Star Trek

Star Trek: Nickelodeon entwickelt Animationsserie

Das Star-Trek-Serienuniversum wächst weiter. Wie TVLine berichtet, befindet sich eine neue Animationsserie in Entwicklung, die sich allerdings an ein jüngeres Publikum richten soll. So entsteht das Projekt auch nicht für den Streaming-Dienst CBS All Access, sondern für den Kindersender Nickelodeon. Es handelt sich dabei auch nicht um die Serie Star Trek: Lower Decks, die aus der Feder von Mike McMahan (Rick & Morty) stammt. Deren Zielgruppe sind erwachsene Star-Trek-Fans.

Verantwortlich für die neue Serie sind die Brüder Kevin und Dan Hageman. Deren Vita umfasst zum Beispiel Trollhunters oder Ninjago. Die neue Star-Trek-Serie soll sich der offiziellen Beschreibung um eine Gruppe ungezügelter Teenager drehen, die ein heruntergekommenes Sternenflotten-Schiff finden und sich damit auf die Suche nach Abenteuern, einem Sinn im Leben und nach Erlösung begeben.

Star Trek scheint sich damit weiterhin großer Popularität bei den Serienmachern zu erfreuen. Neben Star Trek: Discovery befindet sich auch eine Serie rund um Captain Picard in Entwicklung, deren Dreharbeiten in dieser Woche gestartet sind. Zudem werden an einer Sektion-31-Serie und dem schon angesprochenen Animationsformat Star Trek: Lower Decks gearbeitet. Darüber hinaus befinden sich wohl auch zwei animierte Short Treks in Entwicklung, die Berichten zufolge noch in diesem Jahr erscheinen sollen.

Sensation: Disney kauft Paramount - Crossover von Star Trek und Star Wars angekündigt

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Hamill Shatner Star Trek Wars

Update
Wie von vielen vermutet, handelt es sich bei der Meldung um einen kleinen Spaß zum 1. April. Nach aktuellem Stand gibt es keine Pläne für ein Crossover von Star Trek und Star Wars, zumindest nach unseren Kenntnissen. Hoffen wir, hier hat niemand den Teufel an die Wand gemalt. :)

Der Disney-Konzern setzt seine Einkaufstour fort. Nur wenige Wochen, nachdem das Unternehmen bereits Konkurrent 21st Century Fox übernommen hatte, wurde nun bekannt, dass Disney auch das Filmstudio Paramount kaufen wird. Ähnlich wie Fox muss der Konzern dafür tief in die Tasche greifen, auch wenn es etwas günstiger wird. Während Fox rund 71 Milliarden Dollar gekostet hat, zahlt Disney für Paramount nur knapp 23 Milliarden Dollar.

Durch den Kauf würde der Mäusekonzern eine ganze Reihe von weiteren Marken und mehrere Franchises zu seinem ohnehin schon beachtlichen Portfolio hinzufügen. Vor allem mit einem Franchise hat das Studio große Pläne. So kündigte Disney-Chef Robert Iger an, dass die Welten von Star Trek und Star Wars in einem gigantischen Crossover vereint werden sollen, das aktuell unter dem Arbeistitel Star Trek Wars läuft.

Die Pläne von Disney sehen vor, nach dem Abschluss der aktuellen Star-Wars-Trilogie mit den Arbeiten an einem neuen Dreiteiler zu beginnen, der beide Franchises zueinander führt. Iger zufolge hat das Studio dafür auch schon das perfekte Team gefunden. So sollen Alex Kurtzman, Showrunner von Star Trek: Discovery und Produzent der Star-Trek-Reboots, und Kathleen Kennedy, Chefin von Lucasfilm, gemeinsam die Produktion leiten. Die Drehbücher übernehmen Damon Lindelof und David S. Goyer.

Für die Wahl des Regisseurs kam Iger zufolge nur eine Person infrage: J.J Abrams. Wie der Disney-Chef in der offiziellen Pressemitteilung erklärte, kennt sich Abrams in beiden Franchises hervorragend aus und ist dafür verantwortlich, dass Star Trek und Star Wars erfolgreich in der heutigen Zeit angekommen sind. Unklar ist noch, ob Abrams alle drei Filme inszenieren wird. So soll es Überlegungen geben, ähnlich wie bei der Star-Wars-Trilogie, den mittleren Film in die Hände eines anderen Regisseurs zu legen. Rian Johnson (Star Wars: Die letzten Jedi) soll bereits Interesse bekundet haben.

Während Disney hinter der Kamera auf die aktuellen Kreativen von Star Wars und Star Trek setzt, soll auf der Leinwand noch einmal die alte Garde auftreten. So möchte der Konzern mit Patrick Stewart, William Shatner, Harrison Ford und Mark Hamill gleich vier Größen der jeweiligen Franchises zurückbringen. Mit der Verpflichtung will das Studio auch den Kritikern entgegenkommen, denen das aktuelle Star Trek und Star Wars zu viel Vielfalt zeigt.

Erste kritische Stimmen, dass die beiden Franchises eigentlich kaum miteinander vereinbar sind, wurden von Robert Iger bereits abgebügelt. Schließlich spielt Star Wars vor einer langen Zeit in einer entfernten Galaxie, während Star Trek in der Zukunft angesiedelt ist. In dem Zeitraum dazwischen kann viel passieren. Zudem gibt es in Star Trek viele Dinge, die sich durchaus mit der Nutzung der Macht in Verbindung bringen lassen. Als Beispiel führte Iger die vulkanische Gedankenverschmelzung an. Auch die Spezies Q könnte in Wirklichkeit aus den Jedi beziehungsweise den Machtgeistern hervorgegangen sein.

Neben dem Crossover von Star Trek und Star Wars gibt es bei Disney zudem verschiedene weitere Pläne, um die Marken von Paramount in die eigenen erfolgreichen Franchises zu integrieren. Unter anderem wird ein Crossover von Transformers und den Marvel-Helden diskutiert. Auch Mission: Impossible könnte im MCU aufgehen. Eine Idee sieht vor, dass sich Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) der Organisation S.H.I.E.L.D. anschließt und an der Seite von Nick Fury (Samuel L. Jackson) Abenteuer erlebt. In beiden Fällen handelt es sich aber noch um frühe Pläne.

Star Trek: Nickelodeon übernimmt womöglich animierte Kinderserie

Dass CBS gleich an mehreren neuen Projekten ihres beliebten Franchises arbeitet, ist nun schon länger bekannt. Etwas überraschend kommt die Nachricht, dass eine der geplanten animierten Serien, die sich an Kinder richten soll, womöglich gar nicht bei CBS selbst zu sehen sein wird. Dafür soll Nickelodeon kurz vor Vertragsabschluss stehen. Dies befeuert natürlich die Meldungen über einen angedachten Zusammenschluss von Viacom und CBS.

Allerdings bleibt die Serie auf jeden Fall im Franchise-Verband. Alex Kurtzman hat weiterhin seine Hand über alle neuen Produktionen. Die Autoren Kevin und Dan Hageman (Trollhunters, Ninjago) sollen die Animationsserie entwickeln.

Neben der aktuellen Serie Star Trek: Discovery sind bereits der Spin-off Section 31 mit Michelle Yeoh, eine Picard-Serie mit Patrick Stewart sowie die Animationsserie Lower Decks in Arbeit. Auch den Star Trek: Short Treks möchte man treu bleiben und plant weitere Episoden, die mitunter auch animiert sein werden. Bereits im Januar äußerte sich Kurtzmann zu den diversen Projekten:

"Es gibt weitere animierte Sachen, an denen wir basteln, die einen ganz anderen Ton und Blickwinkel haben. Es ist spannend für jede Serie nicht nur über unterschiedliche Tonarten nachzudenken, sondern auch welche unterschiedlichen Techniken man nutzen kann, damit sie auch visuell komplett unterschiedlich sind.
(...)
Mir ist es auch wichtig einen Weg zu finden um jüngere Kinder zu erreichen. Wie es Trek sollte aber nie wirklich getan hat."

Keine Eile: Julie McNamara über Star Trek bei CBS All Access

Seit geraumer Zeit gibt es fast jeden Tag irgendetwas zum Thema Star Trek zu berichten. Mal Knaller-News wie etwa die Rückkehr von Patrick Stewart als Captain Picard, dann wieder schwammigere Aussagen zu den großen Plänen von CBS. Nachdem es länger hieß, dass der Sender für seinen Streamingdienst am liebsten rund ums Jahr neues Material von Star Trek hätte, äußerte Julie McNamara, Chefin für Eigeninhalte von CBS All Access, nun, dass man keine Eile habe:

"Es gibt keinen Vorteil daran, einfach nur Massen an Star-Trek-Inhalten auf den Markt zu pumpen. Unser Bestreben ist, es weise und effektiv zu fördern."

Neben der aktuellen Serie Star Trek: Discovery sind bereits der Spin-off Section 31 mit Michelle Yeoh, eine Picard-Serie mit Patrick Stewart sowie zwei Animationsserien und weitere Short Treks in Arbeit.

Doch laut McNamara sei es wichtig, sich nicht nur auf Star Trek zu konzentrieren. CBS All Access braucht diversere Inhalte, um mit anderen Streamingdiensten mithalten zu können. Im letzten Sommer soll CBS All Access rund 2,5 Millionen Abonnenten gehabt haben. Zielt für 2019 ist es, auf 4 Millionen zu erhöhen und 2022 8 Millionen erreicht zu haben. Zum Vergleich: Netflix hat alleine in den USA 60 Millionen Abonnenten, Hulu 25 Millionen. Mit den bald startenden Streamingangeboten von Warner, NBC, Apple und Disney wird der Markt zunehmend umkämpfter.

Und da ist ein solch starkes Franchise wie Star Trek für CBS natürlich ein wichtiger Trumpf. Allerdings läuft man natürlich Gefahr, dass es fad wird und man es sich mit den Fans verdirbt:

"In einer idealen Welt wären Star-Trek-Fans interessiert an großartigen Star-Trek-Serien mit vielfältigen Talenten und unterschiedlichsten Themen. Sie müssen sich richtig anfühlen, zur richtigen Zeit kommen."

Die noch namenlose Picard-Serie feiert Ende des Jahres Premiere. Der bereits angekündigte Spin-off mit Michelle Yeoh jedoch könnte eventuell gar erst erscheinen, wenn Star Trek: Discovery beendet ist. Einen genauen Zeitplan gäbe es da noch nicht. Auch die Animationsserie Lower Decks kommt nicht zeitnah, alleine die Animation würde ein Jahr brauchen, so McNamara:

"Manche von diesen Serien sind eher ersetzend als zusätzlich. Star Trek hat eine lange Entwicklungszeit, weil alles sehr viel Vorbereitung, viseuelle Effekte, besondere Ausstattung etc. nötig hat.

Man kann also gespannt sein, was genau nun die Zukunft für Star Trek bringt. Näherliegend ist da die Fortführung der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery. Ab dem morgigen Freitag ist Episode 2.02 bei Netflix verfügbar.

Star Trek: Sektion 31 - Neue Serie mit Michelle Yeoh offiziell in Arbeit

Nicht ganz unerwartet kommt die Meldung, dass es eine weitere Star-Trek-Serie mit Michelle Yeoh geben wird. Als Möglichkeit angekündigt war dies bereits seit geraumer Zeit, nun hat CBS die Bestellung des Spin-offs von Star Trek: Discovery offiziell bestätigt und die Produktion gestartet.

Dies ist Teil von CBS' Bestreben, über seinen eigenen Streamingdienst CBS All Access rund ums Jahr Neues aus dem Trek-Universum zu bieten. Neben Star Trek: Discovery, der noch namenlosen Picard-Serie, Star Trek: Lower Decks und einer weiteren Animationsserie sowie der nun bestätigten Serie mit Michelle Yeoh hat Alex Kurtzman kürzlich weitere, vor allem auch animierte, Serien in Aussicht gestellt.

Yeoh war bereits in der ersten Staffel von Discovery mit von der Partie und spielte dort zunächst Captain Philippa Georgiou. Nach dem Tod der Figur feierte die Darstellerin im späteren Verlauf in der Rolle der Imperatorin Philippa Georgiou ihre Rückkehr. Auch in Staffel 2 ist Georgiou dabei und es ist zu erwarten, dass dort der Grundstein für den Spin-off gelegt wird. Wie im Trailer zu erahnen scheint sie bereits in Kontakt mit der Sektion 31 zu sein.

Sektion 31 bezieht sich auf eine verdeckte Organisation der Föderation. Wie es sich für eine Geheimorganisation gehört, weiß kaum einer sicher von ihr. Dabei soll sie bereits in der Charta der Föderation verankert sein. Dort heißt es in Artikel 14, Sektion 31:

In Zeiten außergewöhnlicher Bedrohungen ist es erlaubt, die Vorschriften außer Kraft zu setzen.

Zumindest laut Agent Harris in der Episode "Die Abweichung" von Star Trek: Enterprise. Doch auch in Star Trek: Deep Space Nine ("Inquisition") sowie dem Trek-Roman "Der Dunkle Plan" findet die Sektion 31 Erwähnung. Demnach ist es eine Sondereinheit, die im Fall der Fälle auch mit Mitteln, die den Grundsätzen der Föderation entgegen stehen, agieren können. Mit dieser großen Macht kommt natürlich auch die Fähigkeit entscheidend auf die Politik einzuwirken, mit entsprechender Problematik. In wie weit es clever ist ausgerechnet die Imperatorin des Spiegeluniversums in eine solche Position zu bringen, nun, wird sich zeigen.

Mit dem Schreiben der Drehbücher wurden Bo Yeon Kim und Erika Lippoldt betraut. Beide waren ein Autoren-Team von Star Trek: Discovery sowie der Short Treks.

Doch ersteinmal fliegt die Discovery weiter - am Freitag startet die zweite Staffel bei Netflix.

Star Trek: Erste Informationen zum Inhalt der Picard-Serie

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Patrick Stewart 2004

Die neue Picard-Serie dürfte die am meisten erwartete der angekündigten neuen Star-Trek-Produktionen sein. Viel ist zum Inhalt noch nicht bekannt, doch ein wenig verriet Alex Kurtzman nun gegenüber des Magazins The Hollywood Reporter.

Zuletzt war Patrick Stewart als Captain Picard 2002 in Star Trek: Nemesis zu sehen. Doch ein Ereignis aus dem Kinofilm von 2009, geschrieben von Kurtzman und unter der Regie von J.J. Abrams, beeinflusst das späte Leben von Picard. Leonard Nimoy verkörperte im Film den älteren Spock und es wird davon berichtet, dass es ihm in der Zukunft (nach den Geschehnissen in Star Trek: Nemesis) nicht gelungen sei, den Planeten Romulus vor einer Supernova zu retten. Dies habe die Machtbalance erheblich verändert und ist gerade für Picard, der sich stets um eine friedliche Allianz mit den Romulanern bemühte, ein bedeutender Einschnitt.

Kurtzman erzählte auch, wie sie Patrick Stewart überzeugen konnten, noch einmal in die Rolle zu schlüpfen. Sie seien selber überrascht und begeistert gewesen, als sein Agent zurückrief und nach Details fragte. Stewart bat um eine dreiseitige Ausführung, was sie mit Picard vorhaben. Zusammen mit seinem Autorenteam (Akiva Goldsman, Kirsten Beyer, Michael Chabon) schrieb Kurtzman schließlich ein 34-seitiges Dokument. Beim Treffen mit Stewart im März 2018 zeigte sich dieser begeistert:

"Er kam in den Raum mit einem großen Grinsen im Gesicht. 'Das ist wundervoll', sagte er. Er hat sofort verstanden, dass er es mit Leuten zu tun hat, die unbedingt mit ihm arbeiten wollen, dass wir ihn nicht ausnutzen wollen. Es war klar, sollte er noch einmal zu Picard werden, müsste das schon der beste aller Gründe sein. (...) Er sagte 'Wenn wir das machen, dann muss es anders sein. Ich will zwar, dass sich die Leute erinnern, aber auch dass es was ist das sie gar nicht erwarten. Warum sonst sollte man es machen?'"

Die noch namenlose Picard-Serie soll bereits Ende des Jahres Premiere feiern.

Star Trek: Zweite animierte Serie, mehr Short Treks und weitere Projekte angekündigt

CBS und Alex Kurtzman haben Großes mit Star Trek vor. Zumindest nach einem Gespräch des Hollywood Reporters mit dem Regisseur/Showrunner zu urteilen. So hat Kurtzman nun eine zweite animierte Serie, neue Short Treks und weitere Projekte für das Franchise angekündigt.

Dies passt zu einer Aussage von CBS-Verantwortlichen, dass man neuen Star-Trek-Content für das ganze Jahr anstrebt. Neben der aktuellen Serie Star Trek: Discovery sind bereits der Spin-off Section 31 mit Michelle Yeoh, eine Picard-Serie mit Patrick Stewart sowie die Animationsserie Lower Decks in Arbeit. Auch den Star Trek: Short Treks, die derzeit nur über CBS All Access in den USA verfügbar sind, möchte man treu bleiben und plant weitere Episoden, die mitunter auch animiert sein werden.

In die Zeichentrickserie Lower Decks hat man schon vorab Vertrauen und gleich zwei Staffeln bestellt. Die Serie soll sich um die Hilfscrew des unwichtigsten Raumschiffes in der Sternenflotte drehen. Anhand der Beschreibung und aufgrund der bisherigen Arbeit von McMahen (Rick & Morty) steht zu erwarten, dass die ganze Sache wohl stärker in die humorvolle Richtung gehen wird.

Viel weiß man über die nun zweite angekündigte Animationsserie noch nicht. Kurtzmann stellt jedoch weitere in Aussicht, unter anderen auch eine, die sich eher an Kinder richten soll:

"Es gibt weitere animierte Sachen, an denen wir basteln, die einen ganz anderen Ton und Blickwinkel haben. Es ist spannend für jede Serie nicht nur über unterschiedliche Tonarten nachzudenken, sondern auch welche unterschiedlichen Techniken man nutzen kann, damit sie auch visuell komplett unterschiedlich sind.
(...)
Mir ist es auch wichtig einen Weg zu finden um jüngere Kinder zu erreichen. Wie es Trek sollte aber nie wirklich getan hat."

Vor dem Start der zweiten Staffel Star Trek: Discovery, in der das Raumschiff Enterprise eine Rolle spielt, verneinte Kurtzman ein mögliches Auftauchen von Kirk. Immerhin spielt die Handlung rund zehn Jahre vor der Classic-Serie und derzeit sei keine Beteiligung des Charakters in Discovery oder eine eigene Kirk-Serie geplant. Ausgeschlossen aber auch nicht. Kurtzman kommentierte die größeren Bestrebungen für das Trek-Franchise bei CBS:

"Unser Ziel ist es, nicht nur die Definition von Star Trek und was als traditionell angesehen wird zu erweitern, sondern auch Geschichten zu erzählen, die sowohl in kurzer Zeit eigenständig dastehen können, aber auch ins Gesamtbild dessen passen, was wir tun. Nicht nur bezüglich Discovery, sondern in die Welt von Star Trek generell."

Erst einmal fliegt aber die Discovery weiter. Am 18. Januar startet Staffel 2 bei Netflix.

 

Star Trek: Alex Kurtzman über den Ton der Picard-Serie

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Patrick Stewart 2004

Das Jahr 2019 wird nicht nur die 2. Staffel von Star Trek: Discovery bringen, sondern wohl auch die Rückkehr von Patrick Stewart als Jean-Luc Picard. An der bisher noch unbetitelten Serie rund um den gealterten Captain wird bereits fleißig gearbeitet. In einem Interview mit Entertainment Weekly sprach nun Produzent Alex Kurtzman über die den Ton der Serie und wie sehr dieser sich von Discovery unterscheiden wird.

"Es hat einen ganz anderen Rhythmus als Discovery, Discovery ist wie eine Pistolenkugel, Picard ist dagegen eher eine nachdenkliche Serie. Sie wird sich zwischen dem Tempo von Discovery und dem Wesen von Next Gen einordnen aber auch ihren eigenen Rhythmus haben.

Ohne zu viel zu verraten: Die Leute haben so viele Fragen über Picard und was ihm passiert ist. Die Idee, sich die Zeit zu nehmen, all diese Fragen vor dem Hintergrund all dessen, was ihm in Next Gen passiert ist, zu beantworten, ist sehr spannend. Geerdeter ist nicht ganz der richtige Ausdruck, da die 2. Staffel von Discovery ebenfalls geerdeter ist. Es wird sich mehr nach der realen Welt anfühlen, wenn man das so sagen kann."

Kurtzman zufolge hat das Autorenteam bereits acht Folgen fertiggestellt. Wie viele Episoden die Staffel insgesamt haben wird, ist noch unklar. Es dürfte aber wohl auf eine zweistellige Zahl hinauslaufen. Zum Autorenteam gehören Kirsten Beyer (Star Trek: Discovery), Akiva Goldsman (Fringe, Illuminati), James Duff (Major Crimes), Michael Chabon (Spider Man 2), die alle auch als ausführende Produzenten tätig werden. Als Newcomerin wurde Diandra Pendelton-Thompson ins Schreiberteam aufgenommen.

Gedreht wird die neue Serie in Los Angeles. Im Gegensatz zu Star Trek: Discovery, das seine Heimat in Kanada hat, bleibt man dieses Mal also in den USA. Wie die Los Angeles Times berichtet, hat Kalifornien die Verantwortlichen von CBS mit einer Steuergutschrift von 15,6 Millionen Dollar überzeugen können.

Star Trek: Picard-Serie mit Patrick Stewart kommt 2019

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Patrick Stewart 2004

Das neue Jahr beginnt und endet mit Star Trek. Zumindest nach einer Aussage von David Nevins, Chef der Kreativabteilung von CBS. Da wäre natürlich der Start der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery im Januar. Doch für viele noch interessanter: Die angekündigte neue Serie mit Patrick Stewart als Jean-Luc Picard wird bereits Ende 2019 Premiere feiern. Dies bestätigte Nevins auf einer Medien-Konferenz in New York.

Zum Inhalt ist jedoch nach wie vor noch nicht viel bekannt. Laut Stewart soll die Serie 20 Jahre nach den Geschehnissen in  Star Trek: Nemesis ansetzen. Hierbei lernt das Publikum Picard von einer bislang unbekannten Seite kennen, ein neues Kapitel in seinem Leben sei aufgeschlagen.

Stewart selbst ist an der Entwicklung beteiligt. Kurtzman übernimmt abermals den Showrunner-Posten. Hauptautoren sind Kirsten Beyer (Star Trek: Discovery), Akiva Goldsman (Fringe, Illuminati), James Duff (Major Crimes), Michael Chabon (Spider Man 2), die alle auch als ausführende Produzenten tätig werden. Als Newcomerin wurde Diandra Pendelton-Thompson ins Schreiberteam aufgenommen.

Wie geplant baut CBS das Star-Trek-Franchise kräftig aus. Neben Discovery und der noch namenlosen Picard-Serie wurde auch ein Spin-off mit Michelle Yeoh rund um die Sektion 31 und die Animationsserie Lower Decks angekündigt.

Deep Space Nine: Neues Raumschiff des Star-Trek-Universums vorgestellt

Reichlich spät, dafür mit großen Auftritt: Es gibt ein neues Raumschiff im Universum von Star Trek. Dies wurde im Rahmen der Convention Destination Star Trek in Birmingham präsentiert. Die USS Emmett Till wird in animierter Form in der Dokumentation zum 25-jährigen Jubiläum von Star Trek: Deep Space Nine vorkommen.

Ira Steven Behr, Autor und Produzent bei Deep Space Nine, ist auch maßgeblich an der Produktion der Dokumentation namens What We Left Behind beteiligt. Hierfür setzte er sich mit weiteren Autoren der Serie zusammen und sie erzählten, was in der nicht realisierten achten Staffel so geschehen sollte. Ein Teil davon ist nun eben auch die USS Emmett Till, auf der Ezri Dax Captain gewesen wäre.

John Eaves, Illustrator bei unter anderen Star Trek V, Deep Space Nine und The Next Generation, entwarf das Schiff persönlich. Es wird für Sammler auch als Modell für eine Bonusausgabe von Star Trek: The Official Starships Collection hergestellt. Damit gesellt sich die USS Emmett Till zum sogenannten "Soft Canon" von Schiffen, die in offiziellen Begleitbüchern, Romanen oder auch Hintergrundinformationen vorkommen. 

Benannt wurde der Neuzugang nach Emmett Till, der 1955 im Alter von nur 14 Jahren aus rassistischen Motiven ermordet wurde.

What We Left Behind versammelt Cast und Crew von Deep Space Nine, schaut zurück auf den Entstehungsprozess der Serie und erklärt die Wandlung des einst nicht sonderlich beliebten Ablegers hin zu einer der tragenden Säulen des Franchises. Die Dokumentation ist unter der Führung von Behr und David Zappone (For the Love of Spock) entstanden.

Unter anderen haben sich Nana Visitor (Kira), Terry Farrell (Jadzia Dax), Rene Auberjonois (Odo), Armin Shimerman (Quark), Alexander Siddig (Dr. Bashir), Colm Meaney (Miles O'Brien), Cirroc Loften (Jake Sisko), Michael Dorn (Worf), Max Grodenchik (Rom), Casey Biggs (Damar), Jeffrey Combs (Weyoun), Chase Masterson (Leeta), Andrew Robinson (Garak), Hana Hatae (Molly O'Brien), Marc Alaimo (Dukat), Aron Eisenberg (Nog), James Darren (Vic Fontane), Nicole de Boer (Ezri Dax), J.G. Hertzler (Martok) und Robert O'Reilly (Gowron) beteiligt.

Auch durch den Ausstieg von Adam Nimoy und Wechsel zu Behr und Zappone konnte die Dokumentation nicht rechtzeitig zum Jubiläum im Januar fertiggestellt werden. What We Left Behind soll Ende 2018 erscheinen und kann auf der offiziellen Homepage bereits vorbestellt werden.

"What We Left Behind" DS9 Doc Indiegogo Pitch

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