Thor: Tag der Entscheidung

Einspielergebnis: Coco an der Chartspitze, Justice League auf dem Weg zu 600 Millionen Dollar

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Coco

Die weltweiten Kinocharts befanden sich am vergangenen Wochenende fest in der Hand von Pixar. Nachdem Coco in den USA schon am letzten Wochenende die Spitzenposition erobern konnte, gab es erneut kein Vorbeikommen an dem Animationsabenteuer. Der Film spielte rund 26,1 Millionen Dollar, was im Vergleich zur Vorwoche einen Rückgang von 48 Prozent bedeutet. Weltweit steht Coco nach zwei Wochen bei 279 Millionen Dollar.

Auf dem zweiten Platz folgte in den US-Kinocharts wie in der vergangenen Woche Justice League. Die Comicverfilmung spielte noch einmal 17 Millionen Dollar ein und steht in den Staaten damit insgesamt bei 197 Millionen Dollar. Das Gesamteinspielergebnis beträgt mittlerweile 567 Millionen Dollar.

Auf dem dritten Platz folgte Wonder mit 14 Millionen Dollar, während Platz 4 an Thor: Tag der Entscheidung ging. Der Marvel-Film konnte rund 8 Millionen Dollar am Wochenende an den Kinokassen umsetzen. In den Vereinigten Staaten steht der Film nun bei 291 Millionen Dollar. Weltweit konnte Thor 3 zudem die Marke von 800 Millionen Dollar knacken und kommt insgesamt auf ein Einspielergebnis von 816 Millionen Dollar.

In Deutschland lief Coco in der vergangenen Woche ebenfalls an und sorgte dafür, dass die deutschen Kinocharts mal wieder eine neue Nummer 1 haben. Mit 200.000 Besuchern und 1,7 Millionen Euro verdrängte der Animationsfilm Fack Ju Göhte von der Spitzenposition. Die Komödie sicherte sich mit 110.000 Zuschauern und 1 Million Euro Platz 2 in den Charts und kommt der Marke von sechs Millionen Zuschauern immer näher.

Der dritte Platz ging überraschend an Mord im Orient-Express, der hierzulande seit vier Wochen ziemlich konstant läuft. Rund 105.000 Zuschauer bedeuteten 960.000 Euro Einspielergebnis.

Thor: Tag der Entscheidung überspringt 650-Millionen-Marke

Thor: Tag der Entscheidung ist auch weiterhin das Maß aller Dinge an den weltweiten Kinokassen. Am vergangenen Wochenende konnte der dritte Teil der Thor-Reihe noch einmal 133 Millionen Dollar einspielen. Allein 56,6 Millionen Dollar stammen dabei aus den USA. Entsprechend sicherte sich Thor in den Vereinigten Staaten erneut die Spitzenposition in den Kinocharts.

Mit insgesamt 211 Millionen Dollar ist Thor: Tag der Entscheidung nicht nur in den USA schon jetzt erfolgreicher als seine beiden Vorgänger, weltweit stellt der dritte Teil Thor und Thor: The Dark Kingdom ebenfalls in den Schatten. Insgesamt kommt Tag der Entscheidung bisher auf ein Einspielergebnis von 650 Millionen Dollar.

In Deutschland läuft es für Thor 3 ebenfalls nicht schlecht. Am zweiten Wochenende lockte der Film noch einmal 250.000 Zuschauer in die Kinos und knackte damit als 24. Film des Jahres die Marke von einer Million Zuschauer. Wie auch in der vergangenen Woche gab es in den Charts aber erneut kein Vorbeikommen an Fack Ju Göhte 3. Die Komödie ist mit nun mit insgesamt 5,2 Millionen Zuschauern der erfolgreichste Film des Jahres in Deutschland.

Einspielergebnis: Erfolgreicher Start für Thor - Tag der Entscheidung

Nachdem Thor: Tag der Entscheidung am vorletzten Wochenende bereits in einigen Länder angelaufen war, folgte in der vergangenen Woche nicht nur Deutschland, sondern auch Länder wie die USA, China, Russland und Japan. Vor allem in den Vereinigten Staaten lief es dabei sehr gut. Der dritte Teil der Thor-Reihe konnte am ersten Wochenende rund 121 Millionen Dollar einspielen.

Damit erweist sich Thor: Tag der Entscheidung in den USA deutlich erfolgreicher als seine beiden Vorgängerfilme. Thor kam 2011 auf ein Startergebnis von 65,7 Millionen Dollar, Thor: The Dark Kingdom spielt 2013 rund 85,7 Millionen Dollar am ersten Wochenende ein.

Auch international läuft es alles andere als schlecht. In China spielte der Film beispielsweise umgerechnet 55,6 Millionen Dollar ein, was den erfolgreichsten November-Kinostart des Landes bedeutet. Insgesamt kommt Thor: Tag der Entscheidung bisher auf ein Einspielergebnis von 427 Millionen Dollar und hat damit schon fast den ersten Thor überflügelt, der weltweit insgesamt 449,3 Millionen einspielen konnte.

In Deutschland lief Thor: Tag der Entscheidung ausnahmsweise schon am Dienstag an. In sechs Tagen lockte der Film bisher rund 600.000 Zuschauer in die Kinos. Rund 400.000 Karten wurde dabei am Wochenende verkauft, was einen Umsatz von 4,6 Millionen Euro bedeutet. Thor: The Dark Kingdom hatte zum Start rund 570.000 Besucher in die Kinos gelockt.

Thor: Tag der Entscheidung - Die Abspannszenen erklärt

SPOILER

Die Abspannszenen gehören zu Marvel-Filmen mittlerweile einfach dazu und auch Thor: Tag der Entscheidung bildet hier keine Ausnahmen. Im Gegensatz zu Guardians of the Galaxy Vol.2 beschränkt man sich im dritten Thor-Film aber wieder auf die etablierte Zahl von zwei Bonusszenen. Eine ist mitten im Abspann platziert, die zweite gibt es ganz am Ende zu sehen.

Die erste Abspannszene ist die bedeutendere der beiden. Sie verändert in gewisser Weise das Ende des Films und lässt den Zuschauer praktisch mit einem Cliffhanger zurück. Thor und Loki haben die verbleibenden Überlebenden von Asgard auf einem Raumschiff versammelt und sich auf den Weg zur Erde gemacht. Nach den Geschehnissen im Film ist Thor wieder hoffnungsvoll gestimmt und macht einen großen Fehler. Als er seinen Bruder fragt, was denn schon schief gehen kann, taucht plötzlich ein riesiges Raumschiff auf und stellt sich ihnen in den Weg.

Auch wenn nicht genau geklärt wird, wer sich genau in dem Schiff aufhält, dürfte die Antwort recht naheliegend sein. Vor dem Start von Avengers: Infinity War im kommenden Jahr scheinen Thor und Loki auf den großen Gegenspieler Thanos zu treffen. Wie dieses Aufeinandertreffen ausgeht, werden die Zuschauer ab April 2018 erfahren.

Die zweite Szene im Abspann des Films zeigt das Schicksal des Grandmasters (Jeff Goldblum). Dieser hat die Revolution auf seinem Planeten überlebt, trifft jedoch am Ende auf eine Gruppe von Revolutionären. Als diese ihn umzingeln, schlägt er ihnen ein Unentschieden vor.

Durch das Überleben des Grandmasters besteht die Chance, dass dieser eventuell zurückkehrt und vielleicht auf den Collector (Benicio del Toro) aus Guardians of the Galaxy trifft. In den Comics gehören beide Figuren zu den Elders of the Universe, eine Gruppe von unsterblichen Wesen, die sich ihre Zeit mit eigenwilligen Aktivitäten verbringen. Während der Collector beispielsweise außergewöhnliche Dinge sammelt, liebt der Grandmaster Wettbewerbe.

Zwischenzeitlich begab sich auch einmal Thanos auf der Jagd nach den Wesen, da einige von ihnen im Besitz der Infinitiy Steine waren. In den Filmen scheint aktuell nur der Collector einen solchen zu besitzen.

Thor: Tag der Entscheidung läuft seit dem 31. Oktober in den deutschen Kinos. Unsere Kritik zum Film gibt es hier.

Einspielergebnis: Jigsaw startet schwach, Thor 3 international mit über 100 Millionen Dollar

Eine Woche vor dem Kinostart in den USA ist Thor: Tag der Entscheidung am vergangenen Wochenende bereits in 36 Ländern angelaufen und konnte insgesamt 107,6 Millionen Dollar einnehmen. Damit bewegt sich die Fortsetzung in diesen Ländern insgesamt über dem Niveau der letzten Marvel-Filme Guardians of the Galaxy Vol. 2 (4 Prozent) und Doctor Strange (22 Prozent). Die größten Umsatzanteile brachten Süd-Korea mit 15,5 Millionen Dollar, gefolgt von Australien (8,4 Mio) und Brasilien (8,3 Mio).

Thor: Tag der Entscheidung startet in dieser Woche in den USA, bei uns in Deutschland sowie flächendeckend auf dem Rest des Planeten. Unsere Kritik zum Film könnt ihr hier lesen.

Die US-Kinocharts werden derweil durch den Neustart Jigsaw, dem achten Teil der Horror-Filmreihe Saw, angeführt. Jigsaw konnte 16,5 Millionen Dollar einnehmen, bleibt damit jedoch hinter den Startergebnissen der meisten bisherigen Saw-Filme zurück. Das schwächste Startergebnis lieferte Saw VI aus dem Jahr 2009 mit 14,4 Millionen Dollar. Mit einem Budget von nur 10 Millionen Dollar wird der Film seine Produktionskosten schnell wieder einspielen.

Der Katastrophen-Actionfilm Geostorm mit Gerald Butler fällt in der zweiten US-Woche stark ab und konnte 5,7 Millionen Dollar verdienen. Ein Lichtblick ist das Startergebnis in China, wo der Film mit 34,1 Millionen Dollar angelaufen ist. Damit beläuft sich das weltweite Gesamtergebnis auf 136 Millionen Dollar - bei Produktionskosten von 120 Millionen wird Geostorm den Produktionsstudios Warner Bros., Skydance und Ratpac einen kombinierten Verlust von geschätzten 100 Millionen Dollar bescheren.

Erwähnenswert ist der limitierte Kinostart des jahrelang immer wieder aufgeschobenen Horrorfilms Amityville: The Awakening, der schon 2015 gedreht wurde. Die Veröffentlichung in zehn US-Kinos brachte 742 Dollar ein. Weltweit hat der Film allerdings schon 7,2 Millionen angehäuft.

Jigsaw (2017 Movie) Official Trailer

Kritik zu Thor: Tag der Entscheidung - Mit einen Lachen durch die Götterdämmerung

Nach den Ereignissen in Avengers: Age of Ultron hat sich Thor (Chris Hemsworth) auf die Suche nach den Infinity Steinen gemacht. Ganze zwei Jahre war er im All unterwegs und verpasste damit sowohl den Civil War auf der Erde als auch die Tatsache, dass sein Bruder Loki (Tom Hiddleston) mittlerweile die Macht in Asgard an sich gerissen hat. Träume vom Untergang seiner Heimat bringen Thor schließlich nach Asgard zurück, doch das Wiedersehen der beiden Brüder wird bald durch die Todesgöttin Hela (Cate Blanchett) unterbrochen. In der Folge der Ereignisse landet Thor auf dem Planeten Sakaar, wo er dazu gezwungen wird, als Gladiator zu kämpfen. In der Arena trifft er auf einen alten Freund.

Ungewöhnliche Regiewahl

Filmstudios neigen seit einigen Jahren dazu, große Blockbuster-Produktionen in die Hände von Regisseuren zu legen, die eher für kleinere Indiefilme bekannt sind. Das klappt mal mehr, wie zum Beispiel bei James Gunn mit Guardians of the Galaxy oder Patty Jenkins mit Wonder Woman, und mal weniger, wie im Falle von Edgar Wright, der ursprünglich Ant-Man inszenieren sollte. Besonders bei Lucasfilm arbeitet man zunehmend an einem Ruf, förmlich durch Regisseure zu pflügen. Vor diesem Hintergrund war die Tatsache, dass Marvel Studios sich für den dritten Teil der Thor-Reihe einen eher unbekannteren Regisseur ins Boot holte, nicht unbedingt überraschend. Dass man ausgerechnet auf Taika Waititi kam, sorgte aber doch für die eine oder andere hochgezogene Augenbraue.

Waititi ist vor allem für Komödien wie 5 Zimmer Küche Sarg oder Wo die wilden Menschen jagen bekannt, beides Filme, die nicht darauf schließen lassen, dass man es hier mit einem Blockbuster-Regisseur zu tun hat. Besonders in der Welt von Marvel, in der man stark darauf achtet, dass sich alle Filme ähnlich anfühlen, wirkte die Wahl überraschend. Das Endprodukt ist dann allerdings doch ein typischer Marvel-Film. Auch wenn die Handschrift von Waititi zu spüren ist.

Der Spaß steht im Vordergrund

Am deutlichsten wird der Einfluss des Regisseurs beim Humor des Films. Thor: Tag der Entscheidung ähnelt viel stärker Guardians of the Galaxy als seinen beiden Vorgängern. Schon im Trailer war zu erahnen, dass man an der Humorschraube gedreht hat, und der finale Film bietet dementsprechend eine hohe Gagdichte. Besonders viel Freude dürften alle Kinogänger haben, die mit den bisherigen Filmen von Waititi ihren Spaß hatten. Allerdings tappt der Regisseur mitunter in eine ähnliche Falle wie James Gunn in Guardians of the Galaxy Vol.2. Der Humor ist so präsent, dass er fast jede Szene überlagert. Gerade in den emotionalen Momenten wäre es in Ordnung gewesen, auf den einen oder anderen Gag zu verzichten. So nimmt sich der Film selbst die emotionale Tiefe, was sehr schade ist.

Thor: Tag der Entscheidung

Interessant ist auch die Entwicklung, dass Thor: Tag der Entscheidung mit seinen Vorgängern nur wenig Gemeinsamkeiten teilt. Im positiven Sinne bedeutet dies, dass der dritte Teil deutlich unterhaltsamer geraten ist als die ersten beiden Filme. Besonders Thor: The Dark Kingdom gilt für viele Fans als einer der schwächsten Marvel-Filme, und hier ist Tag der Entscheidung praktisch in allen Belangen besser. Die Tatsache, dass man beinah auf eine Art Reboot-Knopf drückt, sorgt jedoch auch dafür, dass viele Nebenfiguren der ersten beiden Filme etwas einfach zur Seite geschoben werden. Gerade Fans der Comicvorlage dürften den Respekt gegenüber einigen Figuren vermissen.

Neue und bekannte Gesichter

Statt der bekannten Nebendarsteller gibt es einige Neuzugänge sowie zwei Gäste im Cast des Films. Cate Blanchett als Hela gehört dabei definitiv zu den besseren Gegenspielern im Marvel-Universum. Auch wenn die Latte nicht sonderlich hoch liegt, merkt man der Darstellerin doch an, dass sie viel Spaß mit ihrer Rolle hatte. Gleiches gilt für Karl Urban als Skurge. Gestohlen wird beiden die Show allerdings von Jeff Goldblum. Letztendlich spielt der Darsteller zwar nur eine klassische Jeff-Goldblum-Rolle, er macht dies aber so unterhaltsam, dass man schnell darüber hinwegsieht.

Im Falle der beiden Gäste fällt das Urteil gespalten aus. Schon im Vorfeld war bekannt, dass Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) und der Hulk in Thor: Tag der Entscheidung eine Rolle spielen. Nach dem Auftritt von Strange bekommt allerdings das Gefühl, dass dieser nur im Film ist, weil man eine Abspannszene für dessen Abenteuer im letzten Jahr benötigte. Doctor Strange hat praktisch nichts zu tun, und die Szene selbst ist inhaltlich so belanglos, dass man sie hätte problemlos herausschneiden können. Bei dem guten Hulk (Mark Ruffalo) sieht die Sache dagegen deutlich positiver aus. Allein dass die Figur weiterentwickelt wurde und nun tatsächlich Konversationen führen kann, ist den Auftritt in Tag der Entscheidung schon wert. Zudem stimmt die Dynamik zwischen Hulk/Banner und Thor.

Thor: Tag der Entscheidung

Beim Thema Dynamik muss natürlich auch die Sprache auf Thor und Loki kommen. Die Beziehung der beiden war schon im Vorgänger von einem unterhaltsamen Hin und Her geprägt. Dies baut Regisseur Waititi in seinem Film noch weiter aus, und so sind die Szenen der Brüder mit die unterhaltsamsten. Man muss aber auch festhalten, dass Thor selbst sich in den zwei Jahren seit Age of Ultron verändert hat. Die Figur ist nun deutlich lockerer und humorvoller, aber auch ein klein wenig einfältiger angelegt. Gerade vor dem Hintergrund des großen Zusammentreffens Avengers: Infinity War stellt sich die Frage, ob man unbedingt noch einen weiteren Sprücheklopfer benötigt.

Fazit

Thor: Tag der Entscheidung ist der beste Film der Thor-Reihe. Deutlich unterhaltsamer und spaßiger stellt er seine beiden Vorgänger klar in den Schatten. Wunder sollte man allerdings keine erwarten. Der Film ist am Ende ein typisches Marvel-Abenteuer, nicht weniger aber auch nicht mehr.

Thor: Tag der Entscheidung – Neuer Clip zeigt Treffen mit dem Grandmaster

Kurz vor dem Filmstart gibt es einer neuen Clip zu Thor: Tag der Entscheidung. Diesmal steht das Zusammentreffen des Donnergottes mit dem Grandmaster (Jeff Goldblum) im Mittelpunkt. Außerdem wirft der Ausschnitt ein interessantes Licht auf die Beziehung zwischen Thor (Chris Hemsworth) und seinem Bruder Loki (Tom Hiddleston). Es ist vermutlich eine der letzten Szenen, die den Helden noch mit langem Haar zeigt.

Im dritten Thor-Film macht sich der Titelheld auf die Suche nach einer Waffe, um Ragnarök (die Apokalypse in der nordischen Mythologie) zu verhindern. Bei seiner Suche verschlägt es den Donnergott auf den Planeten Sakaar. Regiert wird dieser vom Grandmaster, der Thor zu Kämpfen in seiner Arena zwingt, wo er schließlich den Hulk (Mark Ruffalo) wieder trifft.

In weiteren Hauptrollen sind Tessa Thompson (Valkyrie), Anthony Hopkins (Odin), Cate Blanchett (Hela), Idris Elba (Heimdall) und Karl Urban (Skurge) zu sehen. Auch wird es ein Wiedersehen mit Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) geben. Regie führt Taika Waititi (5 Zimmer Küche Sarg).

Thor: Tag der Entscheidung startet am 31. Oktober in den Kinos.

THOR RAGNAROK Movie Clip - New Contender (2017) Marvel Superhero Movie HD

Marvel Cinematic Universe: Kevin Feige über die Zukunft von Hulk und Thor

Im Vorfeld von Thor: Tag der Entscheidung hat Kevin Feige eine Reihe von Interviews gegeben. Darin äußerte sich der Chef der Marvel Studios nicht nur zum aktuellen Film, sondern beantwortete auch Fragen zur Zukunft einiger Charaktere im Marvel Cinematic Universe.

Im Gespräch mit Indiewire ging er auf die Wünsche vieler Fans nach einem neuen Solofilm über den Hulk ein. Feige erklärte, dass die Rechte für einen Hulk-Film bei Universal liegen. Es hätte zwar Gespräche gegeben, aber ein solches Projekt sei in absehbarer Zeit unwahrscheinlich.

"Aber es macht mich sehr glücklich, in einer Welt zu sein, in der vor zehn Jahren, die Leute Hulk in einem eigenständigen Film infrage stellten, um nun in jedem Interview gefragt zu werden, wann es einen weiteren Solofilm über Hulk geben wird.'"

In den Comics hat Jane Forster Thors Rolle eingenommen, nachdem dieser für den Hammer nicht mehr würdig war. Im Interview mit Fandango äußerte sich Feige zur Frage, ob es irgendwann auch in den Filmen einen weiblichen Thor geben könnte.

"Wir schauen immer wieder in die Comics, um Ideen zu bekommen. Manchmal übernehmen wir sehr spezifische Handlungsstränge wie Civil War, manchmal nur Elemente oder Charaktere wie Planet Hulk. Alles, was in den Comics passiert, sogar ein weiblicher Thor, hat großes Potenzial zur Idee, aus der zukünftige Filme geboren werden können."

Auch Darsteller Karl Urban, der in Thor: Tag der Entscheidung Skurge spielt, bracht vor kurzen die Idee eines weiblichen Thors zur Sprache. Feststeht bisher, dass Chris Hemsworth die Rolle in den nächsten beiden Avenger-Filmen verkörpern wird und dort auch Mark Ruffalo als Hulk wieder mit dabei ist.

Zunächst sind die beiden Helden ab dem 31. Oktober zusammen in Thor: Tag der Entscheidung zu sehen.

Thor: Tag der Entscheidung – Neuer Clip zeigt die Zerstörung von Thors Hammer

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Cate Blanchett als Hela

Einer neuer Clip mit drei weiteren Szenen aus Thor: Tag der Entscheidung wurde veröffentlicht. Zuerst sieht man ein Aufeinandertreffen von Thor (Chris Hemsworth), Loki (Tom Hiddleston) und Hela (Cate Blanchett). Die Szene zeigt die lange Version, wie die Todesgöttin den Hammer des Donnergottes zerstört.

Die zweite Szene wurde bereits in der Late-Night-Show von Jimmy Kimmel veröffentlicht und zeigt Thor im Gespräch mit den Gladiator Korg (gespielt von Regisseur Taika Waititi). Zum Abschluss sieht man noch, wie Hulk (Mark Ruffalo) sich in der Arena bejubeln lässt und Thor sich über das Wiedersehen mit seinem Avenger-Kollegen und Loki freut.

Im dritten Thor-Film macht sich der Titelheld auf die Suche nach einer Waffe, um Ragnarök (die Apokalypse in der nordischen Mythologie) zu verhindern. Bei seiner Suche verschlägt es den Donnergott auf den Planeten Sakaar. Regiert wird dieser vom Grandmaster (Jeff Goldblum), der Thor zu Kämpfen in seiner Arena zwingt, wo er schließlich den Hulk wieder trifft.

In weiteren Hauptrollen sind Tessa Thompson (Valkyrie), Karl Urban (Skurge), Idris Elba (Heimdall) und Anthony Hopkins (Odin) zu sehen. Auch wird es ein Wiedersehen mit Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) geben.

Thor: Tag der Entscheidung startet am 31. Oktober in den Kinos.

THOR: RAGNAROK "Hela Destroys Thor's Hammer" Clip [HD] Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Mark Ruffalo

Thor: Tag der Entscheidung – Wie Hulk nach Sakaar kommt

Wie man bereits im ersten Trailer zu Thor: Tag der Entscheidung sehen konnten, treffen sich Hulk und Thor auf dem Planeten Sakaar wieder. Aber wie er dort hin gelangte, blieb bisher offen. Kevin Feige enthüllte bei The Wrap, dass die Zuschauer die Antwort auf diese Frage, nach Plänen von Joss Whedon schon am Ende von Avengers: Age of Ultron erfahren hätten.

Anders als im Comic Planet Hulk wird der grüne Riese nicht zum Schutz der Erde von den Marvel-Illuminati auf einen anderen, unbewohnten Planeten geschossen. Die Szene, in der Hulk am Ende von Avengers: Age of Ultron in dem Quinjet davon fliegt, hatte im Hintergrund ursprünglich keinen blauen Himmel. Nick Fury und Maria Hill hätten das Signal des Jets in der Nähe des Saturns verloren.

Kevin Feige sprach daraufhin mit Joss Whedon, weil es zu diesem Zeitpunkt noch keine Pläne gab, die Planet-Hulk-Story zu verfilmen.

„Wir sagten zu Joss [Whedon], das können wir nicht machen, weil er nicht in den Weltraum reisen wird und die Leute glauben, wir machen Planet Hulk."

Die Idee, die Geschichte um die Gladiatorenkämpfe auf einen fernen Planeten umzusetzen, wurde erst bei der Entwicklung des dritten Thor-Films wieder aufgegriffen. Erst dann kam auch Hulk wieder ins Spiel.

"Wir wollten mit Thor etwas ganz anderes machen [...] Auf jeden Fall wollen wir Hela im Film. Wir wollten natürlich auf jeden Fall die Beziehung zu Loki ausbauen. Wir hatten früh die Idee für Valkyrie. Wir haben über Balder gesprochen. Wir sprachen über Beta Ray Bill, aber das reichte nicht aus. Wir brauchten etwas Großes."

Thor: Tag der Entscheidung startet am 31. Oktober in den Kinos.

THOR: TAG DER ENTSCHEIDUNG - 2. Offizieller Trailer (deutsch | german) | Marvel HD

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