Cyberpunk 2077

Cyberpunk 2077: Hauptcharaktere und Kinder können vom Spieler nicht getötet werden

Cyberpunk 2077.jpg

Cyberpunk 2077

Vor wenigen Wochen erklärte Entwickler CD Projekt Red, dass Cyberpunk 2077 ohne einen einzigen Kill durchgespielt werden kann. Genauso bestünde aber die Möglichkeit, jeden Auftrag mit Waffengewalt zu lösen und alles niederzumähen, dass nicht bei Drei auf den Bäumen ist. Bei diesem Vorgehen wird es aber eine Einschränkung geben. Über Reddit hat ein Nutzer eine Unterhaltung mit dem offiziellen Cyberpunk-Twitter-Kanal geteilt. Aus dieser geht hervor, dass die wichtigen Stroy-NPCs und auch Kinder nicht einfach getötet werden können.

Die Entscheidung der Entwickler ist durchaus einleuchtend, da sich ohne passende Nebencharaktere nur schwer eine Story entwickeln kann. Auch das Verbot, aggressiv gegen Kinder vorzugehen, ergibt Sinn, da sich das Gegenteil sicher sehr negativ auf die Alterseinstufung des Spiels auswirken würde. Keanu Reeves direkt zu Beginn des Spiels zu erschießen, wird also keine Option sein. Aber mal ehrlich: Wer würde das schon wollen?

Wie sich die unterschiedlichen Vorgehensweisen spielen, erfahren Spieler spätestens am 16. April 2020, wenn Cyberpunk 2077 für PC, PlayStation 4 und die Xbox One erscheint. 

Cyberpunk 2077 - Official Cinematic Trailer ft. Keanu Reeves | E3 2019

Cyberpunk 2077: Entwickler veröffentlichen 84 4k-Bilder der Charaktere

Cyberpunk 2077.jpg

Cyberpunk 2077

40.000 US-Dollar an Preisgeldern gibt es bei CD Projekt Reds großem Cosplay-Wettbewerb zu Cyberpunk 2077 zu gewinnen. Und damit die Teilnehmer ihre Kostüme auch optimal gestalten können, hat das Entwicklerteam 84 hochauflösende Bilder veröffentlicht, die als Vorlage dienen können.

Sechs Hauptcharaktere stehen in der Menge der Bilder zur Auswahl. Neben dem Hauptcharakter V in männlicher und weiblicher Form gibt es auch einen Blick auf Simon Randall alias Royce, Jackie Welles, Placide und Maman Brigitte. Johnny Silverhand, der von Keanu Reeves gespielt wird, ist aber leider nicht dabei.

Die verschiedenen Charakterbilder stehen für alle Fans und Interessierten zum Download bereit. Alle Bilder gibt es aber auch separat noch einmal in einer Imgur-Galerie zu finden.

An CD Projekt Reds Aktion können auch alle Verkleidungskünstler der Gamecom mit passendem Outfit teilnehmen. Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden sich auf der offiziellen Website von Cyberpunk 2077. Das Spiel wird dann am 16. April 2020 erscheinen.

Cyberpunk 2077: Erfinder der Vorlage begründet seine Wahl des polnischen Entwicklerstudios

Cyberpunk 2077.jpg

Cyberpunk 2077

Mit Cyberpunk 2077 könnte CD Projekt Red nach The Witcher 3: Wild Hunt der nächsten großen Wurf in der Rollenspiellandschaft gelingen. Dabei war zu Beginn nicht einmal sicher, ob das Studio überhaupt die Rechte für die Entwicklung des Spiels erhalten würde. Im Interview mit der Website Videogameschronicle.com sprach Cyberpunk-Erfinder Mike Pondsmith nun über die Gründe dafür, dass er sich für das polnische Studio als Entwickler entschieden hat.

Und die liegen nicht in erster Linie darin, dass CD Projekt Red mit The Witcher 3: Wild Hunt weltweit große Erfolge feierte. Vielmehr bestünde das Studio aus vielen Fans der Tabetop-Vorlage Cyberpunk 2020. Viele der Entwickler spielten das Pen-&-Paper selbst. Podsmith vergleicht sie mit Kindern, die seit der ersten Stunde Star-Wars-Fans sind und als Erwachsene selbst ein Spiel im Star-Wars-Universum entwickeln dürfen.

Neben CD Projekt gab es noch andere Interessenten an der Lizenz, die das Spiel im Stil eines Blade Runner umsetzen wollten. Podsmith zufolge zeichnet sich sein Universum aber dadurch aus, dass es zwar düster sei, der Spieler aber trotzdem ein Held werden kann.

Den Cyberpunk-Erfinder freut es besonders, dass sich das Studio so an seine Vorlage hält und auch viel Wert auf den Input des Schöpfers legt. Da wundert es wenig, dass sich Podsmith schon jetzt sehr optimistisch zeigt, was eine künftige Zusammenarbeit mit dem CD Projekt Red angeht.

Am 16. April 2020 erfahren die Fans dann auch endlich, wie genau die Umsetzung von Cyberpunk auf dem PC, der PlayStation 4 und der Xbox One aussieht, wenn Cyberpunk 2077 offiziell erscheint.

Cyberpunk 2077: Möglicherweise zwei weitere Spiele im selben Universum geplant

UPDATE

Cyberpunk 2077

Cyberpunk 2077

Update: In einer Mail an die Webseite PC Gamer hat CD Projekt Red klar gestellt, dass es nicht, wie berichtet, an drei Spielen im Cyberpunk-2077-Universum arbeitet. Der Ursprung des Gerüchts ist eine falsche Übersetzung (verschuldet durch den Google Übersetzer) der polnischen Originalmeldung. Bezug nehmend auf die angesprochenen drei Spiele erläutert der Sprecher von CD Projekt Red:

"Bei uns arbeiten derzeit insgesamt fünf Teams an einer Anzahl an Projekten, wovon sich drei auf die Entwicklung von Cyberpunk 2077 konzentrieren. Dies sind [die Studios, die Red.] CD Projekt Red in Warschau und Krakau, die sich um das Hauptspiel kümmern, sowie das Studio in Wrocław [Breslau, die Red.], in dem sich rund 40 Industrie-Profis um Forschung und Entwicklung unserer Technologie kümmern. [...] Ein eigenes, spezialisiertes Team im Warschauer Studio kümmert sich um die Entwicklung von Gwent. Und zu guter letzt gibt es unser Team Spokko, das gerade an einem noch nicht angekündigten Mobile-Projekt arbeitet."

Trotz dieser Richtigstellung hat CD Projekt Red keineswegs vor, nach Cyberpunk 2077 die Marke ruhen zu lassen: So denkt man bereits über Zusatzinhalte nach, ähnlich wie für The Witcher 3. Und dann wäre da noch das Mobile-Spiel, bei dem es für CD Projekt Red Sinn machen würde, es an eine seiner bestehenden Marken anzubinden. Vielleicht stammt daher auch die unten beschriebene Spekulation, dass einer der Titel ein Multiplayer-Spiel werden würde.

Ursprüngliche Meldung:

Cyberpunk 2077, das erste Spiel von CD Projekt im Universum des Tabletop-Spiels, hat gerade erst einen Veröffentlichungstermin erhalten, da gibt es bereits die ersten Informationen zu zwei weiteren Spielen des Entwickler. Wie das polnische Nachrichtenportal Bankier berichtet, erklärten Adam Kicinki, Präsident von CD Projekt und CEO Piotr Nielubowicz, dass man insgesamt drei Spiele zu Cyberpunk plane.

Offiziell ist das Ganze aber noch nicht. Der Branchen-Insider Nibel machte auf seinem Twitter-Kanal auf den Artikel der polnischen Kollegen aufmerksam. Demnach soll auch das zweite Spiel im Cyberpunk-Universum spielen. Wirkliche Details liefert der Artikel aber nicht.

Zumindest das Genre des dritten Spiels will das Portal Bankier bereits erfahren haben. Dabei soll es sich nämlich um ein Multiplayer-Spin-off handeln, an dem derzeit bereits 40 Entwickler mitarbeiten. Unwahrscheinlich ist das nicht, denn schon im Jahr 2013 gab das Entwicklerstudio erste Hinweise auf eine Multiplayer-Komponente. Und im Oktober 2018 wurde der PvP-Entwickler von Dying Light Teil des Teams.

In Zukunft werden die Spieler sicher noch mehr über die beiden Projekte erfahren. Am 16. April 2020 erscheint mit Cyberpunk 2077 erst einmal das erste Spiel.

Cyberpunk 2077: CD Projekt RED möchte mehrere Story-DLCs für das Spiel entwickeln

Cyberpunk 2077

Cyberpunk 2077

Die Geschichte von Cyberpunk 2077 soll noch eine Stufe komplexer und größer werden, als Geralts Erlebnisse in The Witcher 3: Wild Hunt. Doch wie auch beim Hexer-Abenteuer wird es anschließend weitere Geschichten in Form von Story-DLCs für Cyberpunk 2077 erscheinen.

Im Interview mit der Website Primagames.com sprach CD Projekt UI Coordinator Alvin Liu über das Vorhaben, Cyberpunkt 2077 nach dem Hauptspiel weiter zu erzählen. In keinem Fall werde die Hauptstory aber unter diesen Plänen leiden. Letztere solle erst abgeschlossen werden, bevor man sich auf die DLCs konzentriere.

"Wir sprechen in der Zukunft über Erweiterungen. Wir wollen sicherstellen, dass alles vollständig ist, aber wir wollen auch offene Welten schaffen. Ich weiß, als ich The Witcher 3 gespielt und alles beendet hatte, wollte ich immer noch wissen, wie die Geschichte weitergeht. Ich denke, wir werden auch für Cyberpunk 2077 solche Möglichkeiten haben."

Inhalte werden nicht in Cyberpunk 2077 eingespart, um sie anschließend als DLC zu verkaufen. Die Geschichte des Hauptspiels soll vielmehr zu einem befriedigenden Ende führen. Trotzdem können Spieler noch mehr Zeit in der Welt von Cyberpunk 2077 verbringen, wenn sie denn wollen.

"Also will ich im Moment nichts spoilern, aber es gibt einen sehr befriedigenden Story-Bogen, okay? Ihr werdet Charaktere kennenlernen, und ihr werdet sehen, wie sie sich entwickeln. Ihr werdet sehen, wie sie Konflikte durchlaufen und diese Konflikte lösen. Es wird ein sehr belohnendes Ende geben. Wir halten keine Inhalte zurück, wir halten keine Geschichte für die Zukunft zurück, um zu versuchen, sie zu monetarisieren oder in Teilen zu verkaufen oder ähnliches. Ihr werdet das ganze, vollwertige Spiel bekommen."

Dieses Vorgehen hatte auch in The Witcher 3: Wild Hunt sehr gut funktioniert. Die DLCs Hearts of Stone und Blood and Wine boten ihrerseits erstklassige Geschichten, die aber entkoppelt vom Hauptspiel funktionierten. Auch in puncto Umfang konnten sich Spieler nicht über das Preis-Leistungs-Verhältnis beschweren. 

Wie das Ganze in Cyberpunk 2077 aussehen wird, erfahren die Spieler am 16. April 2020, wenn das Spiel für PC, XBox One und die PlayStation 4 erscheint.

Cyberpunk 2077: Spieler dürfen sich auf mehrere Endsequenzen freuen

Cyberpunk 2077.jpg

Cyberpunk 2077

In einem so großen Spiel wie Cyberpunk 2077 ist es unmöglich, alles beim ersten Durchspielen zu erleben. Das trifft schon allein auf die vielen verschiedenen Lösungsmöglichkeiten der Aufgaben zu, die CD Projekt dem Spieler an die Hand geben möchte und gilt auch für die Endsequenzen im Spiel, von denen es gleich mehrere geben soll.

Auf der E3 erklärte Quest Designer Mateusz Tomaszkiewicz, dass sich zwar nicht die Wahl des Helden auf das Ende des Spiels auswirkt, die Entscheidungen des Spielers aber schon. Ähnlich wie in The Witcher könnte es also auch vergleichsweise negative Enden geben. Das Ganze soll aber noch ein Geheimnis bleiben. Ebenso, wie die Antwort auf die Frage, ob es einen New-Game-Plus-Mode geben wird.

Nach der Ankündigung eines offiziellen Release-Termins hat es Cyberpunk so ganz nebenbei auch an die Spitze der Steam-Charts geschafft – und das innerhalb der ersten zwei Stunden nach Freischaltung bei Steam und obwohl es bis zum Release noch zehn Monate sind. Auch die Collector’s Edition war nach einem Tag ausverkauft und wird bereits fleißig auf Ebay gehandelt.

Für all diejenigen, die sich noch unsicher sind, ob Cyberpunk 2077 das richtige Spiel ist, könnte es sich auch lohnen, bis Ende August zu warten. Denn die große E3 Demo, die auch in diesem Jahr nur hinter verschlossenen Türen gezeigt wurde, soll voraussichtlich am 30. August pünktlich zur PAX West mit der großen Öffentlichkeit geteilt werden. Darauf lässt ein Twitter-Post des Global Community Leads von CD Projekt Red Marcin Momot schließen.

Es ist anzunehmen, dass es auch in diesem Jahr einen Livestream von CD Projekt geben wird und das Gameplay auf dem YouTube-Kanal des Entwicklers landet. So passierte es auch im vergangenen Jahr nach der Gamescom.

Cyberpunk 2077 soll am 16. April 2020 für PC, Xbox One und die PlayStation 4 erscheinen.

Cyberpunk 2077: Keanu Reeves' Sprecheranteil soll der zweitgrößte im Spiel sein

Cyberpunk 2077.jpg

Cyberpunk 2077

Dass Cyberpunk 2077 riesig werde würde, war bereits nach der E3 2018 abzusehen. Zur diesjährigen E3 legte Entwickler CD Projekt noch einmal nach und enthüllte, dass das Spiel auch prominente Gesichter haben wird. Keanu Reeves hatte im Rahmen der Vorstellung des Spiels nicht nur einen Auftritt auf der E3, sondern wird im Spiel auch die Rolle von Johnny Silverhand übernehmen. Und die ist nach Aussagen des CD-Projekt-Mitbegründers Marcin Iwinski ziemlich groß und eine der wichtigsten im Spiel.

Im E3-Interview verriet Iwinski, dass Reeves die zweitmeisten Dialoge im Spiel haben wird:

"Ich glaube, er ist Nummer 2, was die Zahl der Sätze an gesprochenem Text angeht. Ja, über das ganze Spiel verteilt. Ich glaube, wir haben um die 15 Tage an Studio-Aufnahmen, das ist also riesig. Es ist riesig. "

Damit stellt sich natürlich automatisch die Frage, wer die Nummer 1 ist. Allerdings wollte Iwinski sich dazu nicht äußern. Die Vermutung liegt aber nahe, dass es sich um die Hauptfigur V handelt, die ja ihrerseits männlich und weiblich vertont werden musste. In jedem  Fall war Reeves Auftritt auf der E3 mehr, als nur ein kurzer Marketing-Auftritt.

Sein Charakter, Johnny Silverhand, ist übrigens auch im Pen&Paper-Szenario Cyberpunk 2020 ein sehr wichtiger Charakter, der als Rebell gegen die Herrschaft der Großkonzerne kämpft. Das gesamte Interview findet sich im Video unter diesem Artikel.

 

CD PROJEKT RED: The Past, Present and Future | E3 Coliseum 2019 Panel

Cyberpunk 2077: Startdatum enthüllt und Keanu Reeves mit an Bord

Cyberpunk 2077.jpg

Cyberpunk 2077

Cyperpunk 2077, das neue Spiel von The-Witcher-Entwickler CD Project Red, hat einen Veröffentlichungstermin. Dieser wurde auf der E3-Pressekonferenz von Microsoft enthüllt. So soll das neue Action-Rollenspiel am 16. April 2020 erscheinen. Die Vorbestellungen sind schon jetzt möglich.

Die Bekanntgabe des Termins auf der Pressekonferenz übernahm niemand anderes als Darsteller Keanu Reeves (John Wick). Dies hat auch seinen Grund, denn Reeves ist auch im Spiel mit von der Partie. Wie ein neuer Trailer zeigt, wird der Darsteller in Cyberpunk 2077 die Rolle von Johnny Silverhand übernehmen. Einen ersten Blick auf den Auftritt von Keanu Reeves in Cyperpunk 2077 gewährt ein neuer Trailer.

Im Trailer ist auch erstmals ein männlicher V zu sehen. Dabei handelt es sich um die Hauptfigur des Spiels, welche sich ganz nach den Wünschen des Spielers anpassen lässt. Der Trailer setzt nach einem absolvierten Auftrag von V ein, der jedes alles andere als Plan verlaufen ist. So konnte der Hauptcharakter zwar einen Chip an sich nehmen, verlor aber dafür seinen Freund Jackie. Auch die Auftraggeber von V erweisen sich als problematisch, was die Sache schnell eskalieren lässt. Zum Schluss trifft der Held des Spiels schließlich auf Johnny Silverhand.

Cyberpunk 2077 - Official Cinematic Trailer ft. Keanu Reeves | E3 2019

Cyberpunk 2077: Angeblich neuer Trailer auf der E3

Cyberpunk 2077

Cyberpunk 2077

Es war bereits bekannt, dass CD Projekt Red auf der Computerspielemesse E3 neue Inhalte zu Cyberpunk 2077 zeigen würde. Was genau das sein soll, erklärt ein vermeintlicher Insider im NeoGAF-Forum. Demnach soll es auf der E3 im Rahmen der Microsoft-PK einen neuen Gameplay-Trailer geben.

Außerdem ist ein großes Update zum aktuellen Entwicklungsstand des Spiels geplant und damit verbunden auch die Ankündigung eines offiziellen Release-Termins. Wobei Termin etwas zu hoch gegriffen ist. Dem Insider zufolge werde es aber einen Release-Zeitraum für das Sci-Fi-Spiel geben.

Von offizieller Seite wurde von CEO Adam Kiciński zumindest bekanntgegeben, dass die diesjährige E3 die wichtigste in der Firmengeschichte werde. Fans dürfen sich auf eine große Überraschung freuen. 

Alle weiteren Informationen des Insiders wurden bisher aber nicht offiziell bestätgt. Es bleibt also abzuwarten, was sich als wahr herausstellt. Die E3 findet vom 11. bist zum 14. Juni statt. Spätestens dann wissen die Fans mehr. 

Cyberpunk 2077: Ex-Entwickler ziehen Parallelen zur Chaos-Entwicklung von Anthem

Cyberpunk 2077

Cyberpunk 2077

Die Entwicklung eines Spiels wie Cyberpunk 2077 braucht Zeit – jede Menge Zeit sogar. Im Interview mit der Website Kotaku sprach CD-Projekt-Mitbegründer Marcin Iwinski über die Arbeit an dem Mammutprojekt und auch über die Veränderungen in puncto Arbeitszeiten, die es seit The Witcher 3 gab.

"Wir haben klar kommuniziert, dass es natürlich Momente gibt, in denen wir härter arbeiten - die E3-Demo ist denke ich ein gutes Beispiel - aber wir wollen humaner sein und die Leute mit Respekt behandeln. Wenn sie sich frei nehmen wollen, können sie sich frei nehmen.“

Laut Kotaku-Redakteur Jason Schreier soll die Entwicklung des Spiels aber inzwischen ähnlich chaotisch ablaufen, wie sie laut Berichten des Redakteurs auch bei Anthem ablief. Mit insgesamt vier ehemaligen Entwicklern hat Schreier nach eigenen Angaben gesprochen.

Im Interview äußerte Iwinski zur Crunch-Politik von CD Projekt. Dem Mitbegründer zufolge bitte man die Mitarbeiter zwar ganz offen, auch nachts und am Wochenende zu arbeiten. Es sei aber kein Zwang dahinter. Das Studio bekenne sich öffentlich zu diesem Vorgehen, damit die Mitarbeiter ruhigen Gewissens sagen können, wenn sie mal keine Überstunden schieben möchten.

Grenzen des "mal keine Überstunden“ und der Crunch-Politik wollte Iwinski aber nicht nennen. Puffer-Perioden gehören zwar fest zum Terminkalender, zusätzliche Arbeitszeiten können aber trotzdem notwendig werden. Auch Chef-Entwickler Adam Badowski äußerte sich zur Thematik:

"Auf lange Sicht betrachtet muss man bedenken, dass die ganze Produktion vier oder fünf Jahre dauert und es die meiste Zeit, vielleicht drei Jahre, keinen Crunch gibt. Es gibt keine Überstunden. Manchmal vor der E3, aber die meiste Zeit ist die Produktion supernormal. Wir reden hier von der letzten Runde vor Release. Es ist immer schwer zu managen, aber du weißt, dass es manche Komplikationen gibt. Und es ist sehr schwer, nicht alle Arbeitskraft zum Ende einzusetzen."

Außerdem zahle man bei CD Projekt für die außerordentlichen Leistungen der Mitarbeiter auch ein außerordentliches Gehalt, so die Chef-Entwickler. Für Nachtarbeit gebe es 50 Prozent mehr und für Arbeiten am Wochenende das doppelte Gehalt. Gleichzeitig sagte das Studio aber auch, dass die Grundgehälter in Polen niedriger sein, als in vielen anderen Ländern.

Die vier ehemaligen Mitarbeiter sehen das Thema da schon deutlich negativer:

"Ich hatte das Gefühl, dass man hunderte Parallelen zwischen der holprigen Entwicklung von Anthem und der holprigen und bald noch holprigen Entwicklung von Cyberpunk 2077 ziehen könnte. Manchmal war mein Eindruck, ich könnte einfach den Studionamen und den Spieletitel austauschen und es würde alles so ähnlich aussehen, fast identisch."

Schon nach der E3 2018 äußerten sich Mitarbeiter von CD Projekt gegenüber Schreier, dass das Unternehmen eine Crunch-Kultur fördere. Auch Iwinski und Badowski erklärten, dass die E3-Demo Crunch-Zeiten erfordert hätte. Laut der Ex-Entwickler solle man aber auch an Feiertagen arbeiten und Urlaub nur zu festgelegten Zeiten nehmen dürfen. Auch das bestätigte Iwinski, betonte aber auch, dass Ausnahmen bei besonderen Anlässen möglich seien. Andere Mitarbeiter dagegenen sprachen positiver und erklärten, dass sie bei CD Projekt ihre bisher beste Zeit erleben. 

Weitere Details und das gesamte Interview finden sich auf der offiziellen Seite von Kotaku.

Pages

Subscribe to RSS - Cyberpunk 2077