Game of Thrones

Game of Thrones: Der Trailer zur 8. Staffel ist da

Keine großen Worte nötig: Der heiß erwartete Trailer zu den finalen Folgen von Game of Thrones ist endlich da. HBO hat diesen soeben über sämtliche Social-Media-Kanäle veröffentlicht.

Bislang hat das mit der geplanten Geheimhaltung bei der Produktion geklappt. Viel ist über die achte Staffel tatsächlich nicht bekannt. Lediglich, dass der Auftakt vermutlich einige Charaktere in Winterfell aufeinandertreffen lässt. Erst gestern gab es die ersten handfesteren Informationen über den großen Bericht des US-Magazins Entertainment Weekly.

Besonders hervorgehoben wurde hier der große Aufwand. Nicht weniger als die wohl längste, durchgängige Schlachtsequenz der Filmgeschichte wird verkündet. Alleine diese Episode, in der die Schlacht stattfindet, hat elf Wochen mit langen Nachtdrehs benötigt, was sowohl vor als auch hinter der Kamera sämtlichen Mitwirkenden alles abverlangte.

Am 14. April startet die 8. Staffel. Das große Finale von Game of Thrones wird am 19. Mai begangen. In Deutschland zeigt Sky die Episoden wieder parallel zur US-Ausstrahlung in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Originalversion. Eine synchronisierte Fassung wird jeweils montags um 20.15 Uhr erstmalig gezeigt.

Game of Thrones | Season 8 | Official Trailer (HBO)

Game of Thrones: Neue Charakter-Cover, Serienmacher über die Dreharbeiten

 Trotz größter Geheimhaltung präsentiert Entertainment Weekly natürlich auch in diesem Jahr wieder exklusive Bilder zum baldigen Start der neuen Staffel von Game of Thrones. Die aktuelle Ausgabe des US-Magazins erscheint mit 16 unterschiedlichen Covern, die je ein bis zwei andere Charaktere der beliebten Serie zieren.

Ob die Entscheidung die beiden Clegane-Brüder gemeinsam abzubilden wirklich auf den von Fans lang ersehnten Kampf der Brüder hinweist ("Clegane-Bowl"), bleibt natürlich vorerst offen. Viel ist über die verbleibenden sechs Episoden nämlich nach wie vor nicht bekannt. Die Staffel soll mit der Ankunft von Daenerys' Armee in Winterfell beginnen und damit in gewisser Weise den Bogen zum Serienbeginn schlagen, als König Robert mit seinem Gefolge den Starks einen Besuch abstattete. Durch die Konstellation wird es zum Aufeinandertreffen verschiedener Charaktere kommen, teilweise kommen Figuren zum ersten Mal in Kontakt miteinander.

Reporter von Entertainment Weekly durften im April letzten Jahres die Dreharbeiten am Winterfell-Set in Nordirland besuchen und zusammen mit der Veröffentlichung der Coverbilder nun auch einiges davon berichten. HBO ist sich natürlich den großen Erwartungen gegenüber seiner Prestige-Serie und gab schon der Hauptproduktion der sechs finalen Episoden ganze zehn Monate Zeit, Nachdrehs und Bearbeitungen obendrauf. Regisseur David Nutter zeigt sich optimistisch:

"Wir lassen die Fans nicht hängen. Auch noch in diesen letzten Episoden wird es viele "erste Male" geben. Da wäre etwa die lustigste Szene, die ich je für diese Serie gedreht habe, die emotionalste oder auch die mit so vielen Hauptcharakteren alle am selben Ort, dass es sich wie bei einem Superheldenfilm anfühlt."

Nutter zeigt sich gleich für drei der sechs Episoden verantwortlich, die Regie des großen Finales jedoch haben sich die Showrunner David Benioff und D. B. Weiss nicht nehmen lassen. Und dann wäre da noch die Episode, die man vertrauensvoll in die Hände von Miguel Sapochnik legte. Es kommt zur erwarteten großen Schlacht und Sapochnik hat zuvor mit "Hardhome" und "Battle of the Bastards" nicht nur Serienschaffende und Publikum weltweit begeistert, sondern auch zahlreiche Preise gewonnen.

Es soll sich dabei um die längste, durchgängige Schlachtsequenz handeln, die jemals auf Film gebannt wurde. Und zudem eine große Zahl Hauptcharaktere endlich zusammenbringen. Alleine diese eine Episode hat elf Wochen mit langen Nachtdrehs benötigt, was sowohl vor als auch hinter der Kamera sämtlichen Mitwirkenden alles abverlangte.

Während er teils bereits ein Jahr vorab den Darstellern den ersnstgemeinten Tipp gab, mit dem zusätzlichen Training anzufangen, bereitete sich Sapochnik natürlich auch selbst vor. Er suchte nach langen Schlachten der Filmgeschichte und landete vor allem immer wieder bei Herr der Ringe. Ihm war wichtig zu analysieren, was eine gute Schlacht ausmacht und wann es dem Publikum zu viel wird. Erschwerend kommt hinzu, dass nunmal gleich mehrere Hauptdarsteller beteiligt sind, die alle ihre Momente haben wollen. Bislang konnte sich Sapochnik überwiegend auf eine Motivation eines Charakters, eine Geschichte, einen Blickwinkel fokussieren. Es war also wichtig, dass auch jenseits von direkten Regieanweisungen und Kamera-Spotlight alle Darsteller die individuellen Ziele ihres Charakters im Blick behalten.

"Ich denke der beste Weg ist, jede Sequenz einzeln zu nehmen und sich zu fragen: 'Warum sollte es mich kümmern weiterzugucken?'. Einen Schluss, den ich zog: Je weniger Kampf man in einer Szene haben kann, umso besser."

Für das tatsächliche Finale schließlich galt höchste Geheimhaltung. Selbst Darsteller konnten nur mit einem speziellen Sicherheitsausweis die Sets betreten. So sollte selbst unbeabsichtigte Verbreitung von auch nur den kleinsten Details vermieden werden. Selbst Serienschöpfer Benioff und D.B. Weiss sind gespannt:

"Wir wollen, dass die Leute es lieben. Wir haben elf Jahre hiermit verbracht. Auch wissen wir, dass manche selbst die beste aller möglichen Versionen hassen würde, egal was wir getan oder nicht getan haben. Es gibt keine Version, auf die sich wirklich alle einigen werden können. Das wäre eine unmögliche Realität, die einfach nicht existiert. Ich hoffe auf etwas wie beim Finale von Breaking Bad 'Ist es eine 1 oder eine 1-?'"

"Von Beginn an haben wir darüber geredet, wie die Serie zu Ende gehen würde. Eine gute Geschichte ist keine gute Geschichte, wenn man ein schlechtes Ende hat. Natürlich sind wir besorgt."


Am 14. April startet die achte Staffel. Das große Finale von Game of Thrones wird am 19. Mai ausgestrahlt.

Game of Thrones: 20 neue Charakterposter zu Staffel 8

Die Serienmacher würden am liebsten eigentlich gar keine Trailer und Material aus der finalen Staffel vorab zeigen. Tatsächlich hält man sich ziemlich bedeckt. Immerhin geht es bereits Mitte nächsten Monats los und doch sind auch die neu veröffentlichten 20 Charakterposter nicht sonderlich aufschlussreich.

Bekann ist, dass die Staffel mit der Ankunft von Daenerys' Armee in Winterfell beginnen soll und damit in gewisser Weise den Bogen zur 1. Staffel schlägt, als König Robert mit seinem Gefolge den Starks einen Besuch abstattete. Durch die Konstellation wird es zum Aufeinandertreffen verschiedener Charaktere kommen, teilweise kommen Figuren zum ersten Mal in Kontakt miteinander.

Und natürlich kann mit einer großen Schlacht gerechnet werden, die alle bisher gesehene in den Schatten stellen soll. Die Nachtdrehs für die Kampfszenen haben elf Wochen gedauert. Dazu kamen noch einmal ein paar weitere Wochen mit Innendrehs. Vermutlich hat Miguel Sapochnik die Episode  inszeniert, der bereits bei "Hartheim" und "Die Schlacht der Bastarde" Regie führte. Zusammen mit David Nutter und den Showrunnern David Benioff und D.B. Weiss ist Sapochnik einer von vier Regisseuren der Staffel.

Die neuen Episoden der finalen 8. Staffel von Game of Thrones können ab dem 15. April jeweils in der Nacht von Sonntag auf Montag parallel zur US-Ausstrahlung in OV über Sky gesehen werden. Um 20.15 Uhr gibt es bei Sky dann auch die offizielle Deutschlandpremiere mit optionaler Synchronfassung.

HBO-Programm Trailer zeigt neue Szenen aus Game of Thrones und Watchmen

HBO bleibt seiner bisherigen Strategie in Hinblick auf die finale Staffel von Game of Thrones weiter treu und veröffentlich nach wie vor nur kleine Vorschauhäppchen. So auch nun wieder bei einem neuen Programmtrailer, der verschiedene Serien und Filme zeigt, die in diesem Jahr bei dem Sender zu sehen sein werden. Dabei gibt es neben den Ausschnitten zu Game of Thrones beispielsweise auch ein paar Bilder aus Watchmen.

Viel ist über die verbleibenden sechs Episoden von Game of Thrones nicht bekannt, lediglich ein paar grobe Informationen zum Inhalt konnte den Machern entlockt werden. So soll die Staffel mit der Ankunft von Daenerys' Armee in Winterfell beginnen und damit in gewisser Weise den Bogen zur 1. Staffel schlagen, als König Robert mit seinem Gefolge den Starks einen Besuch abstattete. Durch die Konstellation wird es zum Aufeinandertreffen verschiedener Charaktere kommen, teilweise kommen Figuren zum ersten Mal in Kontakt miteinander.

Und natürlich kann mit einer großen Schlacht gerechnet werden, die alle bisher gesehene in den Schatten stellen soll. Die Nachtdrehs für die Kampfszenen haben elf Wochen gedauert. Dazu kamen noch einmal ein paar weitere Wochen mit Innendrehs. Vermutlich hat Miguel Sapochnik die Episode  inszeniert, der bereits bei "Hartheim" und "Die Schlacht der Bastarde" Regie führte. Zusammen mit David Nutter und den Showrunnern David Benioff und D.B. Weiss ist Sapochnik einer von vier Regisseuren der Staffel.

Die finale Staffel von Game of Thrones feiert am 14. April ihre Premiere.

HBO '19: It All Starts Here | Coming Soon

Game of Thrones: Dreh des Prequels wird im Sommer starten

Mit der 8. Staffel geht Game of Thrones am 14. April in ihr großes Finale. Fans der Serie und des Fantasy-Universums müssen aber keinesfalls ohne weitere Geschichten aus Westeros auskommen. Wie Entertainment Weekly berichtet, beginnt der Dreh der Prequel-Serie, welche die Vorgeschichte von Westeros erzählt, bereits im Sommer.

Die Serie trägt derzeit den Arbeitstitel The Long Night und entsteht unter der Verantwortung von Showrunnerin Jane Goldman. Gemeinsam mit dem Buchautor George R.R. Martin hat sie auch die Idee zu dieser Serie entwickelt.

Zeitlich spielt die Serie etwa eintausend Jahre vor den Ereignissen aus Game of Thrones. Dabei wird besonders der Werdegang von Westeros im Fokus stehen – vom Goldenen Zeitalter der Helden bis zum Ursprung der White Walkers.

In einem Interview mit Entertainment Weekly erklärte George R.R. Martin, dass die Zuschauer Westeros auf eine völlig neue Weise kennenlernen werden:

"Es gibt kein Königsmund. Keinen Eisernen Thron. Keine Targaryens. Valyria erblüht gerade erst, bevor sie mit den Drachen ein neues Imperium darstellt."

In den Hauptrollen werden Naomi Watts (King Kong) und Josh Whitehouse (Valley Girl) zu sehen sein. Auch Naomi Ackie (Lady Macbeth), Jamie Campbell (Sweeney Todd), Sheila Atim (Harlots), Georgie Henley (Die Chroniken von Narnia), Toby Regbo (Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen), Denise Gough (Broadway’s Angles in America), Alex Sharp (To the Bone) und Denise Gough (Guerrilla) übernehmen Rollen innerhalb der Serie.

Wann das Prequel ausgestrahlt wird, ist noch unklar. Mit einem Drehstart im Sommer wird der Release-Termin aber frühestens im Jahr 2020 liegen.

Game of Thrones: Neue Bilder aus der 8. Staffel

Ein Trailer zur finalen 8. Staffel von Game of Thrones lässt weiterhin auf sich warten, aber immerhin gibt es nun ein paar Bilder aus den kommenden Folgen. Dabei handelt es sich jeweils um Aufnahmen der verschiedenen Hauptfiguren, was natürlich bedeutet, dass sich daraus inhaltlich relativ wenig schließen lässt. Der Auftakt zur 8. Staffel läuft am 14. April.

Viel ist über die verbleibenden sechs Episoden nicht bekannt, lediglich ein paar grobe Informationen zum Inhalt konnte den Machern entlockt werden. So soll die Staffel mit der Ankunft von Daenerys' Armee in Winterfell beginnen und damit in gewisser Weise den Bogen zur 1. Staffel schlagen, als König Robert mit seinem Gefolge den Starks einen Besuch abstattete. Durch die Konstellation wird es zum Aufeinandertreffen verschiedener Charaktere kommen, teilweise kommen Figuren zum ersten Mal in Kontakt miteinander.

Und natürlich kann mit einer großen Schlacht gerechnet werden, die alle bisher gesehene in den Schatten stellen soll. Die Nachtdrehs für die Kampfszenen haben elf Wochen gedauert. Dazu kamen noch einmal ein paar weitere Wochen mit Innendrehs. Vermutlich hat Miguel Sapochnik die Episode  inszeniert, der bereits bei "Hartheim" und "Die Schlacht der Bastarde" Regie führte. Zusammen mit David Nutter und den Showrunnern David Benioff und D.B. Weiss ist Sapochnik einer von vier Regisseuren der Staffel.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© HBO

Unseen Westeros – eine fantastische Ausstellung

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Unseen Westeros Exhibition Entrance

Bedrohlich türmt sich die Backsteinfassade des Umspannwerks Reinickendorf in den dunklen Winterhimmel. Es herrscht klirrende Kälte und die großen, leeren Betriebshallen der Industriebrache versprechen nur Schutz vor dem Wind und dem Frost, nicht aber vor dem Biss des Wetters. Winter is here, denkt man sich.

Wie gut, dass die Ausstellung Unseen Westeros im Keller des Umspannwerks beginnt, dort, wo es zwar kühl, aber nicht kalt ist. Und dank der warmen Getränke und der Bewegung von Kunstwerk zu Kunstwerk fällt es leicht, den Frost fernzuhalten. Nicht zuletzt wärmen die Vorstellungen von fernen, fantastischen Länder die Gedanken und schließlich – vielleicht – so ein bisschen –  auch die Bilder von feuerspeienden Drachen.

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Unseen Westeros | Exhibition

Unseen Westeros ist eine Ausstellung von mehreren Künstlern, die an den Special Effects der HBO-Serie Game of Thrones mitgearbeitet haben. Allen voran die sogenannten Matte- beziehungsweise Kompositions-Einstellungen gehen auf ihre Arbeit zurück. Am bekanntesten sind wahrscheinlich die Ansichten von Städten wie King's Landing, Winterfell oder Bravos. Initiiert wurde das Ganze von Sven Sauer, der als Künstler selbst an der Serie mitgewirkt hat und die Künstler, die überwiegend aus Deutschland und Europa kommen, mit ihren Bildern in der Ausstellung versammelt hat.

Nachdem im Dezember ein Kickstarter-Projekt gestartet wurde, um die Vernissage zu finanzieren, fand am Mittwoch, dem 23.01., die offizielle Eröffnung statt. Wir von Robots & Dragons durften als Medienpartner daran teilnehmen und können euch unsere Eindrücke schildern.

Inspiration und Freiheit

Die Idee hinter der Ausstellung ist es, die bisher weniger bekannten Orte aus der Welt, die George R. R. Martin in seiner Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer geschaffen hat, lebendig zu machen. Anstoß dazu gab der bereits 2014 erschienene Band Westeros – Die Welt von Eis und Feuer, den Autor Martin zusammen mit Elio M. García und Linda Antonsson geschrieben hat, wie Sven Sauer erzählt. Das dazugehörige Audiobuch hat Sven während der Arbeit an den Kompositionsbildern für die Fernsehserie Game of Thrones gehört. Die beschriebenen Orte auf Westeros, Essos und Sothoryos haben ihm viele Inspirationen geliefert. Denn obwohl der Serienproduzent HBO den Künstlern bei der Gestaltung viel Freiheit ließ, "irgendwann entsteht eine Korsage, durch die Sachen, die man selbst erschaffen hat", so Sven. „Da kam ab Staffel 6 wenig Neues dazu und da war das Buch die Möglichkeit, etwas völlig Neues zu machen. Und das ist für die Artists die Gelegenheit, etwas Neues zu erschaffen“, berichtet er weiter. Rund 45 seiner Kollegen hat er gefragt, 40 haben zugesagt, der Rest war zu beschäftigt.

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Unseen Westeros | Exhibition

Herausgekommen sind dabei rund siebzig großformatige Werke von Orten und Ansichten, die im erwähnten Westeros – Die Welt von Eis und Feuer und den anderen Büchern des Fantasy-Zyklus beschrieben werden. Die Ausstellung ist dabei lose nach Kontinenten gegliedert: Sie beginnt im Keller des Umspannwerks mit Essos, inklusive einiger Eindrücke des Auszugs der Ersten Menschen. Dort findet man auch die exotischeren Landschaften, wie die Pagoden von Yi Ti, der Archipel der tausend Inseln sowie die dschungelüberwucherten Ruinen von Valyria. Vorbei an einer kleinen Bar mit Essen und Trinken geht es weiter in den nächsten beiden Stockwerken, deren leere Maschinenhallen die Bilder in den Fokus nehmen. Der erste Stock präsentiert hauptsächlich Westeros, auf dem sich der Großteil der Handlung der Bücher abspielt, der zweite Stock ist dem südlichen, kaum erforschten Kontinent Sothoryos gewidmet.

Irgendwie Fantasy, aber dann doch nicht

Man könnte sich fragen, warum ausgerechnet dieser Ort für Unseen Westeros von – im Grunde genommen – Fantasy-Bildern gewählt wurde. Aber der Gedanke dahinter wird klar, wenn man durch die Hallen schreitet. Denn die fantastischen Orte wirken ähnlich entrückt wie das stillgelegte Kraftwerk und die Gänge im Keller erinnern ein wenig an die Ursprünge vieler Fantasy-Klischees: Das Streifen von kleinen und größeren Heldengruppen durch Keller und Verließe, auf der Suche nach Monstern und ihren Schätzen, halb hoffend, halb fürchtend, am Ende doch noch einem Drachen zu begegnen. Klassisches Dungeons & Dragons, also.

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Unseen Westeros | Exhibition

Von diesen typischen Ideen zehrt auch die Welt von Das Lied von Eis und Feuer, kehrt sie aber teilweise um. "Magie hat einen hohen Preis, man weiß nie, woran man ist", sagt Sven über die Darstellung von Magie in den Büchern von George R. R. Martin. Das macht die Welt seiner Reihe vielleicht glaubwürdiger und deshalb attraktiv für viele Leserinnen und Leser. Diese Glaubwürdigkeit zu vermitteln, ist auch Aufgabe der Künstler und die Herausforderung beim Entwerfen der Bilder und Konzeptionen. Das unterscheidet die ausgestellten Motive von beispielsweise Fanart. "Damit hat man nicht so viele Ausreißer", sagt Sven, "es ist ja nicht Fanart, sondern diese Bilder wurden von professionellen Artist nur für die Ausstellung entwickelt. Die Artists arbeiten teilweise wie ich seit der zweiten Staffel der Serie zusammen, das garantiert eine gewisse Qualität. Die wissen, was in die Welt passt und was nicht". Das spiegelt sich auch in den ausgestellten Kunstwerken, die trotz unterschiedlicher Künstler eine dichte Atmosphäre erzeugen.

Dabei war es nicht einfach, so viele Aussteller unter einen Hut zu bringen. Über drei Jahre hat es gedauert, erinnert sich Sven. Denn die Bilder sind zum größten Teil in der Freizeit der Künstler entstanden, was bei den Arbeitszeiten von 12 oder 14 Stunden in der Filmbranche manchmal schwierig ist. "Im Durchschnitt sitzt man an einem Bild rund zehn Tage, je nachdem, wie groß die Detaildichte ist", schätzt er. Daher möchte er die Bilder auch nicht einfach "einlagern", sondern steht bereits in Verhandlungen mit Ausstellungsorten in Düsseldorf oder Rust. Gerne würde er auch mit den Kunstwerken durch Europa touren, besonders Irland und Island wären interessante Länder – denn dort wurden große Teile der Serie gedreht.

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Unseen Westeros | Exhibition

Lizenzen und ihre Konsequenzen

Dabei soll der Eintritt immer frei bleiben. "Den Tipp hat uns George gegeben", merkt Sven an. Denn Eintritt zu nehmen hätte zu zahlreichen Lizenzfragen mit dem Buchverlag (der die Lizenzen für die Bücher hat) und dem Sender HBO geführt (der die Lizenz für die Serie verwaltet), was Sven und sein Team durch diesen Kniff umgehen. Stattdessen finanziert sich Unseen Westeros einerseits über Spenden, andererseits auch über den Verkauf der Artprints. Das sind gedruckte Versionen der Bilder, limitiert auf 250 Stück pro Bild und von den Künstlern handsigniert. Die gibt es im Rahmen der Ausstellung für den vergleichsweise niedrigen Preis von 15 Euro zu kaufen.

Um das große Interesse an der Ausstellung zu organisieren, müssen sich Besucher auf der Webseite für einen Timeslot anmelden. Viel Platz ist allerdings nicht mehr: "Der Samstag ist komplett ausgebucht, Sonntag haben wir noch etwas frei, alleine an den beiden Tagen haben wir insgesamt 4 500 Leute hier", sagt Sven. Mit dem Erfolg von Unseen Westeros erhöhen sich aber die Chancen, zu einem späteren Zeitpunkt und vielleicht an einem anderen Ort nochmals in die Welt von Das Lied von Eis und Feuer abzutauchen. Denn auch wenn der Winter eingezogen ist: Der Sommer kommt wieder.

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Unseen Westeros | Exhibition

Game of Thrones: Neue Teaser-Trailer gibt konkretes Startdatum von 8. Staffel bekannt

Der amerikanische Sender HBO hat einen weiteren Teaser-Trailer zur finalen Staffel von Game of Thrones veröffentlicht. Die Vorschau ist mit fast 90 Sekunden zwar relativ umfangreich, tatsächliche Ausschnitte aus den neuen Folgen gibt es aber nicht zu sehen. Dafür enthüllt das Video aber zumindest den konkreten Starttermin. Der Auftakt zur 8. Staffel läuft am 14. April.

Viel ist über die verbleibenden sechs Episoden nicht bekannt, lediglich ein paar grobe Informationen zum Inhalt konnte den Machern entlockt werden. So soll die Staffel mit der Ankunft von Daenerys' Armee in Winterfell beginnen und damit in gewisser Weise den Bogen zur 1. Staffel schlagen, als König Robert mit seinem Gefolge den Starks einen Besuch abstattete. Durch die Konstellation wird es zum Aufeinandertreffen verschiedener Charaktere kommen, teilweise kommen Figuren zum ersten Mal in Kontakt miteinander.

Und natürlich kann mit einer großen Schlacht gerechnet werden, die alle bisher gesehene in den Schatten stellen soll. Die Nachtdrehs für die Kampfszenen haben elf Wochen gedauert. Dazu kamen noch einmal ein paar weitere Wochen mit Innendrehs. Vermutlich hat Miguel Sapochnik die Episode  inszeniert, der bereits bei "Hartheim" und "Die Schlacht der Bastarde" Regie führte. Zusammen mit David Nutter und den Showrunnern David Benioff und D.B. Weiss ist Sapochnik einer von vier Regisseuren der Staffel.

Game of Thrones | Season 8 | Official Tease: Crypts of Winterfell (HBO)

Game of Thrones: HBO gibt Cast und Crew der Prequel-Serie bekannt

Ehe es in diesem Jahr mit Game of Thrones zu Ende geht wird schon nach Nachfolgern gebastelt. Der Dreh zum ersten Spin-off startet im Februar. HBO hat nun mehrere (überwiegend irische/britische) Darsteller und die Regisseurin der Prequel-Serie bekannt gegeben.

Bereits Ende Oktober wurden Naomi Watts und Josh Whitehouse (Poldark) als Darsteller bestätigt. Ihnen schließen sich nun unter anderen Naomi Ackie (Star Wars: Episode IX), Denise Gough (Colette), Jamie Campbell Bower (Camelot, City of Bones), Sheila Atim (Harlots), Ivanno Jeremiah (Humans, Black Mirror), Georgie Henley (Narnia), Alex Sharp (How to Talk to Girls at Parties) und Toby Regbo (Reign, Phantastische Tierwesen) an.

Mit der Inszenierung des Pilotfilms wurde Regisseurin SJ Clarkson (Orange Is The New Black, Jessica Jones) betraut. Das Spin-off, das aktuell den Arbeitstitel The Long Night trägt, wurde gemeinsam von Autorin Jane Goldman (Kick-Ass, Kingsman) und Game-of-Thrones-Schöpfer George R.R. Martin kreiert. Das Drehbuch stammt von Goldman.

Die Handlung ist tausende Jahre vor den Geschehnissen von Game of Thrones angesiedelt. Der offiziellen Beschreibung zufolge dreht sich die Geschichte um den Sturz Westeros vom Goldenen Zeitalter der Helden in seine dunkelste Stunde. Unter anderem soll dabei auch die wahre Herkunft der White Walkers erforscht werden.

Mit der Ausstrahlung der ersten Episoden wird 2020 gerechnet.

 

 

HBO-Trailer zeigt erste Ausschnitte von Game of Thrones Staffel 8 und Watchmen

Der amerikanische Pay-TV-Sender HBO hat einen neuen Trailer veröffentlich, um auf das Programm des Jahres 2019 einzustimmen. In diesem werden einige der Serienprojekte kurz gezeigt, auf die sich die Fans in diesem Jahr freuen können. Natürlich darf bei einer solchen Zusammenstellung das Finale der Fantasy-Serie Game of Thrones nicht fehlen.

Der Trailer zeigt die ersten Aufnahmen aus der finalen Staffel, auch wenn es sich dabei nur um ein paar Sekunden handelt. Einen konkreten Termin für die neuen Folgen hat HBO noch nicht bekannt gegeben, mit April hat der Sender den möglichen Zeitraum aber zumindest schon einmal etwas eingeschränkt. Insgesamt umfasst das Finale der Serie noch einmal sechs neue Episoden.

Auch auf die Serienversion der Watchmen gibt es in dem Trailer einen ersten Blick. Zu sehen sind, wie bei Game of Thrones, ein paar kurze Ausschnitte, die zumindest schon einmal einen Eindruck vom Stil der neuen Serie geben. Verantwortlich für Watchmen ist Lost-Produzent Damon Lindelof. Wann genau die Serie ihr Debüt feiern wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Here's Your First Look at Game of Thrones, Euphoria, Watchmen & Big Little Lies #HBO2019

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