau mit einem Bild vom Set. Zu sehen sind zwei militärische Wasserfahrzeuge.

In Avatar 2 wird es ein Wiedersehen mit Sam Worthington, Zoe Saldana, Joel David Moore, Dileep Rao, Stephen Lang, Matt Gerald und Sigourney Weaver geben. Zum Cast stoßen unter anderem Kate Winslet, Cliff Curtis, Edie Falco, Michelle Yeoh, Vin Diesel, Jemaine Clement und Oona Chaplin dazu. Da sich die Avatar-Nachfolger hauptsächlich um die Familie von Jake Sully und Neytiri drehen soll, dürfen auch die Kinder der beiden nicht fehlen. Die werden von Jamie Flatters, Britain Dalton und Trinity Bliss verkörpert.

Zum Inhalt des Films gibt es bisher nur wenige Informationen. Bekannt ist, dass die Unterwasserwelt von Pandora eine wichtige Rolle spielen soll, während die Rückkehr der R.D.A. die einheimischen Bewohner erneut vor Probleme stellt. Der Gegenspieler wird wohl erneut der von Stephen Lang dargestellte Colonel Miles Quaritch sein.

Die Inszenierung übernimmt James Cameron, der gemeinsam mit Josh Friedman das Drehbuch geschrieben hat. Avatar 2 und 3 werden zusammen am Stück abgedreht und sollen nach einer Verschiebung Weihnachten 2021 und Weihnachten 2023 in die Kinos kommen. Bei deren Erfolg sind auch Teil 4 und 5 geplant, die dann nach aktuellen Planungen 2025 und 2027 folgen werden. Wenn bis dahin nicht die Zukunft ausgebrochen ist.

Die gehen immer! - Die Evergreens der Redaktion

Evergreen, der oder das: Musikstück, das lange Zeit beliebt bleibt und immer wieder gespielt wird (Quelle: duden.de)

Zugegeben, wir reden hier nicht von Musikstücken, nehmen uns aber die Freiheit heraus, euch die Bücher, Filme und Co vorzustellen, die sich die Redaktion immer wieder angucken kann. Spoiler: Es gibt zwei Welten, die bei einigen immer und immer wieder gehen ...

Nele Bübl

Alles ist besser mit Rohan. Lange Zeit habe ich mehrfach im Jahr die komplette Herr-der-Ringe-Trilogie gesehen, natürlich in der Special Extended Edition. Das ist etwas verblasst, aber The Two Towers wird wohl immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen - und als entscheidender Wendepunkt in meinem Leben - haben. Entsprechend ist der mindestens einmal im Jahr fällig und wird teilweise mitgesprochen. Das muss so. 

Bald wäre wieder die Zeit für Galaxy Quest. Dieses Jahr etwas bitter - denn eigentlich gucke ich den Film als Einstimmung im Vorlauf der FedCon, die aus gegebenen Anlass vorerst verschoben wurde. Aber egal, Galaxy Quest wird dennoch im Mai gesehen - ist doch quasi ein dokumentarisch-lehrreiches Pflichtprogramm. Die Musik (eines der besten Sci-Fi-Themes überhaupt) eignet sich übrigens hervorragend als Handy-Klingelton. 

Eine meiner besten Freundinnen und ich haben einen Lieblings-Dumm-Film: Doomsday - Tag der Rache aka “Dumsday - Aber ihr habt doch Kühe”. Der Film aus dem Jahr 2008 mit Rhona Mitra in der Hauptrolle ist gar nicht mal so gut und genau deswegen so hervorragend. Man hat das Gefühl, da hat jemand einer Horde Spätpubertierender einen Koffer Geld auf den Tisch geknallt und gesagt “macht mal”. Passt auch irgendwie zur aktuellen Lage: In Schottland bricht ein Killervirus aus. Die britische Regierung weiß sich nicht anders zu helfen, als eine Mauer um das Gebiet zu bauen und weiträumig abzuriegeln. Nun taucht das Virus aber viele Jahre später auch außerhalb wieder auf, und Sattellitenbilder zeigen, dass unglaublicher Weise in Schottland immer noch einige Menschen überlebt haben. Also wird Rhona Mitra in einer Art Selbstmordmission ins wild-dystopische Schottland geschickt, damit man ein Immunserum entwickeln kann. Egal ob Kühe, Dystopie-Kannibalen-Punks, Hogwarts-Express, James-Bond-Anleihen oder Schwertkampf auf einer schottischen Burg - der Film hat so einiges zu bieten. Nur nicht Nachdenken.

Katrin Hemmerling

Hannes musste es am eigenen Leib erfahren, wenn ich mich bei im zeilenweise über Abweichungen zwischen der Verfilmung und dem Roman ausgelassen habe. Die Rede ist von Stephen Kings Es. Einmal im Jahr geht es für mich nach Derry, einmal im Jahr werde ich daran erinnert, warum mir gurgelnde Abflüsse, Luftballons und Clowns suspekt sind. Na gut, ich neige dazu, manche Passagen querzulesen, eine Kinderorgie in der Kanalisation von Derry gehört nach wie vor zu den Sachen, die ein Lektor rigoros hätte aus dem Manuskript streichen müssen. Aber dennoch: Neben dem ganzen Horror um Pennywise steht für mich bei Es die Geschichte rund um das Erwachsenwerden und Freundschaft im Vordergrund. Und deswegen kehre ich gern als Verlierer nach Derry zurück.

“Du hast gerade geschlafen wie Marty McFly!” Meine Schwester hatte mich mit diesen Worten mal geweckt, als ich völlig verdreht, die Nase halb ins Kissen vergraben, geschlafen habe. Zurück in die Zukunft ist ein Wohlfühlfilm, den ich immer wieder gucken kann - und ebenso auswendig mitsprechen kann. Teil 1 ist vermutlich deswegen so gut gealtert, weil der Hauptteil der Handlung im Jahr 1955 spielt und keine utopische Zukunft voraussagen musste. Stattdessen sitzen die Jugendlichen nach der Schule noch brav in der Milchbar und lassen bei der Verzauberung unter dem See die Petticoats zu Johnny B Goode wirbeln. Ein Glück, dass man in der Trilogie nie auf die Idee gekommen ist, einen Handlungsstrang in die das Jahr 2020 zu packen. Was hier derzeit los ist, hätte kein Drehbuchschreiber voraussagen können …

Zu guter Letzt ist wie für Nele Mittelerde auch der Ort, an den ich gerne zurückkehre. Am liebsten zur Handlung von The Two Towers. Es gibt Pferde! Es gibt das großartige Rohan-Thema! Es gibt kleinere, pausbäckige Elben mit Bartschatten, die dank ihres roten Umhangs auf Helms Klamm abgestochen werden! Außerdem ist Mittelerde schuld daran, dass ich letztendlich auf der RingCon gelandet bin und da viele liebe Menschen kennengelernt habe. Deswegen wird Mittelerde wie für Nele immer einen besonderen Platz in meinem Herzchen haben.

Anne Jerratsch

Meine Kollegen haben es schon vorgemacht: Auch für mich haben die Recken von Rohan und der mutige Jungzauberer Harry aus dem Ligusterweg ihre unverrückbaren Ehrenpätze auf der jährlichen To-Watch-List. Deshalb werde ich tiefer in meine Evergreen-Kiste greifen.

Ich habe eine gewisse Affinität zu Filmen, die die Realität ein klein wenig schief darstellen. Das macht das Gesamtwerk von Stephen King ganz wunderbar, davon kann Kollegin Katrin ein Liedchen singen. So gehört Stranger than Fiction zu einem meiner liebsten Vertreter dieses Genres. Mit Emma Thompson als Erzählerin, die zugleich als Autorin auf einer Meta-Ebene die Handlung der Hauptfigur vorantreibt, liegt man schonmal nicht falsch. Wenn die Hauptfigur allerdings der wunderbar wandelbare Will Ferrell ist, der sich fragt, wieso verdammt nochmal eine merkwürdige Stimme (eben jene Autorin) jeden einzelnen seiner Schritte kommentiert, und ob er nicht doch langsam den Verstand verliert, wird es interessant: Die Erzählebenen vermischen sich und der Film erfindet plötzlich ein völlig neues Meta-Genre mit einer nebenbei noch ganz entzückenden Liebesgeschichte. Regisseur Marc Forster (nicht verwandt und nicht verschwägert mit dem deutschen Käppi-Träger und Gesangsfan) schafft es außerdem, den Spannungsbogen der Figuren zu halten, obwohl der Aufbau relativ bald klar ist, und ohne, dass der Film am Ende mit einem unnötigen Twist für künstliche Überraschung sorgen muss.

Einer meiner absoluten Evergreens ist der Piratenflim schlechthin: Was wäre Johnny Depps Karriere ohne Fluch der Karibik? Ja, vielleicht war es leichtsinnig, einen Film aus einer Freizeitpark-Attraktion zu machen, aber zumindest im ersten Teil funktioniert das ganz hervorragend. Jeder, der eine Lego-Piratenburg zuhause hatte, kann sich hier absolut austoben: Piratengold, geheime Flüche, ein bisschen Grusel und sehr viel Witz bringt der Film genauso mit wie einen verdammt ohrwurmlastigen Soundtrack. Auch wenn die nachfolgenden viel Filme eher zum Vergessen sind: Captain Jack Sparrow, der wunderbar schwarzhumorige Bösewicht Barbossa, der treue Stiefelriemen-Bill und natürlich das verfluchte Äffchen dürfen mich noch eine ganze Weile begleiten.

Zu guter Letzt möchte ich noch etwas zum Lesen empfehlen: Immer, wenn ich mit einer Erkältung im Bett liege, traurig bin oder sonstwie Ablenkung brauche, greife ich seit meinen frühen Teenagerjahren zu einer bestimmten Comicreihe. Comicfreunde, besonders die, die das Machwerk der von Duck-Erfinder Carl Barks schätzen, haben sicherlich längst das Gesamtwerk des Good Artist zuhause im Regal stehen. In dieser Tradition hat sich auch Barks-Fan und Zeichner Don Rosa ab Ende der 1980er Jahre gesehen und zahlreiche Barks-Geschichten weiterentwickelt. Mit feiner Feder und noch feinerem Humor zeichnet sich Rosa von Abenteuer zu Abenteuer, reist von Kontinent zu Kontinent und lässt die Duck-Familie Abenteuer aller Art erleben - immer im Kontext einer ausführlichen historischen und kulturellen Recherche. Tatsächlich habe ich sogar in einem Uni-Seminar einige Panels zur Visualisierung für einen Vortrag über Stonehenge benutzt. Dabei baut er - angeblich nur für sich zum Spaß, aber auch für die Leser, die auch beim 25. Mal Lesen noch etwas Neues entdecken wollen - kleine Details und Hintergrundgeschehnisse, die nichts mit der Handlung zu tun haben, aber ihre eigene kleine Geschichte erzählen, inklusive. Besonders empfohlen sei hier die zwölfteilige Sammlung Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden, die illustriert, wie Dagobert Duck an sein Vermögen gekommen ist, sowie Schrumpfende Onkels, Das Geheimnis der Säulen, Der Schwarze Ritter und Seine Majestät, Dagobert I. Viel Spaß beim Schmökern!

Florian Kaiser

Ich musste nicht wirklich lange überlegen, welche persönlichen Evergreens meiner Meinung nach an dieser Stelle unbedingt Erwähnung finden sollten. Denn tatsächlich handelt es sich dabei im Prinzip ausnahmslos um Serien, die mich seit meiner Kindheit begleiten.

Und dank etwa Disney+ ist es von nun an bekanntermaßen auch besonders leicht, wieder in viele der fantasievoll gestalteten Welten einzutauchen, die mehrere Generationen geprägt haben. Ob in den verschiedenen Disney-Club-Inkarnationen, den Disney-Programmfenstern mehrerer Sender oder auf dem Disney Channel, eine Konstante gab es immer: Die Abenteuer von Dagobert und seinen Großneffen Tick, Trick und Track, die Heldentaten von Darkwing Duck, die Fälle der Rettungstruppe, die Ausflüge nach Atlantica sowie die Reisen in ein sehr farbenfrohes Mittelalter voller hüpfender Bären machten immer Spaß! Und das kommt nicht von ungefähr: Keine Folge gleicht der anderen, die Geschichten sind ungemein originell, der Humor wohldosiert und die Charaktere einfach nur wahnsinnig liebenswert. Aus dem Vollen schöpfen können gerade die Kinder der 90er auf dem jüngsten Streamingdienst zwar noch nicht (Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew, Aladdin, Doug, Mighty Ducks – Das Powerteam oder auch Hercules sind nämlich beispielsweise noch nicht verfügbar), aber hey, alles eine Frage der Zeit – und außerdem gehört dafür die wohl unterschätzteste und erwachsenste serielle Disney-Produktion bereits zum Startportfolio: Gargoyles – Auf den Schwingen der Gerechtigkeit.

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Ducktales

Neben dem “Mausohrenkonzernblock” gibt es noch den mit all den Superheldenformaten, denen ich bis zum heutigen Tage auch in Comic-Form enorm viel abgewinnen kann: Auf DC-Seite sind das natürlich Batman – The Animated Series sowie Superman – The Animated Series, die beiden bedauerlicherweise bei Weitem nicht so bekannten Justice-League-Serien sowie das seiner Zeit um Längen voraus gewesene Batman Beyond respektive Batman Of The Future, wie das futuristische TV-Vergnügen hierzulande heißt. Und auf Marvel-Seite selbstredend Spider-Man: The Animated Series und die fünf mittlerweile beinahe legendären X-Men-Staffeln (übrigens ebenfalls auf Disney+ zu finden – bislang allerdings nur mit englischer Tonspur). Weder dem einen noch dem anderen Lager zuordnen kann man die Teenage Mutant Ninja respektive Hero Turtles, die jedoch keinesfalls unter den Tisch fallen dürfen – allein schon, weil eine Pizza logischerweise immer dann am besten schmeckt, wenn man sie gemeinsam mit Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo isst.

Und schließlich muss selbstverständlich auch noch einmal kurz auf einige prominente Vertreter aus dem Anime-Bereich eingegangen werden: Denn die Anfänge von Pokémon oder Digimon, die (gefühlt) nie endenden Kämpfe in Dragonball Z oder die großen Matches von Tsubasa, Hyuga & Co. in Die tollen Fußballstars werde ich mir mit Sicherheit auch noch im hohen Alter mit einem Lächeln auf den Lippen anschauen können – Gänsehautgarantie inklusive.

Hannes Könitzer

Mich verschlägt es mindestens einmal im Jahr nach Pandora. Auch wenn Avatar erzählerisch keinen Innovationspreis gewinnt, macht es mir irgendwie immer wieder Spaß, die Welt von James Cameron zu besuchen. Schließlich ist der Film auch ohne 3D eine echte Augenweide und kann über zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch überzeugen. Mein Lieblingsteil sind dabei ganz klar die ersten beiden Drittel des Films. Die finale Schlacht ist dann die typische Action, die jetzt nicht unbedingt besser wird, je öfter man den Film sieht.

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Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Ein etwas neuerer Evergreen ist Der Marsianer, wohlgemerkt sowohl das Buch als auch mittlerweile der Film. Seit ich das englische Hörbuch entdeckt habe, steht es einmal im Jahr auf der Hörliste. Dann erschien 2015 der Film, der für mich zu den besten Buchadaptionen überhaupt gehört, und folgte dem Hörbuch. Damit ist Der Marsianer nun für mich ein jährliches Double-Feature: erst das Hörbuch, dann der Film.

Zuletzt sollte auch Harry Potter nicht unerwähnt bleiben. Der Zauberer ist für mich ein jährlicher Begleiter in der Weihnachtszeit. Für einige Jahre habe ich dabei tatsächlich alle Bände in der Adventszeit bis Anfang Januar gehört. Aber irgendwann war das dann doch etwas zu viel. Mittlerweile höre ich mir Band 1 rund um Weihnachten an und schaue meist auch noch die Filme. Wobei sich diese auch gern jährlich mit Der Herr der Ringe abwechseln. Abhängig davon, wie viel Zeit ich habe.

Florian Rinke

Zu den Filmen, die ich seit Jahren immer wieder gerne schaue, gehören die drei Episoden der klassischen Star-Wars-Trilogie. Klarer Favorit ist hierbei Das Imperium schlägt zurück. Vielleicht mag ich unbewusst gerade die Teile, in denen das Imperium siegreich hervorgeht. In letzter Zeit hat sich nämlich auch Die Rache der Sith aus der Prequel-Trilogie zu meinen Star-Wars-Lieblingen gesellt.

Es gibt viele zeitlose Filmklassiker, die man sich heute noch gut anschauen kann, aber keiner läuft bei mir so oft wie King Kong und die weiße Frau aus dem Jahr 1933. Die mit Stop-Motion-Technik gedrehten Monsterkämpfe faszinieren mich, obwohl sie meilenweit von dem aktuellen Standard entfernt sind. Peter Jackson hat 2005 mit seinem Remake bewiesen, dass moderne Spezialeffekte aufgebläht auf 187 Minuten die Handlung nicht besser machen. Da erzählt die ursprüngliche Version von Merian C. Cooper in der Hälfte der Zeit die wesentlich spannendere Geschichte.

Genauso gerne und oft schaue in nur die neueste King-Kong-Variante. Kong: Skull Island zeigt eine Gruppe von Soldaten und Forschern, welche in das Reich des Riesenaffen eindringen. Sehr tiefgründig ist der Film sicher nicht, aber die Handlung wird nicht von den bombastischen Effekten erdrückt, sodass ich mir auch diesen Monsterstreifen immer wieder gerne anschaue.

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Der Affe Kong in Kong Skull Island

Guy Ritchie hatten seinen Durchbruch mit Snatch – Schweine und Diamanten. Der Gangsterfilm ist ähnlich gelagert wie sein zwei Jahre zuvor gedrehtes Debütwerk Bube, Dame, König, grAS – ein Film den, ich mir jedes Jahr mindestens einmal anschaue. Im Mittelpunkt der Handlung stehen vier Freunde, die Spielschulden bei einem lokalen Gangsterboss haben. Das ist aber nur einer der vielen Erzählstränge der verschachtelten Geschichte. Die vielen coolen Episoden führt der Regisseur am Ende gekonnt zu einem großen Gesamtbild zusammen. Es ist schwierig, die Handlung exakt und kurz zusammenzufassen. Wer klaut wem noch mal zuerst die Drogenlieferung? Wann fliegt die Milchtüte auf die Autoscheibe? Und die Schweine? Spielen erst in Snatch eine Rolle. Deswegen kann man den Film auch immer wieder schauen, weil die Wendungen der Geschichte den Zuschauer immer wieder überraschen und der Film auch wenn man ihn kennt einfach Spaß macht.

Arthur Stähr

Einer der aktuell coolsten Menschen im Internet ist wohl Keanue Reeves. Und für mich persönlich ist er das bereits seit seiner Rolle als Neo aka Thomas A. Anderson aka der Auserwählte in Matrix. Als ich den Film das erste Mal sah, war ich noch ein Kind und verstand nicht einmal die Hälfte der Handlung. Aber guter Gott: Schon damals waren die Actionszenen, in denen die Protagonisten in hervorragend choreografierter Kung-Fu-Manier aufeinander einprügeln, herrlich anzusehen. Egal wie oft ich den Film schon gesehen habe. Wenn Neo sagt “Ich kann Kung Fu” und Morpheus antwortet “Zeig's mir” ist das einfach noch immer genial. Und auch wenn die Meinung sicher sehr unpopulär ist - ich schaue mir auch gerne Reloaded und Revolutions an. Vielleicht trübt die Brille der Kindheitserinnerungen mein Urteilsvermögen etwas, aber mich packt die gesamte Geschichte auch über alle drei Filme hinweg nach wie vor. Da fällt es mir dann auch nicht schwer, über die ein oder andere Schwäche hinwegzusehen.

Meine lieben Kollegen haben Der Herr der Ringe ja bereits ins Spiel gebracht. Und wir sind uns sicher alle einig, dass jeder einzelne Herr-der-Ringe-Film perfekt ist. Perfekt! Wer sich die ganze Trilogie anschaut, macht damit definitiv nichts falsch. Aber mein persönlicher Liebling aus der Reihe ist Der Herr der Ringe: Die Gefährten. Ich gehöre zu den Menschen, die die Filme gesehen haben, lange bevor ich das Buch (die Bücher) gelesen hatte. Damit war Die Gefährten meine erste Reise in diese wunderbare Welt Mittelerde, das Auenland, Bruchtal, Lothlórien und natürlich auch Mordor. Spätestens über die Feiertage schaue ich mir jedes Jahr alle drei Filme an und bin immer wieder wie schon als Kind begeistert davor. 

Und damit Ihr nicht nur passiv zuschauen, zuhören oder lesen könnt, hier noch ein Evergreen aus der Spiele-Kategorie. Ich liebe Echtzeitstrategie und die kürzliche Veröffentlichung des fünften Teils von Astartes schrie geradezu danach, Warhammer 40.000: Dawn of War mal wieder auszupacken. Und was soll ich sagen: Es macht immer noch unendlich viel Spaß, die Verteidigungslinien der Gegner mit Horden von Orks zu überrennen. Oder sich mit den Space Marines so tief einzugraben, dass jeder Ansturm an den schweren Boltern, und Bolter-Geschütztürmen scheitert. All das nur, um dann selbst mit einer riesigen Armee aus Panzern und Space Marines die Basis des Gegner zu fluten.

Stefan Turiak

Ich mag das Spionage-Genre - egal, ob der schnelle Spy-Actionthriller oder die langsamen Genre-Vertreter wie Tinker, Taylor, Soldier, Spy. Bond bringt für mich alle paar Jahre mal einen interessanten und spannenden Film hervor. Ich bin trotz des kontroversen Hauptdarstellers eher ein Fan der Mission-Impossible-Reihe, die für mich in jeder Lebenssituation die perfekte Ablenkung von Kummer und Sorgen des Alltags darstellen. Und wer doch einen tagesaktuellen Bezug benötigt: Im 2. Mission-Impossible-Film verhindert Ethan Hunt den Ausbruch eines Super-Virus, indem er dank der unverwechselbaren Regie von John Woo mit beiden beidhändig durch die Gegend ballert, unnötige Rückwärtssalto-Kampfmanöver und auch sonst viele alberne Stunts in Zeitlupe vollführt. Ansonsten gibt es auch in den anderen Filmen jede Menge rasante Action und schmissige Gadgets. Hier ein kurzes persönliches Ranking: 

  1. Mission: Impossible

  2. Mission: Impossible - Rogue Nation

  3. Mission: Impossible - Ghost Protocol

  4. Mission: Impossible - Fallout

  5. Mission: Impossible 3

  6. Mission: Impossible 2     

Wo wir schon bei Spionen sind: Auch wenn die letzten Einträge ins Franchise nicht meinen Geschmack trafen - die neue Amazon-Serie halte ich eher für schnarchig - mag ich auch den Protagonisten Jack Ryan sehr gern. Immer empfehlenswert ist der erste Kino-Einsatz namens Jagd auf Roter Oktober von Action-Altmeister John McTiernan. Aber auch die beiden Nachfolger Die Stunde der Patrioten und Das Kartell von Philip Noyce lohnen sich. Ryan war für mich schon immer deswegen interessant, und das haben vor allem Alec Baldwin und Harrison Ford in ihren Darstellungen erkannt, weil es sich bei ihm eben nicht um einen hyper-kompetenten Superspion handelte. Vielmehr ist der CIA-Analyst ein Schreibtisch-Hengst, der immer wieder in politische Hotspots hinein stolpert und dabei leicht überfordert wirkt. Leider hat die aktuelle Serie, auf die ich mich ursprünglich sehr gefreut habe, aus Ryan einen zum Actionhelden aufgepumpten Office-Jim gemacht.

Wo wir immer noch bei Spionen sind: Die Bourne-Filme kann ich mir immer wieder ansehen. Matt Damon in der Rolle des stoischen und schweigsamen CIA-Killer ohne Gedächtnis war damals eine überraschende, aber auch überraschend-passende Besetzung. Und zu der Zeit war ein Blockbuster, der beinahe ohne Explosionen auskam, fast schon revolutionär - ist es heute eigentlich immer noch. Der zweite Bourne-Film, die Die Bourne Verschwörung ist mein Lieblingsfilm der Reihe. Paul Greengrass übernahm die Regie von Doug Liman, und stattete das Franchise mit einer sehr dynamischen, schwindelerregenden und verwackelten Kamera aus. Ein Stil, den leider viele spätere Actionfilme kopierten, ohne aber wirklich die Expertise zu beherrschen, die Greengrass mitbrachte. Der letzte Film der Reihe mit dem schlichten Titel Jason Bourne gefiel mir dagegen überhaupt nicht, weil Greengrass unbedingt die Bourne-Geschichte mit einer dummen Origin-Story auffüllen musste. Drehbuchautor Tony Gilroy fehlte, der auch bei den vier Vorgänger-Filmen am Drehbuch schrieb und den unterschätzten Jeremy-Renner-Ableger Das Bourne Vermächtnis selbst inszenierte, und das merkt man Jason Bourne an.       

Zu guter Letzt kein Spionage-Thriller, dafür aber ein Abenteuer auf hoher See: Master & Commander - Bis ans Ende der Welt. Ein Film, der interessanterweise im selben Jahr wie Fluch der Karibik erschien und wahrscheinlich auch deswegen kein großer Erfolg wurde. Trotzdem hat der Film in meinen Augen mindestens zehn Fortsetzungen verdient. Auch wenn immer wieder davon die Rede ist, glaube ich aber nicht mehr daran. Ausreichend Stoff zum Verarbeiten wäre dennoch vorhanden gewesen. Schließlich hat Patrick O’Brian fast 21 Bücher über die Abenteuer des britischen Marine-Offiziers Jack Aubrey (Russell Crowe) und seinen Schiffsarzt Stephen Maturin (Paul Bettany) geschrieben. Das letzte Buch konnte O’Brian leider nicht mehr fertigstellen. So bleibt nur ein toller Film, der mit wunderbarer Detailtreue das Leben und den Kampf auf dem britischen Schiff HMS Surprise Anfang des 19. Jahrhunderts beschreibt. Auch einer der letzten Filme von Regisseur Peter Weir (Der Club der toten Dichter, Der einzige Zeuge, Die Truman Show), der anscheinend auch nicht mehr im Showbusiness arbeiten kann oder möchte. 

Avatar 2: James Cameron über die Veröffentlichung der Filmreihe

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Avatar Jake Sully Poster

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Leinwand-Debüts von Avatar – Aufbruch nach Pandora hat das Branchenmagazin Variety ein Interview mit mehreren sowohl am Ursprungsfilm als auch den Fortsetzungen Beteiligten geführt. Die Befragten, darunter auch James Cameron, berichten über die Entstehung, Vorbereitung und Dreharbeiten für den ersten Film sowie die Produktion der Nachfolger.

Von denen hat James Cameron nämlich einige in der Pipeline. Insgesamt sollen vier Avatar-Filme auf das 2009 erschienenen Original folgen. Cameron hatte in der Vergangenheit anklingen lassen, dass es in den Fortsetzungen hauptsächlich um die Familie von Protagonist Jake Sully und seiner Na'vi-Partnerin Neytiri gehen soll. Im Rahmen der Film werde man auch verschiedene andere Bereiche des Planeten Pandora erkunden und mit anderen Stämmen der Na'vi Kontakt aufnehmen.

Die vier Filme werden hintereinander gedreht, was sowohl eine ziemlich große Aufgabe ist, als auch die lange Produktionszeit erklärt. Die führte auch schon zu einer Verschiebung des ersten Nachfolgers. Aber Cameron erklärt, dass die Produktion eigentlich im Zeitplan liegt:

„Seit 2013 bis jetzt haben wir hauptsächlich die ganze Welt in den vier neuen Filmen gestaltet. Wir haben die Drehbücher für diese vier Filme geschrieben und finalisiert. Wir haben die Schauspieler gecastet und die [Performance Capture] Aufnahmen für die Filme 2, 3 und den ersten Teil von 4 durchgeführt. Mit den Realfilmaufnahmen sind wir weitgehend durch. […] Die Leute verstehen nicht die Breite der Arbeiten und die Komplexität dieses Prozesses. Das ist, als würden wir zweieinhalb große Animationsfilme produzieren. Ein Animationsfilm braucht im Durchschnitt ungefähr vier Jahre, wenn man das mal durchrechnet, dann sind wir mit dem Dezember 2021 genau im Zeitplan.“

Wenn Cameron Recht hat, dann sollten die geplanten Veröffentlichungstermine der vier Nachfolgefilme eingehalten werden können. Avatar 2 wird wohl am 18. Dezember 2021 in den Kinos starten, die anderen sollen jeweils Ende Dezember 2023, 2025 und 2027 starten. Geplant ist ein Wechsel mit den vermuteten Star-Wars-Filmen, die für 2022, 2024 und 2026 angekündigt sind. Ob das alles so klappt, wird die Zukunft zeigen. Aber angesichts solcher Science-Fiction-Daten wie 2027 wird das ja wohl recht bald sein.

Einspielergebnis - Avengers: Endgame stößt Avatar vom Thron

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Avengers 4 Endgame

Marvel-Chef Kevin Feige hatte es auf dem Panel der San-Diego Comic-Con bereits angedeutet und nun ist es offiziell, Avengers: Endgame ist der finanziell einspielstärkste Film aller Zeiten. In seiner 13. Woche nach dem Kinostart ist es dem Superhelden-Film gelungen, den bisherigen Rekordwert zu von James Camerons Erfolgsfilm Avatar zu überbieten und einen neuen Rekordwert aufzustellen.

Das aktuelle Einspielergebnis von Avengers: Endgame beträgt 2,790.2 Milliarden Dollar und damit aktuell knapp 500.000 Dollar mehr als Avatars 2,789.7 Milliarden Dollar. Es dürfte der letzte große Rekord sein, den sich Avengers: Endgame sichert, bevor der Film sich aus den Kinos verabschiedet. Unter anderem gelang der Comicverfilmung der beste Starttag, das erfolgreichste Startwochenende sowie eine ganze Reihe von weiteren Rekorden wie der beste Freitag, Samstag und Sonntag.

Als Nächstes kann Avengers: Endgame auf dem Heimkinomarkt für Aufsehen sorgen. In Deutschland erscheint die Comicverfilmung in digitaler Version am 23. August. Die Blu-ray- und die DVD-Veröffentlichung lassen ein paar Wochen länger auf sich warten. Diese kommen in Deutschland ab dem 5. September in den Handel.

Star Wars, Avatar und Co.: Disney verkündet Kinostartpläne bis 2027

Mit Star Wars: Episode IX aka Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers endet im Dezember die gewaltige Saga. Doch mit Star Wars ist noch lange nicht Schluss. Neben zahlreichen Ankündigungen bis ins Jahr 2027 hinein hat Disney nun auch die Startdaten der nächsten drei Star-Wars-Filme bekannt gegeben. Nach einer kleinen Pause können sich Fans ab 2022 nicht nur auf Weihnachten, sondern auch einen neuen Kinostart freuen. Die noch titellosen Filme sollen am 16. Dezember 2022, 20. Dezember 2024 und 18. Dezember 2026 weltweit Premiere feiern.

James Cameron lässt sich mit der Fortsetzung seines 3D-Erfolgs Avatar ohnehin ordentlich Zeit. Da kommt es auf die erneute Verschiebung um ein Jahr nun auch nicht mehr an. Nach aktuellem Stand startet Avatar 2 am 17. Dezember 2021 in den Kinos, gefolgt von Avatar 3 am 22. Dezember 2023, Avatar 4  am 19. Dezember 2025 und Avatar 5 schließlich am 17. Dezember 2027. Also ebenfalls mitten im Weihnachtsgeschäft, aber ohne dass sich Disney mit Star Wars an den Kassen selbst Konkurrenz macht.

Zeitnaher stehen noch 2019 die Filme Tolkien (5. Mai), Aladdin (24. Mai), Dark Phoenix (7. Juni), Toy Story 4 (21. Juni), Der König der Löwen (19. Juli), Ad Astra (20. September), Maleficent: Mistress of Evil (18. Oktober), Frozen 2 (22. November) und Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers (20. Dezember) an (jeweils US-Termine).

Neben vielen weiteren Filmen, darunter natürlich auch noch einige unbenannte Disney-Live-Action-Adaptionen, kam es auch bei The New Mutants (4. April 2020) und Cruella (23. Dezember 2020)  zu Verschiebungen.

Fox sichert sich Namensrechte für ein Videospiel zu Avatar

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Avatar Jake Sully Poster

Es gibt ziemlich viel zu Avatar – Aufbruch nach Pandora: Zum Beispiel eine Themenwelt im US-amerikanischen Disneyland, eine eigene Show namens Toruk – The First Flight von Cirque du Soleil und neben all dem anderen üblichen Merchandise-Kram auch ein Videospiel. Das kam 2009 in Deutschland unter dem ganz simplen Titel James Cameron's Avatar: Das Spiel (das heißt wirklich so) heraus.

Bei soviel Multimedia ist klar, dass auch die Nachfolger zu Avatar – Aufbruch nach Pandora wenigstens ein Spiel haben werden. Das wurde schon 2017 bekannt, als Ubisoft und das Entwicklungsstudio Massive (The Division) ankündigten, an einem entsprechendem Titel zu arbeiten.

Jetzt scheint auch der Name des Spiels festzustehen: 20th Century Fox sicherte sich die Markenrechte an Avatar – Pandora Rising und darf unter diesem Namen unter anderem Computerspiele und „Online Services“ anbieten.

Über die Natur des Spiels kann nur spekuliert werden. Auch die ominösen Online Services sind nicht wirklich aussagekräftig. Man kann sich anhand der aktuellen Trends in der Spielebranche allerdings vorstellen, dass Avatar – Pandora Rising in Richtung einer Open World gehen könnte, vielleicht mit Survival-Elementen, wahrscheinlich mit bestimmten Online-Komponenten.

Das Spiel soll zusammen mit dem Film im Jahr 2020 starten. Dann wird man auch erfahren, ob Avatar – Pandora Rising ein guter Titel wird oder eher mittelmäßig wie das Spiel zum ersten Film.

Avatar: Sequels spielen nur auf Pandora

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Avatar Jake Sully Poster

Ganze vier Sequels sind zum Erfolgsfilm Avatar geplant. Das macht aus der Reihe eine Pentalogie. Die Science-Fiction-Saga soll dabei aber den zentralen Planeten Pandora nicht verlassen, wie der Produzent der Nachfolger, Jon Landau, nun in einem Interview mit Inside the Magic offenbarte. Das sei von Anfang an geplant, sagt Landau:

„Als wir anfingen, uns um die Nachfolger von Avatar zu kümmern, haben wir bewusst die Entscheidung gefällt, die vier Filme auf Pandora spielen zu lassen. Wir brauchen nicht auf eine andere Welt zu gehen, wenn wir Wasser brauchen, wir gehen einfach zu den Ozeanen Pandoras.“

Landau spielt damit auch darauf an, dass es in der Science-Fiction die Tendenz gibt, Planeten nur mit einzelnen Klimazonen zu identifizieren (man denke an Endor, Tatooine oder Hoth aus Star Wars). Gleichzeitig passt dies auch zu den bisher bekannten Fakten, dass die Sequels zu Avatar die Familie der beiden Protagonisten Jake Sully und Neytiri in den Fokus nehmen wird. Dies bestätigte Landau ebenfalls und führte aus, dass man weitere Kontinente Pandoras kennen lernen werde. Der Stamm von Neytiri sein nur einer von vielen auf dem Planeten gewesen.

Landau deutete ebenfalls an, dass der Themenpark Pandora: The World of Avatar, welcher Teil des Disney-World-Freizeitparks in Orlando, Florida, ist, bereits ein bisschen über die Filme verrate. So seien Elemente aus den Filmen in verschiedenen Attraktionen dort zu finden.

Der erste Nachfolger zum 2009 in die Kinos gekommenen Avatar – Aufbruch nach Pandora soll im Dezember 2020 über die Leinwände flimmern.

Avatar: Cameron über das neue 3D-Erlebnis der Fortsetzungen

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Avatar Jake Sully Poster

Nach langer Vorbereitungszeit haben vor einigen Monaten die Dreharbeiten für gleich drei Fortsetzungsfilme zu Avatar- Aufbruch nach Pandora begonnen. Schon Teil 1 war für die 3D-Kinotechnik ein großer Sprung, für die Nachfolgeprojekte hat James Cameron abermals großes vor. Seine Pläne stellte er gerade noch einmal im Rahmen des Lichtkunstfestivals Vivid Events in Sydney vor.

Obwohl 3D gerade auch in der Zuschauergunst stark nachgelassen hat, hält er daran fest. Allerdings natürlich auf höchsten Maßstäben und mit erheblichen Verbesserungen zum derzeitigen, oft sehr düster-schwammigen, Standard:

"Wir nehmen die Welt stereoskopisch wahr. Wir werden auch unsere Filme stereoskopisch sehen wollen, und zwar ohne dafür Brillen oder irgendeinen anderen speziellen Apparat dafür aufsetzen zu müssen. Einfach eine gute Leinwand mit guten 3D. Diese Technik steht gerade an der Schwelle des Möglichen. Die Frage ist - wird es Wirklichkeit? 

Von meinem Standpunkt aus derzeit: Nach meinen besten Fähigkeiten werde ich die vier Filme mit dem besten 3D produzieren, das möglich ist. Dazu gehört auch, mit den Leuten von Dolby Cinema zusammenzuarbeiten. Sie haben hoch dynamische Projektoren entwickelt, die 16 Footlambert statt den gängigen 3 Footlambert bringen (Anm.: Footlambert=Maßeinheit für Lichtreflektion). Das ist revolutionär. 16 sollte man sehen. So sollten Filme aussehen. 

Wir müssen die Verbreitung dieser Laser-Projektions-Systeme abwarten, so dass man ein vollkommenes 3D-Erlebins mit Hilfe von Brillen haben kann. Dann müssen wir die auto-stereoskopischen Leinwände marktfähig machen - große Displays, bei denen man keine Brille mehr braucht. Mit mehreren Blickwinkeln und all diesen Dingen. Jeder 3D-Geek weiß, wovon ich spreche. Das ist alles möglich. Es ist nur die Frage: Wird es passieren oder nicht? 

Ich kann nur eins versprechen: Avatar 2, 3, 4, und 5 werden alle in 3D sein und prächtig aussehen."

Avatar - Aufbruch nach Pandora war 2009 auch kommerziell hoch erfolgreich. Weltweit brachte er rund 2,78 Milliarden Dollar ein. Die erste Fortsetzung zu war ursprünglich für Ende 2013 geplant, die Vorbereitungen für die Rückkehr in die Welt von Pandora gestaltete sich jedoch umfangreicher und komplizierter, als angenommen. 

Derzeit sind die Kinostarts der noch titellosen Fortsetzungen für Dezember 2020, 2021, 2024 und 2025 geplant.

Produktionsbeginn für die Nachfolger von Avatar – mit großem Budget

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Avatar Jake Sully Poster

Avatar - Aufbruch nach Pandora kam 2009 in die Kinos und gilt bis heute als ein Meilenstein des 3D-Films. Schon bald war klar, dass es eine Fortsetzung geben werde. Allerdings hätte keiner gedacht, dass es acht Jahre dauert, bis die Produktion der Nachfolger beginnt.

Gestern startete im kalifornischen Manhattan Beach der Produktionsbeginn für die Avatar-Filme 2 bis 4. Gerüchten zufolge dreht Regisseur James Cameron jeweils zwei Filme hintereinander, was auch den geplanten Erscheinungsrhythmus erklären könnte: Der Verleih 20th Century Fox will Avatar 2 am 18. Dezember 2020 in die Kinos bringen, ein Jahr später Teil drei. Anschließend soll es eine Pause von der Reihe geben, bis Ende 2024 und 2025 dann die letzten beiden Avatar-Filme erscheinen werden.

Zudem ergeben Schätzungen, dass James Cameron ein sehr bequemes Budget haben wird: circa eine Millarde Dollar sind für alle vier Filme angesetzt. Das ergibt rund 250 Millionen US-Dollar für jeden einzelnen Film und bewegt sich damit im Rahmen von Avatar – Aufbruch nach Pandora. Der kostete knapp 237 Millionen US-Dollar.

Colonel Quaritch ist der Bösewicht in allen vier kommenden Avatar-Filmen

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Stephen Lang in Avatar (2009)

Bösewichte sind schwer zu schreiben: Sind sie zu böse, wirken sie unglaubwürdig, sind sie zu glaubwürdig, funktionieren sie nur schlecht als Antagonist. Umso glücklicher, wenn man einen guten Gegenspieler für die Helden geschaffen hat. Das zumindest könnte sich James Cameron denken.

Eigentlich segnete Colones Miles Quaritch (Stephen Lang) im ersten Avatar-Film das zeitliche, aber er wird zurückkehren, wie auch Corporal Lyle Wainfleet (Matt Gerald), wenn man den bisherigen Äußerungen des Kopfs hinter den Filmen im Avatar-Universum glauben darf. Neu ist, dass Quaritch wohl der Bösewicht in allen vier Nachfolgern sein soll:

„Das interessante Konzept der Avatar-Nachfolger ist, dass es im Grunde um die gleichen Charaktere geht. [...] Es gibt neue Charaktere und viele neue Schauplätze und Kreaturen, also nehme ich die Charaktere, die man kennt, und setze sie an unbekannte Orte und bewege sie auf dieser großen Reise. Aber es geht nicht jedes mal um einen Haufen neuer Figuren. Es gibt nicht jedes mal einen neuen Bösewicht, was interessant ist. Derselbe Typ. Derselbe Scheißkerl in allen vier Filmen. Er ist so gut und er wird immer besser. Ich weiß, dass Stephen Lang einen Volltreffer erzielen wird."

Das sagte Cameron dem Magazin Empire. So wie es nun scheint, wird es also in jedem der geplanten vier Avatar-Filme um den Kampf zwischen den beiden Titelhelden Jake Sully (Sam Worthington) und Neytiri (Zoe Saldana) sowie Colonel Quaritch gehen. Dabei wird sich Cameron mit Sicherheit Wege einfallen lassen, Quaritch auf verschiedene Weisen als Bedrohung agieren zu lassen.

Welche das sein könnten, werden Kinobesucher voraussichtlich ab dem 18. Dezember 2020 erfahren. Dann soll Avatar 2 in die Kinos kommen.

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