Star Wars

Star Wars: Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers – Begleitbuch verrät neue Details zu Snoke

Einer der mysteriösesten Charaktere in Star Wars: Episode 7 und Episode 8 war der Oberste Anführer Snoke, Oberhaupt der Ersten Ordnung und Kylo Rens Meister. Erst im aktuellen Film, Star Wars: Episode 9 – Der Aufstieg Skywalkers, erfahren die Fans, dass es sich bei Snoke lediglich um einen Klon handelt, der für Palpatine eine Möglichkeit war, die Erste Ordnung zu führen, ohne selbst in Erscheinung treten zu müssen.

Noch mehr Informationen liefert nun das Begleitbuch zum Film. In Die illustrierte Enzyklopädie ist nachzulesen, dass Palpatine Snoke auch als eine Art Prüfung für Kylo Ren erschaffen hat. Der junge Kylo Ren sollte seinen Meister töten und so beweisen, dass er das Erbe des Imperiums antreten könne.

Auch der Sith-Kult um Palpatine, dessen Anhänger sich mit dem Imperator auf Exegol verstecken, spielt eine viel wesentlichere Rolle, als im Film deutlich wird. Denn dieser Kult ist offenbar der Grund für Palpatines Wiederbelebung. Im Buch wird das Ganze als eine Mischung aus Klontechnik und der Dunklen Seite der Macht beschrieben.

Trotzdem fehlen diese Informationen nicht grundlos im Film. Laut der Website Filmstart.de fand Disneys Cutterin Maryann Bradon es passender, ohne Worte zu beschreiben, wer Snoke war. Die Zuschauer würden viele Snoke-Klone in Behältnissen sehen und sofort würde klar werden, wer hinter alle dem steckt. Mehr sei nicht nötig gewesen.

Star Wars: Kenobi – Jar Jar Binks soll laut eines Leaks einen Gastauftritt bekommen

Ewan McGregor darf schon bald wieder in die Rolle des Obi-Wan Kenobi schlüpfen und ins Star-Wars-Universum zurückkehren. Ein Bericht von MakingStarWars.com legt nun nahe, dass sich die Fans aber auch auf ein Wiedersehen mit einem weiteren Bekannten aus den Prequels freuen dürfen – Jar Jar Binks.

Der Gungan und Obi-Wan sollen sich im Verlauf der Geschichte treffen und sich über ihr jeweiliges Schicksal nach dem Untergang der Alten Republik unterhalten. Eine tragende Rolle wird Jar Jar aber wahrscheinlich nicht bekommen. 

Ebenso ausgeschlossen ist es, dass die Fans den Tod des Gungen in der Serie sehen. In dem Roman Aftermath taucht Jar Jar nämlich noch einmal auf und unterhält auf Naboo Waisenkinder als Clown. Der Roman ist ein offizieller Bestandteil des Kanons. Dass die Serie davon abweicht, ist extrem unwahrscheinlich.

Offiziell bestätigt ist dieser Bericht natürlich nicht. Es bleibt abzuwarten, ob die Fans Jar Jar wirklich wiedersehen werden. Viele dürfte es jedoch nicht stören, wenn der Charakter nicht zum Cast gehören würde. Der Gunge ist bei vielen Fans (besonders der ersten Filme) eher unbeliebt.

Star Wars: Comic deutet auf Echtheit eines kürzlichen Leaks zur Zukunft der Filme hin

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Erst vor wenigen Tagen veröffentlichten MakingStarWars.com und Ziro.hu unabhängig voneinander eine Leak, der eine grobe Handlung der nächsten Star-Wars-Filme preisgeben soll. Auch die Zeit, zu der die Filme spielen, wurde bekanntgegeben: Eine junge Gruppe Jedi-Ritter macht sich etwa 400 Jahre vor den Geschehnissen der Skywalker-Saga auf, um eine Unbekannte Region der Galaxis zu erkunden. Dort treffen die Jedi unter anderem auch eine Art Sith-Götter. Das und viele weitere Informationen wurde mit dem Leak veröffentlicht.

Die Echtheit ist allerdings noch nicht bestätigt. Jedoch gibt die aktuelle Ausgabe der Marvel-Comic-Reihe The Rise of Kylo Ren Hinweise darauf, dass sich der Leak bewahrheiten könnte. Luke Skywalker macht sich darin gemeinsam mit Ben Solo und Lor San Tekka auf den Weg zu einem ehemaligen Jedi-Außenposten, der kurz vor den sogenannten Unbekannten Regionen liegt. Letzterer soll wiederum einer Gruppe junger Jedi gehört haben, die ihn nutzten, bevor sie sich in eben jenes Gebiet aufmachten.

Offiziell bestätigt ist der Leak damit natürlich immer noch nicht. Jedoch sollen die Fans noch im Januar mehr zu dem Project Luminous erfahren, sollte sich der Leak als richtig herausstellen. Welche weiteren Informationen noch bekanntgegeben wurden, findet sich unter unserem Artikel dazu.

Star Wars: Gerüchte zur Zukunft der Filme nach Episode IX

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Star Wars: Episode 9 - Der Aufstieg Skywalkers läuft aktuell zwar noch immer in den Kinos,  die Websites von MakingStarWars.com und Ziro.hu hindert das aber nicht daran, einen Bericht auf Basis von internen Quellen zu veröffentlichen, der Klarheit über die Zukunft der kommenden Star-Wars-Filme geben soll.

Dem Leak zufolge sollen die neuen Filme unter dem Arbeitstitel Project Luminous entstehen und neben Filmen auch Computer- und Konsolenspiele umfassen. Zeitlich seien die Geschehnisse etwa 400 Jahre vor der Skywalker-Saga angesiedelt – also genau zur Blütezeit der Alten Republik. Es werde außerdem ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben. Yoda werde seinen Auftritt als junger Jedi-Ritter haben.

Die Filme sollen die Geschichte einer Gruppe von Jedi-Rittern erzählen, die eine noch unbekannte Region der Galaxis erforschen. Dort warten gleich mehrere Gefahren auf sie. Insgesamt handelt es sich wohl um drei verschiedene Gruppen von Feinden, von denen eine wohl so etwas wie Sith-Götter sein sollen. Anders als die bisherigen Filme sollen die neuen Filme aber keine Trilogie werden, sondern – ganz ähnlich wie die Filme im Marvel Cinematic Universe – in sich abgeschlossene Geschichten erzählen. Die einzelnen Story-Fäden laufen dann aber zu einem großen Finale zusammen.

Obwohl die Game-of-Thrones-Macher David Benioff und D. B. Weiss inzwischen selbst keine Star-Wars-Filme mehr produzieren werden, soll die Geschichte von Project Luminous auf deren Ideen basieren. Das Drehbuch für den ersten Film wurde laut Leak von Autorin Laeta Kalogridis geschrieben. Der Film selbst soll dann 2022 in den Kinos erscheinen.

Beide Quellen lagen in der Vergangenheit mit Berichten bereits richtig. Ob auch an diesem etwas dran ist, könnte sich schon sehr bald herausstellen. Denn noch vor den Filmen soll 2021 ein Computerspiel erscheinen, das ebenfalls zu Project Luminous gehört. Eine Ankündigung könnte noch in diesem Monat folgen. Doch auch wenn beide Quellen in Bezug auf Episode 9 und The Mandalorian Recht behielten, bleiben die Informationen mit Vorsicht zu genießen. Eine offizielle Bestätigung gibt es nämlich bisher nicht.

Star Wars: The Mandalorian – Geschichte geht im Herbst 2020 weiter

Pünktlich zum Ende der ersten Staffel von The Mandalorian gibt Showrunner Jon Favreau den groben Starttermin für die 2.  Staffel und damit die Fortsetzung der Geschichte um Mando und seine Begleiter bekannt. Via Twitter kündigte Favreau an, dass The Mandalorian im Herbst 2020 auf Disney+ weiterlaufen werde.

Offizielle Details dazu, wie die Geschichte fortgesetzt wird, gibt es aber noch keine. Allerdings berichtete die Website Deadline unter Berufung auf Insider, dass ein paar Charaktere ihr Seriendebüt geben könnten, die bereits aus der Skywalker-Saga bekannt sind. Offiziell bestätigt ist diese Information allerdings nicht.

Derzeit ist die 1. Staffel von The Mandalorian nur offiziell in den USA auf Disney+ verfügbar. Hierzulande können Fans die Serie nur über Umwege anschauen. Doch auch in Deutschland wird die 1. Staffel am dem 31. März ganz offiziell auf Disney+ verfügbar sein. Staffel 2 wird dann aber überall zur selben Zeit veröffentlicht werden.

Star Wars: EA Motive arbeitet an einem weiteren Spiel für das Franchise

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Nach Star Wars: Battlefront II und dem zuletzt erschienenen und sehr erfolgreichen Star Wars Jedi: Fallen Order arbeitet EA Motive an einem weiteren Titel im Star-Wars-Universum. In einem Interview mit Gamesindustry sprache General Manager Patrick Klaus über das neue Spiel und ein Umdenken des großen Publishers.

Klaus spricht von insgesamt zwei Projekten, an denen das Studio gerade arbeitet. Davon sei eines eine völlig neue Marke und der zweite Titel ein Spiel im Star-Wars-Universum. Laut Aussagen des General Managers habe es bei Electronic Arts einen Sinneswandel gegeben. Ursprünglich verließ Klaus das Unternehmen 2012 und arbeitete bei Ubisoft. Nun, nach seiner Rückkehr zu EA unter neue Führung, sei die Arbeit deutlich angenehmer und kooperativer.

"EA fühlt sich wie eine andere Firma an, ein Unternehmen, dem es mehr denn je um Qualität geht. Das ist einer der Gründe, warum ich unbedingt zurückkehren wollte. An erster Stelle wollen wir großartige Spiele entwickeln - und die EA-Executives ermöglichen uns in Montreal, dabei eine große Rolle zu spielen. Die Zeiten haben sich geändert, die Führungsriege hat sich verändert, ebenso wie die Botschaft, die wir senden möchten."

Bleibt abzuwarten, wie qualitativ die neuen Titel unter Publisher EA sein werden. Anthem startete zuletzt für den Großteil der Spieler als Enttäuschung. Star Wars Jedi: Fallen Order und Apex Legends waren 2019 hingegen immense Erfolge. Es bleibt in jedem Fall spannend, was für eine Art Star-Wars-Spiel gerade bei EA-Motive entsteht.

Zuletzt hatte das Studio die Singleplayer-Kampange zu Star Wars: Battlefront II entwickelt. Ob das neue Projekt aber ebenfalls ein Singleplayer-Spiel wird, ist unklar. Man arbeite aber nicht an dem eingestellten Star-Wars-Projekt, dass vor der Schließung von Visceral entwickelt wurde.

Star Wars Jedi: Fallen Order – Spiel könnte Fan-Theorie zur Starkiller Base bestätigen

Star Wars Jedi: Fallen Order

Star Wars Jedi: Fallen Order

Star Wars Jedi: Fallen Order ist nicht nur das erster gute Singleplayer-Spiel im Star-Wars-Universum seit Jahren geworden, die Ereignisse rund um Cal Kestis sind darüber hinaus auch noch Teil des offiziellen Star-Wars-Kanons. Letzteres sorgt wiederum dafür, dass Spieler an der einen oder anderen Stelle mal offensichtliche, mal etwas verstecktere Anspielungen auf die Filme bekommen. Eine davon könnte nun eine bereits ältere Fan-Theorie bestätigen – nämlich den Planeten, auf dem die Starkiller Base entstand.

Im Verlauf des Abenteuers um Cal bereist der junge Padawan auch den Planeten Ilum, einen heiligen Planeten des ehemaligen Jedi-Orderns auf dem sie die Kyber-Kristalle für ihre Lichtschwerter erhielten. Eine Fan-Theorie, die nach Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht entstand, erklärte bereits, dass es sich bei dem Planeten Ilum um den Standort der Starkiller Base handeln könnte. Die Kyber-Kristalle, die das Imperium unter anderem auf Ilum abbaute, sind ein wesentlicher Bestandteil der Waffen des Todesssterns und der Starkiller Base.

Tatsächlich scheint diese Theorie nun durch Star Wars Jedi: Fallen Order bestätigt worden zu sein. Spätestens bei einem zweiten Anflug des Planeten zeigt der sich in einem für Star-Wars-Fans nur allzu vertrauten Bild mit einem gewaltigen Graben, der um seinen Äquator verläuft.

Aber damit nicht genug: Auch in der Grundlage der Theorie – dem Sachbuch Star Wars Super Graphic: A Visual Guide to a Galaxy Far, Far Away – wird über Ilum berichtet, dass es sich um einen Planeten mit einem Durchmesser von 660 Kilometern handelt. Diese Ausmaße entsprechen exakt der Starkiller Base.

Wer übrigens mehr über Star Wars Jedi: Fallen Order erfahren möchte und ob sich das Abenteuer lohnt, findet unsere offizielle Kritik zum Spiel ebenfalls auf unserer Website.

Kritik zu Star Wars: Jedi Fallen Order - Der mit der Macht tanzt

Trotz große Unruhe der Fans um Episode 8 ist es eine gute Zeit, Star-Wars-Fan zu sein. Ja, Disney setzt dem Ganzen eine unschöne kapitalistische Maske auf, doch hochwertige Produktionen schießen geradezu aus dem Boden. Die neunte Episode schließt in einem Monat schon die zweite Trilogie in den vergangenen zwanzig Jahren ab und derzeit läuft in Amerika mit The Mandalorian eine Serie mit echten Schauspielern und großem Budget. Auch hierzulande gibt es aber Zugriff auf Animationsserien wie Clone Wars, Rebels oder Resistance, Comics und Bücher. Die ganze Medienlandschaft ist von Star-Wars-Adaptionen besetzt. Die ganze Medienlandschaft? Nein! Eine von unbeugsamen Managern bevölkerte Branche hört nicht auf, der Marke Widerstand zu leisten - die Videospielindustrie.

Disney hat 2013 dem berüchtigten Publisher Electronic Arts (EA) die Rechte für Videospiele in einer weit, weit entfernten Galaxis übergeben. Ein millionenschwerer Riese mit vielfältigen Studios sollte doch zahlreiche - mindestens mittelmäßige - Titel hervorbringen. So sollte man jedenfalls denken. Es ist sehr merkwürdig, aber die EA-Ära von Star-Wars-Videospielen war weitgehend ein Misserfolg - zumindest kritisch. Finanziell dürfte die Bilanz für einen Medien-Titan wie Disney auch ernüchternd sein. Nur zwei Spiele der Battlefront-Reihe sind in den vergangenen sechs Jahren erscheinen. Ein einziges davon mit Geschichte, beide mit Marketing-begleitenden Shitstorms. Doch jetzt leuchtet ein strahlendes Lichtschwert am Horizont, eine neue Hoffnung für die Videospiele. Mit Star Wars Jedi: Fallen Order erscheint gleichzeitig der erste reine Einzelspieler-Titel von EA und das erste Star-Wars-Projekt von Respawn Entertainment (bekannt für Titanfall).

Die Walküren-Seite der Macht

Jedi Fallen Order dreht sich um Cal Kestis, einen Padawan aus der Anfangszeit des Imperiums, unmittelbar nach der Order 66 aus Die Rache der Sith. Der junge Jedi hat den Staatsstreich von Palpatine überlebt und versteckt sich als Schrottsammler auf einer gigantischen Werft. Dort arbeitet er unter Aufsicht des Imperiums inkognito daran, alte Sternzerstörer aus den Klonkriegen zu verschrotten. In seinen neuen Beruf hat Cal inzwischen einen Großteil seiner Ausbildung in der Macht verlernt. Stattdessen macht der junge Mann primär von seinen akrobatischen Fähigkeiten gebrauch, die auch einen Großteil der Spielzeit einnehmen. Er klettert an Abgründen zwischen den Schiffen entlang und springt von Plattform zu Plattform.

Jedi Fallen Order Dathomir

Aber die Idylle hält natürlich nicht lange an und Cal ist gezwungen, sich selbst zu enttarnen. Nachdem er die Macht benutzt, um einen Kollegen vor einem Sarlacc-ähnlichen Wesen zu retten, taucht die Inquisition auf. Diese gefallenen Jedi und Mitstreiter der dunklen Seite durchsuchen im Auftrag von Darth Vader die Galaxie nach den letzten verbliebenen Jedi. Bekannt dürften sie einigen Fans aus den animierten Serien sein, wo sie ihr Können in der geheimen Hubschrauber-Technik demonstrieren. Keine Sorge - dieser groteske Akt wird im Spiel nicht wiederholt. Nach einer actionreichen Flucht wird Cal jedoch von einer mysteriösen Raumjacht aufgesammelt, mit der er das Universum erkunden kann. Dabei sind auch bekannte Planeten wie Kashyyyk, die Heimat der Wookies - das Original mit drei “Y”- und Dathomir, der berüchtigte Ursprung der dunklen Nachtschwestern.

Neben einigen Kameraden wie Saw Gerrera aus Rogue One: A Star Wars Story, den Disney wohl allein für den Wiedererkennungswert im Spiel haben wollte, findet der junge Jedi in der antiken Zivilisation der Zeffo auch eine Hoffnung um den Jedi-Orden wiederherzustellen. Dank dem bekannten Vorfall um Kylo Ren weiß der Spieler nur leider, wie egal das Ende für den Kanon sein könnte. Und die Geschichte ist eigentlich auch nur eine Entschuldigung, um Cal von einer spektakulären Kulisse zur nächsten zu schicken. Es gibt einige nette Hintergrundinformationen zum Universum, aushaltbare Charaktere wie einen neuen Droiden (Merchandise!) und schicke Zwischensequenzen. Aber bei Jedi Fallen Order gilt doch das Motto: Für Star Wars kommen und für ein gutes Videospiel bleiben. Denn wer spektakuläre Kämpfe und - wortwörtliche - Machtdemonstrationen wie in Force Unleashed erwartet, wird sehr wahrscheinlich enttäuscht.

Padawan Lara Croft - den Zopf bringt sie gleich mit

Das Spiel legt einen eindeutigen Fokus auf Erkundung - wie eine ausgewogene Mischung von Tomb Raider, Uncharted, Prince of Persia und Metroid. Im Laufe der Reise geht es immer wieder an alte Orte zurück, weil neue Machtfertigkeiten und Gerätschaften weitere Pfade öffnen oder passierbar machen. Das Ergebnis ist, wie zu erwarten, auch eine Spielwelt, die keine “natürliche” Architektur hat. Wege sind dafür gemacht, per Rennen an den Wänden und Schwingen an Lianen bereist zu werden. Die Erfahrung ist so unerwartet in einem neuen Star-Wars-Spiel wie befriedigend. Sonderlich schwer sind Rätsel und Kletterpassagen nicht, jedoch kommt die Genugtuung vor allem durch den Spürsinn beim eigenen Entdecken der Welt auf.

Jedi Fallen Order Wallrun

Ja, es gibt auch ein Kampfsystem und ja, mehrere Lichtschwertvarianten dürfen sich durch Sturmtruppen, Inquisitoren und exotische Fauna brennen. Auch einige bekannte Tricks mit der Macht kommen zum Einsatz, an denen der Protagonist im Laufe seiner Reise feilt. Das funktioniert insgesamt ähnlich wie in Sekiro: Shadows Die Twice. Kämpfe sind nah und persönlich, Attacken muss ausgewichen oder mit einem gekonnten Parieren entgegengetreten werden. Das funktioniert gut, wenn auch etwas weniger präzise als bei der Konkurrenz. Zum Ende entsteht mit mehreren Fähigkeiten sogar ein gewisses Machtgefühl, wenn sämtliche Sturmtruppen-Varianten keine echte Gefahr mehr sind.

Eine gewisse Kritik muss sich das Spiel aber gefallen lassen: Dank Disney-Vorschriften dürfen keine Gliedmaßen abgetrennt oder Körper zerteilt werden. Kreaturen und Roboter können durchaus mit grazilen Manövern zerkleinert werden, nur bei humanoiden Gegnern wirkt es oft albern, wenn sie einfach leblos umfallen, obwohl das Lichtschwert gerade durch ihre Hüfte gerast ist.

Fazit

Der erste Einzelspieler-Titel seit Jahren ist nicht nur ein gutes Star-Wars-Spiel, sondern vor allem ein gutes Abenteuer. Die Inspirationen sind deutlich zu sehen, aber Jedi Fallen Order fügt die Teile zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammen. Alleine die Erwartungshaltung an ein Spiel mit dem Wort “Jedi” schon im Namen, kann den Eindruck natürlich negativ beeinflussen. Die Priorität liegt beim Gameplay eindeutig auf dem Klettern und Erkunden. Wer ein Hack & Slay haben möchte, das den Lichtschwertkampf wirklich verinnerlicht hat, sollte lieber Spiele wie Metal Gear Rising: Revengeance oder ältere Star-Wars-Titel anwerfen. Doch die Erfahrung, mehr Lara Croft als Jedi zu sein, ist es wert, sich darauf einzulassen.

Star Wars: Jedi Fallen Order ist für Xbox One, Playstation 4 und den PC erhältlich.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© EA

Star Wars Jedi: Fallen Order – Launch Trailer

Star Wars: Neue Trilogie entsteht ohne die Mitwirkung der Produzenten von Game of Thrones

Die kommende neue Star-Wars-Trilogie von Lucasfilm muss ohne die beiden Produzenten David Benioff und D.B. Weiss auskommen. Wie Deadline berichtet, hat das Duo das Projekt aufgrund von Terminproblemen verlassen.

Die beiden gaben in einem Statement bekannt, dass ihnen ihr Exklusiv-Vertrag mit Netflix leider nicht genug Zeit lässt, um neben Projekten für den Streaming-Dienst auch an Star Wars zu arbeiten. Auch Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy äußerte sich bereits zu dem Abschied und erklärte, dass sie hoffe, bei einem zukünftigen Projekt mit dem Duo zusammenarbeiten zu können.

Erstmals angekündigt wurde die neue Trilogie im Februar 2018. Damals sicherte sich Lucasfilm die Dienste der beiden Game-of-Thrones-Produzenten, um ein neues Kapitel im Star-Wars-Universum aufzuschlagen. In diesem Jahr wurde mit dem 16. Dezember 2022 auch ein Startdatum für den ersten der insgesamt drei Filme bekannt gegeben. Die Fortsetzungen sollten 2024 und 2026 in den Kinos laufen.

Nach dem Ausstieg von Weiss und Benioff ist es aktuell unklar, wie es mit Star Wars im Kino weitergeht. Eine Option wäre, das neue Kreative das Projekt übernehmen. Alternativ gäbe es aber auch noch die Trilogie von Episode-VIII-Regisseur Rian Johnson, die eigentlich noch vor dem Weiss-Benioff-Projekt angekündigt wurde, um die es zuletzt aber still geworden ist.

Star Wars: Deborah Chow inszeniert die Obi-Wan-Serie

Die kommende Star-Wars-Serie zu Obi-Wan Kenobi wird von Deborah Chow inszeniert werden. Dies hat Lucasfilm offiziell bekannt gegeben. Chow war bereits bei einer Episode von The Mandalorian aktiv und arbeitete zudem an Serien wie Fear the Walking Dead, Better Call Saul, Mr. Robot, Iron Fist, American Gods und The Man in the High Castle. Im Falle der Obi-Wan-Serie wird sie alle Episoden inszenieren. Gerüchten zufolge soll die Serie auf eine Dauer von vier Stunden kommen, was rund vier Folgen entsprechen würde.

Nachdem die Ankündigung zu der im August auf der D23 Expo erfolgte, wird nun an den Drehbüchern gearbeitet. Als Autor ist Hossein Amini  (The Alienist, Drive) aktiv. Der Dreh selbst ist nach aktuellen Planungen für das kommende Jahr angesetzt. Mit einer Veröffentlichung ist also nicht vor 2021 zu rechnen. Inhaltliche Details halten sich daher auch noch in Grenzen. Die Serie soll wohl rund acht Jahre nach den Geschehnissen von Star Wars: Die Rache der Sith spielen. Ewan McGregor wird erneut in die Rolle des Jedis schlüpfen.

Die Serie über Obi-Wan ist das insgesamt dritte Star-Wars-Serienprojekt, das sich für Disneys Streaming-Dienst in Entwicklung befindet. Neben The Mandalorian, das am 12. November seine Premiere feiert, arbeitet Lucasfilm auch einem Prequel zu Roque One, bei der Diego Luna noch einmal als Cassian Andor zu sehen sein wird.

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