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Disney+: Auch Marvel Television wird Serien für den Streaming-Dienst produzieren

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Die zukünftigen Abonnenten des Streaming-Dienstes Disney+ können sich ab dem kommenden Jahr auf mehrere Marvel-Serien freuen, die kürzlich auf der Comic-Con in San Diego nun auch offiziell enthüllt wurden. Dabei wird es aber wohl nicht bleiben. So erzählte Jeph Loeb, Chef von Marvel Television, kürzlich in einem Interview, dass auch Marvel TV Serien für den Streaming-Dienst entwickelt.

Die Struktur bei Marvel ist generell etwas nicht ganz einfach. Während die Kinofilme unter der Aufsicht von Marvel Studios entstehen, war für alle bisherigen TV-Produktionen Marvel Television verantwortlich. Die nun angekündigten Serien wie Loki oder The Falcon and the Winter Soldier entstehen aber nun nicht bei Marvel Television, sondern Marvel Studios. Entsprechend werden sich die Geschehnisse auch auf das Kinouniversum auswirken. Marvel TV ist nach Aussagen von Jeph Loeb nicht an der Produktion der Serien beteiligt, plant aber eigene Formate.

Aktuell produziert Marvel TV Agents of SHIELD, Runaways und Cloak & Dagger. Darüber hinaus sind die Serien Ghost Rider und Helstrom sowie die Animationsserien Hit-Monkey, MODOK, Tigra & Dazzler, Howard the Duck und The Offenders angekündigt. Marvel Studios arbeitet an Loki, The Falcon and the Winter Soldier, WandaVision, Hawkeye und der Animationsserie What If...?.

Falcon & Winter Soldier: Daniel Brühl und Emily Van Camp in Verhandlungen für die Marvel-Serie

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Falcon & Winter Soldier

Daniel Brühl und Emily Van Camp befinden sich in Verhandlungen für die kommende Marvel-Serie rund um Falcon und den Winter Soldier. Wie Deadline berichtet, sollen die beiden Darsteller ihre Rollen aus Captain America: Civil War wieder aufnehmen und an der Seite von Anthony Mackie und Sebastian Stan zu sehen sein. Emily Van Camp würde erneut Sharon Carter spielen, die sie auch schon in Captain America: The Winter Soldier darstellte. Daniel Brühl war in Civil War als Gegenspieler Helmut Zemo zu sehen.

Eine Regisseurin hat das Projekt von Marvel zudem ebenfalls gefunden. Deadline zufolge wird Kari Skogland die Inszenierung der Mini-Serie übernehmen. Skogland war bisher unter anderem bei Serie wie The Handmaid's Tale, NOS4A2, The Walking Dead oder The Punisher aktiv. Die Drehbücher schreibt Malcolm Spellman (Empire).

Die Mini-Serie wird an die Geschehnisse von Avengers: Endgame anschließen und die beiden Freunde von Steve Rogers Sam Wilson und Bucky Barnes in den Mittelpunkt stellen. Auch die Entscheidung von Captain America am Ende des vierten Avengers-Films wird eine Rolle spielen, auch wenn sich Marvel zu den Details wie immer in Schweigen hüllt. Die Veröffentlichung der insgesamt sechs Folgen ist für Sommer 2020 bei Disneys Streaming-Dienst Disney+ geplant.

Disney gibt Startdatum, Preise und Inhalte für seinen Streaming-Dienst bekannt

Am Donnerstag hat Disney offiziell das Startdatum für seinen geplanten Streaming-Dienst bekannt gegeben und zudem noch eine ganze Reihe von weiteren Details zu Preisen und den Inhalten enthüllt. So wird der Dienst offiziell am 12. November an den Start gehen. Zum Startzeitpunkt ist Disney+ nur für Abonnenten in den USA verfügbar. Ob und wann der Streaming-Dienst auch nach Deutschland kommt, ist noch unklar.

In Hinblick auf den Preis macht der Konzern zudem gleich eine Kampfansage an die Konkurrenz von Netflix und Amazon. Demnach kostet das Abo entweder 6,99 Dollar im Monat oder 69,99 Dollar im Jahr. Darüber hinaus gibt es Pläne, den Zuschauern ein Kombi-Angebot machen, durch das sie neben Disney+ auch auf die Inhalte von Hulu und ESPN+ zugreifen können. Dafür hat Disney aber noch keinen konkreten Preis bekannt gegeben.

Zum Start von Disney+ werden unter anderem folgende Inhalte verfügbar sein:

  • Die Simpsons
  • The Mandalorian (Star Wars)
  • Captain Marvel
  • Forky Asks a Questen (Pixar-Kurzfilmreihe)
  • Realverfilmung von Susi und Strolch
  • Alle Kurzfilme von Pixar
  • Inhalte von Nat Geo
  • High School Musical: The Musical: The Series
  • 5000 Folgen von Disney-Channel-Serien
  • 100 Disney-Channel-Filme

Zudem hat Disney folgende Projekte angekündigte, die im ersten oder zweiten Jahr zum Angebot hinzugekommen sollen:

  • The Falcon and The Winter Soldier
  • WandaVision
  • Loki
  • Marvel's What If...?
  • Star-Wars-Serie mit Cassian Ando
  • Alle Star-Wars-Filme
  • Alle Pixar-Filme
  • Mehr als 500 Filme aus der Disney-Bibliothek

Hawkeye-Serie angeblich für Disney+ geplant

Eine Hawkeye-Serie war schon lange ein Glitzern in den Augen seines Darstellers Jeremy Renner, der öffentlich dafür Interesse zeigte. Es ist also wenig verwunderlich, dass Disney für seinen neuen Streaming-Service Disney+ anscheinend alles Notwendige in die Wege leitet. 

Hierbei soll es sich zunächst um eine limitierte Serie über den überdurchschnittlich talentierten Bogenschützen handeln. Aus dem Projekt soll letztendlich eine Abenteuerserie entstehen, in der Clint Barton alias Hawkeye den Bogen an die nächste Generation in der Form von Kate Bishop weitergeben, die auch in den Marvel Comics das Heft in die Hand genommen hat. Sie ist in den Comics außerdem ein Mitglied der sogenannten Young Avengers. 

Jeremy Renner ist seit seinem Gastauftritt in Thor ein fester Bestandteil des Marvel Cinematic Universe. Der Darsteller ist daneben bekannt für seine oscarnominierten Darstellungen in The Hurt Locker und The Town - Stadt ohne Gnade. Weiterhin spielte er unter anderem auch in den beiden Mission-Impossible-Filmen Ghost Protocol und Rogue Nation mit.   

Der Disney+ Service plant auch Serien zu den Marvel-Figuren Falcon und Bucky Barnes, Loki, Vision und Scarlett Witch. Wann die Serien das Licht des neuen Streamingsenders erblicken sollen, ist noch nicht bekannt.

What If: Marvel kündigt neue Animationsserie für Disney+ an

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Das Marvel-Universum ist eine Welt voll ungeahnter Möglichkeiten und ebenso vieler Geschichten, wovon den Fans viele bereits bekannt sind. Doch was wäre, wenn? Diese Frage stellten sich etliche bekannte Comic-Autoren, sodass in der gleichnamigen Reihe What If die wohl ungewöhnlichsten Abenteuer entstanden sind. Wie nun bekannt wurde, planen die Marvel Studios diese Geschichten als Animationsserie für Disney+ zu adaptieren.

"Was wäre, wenn Iron Man ein Verräter wäre?", "Was, wenn Captain America zum US-Präsident gewählt wurde?", "Was, wenn Onkel Ben noch leben würde?" oder wenn Thor auf der Seite von Galactus kämpfen würde oder die X-Men bei ihrer ersten Mission alle gestorben wären? Bereits seit dem Jahr 1977 veröffentlicht Marvel Comics solche Geschichten, welche außerhalb der gewohnten Kontinuität des Comic-Universums spielen.

Welche der rund 200 alternativen Geschichten die Basis für die kommende Serie bilden werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Ebenso wenig, wer diese auf Papier bringen wird. Marvel-Studios-Chef Kevin Feige wird hingegen das Projekt überwachen, welches kein Teil des etablierten Marvel Cinemativ Universe sein wird. Wann die animierte Anthologie-Serie auf Disneys Streamingdienst ihre Premiere feiern wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Gleiches gilt auf für den Streamingdienst selbst, dessen offizieller Start irgendwann dieses Jahr noch erfolgen soll. Damit man dort auch etwas vorweisen kann, arbeitet man bereits auf Hochtouren an Mini-Serien zu Loki, Scarlett Witch und Vision sowie Falcon und dem Winter Soldier. Abseits von Marvel erwartet den Zuschauer mit The Mandalorian zudem die erste Live-Action-Serie im Star-Wars-Universum.

Ehemalige Hearthstone-Entwickler arbeiten an Spiel für Marvel

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Marvel hatte in seinen Videospielumsetzungen bisher eher wenig Erfolg. Daher war Marvel's Spider-Man aus dem mittlerweile vergangen Jahr auch so ein Achtungserfolg. Den möchte der Comic- und Medienriese gerne wiederholen und hat daher seine Lizenz dem kleinen Indie-Studio Second Dinner gegeben. Das gibt es zwar noch nicht lange, besteht aber aus ein paar Veteranen des großen Videospiele-Riesen Blizzard.

Unter der Leitung von Ben Brode arbeiten mehrere ehemalige Entwickler von Blizzard. Brode und sein Team waren dort verantwortlich für Hearthstone, ein Online-Kartenspiel im Warcraft-Universum, das sich zu einem unverhofften Hit für Blizzard entwickelt hat.

Mit an der Finanzierung beteiligt, mit einer Geldspritze von 30 Millionen US-Dollar, ist das chinesische Unternehmen NetEase. Das wurde gleichzeitig mit dem Marvel-Setting des Erstlingswerks von Second Dinner verkündet. Übrigens arbeitet NetEase zusammen mit dem ehemaligen Arbeitgeber von Brode und Co. am Mobile-Ableger von Diablo, das auf der letztjährigen BlizzCon vorgestellte Diablo Immortal. Auch die Selbstbeschreibung auf der Webseite von Second Dinner lässt erahnen, dass das neue Marvel-Spiel hauptsächlich auf Smartphones und Tablets ausgelegt sein könnte. Dazu passt auch das Engagement von NetEase: Mobile-Spiele sind in Asien besonders populär.

Einen Namen, geschweige denn ein Erscheinungsdatum für das Spiel von Second Dinner, gibt es noch nicht.

Abschied von Stan Lee

Stan Lee

Stan Lee ist US-Medienberichten zufolge im Alter von 95 Jahren verstorben. 

Lee wurde als Stanley Martin Lieber am 28. Dezember 1922 in New York geboren. Mit gerade einmal 17 Jahren wurde er zum jüngsten Redakteur im Comicbereich bei Timely Publications, das später zu Marvel wurde. Als nach dem Zweiten Weltkrieg in den 50er-Jahren die klassischen Superhelden wiederbelebt wurden, erhielt Lee den Auftrag, für den Verlag ein Superheldenteam zu kreieren. 

So entstanden 1961 in Zusammenarbeit mit Jack Kirby die Fantastic Four.  Hulk, Iron Man, Thor und X-Men sollten in Kooperation mit Kirby folgen. Daredevil entstand gemeinsam mit Bill Everett, für Doctor Strange und Spider-Man arbeitete Lee mit Steve Ditko zusammen.

Stan Lee war für Marvel das Aushängeschild. Er nahm an zahlreichen Conventions teil, war Ausführender Produzent vieler Marvel-Filme und in verschiedenen Cameos in den Comic-Verfilmungen zu sehen. So ist er zum Beispiel in Spider-Man: Homecoming zu sehen, wie er sich von einem Fenster aus über den Lärm beschwert. In Avengers: Infinity War war er als Busfahrer von Peter Parkers Klassenausflug zu sehen. Ingesamt brachte er es auf über 50 Auftritte.

Lees Tochter hat dem Magazin TMZ mitgeteilt, dass ihr Vater mit einem Rettungswagen am Montagmorgen in das Cedars-Sinai Medical Center gebracht wurde, wo er verstarb. Einem weiterem Bericht zufolge hat der Anwalt der Familie dies bestätigt. 

ABC arbeitet an weiterer Marvel-Serie

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Der amerikanische Sender ABC arbeitet an einer neuen Marvel-Serie. Wie Deadline berichtet, wurde Produzent und Autor Allan Heinberg damit beauftragt, ein neues Format aus dem Hause Marvel zu kreieren. Heinberg unter anderem für TV-Serien wie Party of Five, Sex and the City, The O.C. und Gilmore Girls bekannt, aber auch als Comic-Autor machte er sich bereits einen Namen. So schuf er gemeinsam mit Jim Cheung die Young Avengers.

Die geplante Serie soll verschiedene Heldinnen aus dem Marvel-Universum in den Mittelpunkt stellen. Dabei sollen aber wohl die großen Namen außen vor bleiben, was beispielsweise Heldinnen wie She-Hulk ausschließen dürfte. Eine mögliche Kandidatin für die Serie wäre Kate Bishop, ein weiblicher Hawkeye, die Heinberg für seine Young Avengers erschuf. Konkrete Details sind bisher nicht bekannt.

Die noch unbetitelte Serie wäre das vierte Marvel-Format, das bei ABC seine Premiere feiert. Den Anfang machte Agents of S.H.I.E.L.D.. Die Serie startet im kommenden Jahr in ihre 6. Staffel. Zudem liefen Inhumans und Agent Carter auf dem amerikanischen Sender. Beide Serien wurde nach einer beziehungsweise zwei Staffeln wieder eingestellt.

ABC plant weitere Marvel-Serien

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Große Erfolge konnte der amerikanische Sender ABC mit seinen Marvel-Serien bisher nicht feiern. Agent Carter wurde früh abgesetzt, Inhumans floppte und Most Wanted bliebt schon in der Entwicklung stecken. Lediglich Agents of S.H.I.E.L.D. kann man in gewisser Weise als Erfolg bezeichnen, ein echter Publikumsmagnet war die Serie in ihren bisherigen fünf Staffeln allerdings auch nicht.

Im Zuge der TCA-Tour erklärte ABC-Chefin Channing Dungey nun, dass der Sender mit Marvel noch nicht abgeschlossen hat. Dungey sprach mit dem Hollywood Reporter und deutete an, dass man mehrere Dinge in Entwicklung hat.

"Wir arbeiten an ein paar Dingen für den Sender. Es gibt ein Projekt, über das ich gern reden würde, aber Jeph Loeb (Chef von Marvel TV) lässt mich nicht."

Um welches Projekt es sich dabei genau handelt, ist unklar. In der Vergangenheit gab es Berichte darüber, dass man bei Marvel an einer Serie rund um die Damage Control arbeitet. Auch John Ridley (12 Years a Slave) soll für das Studio ein Serienkonzept entwickelt haben. Bei beiden Projekten gab es allerdings schon länger kein Update mehr.

Eternals: Autoren für den Marvel-Film gefunden

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Während sich Phase 3 des Marvel Cinematic Universe dem Ende zuneigt, beginnt das Studio so langsam mit den Vorbereitungen für Phase 4. Zu dieser könnte auch eine Verfilmung der Eternals gehören. Wie der Hollywood Reporter berichtet, hat Marvel Matthew und Ryan Firpo verpflichtet, die das Drehbuch zur Comicverfilmung schreiben sollen. Die beiden Drehbuchautoren sorgten 2017 mit ihrem Skript Ruin für Aufsehen, das sich an der Spitze der sogenannten Black List befand. Auf dieser werden jedes Jahr die besten, bisher noch unverfilmten Drehbücher gesammelt.

Die Eternals wurden von Comic-Legende Jack Kirby geschaffen. In den Comics stehen sie in enger Verbindung mit den Celestials, einer uralten und sehr mächtigen Rasse. Diese nahmen vor Millionen von Jahren Experimente an Menschen vor, aus denen schließlich die Eternals und ihre monströseren Gegenstücke die Deviants hervorgingen. Beide Gruppen verfügen nicht nur über Superkräfte, sondern sind auch beinah unsterblich. Während der menschlichen Geschichte zogen sie im Hintergrund häufig die Fäden, wobei es immer wieder zu Konflikten kam.

In welche Richtung sich die Comicverfilmung bewegen wird, wer die Regie übernimmt oder welche Darsteller im Film zu sehen sein werden, ist bisher nicht bekannt. Auch einen Kinostarttermin gibt es noch nicht.

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