Cyberpunk 2077

Cyberpunk 2077: CD Projekt veröffentlicht das erste offizielle Modding-Tools

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CD Projekt hat die ersten offizielle Modding-Tools für Cyberpunk 2077 veröffentlicht und gibt den Spielern damit eine Reihe mächtiger Werkzeug an die Hand. Damit möchte das Entwicklerstudio den Fans ermöglichen, beispielsweise einfach und schnell Daten aus dem Spiel auszulesen. Das entsprechende Tool MetaData soll laut Entwicklern auch Voraussetzung für ein paar andere Tools sein. Eines dieser weiteren Tool ist ArchiveDump, das den Spieler die Möglichkeit geben soll, die Inhalte aus dem Spielarchiv zu auszulesen. TweakDump ermöglicht hingegen das Auslesen der Game Tweak-Datenbank.

Dass diese Tools nicht zwingen notwendig sind, haben die Fans schon kurz nach dem Release bewiesen, indem sie verschiedene Mods für Cyberpunk 2077 veröffentlichten. Beispielsweise ein Tool, durch das sich das Wetter in Night City steuern lässt oder eine Mod, die das Handling der Fahrzeuge verbessert.

Doch auch wenn die Modding-Tools nicht zwingen notwendig sind, unterstützen sie die Modding-Community in ihrer Arbeit, neue Inhalte und Anpassungen für das Spiel zu entwickeln. Dadurch dürfte sich auch die Langlebigkeit von Cyberpunk 2077 erhöhen. Spiele mit aktiver Modding-Community sind in der Regel sehr beständig. Eines der besten Beispiele hierfür ist neben Fallout 4 das allzeitbeliebte Skyrim.

Wer selbst ein paar Mods mithilfe der Tools von CD Projekt erstellen möchte, findet die drei Tools zum Download auf der offiziellen Website des Spiels. Es ist außerdem sehr wahrscheinlich, dass in Zukunft noch weitere Tools folgen werden.

Cyberpunk 2077: Sammelklage gegen CD Projekt Red in Prüfung

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Wer Cyberpunk 2077 aktuell auf dem PC spielt, erlebt dort aktuell eine der fantastischsten Videospielerfahrungen der vergangenen Jahre. Auf den Konsolen sieht es hingegen etwas anders aus. Seit Release hagelt es jede Menge Kritik aus der PlayStation-4- und der Xbox-One-Community. Der Grund dafür sind die teils gravierenden Unterschieden in der Grafik des Spiels zwischen den Standardkonsolen-Versionen, der für Next-Gen-Konsolen und der PC-Variante.

In den Kritiken heißt es, dass diese teils enormen Unterschiede in der Spielegrafik so nicht im Vorfeld kommuniziert worden seien. Das hat mittlerweile sogar dazu geführt, dass Sony die digitale Version des Spiels für die PS4 aus dem Sortiment genommen hat. CD Projekt Red bietet den Käufern zwar eine Rückerstattung an, vor den möglichen weiteren Folgen schützt dies das Studio aber nicht.

Wie die polnische Website Bankier.pl (via PC Games) berichtet, prüft unter anderem Mikołaj Orzechowski, Anwalt und Investor bei CD Projekt aus Warschau, aktuell inwiefern eine Sammelklage gegen das Studio möglich ist. Dazu fordert der Anwalt weitere Investoren auf, mit ihm in Kontakt zu treten und sich gegebenfalls an der Klage zu beteiligen.

Ob eine solche Klage zustande kommt und in wie weit sie Erfolg haben kann, ist aktuell völlig ungewiss. Dennoch hätte es für das Studio vermutlich kaum einen schlechteren Zeitpunkt geben für solch eine Entwicklung geben können. Denn auch intern wird Kritik der Mitarbeiter laut, die sich über die Crunch-Times bei der Entwicklung und die Repräsentation des Unternehmens nach Außen beschweren.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und das Jahr 2020

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Natürlich geht auch an uns von Mehr Spieler dieses Jahr 2020 nicht spurlos vorbei. Zeit also für einen Jahresrückblick, in dem Max und Johannes versuchen, ihren Zynismus etwas zu zügeln und einen nicht zu negativen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen.

Klar ist aber: Wir müssen nochmal über Cyberpunk 2077 sprechen – denn diese Woche erst wurde das Spiel aus dem Online-Shop für die Playstation 4 genommen. Es scheint, als gab es zu viele Reklamationen aufgrund des, nun ja, wackligen Zustands des Spiels. Die Misere um Cyberpunk 2077 steht für uns stellvertretend für dieses etwas durchwachsene Jahr.

Trotzdem wollen wir auch über die positiven Aspekte reden: Ja, Videospiele sind in der Pandemie beliebter geworden. Ja, Spiele wie Among Us haben kooperatives Spielen und den Austausch zwischen den Spielenden wieder in den Fokus gerückt. Ja, wir hatten gute Spiele dieses Jahr – auch wenn dies meist Neuauflagen oder Fortsetzungen waren.

Dies alles lässt uns von Mehr Spieler doch wieder etwas hoffnungsvoller auf das neue Jahr schauen. Wie wir uns diese Zukunft vorstellen, erfahrt ihr dann nächste Woche!

Und damit viel Spaß bei der neuen Folge Mehr Spieler. Wie immer: wenn euch diese Folge gefällt, erzählt es gerne weiter oder zwitschert uns an unter , oder natürlich .

Mehr Spieler ist ein Podcast von darangehtdieweltzugrunde.de über Videospiele. Er erscheint (meistens) Sonntags auf darangehtdieweltzugrunde.de und auf Robots & Dragons.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und Cyberhype

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Letzte Woche haben wir uns über die Sinnhaftigkeit der Sidequest-Flut ausgelassen. Diese Woche sprechen wir über die Videospiel-Welten, die normalerweise von genau diesen Sidequests überquellen. Open-World-Spiele definieren sich spätestens seit Skyrim über das Prinzip "Bang for your Buck" und dass sie unzählige Spiel(spaß)stunden versprechen (müssen).

Ebenfalls spätestens seit Skyrim werden wir im Jahresrhythmus auf das nächste große Open-World-Ding vorbereitet. Ubisoft, Bethesda, Rockstar, CD Projekt (Red) und viele andere versprechen uns von Jahr zu Jahr noch größere und lebendigere Welten, in welchen wir noch mehr Gimmicks nutzen können. Noch funktioniert diese Hype-Maschinerie ganz gut, wie der Ansturm auf Cyberpunk 2077 trotz diverser Technik-Probleme zeigt. Das Spiel habe allein durch Vorbestellungen alle Produktions- und Marketingkosten gedeckt, so diverse Quellen.

Das freut uns für CD Projekt, das wir trotz allem für ein interessantes Studio halten. Trotzdem stellen wir uns die Frage, was wir an Cyberpunk 2077 "hypen" sollen. Das Spiel ist so wahnsinnig groß und auf seine Art unspezifisch, dass es unserer Meinung gar kein fokussiertes Spielerlebnis liefern kann. Schön geschriebene Dialoge sind schön und gut, aber warum wir dafür eine riesige Karte abgrasen müssen, erschließt sich uns nicht ganz.

Während ein Spiel wie Paradise Killer einen eigenen Weg einschlägt und sich der eigenen Vision verschreibt, geben uns die großen Titel wie Cyberpunk 2077 und Assassin’s Creed Valhalla unzählige Optionen, auf die wir größtenteils verzichten könnten. Wir wollen wissen, ob uns das überhaupt noch Spaß macht oder ob wir als Teil der Generation Open World bereits ohne Widerrede Videoarbeit verrichten statt Videospiele zu genießen.

Falls ihr das komplett anders seht oder auch das Gefühl habt, dass (auch) 2020 ein Jahr der Arbeit in Videospielen gewesen ist, lasst es uns gerne wissen. Einen direkten Draht zu uns habt per Twitter unter , oder natürlich .

Passt auf euch auf und bis bald.

Mehr Spieler ist ein Podcast von darangehtdieweltzugrunde.de über Videospiele. Er erscheint (meistens) Sonntags auf darangehtdieweltzugrunde.de und Robots & Dragons.


Cyberpunk 2077: Gameplay zu Braindance veröffentlicht

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Die 5. Episode von Night City Wire steht vor der Tür. Das Entwicklerteam von Cyberpunk 2077 lässt es sich aber nicht nehmen, noch vor dem Broadcast neues Gamesplay aus dem Spiel zu veröffentlichen. Auf Twitch streamte CD Projekt Red kürzlich zehn Minuten Gameplay aus dem Spiel. Darin vergleichen die Entwickler die Versionen der Xbox One und der Xbox Series X. Ganz nebenbei gibt es aber auch eine Mission rund um das Braindance-Feature zu sehen - inklusive Johnny Silverhand.

Bei der Mission handelt es sich um Automatic Love, in der V auf der Suche nach einer vermissten Person ist. In der Mission fährt die Protagonistin zu Beginn durch die Stadt und wird von NPCs per SMS und auch per Video Call kontaktiert. Um an dieser Stelle nichts vorweg zu nehmen, sei nur so viel gesagt: Im Mittelpunkt der Mission stehen die Braindances - eine Art Aufzeichnung, die Menschen nacherleben können. Braindances mit pornografischen oder Snuff-Inhalten werden in Cyberpunk 2077 auf dem Schwarzmarkt gehandelt.

Wer mehr Informationen zu der Mission erhalten möchte, sollte unbedingt einen Blick in das Video unter diesem Artikel werfen. CD Projekt hat die Gameplay-Szenen auch recht spoilerfrei zusammengeschnitten. Eine Sache sei an dieser Stella aber doch noch verraten: Auch Johnny Silverhand ist mit von der Partie im Video.

Damit aber noch nicht genug. Auch die ARD hatte in der Sendung Titel Thesen Temperamente vom 15. November neue Einblicke in Cyberpunk 2077 zu bieten. Unter anderem ist die deutsche Vertonung zu hören und der Charaktereditor zu sehen.

Noch heute Abend gibt es bereits die nächsten Einblicke in das Spiel. In der 5. Episode von Night City Wire dreht sich diesmal alles um Johnny Silverhand und den Soundtrack des Spiels. Die Übertragung findet 19:00 Uhr live über den Twitch-Kanal von CD Projekt Red statt. Wer nicht live dabei sein kann, muss sich aber keine Sorgen machen. Im Anschluss an den Stream wird das Video wieder auf dem YouTube-Kanal von Cyberpunk 2077 verfügbar sein.

Cyberpunk 2077 — Night City Wire Special: Xbox One X and Xbox Series X footage

Die Sendung vom 15. November 2020 ttt

Cyberpunk 2077: Trophäenliste aus Versehen auf GOG geleakt

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Die Vertriebsplattform für Spiele und Filme GOG.com hat auf ihrer Website eine Trophäenliste von Cyberpunk 2077 veröffentlicht. Offenbar zu früh, denn Community Lead Marcin Momot äußerte sich kurz darauf auf Twitter unter einer entsprechenden Spoiler-Warnung. 

"Zum Glück sind die versteckten Achievements auch versteckt geblieben, also sollten keine heftigen Story-Spoiler im Umlauf sein. Trotzdem, es gibt ein paar, von denen wir gehofft hätten, dass sie bis zum Release unbekannt bleiben."

Durch diese indirekte Bestätigung gilt es auch als sehr sicher, dass es sich bei dem Leak nicht um einen Fake, sondern ein Versehen handelt. An dieser Stelle sei auf eine Liste der Trophäen verzichtet. Wer den Leak gerne vor dem Release von Cyberpunk 2077 sehen möchte, findet die Informationen auf powerpyx.com. Wirkliche Story-Spoiler sind darin zwar nicht enthalten – es gibt aber ein paar Informationen zum Gameplay und zum Abschluss einiger Quests.

Bis zum Release dauert es auch nicht mehr lange. Nach der mittlerweile dritten Verschiebung soll Cyberpunk 2077 nun am 10. Dezember erscheinen. Im Netz gibt es derzeit zwar immer wieder Gerüchte, dass das Spiel noch ein weiteres Mal verschoben und erst im nächsten Jahr erscheinen soll. Bestätigt ist davon aber nichts.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und fragwürdige Freundschaften

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Heute dreht sich Mehrspieler mal wieder um eine Branche, die sich regelmäßig damit auseinandersetzen muss, dass ans Tageslicht kommt, wie viel Überstunden anfallen. Was für einige von uns ganz normal erscheint, sollte aber nie normal sein. Auch nicht, wenn wir die Produkte des Unternehmens, wie in diesem Fall CD Projekt, in der Regel sehr gut finden. Deswegen schwören manche auf bessere Gesetze für Arbeitnehmer und andere auf die Rolle von Gewerkschaften.

Als wäre das Thema Crunch allein nicht heiß genug, bringen wir noch das Medien- und Nutzerfeedback mit ein, das gerade bei CD Projekt häufiger verteidigend ausfällt, als beispielsweise bei unseren (vorbehaltlich) guten Freunden von Ubisoft. Woher dieses Verlangen kommt, eine Firma oder auch eine Marke zu verteidigen, als sei sie Teil unserer Familie oder gleich unser Erlöser, ist diese Woche unsere Leitfrage.

Die Gründe für solche Haltungen sind vielfältig, aber in letzter Konsequenz selten gut überlegt. Die Gemüter in der Videospieleblase sind so schon aufgeladen genug, da braucht es keine zusätzlichen Konflikte, wer nun eine "gute" Firma ist und wer nicht. Wir von Mehr Spieler fordern: Jede und jeder kann gut finden, was sie oder er möchte. Solange das auch für alle anderen gilt.

Viel Spaß bei der neuen Folge Mehr Spieler. Wenn sie euch gefällt, kommentiert gerne unter diesem Beitrag oder zwitschert uns an unter , oder natürlich .

Mehr Spieler ist ein Podcast von darangehtdieweltzugrunde.de über Videospiele. Er erscheint (meistens) Mittwochs Donnerstags wenn wir fertig sind auf darangehtdieweltzugrunde.de und Sonntags auf Robots & Dragons.

Cyberpunk 2077: Version für die Konsolen scheinbar der Grund für die Verschiebung

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CD Projekt verkündete gestern die erneute Verschiebung des langerwarteten Cyberpunk 2077. Statt am 19. November wird das Spiel nun am 10. Dezember erscheinen. Das Entwicklerteam veröffentlichte gestern einen entsprechenden Tweet. Inzwischen gibt es mehr Informationen zu den Gründen für die Verschiebung. Die liegen scheinbar bei den Versionen des Spiels für die Konsolen.

Im Rahmen einer Konferenz hat CD-Projekt-CEO Adam Kicinski erklärt (via papbusiness.com), dass die zusätzliche Zeit bis zum Release für das Testen und Optimieren der Konsolen-Versionen benötigt wird. Das Spiel soll auf den Konsolen ebenso fehlerfrei laufen und sich so gut spielen lassen wie auf dem PC. Die PC-Version sei hingegen bereits fertig. Auch die Website IGN soll von unabhängigen Quellen aus dem Umfeld des Entwicklerstudios erfahren haben, dass die Xbox One und PlayStation 4 der Grund für die Verschiebung auf Dezember sind.

Das Spiel wird auch auf den Konsolen der nächsten Generationen spielbar sein. CD Projekt hat aber bereits angekündigt, dass für die Next Gen noch eine separate Version von Cyberpunk 2077 entwickelt wird. Das Upgrade ist dann aber kostenlos.

Cyberpunk 2077 erneut verschoben

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Da helfen auch keine Cyber-Implantate: Das neue Rollenspiel von CD Projekt Red, Cyberpunk 2077, wird erneut verschoben. Statt am 19. November soll es nun am 10. Dezember erscheinen. Das gaben die beiden Chefs des Entwicklers CD Projekt Red heute per Twitter bekannt.

Adam Badowski und Marcin Iwinski entschuldigten sich bei den Fans und versuchten, die erneute Verschiebung zu erklären. Grund sei die gleichzeitige Veröffentlichung des Spiels für neun unterschiedliche Systeme: Das Spiel erscheint sowohl für die alten Konsolen Xbox One und Playstation 4, als auch deren neuen Varianten Playstation 5 und Xbox Series X sowie für den PC und über Google Stadia. Diese Versionen müssten alle getestet und Änderungen in einen Day-One-Patch eingearbeitet werden.

Zuvor verkündete das Studio, man habe den "Gold Master"-Status erreicht und das Spiel werde am 19. November erscheinen. Urpsrünglich war eigentlich vorgesehen, dass Spiel bereits im April diesen Jahres herauszubringen.

In Cyberpunk 2077, das sich an das Tabletop-Rollenspiel Cyberpunk 2020 anlehnt, übernehmen die Spieler die Rolle eines Bewohners von Night City, der in die Kämpfe der unterschiedlichen Fraktionen der Stadt hineingezogen wird. Im Laufe seiner Arbeit für die unterschiedlichen Akteure lernt die Spielfigur auch den von Keanu Reeves verkörperten Johnny Silverhand kennen. Was der macht, weiß man wohl erst am 10. Dezember.

CD Projekt Red sah sich zuletzt Kritik an seinen Arbeitsbedingungen ausgesetzt. Ende September berichtete der Spiele-Journalist Jason Schreier über die langen Zeiten von Mehrarbeit – Crunch genannt –, welche die Entwicklerinnen und Entwickler leisten mussten und müssen, um das Spiel fertig zu stellen. Besondere Aufmerksamkeit erregte einerseits die lange Crunch-Periode, sowie andererseits, dass Studio-Chef Adam Badowski zuvor ankündigte, auf lange Crunch-Zeiten zu verzichten.

Für die Mitarbeiter im Studio heißt das wohl, dass sie auch im November weiter Sechs-Tage-Arbeitswochen haben werden.

Mehr Spieler: Der Podcast über Videospiele und aristotelischen Dünnpfiff

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Zugegeben: Die Überschrift für diese Folge unseres Mehr-Spieler-Podcasts ist ein wenig Clickbait. Denn nur am Anfang und am Ende reden wir ganz kurz über Aristoteles. Denn unser eigentliches Thema sind die Videospiele, die im nächsten Monat auf uns warten – namentlich Call of Duty: Black Ops: Cold War, Watch dogs Legion und Cyberpunk 2077.

Schaut man sich nämlich deren Trailer an, sieht man: ganz viel Gewalt, ganz viel Zynismus und ganz viel (unfreiwillige) Gegenwart. Und was bietet unsere tatsächliche Gegenwart? Nämlich ganz viel Gewalt, ganz viel Zynismus und ganz viel… ach ihr wisst schon, worauf wir hinauswollen.

Uns geht es diese Woche somit um die Frage, warum (große) Videospiele uns nicht eine Art positiven Eskapismus bietet: Also auch Geschichten erzählt, die nicht von Verrat, Betrug und Gewalt geprägt sind – oder zumindest nicht hauptsächlich. Warum spielen wir so selten eine Heldin, die nicht nur Dinge und Körper kaputtschlägt, sondern auch mal etwas mit aufbaut, eine Heldin, die eine positive Auswirkung auf ihre Umwelt hat.

Max‘ Antwort darauf: Weil Aristoteles die heutigen Videospiele-Stories ausgeschissen hätte, bevor er die Nikomachische Ethik schrieb. Nun ist für manche die Nikomachische Ethik auch nicht unbedingt besser als Platons sprichwörtlicher Dünnpfiff, aber zumindest hat dieses Bild bei Max und Johannes für ganz viel Heiterkeit gesorgt. Und das ist die Clickbait-Überschrift durchaus wert.

Wir wünschen euch auch diese Woche wieder viel Spaß mit der neuen Folge Mehr Spieler. Falls ihr euch inspiriert fühlt, kommentiert gerne unter diesem Beitrag oder zwitschert uns an unter , oder natürlich .

Mehr Spieler ist ein Podcast von darangehtdieweltzugrunde.de über Videospiele. Er erscheint (meistens) Mittwochs Donnerstags wenn wir fertig sind auf darangehtdieweltzugrunde.de und Sonntags auf Robots & Dragons.

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