Doctor Strange

Doctor Strange 2: Jade Bartlett schreibt das Drehbuch der Marvel-Fortsetzung

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Doctor Strange in the Multiverse of Madness

Die angekündigte Fortsetzung zu Doctor Strange hat einen Autorin. Wie Collider berichtet, hat sich Marvel die Dienste von Jade Bartlett gesichert, um Doctor Strange in the Multiverse of Madness zu schreiben. Bartlett ist in der Branche noch relativ unbekannt.

Erstmals für Aufsehen sorgte sie 2016 mit ihrem Drehbuch Miller's Girl, das in dem Jahr auf die sogenannte Black List, eine Liste der besten unveröffentlichten Drehbücher, gewählt wurde. Mittlerweile hat sich das Produktionsunternehmen Good Universe die Rechte an dem Skript gesichert, das Bartlett wohl auch selbst inszenieren wird.

Wie bereits bei Doctor Strange wird Scott Derrickson die Regie auch bei der Fortsetzung übernehmen. Aktuell ist noch unklar, ob der Regisseur das Drehbuch gemeinsam mit Jade Bartlett schreiben wird. Bei Doctor Strange war Derrickson einer von insgesamt drei Autoren, die am Skript gearbeitet haben.

Die titelgebende Hauptrolle des Dr. Stephen Strange spielt erneut Benedict Cumberbatch. Zudem kehrt auch Benedict Wong in seiner Rolle als Wong zurück. Ebenfalls bestätigt ist die Beteiligung von Elizabeth Olsen, die erneut Wanda Maximoff aka Scarlet Witch spielen wird. Die Darstellerin war in der Rolle bereits in Avengers: Age of Ultron, Captain America: Civil War, Avengers: Infinity War und Avengers: Endgame zu sehen. Zudem wird sie die Hauptrolle in der Marvel-Mini-Serie WandaVision spielen, die für den Streaming-Dienst Disney+ produziert wird.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness soll am 6. Mai 2021 in die Kinos kommen.

Kritik zu Marvels Phase 3 Teil 1: Captain America, Doctor Strange, Thor, Guardians of the Galaxy Vol.2 & Spider-Man

Mit Avengers: Endgame und Spider-Man: Far From Home wurde Phase 3 des Marvel Cinematic Universe in diesem Sommer offiziell abgeschlossen. Seit Juli wissen die Fans zudem, wie Marvels kommende Phase 4 aussehen wird und welche Abenteuer sie in den kommenden zwei Jahren erwarten. Nachdem nun auch das Drama rund um Spider-Man ein Ende gefunden hat, wird es höchste Zeit, einmal auf alle Filme von Phase 3 zurückzublicken und zu überprüfen, wie gut den der dritte Abschnitt des MCU wirklich war. Am Ende packen wir zudem alle Filme in ein Ranking, weil sind wir ehrlich, Sachen in Ranglisten einzuteilen, macht immer Spaß.

Captain America: Civil War

Phase 3 begann direkt mit einem Highlight. Und um das Ranking am Ende direkt schon einmal zu spoilern, Civil War ist für mich nicht nur der beste Film der dritten Phase, sondern der beste Marvel-Film überhaupt. Nach dem doch eher enttäuschenden Age of Ultron ist Civil War in gewisser Weise der Avengers-Film, der eigentlich Phase 2 hätte abschließen sollen. Klar es steht Captain America im Titel, aber niemand kann behaupten, dass Civil War ein typischer Marvel-Solofilm ist.

Genau genommen macht Civil War sogar einiges besser als alle vier Avengers-Filme. So wird dankenswerterweise darauf verzichtet, die Marvel-Helden über zwanzig Minuten gegen eine Horde von CGI-Monstern kämpfen zu lassen. Stattdessen gibt es mit dem Flughafenkampf in Leipzig die unterhaltsamste Actionszene in der Geschichte des MCU, dem dann eine Finale folgt, das angenehm unspektakulär ausfällt und anstatt mit einer Bedrohung der Welt durch seine Emotionalität überzeugen kann.

Gänzlich perfekt ist allerdings auch Civil War nicht. So sollte der Zuschauer den Plan von Zemo nicht zu genau analysieren, da hier im Drehbuch doch arg viel konstruiert wurde, um alles für den Konflikt hinzubiegen. Konstruiert ist auch ein gutes Wort für den ersten Auftritt von Spider-Man, der ebenfalls etwas gewollt wirkt. Dies dürfte aber auch daran gelegen haben, dass der Deal zwischen Sony und Marvel damals sehr kurzfristig zustande kam. Die Sache wäre vermutlich runder gewesen, wenn der erste Spidey-Solofilm vor Civil War entstanden wäre. Letztendlich sind dies aber nur kleine Details, welche das Gesamtwerk, das die Russo-Brüder geschaffen haben, kaum trüben kann.

Doctor Strange

Filme wie Doctor Strange kategorisiere ich für mich mittlerweile als Standard-Marvel-Unterhaltung (oder kurz SMU): Sympathischer und/oder charismatischer Held muss in einem kurzweiligen und humorvollen Abenteuer die Welt retten und dabei einen profillosen Bösewicht stoppen. In der Regel lassen sich die Filme gemütlich wegschauen, wirklich viel hängen bleibt am Ende aber nicht. Nicht umsonst ist die prägendste Erinnerung an die Pressevorführung von Doctor Strange, dass überraschend erstmals ein Trailer zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 gezeigt wurde. Da fühlte man sich gleich wieder wie in den 90ern, als Trailer einem im Kino noch überraschen konnten.

Doctor Strange bietet viel von dem, was an Marvel immer gelobt und kritisiert wird. Mit Benedict Cumberbatch holte man sich einen weiteren tollen Darsteller an Bord, auch wenn dieser Rollen wie Strange zugegebenermaßen mittlerweile im Schlaf spielen kann. Im Gegenzug wird Mads Mikkelsen allerdings in einer Schurkenrolle verschwendet, von der viele Marvel-Fans heute vermutlich nicht einmal mehr den Namen nennen könnten (Kaecilius fürs Protokoll).

Der Plot selbst um eine gesichtslose Bedrohung aus einer dunklen Dimension gewinnt ebenfalls keinen Originalitätspreis. Dafür ist die finale Auseinandersetzung zwischen Strange und Dormammus sehr spaßig geraten und bietet zumindest mal etwas anderes. Die Effekte in Doctor Strange sind ebenfalls eine Erwähnung wert. Auch wenn die Optik an Inception erinnert, sehen die sich bewegenden Häuserwände trotzdem beeindruckend aus. Allerdings reicht dies nicht, um Doctor Strange aus dem Mittelmaß herauszuholen.

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Guardians of the Galaxy war der Überraschungserfolg in Marvels Phase 2 und neben Captain America: Winter Soldier sicherlich der beste Film des zweiten Abschnitts. Die Fortsetzung hatte nun allerdings mit einem Problem zu kämpfen, dass der erste Teil nicht kannte: Es gab eine Erwartungshaltung. An dieser gemessen muss man sagen, dass der zweite Teil nicht ganz mithalten kann. Trotzdem gelingt es Regisseur James Gunn, viele Stärken von Guardians of the Galaxy wieder zum Vorschein zu bringen. Vor allem das Team an sich funktioniert weiterhin und das Zusammenspiel der Figuren macht irgendwie immer Spaß.

Auch lässt sich festhalten, dass Guardians of the Galaxy Vol. 2 im Vergleich zu anderen zweiten Marvel-Teilen deutlich weniger abfällt. Abgesehen von Captain America 2 war bis zu diesem Zeitpunkt praktisch jede Marvel-Fortsetzung deutlich schwächer als der erste Film. Selbst Avengers: Age of Ultron konnte diesem Fluch nicht entgehen. Guardians of the Galaxy Vol. 2 macht hier vieles besser, auch wenn es am Ende nicht ganz für das oberste Marvel-Regal reicht. Ich bin allerdings aus dem Kino gekommen und hatte sofort Lust auf weitere Abenteuer und hätte mir einen Teil 3 direkt am nächsten Tag anschauen können. Das gelingt ansonsten eigentlich nur den Avengers-Filmen.

Spider-Man: Homecoming

Nach seinem ersten Auftritt in Civil War war es im Sommer 2017 an der Zeit für das erste Soloabenteuer von Spider-Man im MCU, und das kann als richtig gelungen bezeichnet werden. In gewohnter Marvel-Manier überzeugen sowohl der neue Spinnenheld als auch der Cast um ihn herum, was sich dieses Mal sogar auf den Gegenspieler Adrian Toomes ausweiten lässt. Der von Michael Keaton gespielte Charakter gehört definitiv zu den besseren Marvel-Schurken auf der Leinwand. Vor allem die Szene, in der Peter und Liz von Toomes zum Schulball gefahren werden, ist ein Highlight des Films und beweist, dass die besten Szenen in einer Comicverfilmung nicht notwendigerweise immer Explosionen und jede Menge CGI beinhalten müssen.

Darüber hinaus ist es eine angenehme Abwechslung, dass in Homecoming einmal nicht das Schicksal der Welt auf dem Spiel steht. Es wird eine kleinere Geschichte erzählt, die aber trotzdem mitzureißen versteht. Leider wird dieser Ansatz in den Marvel-Solofilmen zu selten verfolgt. Oft muss auch in den Einzelfilmen unbedingt die Welt oder zumindest eine ganze Stadt gerettet werden, was mit der Zeit etwas ermüdend ist. Spider-Man: Homecoming zeigt, dass die Notwendigkeit dafür gar nicht besteht. Dummerweise legten Marvel und Sony diesen Ansatz schon bei Spider-Man: Far from Home wieder zu den Akten, aber dazu später mehr.

Thor: Tag der Entscheidung

Das dritte Soloabenteuer von Thor ist einer der Marvel-Filme, an denen sich die Geister scheiden. Für mich persönlich ist er der beste Einzelfilm rund um den Gott des Donners, wobei diese Latte aber auch nicht sonderlich hoch liegt. Dass so mancher Zuschauer mit dem sehr klamaukigen Film rein gar nichts anfangen kann, ist aber völlig verständlich. Der Humor von Taika Waititi ist nicht für jeden. Hinzu kommt, dass einige namhafte Nebenfiguren rund um Thor auf relativ billige Weise einfach aus dem MCU entfernt werden, was bei einigen Fans berechtigterweise auf wenige Gegenliebe gestoßen sein dürfte.

Wenn man sich mit dem Humor von Thor: Tag der Entscheidung anfreunden kann, dann kommt man zumindest in diesem Bereich voll auf seine Kosten. Leider tappt Waititi noch stärker in eine Falle, die auch schon James Gunn in Guardians of the Galaxy Vol. 2 Probleme bereitet hat. So versucht der Regisseur so sehr eine spaßige Geschichte zu erzählen, dass er die emotionalen Momente nie für sich stehen lassen kann. Es muss immer noch irgendein Witz gemacht werden, was einige Szenen ziemlich kaputt macht. Den Höhepunkt bildet hier die Zerstörung Asgards. Letztendlich ist Thor: Tag der Entscheidung ein typischer Vertreter der SMU-Kategorie, der vor allem im Bereich Humor punkten kann.

Black Panther

Black Panther ist ein interessantes Phänomen. Der Film ist der erste Soloauftritt eines Marvel-Helden, der sofort die Marke von einer Milliarde Dollar knacken konnte. In den USA spielte Black Panther sogar mehr ein als Avengers: Infinity War und wurde zudem als erste Marvel-Produktion für den Oscar als bester Film nominiert. Natürlich spielt hier die politische Lage in den USA eine Rolle, schließlich ist Black Panther der erste dunkelhäutige Hauptheld eines Films im MCU. Der Erfolg an den Kinokassen beweist zudem, dass das Interesse in jedem Falle vorhanden ist. Dabei muss man aber auch festhalten, dass der Hype, der gerade in den USA extrem groß war, nicht im Ansatz die Qualität widerspiegelt.

Black Panther ist meiner Meinung nach einer der schwächsten Filme des MCU überhaupt und bewegt sich auf einem Niveau mit Thor: The Dark Kingdom und Captain America. Dies beginnt bereits mit Chadwick Boseman in der Rolle des T'Challa, bei dem der Funke irgendwie nie so überspringen will, wie dies bei seinen Kollegen der Fall ist. Auch Michael B. Jordan reiht sich nahtlos in die lange Reihe der Marvel-Gegenspieler ein, die man schnell wieder vergessen hat.

Die Geschichte selbst bewegt sich auf typischen SMU-Niveau, wobei man über einige Dinge wieder einmal nicht zu genau nachdenken sollte. So erscheint es wenig nachvollziehbar, dass in dem so hochentwickelten Wakanda der König immer noch durch einen Zweikampf bestimmt wird. Eine Gesellschaft, in praktisch der Stärkste regiert, passt so gar nicht zu dem Isolationskonzept, bei dem man sich ja von der ach so bösen Welt abschotten will. Hinzu kommt, dass Black Panther auch einige der schlechtesten Effektshots aller Marvel-Filme überhaupt bietet. Allein die Green-Screen-Aufnahme, in der Killmonger vor dem "Wakanda-Panorma" stirbt, sieht fast schon peinlich schlecht aus. Alles in allem war das erste Soloabenteuer von T'Challa für mich die große Enttäuschung in Phase 3. Es bleibt zu hoffen, dass die Fortsetzung qualitativ auch dem wahrscheinlichen Einspielergebnis gerechter wird.

Das soll es erst einmal für Teil 1 der großen MCU-Phase-Kritik gewesen sein. In zwei Wochen geht es mit Teil 2 weiter, der nicht nur Infinity War und Endgame enthält, sondern auch das finale Ranking.

Doctor Strange 2: C. Robert Cargill soll die Marvel-Fortsetzung schreiben

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Autor C. Robert Cargill soll erneut das Drehbuch für Doctor Strange übernehmen. Wie That Hashtag Show exklusiv berichtet, kehrt der Drehbuchautor gemeinsam mit Regisseur Scott Derrickson für die Fortsetzung der Comicverfilmung zurück. Das Team aus Autor und Regisseur arbeitete in den vergangenen Jahren mehrfach zusammen. Neben Doctor Strange waren die beiden unter anderem für die Horrorfilme Sinister und Sinister 2 verantwortlich.

Zur Fortsetzung der Comicverfilmung ist bisher nicht viel bekannt. Marvel Studios betreibt nach wie vor große Geheimhaltung darüber, wie es mit dem MCU nach Avengers: Endgame weitergeht. Spekulationen zufolge ist der Drehstart für Doctor Strange 2 für den Frühling 2020 geplant. In den Kinos könnte der Film im Mai 2021 anlaufen.

Benedict Cumberbatch und Benedict Wong dürften mit großer Wahrscheinlichkeit ihre Rollen aus dem ersten Film wieder aufnehmen. Gleiches gilt wohl auch für Chiwetel Ejiofor.

Zuletzt war Doctor Strange in Avengers: Infinity War zu sehen. Dort gehörte der Magier allerdings zu den Opfern von Thanos' Fingerschnippen. Es steht allerdings zu erwarten, dass sein Schicksal in Endgame in irgendeiner Form wieder rückgängig gemacht wird. Avengers 4 startet am 26. April in den deutschen Kinos.

Doctor Strange 2: Regisseur Scott Derrickson ist wieder mit dabei

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Doctor Strange Still

Es geht mit großen Schritten voran beim magischen Marvel-Superhelden Doctor Strange: Der Regisseur Scott Derrickson soll seinen Vertrag für die Fortssetzung nun unterschrieben haben. Derrickson führte bereits im ersten Teil im Jahr 2016 Regie und schrieb auch beim Drehbuch mit.

Der Regisseur sucht zudem nach einem weiteren Drehbuchautoren. Ob sein früherer Mitautor C. Robert Cargill auch wieder mit an Bord sein soll, ist bisher nicht bekannt.

Benedict Cumberbatch wird erneut in die Rolle von Doctor Stephen Strange schlüpfen. Auch Benedict Wong wird seine Rolle als Wong wieder aufnehmen. Rachel McAdams soll wieder mitwirken.

Das Drehbuch soll im kommenden Jahr fertiggestellt werden, im Frühling 2020 sollen dann die Dreharbeiten starten. Laut Plan soll Doctor Strange 2 dann schon Anfang 2021 in die Kinos kommen. Offiziell bestätigt hat Marvel den Kinotermin bisher aber noch nicht. Abgesehen von Spider-Man: Far from Home wurde bisher noch kein Kinostarttermin für einen Marvel-Film nach Avengers: Endgame angekündigt.

Fans von Doctor Strange dürften sich aber wohl noch vor 2021 auf ein Wiedersehen mit dem Charakter freuen. Der Magier ist mit großer Wahrscheinlichkeit im vierten Avengers mit von der Partie.

Doctor Strange 2: Benedict Cumberbatch angeblich in Gagen-Verhandlung & möglicher Drehstart

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Doctor Strange Still

Noch steht eine offizielle Bestätigung seitens Marvel für eine Fortsetzung von Doctor Strange aus. Anfang letzten Jahres ließ Scott Derrickson noch verlauten, dass Doctor Strange 2 nicht auf absehbare Zeit umgesetzt würde.

Die britische Tageszeitung Daily Mirror möchte nun aber exklusiv erfahren haben, dass die Dreharbeiten zur Fortsetzung im nächsten Frühling starten sollen und womöglich bis zu sechs Monaten dauern könnten. Obendrein möchte das Boulevardblatt ebenfalls wissen, dass Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch angeblich seine Gage neu verhandelt hätte. Stolze 7,5 Millionen Pfund (nach heutigem Wechselkurs circa 8,3 Millionen Euro) soll der Darsteller herausgehandelt haben, wenn er erneut in die Rolle des Doctor Stephen Strange schlüpfen soll.

Sollten die Dreharbeiten tatsächlich im Frühling 2019 starten, wäre ein Kinostart für 2020 wahrscheinlich. Womöglich könnte Doctor Strange 2 dann den geplanten Start von Guardians of the Galaxy 3 einnehmen. Dass dieser Film seinen geplanten Termin halten kann, dürfte nach derzeitigem Stand nach den Ereignissen um Regisseur James Gunn unrealistisch sein.

Ein offizielles Statement seitens Marvel und den Agenten von Benedict Cumberbatch steht aktuell noch aus. Es bleibt abzuwarten, ob der Daily Mirror in diesem Fall mit seiner exklusiven Nachricht richtig liegt. 

Abschied von Steve Ditko

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Spider-Man: Homecoming

Der Comic-Künstler Steve Ditko ist im Alter von 90 Jahren in seiner New Yorker Wohnung gestorben. Dies bestätigte das New York Police Department gegenüber The Hollywood Reporter. Er wurde am 29. Juni in seiner Wohnung aufgefunden und starb den Vermutungen der Polizei zufolge wohl zwei Tage zuvor.

Ditko wurde als zweites von vier Kindern am 2. November 1927 in Johnstown, Pennsylvania geboren. Das künstlerische Talent erbte er von seinem Vater Stephen.

In den 1950er-Jahren wurden seine ersten Arbeiten veröffentlicht: Er war für die Zeichnungen von Bruce Hamiltons Stretching Things verantwortlich. Mitte der 50er landete er schließlich bei Atlas Comics, dem Vorgänger von Marvel. Dort erschuf er zusammen mit Stan Lee die Figur des Spider-Man. Ditko war komplett für das charakteristische blau-rote Aussehen der Figur verantwortlich. Ebenfalls stammt die Figur des Doctor Strange von ihm. 

Nach einer Auseinandsetzung mit Stan Lee verließ Ditko den Verlag und arbeitete zwischenzeitlich für Charlton, DC Comics sowie unabhängige Verlage. 1979 kehrte er aber zu Marvel.

Ditko lebte zurückgezogen in New York, über sein Privatleben ist wenig bekannt. So weit bekannt, hat er nie geheiratet und hinterlässt auch keine Kinder. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass er den Folgen eines Herzinfarkts erlag.

Doctor Strange: Regisseur Scott Derrickson über mögliche Bösewichte für Teil 2

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Doctor Strange und das Auge von Agamotto

Einen Teil 2 von Doctor Strange hat Marvel noch nicht offiziell bestätigt. Aufgrund des finanziellen Erfolgs kann man jedoch davon ausgehen, dass eine Fortsetzung folgen wird. Immerhin ranken sich schon die Gerüchte um den erneuten Einsatz von Regisseur Scott Derrickson und Drehbuchautor C. Robert Cargill. Es gilt zwar als recht wahrscheinlich, dass die beiden in einem Folgeteil um Dr. Stephen Strange erneut mit an Bord sind - offiziell bestätigt ist hier jedoch noch nichts.

Bei einem Fan-Event in Austin, Texas, hat Cargill den Bösewichten Nightmare als Antagonisten ins Spiel gebracht. Auch Baron Mordo, der von Chiwetel Ejiofor verkörpert wurde, soll erneut mit dabei sein:

"Nightmare soll auf jeden Fall der nächste Gegner sein. Ich und Scott haben es noch nicht komplett festgemacht, aber für mich ist klar, dass Nightmare dabei sein wird. Das bedeutet auch, dass Baron Mordo auch wieder eine Rolle spielen wird."

Mordo soll sich im nächsten Teil von Doctor Strange deutlich weiterentwickeln:

"Die Comicleser wissen, dass Baron Mordo einen ganz besonderen Handlungsbogen bekommt. Diese Geschichte haben wir bereits im ersten Teil mit Chiwetel besprochen. Das war auch mit ein Grund, wieso Chiwetel den Mordo spielen wollte: Seine Figur hat ein definitives Ende, und das ist ziemlich faszinierend. Ich weiß noch nicht, ob Marvel mit ihm das gleiche vorhat, aber wenn, dann wird er nicht einfach einer dieser Standard-Bösewichte sein, sondern könnte sich zu einem Gegner auf dem Level von Loki entwickeln. Da wollen wir hin."

Wann der nächste Teil von Doctor Strange in die Kinos kommt, steht bisher nicht fest.

Avengers: Infinity War - Benedict Cumberbatch über die Dreharbeiten & die Rolle von Doctor Strange

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Doctor Strange Still

Der Trailer von Avengers: Infinity War zeigte einige Sequenzen von Benedict Cumberbatch als Doctor Strange. So war unter anderem im Zusammenspiel mit Robert Downey jr. im Einsatz mit Iron Man zu sehen.

Mit Entertainment Weekly sprach Cumberbatch nun darüber, wie sich die Dreharbeiten für ihn gestalteten. So gehört er zu einer kleiner Gruppe, die das komplette Drehbuch gelesen haben - und er zeigt sich ziemlich begeistert davon:

"Es ist einfach irre episch. Ich hatte das Gefühl, dass es nicht aufhört. Wenn es einmal anfängt, hört. Es. Nicht. Auf! Da ist nur diese schreckliche, brillante, entsetzliche, manchmal lustige, manchmal bewegende, unerbittliche Action. Es fühlt sich an, als steckte jeder die ganze Zeit in einer Krise und bringt sich selbst auf Stand. So ein Drehbuch zu lesen, raubt einem den Atem. Das ist kein Schwelbrand. Man wird wirklich ins Chaos geworfen."

In der Regel bekommen bei Marvel-Produktionen die Darsteller selbst nicht das komplette Drehbuch zu lesen, vor allem nicht bei einem Film wie Avengers: Infinity War, wo möglichst viel vor Kinostart geheim gehalten werden soll. Für Cumberbatch machte man eine Ausnahme, wie er erklärt:

"Ich habe ein wenig einen Überblick benötigt, um zu verstehen, was ich in dem Film mache. Vielleicht bin ich einfach nur ein wenig dümmer als die anderen Darsteller, die dabei ist. Ich habe etwas Intensivbetreuung gebraucht."

Doctor Strange war im Besitz eines Infinity-Stein, dem Time Gem. In Avengers: Infinity War versucht Thanos, die Infinity-Steine an sich zu bringen, um sie im Infinity Gauntlet zu vereinen. Laut Cumberbatch nimmt Doctor Strange aufgrund seiner Erfahrungen mit dem Time Gem eine aktive Rolle in dem Film ein. Außerdem wird der ehemalige Chirurg, der für sein nicht unerhebliches Ego vor seinem Unfall bekannt war, das eine oder andere Wortgefecht mit Tony Stark austragen. Zwar wären Iron Man und Doctor Strange in der gemeinsamen Sache vereint, meint Cumberbatch. Dies würde sie dennoch nicht davon abhalten, ihre Egos aufeinander prallen zu lassen.

Eins wusste Benedict Cumberbatch aber nicht: Ob eine Fortsetzung zu Doctor Strange geplant ist. Der weltweit kommerzielle Erfolgt macht einen weiteren Teil zwar nicht unwahrscheinlich, dennoch konnte Cumberbatch keine definitive Antwort auf die Frage geben, ob eine Fortsetzung geplant sei:

"Nicht im Moment, nein. Der Masterplan ist kontinuierlich in Bewegung, also wäre es für mich unangemessen, darüber zu spekulieren."

Avengers: Infinity War startet am 26. April.

Doctor Strange: Gagreel & Video zu den Dreharbeiten der Abspannszene

Zur Veröffentlichung von Doctor Strange für das Heimkino gibt es zwei Einblicke hinter die Kulissen. Zum einen gibt es ein kurzes Gagreel mit verpatzte Aufnahmen. Außerdem präsentiert Chris Hemsworth auf seinem offiziellen Twitter-Account einen Ausschnitt über die Dreharbeiten der Abspannszene, in der Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) auf Thor trifft.

In den USA ist Doctor Strange bereits seit heute als digitaler Download erhältlich, ab 28. Februar auch auf DVD, Blu-ray und weiteren Medien. Bei uns in Deutschland wird der Film am 09. März veröffentlicht. Eine Übersicht aktueller und kommender Neuerscheinungen gibt es hier.

Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 673 Millionen Dollar ist Doctor Strange der kommerziell erfolgreichste MCU-Solofilm eines neuen Charakters vor Thor, Iron Man, Captain America, Hulk und Ant-Man. Als nächstes wird der mächtigste Zauberer in Avengers: Infinity War und Avengers 4 auftauchen.

Die kommenden Filme des Marvel Cinematic Universe im Überblick:

Guardians of the Galaxy Vol. 2 (27. April 2017), Spider-Man (06. Juli 2017), Thor: Ragnarok (27. Oktober 2017), Black Panther (Februar 2018), Avengers: Infinity War (Mai 2018), Ant-Man and the Wasp (Juli 2018), Captain Marvel (März 2019), Avengers 4 (Mai 2019), Spider-Man 2 (Juli 2019).

Doctor Strange - Bloopers & Outtakes | official gag reel (2017) Benedict Cumberbatchvie HD

Scott Derrickson: Kein Doctor Strange 2 auf absehbare Zeit

Über die inhaltlichen Möglichkeiten zu Doctor Strange 2 hat sich Regisseur Scott Derrickson bereits desöfteren geäußert, der weltweite kommerzielle Erfolg des ersten Films (weltweit 665 Mio Dollar) macht eine Fortsetzung wahrscheinlich. Doch wann sie kommt, steht derzeit in den Sternen. Wie Derrickson im Interview mit Entertainment Weekly verriet, hat er selbst keine Informationen darüber, ob Marvel Pläne für das Sequel hegt und wann es soweit sein soll:

"Ich habe keinen Schimmer, wo es reinpassen soll. Ich bin da etwas außen vor. Ich brauche erstmal eine Auszeit und fange jetzt wieder an, Pilotfilme für's Fernsehen zu lesen. Ich liebe dramaturgisches Fernsehen und habe einige Angebote für tolle Pilotprojekte bekommen. Vielleicht drehe ich vor Doctor Strange 2 noch einen Pilotfilm, sollte Doctor Strange 2 überhaupt Realität werden.

Ich glaube nicht, dass die Leute bei Marvel im Moment überhaupt jemanden wegen irgendwas anrufen. Dafür sind sie derzeit mit zu vielen Filmen gleichzeitig beschäftigt. Dafür, dass sie so eng bei der Entwicklung, den Dreharbeiten und der Post-Production eingebunden sind, würde ich sagen, dass sie derzeit alle Hände voll zu tun haben."

Derzeit laufen in Atlanta die Dreharbeiten zu Black Panther und Avengers: Infinity War & Avengers 4, im Juni wird Ant-Man and the Wasp gedreht. Guardians of the Galaxy Vol. 2 (April), Spider-Man: Homecoming (Juni) und Thor: Ragnarok (November) befinden sich in der Post-Production.

Auch wenn eine Fortsetzung zu Doctor Strange derzeit offiziell noch nicht eingeplant wurde, so wird Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch als nächstes in Avengers: Infinity War auftauchen.

Die Marvel Studios haben für Mai, Juli und November 2020 bereits Starttermine festgelegt, doch die Filmtitel bleiben vorerst ein Geheimnis. Wie Studio-Chef Kevin Feige erklärte, stellen allein die Titel einen Spoiler für Avengers 4 (Mai 2019) dar.

DOCTOR STRANGE Trailer 2 German Deutsch (2016)

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