Star Trek

Star Trek: Quentin Tarantino gibt ein Update zum Stand der Dinge

Die Frage, wie es mit Star Trek im Kino weitergeht, ist nach wie vor offen. Da es aktuell danach aussieht, als hätte Paramount den vierte Reboot-Film auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, ist Regisseur Quentin Tarantino die größte Hoffnung der Fans auf eine Fortführung des Franchies auf der großen Leinwand.

Auch um Tarantinos Projekt ist es in den vergangenen Monaten eher ruhig geworden, da der Regisseur mit den Arbeiten an seinem neusten Film Once Upon a Time in Hollywood beschäftigt ist. Mit dem anstehenden Start am 15. August wird Tarantino aber nun auch wieder verstärkt nach seinen Plänen für Star Trek befragt. So auch kürzlich in einem Interview mit dem Magazin Empire, wo er ein kleines Update zum Stand der Dinge gab.

"Es gibt aktuell ein Skript, das ich mir anschauen muss, aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen."

Das Drehbuch stammt von Mark L. Smith, der von Paramount an Bord geholt wurde, um die Idee von Tarantino zu Papier zu bringen. Dabei dürfte sich die Geschichte in jedem Falle an ein erwachsenes Publikum richten. So bestätigte der Regisseur in dem Interview noch einmal, das es sich um ein R-Rated-Projekt (Altersfreigabe ab 18/16) handelt.

Es bleibt abzuwarten, ob der Film tatsächlich das Licht der Welt erblicken wird. Ab Mitte August dürfte Tarantino wieder mehr Zeit haben, sodass die Sache dann eventuell wieder an Fahrt aufnimmt.

Star Trek: Offizieller Titel der Picard-Serie bekannt

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Nicht nur bei uns lief die bislang namenlose kommende neue Star-Trek-Serie unter dem Begriff Picard-Serie. Im Rahmen der Upfronts hat CBS nun den offiziellen Titel endlich bekanntgegeben. Man scheint Gefallen an der Übergangslösung gefunden zu haben - freuen wir uns also auf Star Trek: Picard.

Neben Patrick Stewart als Jean-Luc Picard finden sich keine ehemaligen Crewmitglieder der Enterprise in der Schauspielerriege der Serie: Auf der Besetzungsliste stehen Santiago Cabrera und Michelle Hurd, sowie die zuletzt bekannt gegebenen Alison Pill (The Newsroom), Harry Treadaway (Mr. Mercedes, Penny Dreadful) und Isa Briones (American Crime Story: Versace).

Die Serie soll rund 20 Jahre nach dem Ende von Star Trek: The Next Generation spielen. Für Picard sei das Ende der Romulanischen Föderation, hervorgebracht durch die Explosion einer Supernova im Jahr 2387 ein einschneidendes Erlebnis gewesen. Das Erzähltempo sei zudem wesentlich geringer, wie sich Kurtzman im Vergleich zu Discovery äußerte. Michael Chabon versicherte aber, dass man versuche, eine hoffnungsvolle und positive Vision der Zukunft zu zeichnen.

Anders als Star Trek: Discovery wird Star Trek: Picard international zeitnah zur US-Ausstrahlung nicht über Netflix, sondern exklusiv über den Streamingdienst von Amazon verfügbar sein. Ein genaues Startdatum steht noch aus, ist aber für Ende diesen Jahres vorgesehen.

Star Trek: Amazon sichert sich Picard-Serie

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Star Trek Nemesis Picard

Mit Star Trek: Discovery scheint es ein kurzes Gastspiel des Trek-Franchises bei Netflix gewesen zu sein. Wie Patrick Stewart in einer Videobotschaft über CBS verkündete, wird die kommende Picard-Serie außerhalb der USA und Kanada über Amazon Prime Video zu sehen sein.

Laut Aussagen von Chabon, Patrick Stewart, Alex Kurtzman und anderen an der Serie beteiligten, werde ein anderer Picard gezeigt, als die Fans erwarteten. So spiele die Serie rund 20 Jahre nach dem Ende von Star Trek: The Next Generation und für Picard sei das Ende der Romulanischen Föderation, hervorgebracht durch die Explosion einer Supernova im Jahr 2387 ein einschneidendes Erlebnis gewesen. Das Erzähltempo sei zudem wesentlich geringer, wie sich Kurtzman im Vergleich zu Discovery äußerte. Michael Chabon versicherte aber, dass man versuche, eine hoffnungsvolle und positive Vision der Zukunft zu zeichnen.

Neben Patrick Stewart als Jean-Luc Picard finden sich keine ehemaligen Crewmitglieder der Enterprise in der Schauspielerriege der Serie: Auf der Besetzungsliste stehen Santiago Cabrera und Michelle Hurd, sowie die zuletzt bekannt gegebenen Alison Pill (The Newsroom), Harry Treadaway (Mr. Mercedes, Penny Dreadful) und Isa Briones (American Crime Story: Versace).

Ein genauer Starttermin steht noch aus, wurde aber bereits für Ende diesen Jahres angekündigt. In Deutschland sollen die neuen Folgen dann jeweils immer einen Tag nach US-Ausstrahlung bei Amazon zur Verfügung stehen.

Star Trek: CBS ruft Global Franchise Group ins Leben

CBS setzt weiter auf die Marke Star Trek. Dazu will das Unternehmen nicht nur weiter neue Serienprojekte entwickeln, es geht auch darum, das Franchise an sich weltweit zu stärken und neue Fans zu gewinnen. Für diese Aufgabe wurde nun eine Global Franchise Group ins Leben gerufen. Deren Leitung übernimmt Veronica Hart, die in eng mit Alex Kurtzman zusammenarbeitet, dem Hauptverantwortlichen für die kreative Ausrichtung von Star Trek bei CBS.

Das Team soll neue Möglichkeiten und Wege finden, um die Marke Star Trek zu stärken. Dazu gehören unter anderem Podcasts, ein Relaunch von StarTrek.com, neue digitale und nicht digitale Produkte, Spiele sowie Live-Events und globale Attraktionen. Dabei arbeitet die Gruppe auch gleich in den Büros von Alex Kurtzmans Produktionsunternehmen Hideout Productions im kalifornischen Santa Monica.

Wie wichtig Star Trek aktuell für CBS ist, zeigt sich daran, dass mittlerweile an fünf verschiedenen Serien gearbeitet wird. Neben Star Trek: Discovery und der neuen Serie um Captain Picard befinden sich auch ein Sektion-31-Spin-off und zwei Animationsserien in Entwicklung. Ziel ist es, in den kommenden Jahren fast das ganze Jahr über neue Star-Trek-Inhalte zu liefern, wobei sich die verschiedenen Serien sehr unterschiedlich anfühlen sollen. Als Nächstes dürfte die neue Picard-Serie an den Start gehen, deren Dreharbeiten kürzlich begonnen haben. Für 2020 ist die Rückkehr von Star Trek: Discovery zu erwarten.

Star Trek: Quentin Tarantinos Film könnte immer noch kommen

Die Zukunft von Star Trek im Fernsehen/Streaming und im Kino könnte nicht unterschiedlicher aussehen. Während CBS aktuell fleißig neue Inhalte für den hauseigenen Streaming-Dienst produzieren lässt, sieht die Sache in Hinblick auf weitere Kinofilme aus dem Hause Paramount etwas drüber aus. Das vierte Star-Trek-Abenteuer rund um die Reboot-Crew kommt nicht so wirklich aus den Startlöchern und auch um den angekündigten Star-Trek-Film von Regisseur Quentin Tarantino ist es mittlerweile sehr still geworden.

In einem Interview mit Slashfilm gab Tarantino in dieser Woche nun ein kleines Update zum Stand der Dinge. Demnach ist das Projekt immer noch am Leben und könnte in einigen Monaten wieder an Fahrt aufnehmen.

"Es gibt immer noch eine sehr große Wahrscheinlichkeit. Ich arbeite mit den Leuten schon eine Weile zusammen, um meinen aktuellen Film zu machen. Aber wir haben über eine Story und das Skript gesprochen. Das Drehbuch ist fertig und wenn ich nach Once Upon a Time in Hollywood wie Punxsutawney Phil wieder auftauche, setzen wir unsere Gespräche fort."

Das angesprochene Skript stammt aus der Feder von Mark L. Smith, der im Dezember 2017 mit den Arbeiten am Drehbuch beauftragt wurde. Seitdem hatte es nicht wirklich Neuigkeiten rund um den Film gegeben. Allerdings dürfte auch einer der Gründe dafür der schon angesprochene Once Upon a Time in Hollywood sein, der im August in die Kinos kommt.

Im Falle von Star Trek 4 gibt es dagegen keine weiteren Neuigkeiten. Seitdem Anfang des Jahres die Meldung die Runde machte, dass der geplante Film von Regisseurin S.J. Clarkson zu den Akten gelegt wurde, ist es sehr still um das Projekt geworden. Unter anderem hatten zuvor Gehaltsverhandlungen zwischen Paramount und den Darstellern Chris Pine und Chris Hemsworth für Probleme gesorgt. So wollte das Studio die Ausgaben deutlich senken, während die beiden Darsteller sich einer Gehaltskürzung gegenüber nur bedingt offen zeigten. Aktuell sieht es nicht danach aus, als würde es bei dem Projekt zeitnah positive Neuigkeiten geben.

Star Trek: Nickelodeon entwickelt Animationsserie

Das Star-Trek-Serienuniversum wächst weiter. Wie TVLine berichtet, befindet sich eine neue Animationsserie in Entwicklung, die sich allerdings an ein jüngeres Publikum richten soll. So entsteht das Projekt auch nicht für den Streaming-Dienst CBS All Access, sondern für den Kindersender Nickelodeon. Es handelt sich dabei auch nicht um die Serie Star Trek: Lower Decks, die aus der Feder von Mike McMahan (Rick & Morty) stammt. Deren Zielgruppe sind erwachsene Star-Trek-Fans.

Verantwortlich für die neue Serie sind die Brüder Kevin und Dan Hageman. Deren Vita umfasst zum Beispiel Trollhunters oder Ninjago. Die neue Star-Trek-Serie soll sich der offiziellen Beschreibung um eine Gruppe ungezügelter Teenager drehen, die ein heruntergekommenes Sternenflotten-Schiff finden und sich damit auf die Suche nach Abenteuern, einem Sinn im Leben und nach Erlösung begeben.

Star Trek scheint sich damit weiterhin großer Popularität bei den Serienmachern zu erfreuen. Neben Star Trek: Discovery befindet sich auch eine Serie rund um Captain Picard in Entwicklung, deren Dreharbeiten in dieser Woche gestartet sind. Zudem werden an einer Sektion-31-Serie und dem schon angesprochenen Animationsformat Star Trek: Lower Decks gearbeitet. Darüber hinaus befinden sich wohl auch zwei animierte Short Treks in Entwicklung, die Berichten zufolge noch in diesem Jahr erscheinen sollen.

Sensation: Disney kauft Paramount - Crossover von Star Trek und Star Wars angekündigt

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Hamill Shatner Star Trek Wars

Update
Wie von vielen vermutet, handelt es sich bei der Meldung um einen kleinen Spaß zum 1. April. Nach aktuellem Stand gibt es keine Pläne für ein Crossover von Star Trek und Star Wars, zumindest nach unseren Kenntnissen. Hoffen wir, hier hat niemand den Teufel an die Wand gemalt. :)

Der Disney-Konzern setzt seine Einkaufstour fort. Nur wenige Wochen, nachdem das Unternehmen bereits Konkurrent 21st Century Fox übernommen hatte, wurde nun bekannt, dass Disney auch das Filmstudio Paramount kaufen wird. Ähnlich wie Fox muss der Konzern dafür tief in die Tasche greifen, auch wenn es etwas günstiger wird. Während Fox rund 71 Milliarden Dollar gekostet hat, zahlt Disney für Paramount nur knapp 23 Milliarden Dollar.

Durch den Kauf würde der Mäusekonzern eine ganze Reihe von weiteren Marken und mehrere Franchises zu seinem ohnehin schon beachtlichen Portfolio hinzufügen. Vor allem mit einem Franchise hat das Studio große Pläne. So kündigte Disney-Chef Robert Iger an, dass die Welten von Star Trek und Star Wars in einem gigantischen Crossover vereint werden sollen, das aktuell unter dem Arbeistitel Star Trek Wars läuft.

Die Pläne von Disney sehen vor, nach dem Abschluss der aktuellen Star-Wars-Trilogie mit den Arbeiten an einem neuen Dreiteiler zu beginnen, der beide Franchises zueinander führt. Iger zufolge hat das Studio dafür auch schon das perfekte Team gefunden. So sollen Alex Kurtzman, Showrunner von Star Trek: Discovery und Produzent der Star-Trek-Reboots, und Kathleen Kennedy, Chefin von Lucasfilm, gemeinsam die Produktion leiten. Die Drehbücher übernehmen Damon Lindelof und David S. Goyer.

Für die Wahl des Regisseurs kam Iger zufolge nur eine Person infrage: J.J Abrams. Wie der Disney-Chef in der offiziellen Pressemitteilung erklärte, kennt sich Abrams in beiden Franchises hervorragend aus und ist dafür verantwortlich, dass Star Trek und Star Wars erfolgreich in der heutigen Zeit angekommen sind. Unklar ist noch, ob Abrams alle drei Filme inszenieren wird. So soll es Überlegungen geben, ähnlich wie bei der Star-Wars-Trilogie, den mittleren Film in die Hände eines anderen Regisseurs zu legen. Rian Johnson (Star Wars: Die letzten Jedi) soll bereits Interesse bekundet haben.

Während Disney hinter der Kamera auf die aktuellen Kreativen von Star Wars und Star Trek setzt, soll auf der Leinwand noch einmal die alte Garde auftreten. So möchte der Konzern mit Patrick Stewart, William Shatner, Harrison Ford und Mark Hamill gleich vier Größen der jeweiligen Franchises zurückbringen. Mit der Verpflichtung will das Studio auch den Kritikern entgegenkommen, denen das aktuelle Star Trek und Star Wars zu viel Vielfalt zeigt.

Erste kritische Stimmen, dass die beiden Franchises eigentlich kaum miteinander vereinbar sind, wurden von Robert Iger bereits abgebügelt. Schließlich spielt Star Wars vor einer langen Zeit in einer entfernten Galaxie, während Star Trek in der Zukunft angesiedelt ist. In dem Zeitraum dazwischen kann viel passieren. Zudem gibt es in Star Trek viele Dinge, die sich durchaus mit der Nutzung der Macht in Verbindung bringen lassen. Als Beispiel führte Iger die vulkanische Gedankenverschmelzung an. Auch die Spezies Q könnte in Wirklichkeit aus den Jedi beziehungsweise den Machtgeistern hervorgegangen sein.

Neben dem Crossover von Star Trek und Star Wars gibt es bei Disney zudem verschiedene weitere Pläne, um die Marken von Paramount in die eigenen erfolgreichen Franchises zu integrieren. Unter anderem wird ein Crossover von Transformers und den Marvel-Helden diskutiert. Auch Mission: Impossible könnte im MCU aufgehen. Eine Idee sieht vor, dass sich Agent Ethan Hunt (Tom Cruise) der Organisation S.H.I.E.L.D. anschließt und an der Seite von Nick Fury (Samuel L. Jackson) Abenteuer erlebt. In beiden Fällen handelt es sich aber noch um frühe Pläne.

Star Trek: Nickelodeon übernimmt womöglich animierte Kinderserie

Dass CBS gleich an mehreren neuen Projekten ihres beliebten Franchises arbeitet, ist nun schon länger bekannt. Etwas überraschend kommt die Nachricht, dass eine der geplanten animierten Serien, die sich an Kinder richten soll, womöglich gar nicht bei CBS selbst zu sehen sein wird. Dafür soll Nickelodeon kurz vor Vertragsabschluss stehen. Dies befeuert natürlich die Meldungen über einen angedachten Zusammenschluss von Viacom und CBS.

Allerdings bleibt die Serie auf jeden Fall im Franchise-Verband. Alex Kurtzman hat weiterhin seine Hand über alle neuen Produktionen. Die Autoren Kevin und Dan Hageman (Trollhunters, Ninjago) sollen die Animationsserie entwickeln.

Neben der aktuellen Serie Star Trek: Discovery sind bereits der Spin-off Section 31 mit Michelle Yeoh, eine Picard-Serie mit Patrick Stewart sowie die Animationsserie Lower Decks in Arbeit. Auch den Star Trek: Short Treks möchte man treu bleiben und plant weitere Episoden, die mitunter auch animiert sein werden. Bereits im Januar äußerte sich Kurtzmann zu den diversen Projekten:

"Es gibt weitere animierte Sachen, an denen wir basteln, die einen ganz anderen Ton und Blickwinkel haben. Es ist spannend für jede Serie nicht nur über unterschiedliche Tonarten nachzudenken, sondern auch welche unterschiedlichen Techniken man nutzen kann, damit sie auch visuell komplett unterschiedlich sind.
(...)
Mir ist es auch wichtig einen Weg zu finden um jüngere Kinder zu erreichen. Wie es Trek sollte aber nie wirklich getan hat."

Keine Eile: Julie McNamara über Star Trek bei CBS All Access

Seit geraumer Zeit gibt es fast jeden Tag irgendetwas zum Thema Star Trek zu berichten. Mal Knaller-News wie etwa die Rückkehr von Patrick Stewart als Captain Picard, dann wieder schwammigere Aussagen zu den großen Plänen von CBS. Nachdem es länger hieß, dass der Sender für seinen Streamingdienst am liebsten rund ums Jahr neues Material von Star Trek hätte, äußerte Julie McNamara, Chefin für Eigeninhalte von CBS All Access, nun, dass man keine Eile habe:

"Es gibt keinen Vorteil daran, einfach nur Massen an Star-Trek-Inhalten auf den Markt zu pumpen. Unser Bestreben ist, es weise und effektiv zu fördern."

Neben der aktuellen Serie Star Trek: Discovery sind bereits der Spin-off Section 31 mit Michelle Yeoh, eine Picard-Serie mit Patrick Stewart sowie zwei Animationsserien und weitere Short Treks in Arbeit.

Doch laut McNamara sei es wichtig, sich nicht nur auf Star Trek zu konzentrieren. CBS All Access braucht diversere Inhalte, um mit anderen Streamingdiensten mithalten zu können. Im letzten Sommer soll CBS All Access rund 2,5 Millionen Abonnenten gehabt haben. Zielt für 2019 ist es, auf 4 Millionen zu erhöhen und 2022 8 Millionen erreicht zu haben. Zum Vergleich: Netflix hat alleine in den USA 60 Millionen Abonnenten, Hulu 25 Millionen. Mit den bald startenden Streamingangeboten von Warner, NBC, Apple und Disney wird der Markt zunehmend umkämpfter.

Und da ist ein solch starkes Franchise wie Star Trek für CBS natürlich ein wichtiger Trumpf. Allerdings läuft man natürlich Gefahr, dass es fad wird und man es sich mit den Fans verdirbt:

"In einer idealen Welt wären Star-Trek-Fans interessiert an großartigen Star-Trek-Serien mit vielfältigen Talenten und unterschiedlichsten Themen. Sie müssen sich richtig anfühlen, zur richtigen Zeit kommen."

Die noch namenlose Picard-Serie feiert Ende des Jahres Premiere. Der bereits angekündigte Spin-off mit Michelle Yeoh jedoch könnte eventuell gar erst erscheinen, wenn Star Trek: Discovery beendet ist. Einen genauen Zeitplan gäbe es da noch nicht. Auch die Animationsserie Lower Decks kommt nicht zeitnah, alleine die Animation würde ein Jahr brauchen, so McNamara:

"Manche von diesen Serien sind eher ersetzend als zusätzlich. Star Trek hat eine lange Entwicklungszeit, weil alles sehr viel Vorbereitung, viseuelle Effekte, besondere Ausstattung etc. nötig hat.

Man kann also gespannt sein, was genau nun die Zukunft für Star Trek bringt. Näherliegend ist da die Fortführung der zweiten Staffel von Star Trek: Discovery. Ab dem morgigen Freitag ist Episode 2.02 bei Netflix verfügbar.

Star Trek: Sektion 31 - Neue Serie mit Michelle Yeoh offiziell in Arbeit

Nicht ganz unerwartet kommt die Meldung, dass es eine weitere Star-Trek-Serie mit Michelle Yeoh geben wird. Als Möglichkeit angekündigt war dies bereits seit geraumer Zeit, nun hat CBS die Bestellung des Spin-offs von Star Trek: Discovery offiziell bestätigt und die Produktion gestartet.

Dies ist Teil von CBS' Bestreben, über seinen eigenen Streamingdienst CBS All Access rund ums Jahr Neues aus dem Trek-Universum zu bieten. Neben Star Trek: Discovery, der noch namenlosen Picard-Serie, Star Trek: Lower Decks und einer weiteren Animationsserie sowie der nun bestätigten Serie mit Michelle Yeoh hat Alex Kurtzman kürzlich weitere, vor allem auch animierte, Serien in Aussicht gestellt.

Yeoh war bereits in der ersten Staffel von Discovery mit von der Partie und spielte dort zunächst Captain Philippa Georgiou. Nach dem Tod der Figur feierte die Darstellerin im späteren Verlauf in der Rolle der Imperatorin Philippa Georgiou ihre Rückkehr. Auch in Staffel 2 ist Georgiou dabei und es ist zu erwarten, dass dort der Grundstein für den Spin-off gelegt wird. Wie im Trailer zu erahnen scheint sie bereits in Kontakt mit der Sektion 31 zu sein.

Sektion 31 bezieht sich auf eine verdeckte Organisation der Föderation. Wie es sich für eine Geheimorganisation gehört, weiß kaum einer sicher von ihr. Dabei soll sie bereits in der Charta der Föderation verankert sein. Dort heißt es in Artikel 14, Sektion 31:

In Zeiten außergewöhnlicher Bedrohungen ist es erlaubt, die Vorschriften außer Kraft zu setzen.

Zumindest laut Agent Harris in der Episode "Die Abweichung" von Star Trek: Enterprise. Doch auch in Star Trek: Deep Space Nine ("Inquisition") sowie dem Trek-Roman "Der Dunkle Plan" findet die Sektion 31 Erwähnung. Demnach ist es eine Sondereinheit, die im Fall der Fälle auch mit Mitteln, die den Grundsätzen der Föderation entgegen stehen, agieren können. Mit dieser großen Macht kommt natürlich auch die Fähigkeit entscheidend auf die Politik einzuwirken, mit entsprechender Problematik. In wie weit es clever ist ausgerechnet die Imperatorin des Spiegeluniversums in eine solche Position zu bringen, nun, wird sich zeigen.

Mit dem Schreiben der Drehbücher wurden Bo Yeon Kim und Erika Lippoldt betraut. Beide waren ein Autoren-Team von Star Trek: Discovery sowie der Short Treks.

Doch ersteinmal fliegt die Discovery weiter - am Freitag startet die zweite Staffel bei Netflix.

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