Star Wars

Ubisoft entwickelt ein Spiel im Universum von Star Wars

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Star Wars Logo

Heute gaben Ubisoft und Lucasfilm bekannt, zusammen an einem Spiel im Star-Wars-Universum zu arbeiten. Laut Ankündigung auf der offiziellen Star-Wars-Webseite wird das noch namenlose Spiel von Ubisoft Massive entwickelt, einem Studio in Schweden, das bereits an Titeln wie The Division 2 und The Crew arbeitete.

Erste Planungen hätten schon vor rund einem Jahr begonnen, so der Vizepräsident von Lucasfilm Games, Douglas Reilly. Er berichtet weiter von der Zusammenarbeit mit Ubisoft Massive:

„Wir wissen, wie wichtig den Fans von Star Wars die Immersion ist – das Abtauchen in die Star-Wars-Galaxie und Durchwandern von detailreichen Umgebungen. […] Es macht Spaß sich vorzustellen, was das Team bei Massive in der Star-Wars-Welt machen kann, mit ihren innovativen Geist und ihrer Hingabe zu Qualität.“

Das Spiel ist noch nicht weit genug fortgeschritten, dass über das Setting oder die Handlung Auskunft gegeben wurde. Auch ein Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt. Letztes Jahr hieß es allerdings, dass ein ebenfalls bei Ubisoft Massive in Entwicklung befindliches Spiel zu den Avatar-Filmen von James Cameron erst 2022 erscheinen werde – vor dessen Erscheinen ist wahrscheinlich nicht mit dem Star-Wars-Spiel zu rechnen. Ubisoft sah sich im übrigens letztes Jahr mehreren massiven Anschuldigungen der sexuellen Belästigung und der Ausbeutung seiner Mitarbeiter ausgesetzt, die zu vielen Veränderungen in der Organisation der Firma und seiner kreativen Führungskräfte führte.

Die heutige Ankündigung löste zudem ein wenig Überraschung aus – bisher war EA der einzige Entwickler, der Star-Wars-Spiele veröffentlichen durfte (von den Lego-Titeln mal abgesehen). Zwar waren die letzten beiden Titel, Star Wars Jedi: Fallen Order und Star Wars: Squadrons Achtungserfolge, zuvor brachte EA aber lediglich die Multiplayer-Shooter Star Wars: Battlefront und Star Wars: Battlefront II heraus. Vor allem mit letzterem Spiel zog EA große Kritik auf sich, da das System der Lootboxen als zu glücksspiellastig beschrieben wurde. Dass nun Ubisoft ein Star-Wars-Spiel entwickeln darf deutet darauf hin, dass der Exklusivvertrag zwischen Disney und EA entweder aufgelöst oder zumindest gelockert wurde.

Allerdings: Doug Reilly deutete an, dass es, neben dem Star-Wars- und dem gestern angekündigten Indiana-Jones-Projekt noch weitere Titel gäbe, die in der Entwicklung wären – und zwar bei EA. Ganz aus dem Rennen ist der Entwickler also nicht.

Die Ankündigung geht einher mit der Reaktivierung der Marke Lucasfilm Games, die ein Überbleibsel des 2013 geschlossenen Entwicklerstudios LucasArts sind. Über die Arbeit bei Lucasfilm Games berichtet Vizepräsident Douglas Reilly:

„Wir haben hier bei Lucasfilm Games eine Gruppe von Profis, die mit den Entwicklern zusammenarbeiten kann, welche die Geschichten formt, die kreativen Ideen formt, die Spiele formt, damit all dies bei den Fans funktioniert und die eine breiten Palette an Plattformen, Genres und Erfahrungen anbietet, damit alle unsere Fans an dieser Marke, die sie so gut kennen und lieben, Spaß haben können.“

LucasArts zeichneten sowohl für eine Reihe an Lizenzspielen wie das Adventure Indiana Jones and the Fate of Atlantis oder das Weltraumspiel Star Wars: X-Wing verantwortlich, als auch für eine ganze Reihe eigener Marken wie die klassischen Adventure-Titel Maniac Mansion, The Secret of Monkey Island oder Grim Fandango. Klar wird aus dem Statement von Reilly allerdings, dass die Entwicklung von Titeln nur noch durch Lucasfilm Games betreut wird und es nicht angestrebt wird, selbst wieder in die Spieleentwicklung einzusteigen.

Abschied von Jeremy Bulloch

Jeremy Bulloch, vor allem bekannt durch seine legendäre Rolle als Boba Fett in Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter, ist verstorben. Dies berichtet Daniel Logan, der diese Rolle in Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger übernommen hatte, via Instagram.

Bulloch wurde 1945 in Market Harborough, er hatte fünf Geschwister. Bereits als in der Schule übernahm er Rollen in Schulproduktionen. Seine Schauspielausbildung erhielt er an der Corona Stage Academy. Mit gerade einmal 17 Jahren war er als Hamlet zu sehen. In den Bond-Filmen James Bond 007 – Der Spion, der mich liebteJames Bond 007 – In tödlicher Mission und f spielte er Smithers, den Assistenen von Q. 

Am bekanntesten dürfte Bulloch jedoch für die Rolle des Boba Fett gewesen sein - und das obwohl die Figur nicht viel Zeit auf der Leinwand eingeräumt wurde. Bullochs Halbbruder Robert Watts, der am Set als Associate Producer tätig war, wurde mit der Aufgabe betraut, jemanden zu finden, "der in das Kostüm von Boba Fett passt". Er rief Bulloch an, der zu einer Kostümanprobe erschien. Das Anlegen das Kostüm dauerte 20 Minuten - Bulloch hatte die Rolle.

Bekannt war der Darsteller aber auch für seine Teilnahme an verschiedenen Conventions, so war er unter anderem seit dem Jahr 2000 regelmäßig bei den Star Wars Weekends mit von der Partie. Im Mai 2002 nahm die 501st Legion ihn als Ehrenmitglied auf. Im November 2009 wurde er auch offzielles Mitglied mit einem Boba-Fett-Kostüm. Im August 2018 nahm Bulloch dann offiziell Abschied von der Conventionwelt. 

Jeremy Bulloch wurde 75 Jahre alt. 

David Prowse: Darth-Vader-Darsteller verstirbt im Alter von 85 Jahren

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Boba Fett

Der britische Schauspieler David Prowse ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Das berichtet unter anderem BBC News unter Berufung auf den Prowses Agenten Thomas Bowington. Prowese erlangte vor allem durch seine Rolle als Darth Vader weltweite Berühmtheit.

Bowington zufolge sei Prowse nach kurzer Krankheit verstorben. Den Tod des Schauspielers beschreibt sein Agent als Verlust für Millionen Fans auf der ganzen Welt.

Vor allem seine Statur von etwa zwei Metern Körpergröße habe dem Briten zu seiner Rolle als Darth Vader im ersten Krieg der Sterne verholfen, wenngleich sein Gesicht niemals auf der Leinwand zu sehen oder seine Stimme in den ersten Star-Wars-Filmen zu hören war. Darth Vaders markante Stimme verdankt der Charakter im Original James Earl Jones. In Kampfszenen trat hingegen der im Jahr 2012 verstorbene Fechter Bob Anderson als Darth Vader auf.

Vor allem innerhalb von Großbritannien war Prowse auch für andere Rollen bekannt. Beispielsweise seine Darstellung als Werbefigur Green Cross Code Man oder seine Rolle in Circus der Vampire sowie seinen Auftritt in Staffel 9 von Doctor Who.

"Obwohl er berühmt dafür war, viele Monster zu spielen - für mich und alle, die Dave kannten und mit ihm arbeiteten, war er ein Held in unserem Leben"

Auf Instagram äußerte sich auch Mark Hamill zum Tod seines ehemaligen Schauspieler-Kollegen. Prowse sei ein wunderbarer Mensch und soviel mehr als Darth Vader gewesen. 

Star Wars: George Lucas wollte Darth Maul zum Hauptbösewicht in seiner Sequel-Trilogie machen

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Star Wars Logo

Fast ein Jahr ist es her, dass die Sequel-Trilogie von Lucasfilm im Kino ihren Abschluss fand. Das Studio entschied sich nach dem Kauf durch Disney und dem Abschied von George Lucas, nicht auf die Ideen des Star-Wars-Schöpfers zurückzugreifen, sondern einen ganz eigenen Weg zu gehen. Lucas selbst hatte zuvor schon mit den ersten Planungen zu der abschließenden Trilogie seiner Saga begonnen, sich dann aber gegen eine Umsetzung entschieden. In einem neuen Buch gab der Produzent nun einen kleinen Einblick in seine ursprünglichen Pläne.

Für das Buch The Star Wars Archives: 1999-2005 sprach Lucas nicht nur ausführlich über die Prequel-Trilogie, sondern auch darüber, dass er geplant hatte, Darth Maul für die abschließenden drei Filme zurückzubringen. Nach dem Ende des Imperiums hätte Maul das Machtvakuum genutzt und wäre so etwas wie der Pate des Verbrechens in der Galaxie geworden. An seine Seite hätte die aus der Comic-Reihe Star Wars: Legacy bekannte Darth Talon gekämpft.

Währenddessen hätte Prinzessin Leia versucht, die Republik wieder aufzubauen, wobei sie von Luke und einer neuen Generation von Jedi unterstützt worden wäre. Die Aufgabe wäre allerdings alles andere als einfach gewesen, da die verbliebenen Sturmtruppler eine Art ISIS geformt und als Terroristen gegen Republik gekämpft hätten. Am Ende wäre Leia aber natürlich siegreich aus dem Konflikt hervorgegangen und zur Obersten Kanzlerin aufgestiegen. Lucas zufolge hätte sich Leia schließlich als die Auserwählte herausgestellt.

Dass sich Lucas am Ende entschied, seine Version nicht umzusetzen, lag nach eigenen Angaben sowohl an seiner Familie als auch am großen Zeitraum, den die Trilogie verschlungen hätte. So stand die Geburt seiner Tochter kurz bevor, während Lucas gleichzeitig von einem Zeitraum von zehn Jahren ausging, den er für die drei Filme benötigen würde. So entstand schließlich der Entschluss, Lucasfilm im Jahr 2012 an Disney zu verkaufen.

Star Wars: Leslye Headland verrät Details zur Serie bei Disney+

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Im April wurde bekannt, dass Leslye Headland als Showrunner für eine weitere Serie im Star-Wars-Universum bei Disney+ gewonnen fungieren wird. Viele Details waren anschließend nicht bekannt - die Serie soll aber eine weibliche Figur in den Mittelpunkt stellen.

In einem Interview mit Fantasic Frankey ließ Headland sich nun ein paar weitere Details entlocken.

"Ich würde sagen, dass es in einer Nische des Universums spielt und in einer Nische der Zeitlinie, von der wir nicht viel wissen. Ich verstehe, dass Star Wars so etwas wie eine Religion ist. Ich betrachte meine Serie gerne als Zeltzusammenkunft Gläubiger. Man kann vorbeikommen, wenn man das möchte. Wir werden über wirklich cooles Zeug sprechen.

Es wird ein paar Dinge geben, über die wir im Kanon noch nicht gesprochen haben. Es wird Figuren, um die man noch nichts weiß."

Zudem enthüllte Headland, dass Indiana Jones ihren Pitch an Lucasfilm für die Serie beeinflusst hat:

"Für mich geht es weniger darum, das Star-Wars-Universum filmerisch oder künstlerisch zu durchlaufen. Ich kämme mich viel mehr durch die Geographie und begebe mich buchstäblich auf eine Reise. Als wir den Pitch gemacht haben, habe ich meinen Desigener eine Indiana-Jones-Figur erschaffen lassen, die auf einer Karte mit einer gepunkteten roten Linie zeigt, wo es hingeht."

Bei dem Projekt handelt es sich um die vierte Serie im Star-Wars-Universum, die für den Streaming-Dienst Disney+ entwickelt wird. Zu The Mandalorian läuft aktuell Staffel 2, zudem sind Serien zu Rogue One und Obi-Wan Kenobi in Entwicklung.

Interview with Leslye Headland

Kritik zu Star Wars: Squadrons - Und ich flieg' wie ein X-Flügler

Zu einer Zeit, als Star-Wars-Videospiele noch nicht ausschließlich seltene Veröffentlichungen des Publishers Electronic Arts (EA) waren, gehörten die Flugsimulationen in den Raumschiffen mal zu den ganz großen Titeln am Spielehimmel. Die nach den jeweiligen Modellen benannten Spiele X-Wing und TIE Fighter sind 1993 und 1994 erschienen, doch für den Glanz der vergangenen Tage sprechen digitale Versionen und die wiederkehrende Benennung in Bestenlisten von Star-Wars-Videospielen und sogar Flugsimulatoren im Weltraum. Doch modernere Titel mit diesem Fokus existieren quasi nicht, der Markt ist aber definitiv vorhanden, wie die finanziellen Erfolge der Genre-Riesen Elite Dangerous und Star Citizen beweisen können. Trotzdem hat es viele überrascht, dass EA mit der Ankündigung von Star Wars: Squadrons den Weg eines etwas günstigeren Spin-Offs der Battlefront-Reihe gegangen ist. In den Titeln war der Kampf im Cockpit stark vereinfacht - kann Squadrons auch das Herz von Simulationsfans zurückerobern?

Im Gegensatz zum Erfolgsrezept Lichtschwert gibt es keine Action, bei der sich die Gegenspieler näher als 50 Meter kommen. Doch das Spiel nimmt sich einen Aspekt, den auch viele andere aktuelle Medien in einer weit, weit entfernten Galaxie seit einigen Jahren auffällig häufig beachten und ignoriert die Prequel-Trilogie. Damit geht es vor allem mit TIE-Fightern und X-Wings in die luftleeren Höhen - ganz klassisch Imperium gegen Rebellen-Allianz. Spieler können gegeneinander antreten oder auf beiden Seiten in der Kampagne eine - nicht großartig überraschende, aber dennoch zufriedenstellende - Geschichte erleben. Doch was das Spiel in allen Spielmodi schnell hervorragend inszeniert, ist das Gefühl, Star Wars zu erleben. Am besten lässt es sich mit der Sekunde beschreiben, in der ein Fan im Kino sitzt und eigentlich nicht von den Trailern überzeugt war, aber mit dem Beginn des Opening-Crawls und den ersten Noten der Musik wieder voll dabei ist.

Im Schatten eines Photonentorpedos

Doch bevor der Spieler Platz im Cockpit eines Raumjägers nehmen darf und mit enormer Geschwindigkeit in die unendlichen Weiten abhebt, geht es an einen Charakter-Editor. Weil die Kampagne Lust auf Imperium und Rebellen-Allianz machen soll, kann für jede Seite jeweils eine Figur aus einer kleinen Auswahl an Gesichtern, Körperformen und Stimmen erstellt werden. Das ist verwirrend, weil es mehr zu einem Rollenspiel passt und hat danach auch keine großen Auswirkungen - so wird der eigene Charakter ausschließlich mit seinem Rufzeichen angesprochen. Der Rest der Besetzung sind etwas ausgereifter und füllen den Rest der etwa zehnstündigen Handlung mit genug Emotionen, um den Spieler bei Laune zu halten. Sehr holprig wird allerdings der Einstieg. Hier greifen die Autoren in die abgenutzte EA-Trickkiste der Star-Wars-Handlungen und lassen einen imperialen Piloten zur Realisierung kommen, dass seine Fraktion womöglich eine sehr dunkle Seite hat.

SW Squadrons Dogfight

Nach dem Start erklärt ein gewisser dunkler Sith-Lord in Atemnot mit obligatorisch dilettantischer Propaganda, wie Alderaan von einer gewissen Raumstation zerlegt wurde und Flüchtlinge aufgespürt und eliminiert werden sollen. Diese verstecken sich an einem Schmugglerhafen, den das Imperium aus unbekannten Gründen relativ frei operieren lässt. Der vorgesetzte Squad-Leader wandelt damit plötzlich seine Meinung und verrät den Spieler während der Mission. All die Jahre als Veteran des Imperiums hat er von den Schandtaten des Imperiums wohl nichts mitgekriegt, anders ist der plötzliche Sinneswandel kaum zu begründen. Die Rebellen fliehen, und eine wütende Kollegin ist nicht erfreut darüber, dass ihr ehemaliger Befehlshaber unschuldige Flüchtlinge vor Folter und Tod gerettet hat.

Lord Vader, are we the baddies?

Auch Jahre später nach dem Fall des Imperators ist die imperiale Pilotin, inzwischen ein hohes Tier in den Überbleibseln der imperialen Rangordnung, immer noch wütend. Ihr abtrünniger Kollege unterstützt inzwischen die Neue Republik. Auf der Spur eines geheimen Projektes, was die Balance der Nachkriegszeit entscheidend verändern könnte, geraten die beiden ehemaligen Kollegen erneut aneinander. Der Aufhänger ist nicht sonderlich kreativ und gibt sich auch keine Mühe, besonders sein zu wollen. Das vorletzte Star-Wars-Videospiel, Battlefront 2, drehte sich ebenfalls um eine übergelaufene imperiale Agentin, in der Vergangenheit sind viele Autoren im erweiterten Universum einen ähnlichen Weg gegangen. Squadrons wird dann interessant, wenn eine Seite die Auswirkungen der zuletzt gespielten Mission einer anderen Seite zu spüren bekommt, doch das Imperium als faschistisches Regime zu durchleuchten, schafft das Spiel nicht wirklich.

Aber all diese Aspekte können eigentlich nebensächlich sein, wenn die Missionen doch ein Vehikel sein können, um den Spieler wild herumfliegen zu lassen. Und je nach Plattform klappt das hervorragend - genauer gesagt je nach Eingabegerät. Die Steuerung auf Controllern ist intuitiv und vereinfacht, lässt sich aber auf allen Plattformen in den Einstellungen je nach Geschmack umstellen. Wer sich nur auf der Couch ausbreiten und ein paar dreckige Rebellen in die Luft jagen möchte, muss nicht lange nachdenken und kann mit allerhand Schiffsmodellen loslegen. Doch auch Spieler, die mit voller Immersion am liebsten direkt im Cockpit sitzen wollen, können das Optionsmenü voll auskosten. Am besten spielt sich Squadrons nach einigen Tests mit den sogenannten Flight Sticks, die durch die Veröffentlichung des Spiels weltweit im Preis gestiegen sind.

SW Squadrons Empire

Schlecht schneidet dagegen die Maus als Joystick-Ersatz ab. In einer noch schnelleren und sensiblen Variante der Helikopterkontrollen aus GTA V ist Fingerspitzengefühl angesagt, auch wenn der Erfahrung nach die Controller einen präziseren Flug ermöglichen. Doch gut absolvierte Manöver sind in Squadrons nur die halbe Miete. Die Energie des Schiffes muss mit Ressourcen genau im Auge behalten werden, genau wie die Beschleunigung des eigenen Schiffes. Mit schnellem Knopfdruck können Ziele gewechselt und den Kameraden Befehle erteilt werden. Ein Verfolger wird so nicht nur ausmanövriert, sondern auch unerwartet in die Zange genommen, wenn der Spieler denn so entscheidet. Auch hier helfen die erweiterten Einstellungen eine passende Spielweise zu finden - damit Simulations-Veteranen und auch Neulinge passende Herausforderungen erleben können.

Fazit

Star Wars: Squadrons bringt ein Genre unerwartet in den Vordergrund, ganz ohne Schnickschnack und mit einem vergleichsweise günstigen Preis. Die Balance für Simulationsfans und neuen Spielern zu finden war sicher nicht einfach, doch welcher Angestellte bei EA den Pitch vorgetragen hat, beide Seiten mit optionalen Einstellungen bei Laune halten zu wollen, dem gehört von einer galaktischen Prinzessin eine Medaille verliehen. Die simple Idee funktioniert, Potential verschenkt hingegen die oberflächliche Kampagne. Doch eigentlich ist es auch sehr oberflächlich, in einem digitalen X-Wing-Cockpit zu sitzen und sich diebisch darüber zu freuen. Aber vielleicht hat der fiktionale Angestellte bei EA auch genau darauf gesetzt.

Star Wars: Squadrons ist für PlayStation 4, Xbox One und PC erhältlich.

zusätzlicher Bildnachweis: 
© EA

Star Wars: Squadrons – Official Reveal Trailer

Offiziell bestätigt: Taika Waititi übernimmt Regie für einen Star-Wars-Film

Bereits Anfang des Jahres keimten Gerüchte auf, dass Taika Waititi (Thor: Ragnarök, JoJo Rabbit) einen neuen Star-Wars-Film inszenieren könnte. Mit dem heutigen Star Wars Day bestätigte man via starwars.com dies nun auch offiziell.

Waititi ist in dem Franchise nicht unerfahren, immerhin zeichnet er für die Regie der finalen Episode der 1. Staffel von The Mandalorian verantwortlich. Für den neuen Film wird er nicht nur auf dem Regiestuhl Platz nehmen, sondern auch mit für das Drehbuch verantwortlich sein. Ihm zur Seite steht die britische Drehbuchautorin Krysty Wilson-Cairns, die zuletzt für ihre Arbeit an 1917 eine Oscar-Nominierung erhielt und den BAFTA-Award für Outstanding British Film of the Year gewinnen konnte.

Zusätzlich kündigte man eine weitere Star-Wars-Serie für Disney+ an. Hierfür verpflichtete man Leslye Headland (Russian Doll, Bachelorette). Headland wird in Personalunion als Drehbuchautorin, Ausführende Produzentin und Showrunner tätig sein.

Weitere Details ließ Disney sich zu den Projekten bislang nicht entlocken - ein voraussichtlicher Starttermin für sowohl den Film als auch die Serie ist bis dato unbekannt. Die Planung von Disney sieht allerdings für den 16. Dezember 2022 den Kinostart für einen bislang unbetitelten Star-Wars-Film vor. Unklar ist, ob es sich dabei um den Film handeln wird, den Waititi inszenieren wird. 

Die gehen immer! - Die Evergreens der Redaktion

Evergreen, der oder das: Musikstück, das lange Zeit beliebt bleibt und immer wieder gespielt wird (Quelle: duden.de)

Zugegeben, wir reden hier nicht von Musikstücken, nehmen uns aber die Freiheit heraus, euch die Bücher, Filme und Co vorzustellen, die sich die Redaktion immer wieder angucken kann. Spoiler: Es gibt zwei Welten, die bei einigen immer und immer wieder gehen ...

Nele Bübl

Alles ist besser mit Rohan. Lange Zeit habe ich mehrfach im Jahr die komplette Herr-der-Ringe-Trilogie gesehen, natürlich in der Special Extended Edition. Das ist etwas verblasst, aber The Two Towers wird wohl immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen - und als entscheidender Wendepunkt in meinem Leben - haben. Entsprechend ist der mindestens einmal im Jahr fällig und wird teilweise mitgesprochen. Das muss so. 

Bald wäre wieder die Zeit für Galaxy Quest. Dieses Jahr etwas bitter - denn eigentlich gucke ich den Film als Einstimmung im Vorlauf der FedCon, die aus gegebenen Anlass vorerst verschoben wurde. Aber egal, Galaxy Quest wird dennoch im Mai gesehen - ist doch quasi ein dokumentarisch-lehrreiches Pflichtprogramm. Die Musik (eines der besten Sci-Fi-Themes überhaupt) eignet sich übrigens hervorragend als Handy-Klingelton. 

Eine meiner besten Freundinnen und ich haben einen Lieblings-Dumm-Film: Doomsday - Tag der Rache aka “Dumsday - Aber ihr habt doch Kühe”. Der Film aus dem Jahr 2008 mit Rhona Mitra in der Hauptrolle ist gar nicht mal so gut und genau deswegen so hervorragend. Man hat das Gefühl, da hat jemand einer Horde Spätpubertierender einen Koffer Geld auf den Tisch geknallt und gesagt “macht mal”. Passt auch irgendwie zur aktuellen Lage: In Schottland bricht ein Killervirus aus. Die britische Regierung weiß sich nicht anders zu helfen, als eine Mauer um das Gebiet zu bauen und weiträumig abzuriegeln. Nun taucht das Virus aber viele Jahre später auch außerhalb wieder auf, und Sattellitenbilder zeigen, dass unglaublicher Weise in Schottland immer noch einige Menschen überlebt haben. Also wird Rhona Mitra in einer Art Selbstmordmission ins wild-dystopische Schottland geschickt, damit man ein Immunserum entwickeln kann. Egal ob Kühe, Dystopie-Kannibalen-Punks, Hogwarts-Express, James-Bond-Anleihen oder Schwertkampf auf einer schottischen Burg - der Film hat so einiges zu bieten. Nur nicht Nachdenken.

Katrin Hemmerling

Hannes musste es am eigenen Leib erfahren, wenn ich mich bei im zeilenweise über Abweichungen zwischen der Verfilmung und dem Roman ausgelassen habe. Die Rede ist von Stephen Kings Es. Einmal im Jahr geht es für mich nach Derry, einmal im Jahr werde ich daran erinnert, warum mir gurgelnde Abflüsse, Luftballons und Clowns suspekt sind. Na gut, ich neige dazu, manche Passagen querzulesen, eine Kinderorgie in der Kanalisation von Derry gehört nach wie vor zu den Sachen, die ein Lektor rigoros hätte aus dem Manuskript streichen müssen. Aber dennoch: Neben dem ganzen Horror um Pennywise steht für mich bei Es die Geschichte rund um das Erwachsenwerden und Freundschaft im Vordergrund. Und deswegen kehre ich gern als Verlierer nach Derry zurück.

“Du hast gerade geschlafen wie Marty McFly!” Meine Schwester hatte mich mit diesen Worten mal geweckt, als ich völlig verdreht, die Nase halb ins Kissen vergraben, geschlafen habe. Zurück in die Zukunft ist ein Wohlfühlfilm, den ich immer wieder gucken kann - und ebenso auswendig mitsprechen kann. Teil 1 ist vermutlich deswegen so gut gealtert, weil der Hauptteil der Handlung im Jahr 1955 spielt und keine utopische Zukunft voraussagen musste. Stattdessen sitzen die Jugendlichen nach der Schule noch brav in der Milchbar und lassen bei der Verzauberung unter dem See die Petticoats zu Johnny B Goode wirbeln. Ein Glück, dass man in der Trilogie nie auf die Idee gekommen ist, einen Handlungsstrang in die das Jahr 2020 zu packen. Was hier derzeit los ist, hätte kein Drehbuchschreiber voraussagen können …

Zu guter Letzt ist wie für Nele Mittelerde auch der Ort, an den ich gerne zurückkehre. Am liebsten zur Handlung von The Two Towers. Es gibt Pferde! Es gibt das großartige Rohan-Thema! Es gibt kleinere, pausbäckige Elben mit Bartschatten, die dank ihres roten Umhangs auf Helms Klamm abgestochen werden! Außerdem ist Mittelerde schuld daran, dass ich letztendlich auf der RingCon gelandet bin und da viele liebe Menschen kennengelernt habe. Deswegen wird Mittelerde wie für Nele immer einen besonderen Platz in meinem Herzchen haben.

Anne Jerratsch

Meine Kollegen haben es schon vorgemacht: Auch für mich haben die Recken von Rohan und der mutige Jungzauberer Harry aus dem Ligusterweg ihre unverrückbaren Ehrenpätze auf der jährlichen To-Watch-List. Deshalb werde ich tiefer in meine Evergreen-Kiste greifen.

Ich habe eine gewisse Affinität zu Filmen, die die Realität ein klein wenig schief darstellen. Das macht das Gesamtwerk von Stephen King ganz wunderbar, davon kann Kollegin Katrin ein Liedchen singen. So gehört Stranger than Fiction zu einem meiner liebsten Vertreter dieses Genres. Mit Emma Thompson als Erzählerin, die zugleich als Autorin auf einer Meta-Ebene die Handlung der Hauptfigur vorantreibt, liegt man schonmal nicht falsch. Wenn die Hauptfigur allerdings der wunderbar wandelbare Will Ferrell ist, der sich fragt, wieso verdammt nochmal eine merkwürdige Stimme (eben jene Autorin) jeden einzelnen seiner Schritte kommentiert, und ob er nicht doch langsam den Verstand verliert, wird es interessant: Die Erzählebenen vermischen sich und der Film erfindet plötzlich ein völlig neues Meta-Genre mit einer nebenbei noch ganz entzückenden Liebesgeschichte. Regisseur Marc Forster (nicht verwandt und nicht verschwägert mit dem deutschen Käppi-Träger und Gesangsfan) schafft es außerdem, den Spannungsbogen der Figuren zu halten, obwohl der Aufbau relativ bald klar ist, und ohne, dass der Film am Ende mit einem unnötigen Twist für künstliche Überraschung sorgen muss.

Einer meiner absoluten Evergreens ist der Piratenflim schlechthin: Was wäre Johnny Depps Karriere ohne Fluch der Karibik? Ja, vielleicht war es leichtsinnig, einen Film aus einer Freizeitpark-Attraktion zu machen, aber zumindest im ersten Teil funktioniert das ganz hervorragend. Jeder, der eine Lego-Piratenburg zuhause hatte, kann sich hier absolut austoben: Piratengold, geheime Flüche, ein bisschen Grusel und sehr viel Witz bringt der Film genauso mit wie einen verdammt ohrwurmlastigen Soundtrack. Auch wenn die nachfolgenden viel Filme eher zum Vergessen sind: Captain Jack Sparrow, der wunderbar schwarzhumorige Bösewicht Barbossa, der treue Stiefelriemen-Bill und natürlich das verfluchte Äffchen dürfen mich noch eine ganze Weile begleiten.

Zu guter Letzt möchte ich noch etwas zum Lesen empfehlen: Immer, wenn ich mit einer Erkältung im Bett liege, traurig bin oder sonstwie Ablenkung brauche, greife ich seit meinen frühen Teenagerjahren zu einer bestimmten Comicreihe. Comicfreunde, besonders die, die das Machwerk der von Duck-Erfinder Carl Barks schätzen, haben sicherlich längst das Gesamtwerk des Good Artist zuhause im Regal stehen. In dieser Tradition hat sich auch Barks-Fan und Zeichner Don Rosa ab Ende der 1980er Jahre gesehen und zahlreiche Barks-Geschichten weiterentwickelt. Mit feiner Feder und noch feinerem Humor zeichnet sich Rosa von Abenteuer zu Abenteuer, reist von Kontinent zu Kontinent und lässt die Duck-Familie Abenteuer aller Art erleben - immer im Kontext einer ausführlichen historischen und kulturellen Recherche. Tatsächlich habe ich sogar in einem Uni-Seminar einige Panels zur Visualisierung für einen Vortrag über Stonehenge benutzt. Dabei baut er - angeblich nur für sich zum Spaß, aber auch für die Leser, die auch beim 25. Mal Lesen noch etwas Neues entdecken wollen - kleine Details und Hintergrundgeschehnisse, die nichts mit der Handlung zu tun haben, aber ihre eigene kleine Geschichte erzählen, inklusive. Besonders empfohlen sei hier die zwölfteilige Sammlung Onkel Dagobert - Sein Leben, seine Milliarden, die illustriert, wie Dagobert Duck an sein Vermögen gekommen ist, sowie Schrumpfende Onkels, Das Geheimnis der Säulen, Der Schwarze Ritter und Seine Majestät, Dagobert I. Viel Spaß beim Schmökern!

Florian Kaiser

Ich musste nicht wirklich lange überlegen, welche persönlichen Evergreens meiner Meinung nach an dieser Stelle unbedingt Erwähnung finden sollten. Denn tatsächlich handelt es sich dabei im Prinzip ausnahmslos um Serien, die mich seit meiner Kindheit begleiten.

Und dank etwa Disney+ ist es von nun an bekanntermaßen auch besonders leicht, wieder in viele der fantasievoll gestalteten Welten einzutauchen, die mehrere Generationen geprägt haben. Ob in den verschiedenen Disney-Club-Inkarnationen, den Disney-Programmfenstern mehrerer Sender oder auf dem Disney Channel, eine Konstante gab es immer: Die Abenteuer von Dagobert und seinen Großneffen Tick, Trick und Track, die Heldentaten von Darkwing Duck, die Fälle der Rettungstruppe, die Ausflüge nach Atlantica sowie die Reisen in ein sehr farbenfrohes Mittelalter voller hüpfender Bären machten immer Spaß! Und das kommt nicht von ungefähr: Keine Folge gleicht der anderen, die Geschichten sind ungemein originell, der Humor wohldosiert und die Charaktere einfach nur wahnsinnig liebenswert. Aus dem Vollen schöpfen können gerade die Kinder der 90er auf dem jüngsten Streamingdienst zwar noch nicht (Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew, Aladdin, Doug, Mighty Ducks – Das Powerteam oder auch Hercules sind nämlich beispielsweise noch nicht verfügbar), aber hey, alles eine Frage der Zeit – und außerdem gehört dafür die wohl unterschätzteste und erwachsenste serielle Disney-Produktion bereits zum Startportfolio: Gargoyles – Auf den Schwingen der Gerechtigkeit.

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Ducktales

Neben dem “Mausohrenkonzernblock” gibt es noch den mit all den Superheldenformaten, denen ich bis zum heutigen Tage auch in Comic-Form enorm viel abgewinnen kann: Auf DC-Seite sind das natürlich Batman – The Animated Series sowie Superman – The Animated Series, die beiden bedauerlicherweise bei Weitem nicht so bekannten Justice-League-Serien sowie das seiner Zeit um Längen voraus gewesene Batman Beyond respektive Batman Of The Future, wie das futuristische TV-Vergnügen hierzulande heißt. Und auf Marvel-Seite selbstredend Spider-Man: The Animated Series und die fünf mittlerweile beinahe legendären X-Men-Staffeln (übrigens ebenfalls auf Disney+ zu finden – bislang allerdings nur mit englischer Tonspur). Weder dem einen noch dem anderen Lager zuordnen kann man die Teenage Mutant Ninja respektive Hero Turtles, die jedoch keinesfalls unter den Tisch fallen dürfen – allein schon, weil eine Pizza logischerweise immer dann am besten schmeckt, wenn man sie gemeinsam mit Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo isst.

Und schließlich muss selbstverständlich auch noch einmal kurz auf einige prominente Vertreter aus dem Anime-Bereich eingegangen werden: Denn die Anfänge von Pokémon oder Digimon, die (gefühlt) nie endenden Kämpfe in Dragonball Z oder die großen Matches von Tsubasa, Hyuga & Co. in Die tollen Fußballstars werde ich mir mit Sicherheit auch noch im hohen Alter mit einem Lächeln auf den Lippen anschauen können – Gänsehautgarantie inklusive.

Hannes Könitzer

Mich verschlägt es mindestens einmal im Jahr nach Pandora. Auch wenn Avatar erzählerisch keinen Innovationspreis gewinnt, macht es mir irgendwie immer wieder Spaß, die Welt von James Cameron zu besuchen. Schließlich ist der Film auch ohne 3D eine echte Augenweide und kann über zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch überzeugen. Mein Lieblingsteil sind dabei ganz klar die ersten beiden Drittel des Films. Die finale Schlacht ist dann die typische Action, die jetzt nicht unbedingt besser wird, je öfter man den Film sieht.

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Der Marsianer - Rettet Mark Watney

Ein etwas neuerer Evergreen ist Der Marsianer, wohlgemerkt sowohl das Buch als auch mittlerweile der Film. Seit ich das englische Hörbuch entdeckt habe, steht es einmal im Jahr auf der Hörliste. Dann erschien 2015 der Film, der für mich zu den besten Buchadaptionen überhaupt gehört, und folgte dem Hörbuch. Damit ist Der Marsianer nun für mich ein jährliches Double-Feature: erst das Hörbuch, dann der Film.

Zuletzt sollte auch Harry Potter nicht unerwähnt bleiben. Der Zauberer ist für mich ein jährlicher Begleiter in der Weihnachtszeit. Für einige Jahre habe ich dabei tatsächlich alle Bände in der Adventszeit bis Anfang Januar gehört. Aber irgendwann war das dann doch etwas zu viel. Mittlerweile höre ich mir Band 1 rund um Weihnachten an und schaue meist auch noch die Filme. Wobei sich diese auch gern jährlich mit Der Herr der Ringe abwechseln. Abhängig davon, wie viel Zeit ich habe.

Florian Rinke

Zu den Filmen, die ich seit Jahren immer wieder gerne schaue, gehören die drei Episoden der klassischen Star-Wars-Trilogie. Klarer Favorit ist hierbei Das Imperium schlägt zurück. Vielleicht mag ich unbewusst gerade die Teile, in denen das Imperium siegreich hervorgeht. In letzter Zeit hat sich nämlich auch Die Rache der Sith aus der Prequel-Trilogie zu meinen Star-Wars-Lieblingen gesellt.

Es gibt viele zeitlose Filmklassiker, die man sich heute noch gut anschauen kann, aber keiner läuft bei mir so oft wie King Kong und die weiße Frau aus dem Jahr 1933. Die mit Stop-Motion-Technik gedrehten Monsterkämpfe faszinieren mich, obwohl sie meilenweit von dem aktuellen Standard entfernt sind. Peter Jackson hat 2005 mit seinem Remake bewiesen, dass moderne Spezialeffekte aufgebläht auf 187 Minuten die Handlung nicht besser machen. Da erzählt die ursprüngliche Version von Merian C. Cooper in der Hälfte der Zeit die wesentlich spannendere Geschichte.

Genauso gerne und oft schaue in nur die neueste King-Kong-Variante. Kong: Skull Island zeigt eine Gruppe von Soldaten und Forschern, welche in das Reich des Riesenaffen eindringen. Sehr tiefgründig ist der Film sicher nicht, aber die Handlung wird nicht von den bombastischen Effekten erdrückt, sodass ich mir auch diesen Monsterstreifen immer wieder gerne anschaue.

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Der Affe Kong in Kong Skull Island

Guy Ritchie hatten seinen Durchbruch mit Snatch – Schweine und Diamanten. Der Gangsterfilm ist ähnlich gelagert wie sein zwei Jahre zuvor gedrehtes Debütwerk Bube, Dame, König, grAS – ein Film den, ich mir jedes Jahr mindestens einmal anschaue. Im Mittelpunkt der Handlung stehen vier Freunde, die Spielschulden bei einem lokalen Gangsterboss haben. Das ist aber nur einer der vielen Erzählstränge der verschachtelten Geschichte. Die vielen coolen Episoden führt der Regisseur am Ende gekonnt zu einem großen Gesamtbild zusammen. Es ist schwierig, die Handlung exakt und kurz zusammenzufassen. Wer klaut wem noch mal zuerst die Drogenlieferung? Wann fliegt die Milchtüte auf die Autoscheibe? Und die Schweine? Spielen erst in Snatch eine Rolle. Deswegen kann man den Film auch immer wieder schauen, weil die Wendungen der Geschichte den Zuschauer immer wieder überraschen und der Film auch wenn man ihn kennt einfach Spaß macht.

Arthur Stähr

Einer der aktuell coolsten Menschen im Internet ist wohl Keanue Reeves. Und für mich persönlich ist er das bereits seit seiner Rolle als Neo aka Thomas A. Anderson aka der Auserwählte in Matrix. Als ich den Film das erste Mal sah, war ich noch ein Kind und verstand nicht einmal die Hälfte der Handlung. Aber guter Gott: Schon damals waren die Actionszenen, in denen die Protagonisten in hervorragend choreografierter Kung-Fu-Manier aufeinander einprügeln, herrlich anzusehen. Egal wie oft ich den Film schon gesehen habe. Wenn Neo sagt “Ich kann Kung Fu” und Morpheus antwortet “Zeig's mir” ist das einfach noch immer genial. Und auch wenn die Meinung sicher sehr unpopulär ist - ich schaue mir auch gerne Reloaded und Revolutions an. Vielleicht trübt die Brille der Kindheitserinnerungen mein Urteilsvermögen etwas, aber mich packt die gesamte Geschichte auch über alle drei Filme hinweg nach wie vor. Da fällt es mir dann auch nicht schwer, über die ein oder andere Schwäche hinwegzusehen.

Meine lieben Kollegen haben Der Herr der Ringe ja bereits ins Spiel gebracht. Und wir sind uns sicher alle einig, dass jeder einzelne Herr-der-Ringe-Film perfekt ist. Perfekt! Wer sich die ganze Trilogie anschaut, macht damit definitiv nichts falsch. Aber mein persönlicher Liebling aus der Reihe ist Der Herr der Ringe: Die Gefährten. Ich gehöre zu den Menschen, die die Filme gesehen haben, lange bevor ich das Buch (die Bücher) gelesen hatte. Damit war Die Gefährten meine erste Reise in diese wunderbare Welt Mittelerde, das Auenland, Bruchtal, Lothlórien und natürlich auch Mordor. Spätestens über die Feiertage schaue ich mir jedes Jahr alle drei Filme an und bin immer wieder wie schon als Kind begeistert davor. 

Und damit Ihr nicht nur passiv zuschauen, zuhören oder lesen könnt, hier noch ein Evergreen aus der Spiele-Kategorie. Ich liebe Echtzeitstrategie und die kürzliche Veröffentlichung des fünften Teils von Astartes schrie geradezu danach, Warhammer 40.000: Dawn of War mal wieder auszupacken. Und was soll ich sagen: Es macht immer noch unendlich viel Spaß, die Verteidigungslinien der Gegner mit Horden von Orks zu überrennen. Oder sich mit den Space Marines so tief einzugraben, dass jeder Ansturm an den schweren Boltern, und Bolter-Geschütztürmen scheitert. All das nur, um dann selbst mit einer riesigen Armee aus Panzern und Space Marines die Basis des Gegner zu fluten.

Stefan Turiak

Ich mag das Spionage-Genre - egal, ob der schnelle Spy-Actionthriller oder die langsamen Genre-Vertreter wie Tinker, Taylor, Soldier, Spy. Bond bringt für mich alle paar Jahre mal einen interessanten und spannenden Film hervor. Ich bin trotz des kontroversen Hauptdarstellers eher ein Fan der Mission-Impossible-Reihe, die für mich in jeder Lebenssituation die perfekte Ablenkung von Kummer und Sorgen des Alltags darstellen. Und wer doch einen tagesaktuellen Bezug benötigt: Im 2. Mission-Impossible-Film verhindert Ethan Hunt den Ausbruch eines Super-Virus, indem er dank der unverwechselbaren Regie von John Woo mit beiden beidhändig durch die Gegend ballert, unnötige Rückwärtssalto-Kampfmanöver und auch sonst viele alberne Stunts in Zeitlupe vollführt. Ansonsten gibt es auch in den anderen Filmen jede Menge rasante Action und schmissige Gadgets. Hier ein kurzes persönliches Ranking: 

  1. Mission: Impossible

  2. Mission: Impossible - Rogue Nation

  3. Mission: Impossible - Ghost Protocol

  4. Mission: Impossible - Fallout

  5. Mission: Impossible 3

  6. Mission: Impossible 2     

Wo wir schon bei Spionen sind: Auch wenn die letzten Einträge ins Franchise nicht meinen Geschmack trafen - die neue Amazon-Serie halte ich eher für schnarchig - mag ich auch den Protagonisten Jack Ryan sehr gern. Immer empfehlenswert ist der erste Kino-Einsatz namens Jagd auf Roter Oktober von Action-Altmeister John McTiernan. Aber auch die beiden Nachfolger Die Stunde der Patrioten und Das Kartell von Philip Noyce lohnen sich. Ryan war für mich schon immer deswegen interessant, und das haben vor allem Alec Baldwin und Harrison Ford in ihren Darstellungen erkannt, weil es sich bei ihm eben nicht um einen hyper-kompetenten Superspion handelte. Vielmehr ist der CIA-Analyst ein Schreibtisch-Hengst, der immer wieder in politische Hotspots hinein stolpert und dabei leicht überfordert wirkt. Leider hat die aktuelle Serie, auf die ich mich ursprünglich sehr gefreut habe, aus Ryan einen zum Actionhelden aufgepumpten Office-Jim gemacht.

Wo wir immer noch bei Spionen sind: Die Bourne-Filme kann ich mir immer wieder ansehen. Matt Damon in der Rolle des stoischen und schweigsamen CIA-Killer ohne Gedächtnis war damals eine überraschende, aber auch überraschend-passende Besetzung. Und zu der Zeit war ein Blockbuster, der beinahe ohne Explosionen auskam, fast schon revolutionär - ist es heute eigentlich immer noch. Der zweite Bourne-Film, die Die Bourne Verschwörung ist mein Lieblingsfilm der Reihe. Paul Greengrass übernahm die Regie von Doug Liman, und stattete das Franchise mit einer sehr dynamischen, schwindelerregenden und verwackelten Kamera aus. Ein Stil, den leider viele spätere Actionfilme kopierten, ohne aber wirklich die Expertise zu beherrschen, die Greengrass mitbrachte. Der letzte Film der Reihe mit dem schlichten Titel Jason Bourne gefiel mir dagegen überhaupt nicht, weil Greengrass unbedingt die Bourne-Geschichte mit einer dummen Origin-Story auffüllen musste. Drehbuchautor Tony Gilroy fehlte, der auch bei den vier Vorgänger-Filmen am Drehbuch schrieb und den unterschätzten Jeremy-Renner-Ableger Das Bourne Vermächtnis selbst inszenierte, und das merkt man Jason Bourne an.       

Zu guter Letzt kein Spionage-Thriller, dafür aber ein Abenteuer auf hoher See: Master & Commander - Bis ans Ende der Welt. Ein Film, der interessanterweise im selben Jahr wie Fluch der Karibik erschien und wahrscheinlich auch deswegen kein großer Erfolg wurde. Trotzdem hat der Film in meinen Augen mindestens zehn Fortsetzungen verdient. Auch wenn immer wieder davon die Rede ist, glaube ich aber nicht mehr daran. Ausreichend Stoff zum Verarbeiten wäre dennoch vorhanden gewesen. Schließlich hat Patrick O’Brian fast 21 Bücher über die Abenteuer des britischen Marine-Offiziers Jack Aubrey (Russell Crowe) und seinen Schiffsarzt Stephen Maturin (Paul Bettany) geschrieben. Das letzte Buch konnte O’Brian leider nicht mehr fertigstellen. So bleibt nur ein toller Film, der mit wunderbarer Detailtreue das Leben und den Kampf auf dem britischen Schiff HMS Surprise Anfang des 19. Jahrhunderts beschreibt. Auch einer der letzten Filme von Regisseur Peter Weir (Der Club der toten Dichter, Der einzige Zeuge, Die Truman Show), der anscheinend auch nicht mehr im Showbusiness arbeiten kann oder möchte. 

Star Wars: Episode IX – Animierter Kurzfilm auf Basis des ersten Drehbuchs veröffentlicht

Im Januar dieses Jahres tauchte im Netz ein geleaktes Drehbuch zu Star Wars: Episode IX auf. Dabei handelte es sich um den Entwurf des ersten Regisseurs des Films, Colin Trevorrow. Die Unterschiede zu Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers fallen ziemlich gravierend aus.

Der YouTube-Kanal Mr. SundayMovies hat nun sich die Mühe gemacht und einen animierten Kurzfilm entworfen. Darin werden die Geschehnisse des ursprünglich geplanten Films kurz und witzig zusammengefasst.

Die Animationen im Film stammen aus der Feder von Ethataylo, der sich bei der Erstellung nach ein paar Konzeptzeichnungen richten konnte, die Mr.SundayMovies für ihn entworfen hatte.

Zu den wichtigsten Unterschieden zwischen Trevorrows Version und dem Film, den J.J. Abrams gemacht hat, gehören unter anderem, dass Kylo Ren der große Gegenspieler des Films gewesen wäre, Reys Eltern wären weiterhin unwichtig geblieben, Luke sollte Kylo als Machtgeist heimsuchen und es sollte eine Kampf zwischen Vader und Ren in einer Machtvision geben. Zudem sollte die finale Schlacht über Coruscant stattfinden und es war eine Rückkehr von Yoda und Obi-Wan Kenobi als Machtgeister geplant.

The Cancelled STAR WARS Episode 9 Animated

Star Wars 1313: Screenshot deutet auf Boba Fett als Protagonisten des eingestellten Projekts hin

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Star Wars Logo

Das Star-Wars-Franchise hat bereits so einige Spiele hervorgebracht, deren Entwicklung zwar begonnen, jedoch aus verschiedenen Gründen nie abgeschlossen wurde. Einer der wohl bekanntesten Titel dieser Kategorie ist Star Wars 1313. Dessen Entwicklung wurde 2013 von LucasArts eingestellt. Nun ist auf Reddit ein angeblicher Ingame-Screenshot aufgetaucht, der den Protagonisten des Spiels zeigen soll.

Und der ist bei den Star-Wars-Fans wohl bekannt. Die Figur auf dem Bild soll nämlich der Kopfgeldjäger Boba Fett sein, der in der Unterwelt von Coruscant zu sehen ist. Das würde auch zu den damaligen Gerüchten passen, nach denen der Spieler in die Rolle des jungen Boba Fett hätte schlüpfen sollen.

Offiziell gab LucasArts jedoch keine Informationen darüber, wer der Hauptcharakter des Spiels sein würde. Auch der Sceenshot auf Reddit ist keine offiziell bestätigte Veröffentlichung. Darüber ob das Material echt ist, kann nur spekuliert werden. Eine Quelle für den Screenshot nennt der Autor des Posts nicht.

Doch auch wenn Star Wars 1313 letztlich nie erschienen ist, dürfen sich die Fans dennoch auf Spiele aus dem Star-Wars-Universum freuen. Wenn auch noch nicht offiziell angekündigt, so ist es extrem wahrscheinlich, dass Respawn Entertainment an einem Sequel des erfolgreichen Star Wars Jedi: Fallen Order arbeitet. Und auch sonst gibt es einige Gerüchte zu neuen Spielen und Remakes alter Star-Wars-Klassiker.

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