Star Trek 4

Star Trek 4: Noah Hawley hatte Drehbuch fertiggestellt

Noah Hawley (Fargo, Legion) hätte eigentlich Star Trek 4 inszenieren sollen. Dann jedoch wurde das Projekt Anfang August vorerst gestoppt. Hintergrund war die Verpflichtung von Emmy Watts, welche die Leitung des Studios erst übernommen hatte und mit der Aufgabe betreut wurde, die kommende Richtung von Star Trek im Kino zu bestimmen. Ein weiterer Grund war, dass sich die Geschichte um ein tödliches Virus drehte - was im Bezug auf die derzeitige Corona-Pandemie nicht das beste Timing war.

In einem Gespräch mit Variety erzählte Regisseur Hawley nun, dass die Arbeiten an dem geplanten Film doch weiter vorangeschritten waren, als man zunächst hätte vermuten können. So hatte Hawley das Drehbuch bereits fertiggestellt und war auf der Suche nach Konzeptdesignern, die das Art-Konzept für den Film erstellen sollten.

Zusätzlich sollte der Film eine neue Crew bekommen, dennoch aber einen Bogen zur Geschichte des Franchises schlagen. Hawley verglich es mit seiner Arbeit an Fargo:

"Wir befassen uns nicht mit Kirk und auch nicht mit Picard. Es sollte von Grund auf neu gestaltet werden, was uns dann erlaubt hätte, das zu tun, was wir mit Fargo gemacht haben. Dort hat man in den ersten drei Stunden auch gedacht, dass es nichts mit dem Film zu tun hat, bis man das Geld gefunden hat. Also belohnt man das Publikum mit einer Sache, die es liebt."

Damit bezog Hawley sich auf eine Szene in Staffel 1 von Fargo, in der Stavros Milos (Oliver Platt) Geld findet, das Carl Showalter (Steve Buscemi) im Film im Schnee vergraben hatte.

Zudem verriet der Regisseur, dass Star Trek 4 bei Paramount noch nicht komplett begraben ist, aber derzeit offiziell stillsteht. Emma Watts jedoch zieht offensichtlich auch in Betracht, Chris Hemsworth als George Kirk gemeinsam mit Chris Pine als James T. Kirk zurück zu holen. Eigentlich waren diese Pläne bereits 2018 verworfen worden, nachdem es zu Streitigkeiten mit Hemsworth und Pine über die Gage gekommen war. Dies ist unter dem neuen Management mittlerweile jedoch gelöst. Pine hatte im Frühjahr bereits verlauten lassen, dass er einer erneuten Arbeit an Star Trek nicht abgeneigt sei.

Es bleibt somit abzuwarten, wie es mit Star Trek letztendlich auf der großen Leinwand weitergehen wird. 

Star Trek 4: Arbeiten an Noah Hawleys Film pausieren, während Paramount die Lösung für die Zukunft im Kino sucht

Die Zukunft von Star Trek auf der großen Leinwand ist weiter ungewiss. Wie Deadline aktuell berichtet, hat Paramount die Arbeiten an Noah Hawleys geplanten Film zunächst einmal pausiert. Hintergrund ist die Verpflichtung von Emmy Watts, welche die Leitung des Studios kürzlich übernommen hat. Die neue Chefin steht nun vor der Aufgabe, die kommende Richtung von Star Trek im Kino zu bestimmen.

Aus diesem Grund pausieren die Arbeiten an Noah Hawleys Film. Der Autor von Serien wie Fargo und Legion hat das Projekt bisher allerdings noch nicht verlassen, sodass es durchaus noch Chancen gibt, dass der Film einmal das Licht der Welt erblickt. Dem Bericht von Deadline zufolge soll der Film von Hawley wohl einen neuen Cast beinhalten und würde sich um einen tödlichen Virus drehen. Aufgrund der aktuellen Weltlage mag dies aber im Moment nicht die beste Geschichte sein.

Neben Hawleys Film sollen auch das einstige Projekt von Quentin Tarantino und eine Fortsetzung der Reboot-Filme mit dem bekannten Cast im Rennen sein. Im Falle des Tarantino-Films existiert bereits ein Drehbuch von Mark L. Smith (The Revenant). Die Handlung soll wohl auf einer Episode der klassischen Star-Trek-Serie basieren und ein 30-Jahre-Gangstersetting zeigen. Allerdings ist Tarantino wohl mittlerweile nicht mehr an Bord. Trotzdem soll das Drehbuch weiterhin Chancen auf eine Umsetzung haben.

Die Rückkehr des bekannten Casts rund um Chris Pine ist ebenfalls noch nicht ganz vom Tisch. Zwischenzeitlich war Regisseurin S.J. Clarkson an Bord, die eine Zeitreisengeschichte inszenieren sollte, welche auch Chris Hemsworth als Kirks Vater zurückgebracht hätte. Das Problem dieses Projektes sind jedoch die hohen Gehaltskosten für die Darsteller. Die bisherigen Reboot-Filme konnten an den Kinokassen nie das ganz große Geld einspielen, um ihre hohen Budgets zu rechtfertigen.

Wie es konkret mit Star Trek im Kino weitergeht, wird sich zeigen. Die Entscheidung soll aber wohl in den nächsten Wochen fallen.

Star Trek: Khan-Produzent Robert Sallin will Paramount neuen Film pitchen

Während der Nachschub von Star Trek in Serienform in den nächsten Jahren definitiv nicht abreißen wird, ist die Zukunft des Franchises im Kino weiter ungewiss. Aktuell soll zwar Noah Hawley (Legion, Fargo) an einem neuen Film arbeiten, doch wirkliche Neuigkeiten gab es zu dem Projekt schon länger nicht mehr. Gleiches gilt auch für die Filmidee von Quentin Tarantino, über die es ebenfalls seit längerer Zeit nichts mehr Neues zu berichten gab.

Während die beiden Projekte in den vergangenen Monaten also eher wenige Fortschritte machten, hat sich zuletzt Robert Sallin zu Wort gemeldet und erklärt, dass er ebenfalls an einer Idee für einen neuen Star-Trek-Film arbeitet. Sallin ist vor allem als Produzent von Star Trek II: Der Zorn des Khan bekannt, trat seitdem allerdings in Hollywood auch kaum mehr in Erscheinung.

In einem Interview mit Den of Geek sprach Robert Sallin kürzlich über seine Pläne für einen neuen Star-Trek-Film und die Hoffnung, dass er von Paramount die Chance bekommt, ihnen seinen Pitch vorstellen zu dürfen.

"Ich hab es noch nicht komplett geschrieben, aber schon einen großen Teil. Es ist ein Konzept für einen neuen Star-Trek-Film, über das ich auch mit Paramount gesprochen habe, zumindest am Telefon. Ich kann garantieren, dass es sich um etwas handelt, das noch nie in Star Trek zu sehen war und es wäre ein Teil des Kanons. Das Studio will allerdings erst darüber sprechen, wenn sie gesehen haben, was Noah Hawley machen will.

Wenn ich mich nicht total täusche, dann ist es wirklich etwas komplett anderes. Niemand hat so etwas bisher gemacht und ich denke, es wird ein Teil des Kanons. Das ist alles, was ich sagen kann. Ich hoffe, dass sie mich eines Tages einladen und sagen 'Hey Bob, lass uns darüber reden'."

Es bleibt abzuwarten, wie und ob es mit Star Trek im Kino weitergeht. Vor allem die Kosten schienen zuletzt das Problem aus sich des Studios zu sein. Die Reboot-Reihe war deutlich teurer als die ersten zehn Filme, konnten die Budgets an den Kinokassen jedoch finanziell nicht wirklich rechtfertigen.

Besonders Star Trek Beyond hatte damit zu kämpfen, die 185 Millionen Dollar Budget wieder einzuspielen. Sollte es eine Zukunft für Star Trek im Kino geben, dann müsste Paramount wohl zuerst einen Weg finden, die Filme wieder deutlich günstiger zu produzieren.

Star Trek 4: Simon Pegg äußert sich zum Stand der Dinge und seinen Vorstellungen für einen weiteren Film

Simon Pegg hat sich in den vergangenen Monaten in gewisser Weise zum Sprachrohr entwickelt, wenn es um Wasserstandsmeldungen für das nächste Kinoabenteuer von Star Trek geht. Der Darsteller muss dabei allerdings auch häufig erklären, dass er schon länger nichts Konkretes mehr gehört hat und ein baldiger Produktionsstart eher unwahrscheinlich ist.

So auch in einem neuen Interview mit Collider, in dem Pegg wieder einmal zum Stand der Dinge rund um Star Trek 4 gefragt wurde. Zunächst sprach der Darsteller darüber, dass der Tod von Anton Yelchin den Plänen für einen vierten Film aus Sicht der Schauspieler einen harten Dämpfer versetzt habe.

"Der Cast hat immer noch viel Kontakt und redet viel miteinander. Es ist aber auch nicht so, als würden wir an die Tür von Paramount hämmern und rufen 'Hey wann machen wir endlich den Film?'. Wenn sie einen weiteren Teil machen wollen, wären sicher wir alle an Bord. Ich vermisse sie alle und liebe es, die Filme zu drehen. Aber ich weiß es auch nicht. Noah Hawleys Projekt wird immer wieder erwähnt und vielleicht wird passiert da auch was. Ich weiß aber nichts darüber. Ich sitze praktisch im gleichen Boot wie alle anderen."

Sollte es zu Star Trek 4 kommen, dann hat Pegg allerdings konkrete Vorstellungen, wie der Film aussehen sollte. Anstatt dem großen Spektakel wünscht sich der Darsteller lieber einen etwas kleineren Ansatz.

"Die Tatsache ist, dass Star Trek ein kleines Bischen nischiger ist als beispielsweise die Marvel-Filme, die sehr breite Massen ansprechen und extrem viel Geld einspielen. Ich glaub Star Trek ist etwas nischiger und wird daher nie diese Einnahmen erzählen. Die offensichtliche Lösung für mich ist es, nicht wieder ein großes Spektakel zu drehen, sondern etwas mehr Zurückhaltung zu üben im Stil der originalen Serie. Das wäre großartig und ich vermute, dass es auch schon diskutiert wurde."

Abschließend stellte Pegg allerdings die Frage in den Raum, ob Kino überhaupt der richtige Ort für Star Trek ist oder ob das Franchise ohnehin nicht besser im Fernsehen aufgehoben ist.

"Vielleicht ist auch Fernsehen der bessere Platz für Star Trek. Es hat sich so sehr entwickelt in den vergangenen Jahren und steht jetzt eher auf einer Stufe mit dem Kino. Das Ansehen ist einfach ein anderes und man ist auch nicht mehr so eingeschränkt. Du kannst so viele Dinge im Fernsehen machen, die modern und nicht billig aussehen."

Es bleibt abzuwarten, ob Star Trek noch einmal in das Kino zurückkehrt. Im Serienbereich ist es dagegen aktuell so stark vertreten wie nie zuvor. So wurde kürzlich mit Star Trek: Strange New World erneut eine neue Serie angekündigt, sodass CBS All Access aktuell an vier Realserien arbeitet.

Star Trek 4: Simon Pegg sieht weiteres Kinoabenteuer der Kelvin-Crew skeptisch

Während die Star-Trek-Fans sich aktuell über Seriennachschub nicht beklagen können, sieht die Sache im Kino deutlich anders aus. Obwohl eine Fortsetzung der bisherigen Reboot-Reihe schon länger in Entwicklung ist, kommt die Sache nicht wirklich in Fahrt.

Daran scheint sich auch wohl so schnell nicht viel zu ändern. So gab kürzlich Darsteller Simon Pegg in einem Interview mit Gamesradar ein Update, das nicht den Eindruck erweckt, als würde sich in absehbarer Zeit etwas entwickeln.

"Ich weiß es nicht. Das Problem ist, dass Star-Trek-Filme keine Geld auf dem Level von Marvel einspielen. Sie kommen aktuell vielleicht höchstens auf 500 Millionen Dollar und das bei 200 Millionen Dollar Kosten. Du musst aber das Dreifache einspielen, um Profit zu erzielen.

Ich glaube auch, dass wir beim letzten Film nicht wirklich den 50. Geburtstag richtig genutzt haben. Die Marketingverantwortlichen haben da Fehler gemacht und wir haben den Schwung verloren. Dazu war der Tod von Anton (Yelchin) ein großer Verlust für unsere kleine Familie und vielleicht hat darunter auch unser Enthusiasmus gelitten, einen weiteren Film zu machen."

Der finanzielle Aspekt scheint durchaus die große Hürde für einen weiteren Star-Trek-Kinofilm zu sein. So gab es in der Vergangenheit Berichte darüber, dass Paramount gern das Gehalt von Kirk-Darsteller Chris Pine nachverhandeln wollte, um die Kosten des Films zu drücken. Davon war dieser allerdings wenig begeistert.

Wirft man einen Blick auf die Kosten und Einnahmen, ist aber auch das Vorgehen von Paramount verständlich. Star Trek Beyond hatte ein Budget von 185 Millionen Dollar ohne Marketing und spielte 343 Millionen Dollar ein. Auch der Vorgänger Into Darkness war mit 467 Millionen Dollar bei einem Budget von 190 Millionen Dollar ohne Marketing kein gigantischer Erfolg für das Studio. Es bleibt zu abzuwarten, wie es mit Star Trek im Kino weitergeht.

Star Trek 4: Noah Hawley über seine Arbeit am Film

Star Trek 4 befindet sich noch in einer sehr frühen Produktionsphase. Eine Weile war fraglich, ob es überhaupt zu einem weiteren Teil der neuen Trek-Film-Reihe kommt. Zuletzt kam mit Star Trek: Beyond unter der Regie von Justin Lin der dritte Teil 2016 in die Kinos. Für den neuen Film hat Paramount Noah Hawley beauftragt, der nicht nur das Drehbuch schreiben, sondern auch selbst inszenieren soll.

Hawley sind die "unendlichen Weiten" nicht fremd. Im Oktober 2019 kam sein Langfilm-Regiedebüt Lucy in the Sky in die Kinos. Natalie Portman übernahm die Hauptrolle als Astronautin, deren geistiger Zustand sich nach der Rückkehr von einer Weltraummission zusehends verschlechtert. Zuvor machte er sich im Serien-Geschäft einen Namen. Nach ersten Schritten bei Bones, The Unusuals und My Generation war das Multitalent schließlich bei Legion als Autor, Regisseur, Showrunner und Produzent beteiligt. Reichlich Lob erhielt er zuletzt für die Adaption von Fargo als Anthologie-Serie.

Nun äußerte sich Hawley gegenüber Deadline zum Stand seiner Arbeit an Star Trek 4:

"Ich habe meine eigene Ansicht zu Star Trek. Wenn ich mich daran zurückerinner, was ich an Next Generation so liebte - als viele Franchises sich auf 'Macht macht die Regeln' fokussierten, ging es bei Star Trek viel mehr um Entdeckungen und um die Menschheit von ihrer besten Seite, um Diversität und kreatives Lösen von Problemen. Und es gibt doch kaum etwas besseres als den Moment, als William Shatner als Kirk seine Lesebrille aufsetzt und Khans Schild runterfährt. Kostet nichts, aber es hat diesen triumphalen Moment, wenn man seinem Gegner durch Cleverness ein Schnippchen schlägt.

Für mich geht es also darum, an diese Elemente der Serie zu kommen. Action an sich finde ich nicht unbedingt so interessant, wenn es nicht auch um die Geschichte geht. So, es ist noch eine frühe Phase, ich habe ein Idee wo ich hin will, bin immer noch in Gesprächen mit Paramount und ich muss immer noch ein Skript schreiben."

Auf die Frage, in wie weit er vorhat den Film mit dem Universum des TV-Franchises zu verbinden, antwortete Hawley ausweichend. Er habe zwar vor mit Alex Kurtzman zu sprechen, immerhin kennen sie sich, aber es gäbe von Paramount keine Auflage dazu. Zudem sieht er da durchaus eine gewisse Mauer zwischen Film- und TV-Version und möchte eher seine eigene Geschichte erzählen. Er verweist darauf, dass er bereits bei Fargo und Legion dem zugrunde liegenden Material mit großen Respekt begegnete. Entsprechend ist er auch bemüht sich möglichst viel Wissen über das Franchise anzueignen, um nicht ungewollt Dinge zu ändern, die Fans lieben oder für Star Trek elementar sind.

Noch ist unklar, ob es zu einem Wiedersehen mit der bekannten Brückencrew rund um Chis Pines Captain Kirk kommen wird. Sowohl der Tod Anton Yelchins als auch Uneinigkeit bezüglich höherer Gagenforderungen lassen einige Darsteller zögern. Dazu gefragt lässt sich Hawley im Interview mit dem Hollywood Reporter nicht festlegen - er wisse es nicht, aber neue Charaktere hieße in der Regel auch neue Darsteller.

 

Star Trek 4: Noah Hawley soll den nächsten Film schreiben und inszenieren

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Der Cast aus J. J. Abrams Star Trek

Paramount Pictures verhandelt mit Noah Hawley für den nächsten Star-Trek-Film. Hawley soll als Drehbuchautor und Regisseur fungieren. Außerdem soll er den Film mit seinem Produktionsunternehmen 26 Keys zusammen mit JJ Abrams Unternehmen Bad Robot produzieren. Es ist aktuell nicht über den Inhalt bekannt, allerdings soll es sich um das vierte Abenteuer der Enterprise-Besatzung rund um Chris Pine als Captain Kirk, Zachary Quinto als Mr. Spock, Zoe Saldana als Uhura, Simon Pegg als Scotty und Karl Urban als Dr. McCoy handeln.

Hawley hat seine TV-Karriere mit der Serie Bones begonnen und arbeitete später an den Serien The Unusuals und My Generation. Er zeichnet darüber hinaus für die Comicadaption Legion als ausführender Produzent, Autor, Regisseur und Showrunner verantwortlich. Eine Serie mit Dan Stevens, Rachel Keller, Aubrey Plaza und Jean Smart in den Hauptrollen, die mit einem Emmy ausgezeichnet wurde. Außerdem hat Hawley den Film der Coen-Brüder Fargo für das Fernsehen als Anthologie-Serie adaptiert, woraus bisher drei Staffeln hervorgegangen sind. In Fargo spielten bisher unter anderem Martin Freeman, Billy Bob Thornton, Kirsten Dunst, Patrick Wilson, Ted Danson, Carrie Coon, Mary Elizabeth Winstead und Ewan McGregor mit.  Außerdem ist Hawley der Autor von fünf Romanen mit den Titeln A Conspiracy of Tall Men, Die Hochzeitsschwindlerin, The Punch, Der Vater des Attentäters und Vor dem Fall.

Zuletzt inszenierte er mit Lucy in the Sky sein Langfilm-Regiedebüt, das auf dem Toronto Filmfestival seine Premiere feierte und im Herbst in den USA in die Kinos kam, aber noch keinen deutschen Starttermin hat. In den Film spielen Natalie Portman, Jon Hamm, Dan Stevens, Zazie Beetz, Pearl Amanda Dickson, Tig Notaro und Ellen Burstyn mit.  Die Geschichte beschäftigt sich mit der Verschlechterung des geistigen Zustands einer Astronautin nach einer Weltraummission.

Paramounts letzter Star-Trek-Film hieß Star Trek Beyond und wurde 2016 vom Fast-&-Furios-6-Regisseur Justin Lin inszeniert. Neben einem neuen Star-Trek-Film mit der Crew um Captain Kirk arbeitet das Studio auch an einem Star-Trek-Spinoff, bei dem Quentin Tarantino Regie führen könnte.  Bei dem vermutlich nicht-jugendfreien Franchise-Eintrag würde Mark L. Smith (The Revenant - Der Rückkehrer) allerdings das Drehbuch schreiben.

Chris Hemsworth über Star Trek 4, James Bond und seine Zukunft als Thor

Mit Avengers: Endgame und Men in Black: Internation ist Chris Hemsworth gleich in zwei großen Blockbustern in diesem Jahr im Kino zu sehen. Grund genug für das Magazin Variety sich einmal länger mit dem australischen Darsteller zu unterhalten.

In dem Interview wurden eine ganze Reihe von interessanten Themen angesprochen. So erklärte Hemsworth beispielsweise, warum er einen Auftritt in Star Trek 4 abgelehnt hat, bei dem er eigentlich erneut als Kirks Vater auftreten sollte.

"Ich hatte das Gefühl, das es keinen wirklichen Grund für eine Rückkehr gab. Ich war nicht wirklich begeistert davon, was ich zu dem Film beigetragen hätte."

Da auch Hauptdarsteller Chris Pine sich mit dem Studio bisher nicht finanziell einigen konnte, ist es aktuell eher ungewiss, ob der Film überhaupt noch produziert werden wird.

Auch das Thema James Bond wurde im Laufe des Gesprächs angerissen. So zeigt sich Hemsworth zwar durchaus offen für die Nachfolge von Daniel Craig, sein Favorit auf den neuen Bond-Darsteller ist aber ein anderer Kollege.

"Meine Stimme bekommt Idris Elba. Ich glaube, er würde ein neues gewisses Etwas mitbringen. Jedes Mal, wenn jemand ein neuer Darsteller die Rolle übernimmt, sollte er auch etwas Neues zu bieten haben."

Während James Bond und Star Trek 4 also nicht unbedingt auf Hemsworths zukünftiger Projekte stehen, ist er für eine Rückkehr als Thor durchaus offen. Vor allem die Entwicklung seiner Figur ist für ihn ein Grund, erneut in die Rolle von Marvels Donnergott zu schlüpfen.

"Um ehrlich zu sein, ich würde liebend gern noch mehr machen. Ich weiß aber nicht, was der Plan ist. Ich glaube, wir haben die Tür für einen total veränderten Charakter geöffnet. Die neue Möglichkeiten sind wirklich motivierend. Aber ich würde diese Motivation auch für andere Figuren oder Projekte nutzen, wenn es doch das Ende sein sollte."

Star Trek 4 soll auf Eis liegen

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Südkoreanisches Poster zu Star Trek Beyond

Das nächste Kino-Abenteuer rund um Kirk, Spock und McCoy scheint vorerst auf Eis zu liegen. Dies impliziert zumindest ein Artikel von Deadline über die Verpflichtung von Regisseurin S.J. Clarkson für den Piloten des Game-of-Thrones-Spin-offs. Dem Artikel zufolge konnte HBO die Regisseurin verpflichten, nachdem diese kurzfristig verfügbar wurde. Hintergrund dafür soll die Tatsache sein, dass Paramount Star Trek 4 erst einmal zu den Akten gelegt hat.

Clarkson wurde im vergangenen Jahr unter Vertrag genommen, um die Fortsetzung zu Star Trek Beyond zu inszenieren. Damals sah der Plan wohl vor, dass die Produktion Anfang 2019 beginnen sollte. Im August kam es dann aber zu Berichten, denen nach die Darsteller Chris Pine und Chris Hemsworth sich mit Paramount nicht über die Höhe der Gehälter einigen konnte. Das Studio wollte die Kosten für den vierten Reboot-Film möglichst niedrig halten.

In dem Film sollte es ein Wiedersehen mit George Kirk, dem Vater von Captain James T. Kirk geben. Hemsworth hatte die Rolle zum ersten Mal in Star Trek (2009) gespielt. Aktuell sieht es danach aus, als würde es dabei bleiben.

Der Meldung von Deadline zufolge scheint Paramount nun erst einmal kein Interesse an einem weiteren Star-Trek-Film zu haben. Während Star Trek in Serienform gerade eine Wiedergeburt erlebt, ist mit einem weiteren Kinoabenteuer wohl nicht so schnell zu rechnen. Paramount hat sich allerdings bisher noch nicht offiziell zum Stand von Star Trek 4 geäußert. Neben dem Projekt, dass S.J. Clarkson gibt ja auch noch den Film von Quentin Tarantino. Auch um diesen ist es mittlerweile sehr still geworden. Es bleibt abzuwarten, ob und wie die Zukunft von Star Trek im Kino aussehen wird.

Star Trek 4: Chris Hemsworth & Chris Pine womöglich nicht dabei

Es ist einiges los im Star-Trek-Universum. Patrick Stewart kehrt als Captain Picard zurück, und CBS möchte gerne Star-Trek-Serien für das ganze Jahr. Die Fragezeichen um das nächste Kinoabenteuer der Enterprise-Crew wollen jedoch nicht weniger werden.

Wie exklusiv über The Hollywood Reporter nun bekannt wurde, geht es für Star Trek 4 nämlich erst einmal um das liebe Geld. Sowohl Chris Hemsworth, der in Star Trek (2009) Kirks Vater spielte, als auch Chris Pine, der zum vierten Mal Captain Kirk verkörpern könnte, wollten anscheinend ihre Gagen verhandeln - und sind mit ihren Forderungen nicht durchgekommen. 

Beide Darsteller fordern von den Studios ein, sich an bestehende Abmachungen zu halten. Paramount jedoch betone in diesem Zusammenhang, dass Star Trek kein Marvel- oder DC-Film sei und sich an vorgegebene Budgets halten müsse. Man argumentiere hier mit dem Einspielergebnis von Star Trek Beyond: Weltweit hatte der Film ein Ergebnis von 343 Millionen Dollar erzielt. Dem gegenüber ständen 190 Millionen Dollar Budget. Insider behaupten laut Bericht sogar, dass das Studio Geld bei Star Trek Beyond verloren hätte. 

Sowohl die Studios als auch die Agenturen von Hemsworth und Pine wollten sich zu dem Bericht nicht offiziell äußern. 

Wie es jetzt weitergeht, sei derzeit noch unklar. Fest steht aber, dass Star Trek 4 weiterhin ein Projekt mit hoher Priorität ist und die Arbeiten aufgrund der jüngsten Ereignisse nicht gestoppt werden sollen.

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