Akte X - Der Film

Originaltitel: 
X-Files: The Movie
Laufzeit: 
121 min
Regie: 
Rob Bowman
Drehbuch: 
Chris Carter, Frank Spotnitz
Darsteller: 
David Duchovny, Gillian Anderson, Mitch Pileggi, William B. Davies, Martin Landau
Kinostart: 
19.06.1998

"Nordtexas, 35.000 v.Chr." Mit dieser Einblendung beginnt der Film, wir sehen wie zwei Wilde durch die vereiste Landschaft streifen und irgend etwas verfolgen. Die Jagt führt die beiden in eine Eishöhle, wo sie von einer großen außerirdischen Kreatur mit schwarzen, mandelförmigen Augen angegriffen werden. Einer der beiden Wilden wird von der Kreatur getötet, dem anderen gelingt es jedoch sie zu töten. Schwarze Blut, das aus der töten Kreatur austritt, sammelt sich und kriecht am Körper des Wilden hinauf. Schnitt.

Die selbe Höhle, aber in unserer Zeit. Die Höhle liegt nun in der ausgetrockneten Wüstengegend bei Dallas. Ein Junge namens Stevie stürzt in die lange verschlossene Höhle und wird dort von dem selben schwarzen, wurmartigen Organismus infiziert. Als danach nicht nur die örtliche Feuerwehr, sondern auch eine ganze Armada nicht gekennzeichneter Tankwagen auftauchen, liegt die Vermutung nahe, daß es sich nicht um ein gewöhnliches Rettungsszenario handelt.

Unter der Aufsicht von Dr. Ben Bronschweig - ein Wissenschaftler, der für ein geheimes Regierungsprojekt arbeitet - wird ein geheimes Testlabor errichtet, und der Tod von Stevie und den drei Feuerwehrleuten wird mit einem gefälschten Bericht über den Ausbruch des Hanta-Virus vertuscht.

Die Agenten Mulder und Scully durchsuchen aufgrund einer Bombendrohung mit einer Gruppe von FBI-Agenten ein Regierungsgebäude. Mulder findet die Bombe, aber als sein vorgesetzter Offizier, die Bombe nicht rechtzeitig entschärft kommt es zur Explosion. In dem Gebäude waren die Überreste des Jungen und die der drei Feuerwehrmänner versteckt gewesen, und nun scheinen sämtliche Beweise für den außerirdischen Virus zusammen mit den vier infizierten Leichen vernichtet zu sein. Ein vierter infizierter Feuerwehrmann lebt jedoch noch.

Der außerirdische Embryo der in seinem verdorrenden, transparenten Körper heranwächst, wird von Bronschweigs Team in der Höhle überwacht. In dem cryogenisch am Leben erhaltenen Wirtskörper wächst das Alien zu voller Größe heran, bricht aus dem Körper des Feuerwehrmannes aus und tötet Bronschweig. Die Gegend wird sofort evakuiert, und um die Vorfälle vor zukünftigen Untersuchungen zu verbergen, wird über dem Höhleneingang, über Nacht, ein Spielplatz gebaut.

Von Dr. Alvin Kurtzweil, einem früheren Kollegen von Mulders Vater im State-Department, der zur Zeit seinen Lebensunterhalt als Autor von Büchern über Verschwörungstheorien verdient, erfährt Mulder die tatsächlichen Motive, die hinter der Zerstörung des Bürogebäudes in Dallas stecken. Mulder bringt die Überreste eines der infizierten Feuerwehrmänner in das Leichenschauhaus eines Militärkrankenhauses und überredet Scully, eine nicht genehmigte Autopsie vorzunehmen, die Kurtzweils Geschichte über eine außerirdische Seuche bestätigt. Die weiteren Untersuchungen führen Scully und Mulder zu einem Maisfeld, voller großer kuppelförmiger Bienenhäuser, auf dem das Syndikat mit Bestäubungstechniken experimentiert, um den Alienvirus zu verbreiten. Als Scully dann später von einer der Bienen gestochen wird, fällt sie ins Koma und wird mit einem falschen Krankenwagen zu einem Flugplatz gebracht, von dem aus sie per Flugzeug in die Antarktis gebracht wird. Ausgestattet mit den Koordinaten und einem Gegenmittel, die ihm der Well-Manicured-Man gegeben hat, sucht Mulder in der Nähe einer Eisstation nach Scully und stürzt dabei in das Innere eines gigantischen Raumschiffes, das unter dem Eis verborgen ist. Dort findet er Scully in einem, von Hunderten von Kälteschlaftanks, in denen heranwachsenden Alien-Embryos überwacht werden.

Mulder gelingt es die vereiste Hülle von Scully´s Kälteschlaftanks zu durchbrechen, und ihr das Gegenmittel zu injiziert, dies hat jedoch zur Folge das Methan austritt und sich das Schiff erwärmt. Mulder kann Scully und sich gerade noch rechtzeitig nach draußen in Sicherheit bringen, bevor die Außerirdischen in ihren Tanks auftauen und das Raumschiff startet und aus dem Eisfeld in den Himmel steigt. Mit Verschwinden des Raumschiffes und der Vernichtung aller Hinweise auf des Projekt scheint die Gefahr einer außerirdischen Kolonisierung der Erde abgewendet zu sein - bis die letzte Szene weitere Maisfelder mit Bienenhäusern in einer abgelegenen Wüste in Tunesien zeigt, und wir durch ein Telegramm, daß der Krebskandidat bekommt, erfahren das die "X-Akten" wieder geöffnet sind.

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